mitH2CO3 schrieb:
zaeld schrieb:Sind Frauen eigentlich mündig oder brauchen sie einen Betreuer, der ihre Entscheidungen übernimmt?
Wtf. ...bemüh' Dich mal zu verstehen, selbst ein Mindestmaß an Empathie zu entwickeln, in welche Situation man als Frau kommen kann, wenn man schwanger wird.
Der Mann kommt nicht in dieselbe Situation? Es ist doch auch sein Kind.
Ausserdem ging es darum, dass die Frau nur ein Taschengeld vom Mann bekommt. War das nicht vor der Schwangerschaft schon bekannt, oder stellt der Mann das erst mt der Schwangerschaft um, dass die Frau auf seine Gnaden angewiesen ist?
Warum war die Frau vor der Schwangerschaft nicht arbeiten? Die kurze Pause vor der Entbindung und danach wird sich kaum darauf auswirken, dass man aus der Arbeitswelt herausfällt.
Und danach? Da ist der Mann genauso betroffen, es ist je wie gesagt auch sein Kind.
Ich nehme mal an, du hängst nicht mehr den total veralteten Rollenbildern an, dass die Frau selbstverständlich alleine für das Kind dazu sein hat. Und dass bei Streitigkeiten vor Gericht immer der Mutter das Kind zugesprochen bekommen werden sollte.
Ein signifikanter Teil der Kinder kommt ungeplant, was aber auch nicht immer bedeutet ungewollt.
Warum ist die Frau auf das Einkommen des Mannes angewiesen?
Beziehungen halten oftmals nicht, was man sich vllt. beidseitig wünscht. Man muss sich trennen. Und ggf. steht die Mutter dann als Alleinerziehende da,
... oder auch der Vater.
Kann sich die Frau nicht von dem Hauptverdiener trennen und selbst arbeiten gehen, wenn der ihr nur ein Taschengeld oder noch weniger überlässt?
Selbstverständlich kann und macht sie dieses, wenn sie kein Kind betreuen muß. Denk doch mal rein: das ganze oben angesprochene Thema wird viel zu oft wie selbstverständlich auf die Frau verlagert.
Wir sind gerade noch in der Situation ohne Kind, wo die nicht arbeitende Frau nur ein Taschengeld vom arbeitenden Mann bekommt. Warum ist sie mit dem Mann noch zusammen, warum geht sie nicht arbeiten? Das darf sie alles tun, da muss kein externer Beschützer besondere Regelungen für die Frau festlegen. Wenn der Mann so ein mieser Typ ist, warum lässt sie dann noch ein Kind zu?
4 Milliarden Frauen wollen Equel Care und Equal Pay
Abgesehen von der Anmassung, für alle Frauen zu sprechen: Equal Work wird da geflissentlich weggelassen.
Ich habe mir mal den Spass gemacht, analog zu dem unseriösen Gender Pay Gap, mit dem so gerne herumhantiert wird, den Equal Work Day zu berechnen. Ich habe die Rechnung leider nicht mehr vorzuliegen, aber es kam heraus:
Equal Work Day ist in der zweiten Hälfte des Aprils. Während Männer bereits seit Anfang Januar arbeiten, fangen Frauen erst Ende April an zu arbeiten.
Ausserdem habe ich mal recherchiert, wie hoch der Anteil an Personen ist, die tatsächlich Angehörige pflegen. Ich glaube, das waren so um die 2%. Hier wird immer so getan, als würden alle Frauen ständig Care-Arbeit verrichten.
Nicht dabei ist das Kümmern um Kinder, denn Kinder schafft man sich in der Regel bewusst an und es ist eine eigene Entscheidung, Kinder haben zu wollen. Niemandem werden Kinder zugeteilt, um die sich dann die Personen kümmern müssen, im Gegensatz zu Pflegefällen, die man sich nicht aussucht.
mitH2CO3 schrieb:Kapitalismus und Kommunismus sind nicht naturgegeben. Diese Dominanzsysteme sind von Männern entwickelt worden.
Kommunismus hat einen ideologischen Unterbau, Kapitalismus hat den nicht. Kapitalismus ist im Gegenteil die Abwesenheit von jeglicher Ideologie und fast schon naturgegeben, ein System, welches sich automatisch einstellt. Ich habe Maschinen zum Herstellen von Produkten, hast du Lust, mir dabei zu helfen, die Maschinen zu bedienen, dafür bekommst du einen festen Lohn. Wenn ich wenig an den Produkten verdiene, bekommst du den gleichen Lohn wie wenn ich viel daran verdiene. Das ist nur ein Vertragsverhältnis, aber keine Ideologie.