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Migrantengewalt in Deutschland

64.961 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gewalt, Probleme, Ausländer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 10:47
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Diese Rahmenbedingungen spielen vor Gericht eine erhebliche Rolle und werden bei der Strafzumessung, besonders bei der Frage nach einer eventuellen Aussetzung zur Bewährung, besonders berücksichtigt. Da wir hier die Insassen, also in Haft genommenen, im Verhältnis betrachten, sind diese Umstände bereits gemäß StGB berücksichtigt.
Bitte etwas konkreter.
Es geht hier um den Vergleich von inhaftierten Deutschen zu inhaftierten Ausländern.
Wenn du also die Inhaftierten in Relation zum Bevölkerungsanteil setzt, dann vergleichst du Gruppen unterschiedlicher soziodemografischer Zusammensetzung.
Ein einfaches Beispiel:
Alter und Geschlecht. Männer im jüngeren Alter werden überdurchschnittlich häufig straffällig, quer durch alle Ideologien, Kulturen und Länder. Bei Flüchtlingen ist diese Gruppe im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt überrepräsentiert. Das allein verfälscht schon die Zahlen beim Vergleich.
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Des Weiteren zeigt die Statistik, wenn man sie tiefer nach Nationalitäten aufschlüsselt ebenfalls grosse Abweichungen, obwohl da ja die angesprochenen Rahmenbedingungen gleich sind.
Auch falsch.
Aus der Ukraine kommen z. B. viele Frauen und ältere Menschen, weil der Rest Kriegsdienst leistet.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Dass einfach darauf zu schieben, dass Leute mit Migrationshintergrund nur deshalb häufiger angezeigt werden, weil sie Migrationshintergrund hätten, ist also eine etwas zu billige Aussage.
Gut, du hast Vermutungen und Meinungen.
Mehr aber auch nicht.
Oder hab ich da etwas Wesentliches überlesen?

Mein Beispiel pickt hier ja nur einen Punkt heraus, Kriminalität ist ja ein multikausaler Komplex.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 10:53
Zitat von socialmesocialme schrieb:Es läge also an jungen Männern, das ist also legitim zu behaupten. Und das kann man eben genauso widerlegen, wie es zu der Behauptung kommt, es läge an Männern, oder eben jungen Männern.
Naja, „junge Männer sind häufiger an Kriminalität beteiligt“ ist jetzt keine bloße Behauptung, die irgendjemand mal aufgestellt hat, sondern ein seit Jahrzehnten und international gut belegter kriminologischer Befund. Natürlich kann man untersuchen, wie groß der Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen tatsächlich ist. Aber genau deshalb sind solche isolierten Zahlenvergleiche, wie der von dir verlinkte, eben ohne Einordnung nur begrenzt aussagekräftig.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 10:57
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Naja, „junge Männer sind häufiger an Kriminalität beteiligt“ ist jetzt keine bloße Behauptung, die irgendjemand mal aufgestellt hat, sondern ein seit Jahrzehnten und international gut belegter kriminologischer Befund. Natürlich kann man untersuchen, wie groß der Einfluss von Alter und Geschlecht auf die Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen tatsächlich ist. Aber genau deshalb sind solche isolierten Zahlenvergleiche, wie der von dir verlinkte, eben ohne Einordnung nur begrenzt aussagekräftig.
ich streite es ja auch nicht ab, dass es so ist. Was belegt aber, wenn aus bestimmten Regionen sowohl Männer als auch Frauen überproportional in der Kriminalstatistik vertreten sind?


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 11:00
Zitat von socialmesocialme schrieb:Was belegt aber, wenn aus bestimmten Regionen sowohl Männer als auch Frauen überproportional in der Kriminalstatistik vertreten sind?
Ich mag da @Dasdeeeeniz nicht vorgreifen.
An dich die Frage: Was belegt es denn deiner Meinung nach?


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13.08.2026 um 11:02
Zitat von emanonemanon schrieb:An dich die Frage: Was belegt es denn deiner Meinung nach?
dass es nicht nur daran liegen kann, dass es nur an der überproportionalen Zahl der jungen Männer liegt, die es hierhin schaffen, sondern eben auch andere -Gründe, z. B. Prägung, Erziehung usw. haben kann?


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 11:07
Zitat von socialmesocialme schrieb:dass es nicht nur daran liegen kann, dass es nur an der überproportionalen Zahl der jungen Männer liegt, die es hierhin schaffen, sondern eben auch andere -Gründe, z. B. Prägung, Erziehung usw. haben kann?
Ja, das würde dann tatsächlich dafür sprechen, dass die Alters- und Geschlechtsstruktur nicht die vollständige Erklärung ist. Aber damit wissen wir eben noch nicht, woran der verbleibende Unterschied liegt. „Prägung, Erziehung usw.“ sind mögliche Erklärungen, aber genauso erst einmal Hypothesen, die man untersuchen müsste. Und genau deshalb halte ich solche isolierten Zahlenvergleiche wie den aus dem WELT-Beitrag für wenig hilfreich, wenn anschließend daraus gleich irgendwelche Erklärungen abgeleitet werden.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 11:08
@socialme
erstens:
Beitrag von behind_eyes (Seite 3.067)
hatten wir schon, zweitens:
Statistiken falsch verknüpft
Irreführende Berechnung zur Nationalität von Tatverdächtigen
Quelle: https://dpa-factchecking.com/germany/260512-99-401466/


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 11:09
Wenn man davon ausgeht, dass der überwiegende Teile aufgrund von Gewalterfahrungen, Krieg, Homosexualität u.a. flieht und nicht aus wirtschaftlichen Gründen, dann ist diesen Menschen doch bewusst, dass das, was in ihren eigenen Ländern passiert, falsch ist.


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13.08.2026 um 11:13
Zitat von socialmesocialme schrieb:dass es nicht nur daran liegen kann, dass es nur an der überproportionalen Zahl der jungen Männer liegt, die es hierhin schaffen, sondern eben auch andere -Gründe, z. B. Prägung, Erziehung usw. haben kann?
Prima. Wir sind also schon mal soweit einig, dass demografische Faktoren, neben weiteren, dafür verantwortlich sind die Zahlen zu verzerren.
In der deutschen Kriminalstatistik sind Ausländer im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich häufig vertreten. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Staatsangehörigkeit und einer Kriminalitätsneigung gibt.
...
Auch die Kategorisierung von „nicht deutschen Tatverdächtigen“ ist irreführend, weil sie unterschiedliche Gruppen zusammenfasst – von Asylbewerbern bis zu Touristen. Die polizeiliche Kriminalstatistik unterscheidet hier einfach nur zwischen Menschen mit und ohne deutschem Pass. Deutsche werden aufgrund der Meldepflicht komplett erfasst, während es diese Meldepflicht bei Menschen ohne deutschen Pass oft nicht gibt. Das bedeutet, dass nicht alle Nichtdeutschen in den Statistiken auftauchen.
Und somit ist der Anteil von Nichtdeutschen an Straftaten statistisch höher, weil die Zahl der Menschen untererfasst wird.
...
Nichtdeutsche sind in der Statistik möglicherweise überrepräsentiert, weil sie häufiger polizeilich kontrolliert werden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie auch tatsächlich mehr Straftaten begehen, sondern dass ihre Taten eher entdeckt und erfasst werden.
...
Laut BKA zeigen außerdem Forschungsbefunde, dass Straftaten, bei denen „migrantisch“ oder „fremd“ wahrgenommene Menschen beteiligt sind, vermehrt zur Anzeige gebracht werden. Auch das kann zu einer verzerrten Darstellung in der Kriminalitätsstatistik führen.
...
Aus kriminalpolitischer Sicht entscheidend sei aber, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Staatsangehörigkeit und Kriminalitätsneigung gebe, betont Jurist Buermeyer: „Die Frage, ob jemand Deutscher oder Nichtdeutscher ist, hat als solches keinen Einfluss darauf, ob diese Person möglicherweise Straftaten begehen wird.“
...
Bildungsgrad, Einkommen, psychische Belastung, Gewalterfahrungen in der Kindheit und ortsspezifische Faktoren, etwa ihre Konzentration in Ballungsräumen mit hoher Kriminalitätsdichte spielen dagegen eine entscheidende Rolle.** Wer in schwierigen sozialen Verhältnissen lebt, hat ein höheres Risiko, straffällig zu werden – das gilt für Deutsche genauso wie für Nichtdeutsche. Junge Männer sind zudem unabhängig von ihrer Herkunft überproportional häufig an Gewaltverbrechen beteiligt.
Mehr unter: https://www.deutschlandfunk.de/kriminalitaet-polizei-kriminalstatistik-auslaender-100.html

Die Frage ist doch: Was bleibt an Überrepräsentation übrig, wenn man mal die verzerrenden Faktoren rausrechnet.
Ich wage zu behaupten, erheblich geringere Unterschiede.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 19:33
@Tussinelda schrieb:

„wenn bestimmte Täter aber häufiger angezeigt werden, dann werden sie logischerweise auch häufiger verurteilt“

Eine Verurteilung erfolgt aber nur, wenn die Tat nachgewiesen wurde, und damit zu Recht. Das Argument von @zaeld finde ich ebenfalls nachvollziehbar:

Ich halte es für nicht allzu abwegig zu vermuten, dass Straftaten, die mit einer Gefängnisstrafe enden, schwer genug sind, dass kaum noch jemand von einer Anzeige bei so einer Tat absieht.
Die Nicht-Anzeigung vermute ich eher bei kleineren Delikten, wie dass jemand einen anderen mal schlägt und das Opfer dann nicht gleich zur Polizei rennt. So etwas wäre wahrscheinlich auch nicht mit einer Haftstrafe bedroht.


Ich schrieb:
Des weiteren zeigt die Statistik, wenn man sie tiefer nach Nationalitäten aufschlüsselt ebenfalls grosse Abweichungen, obwohl da ja die angesprochenen Rahmenbedingungen gleich sind.

Emanon antwortete:

Auch falsch. Aus der Ukraine kommen z. B. viele Frauen und ältere Menschen, weil der Rest Kriegsdienst leistet.
Dass einfach darauf zu schieben, dass Leute mit Migrationshintergrund nur deshalb häufiger angezeigt werden, weil sie Migrationshintergrund hätten, ist also eine etwas zu billige Aussage.
Gut, du hast Vermutungen und Meinungen.
Mehr aber auch nicht.
Oder hab ich da etwas Wesentliches überlesen?

Mein Beispiel pickt hier ja nur einen Punkt heraus, Kriminalität ist ja ein multikausaler Komplex.

Wie mein Beispiel des Vergleichs ja auch. Wenn Du mich vollständig zitierst steht da ja:

Des Weiteren zeigt die Statistik, wenn man sie tiefer nach Nationalitäten aufschlüsselt ebenfalls grosse Abweichungen, obwohl da ja die angesprochenen Rahmenbedingungen gleich sind. Wobei ich jetzt Zahlen erst suchen müsste, die belegen, daß kein auffälliger Altersunterschied zwischen afrikanischen, syrischen und afghanischen Insassen bestünde.

Ukrainische Frauen müßten wir da ja auch wieder extra vergleichen, zum Beispiel mit den von @socialme genannten:

Da häufig darauf hingewiesen wird, dass junge Männer kriminalitätsbelasteter sind als andere Bevölkerungsgruppen. Eine neue Auswertung der Kriminalstatistik belegt, dass z. B. syrische und afghanische Frauen in der Kriminalitätsstatistik häufiger vertreten sind als z. B. deutsche Männer.

Mich wundert, daß ein beliebter Triggerpunkt, die Religion, noch gar nicht angesprochen wurde, aber ich sehe es als gutes Zeichen.

@emanon:
Die Frage ist doch: Was bleibt an Überrepräsentation übrig, wenn man mal die verzerrenden Faktoren rausrechnet.Ich wage zu behaupten, erheblich geringere Unterschiede.

In der kurzen obigen Diskussion haben wir einen Ausschnitt der Komplexität angerissen und sehen, daß man eben fast jedes beliebige Merkmal unterschiedlich gewichten, relativieren ( 😉 ), kann. Wir lasen sogar mehrere "Einordnungen ( ;) )". Trotzdem bleibt annähernd die Hälfte der Justizvollzugskapazitäten durch auswärtige blockiert und es werden Mittel in Höhe dieses Prozentsatzes gebunden. Nicht zu vergessen hinter jedem steht ja auch ein oder mehrere Opfer der jeweiligen Taten.

Wenn jemand Flugangst hat ist es für diesen Menschen vollkommen unerheblich ob 89, 99, oder 99,999 Prozent der Flüge nicht verunfallen, er hat trotzdem Angst und diese ist für ihn real. Übertragen auf den Thread über die Delinquenz von Ausländern können wir uns so oft im Kreis drehen wie wir wollen. Es ist unerheblich ob es mehr oder weniger oder gleichviel ist, es ist zuviel und wird von vielen Gastgebern nicht goutiert.

Wir brauchen also bezahlbare Ansätze dies zu ändern. Unser Ansatz der Resozialisierung ist meiner Meinung nach hier nicht hilfreich, zu teuer und zu gefährlich in Bezug auf weitere Opfer.

Ich schreibe hier aus Südamerika, deshalb die ungewöhnlichen Zeiten, bin aber aus Oberbayern. Hier in meiner nicht mehr so neuen Heimat könnte man trotz ebenfalls erheblicher Migrationsprobleme (Venezuela) die Wähler bis zu Euch lachen hören, falls ein Politiker auf die Idee käme, einen bekannten Gewalttäter mit Migrationshintergrund auf die Bürger loszulassen. Wenn ich erzähle, daß ausreisepflichtige Personen bei uns staatliche Hilfeleistungen erhalten, ernte ich Blicke, als hätte ich gerade die Flacherdetheorie angepriesen, oder behaupte mit Geistern sprechen zu können.

Zwingen wir die Politiker der Mitte also Angebote zu entwickeln, die zielführend und leistbar sind, anstelle uns als faul, krank und dumm bezeichnen zu lassen und dazu auch noch zu applaudieren.



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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 19:34
Ich bitte die Formatierung zu entschuldigen da habe ich wohl ein "quote" rauszulöschen vergessen


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 19:41
@Verdutzter

Dennoch ist dein Einwand nicht stimmig.
Wenn mehr Menschen einer bestimmten Gruppe angezeigt werden, dann landen auch mehr davon vor Gericht und bei einer Verurteilung unter Umständen im Gefängnis.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 19:44
Es ist unerheblich ob es mehr oder weniger oder gleichviel ist, es ist zuviel und wird von vielen Gastgebern nicht goutiert.
Vielleicht kann man sich ja darauf verständigen, dass jede Straftat eine zu viel ist und Straftaten, so sollte es zumindest in meinen Augen sein, generell nicht goutiert werden sollten.
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wenn mehr Menschen einer bestimmten Gruppe angezeigt werden, dann landen auch mehr davon vor Gericht und bei einer Verurteilung unter Umständen im Gefängnis.
Es ist richtig, aber gravierender schlagen da m. M. n. schlechte Sozialperspektive, die Unterbringung in Sammelunterkünften etc. zu Buche.


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13.08.2026 um 20:28
Da gebe ich Dir mit der Sozialperspektive recht, die Sammelunterkünfte wage ich zu bezweifeln. Ich bin so alt, daß mir das "Grenzdurchgangslager Friedland" noch ein Begriff ist. Dort mussten Spätaussiedler abwarten, bis ihr Status geklärt war und sie auf die Bundesländer verteilt wurden. Dann hätte es ja damals auch einen Anstieg der Straftaten unter Spätaussiedlern geben müssen.

Wenn wir rein wirtschaftlich von einem erwachsenen jungen Mann mit schlechter Sozialperspektive ausgehen, entstehen durch diesen Kosten für Ausbildung, eventuelle Therapien, Kurse, Krankenversicherung usw. neben den reinen Anwesenheitskosten, die für unser Gemeinwesen auch bei bester Bezahlung im Facharbeiterbereich oder sogar höher niemals ausgleichen werden können, selbst wenn er bis 70 bei uns Vollzeit arbeitet.

Deshalb plädiere ich für eine vorherige Prüfung bei Migranten (nicht Asylbewerbern wohlgemerkt), wie diese ihren Lebensunterhalt bei uns ohne Transferkosten bestreiten wollen. Ich musste dies hier auch sehr detailliert nachweisen inklusive Krankenversicherung bevor mein Visum genehmigt wurde. Sogar als Tourist auf diversen Karibikinseln wirst Du nur mit bestätigtem Rückflugticket oder gegen Sicherheitsleistung akzeptiert, auch wenn Du mit einem noch so teuren Segelboot einreist.

Es ist ja nicht so als ob wir kein Ausländergesetz hätten, welches dies alles auch regelt. in den 90 er Jahren arbeitete bei uns ein Programmentwickler aus Ungarn, ich erinnere mich an die "Verwaltungsorgie" welche jedes Jahr für sein Visum notwendig war. U.a. musste er persönlich bei der Deutschen Botschaft in Budapest erscheinen. (Damit war sichergestellt, daß er ja nicht mehr als ein Jahr zusammenhängend im Bundesgebiet war, dies war damals wohl ein Kriterium).

Im Fall von berechtigtem Asyl, welches ich unterstütze, ist es so, daß der Aufenthalt auf den Asylgrund beschränkt ist. Ein Verbleiben nach Wegfall des Asylgrundes ist nicht vorgesehen. Humanitär könnte man jetzt die Regelungen für ein Migrantenvisum beiziehen, aber: Wenn bereits die Sozialprognose während dem Asylaufenthalt schlecht war, warum sollte sich diese ändern. Wenn sie positiv ausfällt bestehen ja bereits legale Möglichkeiten im Land zu bleiben. - Ist aber im Gewaltthread jetzt o.T. -


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 20:46
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Da gebe ich Dir mit der Sozialperspektive recht, die Sammelunterkünfte wage ich zu bezweifeln. Ich bin so alt, daß mir das "Grenzdurchgangslager Friedland" noch ein Begriff ist. Dort mussten Spätaussiedler abwarten, bis ihr Status geklärt war und sie auf die Bundesländer verteilt wurden. Dann hätte es ja damals auch einen Anstieg der Straftaten unter Spätaussiedlern geben müssen.
Wie viele junge Männer waren dort denn zugegen, im Vergleich zu Frauen, Kindern und Alte, auch zur heutigen Situation?
Viele junge Männer waren doch oft im Krieg geblieben oder anderweitig inhaftiert.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 21:34
Zu den heterogenen Gruppen gibt es leider keine Aufzeichnungen der Altersstruktur, deshalb kann ich Deine Frage nicht beantworten. Sie fiele ja auch eher unter den Punkt Sozialperspektive und weniger unter Sammelunterkünfte.

Wenn Du zum Vergleich mit der heutigen Situation die Gemengelage verschiedener Nationalitäten meinst, dazu gibt es Informationen: Durch Friedland wurden außer den von mir genannten Spätaussiedlern (diese Gruppe nannte ich weil sie Deutsche sind) ehemalige Kriegsgefangene aus u.a. aus Vietnam, Chile, Sri Lanka, Albanien geschleust. Unter diesen halte ich die Anzahl von Frauen und Kindern für überschaubar. Aber wie geschrieben, genaue Zahlen darüber kann ich nicht finden. Wenn Du da mehr weißt würde ich mich freuen, da mich das Thema ja interessiert.

Zur heutigen Situation: Soweit ich weiß ist das Lager seit 2011 die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Niedersachsen für Asylbewerber. Also dürfte sich die heutige Situation nicht wesentlich von der anderer Aufnahmeeinrichtungen unterscheiden.

Konnte ich deine Fragen damit beantworten?


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 21:38
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Konnte ich deine Fragen damit beantworten?
Jain, wenn ich Flüchtlingsunterkünfte von heute, mit den Sammellagern von damals vergleiche, dann ist da schon ein optischer Unterschied vorhanden. Selbst in den Flüchtlingstrecks. Viele Frauen, Alte und Kinder. Aber kaum bis keine (jungen)Männer.
Denn die waren ja oft im Krieg geblieben oder anderweitig inhaftiert.

Weiß nicht, ob man dass mit derzeitgen Flüchtlingsströmen 1:1 vergleichen kann.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 22:05
Wie gesagt viele Frauen und Kinder unter den ehemaligen Kriegsgefangenen kann ich mir jetzt nicht vorstellen, viele junge Männer eher schon. Bei den Flüchtlingen mag es anders ausgesehen haben, aber ist ja für den Thread o.T. nicht das wir noch ermahnt werden.

Natürlich sehen heute die Unterkünfte etwas anders aus, das ist den begrenzten Mitteln und dem schieren Ansturm nach 2015 geschuldet. Es ist ja auch bekannt, daß eine gewisse Klientel Probleme mit der Sauberkeit und Hygiene hat, was zu nicht unerheblichen zusätzlichen Kosten für die Reinigungskräfte und der Müllabfuhr führt. Darunter leidet natürlich auch die Optik. Dies könnten aber gerade junge kräftige Männer mit einem Lappen einem Eimer und einem Besen schon erheblich verbessern. Musste ich beim Bund ja auch, da kam keine Reinigungskraft auf Staatskosten zum Revierreinigen.

Für die Unterbringung sind ja die Gemeinden verantwortlich, welche bekanntlich alle im Geld schwimmen. Hier mehr Eigenleistung der Beteiligten einzufordern, zur Not mit Sanktionen, halt ich für dringend notwendig und einen wesentlichen Beitrag zur Integration und Sozialisierung.


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Migrantengewalt in Deutschland

13.08.2026 um 22:08
Zitat von VerdutzterVerdutzter schrieb:Wie gesagt viele Frauen und Kinder unter den ehemaligen Kriegsgefangenen kann ich mir jetzt nicht vorstellen, viele junge Männer eher schon. Bei den Flüchtlingen mag es anders ausgesehen haben, aber ist ja für den Thread o.T. nicht das wir noch ermahnt werden.
Aber genau darum geht es doch, wenn du Flüchtlingsströme mit Heute vergleichen willst.


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13.08.2026 um 22:22
Ich will keine Flüchtlingsströme vergleichen ich hab nur auf deine Frage:
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Wie viele junge Männer waren dort denn zugegen, im Vergleich zu Frauen, Kindern und Alte, auch zur heutigen Situation?
Viele junge Männer waren doch oft im Krieg geblieben oder anderweitig inhaftiert.
geantwortet. Zum Thema des Threads gibt das jetzt nicht allzu viel her. Das sagte ich ja bereits weiter oben
Wenn jemand Flugangst hat ist es für diesen Menschen vollkommen unerheblich ob 89, 99, oder 99,999 Prozent der Flüge nicht verunfallen, er hat trotzdem Angst und diese ist für ihn real. Übertragen auf den Thread über die Delinquenz von Ausländern können wir uns so oft im Kreis drehen wie wir wollen.
Es ist unerheblich ob die Delinquenz jetzt von der Sozial,- der Alterskohorte, der Religion oder der Schlüpferfarbe abhängt, es ist sogar total egal ob sie geringer als bei Deutschen ist. Es sitzt nun mal der o.g. prozentuale Anteil in unseren Haftanstalten und zunehmend mehr Bürger (auch ich) empfinden dies als nicht mehr hinnehmbar.


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