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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.681 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 18:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nee, man muss nur die Bezüge zurück zahlen, mehr nicht.
Leuchtet auch ein.
Je nachdem wie lange man schon Bedarf hatte wird alles genau abgerechnet.

Nichts desto trotz, als Harzer oder neumodisch Bürgergeldempfänger genannt, würde ich es an der Stelle dennoch versuchen.
Ich persönlich kenne auch die Situation nach Geld zu fragen, was immer äußerst (für einen selbst) sehr unbefriedigend sein kann.
Fast schon ernidrigend.

Wir hatten damals als Kinder nur Zucker auf dem Brot (auch zur Schule) Sirup, weil Marmelade schon bißchen zu teuer war.

Als meine Mutter dann gestorben ist und das Haus - mit Vermögen Vererbt worden ist, hat meine Schwester (Selbständig) schon fast Schnappatmung bekommen, als es darum ging, es könnte über den Freibetrag hinaus gehen.
Sie hätte dem Staat nicht mal 1 € über der Freigrenze als Erbschaftssteuer gegönnt.
Auf dem gleichen Standpunkt stehe ich absolut auch.
Unsere Familie hat so viel Geld reingesteckt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 18:51
Zitat von SabresSabres schrieb:Sie hätte dem Staat nicht mal 1 € über der Freigrenze als Erbschaftssteuer gegönnt.
Erbschaftssteuer ist sowieso mega Aso.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:01
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Erbschaftssteuer ist sowieso mega Aso.
Bestätige: Erbschaft geht niemanden etwas an.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:48
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:in vielen Ländern, in Deutschland mit der Abgeltungssteuer, werden reine Kursgewinne von Aktien und Kapitalerträgen oft pauschal mit 25%
(zuzüglich Soli und eventuell Kirchensteuer) besteuert.
@mitH2CO3

Ja, die Abgeltungssteuer beträgt in der Regel 25% auf Investitionsgewinne und wird nicht beim Kursanstieg fällig, sondern erst beim Verkauf.

Das war aber gar nicht das Thema.

Du hattest angeführt, dass Überreiche ihr Gehalt oft nicht in Euro erhalten, sondern in Aktien aut sim.

Für dieses Einkommen als geldwerten Vorteil gilt die Abgeltungssteuer ausdrücklich nicht, sondern die Einkommensteuer für geldwerte Vorteile, sonst würde jeder AG seine Besserverdiener mit Aktien bezahlen.

Du bringst das völlig durcheinander.

Erst für die realisierten Kursgewinne oder Dividenden gilt die Abgeltungssteuer und zwar nachdem zuvor schon Einkommensteuer für geldwerte Vorteile bei der Gehaltszahlung abgezogen wurde.

Ist zwar auch noch etwas vereinfacht, aber darauf läuft es hinaus.

Wenn Du Deine MA mit Kartoffeln und Schoko Riegeln bezahlst, gilt ja auch nicht die Mwst. für das Einkommen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 21:51
Mir fällt es nicht leicht, mir vorzustellen, wie es ist, ein paar Milliarden Euro zu besitzen. Eine Million ist schon viel Geld, aber wenn man z.B. ein größeres Haus hat oder hatte, dann kann man sich das schon noch vorstellen, wie es denn sein könnte ein paar weitere Millionen zu besitzen. Aber dann wird es mit der Vorstellung schon schwieriger, weil man ja grds. erst mal nur von dem ausgeht, was man selbst kennt.

Und die paar Milliarden, die schreibe ich als Zahl vllt. noch dahin, habe aber null Bezug dazu (zu viele Nullen). Nutzt nix, ich brauche eine Annäherung, um mich wenigstens im Ansatz in das "Vorgehen" von Menschen hineinversetzen zu können, die so viel Vermögen besitzen. Wie lebt man mit so viel Geld? Unsereins konsumiert ja in der Regel mehr als er spart. Bei den ÜBER-Reichen ist es scheinbar genau andersherum.

Richtig viel Geld ausgeben zu können ist vermutlich auch nicht so einfach, wie man sich das zuerst so vorstellen mag. Wenn man Immobilien kauft, Yachten, Ferraris oder what ever kommen bestimmt Summen zusammen, die für Normalos nicht greifbar sind. Aber Milliardäre sind halt derart reich, dass auch mal private Ausgaben von 30-40 Millionen in einem Jahr, kein Problem darstellen.

Will sagen, dass sie also doch über Gelder verfügen müßen, auch wenn sie ihre Einkünfte aus Aktien oder sonstigen Dingen in Holdings unterbringen. Das ist ja keine wirkliche Einschränkung für sie, wenn sie diese Holding-Gelder nicht privat nutzen können.

Und die Vorstellung, dass Milliardäre für ihre privaten Ausgaben ständig iwelche Kredite aufnehmen überzeugte mich tatsächlich auch nicht wirklich.

Ihr Gesamtvermögen wird also nicht komplett gebunden sein. Demnach werden sie Konten (Ersparnisse) haben, auf die sie Zugriff haben, um ihren privaten Konsum zu bezahlen.

Investitionen wie z.B. der Kauf eines TV-Senders oder Immobilien oder what ever kann man dann vermutlich aus der Holdinggesellschaft finanzieren. Und dazu las ich, dass sowas wohl sogar steuerfrei realisiert wird.

Und da ich jetzt meine kapiert zu haben, dass die ÜBER-Reichen auch Steuern zahlen auf Einkommen oder Aktien/Aktienoptionen, erkenne ich, dass der Unterschied zu Normalos darin liegt, dass es für die ÜBER-Reichen eine Steuer ist, die im Verhältnis zum Einkommen sehr gering ist, und sie nicht für den Eigenbedarf darauf angewiesen sind, ganz im Gegensatz zu uns Normalos, die nur bis zu einer gewissen Grenze Steuern zahlen können, um unser Privatleben finanzieren zu können.

Ich halte fest: ich darf nicht von mir ausgehen, bzw. in den gewohnten Kategorien denken, und einen Eindruck zu erhalten, wie die ÜBER-Reichen agieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 23:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mir fällt es nicht leicht, mir vorzustellen, wie es ist, ein paar Milliarden Euro zu besitzen. Eine Million ist schon viel Geld, aber wenn man z.B. ein größeres Haus hat oder hatte, dann kann man sich das schon noch vorstellen, wie es denn sein könnte ein paar weitere Millionen zu besitzen. Aber dann wird es mit der Vorstellung schon schwieriger, weil man ja grds. erst mal nur von dem ausgeht, was man selbst kennt.
Vielleicht hilft folgendes:

Stell dir vor, du gewinnst 100 Mio im Lotto, was heute durchaus möglich ist. Du freust dich, stöberst im I-Net und stößt auf diese Seite, Damen Yachting.

Mit deinen 100 Mio kannst du dir eine solche Yacht zwar kaufen. Aber keine 10 Jahre unterhalten...

(Mal einfach gedacht, du legst das Geld nicht an und bezahlst das Ding bar)

Ich hab die Dinger mal von innen auf der Werft gesehen und einer vom Innenausbau brachte das Beispiel. Die fangen iwo bei 60 Mio an und als Anhalt könne man mit 10% des Neuwertes für den jährlichen Unterhalt rechnen.


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