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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.820 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:42
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ah, du hast nun 3 Milliardäre von ca. 2.781 Milliardären weltweit raus gesucht.
Jaaa, unter dieser Last an Beweisen kann ich ja nur meine Aussage NICHT zurück nehmen.
Natürlich "kannst" du nicht, würde ja an deiner Ideologie und deinem Populismus rütteln. Hättest auch bei KI bleiben sollen und nachforschen, paar Sekunden Recherche hätten schon deine populistische Sprüche zerstückelt und mehr als 3 Milliardäre rausgespuckt mit Masterabschlüssen alleine. Von anderen Abschlüssen und unternehmerischen Handlungen die Faulheit widerlegen ganz zu schweigen.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ja, such dir weiter die paar Einzelfälle von denen du das annimmst, schau nicht so genau hin und verkünde dann deine Weshseiten.
Jetzt bleibst du bei Deutschland also, okay. Vorhin hast die gesamte globalle Gruppe als faul diffamiert. Global ist die Mehrheit der Milliardäre self-made. Ausserdem na und? Wenn ihre Vorfahren oder generell Familie ihnen das Erbe weitergaben - das hat immer noch nichts mit Faulheit zu tun. Informiere dich mal besser über das Thema bevor du solche Stammtischsprüche raushaust. Man kann über die Vorsprünge die solche Menschen haben in Form von Startkapital und Sicherheitsnetz diskutieren, aber auch das ist was ganz anderes als Faulheit.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ja, es gibt Sonderregeln für die ganz Reichen, von denen der Normalo nur träumen kann. Ist man Superreich, dann gelten einfach die besseren Regeln für dich.
Die Sonderregeln fangen schon beim kleinsten Unternehmer an. Wenn es für dich unfair ist, dass ein Großunternehmer vielfach mehr wirtschaftlichen Wert hat als du und alle anderen Hater zusammen dann ist das dein Problem. Fang vielleicht damit an über den Tellerrand hinauszuschauen, dich (weiterzu-)bilden und vielleicht schaffst du es auch in den Genuss der Steueroptimierungen für Unternehmer jeglicher Arten und Größen zu kommen - wenn du das Risiko eingehst wie alle anderen.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:küssen einem ein guter Teil der Benachteiligten dann den Allerwertesten, voller Bewunderung was man "geschafft" hat und in der lächerlichen kleinen Hoffnung auch mal da hin zu kommen (was natürlich ne absolut lächerliche Idee ist :-)
Und so bejubeln und unterstützen die Benachteiligten die Bevorzugten und wollen das sie selbst noch mehr benachteiligt und die anderen noch mehr bevorzugt werden. Und das sieht man seit Jahrzehnten sich in Gesetzen, Regeln und dem täglichen Leben realisieren
Blabla halt, wie gesagt purer Populismus was du treibst, mehr nicht. Sieht man auch an anderen Beiträgen deinerseits hier.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:47
Zitat von VenomVenom schrieb:mit Masterabschlüssen alleine
äh, und? Soll ich jetzt vor Erfurcht erzittern? Da hat jemand seinen "Master" gemacht. Billiger gehts nimmer, ist das jetzt schon ein Zeichen für besondere, herausragende Leistung?
Herjeh ..... Ansprüche habt ihr, die sind nahezu nicht existent.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:54
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:äh, und? Soll ich jetzt vor Erfurcht erzittern? Da hat jemand seinen "Master" gemacht. Billiger gehts nimmer, ist das jetzt schon ein Zeichen für besondere, herausragende Leistung?
Herjeh ..... Ansprüche habt ihr, die sind nahezu nicht existent.
Ne, aber offenbar machen die deutlich mehr als du behauptest.
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Ich frage mich gerade wieso jetzt in diese Diskussion die verfallene DDR rein kommt. Auf welchen unerfindlichen Wegen schummelt sich nun dieses Thema, das ja gar nix mit dem in diesem Thread zu tun hat, hier rein? Was ist das für ne irre, verquerte Verbindung? Muss bestimmt wieder so ne komische Ausschlusslogik sein, so ala "die DDR war böse, also sind Milliardäre gut". Kapiert kein Mensch außer die Leute die sowas bringen. Und die kapierens auch nicht, das kommt dann aus dem antrainierten Reflexen.
Komisch.
Wenn dir Faktoren für die Ungleichheit irrelevant sind, weil es dir nicht ins Weltbild passt dann bist wieder DU das Problem. Dann brauchst du auch gar nicht mehr über Gini Koeffizient und Ungleichheit zu diskutieren.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:01
@suffel
Zitat von suffelsuffel schrieb:aber das spielt keine Rolle, wenn dein Vater etwas von seinem versteuerten Geld kauft und dafür wiederum Steuern zahlt dann ist es sein Recht diesen Besitz egal wie viel er wert ist an dich zu vererben ohne das du dafür nochmal Steuern zahlen musst.
Nein, eben nicht vollständig. Der Vater hat sein Einkommen versteuert, ja, aber die Wertsteigerung des Hauses oder Unternehmens über Jahrzehnte, wurde nie versteuert und der Erbe wurde für diesen Vermögenszuwachs noch nie besteuert. Nochmal: Das wäre das erste Mal.
Zitat von suffelsuffel schrieb:das ist abzocke hier eine Erbschaftsteuer zu verlangen
Dann ist die Lohnsteuer auch Abzocke, denn dein Arbeitgeber zahlt dir ja auch kein "unversteuertes" Geld. Nach deiner Logik müsste alles, was irgendwann mal mit versteuertem Geld gekauft wurde, für immer steuerfrei bleiben. Dann gäbe es keine Mehrwertsteuer, keine Grundsteuer, nichts. Dein "Argument" macht also keinen Sinn.
Zitat von suffelsuffel schrieb:hat es nicht 60mio bar als liquide Mittel auf der Bank liegen um diese Steuer zu zahlen.
Dafür gibt es doch schon Lösungen: Stundung, Ratenzahlung, Entnahme aus den Erträgen. Und wenn das alles nicht reicht, gibt es ja noch die Verschonungsbedarfsprüfung - die bei Großerben die Steuer oft komplett erlässt... Das Problem ist also längst gelöst, du tust nur so, als wäre es das nicht.
Zitat von suffelsuffel schrieb:der Staat hat auch 0 Risiko getragen
Hat er nicht? Wer hat denn die Straßen gebaut, auf den die Waren transportiert werden? Wer hat denn die Schulen finanziert, die die Mitarbeiter ausgebildet haben? Wer sorgt denn für Rechtssicherheit, Vertragsfreiheit und Infrastruktur? Der Staat war hier immer stiller Teilhaber. Ohne ihn würde kein Unternehmen laufen...
Zitat von suffelsuffel schrieb:3 Häuser erspart und gekauft hat
Genau da liegt ja der Deckel begraben. Die kleinen Erben mit einem oder zwei Häusern leiden unter der Erbschaftsteuer, nicht die Milliardäre mit 300 Häusern, weil die halt Schlupflöcher wie die Verschonungsbedarfsprüfung nutzen.

Also dreh mal dein Argument um. Für die kleinen Erben gehört die Erbschaftsteuer abgeschafft und für die Großkapitalisten nicht...
Zitat von suffelsuffel schrieb:aber keine Milliardärs Familie ist aus Glück Milliardär
Mag ja alles sein, dass einer mal bei Null angefangen hat, aber dass sich seine Ur-Ur-Enkel heute noch auf "seinen" Lorbeeren ausruhen, ist keine Leistung mehr. Irgendwann hört die "Leistung" auf und dann fängt das Privileg an. Und genau da setzt die Erbschaftsteuer an. Nicht bei dem, der es "erarbeitet" hat, sondern bei dem, der es geschenkt bekommt.
Zitat von suffelsuffel schrieb:das ist abzocke
Ähm, du beschwerst dich über Abzocke, hast aber schon mitbekommen, dass du im Kapitalismus lebst, oder? Ich meine, der Kapitalismus ist ein einziges System von Abzocke bzw. Ausbeutung.

Der Kapitalist zockt den Arbeiter ab, indem er sich den Mehrwert von ihm nimmt, obwohl der Arbeiter alles erwirtschaftet hat. Der Landlord zockt den Mieter ab, indem er Miete verlangt... und der Staat, der größte Kapitalist von allen, zockt alle ab, indem er Steuern kassiert. Das ist nun mal das kapitalistische System, in dem wir leben.

Wenn du nicht willst, dass abgezockt wird, dann setze dich für ein anderes Wirtschaftssystem ein, aber solange du im Kapitalismus lebst, brauchst du dich nicht darüber beschweren, wenn auch der Staat seinen Anteil will - und sei das beim Erbe.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Es wurde also erwirtschaftet.
Von wem eigentlich? Der Milliardär selbst stand vielleicht mal an der Spitze, aber das Vermögen wird doch nicht von ihm allein erwirtschaftet.... Da sind Tausende Arbeiter, die sich tagtäglich den Buckel krumm schuften, Lager einräumen, Kassen bedienen, Lkw fahren usw...

Die erwirtschaften den Mehrwert, nicht der Milliardär auf den Malediven... Der kassiert nur ab. Und wenn er dann stirbt, sollen die Erben das ganze Vermögen steuerfrei bekommen? Wirklich? Und die Arbeiter, die alles erwirtschaftet haben, bekommen nichts und der Staat, der die Infrastruktur dafür bereitstellt, soll auch leer ausgehen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:06
Da haben wir noch so einen Master-Abschluss. Äh, ne, nur Bachelor, also die Billigvariante. Hat sich auch sein Vermögen hart erarbeitet, musste dafür sein dutzend (Halb-)Brüder wegbeißen.

Der Typ ist noch viel unangenehmer als er aussieht. Pass auf das keine Kettensäge rumliegt falls du mal in seine Nähe kommen solltest (nö, wirst du nicht), es könnte sein du endest in Kleinteilen in nem Müllsack.

Aber so sind se halt. Er zerstückelt nicht nur Journalisten, sondern lässt auch gerne Leute an der Grenze erschießen. Seine Mutter hat er auch jahrelang unter Hausarrest gestellt und jetzt liebäugelt er mit ner Atombombe, nachdem sein Größenwahnsinniges Korruptionsprojekt "The Line" den Bach runter ging. Natürlich erst nachdem er ganze Beduinenstämme aus ihrer Heimat vertrieben hatte.

Also nix besonderes, ist ein ganz normaler Typ seiner Klasse halt.

Wie reich er ist, ist schwer zu sagen. Angefangen von 1000 Millionen $ bis, je nach Rechnung und was man als "Besitz" ansieht, zu 1000000 Millionen $ (also eine Million mal eine Million $, nennt sich Trillion)

Ja, man sieht wieder einmal. Ab einem gewissen Reichtum werden die gerne zu richtigen wohlwollenden Menschenfreunden.

2026-05-20 13-48-20 ScreenshotOriginal anzeigen (1,2 MB)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:11
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Musk hat erst mal abertausende hungernde Kinder umgebracht, die waren ihm zu schwarz und zu arm, also wech damit.
Ich würde gerne das nachlesen - wie konnte dieser tausendfache Mord so unbestraft bleiben?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:16
Zitat von VenomVenom schrieb:
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:äh, und? Soll ich jetzt vor Erfurcht erzittern? Da hat jemand seinen "Master" gemacht. Billiger gehts nimmer, ist das jetzt schon ein Zeichen für besondere, herausragende Leistung?
Herjeh ..... Ansprüche habt ihr, die sind nahezu nicht existent.
Ne, aber offenbar machen die deutlich mehr als du behauptest.
Echt jetzt, meinst du das wirklich? Also wirklich, ganz ernst, was willst du mir den mit dem "master" erzählen, ich kapiers echt nicht.

Hätte ich genug Geld gehabt um mir das zu finanzieren, hätte ich noch 2 Studienabschlüsse und nen Doktor hinterher geschoben. Ich mochte die Uni, das Studentenleben und mir Wissen anzueignen. Hätte ich gerne ein Jahrzehnt länger gemacht. Ich verstehe echt nicht wie einem die Freizeitgestaltung eines Menschen der nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen braucht, zu ner Anerkunnung verleitet. Oder gar zu der Behauptung damit würde irgendwie "Leistung" nachgewiesen. Mich hatte die Faulheit an die Uni getrieben, ich hatte vorher in jedem üblen Job gearbeitet den man sich so ausdenken kann und hatte null Böcke auf noch mehr Maloche. Also ab in die Uni, solange das Bafög reicht.

Und das sind die "Bildungsabschlüsse" der Superreichen für mich. Freizeitgestaltung und weil man ja, besonders wenn man eh nicht arbeiten muss um zu überleben, irgendwas vorweißen will das man selbst erarbeitet und nicht nur eingekauft hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:35
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Nein, eben nicht vollständig. Der Vater hat sein Einkommen versteuert, ja, aber die Wertsteigerung des Hauses oder Unternehmens über Jahrzehnte, wurde nie versteuert und der Erbe wurde für diesen Vermögenszuwachs noch nie besteuert. Nochmal: Das wäre das erste Mal.
Aber ob es ein Wertzuwachs gibt oder nicht ist ja das Risiko desjenigen der investiert hat also das ist Schwachsinn sowas versteuern zu wollen.

Wenn du dir irgendwas kaufst und das im Wert steigt dann hast du halt glück gehabt und musst auch keine Steuern nachzahlen, wenn es im Wert sinkt zahlt dir aber auch keiner deine gezahlte Steuer zurück
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Dann ist die Lohnsteuer auch Abzocke, denn dein Arbeitgeber zahlt dir ja auch kein "unversteuertes" Geld. Nach deiner Logik müsste alles, was irgendwann mal mit versteuertem Geld gekauft wurde, für immer steuerfrei bleiben. Dann gäbe es keine Mehrwertsteuer, keine Grundsteuer, nichts. Dein "Argument" macht also keinen Sinn.
Ich bin generell kein Freund von Steuern also von mir aus brauch es auch keine Lohnsteuer oder Grundsteuer geben aber alles auf einmal abschaffen geht wohl nicht aber wir könnten ja mal mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer anfangen :)
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Hat er nicht? Wer hat denn die Straßen gebaut, auf den die Waren transportiert werden? Wer hat denn die Schulen finanziert, die die Mitarbeiter ausgebildet haben? Wer sorgt denn für Rechtssicherheit, Vertragsfreiheit und Infrastruktur? Der Staat war hier immer stiller Teilhaber. Ohne ihn würde kein Unternehmen laufen...
Das alles wird mit den Steuergeldern gezahlt die das Unternehmen (+ alle anderen unternhmen) von Tag x wo sie noch 0€ wert waren über 50 Jahre + gezahlt haben.
Gäbe es 0 Unternehmen die 0 Leute beschäftigen wovon würde der Staat dann das alles bezahlen?
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ähm, du beschwerst dich über Abzocke, hast aber schon mitbekommen, dass du im Kapitalismus lebst, oder? Ich meine, der Kapitalismus ist ein einziges System von Abzocke bzw. Ausbeutung.

Der Kapitalist zockt den Arbeiter ab, indem er sich den Mehrwert von ihm nimmt, obwohl der Arbeiter alles erwirtschaftet hat. Der Landlord zockt den Mieter ab, indem er Miete verlangt... und der Staat, der größte Kapitalist von allen, zockt alle ab, indem er Steuern kassiert. Das ist nun mal das kapitalistische System, in dem wir leben.

Wenn du nicht willst, dass abgezockt wird, dann setze dich für ein anderes Wirtschaftssystem ein, aber solange du im Kapitalismus lebst, brauchst du dich nicht darüber beschweren, wenn auch der Staat seinen Anteil will - und sei das beim Erbe.
Warum kann ich denn nicht dinge in diesem System kritisieren die mir nicht gefallen? Es laufen viele viele Dinge in unserem System falsch die geändert werden müssten, dieses Thema ist halt eins von vielen. Darum geht es uns doch hier Dinge im aktuellen System zu verbessern und meiner Meinung nach wäre diese eine Verbesserung für alle, wenn niemand Erbschaftsteuer zahlen müsste.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Von wem eigentlich? Der Milliardär selbst stand vielleicht mal an der Spitze, aber das Vermögen wird doch nicht von ihm allein erwirtschaftet.... Da sind Tausende Arbeiter, die sich tagtäglich den Buckel krumm schuften, Lager einräumen, Kassen bedienen, Lkw fahren usw...

Die erwirtschaften den Mehrwert, nicht der Milliardär auf den Malediven... Der kassiert nur ab. Und wenn er dann stirbt, sollen die Erben das ganze Vermögen steuerfrei bekommen? Wirklich? Und die Arbeiter, die alles erwirtschaftet haben, bekommen nichts und der Staat, der die Infrastruktur dafür bereitstellt, soll auch leer ausgehen?
Das siehst du meiner Meinung nach falsch. Der Milliardär hat am Anfang ja auch mit 0 angefangen und je nach Unternehmen körperlich und oder geistig gearbeitet und er hat das unternhmen mit sehr vielen richtigen Entscheidungen zu einem Milliarden Konzern gemacht, das passiert ja nicht einfach durch glück. Hätte er vllt 1 falsche Entscheidung vor 20 Jahren getroffen, wäre er insolvent und alle Mitarbeiter arbeitslos geworden, das ist auch eine Menge Verantwortung.

Und die Arbeiter eines Unternehmen sind lohnarbeitet. Für den Mehrwert den sie leisten bekommen sie monatlich einen Lohn mit dem ihre Leistung entlohnt/ abgegolten wurde. Wir können jetzt diskutieren ob Löhne zu niedrig sind, für manche zu hoch sind etc. Aber grundsätzlich wird jeder Mitarbeiter für seine Arbeit auch entlohnt für die Leistung die er bringt.

Also wie kommst du dazu das diese "nichts" bekommen würden?
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Genau da liegt ja der Deckel begraben. Die kleinen Erben mit einem oder zwei Häusern leiden unter der Erbschaftsteuer, nicht die Milliardäre mit 300 Häusern, weil die halt Schlupflöcher wie die Verschonungsbedarfsprüfung nutzen.

Also dreh mal dein Argument um. Für die kleinen Erben gehört die Erbschaftsteuer abgeschafft und für die Großkapitalisten nicht...
Und ich sage halt, sie gehört für alle abgeschafft, dass würde entsprechend den normalen Bürgern helfen. Ich möchte weder das du diese Steuer zahlen musst noch das Dieter Schwarz seine Kinder die zahlen müssen, für mein Verständnis ist das gerecht


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 14:51
Zitat von suffelsuffel schrieb:Ich bin generell kein Freund von Steuern
Dann würde mich brennend interessieren, wer so komische Dinge wie Polizei, Bildung usw. bezahlt. Private Konzerne?
Zitat von suffelsuffel schrieb:Gäbe es 0 Unternehmen die 0 Leute beschäftigen wovon würde der Staat dann das alles bezahlen?
Aber so ist es ja nicht. Es geht um eine ausgewogene Besteuerung. Nicht um eine kommunistische Diktatur.
Zitat von suffelsuffel schrieb:meiner Meinung nach wäre diese eine Verbesserung für alle, wenn niemand Erbschaftsteuer zahlen müsste.
Diese Meinung ist kaum haltbar, sofern man sich eine Gesellschaft wünscht, die noch einigermaßen vergleichbare Chancen für alle bietet.
Erbschaft führt zwingen zu einer Kumulierung von Vermögen bei wenigen. Einfach, weil man Geld durch Geld "verdienen" kann. Es entstehen Strukturen, in denen wenige Menschen, die durch niemanden gewählt wurden, große faktische Macht haben. Kein Demokratie-Fan kann sich das wünschen.
Es ist gesellschaftlich extrem wichtig, dass es nicht zu zu großen Privatvermögen kommen kann. Sonst hat man eben eine Machtsäule neben den vom Volk gewählten.

Erbschaften sinnvoll zu besteuern ist natürlich schwierig. Wie gehe ich mit Familienunternehmen um. Wo sind hier ggf. Grenzen in der Größe erreicht. Wo ist es gesellschaftlich wünschenswert, dass Unternehmen auch über den Tod hinaus im Familienbesitz bleiben können.
Zitat von suffelsuffel schrieb:das passiert ja nicht einfach durch glück
Doch doch. Vor allem durch Glück. Glückliche Umstände zur richtigen Zeit.
Damit sage ich nicht, dass in so einem Erfolg nicht auch viel persönlicher Einsatz stecken kann. Aber das allermeiste ist Glück.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 15:21
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Dann würde mich brennend interessieren, wer so komische Dinge wie Polizei, Bildung usw. bezahlt. Private Konzerne?
Der Staat.....aaaber er muss dann halt haushalten weil seine Steuereinnahmen sinken/ limitiert werden. Es gibt dann pro Jahr nur maximal x Milliarden und davon muss er eben alles finanzieren. Wenn die Kohle "nicht reicht" dann muss z.b. das beamtenwesen/ Pensionen abgeschafft werden, die Gehälter der Politiker gesenkt werden. Bürokratie/ Behörden abgebaut & abgeschafft werden. Ausgaben ins Ausland reduziert werden etc.

So schaffen wir es dann vllt mal wieder zu einer gesunden Ausgaben seite. Will der Staat 2.000 Milliarden ausgeben, bekommen aber nur 1.500, dann ist es der Job der Politiker 500 Milliarden einzusparen und zwar so, dass die eigene Bevölkerung keine Nachteile dadurch hat :Y:

Und du musst natürlich auch sehen wenn jeder z.B. 10% weniger Lohnsteuer zahlt dann gehen dem Staat nicht die 10% verloren, sondern der Bürger wir von diesen 10% die er mehr hat x€ in zusätzlichen Konsum stecken wodurch der Staat über die Mehrwertsteuer mit verdient, wenn der Konsum dauerhaft steigt dann stellen Unternehmen auch mehr Leute ein, wodurch auch die Arbeitslosenquote sinkt und weitere x eure von dem mehr Geld investieren Leute ggf. In ihre private altersvorsorge was den Staat dann in 40 Jahren entlastet weil diese leute dann nicht auf zusätzliche hilfe durch den Staat angewiesen sind weil ihre Rente nicht reicht.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Diese Meinung ist kaum haltbar, sofern man sich eine Gesellschaft wünscht, die noch einigermaßen vergleichbare Chancen für alle bietet.
Erbschaft führt zwingen zu einer Kumulierung von Vermögen bei wenigen. Einfach, weil man Geld durch Geld "verdienen" kann. Es entstehen Strukturen, in denen wenige Menschen, die durch niemanden gewählt wurden, große faktische Macht haben. Kein Demokratie-Fan kann sich das wünschen.
Es ist gesellschaftlich extrem wichtig, dass es nicht zu zu großen Privatvermögen kommen kann. Sonst hat man eben eine Machtsäule neben den vom Volk gewählten.

Erbschaften sinnvoll zu besteuern ist natürlich schwierig. Wie gehe ich mit Familienunternehmen um. Wo sind hier ggf. Grenzen in der Größe erreicht. Wo ist es gesellschaftlich wünschenswert, dass Unternehmen auch über den Tod hinaus im Familienbesitz bleiben können.
Verstehe deine Argument und kann es auch nachvollziehen.....mein problem hier ist dann wieder das die Politik ja ebenfalls gegen die Bevölkerung arbeitet und nicht für diese. Egal wen wir wählen es gibt keine Garantie, dass dadurch das gemacht wird was die Bevölkerung braucht oder will.

Ich dem "theorie" Szenario wäre es ja so die Bevölkerung will A und wählt die Regierung die dann A umsetzt und auf der anderen Seite sind die "bösen" megakonzerne die A ggf. Verhindern wollen.

Aber die Realität ist ja eher die Bevölkerung will A, die Regierung gibt ein fick darauf und macht B für ihre eigene Tasche und dann gibt es die Konzerne die C wollen. Und wenn die Konzerne durch ihre monitäre macht dann dafür sorgen das die Regierung z.B. die Erbschaftsteuer abschafft für alle wodurch dann natürlich die Konzerne selbst am meisten aber auch die Bürger profitieren dann ist das ein besseres Ergebnis als wenn nur die Regierung die Macht hat.

Das Ausgangsproblem ist ja, das die Regierung noch schlimmere Auswirkungen auf uns hat als die Konzerne (und nein ich bin kein schwurbler mit alu hut und wähle auch nicht die AFD)
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Doch doch. Vor allem durch Glück. Glückliche Umstände zur richtigen Zeit.
Damit sage ich nicht, dass in so einem Erfolg nicht auch viel persönlicher Einsatz stecken kann. Aber das allermeiste ist Glück.
Aber diese Umstände muss man ja erstmal erkennen bzw. Nutzen. Wenn es so einfach wäre glückliche Umstände zu nutzen um solch ein Vermögen anzuheufen dann würde wir das ja alle machen


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:02
Zitat von suffelsuffel schrieb:r muss dann halt haushalten
Das muss er jetzt auch.
Zitat von suffelsuffel schrieb:und davon muss er eben alles finanzieren
Verstehe. Plastikpanzer, schlecht ausgebildete Lehrkräfte, und die Polizei fährt Fahrrad. Kann man machen. Wäre aber keine lebenswerte Umgebung.
Zitat von suffelsuffel schrieb:die Gehälter der Politiker gesenkt werden. Bürokratie/ Behörden abgebaut & abgeschafft werden
Ob das so viel ist, wie Du glaubst?
Und ich möchte schon, dass die Leute, die das Land regieren, einigermaßen bezahlt werden. Und ich finde die meisten Behörden ausgesprochen sinnvoll. Welche wären da zu streichen?
Und Bürokratie ist so eine Sache. Man kann Bürokratie extrem reduzieren, wenn man es "laufen lässt". Dann fällt hat der Schutz für den Bürger weg.
Diese Vielzahl an Regulierungen hat ja einen Grund. Irgendwann ist ein Problem aufgetaucht und die Leute wollten das geregelt haben (z.B. Hygienevorschriften im Gasthaus). Und dann ergaben sich immer mehr spezifische Fälle, die nicht ganz gepasst haben.
Wenn ich möglichst viel individuelle Gerechtigkeit möchte, brauche ich viele Regelungen.
Zitat von suffelsuffel schrieb:wenn der Konsum dauerhaft steigt dann stellen Unternehmen auch mehr Leute ein
Ah, ich verstehe. Du möchtest einen Kaufzwang in Deutschland. Das Geld verschwindet sonst ja nicht woandershin.
Zitat von suffelsuffel schrieb:In ihre private altersvorsorge was den Staat dann in 40 Jahren entlastet weil diese leute dann nicht auf zusätzliche hilfe durch den Staat angewiesen sind weil ihre Rente nicht reicht.
Weil das die Leute so ausgiebig machen.
Zitat von suffelsuffel schrieb:mein problem hier ist dann wieder das die Politik ja ebenfalls gegen die Bevölkerung arbeitet und nicht für diese.
Also ich finde, sie arbeitet überwiegend für mich. Warum empfindest Du es so, als ob die Politik gegen Dich arbeiten würde? Wie würde es Dir denn gehen, wenn Du all die Dinge der Allgemeinheit nicht (oder viel weniger) zur Verfügung hättest? In Deutschland lebt es sich doch vergleichen mit den meisten anderen Ländern sehr gut.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Aber die Realität ist ja eher die Bevölkerung will A
Die Bevölkerung ist aber kein Ding mit einer einheitlichen Willensbildung. Ich will bestimmt nicht das gleiche wie Du. Es ist immer nur ein Konsens aus 80 Mio. Wünschen plus dem, was wir uns zwar aktuell wünschen, was aber dämlich wäre und wir in 20 Jahren froh sind, es doch nicht so gemacht zu haben (Gesundheitsvorsorge, Klimawandel etc.)
Zitat von suffelsuffel schrieb:und macht B für ihre eigene Tasche
Also so viel verdienen Politiker nun auch nicht.
Zitat von suffelsuffel schrieb:dann ist das ein besseres Ergebnis als wenn nur die Regierung die Macht hat
Also ich möchte ausschließlich, dass eine demokratisch gewählte Regierung, die auf dem Boden einer freiheitlich demokratischen Grundordnung steht die alleinige Macht hat. Kontrolliert durch ein stabiles Geflecht aus "checks and balances". Ich möchte definitiv nicht, dass Leute, die überhaupt nicht demokratisch legitimiert sind, irgend eine Art von signifikantem Einfluss haben. Schau in die USA was passiert, wenn sich Leute ganze Medienkonzerne kaufen können. Die bestimmen dann mit - und nur weil sie reich sind.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Das Ausgangsproblem ist ja, das die Regierung noch schlimmere Auswirkungen auf uns hat als die Konzerne
Aber das ist kein generelles Problem, das nimmst Du nur so wahr. Ich sehe das völlig anders. Wirklich ganz grundlegend.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Aber diese Umstände muss man ja erstmal erkennen bzw. Nutzen.
Schon. Aber das ist eine verzerrte Wahrnehmung. Du siehst nur die glücklich Erfolgreichen. Nicht die Vielzahl derer, die genau so klug, fleißig und mutig waren - und unglücklich gescheitert sind.
Zitat von suffelsuffel schrieb:enn es so einfach wäre glückliche Umstände zu nutzen um solch ein Vermögen anzuheufen dann würde wir das ja alle machen
Wir gewinnen halt auch nicht alle im Lotto. Da musst Du auch einen Einsatz bringen und mit Glück gewinnst Du.
Das Prinzip ist im Unternehmertum das selbe. Da gibt es ein paar mehr Hebel der Steuerung und es ist nicht nur Zufall. Aber eben trotzdem weitgehend. Vor allem in diesen Bereichen der absurden Gewinne.

Woher kommt denn Dein Frust auf die Politik, wenn ich fragen darf? Warum stört es Dich mehr, wenn Politiker auf "unsere Kosten" ein paar hunderttausend verdienen und viel weniger, wenn einer viele Milliarden auf unsere Kosten bekommt? Wenn ein Amazon-Inhaber seine Belegschaft ausbeutet, um unmittelbar davon mehr Geld in seiner Tasche zu haben? Der kauft sich nämlich wirklich eine Yacht von dem Geld, das seine Angestellten nicht bekommen. Oder einen Weltraumflug für seine Mädels.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:05
@suffel
Ein paar meiner Antworten wirken etwas polemisch verkürzt - sorry dafür, das ist reine Verzweiflung. Der Staat kann gar nicht viel einsparen, ohne dass es allen massiv schlechter geht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:42
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich würde gerne das nachlesen - wie konnte dieser tausendfache Mord so unbestraft bleiben?
Ja, das frage ich mich auch. Das fragt sich jeder der das beachtet hat. Aber da es keine Bilder gab, keine Journalisten und auch keine Betreuer mehr (die wurden ja Alle gefeuert) gibts kaum Medien darüber.

Ach ja, die tausende waren wohl untertrieben. Aber nix weiß man genau, wer zählt in Flüchtlingslager irgendwo in ner Wüstengegend am Arsch der Welt schon genau nach. Vor allem wenn ja, wie oben schon gesagt, eh die alle haben wech müssen da kein Job mehr, keine Aufenthaltsgenehmigung mehr, usw.


https://hsph.harvard.edu/news/usaid-shutdown-has-led-to-hundreds-of-thousands-of-deaths/

https://www.bbc.com/news/articles/cx2jjpm7zv8o


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 16:55
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:https://hsph.harvard.edu/news/usaid-shutdown-has-led-to-hundreds-of-thousands-of-deaths/
Ach so, er hat die Menschen gar nicht ermordet. Sie sind in Wirklichkeit an den Lebensumständen gestorben.

Weder wurden die Menschen gezielt getötet - was eine Voraussetzung für Mord wäre -, noch waren die USA verantwortlich für diese Menschen.

Man mag die Einstellung der Hilfsleistungen ja verwerflich finden, aber Mord war es definitiv nicht. Meinst du, es hilft deinen Anliegen, wenn du mit extremen Übertreibungen daherkommst, oder führt das nicht eher dazu, dass man zukünftig denkt "Ach der UffTaTa wieder mit seinen Übertreibungen, dem kann man ja sowieso nichts glauben"?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:06
Zitat von suffelsuffel schrieb:So schaffen wir es dann vllt mal wieder zu einer gesunden Ausgaben seite. Will der Staat 2.000 Milliarden ausgeben, bekommen aber nur 1.500, dann ist es der Job der Politiker 500 Milliarden einzusparen und zwar so, dass die eigene Bevölkerung keine Nachteile dadurch hat :Y:
und am besten auch noch die Quadratur des Kreises zu belegen. Da ham sich schon viele dran versucht, das MUSS doch dann mal klappen.
Zitat von VenomVenom schrieb:Wenn dir Faktoren für die Ungleichheit irrelevant sind, weil es dir nicht ins Weltbild passt dann bist wieder DU das Problem. Dann brauchst du auch gar nicht mehr über Gini Koeffizient und Ungleichheit zu diskutieren.
Oder du musst einfach mal erklären wo den der Zusammenhang DDR - Ungleicheit - Milliardäre ist.

Außerdem, auf was willst du hinaus? Dass die DDR Oberen ja für ihren protzigen und ausufernden Lebenstil bekannt war, so wie Bezos, nur in haselnussbraunem spießigem 50er Jahre Stil ?
Oder das Ungleichheit egal ist? Das ne extrem ungleiche Gesellschaft, mit extremen Unterschieden in Macht und Reichtum völlig OK sind? Schließlich hat das römische Sklavenhalterimperium irgendwie (ignoriert man diverse Umstürze, Revolutionen, Bürgerkriege und unterbrochene Kriegszüge) auch einige Jahrhunderte durch gehalten?
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Ach so, er hat die Menschen gar nicht ermordet. Sie sind in Wirklichkeit an den Lebensumständen gestorben.

Weder wurden die Menschen gezielt getötet - was eine Voraussetzung für Mord wäre -, noch waren die USA verantwortlich für diese Menschen.
Jaja, war mir schon klar dass der liebe, reiche Elon bei dir da straffrei und mit einem "Gut gemacht" davon kommt.
Ja, die sind an den Lebenumständen gestorben. Klar, wenn man einem verhungernden das Essen wegnimmt stirbt er an den Lebensumstäänden. So ist das nun mal.
Und wenn man dann das essen im Lager verotten lässt und für höhere Kosten vernichten lässt als die Verteilung gekostet hätte, dann ist das halt auch so. Und wenn derjenige, der das veranlasst, als Rassist bekannt ist und die Opfer kleine braune Kinderlein, dann ist das auch völlig OK. Er ist Milliardär, also kein mörderischer Rassist, auch wenn so aussieht und er sich so verhält, sondern nur einfach der reichste Mann der Welt.

Is klar, hab nix anderes erwartet.

Aber wie hat einer der Milliardäre, also einer der wenigen denen ihr Ruf zumindest in späterem Lebensalter dann doch nicht völlig egal war, mal gesagt.
„Er tötet die ärmsten Kinder der Welt“
Quelle: https://www.manager-magazin.de/politik/bill-gates-attackiert-elon-musk-reichster-mann-toetet-die-aermsten-kinder-der-welt-a-07db7356-ab14-40d4-87d9-1076af558cf2


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:12
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:Jaja, war mir schon klar dass der liebe, reiche Elon bei dir da straffrei und mit einem "Gut gemacht" davon kommt.
Ja natürlich. Es gibt einzig und allein nur zwei Positionen. Entweder man ist der böseste Extrem-Teufel, oder man ist der allerliebste Bubibu-Herzilein-Mensch auf der ganzen Welt. Dazwischen gibt es gar nichts.
Ja, die sind an den Lebenumständen gestorben. Klar, wenn man einem verhungernden das Essen wegnimmt stirbt er an den Lebensumstäänden.
Er hat ihnen das Essen nicht weggenommen. Er hat es nur nicht mehr bezahlt, das ist ein riesiger Unterschied. Und bevor du jetzt nochmal damit kommst, das macht ihn nicht zu einem Super-Duper-Menschen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:17
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Ja natürlich. Es gibt einzig und allein nur zwei Positionen. Entweder man ist der böseste Extrem-Teufel, oder man ist der allerliebste Bubibu-Herzilein-Mensch auf der ganzen Welt. Dazwischen gibt es gar nichts.
Tja, manche verdienen sich das nun mal. Und manche arbeiten so sehr an ihrem Ruf, mit ihren Taten, mit ihren Äußerungen. Lebensumstände halt, kann man nix machen.


2026-05-20 17-15-39 Screenshot


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:29
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das muss er jetzt auch.
Theoretisch ja, praktisch nimmt er halt noch mehr Schulden auf und verpulvert die Kohle
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Verstehe. Plastikpanzer, schlecht ausgebildete Lehrkräfte, und die Polizei fährt Fahrrad. Kann man machen. Wäre aber keine lebenswerte Umgebung.
Nein das verstehst du falsch, wir können Panzer kaufen aber halt nur bis zu einem gewissen Budget und wenn man mehr will dann muss halt verhandelt werden über die Einkaufspreise des Panzers oder man muss sich entscheiden ob andere Ausgaben wirklich notwendig sind und dort einsparen.

Schlecht ausgebildete Lehrkräfte haben wir ja sowieso bzw. Wird in der Schule kein Wissen vermittelt was wirklich extrem wichtig ist wie medienkompetenz etc.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Ob das so viel ist, wie Du glaubst?
Und ich möchte schon, dass die Leute, die das Land regieren, einigermaßen bezahlt werden. Und ich finde die meisten Behörden ausgesprochen sinnvoll. Welche wären da zu streichen?
Und Bürokratie ist so eine Sache. Man kann Bürokratie extrem reduzieren, wenn man es "laufen lässt". Dann fällt hat der Schutz für den Bürger weg.
Diese Vielzahl an Regulierungen hat ja einen Grund. Irgendwann ist ein Problem aufgetaucht und die Leute wollten das geregelt haben (z.B. Hygienevorschriften im Gasthaus). Und dann ergaben sich immer mehr spezifische Fälle, die nicht ganz gepasst haben.
Wenn ich möglichst viel individuelle Gerechtigkeit möchte, brauche ich viele Regelungen.
Der Staat beschäftigt rund 100.000 Menschen in der Finanzverwaltung, ich stelle mal die Behauptung auf das wenn wir ein einfach Steuergesetz hätten was sich selbst jeder mit ein paar stunden Aufwand beibringen könnte und verstehen würde könnte man sicherlich 50% der Stellen einsparen und das gleiche gilt sicherlich auch für jede andere Behörde

In den deutschen Behörden und Verwaltungen arbeiten ca. 3,9 bis 4,1 Millionen Menschen.Dieser Wert schließt den gesamten Öffentlichen Dienst ein, exklusive der Sicherheits- und Rettungskräfte wie Polizei, Bundespolizei, Ordnungsämter und Feuerwehr (sagt gemini KI)

Nehmen wir mal an 2 Mio dieser Stellen können wir abschaffen indem wir alles maximal vereinfachen, könnte das schon dafür sorgen was wir vllt. 100 Milliarden Euro pro Jahr mehr zur Verfügung haben.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Also ich möchte ausschließlich, dass eine demokratisch gewählte Regierung, die auf dem Boden einer freiheitlich demokratischen Grundordnung steht die alleinige Macht hat. Kontrolliert durch ein stabiles Geflecht aus "checks and balances". Ich möchte definitiv nicht, dass Leute, die überhaupt nicht demokratisch legitimiert sind, irgend eine Art von signifikantem Einfluss haben. Schau in die USA was passiert, wenn sich Leute ganze Medienkonzerne kaufen können. Die bestimmen dann mit - und nur weil sie reich sind.
Aber die verarschen einen ja genauso also natürlich sind sie demokratisch gewählt aber sie haften halt für nichts. Wählst du eine Partei x weil sie versprochen hat y zu machen und nicht z und wenn sie dann gewählt wurde macht sie doch z, dann schadet es vllt ihrem Ruf für die Zukunft aber die Menschen die gewählt wurden bekommen trotzdem ihre Pension und haben ausgesorgt, also warum sollte sie interessieren was sie mal gesagt haben?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Aber das ist kein generelles Problem, das nimmst Du nur so wahr. Ich sehe das völlig anders. Wirklich ganz grundlegend.
Klar hängt das stark davon ab welche persönlichen Vorstellungen man hat ob man sagt das die Regierung aktuell gute Dinge tut oder eben nicht.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Schon. Aber das ist eine verzerrte Wahrnehmung. Du siehst nur die glücklich Erfolgreichen. Nicht die Vielzahl derer, die genau so klug, fleißig und mutig waren - und unglücklich gescheitert sind.
Aber das genau ist es ja, warum dann die wenige die es trotzdem geschafft haben bestrafen?
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Woher kommt denn Dein Frust auf die Politik, wenn ich fragen darf? Warum stört es Dich mehr, wenn Politiker auf "unsere Kosten" ein paar hunderttausend verdienen und viel weniger, wenn einer viele Milliarden auf unsere Kosten bekommt? Wenn ein Amazon-Inhaber seine Belegschaft ausbeutet, um unmittelbar davon mehr Geld in seiner Tasche zu haben? Der kauft sich nämlich wirklich eine Yacht von dem Geld, das seine Angestellten nicht bekommen. Oder einen Weltraumflug für seine Mädels.
Mein Frust kommt daher das ich zu vielen Themen eine andere Auffassung habe was ich gerne hätte was die Regierung machen sollte. Ich sehe meine persönlichen Interessen nicht vertreten.
Ein Politiker kann ruhig von mir aus 200.000 Euro im Jahr verdienen, aber wenn er aus meiner Sicht uns alle bzw. das ganze Land in den Abgrund wirtschaftet, dann habe ich damit ein problem.

Die Regierung eines Landes in unserem Fall DE hat meiner Meinung nach als erste Aufgabe dafür zu sorgen das es unserem Land maximal gut geht also dem volk/ den Menschen die hier leben. Und das sehe ich nicht das die Regierung das so macht. Andere Länder lachen uns eher aus wie wir versuchen die "Welt zu retten" und uns selbst und unsere Wirtschaft ruinieren. Und davon haben halt sehr viele die Nase voll was nicht nur bei uns sondern auch in anderen länder mit dafür sorgt das rechtsextreme Parteien immer mehr an Zulauf gewinnen.

Es mag nicht schön sein aber objektiv gesehen sind die Menschen egal ob Einzelpersonen, Unternehmer, Staatschefs, regierungen etc. Nun mal egoistisch und werden immer ihren "nächsten" opfern um ihr Ziel zu erreichen. Ob eine Regierung oder ein Milliardär über dich oder mich entscheidet macht da denke ich wenig unterschied, von daher könnte man auch sagen, der Feind deines Feindes ist dein freund.....und um in der gleichung zu bleiben (im übertragenen sinne) wären einflussreiche superreiche unsere Freunde.

Ok das hört sich jetzt alles etwas sehr düster an :D
Ich bin grundsätzlich ein fröhlicher mensch nur geht mir unsere ganze Regierung auf den Sack :melden:
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Ein paar meiner Antworten wirken etwas polemisch verkürzt - sorry dafür, das ist reine Verzweiflung. Der Staat kann gar nicht viel einsparen, ohne dass es allen massiv schlechter geht.
Alles gut schreibst doch ausführlich und ich verstehe deine Meinung :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:31
Zitat von UffTaTaUffTaTa schrieb:und am besten auch noch die Quadratur des Kreises zu belegen. Da ham sich schon viele dran versucht, das MUSS doch dann mal klappen.
Nun du musst privat auch gucken wie du haushaltest und auch wenn alles um dich rum teurer wird hast du nicht zwangsläufig mehr geld zur Verfügung und musst eine Lösung dafür finden, warum sollte der Staat das nicht auch müssen?


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um 17:34
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Er hat ihnen das Essen nicht weggenommen. Er hat es nur nicht mehr bezahlt, das ist ein riesiger Unterschied. Und bevor du jetzt nochmal damit kommst, das macht ihn nicht zu einem Super-Duper-Menschen.
Es war schon bezahlt. Aber er hat noch mal extra bezahlt um das Essen verbrennen zu lassen, obwohl jede Menge andere Hiilfsorganisationen ihm angeboten, ja angebettelt haben das Essen für Umme, ohne einen Pfenning kosten, verteilen zu lassen.

Aber dem ach so reichen Elon war der möglichst baldige Tod der Kinder, HIV-Patienten und sonstiger Leute, die auf die Medikamente und Nahrung ( gegen Unternernährung) angewiesen waren, halt wichtiger als das schnöde Steuerzahlergeld, das er da zusätzlich verbrannt hat.
Zitat von zaeldzaeld schrieb:das macht ihn nicht zu einem Super-Duper-Menschen
es zeigt ihn, wieder mal, als der rücksichtslose und emphatilose Rassist den er ist. Wir hatten bei uns mal eine Bezeichnung für diese Art von Typen. Wir nannten Sie "Schreibtischtäter und Mittäter"., Den nein, man muss die Waffe nicht halten die jemand anderes umbringt um für deren Tod verantwortlich zu sein. Die Anweisung zu geben, sogar nicht explizit, ist nach unserem Gesetz dafür völlig ausreichend.


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