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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

20.444 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.09.2026 um 21:01
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Warum sollte die Streuererklärung "auf nem Bierdeckel" was gutes sein?
nicht so viele Ausnahmen und Sonderregelungen und somit eben halt weniger Steuervermeidungsmöglichkeiten.
Ausnahmen und Sonderregelungen
dabei denke ich z.B. an Ehegattensplitting, Steuerklasse 1,2,3 oder wie viele es gibt, Absetzbarkeit der Werbekosten.
Das Einzige was ich sinnvoll und gerecht erachte, die Pendlerpauschalen.

In der DDR war das Steuersystem sehr vereinfacht - das funktionierte gut und man brauchte keinen Steuerberater.

Dass das Steuersystem jetzt viel zu kompliziert ist, beweist doch die Tatsache, dass Firmen kaum ohne Steuerberatungen auskommen und auch so manche AN ihre Mühe damit haben.
Umsonst kam der Merz damals sicher nicht auf die Idee, es vereinfachen zu wollen, oder?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, dass das vielleicht auch so ein kapitalistisches Ding ist -> das Finzanzamt hat dadurch Arbeitsstellen generiert und die Steuerberater verdienen auch schön wegen der Kompliziertheit 😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.09.2026 um 21:33
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nicht so viele Ausnahmen und Sonderregelungen und somit eben halt weniger Steuervermeidungsmöglichkeiten.
Was sind denn die gängigsten Steuervermeidungsmöglichkeiten, die durch eine stark vereinfachte Einkommenssteuererklärung verhindert werden können?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das Einzige was ich sinnvoll und gerecht erachte, die Pendlerpauschalen.
Was is mit Leuten, die teure Werkzeuge und Arbeitskleidung für ihren Job brauchen?
Was is mit Leuten, die nen doppelten Haushalt führen, weil sie auf Montage arbeiten?
Was is mit der Absetzbarkeit von Spenden?
Gibt sicher noch mehr, aber die sind mir gerade spontan eingefallen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:In der DDR war das Steuersystem sehr vereinfacht - das funktionierte gut und man brauchte keinen Steuerberater.
Hier braucht man als Angestellter auch keinen Steuerberater. Es gibt gute Steuerhilfe Software und Elster is mittlerweile auch ziemlich gut.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dass das Steuersystem jetzt viel zu kompliziert ist, beweist doch die Tatsache, dass Firmen kaum ohne Steuerberatungen auskommen und auch so manche AN ihre Mühe damit haben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die vereinfachte Steuererklärung nich für Unternehmen gedacht war, sondern für die Einkommenssteuer.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Umsonst kam der Merz damals sicher nicht auf die Idee, es vereinfachen zu wollen, oder?
Weiß nich, der Merz erzählt halt viel, wenn der Tag lang is. ;)
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, dass das vielleicht auch so ein kapitalistisches Ding ist -> das Finzanzamt hat dadurch Arbeitsstellen generiert und die Steuerberater verdienen auch schön wegen der Kompliziertheit
Is die Einkommenssteuererklärung wirklich so kompliziert? Lässt du deine von nem Steuerberater machen? Welche Anlagen musst du einreichen?

Ich zB. muss neben dem üblichen Kram (Anlagen N, Sonderausgaben, Vorsorgeaufwand) auch noch Kap, V und Umsatzsteuererklärung einreichen. Das sind vielleicht 2-3 Stunden im Jahr. Im Grunde isses auch immer das Gleiche jedes Jahr, von daher einfach in Elster die Übernahme vom letzten Jahr aktivieren und dann nur die Alten durch die aktuellen Zahlen ersetzen. Nur wenn sich was grundsätzliches geändert hat, hat man etwas mehr Arbeit.

mfg
kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.09.2026 um 21:54
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was is mit Leuten, die teure Werkzeuge und Arbeitskleidung für ihren Job brauchen?
Das sollte mMn der AG stellen. Die Maschinen an oder mit denen gearbeitet wird, muss er ja auch bezahlen.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was is mit Leuten, die nen doppelten Haushalt führen, weil sie auf Montage arbeiten?
weshalb soll für solche Entscheidungen der Staat aufkommen?
Wenn jemand unbedingt so weit weg von der Heimat arbeiten will, dass er eine Zweitwohnung braucht, sehe ich das finanzielle Risiko allein beim AN.

Ich finde diese Pendelei sowieso kontraproduktiv.
Schon alleine umwelttechnisch gesehen, aber auch so.
Mal ein konstruiertes Beispiel wie ich das meine:

Da wohnt AN 1 in Stadt 1 und fährt aber in Stadt 2 (viele km weg) zur Arbeit. Und AN 2 der in Stadt 2 wohnt, fährt in Stadt 1 um dort zu arbeiten. Am Ende vielleicht sogar der gleiche Job.
Da wäre es doch viel besser, jeder bleibt in seiner Stadt, nimmt in anderen Städten nicht die Stellen weg, damit die Leute in diesen Städten auch bei sich was finden können.

Weiß nicht, ob ich gut genug rüber bringen könnte, was ich meine?
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was is mit der Absetzbarkeit von Spenden?
warum sollen diese absetzbar sein?
Entweder ich habe Geld übrig und will etwas Gutes tun oder nicht.
Und wenn dem so ist, dann gebe ich gerne und erwarte nicht, dass mir jemand dafür etwas erlässt.

Und wie gesagt, was ist mit dem Ehegattensplitting und den unterschiedlichen Steuerklassen?

Auch wenn das Ausfüllen mit Hilfe von Apps und KI heutzutage einfach ist, verstehe ich trotzdem nicht, wozu diese komplizierten Konstrukte sind?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.09.2026 um 22:15
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weshalb soll für solche Entscheidungen der Staat aufkommen?
Wenn jemand unbedingt so weit weg von der Heimat arbeiten will, dass er eine Zweitwohnung braucht, sehe ich das finanzielle Risiko allein beim AN.
Ok, dürfte dann aber zu mehr Arbeitslosigkeit führen. Is aber auch nich im Sinne des Staates.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da wohnt AN 1 in Stadt 1 und fährt aber in Stadt 2 (viele km weg) zur Arbeit. Und AN 2 der in Stadt 2 wohnt, fährt in Stadt 1 um dort zu arbeiten. Am Ende vielleicht sogar der gleiche Job.
Da wäre es doch viel besser, jeder bleibt in seiner Stadt, nimmt in anderen Städten nicht die Stellen weg, damit die Leute in diesen Städten auch bei sich was finden können.

Weiß nicht, ob ich gut genug rüber bringen könnte, was ich meine?
Das dürfte so aber nich der Fall sein.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:warum sollen diese absetzbar sein?
Entweder ich habe Geld übrig und will etwas Gutes tun oder nicht.
Und wenn dem so ist, dann gebe ich gerne und erwarte nicht, dass mir jemand dafür etwas erlässt.
Wenn man Spenden absetzen kann, beteiligt sich der Staat quasi an der spende, so das der Spender mehr spenden kann und die gemeinnützigen Organisationen mehr Geld erhalten.
Dass niemand spendet, weil die Spende abgesetzt werden kann, is doch sowieso klar, würde ja auch keinen Sinn machen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wie gesagt, was ist mit dem Ehegattensplitting und den unterschiedlichen Steuerklassen?
Ehegattensplitting is ja freiwillig, wem das zu kompliziert is, lässt es einfach.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Auch wenn das Ausfüllen mit Hilfe von Apps und KI heutzutage einfach ist, verstehe ich trotzdem nicht, wozu diese komplizierten Konstrukte sind?
Um diejenigen zu entlasten, die aufgrund ihrer Angestelltentätigkeit zusätzliche Belastungen haben.

mfg
kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 05:25
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das dürfte so aber nich der Fall sein.
ja, 1:1 so nicht, deshalb schrieb ich, ein konstruiertes Beispiel 😉

Was ich damit halt nur sagen wollte, ich finde es nicht gut, dass jemand in einer weit entfernten Stadt arbeiten geht und wiederum kommen Andere in seine Stadt um hier zu arbeiten.
Da sollten doch Alle in ihren Städten bleiben, dann gibt's auch weniger Verkehr und Umweltverschmutzung.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dass niemand spendet, weil die Spende abgesetzt werden kann
Da wäre ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher.
Wenn ich da an größere Firmen denke, die spenden sicher nicht nur aus altruistischen Gründen.
Ihr Name erscheint dann z.B. im Stadion usw.

Und wer muss sich zwangsläufig auch mit an deren Spenden beteiligen? Die Endverbraucher (wenn z.B. ein städtisches Energieunternehmen spendet).
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ehegattensplitting is ja freiwillig, wem das zu kompliziert is, lässt es einfach.
okay, aber mein Punkt war die Frage nach der Sinnhaftigkeit seitens des Gesetzgebers, dieses überhaupt zu ermöglichen?
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Um diejenigen zu entlasten, die aufgrund ihrer Angestelltentätigkeit zusätzliche Belastungen haben
es haben in ihren Jobs so viele Leute Belastungen und Stress - da fragt auch keiner danach, wie die entlastet werden könnten.

Da denke ich z.B. an Supermärkte, wo zu wenig Leute eingestellt werden und die Kassierer sich manchmal am liebsten zerteilen müssten.
Mit dem Pflegesektor will ich gar nicht erst anfangen.

Da zeigt sich einmal mehr das kapitalistische System (um wieder bissel aufs Topic zu kommen 😉) - wo die oberste Priorität die Gewinnmaximierung ist.

Liebe Kapitalisten und solche die es werden wollen, das obige schrieb ich ohne moralische Wertung, es sind halt
einfach die Fakten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 05:34
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Es gibt gute Steuerhilfe Software und Elster is mittlerweile auch ziemlich gut.
Übrigens, hier stimme zu. Ich habe noch Elster Mandate, wird quasi quartalsweise besser (kommt ja aus Bayern).


@Optimist
@kuno7
Ich bin der Meinung, man braucht beides: Einfachheit und Absetzbarkeit.
Aktuelle sehe ich mehr Probleme in den Absetzbarkeitsgesetzen/Regeln...da kommt das Problem her, da sollte man mal aufräumen.

In Bezug auf den Thread: die Steuersätze müssten runter wenn man Ausnahmen streicht. Im Sinne der Gerechtigkeit bräuchten wir auch Flat Tax.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 08:39
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da wäre ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher.
Ich schon, das macht nämlich Null Sinn.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wenn ich da an größere Firmen denke, die spenden sicher nicht nur aus altruistischen Gründen.
Ihr Name erscheint dann z.B. im Stadion usw.
Das is dann kein Spenden, sondern Sponsoring und das kann auch nich als Spende abgesetzt werden.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:es haben in ihren Jobs so viele Leute Belastungen und Stress - da fragt auch keiner danach, wie die entlastet werden könnten.
Ich glaub schon, dass da auch mal wer fragt, es ging aber um finanzielle Belastungen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da zeigt sich einmal mehr das kapitalistische System (um wieder bissel aufs Topic zu kommen 😉) - wo die oberste Priorität die Gewinnmaximierung ist.
Zu versuchen Gewinne zu maximieren finde ich grundsätzlich erstmal nich so problematisch. Wichtig is es imho die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass niemand darunter leidet und die Gesellschaft insgesamt profitiert. Ich halte dies nich für unmöglich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Im Sinne der Gerechtigkeit bräuchten wir auch Flat Tax.
Ich hingegen finde ne Flat Tax maximal ungerecht.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 08:45
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich hingegen finde ne Flat Tax maximal ungerecht.
Eine Flat Tax verletzt nicht das Prinzip der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit und ist genau deswegen gerecht.

Du kennst mein virtuelles Beispiel!
Zwei absolut gleiche Menschen machen den gleichen Job:
A arbeitet Teilzeit 20h
B arbeitet Vollzeit 40h
Durch die Progression hat B einen geringeren Nettostundenlohn, zahlt auch mehr GKV, PV...und obwohl er mehr den Staat unterstützt hat, er die gleichen Leistungen.

Deutschland bestrafft Vollarbeiter und belohnt das nicht arbeiten...und das ist für Dich "maximal ungerecht".
Bei Flat Tax würde B trotzdem mehr Steuern als A zahlen, aber das reicht anscheinend nicht! Die Gier ist groß, der Wunsch nach Abzocke unermeßlich!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 08:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:...und das ist für Dich "maximal ungerecht".
Na das nu eher nich. Von mir aus können wir gern alle Teilzeitkräfte äquivalent zu Vollzeitkräften besteuern, mit Flattax hat das aber nix zutun.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 08:54
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:und obwohl er mehr den Staat unterstützt hat, er die gleichen Leistungen
Das nennt sich Solidaritätsprinzip. Kannst du doof finden, hat aber gerade in Deutschland tiefe historische Wurzeln. Die Alternative - bessere Medizin oder bessere Pflege bei höheren Beiträgen - ist aus meiner Sicht nicht sonderlich attraktiv. Im Gegenteil ist das einer der Kernkritikpunkte an der Teilung von privaten / gesetzlichen Kassen - Stichwort 2 Klassenmedizin. Findet irgendwie kaum jemand gut und du möchtest das jetzt grundsätzlich in den Sozialversicherungen verankern?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 09:50
Zitat von paxitopaxito schrieb:Das nennt sich Solidaritätsprinzip.
Ja, keiner wird müde mir das zu sagen - als wüsste ich es nicht.
Solidarität bedeutet aber das die Geberseite gibt was sie entbehren kann, ihre Leistung bleibt auch belohnt (sonst macht es keiner mehr)...aber das ist nicht mehr der Fall.
Die Nehmerseite gibt aktuell nichts, klar sie hat kein Geld, aber sie hat Zeit - mein Vorschlag war einen Arbeitnehmerausweis einzuführen mit dem man priorisiert behandelt wird, zum Beispiel beim Arzt (außer Notfälle is klar) oder beim Einkaufen oder halt da wo man warten muss = Zeit.
Ich finde es grotesk dass wir den AN immer sagen was sie für eine Last zu tragen haben, sich mehr anstrengen sollen, nicht merzfaul sein aber wenn es um Leistungen empfangen geht sind sie gleich mit den anderen die NULL beitragen.
Wie idiotisch ist das für die ganze Gesellschaft wenn ein Arbeitnehmer monatelang auf eine Behandlung wartet? Also der der das ganze System finanziert soll hinten warten, zeitgleich soll er aber es zahlen...eigentlich fordern wir indirekt = krank arbeiten gehen, während andere schon warten könnten.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Die Alternative - bessere Medizin oder bessere Pflege bei höheren Beiträgen
Ja, will ich so soll es bitte sein! Aktuell haben wir höhere Beiträge bei beschiessenen Leistungen.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Im Gegenteil ist das einer der Kernkritikpunkte an der Teilung von privaten / gesetzlichen Kassen - Stichwort 2 Klassenmedizin. Findet irgendwie kaum jemand gut und du möchtest das jetzt grundsätzlich in den Sozialversicherungen verankern?
Vorab: ich bin GKV, aus privaten Gründen werde ich nicht wechseln, hätte schon 1995 machen können.
Ja, ich will dass das System so bleibt -> wieso wird ausgeblendet dass Privatpatienten mindestens das 2,3fache für die gleiche Behandlung zahlen?
Sie beteiligen sich übermäßig an den Kosten des gesamten Systems!

Du kannst mir gerne auch sagen warum das gerecht ist:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:A arbeitet Teilzeit 20h
B arbeitet Vollzeit 40h
Durch die Progression hat B einen geringeren Nettostundenlohn, zahlt auch mehr GKV, PV...und obwohl er mehr den Staat unterstützt hat, er die gleichen Leistungen.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 10:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:mein Vorschlag war einen Arbeitnehmerausweis einzuführen mit dem man priorisiert behandelt wird, zum Beispiel beim Arzt (außer Notfälle is klar) oder beim Einkaufen oder halt da wo man warten muss = Zeit.
bei "Notfällen" geht's um Leben und Tod.
Es gibt aber auch genug Fälle, wo ein langes Warten die Situation sehr verschlimmert und dann halt später eher zum Tod führen kann, wenn man nicht schnell genug etwas dagegen getan hatte.
Das macht also nichts, okay.
Meine Mutter hatte schon vor x Jahren mal gesagt: "weil du arm bist, musst du früher sterben."
Schöne neue Welt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie idiotisch ist das für die ganze Gesellschaft wenn ein Arbeitnehmer monatelang auf eine Behandlung wartet?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also der der das ganze System finanziert soll hinten warten,
wie wäre es damit, das System mal so aufzustellen,, dass niemand monatelang warten muss - so wie früher?
Zum Beispiel mehr Anreize, dass Leute Medizin studieren wollen und auch dahin gehen, wo sie dringend gebraucht werden?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wieso wird ausgeblendet dass Privatpatienten mindestens das 2,3fache für die gleiche Behandlung zahlen?
wieso zahlen die denn das 2,3 fache?
Die Zahlen im Voraus und bekommen es wieder. Oder hast du die Beiträge gemeint?

Und wer arbeitet, hat dann manchmal auch genug finanzielles Polster, die Beiträge für eine Private zu zahlen und all die Vorteile zu genießen.
Geringverdiener nicht. Ist ja auch gerecht so, aber deswegen verstehe ich deinen Kritikpunkt nicht.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Dass niemand spendet, weil die Spende abgesetzt werden kann
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da wäre ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich schon, das macht nämlich Null Sinn
das verstehe ich auch nicht:
Wieso sollte es keinen Sinn machen, zu spenden, wenn man den Spendenbetrag von der Steuer absetzen kann - also durch die Spende gar nicht weniger Geld am Ende hat?

Wenn man es nicht absetzen könnte, hat man weniger Geld = weniger Anreiz zu spenden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 10:51
Zitat von OptimistOptimist schrieb:bei "Notfällen" geht's um Leben und Tod.
Nicht verstanden? Bei Notfällen hat niemand Priorität, entscheidet der Arzt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Es gibt aber auch genug Fälle, wo ein langes Warten die Situation sehr verschlimmert und dann halt später eher zum Tod führen kann, wenn man nicht schnell genug etwas dagegen getan hatte.
Das macht also nichts, okay.
Entscheidet der Arzt - ansonsten bei Vorsorge, Standards, etc. hat der Arbeitnehmer Vorrang, also so schwer ist es nicht mein Vorschlag zu verstehen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Meine Mutter hatte schon vor x Jahren mal gesagt: "weil du arm bist, musst du früher sterben."
Schöne neue Welt.
Das ist Quatsch - Du kriegst die gleiche Behandlung auch bei NULL Euro Beitrag wie der der aktuell um die 1100€ im Monat zahlt! 13.000€/Jahr!
Schöne neue verkehrte Welt! Alles kostenlos bekommen und noch Märchen erzählen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wie wäre es damit, das System mal so aufzustellen,, dass niemand monatelang warten muss - so wie früher?
Zum Beispiel mehr Anreize, dass Leute Medizin studieren wollen und auch dahin gehen, wo sie dringend gebraucht werden?
Wer soll das zahlen? Der der jetzt nichts zahlt oder der der schon 13.000 im Jahr zahlt?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wieso zahlen die denn das 2,3 fache?
Mei o mei o mei! Ok, ihre PKV zahlt am Ende mindestens das 2,3fache ins Sytem.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wer arbeitet, hat dann manchmal auch genug finanzielles Polster, die Beiträge für eine Private zu zahlen und all die Vorteile zu genießen.
Ach so ist das, man arbeitet um für alle anderen zu zahlen die nichts beitragen, man soll sich Polster aufbauen falls der Fall eintritt.
BTW: für eine PKV braucht man keine Polster, die ist günstiger als die GKV...
Und: wie kann eine PKV in Deutschland die mittlerweile jeden aufnehmen muss, das 2,3fache zahlen und günstigere Tarife anbieten? Zauberei, nicht wahr?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 11:02
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:also so schwer ist es nicht mein Vorschlag zu verstehen.
Hab dich schon verstanden (aber du mich nicht).
Du willst quasi 2-Klassenmedizin, wenn eine Gruppe länger warten soll.
Und deshalb stimmt das immer noch:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil du arm bist, musst du früher sterben."
die möglichen Folgen von "länger warten" hatte ich aufgezeigt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weil du arm bist, musst du früher sterben."
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist Quatsch - Du kriegst die gleiche Behandlung auch bei NULL Euro Beitrag wie der der aktuell um die 1100€ im Monat zahlt! 13.000€/Jahr!
immer noch kein Quatsch.
Wer wenig Geld hat, kann weniger Vorsorge betreiben.
Da ändern auch deine Beitragszahlen nichts.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und: wie kann eine PKV in Deutschland die mittlerweile jeden aufnehmen muss, das 2,3fache zahlen und günstigere Tarife anbieten? Zauberei, nicht wahr?
Du willst mir doch nicht etwa sagen, dass die PKV weniger kostenlose Leistungen anbietet als die GKV?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 11:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du willst quasi 2-Klassenmedizin, wenn eine Gruppe länger warten soll.
Du kannst aber anscheinend sehr gut mit einer Klasse leben, aber zwei Zahlgruppen: manche NULL Euro und manche 13.000.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wer wenig Geld hat, kann weniger Vorsorge betreiben.
Komm, du provozierst mich zu so was: nach Kippen und Bier bleibt zu wenig für Biogemüse?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Du willst mir doch nicht etwa sagen, dass die PKV weniger kostenlose Leistungen anbietet als die GKV?
? was verstehst Du wieder nicht? Die PKV hat geringere Beiträge, zahlt aber mehr an Ärzten und ins System...wieso schafft das die GKV nicht?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 11:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du kannst aber anscheinend sehr gut mit einer Klasse leben, aber zwei Zahlgruppen: manche NULL Euro und manche 13.000.
ja, nennt sich immer noch Solidarität.
Und glaube nicht, ich würde anders denken wenn ich kein Nutznießer davon wäre.

Der Länderfinanzausgleich beruht auch auf Solidarit... Berlin z.B. muss auch mit durchgefüttert werden.
Habe nichts dagegen, ist zwar nicht schön, aber muss man durch.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wer wenig Geld hat, kann weniger Vorsorge betreiben
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Komm, du provozierst mich zu so was: nach Kippen und Bier bleibt zu wenig für Biogemüse?
das finde ich genauso wenig okay.
Aber du tust so, als sind Alle so.

Bei dir gibt's in der Argumentation so oft Übertreibungen, Extreme usw.
Mal bissel differenziert argumentieren geht nicht?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die PKV hat geringere Beiträge, zahlt aber mehr an Ärzten und ins System...wieso schafft das die GKV nicht?
das kam vorhin SO nicht raus. Jetzt ist klar was du meinst.
Und zuvor wirkte es so, als kritisiert du, dass die Privatversicherten mehr Ausgaben für ihre Gesundheit hätten.
Okay, haben sie nicht, haben wir das geklärt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 11:27
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Bei dir gibt's in der Argumentation so oft Übertreibungen, Extreme usw.
Mal bissel differenziert argumentieren geht nicht?
Du meinst mit "differenziert" ich soll einfach ein blödes System akzeptieren? "Solidarität"..nix da, es ist ein Leben auf Kosten anderen und wenn es um Vorteile geht, dann sind wir alle gleich, eine Klasse.
Schön - wird eh nicht mehr lang funktionieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 11:32
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du meinst mit "differenziert" ich soll einfach ein blödes System akzeptieren
nein, meinte ich nicht.
Du weißt genau, dass ich damit meinte, nicht alle Leute und ihre Lebenssituation "in einen Sack" zu stecken.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wird eh nicht mehr lang funktionieren
aber auch nur, weil die Politik falsche Weichen stellt.
Und damit meine ich nicht, dass sie die Schwachen zu sehr bevorteilt, wie du immer glaubst. 😉


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09.09.2026 um 11:37
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Solidarität bedeutet aber das die Geberseite gibt was sie entbehren kann, ihre Leistung bleibt auch belohnt (sonst macht es keiner mehr)
Ne, im Solidaritätsprinzip ist nirgendswo versteckt das Leistung belohnt wird. Es ist eine gemeinsame Absicherung gegen Risiken (z.B. Krankheit) wo die Kosten für diese Absicherung solidarisch getragen werden. Also entsprechend den Einkommen, finanziellen Möglichkeiten. Die Absicherung selbst ist für alle gleich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ein Vorschlag war einen Arbeitnehmerausweis einzuführen mit dem man priorisiert behandelt wird, zum Beispiel beim Arzt
das ist dann eben zwei Klassenmedizin. Kann man machen und gut finden, hat aber in Deutschland keine Mehrheit. Nicht mal im Ansatz.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich finde es grotesk dass wir den AN immer sagen was sie für eine Last zu tragen haben, sich mehr anstrengen sollen, nicht merzfaul sein aber wenn es um Leistungen empfangen geht sind sie gleich mit den anderen die NULL beitragen.
Es geht bei den Leistungen ja darum für den Fall geschützt zu sein, in dem man nichts mehr beitragen kann.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie idiotisch ist das für die ganze Gesellschaft wenn ein Arbeitnehmer monatelang auf eine Behandlung wartet?
Wird es irgendwie weniger idotisch wenn ein Rentner monatelang warten muss? Ein Arbeitsloser? Das Problem ist doch hier die Überlastung des Gesundheitssystems - komplexes Thema - und weniger das es sich gegen Arbeitnehmer richtet. Den Arbeitnehmern nun "Vorfahrt" zu gewähren, schlicht weil sie AN sind würde für alle anderen die Situation ja noch weiter verschlechtern. Mit entsprechenden Konsequenzen. Bei Rentnern stellt sich die Frage warum die nun schlechter gestellt werden sollen, obwohl sie ja lebenslang eingezahlt haben, bei Arbeitslosen stellt sich die Frage wie die wieder in Arbeit kommen sollen, wenn die Arbeitslosigkeit gesundheitliche Gründe hat, bei Kindern und Jugendlichen erschließt sich mir überhaupt nicht warum ausgerechnet die nun hinter die Arbeitnehmer einsortiert werden sollen. Und das sind die größten Gruppen nach den Arbeitnehmern.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, will ich so soll es bitte sein!
Jedem seine Meinung, aber die meisten Deutschen finden schon die Geschichte mit der Privatversicherungen blöd (die im Grunde genau das abbildet was du forderst, eben erst ab einem bestimmten Einkommen).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vorab: ich bin GKV, aus privaten Gründen werde ich nicht wechseln, hätte schon 1995 machen können.
Ja, ich will dass das System so bleibt -> wieso wird ausgeblendet dass Privatpatienten mindestens das 2,3fache für die gleiche Behandlung zahlen?
Sie beteiligen sich übermäßig an den Kosten des gesamten Systems!
Korrekt, das ist mir auch bekannt. Zeigt für mich aber nicht, dass man nun auch noch in der GKV das Solidaritätsprinzip aufweichen sollte. Sondern das grundsätzlich etwas völlig verkehrt läuft im Bereich Gesundheit.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du kannst mir gerne auch sagen warum das gerecht ist:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:obwohl er mehr den Staat unterstützt hat, er die gleichen Leistungen.
Staatliche Leistungen dienen der Grundversorgung. Gesundheit, Bildung, Infrastruktur, Sicherheit Da gibt es keinen Spielraum für Abstriche weil man zu wenig geleistet hat oder Goodies weil man viel geleistet hat. Im Gegenteil den Menschen Gesundheitsleistungen - also Medikamente, Arztkontakte, diagnostische Verfahren - vorzuenthalten weil sie nicht genügend an den Staat gezahlt haben ist zutiefst ungerecht. Es bestraft auch genau jene, die besonders auf Hilfe angewiesen sind.
Genauso absurd wäre ein gestaffelter Brandschutz, die Feuerwehr kommt zuerst zu denen die viele Steuern entrichten. Oder mit besserem Gerät. Oder Bildung: wer viel gezahlt hat, bekommt bessere Bildung? In einem Land in dem der Bildungserfolg jetzt schon so stark abhängig ist vom sozioökonomischen Status wie in kaum einem anderen Industrieland? Polizei besonders dort präsent wo viele Steuern gezahlt werden?

Was du da vorschlägst ist in meinen Augen eine Umverteilung von unten nach oben, je weniger man hat desto weniger darf man vom Staat erwarten, je mehr man hat desto mehr bekommt man. Hier eben in Form von Dienstleistungen. Damit werden ökonomische Zustände und Ungerechtigkeiten zementiert. Was soll daran gerecht sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

09.09.2026 um 12:53
Zitat von paxitopaxito schrieb:s ist eine gemeinsame Absicherung gegen Risiken (z.B. Krankheit) wo die Kosten für diese Absicherung solidarisch getragen werden. Also entsprechend den Einkommen, finanziellen Möglichkeiten. Die Absicherung selbst ist für alle gleich.
Das ist das A..,mich interessiert das B.

Claude AI Sonnet 5 prompt:
was bedeutet solidarisch
Antwort:
"Solidarisch" bedeutet, dass man sich mit anderen verbunden fühlt und für sie einsteht – besonders wenn es um gemeinsame Interessen, Werte oder Notlagen geht. Es beschreibt eine Haltung von gegenseitiger Unterstützung und Zusammenhalt, auch wenn man selbst nicht direkt betroffen ist.

Ein paar Facetten des Begriffs:

Gegenseitige Unterstützung: Man hilft anderen aus einer Gruppe oder Gemeinschaft, auch ohne unmittelbaren eigenen Vorteil.
Gemeinsame Sache: Man teilt die Ziele oder das Schicksal einer Gruppe und handelt entsprechend.
Verantwortungsgefühl: Man erkennt an, dass das Wohl des Einzelnen mit dem Wohl der Gemeinschaft verknüpft ist.
Erkläre mir wo die gegenseitige Unterstützung ist, wenn Du schon den Arbeitnehmerausweis nicht als solchen wahrnehmen möchtest.
Welche Sache haben wir gemeinsam wenn ein Teil gar keine Ziele hat?
Und haben nur die Zahlenden Verantwortung?
Zitat von paxitopaxito schrieb:Jedem seine Meinung, aber die meisten Deutschen finden schon die Geschichte mit der Privatversicherungen blöd
blöd ≠ Neid
Zitat von paxitopaxito schrieb:Was du da vorschlägst ist in meinen Augen eine Umverteilung von unten nach oben
Nein - ich will das der passive Teil seinen Beitrag in Form von Zeit einbringt. Der Arbeitnehmer verliert so Geld und Zeit.


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