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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.787 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:00
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass es ausschließlich und nur um dieses unter 1% der Milliardäre geht.
Es sind 0,00025 %. Und zusätzlich die Millionäre, die die Lücke bis 1 % füllen, sind schon für 13 % des gesamten BiP verantwortlich. Also auch für eine erhebliche Zahl an Arbeitsplätzen verantwortlich.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es ist schwer zu vermitteln
Ja ist es in der Tat, viele wissen einfach, was daran alles hängt, einige eben nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hey ... btw. Deutschland ist im Milliardärsranking auf Platz 4 und die drittgrößte Wirtschaftsmacht
Wir sind zwar nicht mehr auf Rang 3, aber dennoch sehr weit oben. Ist doch schön, wenn ein Land eine hohe Anzahl an wohlhabenden Leuten hat, das zeigt doch, dass es eben doch ganz gut lief in der Vergangenheit. Ich werde nie verstehen, wieso der Neidfaktor da so extrem kickt, oder warum ihr ständig nach einem Krümel vom Kuchen schreit. Das zeigt doch, dass es eben möglich ist, sehr hohe Vermögen auch in Deutschland aufzubauen, besser als in den meisten anderen Ländern, ich sehe da nur positives. Und auch das sorgt doch für mehr Steuereinnahmen, wenn mehr Leute danach streben, mehr als zu versuchen die Reichen abzumelken, die in der Regel relativ einfach ihre Zelte abbauen können....
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es sind demokratiegefährdende Fakten, um die es geht, und die JEDER unabhängig von der politischen Ausrichtung zur Kenntnis nehmen sollte.
Warum ist es demokratiegefährdend? Wegen dem Einfluss in der Politik? Das ist nun mal Lobbyismus, ein legitimer Teil jeder Demokratie. Diese reichen Firmen haben eben kein Stimmrecht bei den Wahlen, aber deren Mitarbeiter und Aktionäre schon, ich wüsste nicht, was daran verwerflich ist.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Komplett irrational, sich gegen die entsprechenden Steuern auszusprechen.
Das einfach deine Sicht darauf, andere sehen das völlig anders. Vielleicht einfach mal einen anderen Standpunkt ausprobieren um es etwas rationaler betrachten zu können.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:11
Zitat von ToxidToxid schrieb:Es sind 0,00025 %. Und zusätzlich die Millionäre, die die Lücke bis 1 % füllen, sind schon für 13 % des gesamten BiP verantwortlich. Also auch für eine erhebliche Zahl an Arbeitsplätzen verantwortlich.
Das finde ich immer so traurig. Das ist wieder so ne Nebelkerze der Reichen.

Wie hatte so ein Reciher mal gesagt. Es ist unmoralisch wenn seine Sekretärin einen höheren Steuersatz zahlt als er selbst. Obwohl er das zig-tausendfache ihres Einkommen hat.
Er fing nicht damit an wieviel der geringere Steuersatz im Ende dem Staat bringt, sondern welcher Anteil seines Einkommens an den Staat geht. Oder anders rum, wiew viel Geld der Allgemeinheit dadurch entgeht das man Reichere nicht höher besteuert als Weniger-Reiche.

Aber sobald es um sehr große Einkommen geht, scheint der Unterschied zwischen prozentualem Steuersatz und der resultierenden Summe irgendwie unscharf oder gar nicht existent :-)

Ach ja, der Einfluss der Reichen-Propaganda auf unser aller Denken sollte man echt nicht unterschätzen. Das sieht man auch immer an solche Diskussion wo ganz schnell Vergleiche zwischen der Arbeitende zu der Nicht-Arbeitenden (Milliardäre) Bevölkerung gezogen werden. So von wegen "Leistung muss sich lohnen" :-)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sag' mal bitte: WO drücke ich mich so ungenau aus? Ich rede weder von klein- noch von mittelständischen Betrieben. Oder werden dort Gehälter etwa auch in Aktien ausbezahlt?
Nein, aber auch diese haben Mechanismen um die Steuerbelastung nach unten zu drücken, ausserdem ja...gerade GmbH Unternehmen können das gleiche Aktienspiel spielen wie die großen Player. Es muss aber keine Aktie sein. Ich dachte dir geht es um die Ungleichheit generell. Es ist nun mal so, dass nicht nur die Überreichen von Steueroptimierungen profitieren können von denen ein Angestellter/Arbeiter nur träumen kann und jene Optionen wie Holding oder spezifisch zb mit Aktien arbeiten statt (primär)Cashflow sind nicht auf Überreiche beschränkt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dir ist bewußt, dass hier die Rede von der sozialen Ungleichheit ist. Der Gini-Koeffizient für D ist 0,81%. Aber egal oder wie? Ist die eigentlich klar, was es bedeutet wenn das so weitergeht?
Da kannst du aber nicht einfach auf die Reichen zeigen. Da gibt es zig Faktoren die eine Rolle spielen. Da wird einem dann bewusst, dass das reine Aufzeigen auf die Überreichen und nur die vereinfachte Rede von Vermögens- und Erbschaftssteuer oder "Milliardärsteuer" meistens halt purer Populismus ist.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Großmeister hatte mir hier Manipulation unterstellt, weil ich Einkommen mit Vermögen gleichsetzen würde. HALLO! Wenn die CEO's kein Gehalt sondern Vermögen beziehen (Aktien und Aktienoptionen) ist es erlaubt diese Dinge "in ein Verhältnis zu setzen". Frag' dich doch mal, weshalb diese Leutz sich kein Gehalt sondern Vermögen "auszahlen" lassen ... man man man :D
Damit habe ich nix am Hut :D Wenn mein Unternehmen schon gewissen Gewinn gemacht hätte würde ich es auch in GmbH umbauen lassen und dann auch auf diese Weise wie jene Reiche mein Gehalt großteils über Aktien etc. auszahlen lassen und nicht Einkommen aka Cashflow.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:15
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Wie hatte so ein Reciher mal gesagt. Es ist unmoralisch wenn seine Sekretärin einen höheren Steuersatz zahlt als er selbst. Obwohl er das zig-tausendfache ihres Einkommen hat.
Erkläre mal kurz, wie macht er das? Oder ist das etwa eine Nebelkerze von dir? Ich behaupte mal, dass es nicht möglich ist in Deutschland. Dürfte ja nicht schwer zu sein für dich, das mal mit ein paar Stichpunkten herzuleiten wenn du sowas behauptest.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:15
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Stell dir einfach mal vor, du sparst jeden Monat 1.000 Euro - was ja selbst für einen normalen Lohnabhängigen schon eine ziemlich hohe Sparquote ist.

Um eine Million Euro zu sparen, müsstest du 83 Jahre lang jeden Monat 1.000 Euro auf die Seite legen. Für eine Milliarde wären es dann schon 83.000 Jahre. Du müsstest also schon in der Steinzeit mit dem Sparen anfangen.

Und jetzt stell dir vor, du besitzt nicht nur eine Milliarde, sondern wie der Kapitalist Dieter Schwarz satte 80 Milliarden.

83.000 Jahre × 80 = 6,64 Millionen Jahre. So lange müsste ein Mensch sparen, um auf sein Vermögen zu kommen.
Nur wird so ziemlich niemand einfach durch sparen reich :D Der Vergleich macht wenn man es realistisch betrachtet keinen Sinn. Viele Milliardäre haben klein angefangen, und guess what - sie haben nicht durch sparen den großen Sprung zum Reichtum gemacht :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:20
Zitat von VenomVenom schrieb:Nur wird so ziemlich niemand einfach durch sparen reich :D Der Vergleich macht wenn man es realistisch betrachtet keinen Sinn. Viele Milliardäre haben klein angefangen, und guess what - sie haben nicht durch sparen den großen Sprung zum Reichtum gemacht
Naja doch, meine Rechnung zeigt ja auf, dass es eben doch nur durch Zeit möglich ist. Sicher sind Big Player irgendwann mal ein hohes Risiko eingegangen oder sogar All-In gegangen, aber ein paar Familiengenerationen schaffen es ohne Probleme enorme Summen ohne viel Investitionen anzuhäufen. 1.000 Euro monatlich sind 5 Mrd. Euro in 120 Jahren und nicht eine Mrd. in 83.000 Jahren. Viele unterschätzen dabei eben den Zinseszinseffekt. Wenn man sich Warren Buffet mal nimmt und überlegt, wie alt der ist und wann er angefangen hat, dann ist das keineswegs unrealistisch, selbst mit moderatem Risiko.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:21
Zitat von ToxidToxid schrieb:Ich werde nie verstehen, wieso der Neidfaktor da so extrem kickt, oder warum ihr ständig nach einem Krümel vom Kuchen schreit.
Ja, die nächste Reichen-Nebelkerze. Wer es blöd findet das einige wenige Superreiche die Gelschaft zersetzen und nach ihren persönlichen Vorteilen manipulieren ist ja nur neidisch. Also solllen wir se weiter machen lassen.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Und auch das sorgt doch für mehr Steuereinnahmen, wenn mehr Leute danach streben, mehr als zu versuchen die Reichen abzumelken, die in der Regel relativ einfach ihre Zelte abbauen können....
Nein, es sorgt für geringere Steuereinnahmen. Aber da gehts wieder um die vielen Nullen.

Aber selbst dir sollte klar sein dass, wenn geringere Einkommen prozentual MEHR Steuern zahlen als ein großes Einkommen, es grundsätzlich mehr Steuereinnahmen gäbe, wenn diese Einkommen auf mehr Menschen verteilt wäre, die dann auch mehr Steuer zahlen.

Außerdem finde ich diese Art einfach schon mal in Vorauseilendem Gehorsam auf eine Erpressung einzuknicken, nicht sonderlich zielführend. Dadurch wird die Situation ja eben nicht besser, nuir wie gewohnt immer schlechter.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Warum ist es demokratiegefährdend?
Weil Ungerechtigkeit den sozialen Zusammenhalt zersetzt. Ich fange echt nicht damit an dass aufzudröseln, aber alleine unsere geschichte sollte das zeigen. Der zwangsläufige und logische Ende einer solchen Entwicklung ist entweder ne Revolution oder Sklaventum. Zeigt die menschliche Geschichte reihenweise.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:23
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ja, die nächste Reichen-Nebelkerze. Wer es blöd findet das einige wenige Superreiche die Gelschaft zersetzen und nach ihren persönlichen Vorteilen manipulieren ist ja nur neidisch. Also solllen wir se weiter machen lassen.
Du kannst denen alle vier Jahre den Wind aus den Segeln nehmen, die Entscheidung liegt beim Wähler selbst. Ob deine Meinung breite Zustimmung findet, sieht man dann ja bei der Wahl.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Weil Ungerechtigkeit den sozialen Zusammenhalt zersetzt.
Das ist dein persönlicher Blickwinkel darauf. Mir fällt jetzt keiner in meinem Umfeld ein, der so eine Denkweise hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:26
Zitat von VenomVenom schrieb:Viele Milliardäre haben klein angefangen
Äh, nö. Einige haben klein angefangen, aber die sind bei Weitem in der Minderheit.
Das "Leistung muss sich lohnen" ist in dieser sozialen Gruppe nun wirklich unangebracht. Das ist die faulste und verschwendungssüchtigste Gruppe Menschen die der Planet zu ertragen hat. Und auch die, die nicht nur relativ zu ihrer kleinen Größe am meisten Schaden erzeugen.

2026-05-19 14-25-40 Screenshot


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:33
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Äh, nö. Einige haben klein angefangen, aber die sind bei Weitem in der Minderheit.
Das "Leistung muss sich lohnen" ist in dieser sozialen Gruppe nun wirklich unangebracht. Das ist die faulste und verschwendungssüchtigste Gruppe Menschen die der Planet zu ertragen hat. Und auch die, die nicht nur relativ zu ihrer kleinen Größe am meisten Schaden erzeugen.
Belegen bitte deine Behauptung, kann doch wohl nicht sein... Dir ist wohl nicht ganz klar, was der prozentuale Anteil an Selfmademillionären und -Milliardären ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:46
Zitat von ToxidToxid schrieb:
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Weil Ungerechtigkeit den sozialen Zusammenhalt zersetzt.
Das ist dein persönlicher Blickwinkel darauf. Mir fällt jetzt keiner in meinem Umfeld ein, der so eine Denkweise hat.
Ach echt? Unterhaltet ihr euch den darüber? Und was wählen deine Kumpels so?
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Wie hatte so ein Reciher mal gesagt. Es ist unmoralisch wenn seine Sekretärin einen höheren Steuersatz zahlt als er selbst. Obwohl er das zig-tausendfache ihres Einkommen hat.
Das Zitat stammt von Warren Buffet und es bezog sich auf die USA.
Und diese Aussage stimmt auch in Deutschland, nur nicht so ganz extrem wie in den USA wo ja ganze gewisse "Unternehmer" damit angeben gar keine Steuer zu zahlen (war glaub ich Trump, der durch geschickte Verrechnung mit seiner Spielkasinopleiten 20 Jahre steuerfrei lief).
Zitat von VenomVenom schrieb:Da kannst du aber nicht einfach auf die Reichen zeigen. Da gibt es zig Faktoren die eine Rolle spielen. Da wird einem dann bewusst, dass das reine Aufzeigen auf die Überreichen und nur die vereinfachte Rede von Vermögens- und Erbschaftssteuer oder "Milliardärsteuer" meistens halt purer Populismus ist.
Nächste Reichen-Nebelkerze. Es gibt so viele Studien, Untersuchungen, Wissen darüber wie sich strukturelle Ungerechtigkeit auswirkt. Wie viel Geld von Suppereichen hinterzogen wird, wie viel Korruption aus den übergroßen Vermögen entsteht. Aber wehe m,an redet darüber, dann isses "Populöismus" oder so ...
Als Panama Papers [ˈpanaˌmaː ˈpeɪpəʳz] (deutsch Panama-Papiere) werden vertrauliche Unterlagen des panamaischen Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca bezeichnet, die infolge eines 2,6 Terabyte großen Datenlecks am 3. April 2016 an die Öffentlichkeit gelangten. Nach Einschätzung der beteiligten Medien belegen die Unterlagen legale Strategien der Steuervermeidung, aber auch Steuer- und Geldwäschedelikte, den Bruch von UN-Sanktionen sowie andere Straftaten durch Kunden von Mossack Fonseca.[1] Die Enthüllungen haben in zahlreichen Ländern zu Ermittlungen gegen Politiker und andere Prominente geführt und öffentliche Debatten über Steuerschlupflöcher, Briefkastenfirmen, Steueroasen, Steuerdelikte und Steuermoral ausgelöst.
Quelle: Wikipedia: Panama Papers
Zitat von ToxidToxid schrieb:Das zeigt doch, dass es eben möglich ist, sehr hohe Vermögen auch in Deutschland aufzubauen, besser als in den meisten anderen Ländern, ich sehe da nur positives.
Also ich finde es nicht toll dass die Krippe mehr kostet, das der öffentliche Nahverkehr nahezu unbezahlbar ist, das meine Stadt die Mittel für Kultur, Bildung, Jugendförderung usw. kürzt.
Es gab noch nie soviel Geld auf der Welt, noch nie war der Reichtum der Welt größer, aber trotzdem ist gefühlt nahezu jeder Staat überschuldet, fast pleite und es wird immer mehr die Grundvorsorge gekürzt, während sich die Superreichen aus der Verantwortung stehlen.

Und nur bevor es wieder los geht, von wegen Neid oder so. Ich habe nix gegen die übliche Millionärsschaft. Ich kenne einige derjenigen noch aus meiner Kindheit, als ich verwandschaftsmässig öfters bei den reichen Bauunternehmern zu Gast war.
Ich rede von Superreichen. Leuten die sich schon längst aus jeder Verwantwortung verabschiedet haben und die Welt nur als etwas ansehen das sie ausnutzen können.
Ein Supperreicher ist von uns Allen tausendfach weiter entfernt als der mehrfache Millionär in der Protzgegend meiner Stadt. Leider nicht nur vom Geldsbeutel, sondern vom Denken.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:55
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ach echt? Unterhaltet ihr euch den darüber? Und was wählen deine Kumpels so?
Keiner macht zumindest für den sozialen Zusammenhalt die Reichen verantwortlich, das ist doch völlig abwegig.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das Zitat stammt von Warren Buffet und es bezog sich auf die USA.
Und diese Aussage stimmt auch in Deutschland, nur nicht so ganz extrem wie in den USA wo ja ganze gewisse "Unternehmer" damit angeben gar keine Steuer zu zahlen
Das geht nicht. Lese diesen Thread bevor du wieder mit dem gleichen Quatsch anfängst. Wenn du es nicht wenigstens halbwegs schildern kannst, dann lass doch bitte diesen Unsinn.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Also ich finde es nicht toll dass die Krippe mehr kostet, das der öffentliche Nahverkehr nahezu unbezahlbar ist, das meine Stadt die Mittel für Kultur, Bildung, Jugendförderung usw. kürzt.
Und daran sind die Reichen schuld? Warum? weil sie dir nichts abgeben, damit du es bezahlen kannst? Also ehrlich mal, es gibt tausend Gründe, warum das alles in Schieflage geraten ist, da kannst du nicht einfach mit dem Finger auf eine Gruppe zeigen. Und wenn doch, dann zeigt er in die falsche Richtung.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Es gab noch nie soviel Geld auf der Welt, noch nie war der Reichtum der Welt größer, aber trotzdem ist gefühlt nahezu jeder Staat überschuldet, fast pleite und es wird immer mehr die Grundvorsorge gekürzt, während sich die Superreichen aus der Verantwortung stehlen.
Aber das liegt doch nicht an denen, die zahlen doch schon die ganze Zeche und das mit utopischen Summen, auch das wurde auf den vielen Seiten hier duzende Male belegt. Wann soll denn damit Schluss sein, bis die Superreichen nicht mehr Superreich sind? Bitte lass uns nicht wieder anfangen, das alles durchzukauen....
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ich rede von Superreichen. Leuten die sich schon längst aus jeder Verwantwortung verabschiedet haben und die Welt nur als etwas ansehen das sie ausnutzen können.
Ein Supperreicher ist von uns Allen tausendfach weiter entfernt als der mehrfache Millionär in der Protzgegend meiner Stadt. Leider nicht nur vom Geldsbeutel, sondern vom Denken.
BTW sehe ich gerade bei Superreichen eben das Gegenteil, dass ihr Vermögen häufig für das Gemeinwohl eingesetzt wird, ihr Umfeld dadurch gut versorgt ist und vieles in ihren Städten aufblüht. Auch das wurde hier schon oft durchgekaut....


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:10
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das Zitat stammt von Warren Buffet und es bezog sich auf die USA.
Ganz genau. Und die Obama-Regierung hatte ihn in der Folge aufgegriffen:
The Buffett Rule: A Basic Principle of Tax Fairness
The Buffett Rule is the basic principle that no household making over $1 million annually should pay a
smaller share of their income in taxes than middle-class families pay. Warren Buffett has famously
stated that he pays a lower tax rate than his secretary, but as this report documents this situation is not
uncommon. This situation is the result of decades of the tax system being tilted in favor of high-income
households at the expense of the middle class. Not only is this unfair, it can also be economically
inefficient by providing opportunities for tax planning and distorting decisions. The President has
proposed the Buffett Rule as a basic rule of tax fairness that should be met in tax reform. To achieve this
principle, the President has proposed that no millionaire pay less than 30 percent of their income in
taxes.
https://obamawhitehouse.archives.gov/sites/default/files/Buffett_Rule_Report_Final.pdf
Die Buffett-Regel: Ein Grundprinzip der Steuergerechtigkeit
Die Buffett-Regel besagt, dass kein Haushalt mit einem Jahreseinkommen von über 1 Million Dollar einen
geringeren Anteil seines Einkommens an Steuern zahlen sollte als Familien der Mittelschicht. Warren Buffett hat bekanntlich
erklärt, dass er einen niedrigeren Steuersatz zahlt als seine Sekretärin, doch wie dieser Bericht belegt, ist diese Situation keineswegs
selten. Diese Situation ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Ausrichtung des Steuersystems zugunsten von Haushalten mit hohem Einkommen
auf Kosten der Mittelschicht. Dies ist nicht nur ungerecht, sondern kann auch wirtschaftlich
ineffizient sein, da es Möglichkeiten zur Steuerplanung bietet und Entscheidungen verzerrt. Der Präsident hat
die Buffett-Regel als Grundprinzip der Steuergerechtigkeit vorgeschlagen, das bei der Steuerreform beachtet werden sollte. Um dieses
Prinzip umzusetzen, hat der Präsident vorgeschlagen, dass kein Millionär weniger als 30 Prozent seines Einkommens an
Steuern zahlen sollte.
Übersetzt mit DeepL


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:18
Zitat von ToxidToxid schrieb:BTW sehe ich gerade bei Superreichen eben das Gegenteil, dass ihr Vermögen häufig für das Gemeinwohl eingesetzt wird, ihr Umfeld dadurch gut versorgt ist und vieles in ihren Städten aufblüht. Auch das wurde hier schon oft durchgekaut....
Die heiligen ÜBER-Reichen :D :D Ich lach' mich schlapp.

Du meinst doch nicht allen ernstes schon wieder diesen Diddel Schwarz? Dann solltest auch du dich erinnern, dass hier dargelegt wurde, dass es vergleichsweise geringe Beiträge die er dem Gemeinwohl zukommen lässt, und dabei auch noch sehr spezielle (fast sektenartige) Regeln an seinem Campus vorgibt. Eine Professorin hatte selbst geäußert, dass sie den Eindruck hätte, dass man besser nix gegen das Schwarz-Imperium sagen sollte. Hallo, merken wir noch iwas?

Hör auf, das sind Peanuts für so einen Freak. Bissi was bei der Stiftung einzahlen und dann den Großzügigen markieren. Das große Geld verschwindet in seinem Steuer-Schachtelwerk. Dankenswerterweise wird dieses geheime System aber nunmehr durchleuchtet werden. Hatten wir hier auch schon angesprochen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:20
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du meinst doch nicht allen ernstes schon wieder diesen Diddel Schwarz? Dann solltest auch du dich erinnern, dass hier dargelegt wurde, dass es vergleichsweise geringe Beiträge die er dem Gemeinwohl zukommen lässt,
Seine gemeinnützige Stiftung hat mittlerweile einen Umfang von mehr als 35 Mrd. Euro angenommen.... Informiere dich mal ein bisschen, bevor du wieder irgendeinen Dreck hier loslässt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:21
Zitat von ToxidToxid schrieb:Seine gemeinnützige Stiftung hat mittlerweile einen Umfang von mehr als 35 Mrd. Euro angenommen.... Informiere dich mal ein bisschen, bevor du wieder irgendeinen Dreck hier loslässt.
Pass mal auf: wenn du hier irgendeinen Umfang raushaust, belegst du diesen, und kein anderer. Also los!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:23
Zitat von ToxidToxid schrieb:
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Das Zitat stammt von Warren Buffet und es bezog sich auf die USA.
Und diese Aussage stimmt auch in Deutschland, nur nicht so ganz extrem wie in den USA wo ja ganze gewisse "Unternehmer" damit angeben gar keine Steuer zu zahlen
Das geht nicht. Lese diesen Thread bevor du wieder mit dem gleichen Quatsch anfängst. Wenn du es nicht wenigstens halbwegs schildern kannst, dann lass doch bitte diesen Unsinn.
Ach bitte, meinst du echt ich erfinde hier irgendwelche Zitate? Naja, du glaubst ja auch an den "verdienter Besitz von 1000ten Millionen $"


2026-05-19 15-14-36 Screenshot
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ganz genau. Und die Obama-Regierung hatte ihn in der Folge aufgegriffen:
Du warst Erster :-)
Zitat von ToxidToxid schrieb:
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Also ich finde es nicht toll dass die Krippe mehr kostet, das der öffentliche Nahverkehr nahezu unbezahlbar ist, das meine Stadt die Mittel für Kultur, Bildung, Jugendförderung usw. kürzt.
Und daran sind die Reichen schuld? Warum? weil sie dir nichts abgeben, damit du es bezahlen kannst? Also ehrlich mal, es gibt tausend Gründe, warum das alles in Schieflage geraten ist, da kannst du nicht einfach mit dem Finger auf eine Gruppe zeigen. Und wenn doch, dann zeigt er in die falsche Richtung.
Warum kommst du auf die Idee dass die Superreichen da nicht ihren Anteil dran haben?
Und ne, die Bezos dieser Welt sollen nicht MIR was zahlen (machen se eh nicht) sondern sich entsprechend ihres Vermögens und Einkommens entsprechend an der Gemeinschaft beteiligen anstelle alle möglichen, legale und illegale Methoden zu nutzen um sich dieser Verantwortung zu entziehen. Incl. halblegaler Korruption um ihnen genehme Gesetze zu schreiben.
Und natürlich gibts noch andere Gründe, was nichts dran ändert das die Reichsten auch die besten Steuervermeider sind.
Es geht um Gerechtigkeit. Aber das scheint dir nicht zu vermitteln zu sein. Du bist einer der vielen Menschen die wohl meinen das für Superreiche andere Regeln zu gelten haben als für Normalos. Also voll diametral zum Selbstverständniss jeder Demokratie.


Ich brings noch mal, vielleicht fällt dir dann auch was auf.
Wikipedia: Panama Papers
Brigitte Unger, wissenschaftliche Direktorin des WSI in der Hans-Böckler-Stiftung, über Steueroasen und Steuersünder-CDs: „Es ist ein mühsamer Weg, die Elite wieder dazu zu bringen, ihren Beitrag zu einer zivilisierten Gesellschaft zu leisten.“
Quelle: https://www.boeckler.de/de/magazin-mitbestimmung-2744-steuerhinterziehung-kostet-100-milliarden-5391.htm


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um 15:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Pass mal auf: wenn du hier irgendeinen Umfang raushaust, belegst du diesen, und kein anderer. Also los!
Nein, tue ich nicht. Das ist illegal. Aber das kannst du gerne selbst machen. Hole dir seine HRB aus dem Impressum, gehe auf den Bundesanzeiger, mache den erweiterten Filter an und gebe die HRB ein, Amtsgericht Stuttgart natürlich noch und dann lies selbst nach.


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um 15:27
Zitat von ToxidToxid schrieb:Nein, tue ich nicht. Das ist illegal.
Demnach stellst du hier illegale Behauptungen auf, pfui.


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um 15:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Demnach stellst du hier illegale Behauptungen auf, pfui.
Sag mal merkst du noch einen Meter? Sicherlich ist es illegal die Bilanzen einer Firma in irgendwelchen Foren zu posten, aber sicher ist es nicht illegal sie selber nachzuschlagen. Wenn du damit überfordert bist, dann tut es mir leid....


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