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Boykott der Olympischen Spiele 2008

138 Beiträge, Schlüsselwörter: China, Menschenrechte, Olympia + 4 weitere

Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 03:27
..jever ganz langsam.
China kann jeden ins Arbeitslager stecken, jeden.
Da -muss-
man für den Staat arbeiten / oder man Stirbt.
Jetzt erkläre mir warum das keine
Sklaven sind?
Das Recht auf Leben wird durch die Arbeitstauglichkeit bestimmt....genau
wie in Auschwitz oder damals in Amerika.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 05:12
"Ich will nicht diese Lager besser dastehen lassen, sondern darauf hinweisen, dassSklaven wirklich ganz unten sind, da sie keinerlei Rechte haben"



Dasstimmt nicht!

Das Thema ist komplizierter!

Sklave heißt nicht, dass jemandkeine Rechte hat, sondern dass er nicht über sich selbst verfügen kann - und mnitunterwie eine Ware getauscht und ge/verkauft werden kann

Im frühen Mittelalter warendie Sklaven mitunter besser dran als die freien Bauern - Sie hatten wenigstens ihreHütte und zu essen, trugen keine Steuer- und Abgabenlast und waren vom Kriegsdientbefreit, während sich viele freie Bauern bis auf das letzte Hemdverschuldeten.

Die Leibeigenschaften war formal keine Sklaverei - da dieleibeigenen Bauern formal über sich selbst verfügen konnten - aber die Abgabe- undSteuerlast machte sie derart abhängig und mittellos, dass sie unter schlimmerenBedingungen lebten als z.b. die Sklaven in der Antike oder zu Beginn des europäischenMittelalters!

Im islamischen Raum hatten Sklaven weitreichende Rechte, siedurften selbst Besitz haben, Handel treiben, sich freikaufen, die Muslime wurden dazuangehalten, Sklaven gut zu behandeln, ihnen den Lebensunterhalt den sie brauchen zugewähren und sie freizulassen oder freikaufen zu lassen.

Die islamischeGeschichte ist voll von Sklaven, die es in der Karriereleiter von ganz unten nach obengeschafft haben, vor allem Gelehrte (Z.b. sehr viele Hadithgelehrte der ersten 100 - 200Jahre) und Militärsklaven (die prominentesten Beispiele: Die Mamluken, die Janitscharen).


Wie es in Rom und Athen aussah kann ich nicht sagen - aber ich glaube dass esdort auch besser war als in Amerika.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 05:21
..ja das ist korrekt es handelt sich so oder so um Sklaverei aber man muss schließlichunterscheiden zwischen 'erträglicher' Sklaverei und Gulag Zuständen.
Schließlich sindalle Lohnabhängigen Sklaven im Kapitalismus.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 05:35
Der Koran sagt dazu viel allgemeiner als die gängigen Rechtsbestimmungen:

4.35:

"Seit gut zu euren Eltern, Verwandten, Die ohne Wohnsitz und Reisenden,....... UND zu denen welche eure Rechte (Hand) besitzt"

Dabei handelt es sich umeinen Rechtterminus, der bisher meiner Meinung zu eng auf "Sklaven" nach dem islamischenRechtsverständnis bezogen wird.

Letztlich geht es darum, dass man über jedenverfügt, und das ist z.b. zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ebenso der Fall wiezwischen Schule, Lehrer und Schule.

Ich denke, dass man diesen Vers auch aufzeitgenössische Abhängigkeitsverhältnisse beziehen sollte.

Gut aber kehren wirzu China zurück ;)


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 16:36
@ jever2

Schatz, Du hast offenbar eine Sache noch nicht so ganznachvollzogen:

Der Terminus, wie man solche "Gefangenen" bezeichnet ist vollkommenegal. Also erspare uns doch bitte solche pseudo-juristischen Spitzfindigkeiten.

Fakt ist, in den allermeisten Kulturen war nicht einmal ein "Sklave" nur eine"Sache".

Wir aber sprechen hier von KZ´s (!) mit den gleichen menschenverachtendenAusmaßen wie Auschwitz, Bergen-Belsen.......

Hier werden Menschen gefoltert, Siewerden wie (leider auch) Vieh behandelt um dann wegen Ihrer Organe zur Schlachtbankgeführt zu werden!!!

Sie werden - zwar betäubt aber bei LEBENDIGEM Leibe -ausgeweidet! Aus Ihrer Haut macht man zwar anscheinend keine Lampenschirme, aberLiposom-Cremes gegen Fältchenbildung.

Falun Gong Mitglieder nimmt man hierbesonders gerne - wegen Ihres gesunden Lebenswandels.

Jetztverstanden?


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

03.07.2007 um 22:18
Manche wollen einfach nicht verstehen



@al-chidr
Zitat von al-chidral-chidr schrieb:Ich weiß dassdie Ujguren außer den Falun Gong schlimmer als jede andere Volksgruppe behandelt werdenund zur Assimilierung gedrängt werden
Die Tibeter werden stärker verfolgt undunterdrückt als die Uiguren.
Volksgruppenmäßig sieht es so aus 1.Tibeter, 2. Uiguren(Falun Gong ist eine religiöse Gruppe und stellen keine eigene Volksgruppe dar)


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 02:04
mal so eine zwischen info

01.07.2007:
KPCh zwingt Hongkong zu Schwarzer Liste –800 Personen Einreise verweigert
Berlin/ New York (FDI) – Die Einwanderungsbehörden inHongkong haben die Einreise von über 800 taiwanesischen Praktizierenden des Falun Gong indie Region verweigert. 297 Praktizierende erhielten kein Visum für die Einreise nachHongkong und 515 Praktizierenden wurde die Einreise trotz gültigen Visums verwehrt.Während ihres Aufenthaltes in Hongkong bekamen die Praktizierenden keine Nahrung, keineGetränke und keinen Rechtsbeistand. Darüber hinaus wurden ihnen Fotokameras und Handysgrob abgenommen. Der 1. Juli ist der zehnte Jahrestag der Rückkehr Hongkongs alsSonderverwaltungszone unter chinesischer Herrschaft. Dieser Gedenktag wird vonoffiziellen Feierlichkeiten, von großen Märschen, aber auch von Protestzügen begleitet,auf denen mehr Freiheit und Demokratie für Hongkong gefordert wird.
Das Falun DafaInformationszentrum erhielt die Kopie eines Faxes, das von der Einwanderungsbehörde inHongkong an eine Hongkonger Fluggesellschaft geschickt wurde. Bis zum 1. Juli „werdenFalun Gong-Anhänger als unwillkommene Hongkong-Reisende betrachtet”, heißt es in dem Fax.Die Einwanderungsbehörde kündigte der Fluggesellschaft die Bereitstellung einer SchwarzenListe mit den Namen taiwanesischer Falun Gong Praktizierender an, denen im Falle einerAnkunft die Einreise nach Hongkong verweigert werden soll. Die Behörden forderten auchdazu auf, diesen Menschen bereits in Taiwan den Zutritt ins Flugzeug zu verwehren.
Laut der Nachrichtenagentur AFP hat das US-Außenministerium als Reaktion eineStellungnahme herausgegeben, in der sie die Behörden in Hongkong drängt „die persönlicheund politische Freiheit“ aufrechtzuerhalten(http://rawstory.com/news/afp/US_asks_Hong_Kong_to_maintain_freed_06272007.html). Mehreretaiwanesische Regierungsbeamte, darunter Regierungssprecher Shieh Jhy-wey, verurteiltendie Vorgehensweise Hongkongs(http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2007/06/28/2003367143).
Seit 2001wurden ca. 400 Falun Gong-Praktizierenden, einschließlich Kindern, die Einreise nachHongkong verweigert, üblicherweise immer dann wenn „empfindliche” Termine bevorstanden.Diese Menschen waren nach Hongkong gereist um an legalen und friedlichen Protestenteilzunehmen, die für ein Ende der anhaltenden Verfolgung von Falun Gong Praktizierendenin China eintreten. Unter der „Eine Nation - Zwei Systeme” Politik, sind Hongkong undMacao die einzigen Städte in China, wo solche Proteste überhaupt möglich sind.
Imletzten Jahr haben für das kommunistische Regime in Peking arbeitende Agenten Falun GongPraktizierende in Hongkong bedroht und öffentlich ausgestellte Informationsträger, diezur Aufdeckung der Verfolgung in China dienen, mutwillig zerstört. Praktizierende ausHongkong berichten auch von Schwierigkeiten bei der Anmietung von Räumlichkeiten fürVeranstaltungen und sagen, dass ihren Protesten von den Medien in Hongkong mit Schweigenbegegnet wird.
„Diese ständigen Angriffe gegenüber Falun Gong unter dem Einfluss deskommunistischen Regimes in China sind eine Beleidigung der Bevölkerung Hongkongs und einSchlag ins Gesicht für das ‘Eine Nation-Zwei Systeme’ Versprechen, ” sagt Waltraud Ng,Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrums. „Es ist eine Schande, dass HongkongsFührung weiterhin vor dem chinesischen kommunistischen Regime auf die Knie fällt unddiesem hilft seine Verbrechen zu verbergen und das Stillschweigen über die unschuldigenOpfer zu bewahren,” sagt Ng weiter.
2003 hat die Einwanderungsbehörde in Hongkong dieExistenz einer Schwarzen Liste geleugnet, als 80 Falun Gong Praktizierenden aus Taiwandie Einreise in die Sonderverwaltungszone verweigert wurde, die dort an einer Konferenzteilnehmen wollten. Viele der 80 Taiwanesen sagten, dass sie damals gewaltsam ausgewiesenwurden, was inzwischen eine Klage gegen die Immigrationsbehörde in Hongkong nach sichgezogen hat.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 02:11
und noch mal was um sich das auf der Zunge zergehn zulassen
wie Grausam die KPC ist

Dem Organraub in Chinas Arbeitslager knapp entronnen
Die Ärztesagten, ihr Körper sei „komplett unbrauchbar“
Am 18. Mai 2006 wandte sich die ChinesinWang
Yuzhi im Presseclub in Washington D.C. mit
einem dringenden Appell gegen denOrganraub
an lebenden Häftlingen in China an die Medien.
Nach den Enthüllungen überdie lukrativen
Geschäfte mit Organraub und Organhandel in
China seit März diesesJahres hatte sie erkannt,
dass auch sie während ihrer Haft in chinesischen
Wang Yuzhi schildert ihre Erlebnisseim
Arbeitslagern von 2000 bis 2002 in Gefahr war,
chinesischen Arbeitslager im National Press
als unfreiwillige„Organspenderin“ zu enden. Club in Washington D.C. (Foto: Gary
Feuerberg / The Epoch Times )
Die im Jahr 2001 45Jahre alte Wang Yuzhi, eine bis dahin erfolgreiche Geschäftsfrau und
Mutter eineshalbwüchsigen Sohnes, erlebte trotz ihres physisch angeschlagenen Zustandes
währendihrer Gefangenschaft in China eine Odyssee durch vier Krankenhäuser. – IhreGefan-
gennahme war aus Glaubensgründen erfolgt, sie praktiziert Falun Gong. ImUntersuchungsge-
fängnis protestierte sie gegen ihre Festnahme mit einem Hungerstreik.Daraufhin wurde bei ihr
unter anderem „Zwangsernährung“ vorgenommen, bei der ihr Kotund Urin mit Gewalt über
einen überdimensionierten Schlauch durch die Nase eingeflößtwurde. Die äußeren Folgen
waren zerfetztes Gewebe in Luft- und Speiseröhre, Blutungenim Gesicht, beginnender Verlust
des Augenlichts und eine zerstörte Gesundheit.
Unter der Bewachung von bis zu einem Dutzend Polizeibeamten des Gestapo-ähnlichenGe-
heimbüros 610 wird die Inhaftierte zur Untersuchung dem Chef der Klinik imArbeitslager
vorgestellt. Der bezeichnet ihren Körper als „komplett wertlos“ undschlägt den Polizisten
vor, man solle sie am besten zum Tode verurteilen. Erst seitBekannt werden des systemati-
schen Organraubs in Chinas Arbeitslagern kann dieChinesin die zufällig aufgeschnappten
Bemerkungen des Klinikchefs verstehen.
Am 25.und 26. Oktober 2001 wird sie von Kopf bis Fuß im Krankenhaus der Mitarbeiterfür
Öffentliche Sicherheit in Harbin, Provinz Heilongjiang, ihrem letzten Wohnort,untersucht.
Auch hier kein guter Befund ihres physischen Zustandes.
Im März 2002kommt sie zur Untersuchung ihrer Haut ins 2. Krankenhaus in Harbin. Eine
Ärztinkonstatiert, die Haut ihrer Oberschenkel sei fein und hell (Frau Wang weiß heute,dass
dies ein wichtiges Kriterium bei Haut-Transplantaten für westliche Patientenist!). Aber sie
wird abgelehnt wegen des Verdachts einer Hautallergie.
Obwohl WangYuzhi sich in äußerst kraftlosem Zustand befindet, wird sie rund um die Uhr
von 11Polizisten bewacht. Als die Bewacher auch in dieser Station die ärztlicheDiagnose
„komplett unbrauchbar“ hören, verschwinden sie in aller Stille, einer nachdem anderen. Am
8. Mai 2002 kann Wang Yuzhi durch Hilfe einer Krankenschwester aus demKrankenhaus
fliehen. Im November 2002 findet sie Aufnahme in Kanada.www.DieNeueEpoche.com
KANADISCHE STUDIEBESTÄTIGT KRIMINEL-
ORGANENTNAHME AN GEFANGENENIN CHINA
LE
Ein in Ottawa am 6. Juli bei einer Presse-
konferenzveröffentlichter Untersuchungsbericht über die
Transplantationspraktiken in Chinaerregt internationales
Aufsehen. In einem 52 Seiten starken Untersuchungsbe-
richtbestätigten der ehemalige kanadische Parlamentsab-
geordnete und Staatssekretär fürAsien und den Pazifik-
raum, David Kilgour, und der internationalarbeitende,
renommierte Menschenrechtsanwalt David Matas die
massive undsystematische Ermordung von Menschen
zum Zweck der Organentnahme fürTransplantationszwe-
Pressekonferenz in Ottawa/Kanada am 6.
cke in China.
Juli 2006. David Kilgour (links), ehema-
liges Mitglied des kanadischenParla-
„Eine neue Form des Bösen“
ments und David Matas (rechts), kanadi-
In dem Untersuchungsbericht legtendie beiden Kanadier
scherMenschenrechtsanwalt mit interna-
nach zweimonatigen Nachforschungen Beweise vor,die
tionalemWirkungskreis, stellen ihren
ihre anfänglichen Befürchtungen bestätigen. Nacheigenen
Untersuchungsbericht vor.
unabhängigen Recherchen sind sie zu dem Schluss ge- www.oganharvestinvestigation.net
kommen, dass weite Kreise in China, gedeckt vonStaat
und Militär, bis zum heutigen Tage nicht davor zurückschrecken, in großemMaßstab Menschenleben zu
vernichten, um daraus Profit zu schlagen. Aufgrund vonstaatlichen Statistiken, zahlreichen Interviews
mit Betroffenen undTelefonmitschnitten mit chinesischen Transplantationszentren haben sie eine Viel-
zahlvon Beweisen sammeln können, die ein erschreckend düsteres Licht auf diese neue Formstaatlicher
Gewalt gegen Menschen in China werfen. David Matas zufolge stellen sie„eine Form des Bösen dar, die
wir nun auf dem Planeten sehen müssen… eine neue Formdes Bösen“, ähnlich dem Holocaust. Auf das
Schärfste verurteilen sie das, was Chinabis zum heutigen Tag vor der Weltöffentlichkeit zu verheimli-
chen versucht, als einenkriminellen Akt gegen die Menschlichkeit.
Organangebot und Verfolgung von Falun Gongsteigen parallel
Dem Bericht zufolge ist in China von 2000 bis 2005 eine Zunahme vonTransplantationen zu verzeich-
nen, die in Hinblick auf die Anzahl Organspender keineandere nachvollziehbare Erklärung zu bieten
vermag, als dass steigendes Organangebotund Verfolgung von Faun Gong in engem Zusammenhang
stehen. In einem Land, das weltweitführend in der Zahl der jährlichen Hinrichtungen ist und dessen
Regierung kürzlichöffentlich zu gab, aus den Körpern Exekutierter Organe zu
Transplantationszwecken zuentnehmen, verwundert es nicht, wenn
jede menschliche Hemmschwelle übertreten wird undskrupellos
menschliche Körper auf dem von China belieferteninternationalen
Transplantationsmarkt Verwendung finden.
In ihren Untersuchungenstellten der Politiker und der Menschenrechts-
anwalt fest, dass derzeit in China eineOrgantransplantation extrem
schnell und unkompliziert zu erhalten ist. Sie fanden aufchinesischen
Websites die kurzfristige Verfügbarkeit von Organen bestätigt undun-
terstrichen auch die Unverhohlenheit, mit der auf chinesischer Seite als
Quelleder Organspenden Falun Gong-Praktizierende genannt werden.
IM SPIEGEL DERÖFFENTLICHKEIT
Im Klartext: Mord in Form von Organentnahme
„Oft genug sind wirselbst ungläubig und entsetzt vor den Ergebnissen unsererUntersuchungen
zurückgewichen“, sagt Kilgour. Matas, der viele Holocaust-Opfervertreten hat, erinnert an den Mord an
Millionen Juden. „Seitdem ist es unmöglich,Grausamkeiten auszuschließen.“
In China selbst scheint das Bewusstsein für dieseGrausamkeiten nur erstaunlich wenig ausgeprägt. Bis
Juli warben chinesischeKrankenhäuser offen auf ihren Internetseiten mit „geringen Wartezeiten“bei
Organtransplantationen. „Es dauert vielleicht eine Woche, bis wir einen passendenNieren-Spender
finden“, hieß es auf der Webseite des Internationalen ChinesischenTransplantations-Betreuungszentrums.
„Die höchste Wartezeit beträgt einen Monat.“Dagegen warten in westlichen Ländern Empfänger in der
Regel mehrere Jahre.
DIE WELTam 30.März 2007
Acht Menschen für eine einzige Niere in den Todgeschickt
„Innerhalb von nur acht Tagen wurden ihm vier verschiedene Nieren angebotenund auf ihre
Verwendbarkeit geprüft." sagte David Kilgour. Als schließlich keine derNieren passte, so Kilgour,
wurden vier Monate später weitere vier Nieren getestet, vondenen die letzte den Anforderungen am
ehesten entsprach. Nach der Transplantationverlegte man diesen Patienten zur Genesung in das
Krankenhaus Nr. 85 derVolksbefreiungsarmee.“
DieNeueEpoche.com am 20. November 2006
Indizienkette gibtein stimmiges Bild - Manfred Nowak, UN- Sonderberichterstatter für Folter:
„Die beidenKanadier kommen zu klaren Schlussfolgerungen. Die Indizienkette, die siedokumentieren,
gibt ein stimmiges Bild, das sehr zur Besorgnis Anlassgibt.“
Interview im österreichischen „Profil“ vom 12. März 2007
Unter deminternationalen Druck will China den illegalen Handel mit Organen durcheine
Verwaltungsvorschrift des Staatsrates zum 1. Mai in China unterbinden. Dazu MdBErika Steinbach
und MdB Holger Haibach:
„Der chinesischen Regierung wurde seitlangem vorgeworfen, illegale Transplantationen von
Hingerichteten ohne derenEinwilligung zu tolerieren. Andere Vorwürfe besagen, dass in China
systematisch FalunGong-Praktizierende für Organentnahmezwecke getötet werden. Das Einlenkender
chinesischen Staatsführung ist auch ein indirektes Schuldbekenntnis. […] Chinatäte deshalb gut daran,
seine Glaubwürdigkeit durch die Zulassung von unabhängigeninternationalen Untersuchungen unter
Beweis zu stellen.“
CDU/CSU -Bundestagsfraktion Presseportal am 11. April 2007 [Auszug]
Auch Sie könnenhelfen:
Bitte wenden Sie Ihre Appelle an die Bundestagsabgeordneten in Ihrem Wahlkreisoder direkt an
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Willy-Brandt-Straße 1, 10557Berlin
Was ist Falun Gong? - Falun Gong ist eine traditionelle chinesischeKultivierungsschule für Körper und Geist.
Die Lehre basiert auf den PrinzipienWahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Es wird in mehr als 70
Ländern der Weltpraktiziert. Neben dem Praktizieren der fünf sanften, langsam fließenden Übungenbemühen
sich die Lernenden, hohe moralische und ethische Werte wie Aufrichtigkeit,Güte und Toleranz im täglichen
Leben umzusetzen. Falun Gong ist unpolitisch, ohnereligiöse Formen oder Hierarchien und ist für jeden offen.
Aufgrund seiner positivenWirkungen gewann Falun Gong in China innerhalb weniger Jahreaußerordentliche
Beliebtheit. Vermutlich deshalb ließ der damalige Staatspräsident undKP-Chef Jiang Zemin am 20. Juli 1999
Falun Gong in China verbieten. Damit begann eineVerfolgung, die in der Geschichte ohne Beispiel ist. Die
Praktizierenden werden auchheute noch wegen ihres Glaubens in Arbeitslager und Gefängnisse gesteckt und
traktiertmit Elektroschocks, Gehirnwäsche, Vergewaltigung und Folter bis hin zum Tod.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 02:24
"Die Tibeter werden stärker verfolgt und unterdrückt als die Uiguren.
Volksgruppenmäßig sieht es so aus 1.Tibeter, 2. Uiguren (Falun Gong ist einereligiöse Gruppe und stellen keine eigene Volksgruppe dar)"




In derVergangenheit sicher - ihr Problem ähnelt dem der Palästinenser, sie wurden ebenfallsvertrieben, leben heute weitgehend im Exil in Flüchtlingssiedlungen- und Lagern, in Tibetwurde die tibetische Geschichte- und Tradition sinisiert - und Chinesen wurden und werdenangesiedelt

Aber HEUTE glaube ich dass die Ujguren noch mehr unter Reppressionenzu leiden haben - der Stolz der Tibeter wurde bereits gebrochen, sie fristen ihr Daseinmehrheitlich in den Flüchtlingssiedlungen

Die Ujguen wurden besonders in denletzten Jahren unterdrückt, weil man sich vor einer ujgurisch- muslimischenNationalbewegung im Nordwesten fürchtet - angesichts der Erosion der SU in denbenachbarten mittelasischen Staaten eine nicht unrealistische Sorge der Zentralregierung


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 02:29
na al-Chidr auch noch am start ?


Ujguren na ja wir haben auch mitorganisationen zutuhen,und machen auch so manche veranstaltung mit ihnen !

das istschön wenn man gemeinsam sich für eine sache der Menschenrechts verlätzung sich starkmacht!

gute Nacht GR.G*


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 02:30
In welcher Organisation bist du ?


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

04.07.2007 um 22:24
Hongkong ist nun wirklich Politik und keine Menschenrechte.
Hongkong handelt da wiedie meisten Länder wenn es um China geht. Wobei Hongkong ja lediglich ein autonomesChinas Gebiet ist, hat also nicht wirklich eine andere Wahl.




@al-chidr
Die Tibeter sind auf keinen Fall in einer besserenSituation.
Die "autonome Provinz Tibet" hat Gesetze, die eindeutig aussagen dasChinesen Übermenschen und Tibeter Untermenschen sind (wenn auch nicht im Wortlaut). InOstturkestan/Xinjiang gibt es so etwas nicht.Dort sind Uiguren und Chinesen wenn sieAtheisten sind gleichwertig, Chinesen die zum Islam konvertieren sind genausowenig wertwie gläubige Uiguren. In Tibet ist ein Chinese immer mehr wert als ein Tibeter.
Zudemwerden die Tiberter stärker kontrolliert.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

05.07.2007 um 01:01
Link: amnesty2.4teamwork.ch (extern)

Hier mal wieder was zum eigentlichen Threadthema: eine ai-Petition zu den Spielen.
(außerdem Petitionen zu Kindersoldaten im Kongo, Palästina und Polizeigewalt in derSchweiz)


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

06.07.2007 um 07:03
*Appelle an China*

Es ist also kein Zufall, dass Richard Pound, der Chef derWada, bei
seiner letzten Inspektionsreise nach China an die Regierungappellierte,
dieser Entwicklung überzeugend entgegenzuwirken, und zwar vor demSommer
2008. Dann finden die Olympischen Spiele in Peking statt, also inder
Hauptstadt eines boomenden Reiches, das auch im illegalen Doping-Handel
alserwachender Riese bezeichnet werden muss. Donati nennt eine ganze
Reihe vonBeschlagnahmen von Mitteln, die aus China stammten, ganz
besonders auchWachstumshormon. "Wie kann es in einer vom Staat streng
kontrollierten Wirtschaftmöglich sein, dass bedeutende Mengen dieses
sehr kostspieligen Mittels von einersorgfältig kalkulierten Produktion
verschwinden?", fragt Donati.

Diese tauchendann vorwiegend in den Vereinigten Staaten, Europa oder
Australien auf. Aber nicht nurdie reichen Länder inklusive der
arabischen Staaten sind eifrige Kunden derDoping-Händler. "Es wäre ein
großer Fehler zu denken, dass nicht auch in ärmerenLändern die
Bedingungen für dieses globale Phänomen vorhanden sind", heißt es indem
Bericht. "Auch in Zentralafrika gibt es Bodybuilding-Wettbewerbe und
einenMarkt für Doping-Mittel."

Text: F.A.S
Bildmaterial: AFP, dpa, F.A.Z.,picture-alliance / dpa,
picture-alliance/ dpa


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

10.07.2007 um 11:29
Link: www.spiegel.de (extern)

Nicht allzu ernst nehmen, etwas Spiegel Comedy-Hobby-Journalismus muss ab und zusein.
Alleine die Platzierung unter 'Sport' sagt alles über die vermeintlichenChancen.


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

23.03.2008 um 12:17
Link: www.spiegel.de (extern)

ich bin ganz klar für einen boykott der spiele.

das gejammer,
ein boykott schade nur den sportlern
ist weniger als die halbe wahrheit.
ein boykott schadet hauptsächlich den funktionären und veranstaltern,
nämlich monetär.

der link über die ehemalige olympionikin drückt sehr schön aus,
welche motivation ein sportler zur teilnahme haben sollte

buddel


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Boykott der Olympischen Spiele 2008

23.03.2008 um 16:48
Interessant dass der Thread wieder aktuell geworden ist.

Mal sehen was die nächsten Wochen noch bringen. Halte es durchaus für möglich dass verschiedene Gruppierungen die weltweite Aufmerksamkeit für ihre Aktionen nutzen werden. Damit meine ich dass ich mir auch vorstellen kann dass ein Olympia-Boykott erst in 1, 2 Monaten entschieden wird, wenn noch mehr Dinge passiert sind.

Ich stelle mir gerade vor wie ein Sportler bei der Siegerehrung ein "Free Tibet" Shirt anhat. Was machen die denn dann da? Sagen einfach der Marathon hat dieses Jahr nicht stattgefunden, 100 Meter der herren gab es nicht?

Wäre ich in China für die Organisation verantwortlich, mir würde bei dem Gedanken Angst und bange werden.


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