ApexOne schrieb:? Du bezeichnest die Google KI als schlechte Quelle, nutzt sie aber selbst in deinen Beiträgen.
Wo habe ich die genutzt?
socialme schrieb:wenn sie keine Rolle spielen, dann verstehe ich nicht, warum auch GB beantragen möchte die europäische Menschenrechtskonvention zu reformieren. Denn scheinbar ist die Migration ja gar kein Problem, sondern die bereits dort lebenden Migranten? Macht doch in dem Fall wenig Sinn.
OK, du versteht das nicht. Das ist eine uralte Diskussion in Großbritannien. Vor allem Theresa May hat als Innenminsterin in einem Fall einen Terroristen nicht abschieben können, da der EGMR dies gestoppt hat. Sie war eigentlich Remainerin, aber das damalige Urteil des EGMR war für sie zumindest ein Argument für den Brexit.
Das UK ist dann aus der EU ausgetreten, aber nicht aus den EGMR - denn dieser ist nicht Teil der EU. Außerdem würden dann z.B. internationale Haftbefehle keine Gültigkeit haben.
In Deutschland war es übrigens zum letzten Mal 2021, dass der EGMR eine Abschiebung gestoppt hat:
https://www.fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/news/egmr-stoppt-abschiebung-nach-afghanistanSind wir mal optimistisch, und in 10 Jahren könnten 2 oder 3 zustäzliche Abschiebungen durcheführt werden, wäre das für dich für die erhoffte "Migrationswende"?
Die nordischen Staaten (einschließlich Norwegen, Finnland, Island) haben sich auf eine engere Zusammenarbeit bei der Abschiebung verständigt, um die Kontrolle über die Zuwanderung zu behalten.
Und das bringt jetzt was? Das sind kleine Länder - natürlich müssen die untereinander kommunizieren.
Was genau soll Deutschland denn jetzt machen, wenn aktuell bereits alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind?
OK, du wirst sagen: EU-Austritt. Aber was bringt das? Die Ruanda-Flüge aus Großbritannien hat bekanntlich nicht der EGMR gestoppt, sondern die britischen Gerichte und das britische Oberhaus. Kein einziger Flüchtlinge wurde nach Ruanda abgeschoben, obwohl der Plan dazu bestimmt 10 Jahre lief. Am Ende wurden die Tories abgewählt.
Voussoir schrieb:Währenddessen liefern Tagesspiegel, TAZ & Co. die Intepretationshilfe gleich mit denn den Leser*INNEN ist ja nicht zumutbar, dass sie den einen oder anderen Fakt "missverstehen".
Nein, das steht so auch in der PKS selber drin. Die Springer-Presse unterschlägt die ihrer Leserschaft nicht genehmen Punkte.
Voussoir schrieb:Die Kriminalität ja gar nicht gestiegen
Hättest du die PKS gelesen, hättest du gesehen, dass die Kriminalität gerade unter den Nichtdeutschen rückläufig ist.
Voussoir schrieb:Wer relativieren will, findet immer einen Dreh selbst bei Vergewaltigungen und den härtesten Delikten. Hauptsache, das eigene Weltbild bleibt unversehrt und bloß niemand kommt auf die Idee, dass die Falschen am Ende einen Punkt haben könnten und man wie in Skandinativien langsam umdenken sollte.
Wenn 90% der Vergewaltigungen von den Nicht-Zuwanderen verübt werden, muss man nichts relativieren. Und vor allem: was ist mit dem Kindsmissbrauch, sind da die Nicht-Zuwanderer nicht absolut führend? Oder ist Kindmissbrauch für dich ok, dagegen muss man nichts machen, weil der Kindsmissbrauch von den Richtigen ausgeht?
Die Verfassung in Dänemark ist auch kein Umdenken der letzten Jahre, sondern hat eine jahrhunderlange Vorgeschichte.