Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
gestern um 08:35? Hab ich doch auch nicht gesagt.kuno7 schrieb:Wenn Vermögen besteuert wird, hat das auf den Gewinn, den ein Unternehmen macht doch ar keinen Einfluss.
Auch darüber habe ich nix gesagt.kuno7 schrieb:Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens spielt es doch gar keine Rolle, wem es gehört.
@kuno7 ich schreib das systemimmanent und das kann man unter anderem daran sehen, dass es eben immer so war, seit es den K. gibt. Da ist ein „aber vielleicht irgendwann ja doch“ ein merkwürdiges Argument.kuno7 schrieb:Selbst wenn es das noch nie gegeben haben sollte, heißt das ja nich, dass es unmöglich is.
Nicht „mal“. Die Ökonomie im K kann und muss durchaus auch mal schrumpfen und stagnieren, lokal sowieso, aber sogar im globalen Maßstab. Insgesamt funktioniert das aber nur, wenn es dauerhaft eben Wachstum gibt. Und das ist in einer begrenzten Welt nicht möglich.kuno7 schrieb:Unendliches Wachstum muss es ja auch nich geben, wenns mal stagniert oder gar schrumpft
Nur wenn man „Gewinn“ wie ein BWL Student versteht. Ich meine damit den Profit, Mehrwert und schrieb ohnehin nicht ausschließlich von Unternehmen. Und das meint eben exakt das:kuno7 schrieb:Na das is ja schon perse falsch.
Das war schon deutlich als ich vom „Gewinnstreben“ schrieb, der dem K immanent sei und der eben zur Kapitalakkumulation führt. Noch deutlicher als ich schrieb das „Gewinn machen“ nur eine platte Form ist genau das zu beschreiben.kuno7 schrieb:Kapital akkumulieren kann ich nur dann, wenn ich mehr einnehme als ich ausgebe.
Dann gilt das Kapitalakkumulation systemimmanent ist.kuno7 schrieb:Doch, darauf können wir uns schon gut einigen.
Die Familie Rockefeller mit einem geschätzten Vermögen von 10 Milliarden sind völlig bedeutungslos?sacredheart schrieb:Offensichtlich macht es schon etwas aus oder warum sind die vermögenden Familien der Industrialisierung und der Zeit der Industriemagnaten der 20er Jahre allesamt völlig bedeutungslos geworden?
Zeitweilig sicher. Das ändert aber nix.sacredheart schrieb:Wenn ein Superreicher am Ende an 7 Kinder vererbt und jedes Kind 1/7 erbt, dreht das schon Akkumulation zurück.
Und wo landet es? Du scheinst da weiter irgendeine Trickle Down Effekt sehen zu wollen oder vaporisiert sich das? Nur weil einzelne bereits superreiche aus der Spirale austreten (die können sich das durchaus leisten), ändert das nichts an den Spielregeln.sacredheart schrieb:So zerstreuen sich Vermögen wieder.
Global betrachtet konzentriert sich das Kapital immer weiter in den Händen von immer weniger,
Das denke ich mir nicht aus, das reichste 0,001 Prozent der Weltbevölkerung — etwa 56.000 Personen — hält heute dreimal mehr Vermögen als die untere Hälfte der Weltbevölkerung. Ihr Anteil am globalen Vermögen ist von 3,7 % im Jahr 1995 auf 6,1 % im Jahr 2025 gestiegen.
Das sind bekannte Zahlen, belegbar wenn es dich juckt. Wo ist dein Zerstreuungseffekt? Wie kann man angesichts einer so absurden, völlig jeden Rahmen sprengenden Ungleichheit die sogar Jahrzehnt für Jahrzehnt weiter wächst irgendwie ernsthaft daran zweifeln, dass es sich anders verhält?
Die Fakten sind eindeutig, da ändert es nix das sich die Typen an der Spitze, die obersten 0,001 Prozent mal durchtauschen und statt Rockefeller nun Musk heißen.








