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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.820 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 17:49
Zitat von suffelsuffel schrieb:und verpulvert die Kohle
Ich sehe nicht, dass allzu viel "verpulvert" wird. Steuerverschwendung ist blöd - aber es wird in solchen komplexen Systemen immer Schwund geben. Das kann man nicht einfach abstellen.
Zitat von suffelsuffel schrieb:dann muss halt verhandelt werden über die Einkaufspreise des Panzers oder man muss sich entscheiden ob andere Ausgaben wirklich notwendig sind und dort einsparen.
Genau das wird schon immer so gemacht. So funktioniert jeder halbwegs nicht-autoritäre Staat.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Wird in der Schule kein Wissen vermittelt was wirklich extrem wichtig ist wie medienkompetenz etc.
Wird eigentlich zunehmend mehr vermittelt. Und mir fallen nicht gerade viele Lehrstoffe ein, die wir einsparen sollten.
Zitat von suffelsuffel schrieb:ich stelle mal die Behauptung auf das wenn wir ein einfach Steuergesetz hätten was sich selbst jeder mit ein paar stunden Aufwand beibringen könnte und verstehen würde könnte man sicherlich 50% der Stellen einsparen und das gleiche gilt sicherlich auch für jede andere Behörde
Ist halt nur eine Behauptung. Wenn ich behaupte, wir würden mit doppelt so vielen Staatsbediensteten besser da stehen, hätte das genau das gleiche Gewicht.
Tatsächlich ist gerade eine faire Besteuerung enorm komplex. Wie viele wollten das schon auf einem Bierdeckel sehen und sind an der Realität gescheitert. Eine einfache Steuergesetzgebung bedeutet enorme Unfairness im Einzelfall. Weil es einfach so viele Fälle gibt, die nicht pauschal regelbar sind.
Zitat von suffelsuffel schrieb:könnte das schon dafür sorgen was wir vllt. 100 Milliarden Euro pro Jahr mehr zur Verfügung haben.
Oder wir haben viel weniger zur Verfügung, weil diese Stellen eine echte Wertschöpfung haben.
Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen. Aber es ist eine gewagte These, dass wir mit personellen Einsparungen besser fahren würden.
Beispiel Gesundheitswesen: Nach einer Privatisierung wird maximal Personal eingespart. Erst mal super, die Verbleibenden schaffen es auch. Blöd nur, wenn sie immer mehr Überstunden anhäufen und immer enger getaktet sind. Die Guten gehen und das Krankenhaus macht zu.
Ich denke nicht, dass man Arbeitsplätze beliebig optimieren kann.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Aber die verarschen einen ja genauso
Ich finde, weit weniger.
Zitat von suffelsuffel schrieb:und wenn sie dann gewählt wurde macht sie doch z
Das hat mehrere Gründe:
a) die Umstände haben sich zwischenzeitlich geändert
b) es gibt eine Koalition und damit einen Kompromiss
c) sie haben gemerkt, dass populistische Wahlversprechen der Realität nicht standhalten (wird lustig bei der AfD)
Zitat von suffelsuffel schrieb:warum dann die wenige die es trotzdem geschafft haben bestrafen
Wer bestraft die denn? Als wäre eine etwas kleinere Yacht eine Strafe.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Ich sehe meine persönlichen Interessen nicht vertreten.
Du bist halt auch nur einer aus 80 Millionen. Deine Interessen werden nie in Gänze vertreten sein.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Andere Länder lachen uns eher aus
Das ist eher eine Mär aus der blauen Ecke.
Zitat von suffelsuffel schrieb:wie wir versuchen die "Welt zu retten" und uns selbst und unsere Wirtschaft ruinieren
Lustigerweise würden wir unsere Wirtschaft stärken, wenn wir mehr "die Welt retten" würden. Mehr Mut zum E-Auto z.B. Mehr Mut zu einem vernünftigen Heizungsgesetz. Unseren ehemalige Stärke in der Verbrennung fossiler Stoffe wird keiner mehr haben wollen.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Ich bin grundsätzlich ein fröhlicher mensch nur geht mir unsere ganze Regierung auf den Sack :melden:
Mir gehen Oligarchen viel mehr auf den Sack. So haben wir alle unsere Dämonen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 18:10
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Ist halt nur eine Behauptung. Wenn ich behaupte, wir würden mit doppelt so vielen Staatsbediensteten besser da stehen, hätte das genau das gleiche Gewicht.
Tatsächlich ist gerade eine faire Besteuerung enorm komplex. Wie viele wollten das schon auf einem Bierdeckel sehen und sind an der Realität gescheitert. Eine einfache Steuergesetzgebung bedeutet enorme Unfairness im Einzelfall. Weil es einfach so viele Fälle gibt, die nicht pauschal regelbar sind.
Klar ist Behauptung aber das wir in DE maximal viel Bürokratie haben ist schon etwas das Alltag ist.
Kommt halt drauf an ob man das Ziel hat ein Steuergesetz zu schaffen mit dem Ziel das alle maximal wenig zahlen oder man für jeden Fall eine Regelung haben will oder eher die Regel ist, das wenn es keine Regel gibt dann halt weniger Steuern zu zahlen sind.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Beispiel Gesundheitswesen: Nach einer Privatisierung wird maximal Personal eingespart. Erst mal super, die Verbleibenden schaffen es auch. Blöd nur, wenn sie immer mehr Überstunden anhäufen und immer enger getaktet sind. Die Guten gehen und das Krankenhaus macht zu.
Ich denke nicht, dass man Arbeitsplätze beliebig optimieren kann.
Sowas sollte man auch nicht privatisieren, aber braucht es z.B. über 90 krankenkassen die alle ihre eigenen Verwaltungs wasserkopf Organisationen haben oder sollte man das deckeln auf vllt. 5 oder maximal 10.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Das hat mehrere Gründe:
a) die Umstände haben sich zwischenzeitlich geändert
b) es gibt eine Koalition und damit einen Kompromiss
c) sie haben gemerkt, dass populistische Wahlversprechen der Realität nicht standhalten (wird lustig bei der AfD)
Macht es halt auch nicht besser wenn in der Koalition einfach noch mehr unfähige unf ahnungslose zusammensitzen aber wie gesagt, Leute die keine Konsequenzen haben durch ihre Entscheidungen den ist eben auch alles egal.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Wer bestraft die denn? Als wäre eine etwas kleinere Yacht eine Strafe.
Also ich würde mich bestraft fühlen wenn der Staat von mir was haben wollen würde was er nicht erwirtschaftet hat.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Lustigerweise würden wir unsere Wirtschaft stärken, wenn wir mehr "die Welt retten" würden. Mehr Mut zum E-Auto z.B. Mehr Mut zu einem vernünftigen Heizungsgesetz. Unseren ehemalige Stärke in der Verbrennung fossiler Stoffe wird keiner mehr haben wollen.
Sehe ich in gewissen Punkten einfach deutlich anders, aber hat jeder seine Meinung was auch in ordnung ist.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Mir gehen Oligarchen viel mehr auf den Sack. So haben wir alle unsere Dämonen.
Mir weniger aber wie du sagst so hat jeder seine Sicht auf die Dinge :Y:


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:10
Zitat von suffelsuffel schrieb:Ich bin generell kein Freund von Steuern also von mir aus brauch es auch keine Lohnsteuer oder Grundsteuer geben aber alles auf einmal abschaffen geht wohl nicht aber wir könnten ja mal mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer anfangen :)
Also fangen wir mit der Erbschaftsteuer an? Klar, weil die ja nur die Kapitalisten betrifft - und nicht dich. Aber die Lohnsteuer, die dir jeden Monat weh tut, die lässt du schön stehen. Verstehe das wer will...

Sag mal, warum willst du eigentlich die Kapitalisten immer reicher machen? Was erhoffst du dir davon? Dass sie dir eines Tages dankbar dafür sind und dir dann was abgeben? Ist das deine Hoffnung?

Warum setzt du dich nicht für diejenigen ein, die das alles erwirtschaften? Für die Arbeiter, die jeden Monat die Hälfte ihres Lohns an Steuern und Abgaben verlieren und am Ende kaum noch was zum Leben haben? Die leiden unter der Steuerlast und nicht die Kapitalisten, die ihre Kohle in Stiftungen parken und steuerfrei vererben...

Also nochmal: Warum die Erbschaftsteuer zuerst und nicht zum Beispiel die Lohnsteuer?
Zitat von suffelsuffel schrieb:Das alles wird mit den Steuergeldern gezahlt die das Unternehmen (+ alle anderen unternhmen) von Tag x wo sie noch 0€ wert waren über 50 Jahre + gezahlt haben.
Gäbe es 0 Unternehmen die 0 Leute beschäftigen wovon würde der Staat dann das alles bezahlen?
Ja genau darum geht's doch. Das Unternehmen hat Steuern gezahlt - für die Infrastruktur, die es genutzt hat, aber der Punkt ist ja, dass der Staat seine Seite des Deals eingehalten hat.

Er hat Straßen gebaut, Schulen finanziert, Rechtssicherheit garantiert... und jetzt, wo das Unternehmen Milliarden wert ist, soll der Staat beim Erbe auf einmal leer ausgehen? Das ist doch kein fairer Deal...

Klar, ohne Unternehmen gäbe es keine Steuern. Aber ohne Staat gäbe es auch keine Unternehmen - zumindest nicht in der Form, wie wir sie kennen. Keine Straßen, keine Verträge, keine Polizei, keine Gerichte. Das ist keine Einbahnstraße...

Und deine Frage wovon der Staat dann alles bezahlen würde, ist doch vollkommen absurd. Natürlich braucht der Staat Steuereinnahmen und genau deswegen sollte er sich auch seinen Anteil holen, wenn ein Unternehmen vererbt wird, sonst verschiebt sich ja die Last immer mehr auf die, die sowieso schon zahlen - nämlich auf die Arbeiterklasse.
Zitat von suffelsuffel schrieb:Warum kann ich denn nicht dinge in diesem System kritisieren die mir nicht gefallen? Es laufen viele viele Dinge in unserem System falsch die geändert werden müssten, dieses Thema ist halt eins von vielen. Darum geht es uns doch hier Dinge im aktuellen System zu verbessern und meiner Meinung nach wäre diese eine Verbesserung für alle, wenn niemand Erbschaftsteuer zahlen müsste
Klar, kannst du sowas kritisieren, aber kritisiere doch mal die richtigen Dinge. Die Erbschaftsteuer, wie sie heute ist, trifft die kleinen Erben, nicht die Kapitalistenklasse. Die zahlen die nämlich schon nicht. Also wenn du das System verbessern willst, dann schaff doch die Erbschaftsteuer für Häuser und kleine Vermögen ab - aber nicht für diese Kapitalistenklasse. Dein Vorschlag, die komplett abzuschaffen, hilft nur denen, die heute schon keine zahlen. Das ist keine Verbesserung für alle, sondern für die paar da oben...
Zitat von suffelsuffel schrieb:Das siehst du meiner Meinung nach falsch. Der Milliardär hat am Anfang ja auch mit 0 angefangen und je nach Unternehmen körperlich und oder geistig gearbeitet und er hat das unternhmen mit sehr vielen richtigen Entscheidungen zu einem Milliarden Konzern gemacht, das passiert ja nicht einfach durch glück. Hätte er vllt 1 falsche Entscheidung vor 20 Jahren getroffen, wäre er insolvent und alle Mitarbeiter arbeitslos geworden, das ist auch eine Menge Verantwortung.

Und die Arbeiter eines Unternehmen sind lohnarbeitet. Für den Mehrwert den sie leisten bekommen sie monatlich einen Lohn mit dem ihre Leistung entlohnt/ abgegolten wurde. Wir können jetzt diskutieren ob Löhne zu niedrig sind, für manche zu hoch sind etc. Aber grundsätzlich wird jeder Mitarbeiter für seine Arbeit auch entlohnt für die Leistung die er bringt.

Also wie kommst du dazu das diese "nichts" bekommen würden?
Natürlich kriegen die Arbeiter 'nen Lohn - aber nur so viel, dass sie weitermachen. Den Mehrwert, den sie erwirtschaften, streicht der Kapitalist ein. Und wenn der stirbt, sollen seine Erben diesen Mehrwert steuerfrei bekommen und der Staat, der die Infrastruktur stellt, soll leer ausgehen und die Arbeiter, die den Mehrwert überhaupt erst erzeugt haben, bekommen nichts - außer ihrem mikrigen Lohn, der längst aufgebraucht ist? Das nennst du fair?

Ja, der Kapitalist hat am Anfang vielleicht 'n paar Risiken getragen und 'n paar Entscheidungen getroffen - aber ohne die Arbeiter wär der immer noch bei Null. Also hör bitte auf, so zu tun, als hätte der alles alleine geschafft...
Zitat von suffelsuffel schrieb:Und ich sage halt, sie gehört für alle abgeschafft, dass würde entsprechend den normalen Bürgern helfen. Ich möchte weder das du diese Steuer zahlen musst noch das Dieter Schwarz seine Kinder die zahlen müssen, für mein Verständnis ist das gerecht
Klingt erstmal gerecht, ist es aber nicht, denn wenn du die Steuer für alle abschaffst, spart der normale Bürger vielleicht 'n paar tausend Euro, der Kapitalist aber hunderte Millionen.

Und das Geld, das dem Staat dann logischerweise fehlt, fehlt für Feuerwehr, Polizei, fehlt an Schulen, Straßen und Krankenhäusern usw - von den ja der normale Bürger abhängt. Also deine Gerechtigkeit hilft am Ende nur den Kapitalisten. Der Rest guckt dumm in die Röhre..


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:35
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Also nochmal: Warum die Erbschaftsteuer zuerst und nicht zum Beispiel die Lohnsteuer?
Weil das grad das Thema war, davor hatte ich z.B. ja auch schon geschrieben das ist dafür wäre wenn z.B. die stuerlast auf z.B. 25% beschränkt wird damit alle mehr netto haben vom brutto :Y:

Können auch gerne damit anfangen.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ja genau darum geht's doch. Das Unternehmen hat Steuern gezahlt - für die Infrastruktur, die es genutzt hat, aber der Punkt ist ja, dass der Staat seine Seite des Deals eingehalten hat.

Er hat Straßen gebaut, Schulen finanziert, Rechtssicherheit garantiert... und jetzt, wo das Unternehmen Milliarden wert ist, soll der Staat beim Erbe auf einmal leer ausgehen? Das ist doch kein fairer Deal...
Na da Unternehmen zahlt doch alles weiter wie bisher, was hat es damit zu tun das der ehemalige Inhaber z.B. gestorben ist und der Sohn übernimmt und es erbt?
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Klar, ohne Unternehmen gäbe es keine Steuern. Aber ohne Staat gäbe es auch keine Unternehmen - zumindest nicht in der Form, wie wir sie kennen. Keine Straßen, keine Verträge, keine Polizei, keine Gerichte. Das ist keine Einbahnstraße...

Und deine Frage wovon der Staat dann alles bezahlen würde, ist doch vollkommen absurd. Natürlich braucht der Staat Steuereinnahmen und genau deswegen sollte er sich auch seinen Anteil holen, wenn ein Unternehmen vererbt wird, sonst verschiebt sich ja die Last immer mehr auf die, die sowieso schon zahlen - nämlich auf die Arbeiterklasse.
Wie gesagt deswegen zahlt das Unternehmen ja dauerhaft Steuern und auch alle Beschäftigten bei diesem Unternehmen zahlen dauerhaft Steuern. Nur weil der Besitzer aufgrund des Todes wechselt sehe ich keine Grund für eine sonderzahlung, das Unternehmen selbst hat dadurch nicht mehr Geld oder so.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Klar, kannst du sowas kritisieren, aber kritisiere doch mal die richtigen Dinge. Die Erbschaftsteuer, wie sie heute ist, trifft die kleinen Erben, nicht die Kapitalistenklasse. Die zahlen die nämlich schon nicht. Also wenn du das System verbessern willst, dann schaff doch die Erbschaftsteuer für Häuser und kleine Vermögen ab - aber nicht für diese Kapitalistenklasse. Dein Vorschlag, die komplett abzuschaffen, hilft nur denen, die heute schon keine zahlen. Das ist keine Verbesserung für alle, sondern für die paar da oben...
Bin ich doch ebenfalls dafür sie auch für die kleinen abzuschaffen. Wenn sie komplett für alle wegfällt dann haben die kleinen das gleiche Ergebnis 0% Erbschaftsteuer als wenn sie insgesamt für alle wegfällt.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Natürlich kriegen die Arbeiter 'nen Lohn - aber nur so viel, dass sie weitermachen. Den Mehrwert, den sie erwirtschaften, streicht der Kapitalist ein. Und wenn der stirbt, sollen seine Erben diesen Mehrwert steuerfrei bekommen und der Staat, der die Infrastruktur stellt, soll leer ausgehen und die Arbeiter, die den Mehrwert überhaupt erst erzeugt haben, bekommen nichts - außer ihrem mikrigen Lohn, der längst aufgebraucht ist? Das nennst du fair?
Ich verstehe den Ansatz nicht. Beispiel:

Das Unternehmen A läuft ganz normal über 50 Jahre alle bekommen ihren Lohn, Steuern etc. werden gezahlt etc. Alles unter dem gleichen Eigentümer. Es ist 100 Mio Euro wert und hat 5 Mio bar auf der Bank als liquide Mittel.

Das Unternehmen B ist das gleiche wie A aber nach 45 Jahren stirbt der Inhaber und sein Sohn erbt und übernimmt es.

Diesr soll dann jetzt 25 Mio Euro Steuer zahlen

1. Von was und 2. Warum?

Und dazu kommt ja auch was hättest du als individum davon wenn du im Unternehmen B arbeiten würdest und die 25 Mio eure Steuer an den staht gehen? Dadurch steigt dein Lohn auch nicht oder du hast mehr Geld in der tasche.

Wenn die Arbeitnehmer finanziell profitieren sollen dann wäre es sinnvoller wenn man ein Gesetz finden würde das z.B. festlegt das Unternehmen ab x Euro Jahresgewinn y% an alle Mitarbeiter gleichverteilt ausschütten müssen, das dann aber von ihrer Steuerlast abziehen dürfen und die Arbeiternehmer auf diese sonderzahlung 0€ Abgaben zahlen müssen also brutto = netto

Das käme dann direkt bei den Arbeitnehmern an
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Klingt erstmal gerecht, ist es aber nicht, denn wenn du die Steuer für alle abschaffst, spart der normale Bürger vielleicht 'n paar tausend Euro, der Kapitalist aber hunderte Millionen.

Und das Geld, das dem Staat dann logischerweise fehlt, fehlt für Feuerwehr, Polizei, fehlt an Schulen, Straßen und Krankenhäusern usw - von den ja der normale Bürger abhängt. Also deine Gerechtigkeit hilft am Ende nur den Kapitalisten. Der Rest guckt dumm in die Röhre..
Es ist klar das wir nicht alle Steuern abschaffen können aber es gibt ja noch genügend andere neben der Erbschaftssteuer und der einkommensteuer


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 21:00
Zitat von suffelsuffel schrieb:aber wir könnten ja mal mit der Abschaffung der Erbschaftssteuer anfangen :)
Undemokratisch.

Youtube: Die AfD-Idee zur Abschaffung der Erbschaftssteuer ist maximal undemokratisch. Wieso das so ist, erkl
Die AfD-Idee zur Abschaffung der Erbschaftssteuer ist maximal undemokratisch. Wieso das so ist, erkl
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