Fedaykin schrieb:Tanker durchschicken, werden sie angegriffen eine äquivalent im Iran zerstören, die Ölindustrie ist noch relativ unangetastet.
Das ist ja auch so ein Ding. Wenn man auf die Karte schaut, kann man seit Jahrzehnten sehen, dass sich da ein großes Problem anbahnt. Dass der Iran sich strategisch lange darauf vorbereitet hat, Handels- und Versorgungsrouten zu schließen, bzw. den Risikostatus dieser zu Unwirtschaftlich machen. Hier fehlt eindeutig das strategische Gegenwirken hauptsächlich der Golfstaaten. Die wohl dachten, wenn es da eine logistische Schwachstelle gibt, die USA da wären, um diese Region militärisch zu dominieren.
Klar war auch, dass moderne Konflikte die Beeinflussung der Energieversorgung maßgeblich als Druckmittel umfassen werden. Das hat mit dem Gas aus Nord-Stream angefangen und geht mit Öl nun konsequent weiter. Das wird allen mehr oder weniger weh tun. Aber einen Tod muss man sterben.
Man hätte im Iran alles zerstören müssen, was dem Regime Geld bringt. Gas- und Öl- Förder- und Transportanlagen. Die Schließung der Straße von Hormus und die (am besten schon vorbereitete) Reallokation der Transportwege Inkaufnehmen.