abberline schrieb:Der hier wird gerade ziemlich verwässert durch völlig fremde Themen
Ist das ganze Thema nicht an sich eine Verwässerung von Gewalt? Wer den Fokus von Gewaltstraftaten auf Migranten bzw. ihrer Herkunft/Kultur/Sozialisation richtet, verkennt die wirklichen Ursachen von Gewalt und trägt nicht zur Lösung der Probleme bei.
Warum soll die Sozialisation/Kultur eine so große Rolle spielen, wenn selbt bei den Gruppen denen es vorgeworfen wird, nur ein Bruchteil überhaupt straffällig wird?
Und vorallem sind "wir" da so viel besser, um mit dem Finger pauschal auf andere zeigen zu können?
Wenn ich an Themen wie Frauenbilder, Homosexualität, Vergewaltigung oder männliche Selbstwertgefühle denke, dann unterscheidet uns doch nichts.
Auch hier gibt es welche, die seltsame bis verstörende Ideologien im Kopf tragen und ggf. auch ausleben.
Wenn am Ende die stärksten Gemeinsamkeiten von Tätern Geschlecht, Alter und sozioökonomischer Status sind, dann sollten wir uns vorallem darauf konzentrieren und Gewaltverbrechen nicht irgendwie zu "den Migranten" schieben. Denn das wird den Problemen nicht gerecht.
Und damit werden sie auch nicht gelöst.
Schlimmer noch, es werden ganze Gruppen stigmatisiert, die angeblich eine zu unseren völlig inkompatible Sozialisation/Kultur haben sollen. Damit entseht weitere Ausgrenzung, mehr Menschen die nicht den Weg in die Gesellschaft finden und damit potenziell mehr Menschen die aufgrund des sozioökonomischen Status eher Gefahr laufen, Straftaten zu begehen.