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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.331 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 11:51
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Siehst Du keine? Also sind die Vorstandschefs mit einem Jahreseinkommen von rund 300.000 € erfasst?
Ab 290.640 Euro, wer lesen kann…
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:sind die oberen 1% in der Tabelle in den oberen 50% enthalten?
Ja, sind sie 🤣
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Natürlich zahlen Hilfeempfänger und Geringverdiener auf fast jeden Euro, den sie ausgeben, Steuern, nämlich Mehrwertsteuer - sowie Energiesteuern auf Strom, Heizöl oder Benzin.
Wir sind hier beim Thema Einkommenssteuer, und Hilfeempfänger bekommen vom Staat Steuergelder um sie wieder zu zahlen 😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 11:54
Zitat von ToxidToxid schrieb:denn? @ApexOne wollte doch nur aufzeigen, dass Umverteilung schon im erheblichen Maß stattfindet, und darum ging es.
Was erwartest Du von Leuten die eine offizielle Tabelle nicht verstehen die besagt dass die obere Hälfte der Einkommensteuerzahlenden 93,5% des Gesamtaufkommen bezahlen?
...die einerseits behaupten dass die Reichen Steuern vermeiden, aber als obere 1% 23,6% des Aufkommens zahlen? Das ist doch Taubenschach hier!
..gestern musste ich mir vorwerfen dass ich eine Organisation kritisiere wegen sexuellen Ausbeutung..und das von Leuten die ruhigen Gewissens im größten Bordell von Europa schlafen.

Mittlerweile ist hier ein Niveau erreicht dass nur noch am Kiosk mit einem Underberger und ein Blondes getoppt werden, wo irgendein Typ mit gelben Fingern, ebenso gelben Schnurrbart mit rauchiger Stimme erzählt wie er sehr unter den Reichen leidet.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:03
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was erwartest Du von Leuten die eine offizielle Tabelle nicht verstehen die besagt dass die obere Hälfte der Einkommensteuerzahlenden 93,5% des Gesamtaufkommen bezahlen?
Naja, ich denke jetzt hat es Klick gemacht, hätte bis eben nicht gedacht, dass er tatsächlich die Tabelle nicht versteht 😀
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:...die einerseits behaupten dass die Reichen Steuern vermeiden, aber als obere 1% 23,6% des Aufkommens zahlen?
Einfach in Familienstiftungen einzahlen, dann zahlt man keine Steuern, das Geld ist zwar weg, aber man hat Steuern vermieden….
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Mittlerweile ist hier ein Niveau erreicht dass nur noch am Kiosk mit einem Underberger und ein Blondes getoppt werden, wo irgendein Typ mit gelben Fingern, ebenso gelben Schnurrbart mit rauchiger Stimme erzählt wie er sehr unter den Reichen leidet.
Ja manchmal ergeben Diskussionen mit meinen Hunden mehr Sinn. 😂


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:07
Zitat von ToxidToxid schrieb:Einfach in Familienstiftungen einzahlen, dann zahlt man keine Steuern, das Geld ist zwar weg, aber man hat Steuern vermieden….
Und sollte es zu Auszahlungen kommen, unterliegen sie dem persönlichen Einkommenssteuersatz! Geil, 0% Steuern vermieden.
*auch schon mal erklärt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:14
Zitat von ToxidToxid schrieb:Hilfeempfänger bekommen vom Staat Steuergelder um sie wieder zu zahlen
Was ja dann bei fast jedem Empfänger von Staatsgeldern so wäre. Also bei Beamten, Richtern oder auch Bundeswehrsoldaten. Deren Gehalt, mit dem sie Steuern zahlen, wird ja auch aus Steuermitteln finanziert. Wenn das bei Hilfeempfänger ein Problem ist, dann müsstest du diese Logik konsequenterweise auch auf alle anderen anwenden, die vom Staat bezahlt werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:17
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Was ja dann bei fast jedem Empfänger von Staatsgeldern so wäre. Also bei Beamten, Richtern oder auch Bundeswehrsoldaten. Deren Gehalt, mit dem sie Steuern zahlen, wird ja auch aus Steuermitteln finanziert. Wenn das bei Hilfeempfänger ein Problem ist, dann müsstest du diese Logik konsequenterweise auch auf alle anderen anwenden, die vom Staat bezahlt werden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 06.05.2026:Ja? Nicht dass wir dass 500 Mio mal besprochen haben, aber gut - wieviel Plus haben wir dann in der Steuerkasse?
Wir könnten auch das Arbeitslosengeld auf 1 Mio im Monat erhöhen, dann haben wir richtig fette Steuereinnahmen...
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb am 06.05.2026:Woher bekommen eigentlich Beamte ihr Geld? ;)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 06.05.2026:Das hatten wir auch 500 Mio Mal, sie sind auch kein Plus in der Steuerkasse.

Aber gut, machen wir es rund: wir machen das Arbeitslosengeld 10 Mio im Monat und die zahlen da drauf Reichensteuer und Milliardöfsteuer - und damit wir wirklich viele Steuereinnahmen haben, arbeitet keiner mehr. DE wird das reichste Land der Erde in einem Monat.
*Passt es jetzt?
Wie oft willst noch diesen Hoax verbreiten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:35
@Fritzchen037

vor zwei Jahren hatte der Europarat D kritisiert wegen der extremen Ungleichheit in D. Wen aber schert sowas schon :) Profitmaximierung, die ist wichtig!

Youtube: Europarat kritisiert zunehmende soziale Ungleichheit in Deutschland
Europarat kritisiert zunehmende soziale Ungleichheit in Deutschland
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 12:40
@ApexOne
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 06.05.2026:wieviel Plus haben wir dann in der Steuerkasse?
Dieses "Plus" in der Steuerkasse ist bei Hilfeempfängern genauso wie bei Beamten, Soldaten oder Ministern genau null. Alle zahlen Steuern auf Geld, das vorher vom Staat kam. Deine Frage zeigt, dass du mein Argument verstanden hast: Es geht nicht um ein "Plus", sondern um deinen Doppelstandard. Also: Entweder störst du dich bei beiden oder bei keinem... ;)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:11
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Entweder störst du dich bei beiden oder bei keinem... ;)
Es stört mich bei allen - ich habe es auch zig mal geschrieben, wer Geld vom Staat bezieht, zahlt keine Steuern im Sinne vom Plus in die Kasse.
Eine Ausgabe ist und bleibt eine Ausgabe, auch wenn durch Steuern die Ausgabe quasi verkleinert wird.
Also!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:13
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Was ja dann bei fast jedem Empfänger von Staatsgeldern so wäre. Also bei Beamten, Richtern oder auch Bundeswehrsoldaten. Deren Gehalt, mit dem sie Steuern zahlen, wird ja auch aus Steuermitteln finanziert. Wenn das bei Hilfeempfänger ein Problem ist, dann müsstest du diese Logik konsequenterweise auch auf alle anderen anwenden, die vom Staat bezahlt werden.
Den Hilfeempfänger hast du ja ins Spiel gebracht. Und wir brauchen ja unsere guten Staatsdiener. Und der Staatsapparat wird ja vorm Bundeshaushalt abgerechnet mit unglaublichen 497 Milliarden Euro allein für die Gehälter der Staatsdiener und Pensionäre.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:25
Zitat von ToxidToxid schrieb:Den Hilfeempfänger hast du ja ins Spiel gebracht. Und wir brauchen ja unsere guten Staatsdiener. Und der Staatsapparat wird ja vorm Bundeshaushalt abgerechnet mit unglaublichen 497 Milliarden Euro allein für die Gehälter der Staatsdiener und Pensionäre.
Die unteren 50 % aller Steuerpflichtigen (etwa 20 Mio.) verdienen zusammen etwa 380 Mrd. im Jahr. 117 Mrd. weniger als jedes Jahr für etwa 5 Millionen Staatsdiener draufgeht. Holt es euch! :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:31
Zitat von ToxidToxid schrieb:Einfach in Familienstiftungen einzahlen, dann zahlt man keine Steuern, das Geld ist zwar weg, aber man hat Steuern vermieden
weg ist es nicht wirklich, es kann ja Auszahlungen geben.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und sollte es zu Auszahlungen kommen, unterliegen sie dem persönlichen Einkommenssteuersatz!
das ist schön, dass dies in der Theorie so ist.
Wie sieht's in der Praxis aus - kann es der Fiskus gut genug kontrollieren oder muss der auf Ehrlichkeit vertrauen?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:38
Zitat von OptimistOptimist schrieb:weg ist es nicht wirklich, es kann ja Auszahlungen geben.
Öhm nein, zumindest nicht einfach so. Einfach mal sagen, ich brauche jetzt Summe X, das geht nicht. Das Geld ist grundsätzlich weg. Man kann die Familienmitglieder der Stiftung in den Vorständen platzieren und denen Gehälter zahlen, aber die werden dann natürlich ganz normal zum persönlichen Steuersatz versteuert. Auch ein Darlehen ist möglich, das muss aber zurückgezahlt werden. Ansonsten wirds schon schwierig mit Auszahlungen. Es darf nichts vom gestifteten Geld ausgeschüttet werden. Und wenn was ausgeschüttet wird, zum Beispiel aus Gewinnen der Stiftung, dann natürlich zum persönlichen Steuersatz oder gegen Kapitalertragssteuern, beides ist möglich je nach Höhe der Ausschüttung.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 13:40
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das ist schön, dass dies in der Theorie so ist.
Wie sieht's in der Praxis aus - kann es der Fiskus gut genug kontrollieren oder muss der auf Ehrlichkeit vertrauen?
? Die Stiftung meldet die Auszahlungen der Stiftungsaufsicht und die Auszahlung erfolgt mit Information an das Finanzamt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 15:00
@Optimist

lass' Dich hier nicht von den Gesängen einlullern ;)

Das Nachfolgende hatte @Fritzchen037 hier mal eingebracht. Unternehmen werden nunmehr gezwungen, Eigentumsstrukturen bis zur letzten wirtschaftlich berechtigten Person aufzuklären. Besonders davon sind betroffen: Konzerne mit verschachtelten Beteiligungsstrukturen
Beitrag von Fritzchen037 (Seite 866)

Und das auch nicht ohne Grund, denn die bisher legale Steuervermeidung der ÜBER-Reichen hat ganz einfach zu krasse Auswirkungen auf die Gesellschaft (entgangene Steuergelder).

Die Familienstiftungen sind auch so ein Konstrukt, wo es eben nicht nur um den Schutz des Unternehmens vor iwelchen depperten Nachkommen geht. Der größte Vorteil dieser Gestaltung ist die dauerhafte Schutz des Vermögens vor Zerschlagung und vor Risiken wie einer Privatinsolvenz, einer Scheidung oder Unterhaltsverpflichtungen der Kinder.

Und hier kann man schon sehen, dass es um Steuervermeidung geht (was ja so leider noch legal ist, aber geändert gehört):
Besteuerung der Familienstiftung

Die Vermögensübertragung auf die Stiftung unterliegt zwar der Erbschaftsteuer. Es greifen aber hierbei die Befreiungen für Betriebsvermögen. Gerade bei großen Vermögen kann die Familienstiftung bei richtiger Ausgestaltung (erbschaft)steuerlich vorteilhaft sein, da durch die Familienstiftung begünstigtes Betriebsvermögen von sog. verfügbarem Vermögen getrennt werden kann. Ferner greifen bei Familienstiftungen die günstigen Bedingungen wie bei einer Übertragung auf Familienmitglieder (=Steuerklasse I).

Auf Ebene der Stiftung ist die laufende Besteuerung häufig deutlich steuerschonender als im privaten Vermögen der Familie. Denn auf Ebene der Familienstiftung greift nicht der (hohe) progressive Einkommensteuertarif, sondern nur 15% Körperschaftsteuer (zzgl. SolZ). Die Familienstiftung ist auch nicht gewerbesteuerpflichtig. Außerdem greift bei der Familienstiftung für Veräußerungsgewinne aus Kapitalgesellschaften nur eine Minimalsteuer von ca. 0,8%. Die gleiche Minimalbesteuerung gilt für Dividenden, wenn die Familienstiftung eine Mindestbeteiligung von 10% an der Kapitalgesellschaft hält. Die Familienstiftung kann daher insbesondere bei Thesaurierung als steuerschonendes (Re)investitionsvehikel der Familie genutzt werden.

Besteuerung der Familienmitglieder

Gewinnausschüttungen der Stiftung an die Familienmitglieder unterliegen der Abgeltungsteuer mit einer Besteuerung von 26,375%. Die Familienstiftung kann auch so ausgestaltet werden, dass die Stiftung das gestiftete Vermögen im Wesentlichen an die Familienmitglieder ausschütten kann. Unklar ist aktuell, ob diese Substanzauskehrungen Erbschaft- oder Einkommensteuer auslösen. Der BFH hat zwar jüngst entschieden, dass Familienstiftungen kein steuerliches Einlagekonto führen können (siehe hierzu FGS Blog Judith Mehren vom 18.10.2023). Er führte jedoch auch aus, dass Substanzausschüttungen an die Familienmitglieder wie bei ausländischen Kapitalgesellschaften einkommensteuerfrei möglich sein können.
https://www.fgs.de/news-and-insights/blog/detail/die-familienstiftung-in-der-steuerlichen-gestaltungspraxis

--> UNGLEICHHEIT! Oder zahlst Du etwa nur 26,38 % Einkommenssteuer? Und wenn's gut gemacht ist, höchstens 1% Erbschaftssteuer, wenn Du erbst?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 15:06
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:--> UNGLEICHHEIT! Oder zahlst Du etwa nur 26,38 % Einkommenssteuer? Und wenn's gut gemacht ist, höchstens 1% Erbschaftssteuer, wenn Du erbst?
Dazu hast du als Angestellter oder Arbeiter gar keine Steueroptimierungsoptionen wie ein Unternehmer bis auf Steuerausgleich auf jährlicher Basis. Wie willst du das machen wenn dir vom Brutto gleich abgezogen wird und du als Angestellter in ganz anderer Situation bist als ein Unternehmer? Du kommst gar nicht erst in Gelegenheit mit dem Bruttogehalt handzuhaben wie ein Unternehmer. Der Angestellte ist der große Konsument, der Unternehmer je nach dem eher der (Re)Investor. Natürlich gibt der Staat den Unternehmern von kleinen Selbstständigen bis hin zu den großen Spielern Steueroptimierungsoptionen um den Business attraktiv zu halten. Also es ist vom Design her nicht möglich einen Angestellten/Arbeiter mit einem Unternehmer egal welcher Größe zu vergleichen und gleichzusetzen steuermässig usw.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 15:44
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:--> UNGLEICHHEIT! Oder zahlst Du etwa nur 26,38 % Einkommenssteuer? Und wenn's gut gemacht ist, höchstens 1% Erbschaftssteuer, wenn Du erbst?
Also ich weiß nicht wieviel du zahlst, aber mit 26,8 % bist du fast schon im Segment der oberen 20 % angekommen. Da braucht man schon ein Gehalt jenseits der 70.000, das haben nicht allzu viele.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:lass' Dich hier nicht von den Gesängen einlullern
Genau, die Gesänge sind nun mal aber Fakten, da kannst Du noch so oft auf Stiftungen und Firmenkonstrukte schimpfen 😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 15:59
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:--> UNGLEICHHEIT! Oder zahlst Du etwa nur 26,38 % Einkommenssteuer?
Als Angestellter muss man ca. 116.500€ brutto verdienen und GKV versichert sein um diese EkSt+Soli Belastung in % zu haben.
Wenn ihr keine Ahnung von Steuern habt, lasst es bleiben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 16:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Als Angestellter muss man ca. 116.500€ brutto verdienen und GKV versichert sein um diese EkSt+Soli Belastung in % zu haben.
Wenn ihr keine Ahnung von Steuern habt, lasst es bleiben.
Ich verstehe nicht wie ihr eigentlich konkret auf diese Zahlen kommt? In Deutschland wie in Österreich gilt die lineal-progressive tarifbasierte Besteuerung. Ich bedanke mich im Voraus für die Erklärung :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 16:21
Zitat von VenomVenom schrieb:Ich verstehe nicht wie ihr eigentlich konkret auf diese Zahlen kommt?
Ok, bei diesen Summen geht es um mehrere Betrachtungen, ich schreibe über Deutschland, Single, keine Kinder, keine Kirchensteuer, keine Kapitaleinnahmen, keine Homeoffice Pauschale, keine Penderpauschale, kein Dienstwagen oder Fahrrad.

Erste Betrachtung: ist er über der Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung und Pflegeversicherung? -> 69.750 Euro -> ja
Ist er gesetzlich krankenversichert? (Er könnte auch privat)..ich nehme in diesem Beispiel an, nein.
Also rechnet man die KV und PV von diesem maximalen Wert.

Zweite Betrachtung: ist er über der Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung? -> 101.400 Euro -> ja
Man rechnet die RV und AV von diesem maximalen Wert.

Die Summe dieser Sozialversicherungsbeiträgen zieht man vom Bruttolohn ab, da man auf diese keine Steuern zahlt.
(es gibt hier eine kleine Ausnahme bei der Av, die berücksichtigen wir nicht)

Dann ziehen wir den Grundfreibetrag vom Brutto auch noch mal ab...also:
Brutto
-GKV
-PV
-RV
-AV
-Grundfreibetrag 12.348 Euro
- Aufwandspauschlae 1230 Euro
---------------
Ergibt die zu versteuernden Summe -> auf diese zahlt man Einkommensteuer (umgangssprachlich Lohnsteuer) und ab einer gewissen Höhe auch Solidaritätszuschlag

Für die obere Aussage rechnete ich andersrum, eigenes Python Skript - du hast meine Neugier geweckt, ich könnte mir AT in den Punkt auch mal angucken.


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