@mitH2CO3 Wie versprochen, eine Video Analyse von M.

Wieso zahlt eine Mittelschichtsfamilie mehr Steuern als ein Millionär?
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Ich habe mit einem Online Tool den Text extrahiert:
In Deutschland zahlt eine Mittelschichtsfamilie gemessen am Einkommen mehr Steuern, als es Millionäre und Milliardäre tun. Das muss aber so nicht sein. Man kann da ganz konkret was gegen machen.
Nach DIW und OECD verdient eine „Mittelschicht“ Familie mit zwei Kindern im besten Fall 7500€ netto. Dafür sind ca.135.000€ brutto notwendig, die Steuern (und Soli in der Gleitzone)bei der ungünstigsten Konstellation sind ca. 28.000€ im Jahr, somit 20,7%.
Die hier genannten Reichen (Mill./Mrd.) die wesentlich höhere Kapitalerträge haben, zahlen 25% EKst. pauschal und Soli drauf, somit 26,7%.
Diese Aussage ist somit falsch...oder meint sie am Vermögen gemessen? Der alte dämliche Trick.
Gabriel Zucmann ist ein französischer Ökonom, weltberühmt für seine
Umgleichheitsforschung und er hat eine ganz besondere Idee und zwar die sogenannte Reichensteuer.
Manchmal spricht man auch von der Zucmannsteuer.
Es ist ein Konzept, das hat er sich überlegt, als die G20 Staaten ihn gefragt haben. Da war gerade Ludal Silver, der Präsident von Brasilien an der Spitze von der G20 Staaten.
Hey, was können wir eigentlich machen gegen diese extreme Schere zwischen Arm und Reich? Und die Idee von Sügmann ist, wir erheben eine zweipprozentige Vermögenssteuer und zwar auf alle Zentillionäre, also alle Menschen, die 100 Millionen oder mehr haben und auf alle Milliardäre. Jetzt darf man nicht denken, dass diese Vermögenssteuer wirklich krass die Ungleichheit reduzieren würde, sondern de facto würde es bedeuten, dass dann Millionäre hier zulande, also Zentimillionäre und Milliardäre hier zulande unterm Strich so viel zahlen würden wie eine Mittelschichtsfamilie.
Da bin ich beeindruckt, der großer Forscher schlägt auf Nachfrage und nach langen Forschen eine Vermögenssteuer mit hohen Freibeträgen vorgeschlagen.
Hier ein Screenshot eine ChatGPT Abfrage mit Ländern mit Vermögenssteuern…also die Zucmansteuer würde an sich höhere Freibeträge bedeuten die eine sehr große Anzahl Vermögende aus der Vermögenssteuer befreit…Ok..
Also es ist quasi eine Ergänzung zur bestehenden Einkommenssteuer, die ja progressiv gestaltet ist, die aber je reicher man ist, umso unwichtiger wird.
Was meint die Doktor Frau hier? Mehrere Widersprüche:
- sagt sie nicht zuerst dass Reiche weniger als eine Familie zahlen…dann würde eben diese „Ergänzung“ sich ganz schon deutlich bemerkbar machen, wäre nicht unwichtiger.
- wieder ein Hinweis von mir dass die Steuerpauschale auf Kapitalerträge flat ist, nicht progressiv
- eine Vermögenssteru ist eben keine Ergänzung zur Einkommensteuer (der Soli ist zB. eine!)
Das heißt, diese Reichensteuer von Zucmann ist ein erster wichtiger Schritt.
Wenn man mehr einnehmen will, dann ist das wegen den erhöhten Freibeträgen schlichtweg eine Finanzdummheit.
Damals, als die 20 Staaten das vorgeschlagen haben, waren 18 von 20 Staaten, dafür ausgeschert sind USA und Deutschland mit Christian Lindner als Finanzminister.
Na ja, zumindest zwei konnten ihr Hirn einschalten.
Aber wir haben ja aktuell einen sozialdemokratischen Finanzminister und vielleicht könnte Lars Klingbeil sich ja mal hinter dieseIdee klemmen. M.
Amen. Plutos, Gott des Wohlstands, schüttelt den Kopf bei diesem miserablen Video.
Sollte ich weitere Videos von ihr analysieren, verlinke sie mal (wenn ich Zeit habe, kommt auch was)