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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.787 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 19:04
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gender Pay Gap: Frauen verdienen im Schnitt 18% weniger als Männer. Bei gleicher Qualifikation immer noch 6% weniger.
@mitH2CO3

Dann zeig mit doch mal einen Tarifvertrag, der für Frauen ein niedrigeres Gehalt ausweist als für Männer.

Nicht dass es einfach daran liegt, dass Frauen eine höhere Teilzeitquote haben und schockierenderweise Vollzeit besser bezahlt wird als Teilzeit.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unbezahlte Care-Arbeit: wird zumeist von Frauen geleistet ---> Kinderbetreuung, Pflege der Angehörigen ---> dadurch Reduzierung der Arbeitszeit
Ist das immer so? Oder liegt es eher an unserem rückständigen Familienrecht, dass Mütter nach einer Trennung im rückständigen Residenzmodell durchaus gegen den Willen vieler zur Care Arbeit bereiter Väter Hauptbetreuer sind? Da würde die Umsetzung der EU Resolution 2079 helfen, der Deutschland zugestimmt hatte, sie aber vor allem auf Druck der Mütterlobby nicht in nationales Recht umgesetzt hatte.

Federführend dabei waren Politikerinnen sogenannter progressiver Parteien.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Altersarmut: Aufgrund von Lohnlücken und Teilzeitarbeit ist das Risiko für Altersarmut bei Frauen höher
Gleicher Grund wie vorher. Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt werden an Hauptbetreuer, in 98% die Mutter ausgezahlt ohne dass dafür Renteneinzahlungen erfolgen.

Kann man jederzeit ändern, es scheitert in der Regel nicht an Vätern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 19:37
Gleicher Beruf, weniger Geld
Ausgabe 05/2020

Auch wenn Frauen den gleichen Beruf und Erfahrungsschatz haben wie Männer, bekommen sie oft niedrigere Löhne. Ein Grund ist die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit.

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich rund ein Fünftel weniger als Männer – trotz jahrelanger Bemühungen um die Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Die Gehalts­lücke lässt sich zum Teil damit erklären, dass die Entgelte in Berufen mit einem hohen Frauenanteil oft geringer ausfallen als in traditionellen Männerdomänen. Aber auch wenn es keine Unterschiede in puncto Berufswahl und Erfahrung gibt, verdienen Frauen oft weniger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von über 57 000 Datensätzen des WSI-Lohnspiegels.

Besonders groß ist die Diskrepanz mit 18 Prozent bei Filial- oder Verkaufsstellenleiterinnen und -leitern: Hier verdienen Männer mit 38-Stundenwoche und zehn Jahren Berufserfahrung durchschnittlich 3 220 Euro brutto im Monat, Frauen hingegen nur 2 640. Deutlich kleiner ist der Abstand mit 6 Prozent für Erzieherinnen und Erzieher; Sozialpädagoginnen haben einen Rückstand von 7 Prozent gegenüber Sozialpädagogen. Für andere in Deutschland weit verbreitete Berufe – beispielsweise Bürokaufleute, Juristen und Industriekaufleute – beträgt der Gender Pay Gap bei gleicher Berufserfahrung jeweils 10 Prozent oder mehr.

Ein wesentlicher Grund für den Gehaltsrückstand von Frauen ist die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit, etwa bei der Kinderbetreuung. „Frauen weichen deshalb im Job oft auf Teilzeit aus, was langfristig mit deutlichen Einbußen bei den Stundenlöhnen verbunden ist“, erklärt WSI-Forscherin Karin Schulze Buschoff. Auch bei Beförderungen würden Frauen in Teilzeit häufig übergangen. Daneben spiele auch die blanke Diskriminierung von Frauen durch einzelne Arbeitgeber weiterhin eine Rolle. „Dazu kommt es insbesondere dann, wenn es im Betrieb keine klaren und transparenten Regeln zur Entgeltstruktur gibt“, so Schulze Buschoff.

Das Entgelttransparenzgesetz sollte dem entgegenwirken, wird in der Praxis aber bisher nur wenig genutzt und hat deshalb laut WSI noch keine spürbaren Effekte gezeigt. „Der beste Weg zu fairen und für alle transparenten Löhnen sind und bleiben Tarifverträge“, stellt WSI-Experte Malte Lübker fest. Tarifverträge unterscheiden nicht zwischen Männern und Frauen und gelten – von Führungskräften abgesehen – für alle Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben gleichermaßen. „Außerdem sehen viele Tarifverträge vor, dass Löhne und Gehälter mit wachsender Berufserfahrung automatisch steigen“, so Lübker. „Das gilt unabhängig vom Geschlecht und auch für Beschäftigte in Teilzeit.“

Vollbild
Infografik: Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen mit 38-Stundenwoche und zehn Jahren Berufserfahrung beträgt bei Erzieherinnen und Erziehern 6 Prozent, bei Filial- oder Verkaufsstellenleiterinnen und -leitern 18 Prozent.
Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-21959.htm

Das vielleicht zur Diskussion @sacredheart ?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 20:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vorab, was ich aus deiner Antwort mitgenommen habe: man schuldet für immer und unbegrenzt Steuerleistung aus a)Einkommen/Gewinn und b)Vermögen.
Da haste aber nich richtig hingelesen. Nich "man" schuldet der Gesellschaft Steuer auf Vermögen, sondern nur, wer über 10Mio. Vermögen hat, was die Wenigsten sind und unbegrenzt auch nich, sondern 1-2%.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Während a für mich aus als Prinzip vollkommen in Ordnung geht, ist b absolut leistungsfeindlich und freiheitseinschränkend.
Ok, machen wir auch mal 2 Beispiele. A is ein sehr gut verdienender Mensch, 40Jahre alt, mit einem Einkommen von 500k€/a und nem Vermögen von 10Mio.€, aus dem 5% Einkünfte pa. realisiert werden, B is ein 50jähriger Privatier mit 20Mio. Vermögen, aus dem ebenfalls 5% Einkünfte realisiert werden.
A zahlt also ca. 40% auf 500k€ plus ca. 25% auf die 500k€ Kapitalerträge, macht rund 325k€ Steuer.
B zahlt rund 25% auf 1Mio. Kapitalerträge plus 1% Vermögenssteuer auf 10Mio.€, macht rund 350k€Steuer.

Beide haben die gleichen Einkünfte, aber A zahlt gerade mal 7,69% weniger Steuer pa. als B, obwohl A jede Woche 60Stunden Arbeitet und B am Strand liegt und Champagner schlürft.
Ohne Vermögenssteuer würde A sogar 30% mehr Steuern als B zahlen.
Und jetz erklär mir mal, warum die Vermögenssteuer leistungsfeindlich und freiheitseinschränkend sein soll? Welcher Freiheit wird B denn gegenüber dem vergleichbar viel verdienenden A beraubt, welche Leistung von B eingeschränkt? Da bin ich mal gespannt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Person A und Person B haben den gleichen Stundenlohn, B arbeitet aber Teilzeit.
Warum soll B einen höheren Stundenlohn haben (weil er weniger Steuern zahlt) und zahlt zudem weniger Sozialversicherungen bei gleichen Leistungen?
Weil man mehr Steuern zahlt, je mehr man verdient und die SV sind eben solidarische Versicherungen, Besserverdiener zahlen etwas mehr, Geringverdiener etwas weniger. Ich finde das System gut so.
Besser wäre es sogar, wenn alle Einkommen sich an den SV beteiligen würden, nich nur ein Teil der Lohneinkommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wo findet der Ausgleich A zu B statt?
Findet nicht statt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was hat A davon (hat auch weniger Freizeit und vielleicht mehr gesundheitliche Schäden)?
Ein höheres Einkommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Beim Risiko sehe ich es ähnlich, wenn ich Geschäfte/Firmen mit 100% Verlustrisiko finanziere, warum soll ich nach Steuern auf Gewinn noch a) Vermögenssteuer auf den Rest zahlen und b) noch blöder Vermögensteuer auf eine laufende Investition zahlen die vielleicht 100% Verlust ist...
Weil große Vermögen imho ein Problem darstellen und daher über Steuern verkleinert werden sollten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:..kriege ich bei 100% Verlust meine Steuer zurück?
Nein, aber du musst dann zukünftig weniger Vermögenssteuer zahlen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Da mich das provoziert hat: wer daheim auf der Couch hockt und gar nichts tut, wird niemals das Glück haben vermögend zu werden - das ist Fakt.
Nein, dass is kein Fakt! Wenn jemand zB. sein Leben lang Zuhause auf der Couch hockt und dann das Glück hat, ein großes Vermögen zu erben, dann is der trotz Couch hocken reich geworden. Und du willst doch sogar, dass der steuerfrei reich wird, während du dein ganzes Einkommen immer schön versteuern musstest. ;)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Du konntest das, was du heute hast doch auch nur erreichen, weil es den Rest der Gesellschaft gab.
Das interessiert mich: was gab die Gesellschaft mir was es anderen nicht gegeben hätte?
Ich sagte nich, dass du von der Gesellschaft was bekommen hättest, was jeder andere nich hätte auch haben können, sondern das du ohne den Rest der Gesellschaft nie das Vermögen hättest aufbauen können, das du wohl aufgebaut hast. Klar soweit?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 20:45
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ahja, na dann kannst du ja mal an einem konkreten Beispiel erklären, wie eine Maschine ganz allein - ohne dass ein Mensch diese Maschine bedient, programmiert oder wartet - Mehrwert produzieren soll?
Warum ganz allein? Davon war nie die Rede, sondern lediglich davon, das auch Maschinen in der Lage sind Mehrwert zu schaffen. Das die vorher konstruiert, gebaut und zwischendurch auch mal gewartet werden müssen, hatte ich mal als bekannt vorausgesetzt.
Mal davon abgesehen gilt das für Menschen ja recht ähnlich.

mfg
kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 23:22
@kuno7
Hier mal was zur Maschinerie:

Der Text vorher und hinterher ist lang, aber trägt vielleicht zum Verständnis bei:
Die Maschine produziert relativen Mehrwert, nicht nur, indem sie die Arbeitskraft direkt entwertet und dieselbe indirekt durch Verwohlfeilerung der in ihre Reproduktion eingehenden Waren verwohlfeilert, sondern auch, <429> indem sie bei ihrer ersten sporadischen Einführung die vom Maschinenbesitzer verwandte Arbeit in potenzierte Arbeit verwandelt, den gesellschaftlichen Wert des Maschinenprodukts über seinen individuellen Wert erhöht und den Kapitalisten so befähigt, mit geringrem Wertteil des Tagesprodukts den Tageswert der Arbeitskraft zu ersetzen. Während dieser Übergangsperiode, worin der Maschinenbetrieb eine Art Monopol bleibt, sind daher die Gewinne außerordentlich, und der Kapitalist sucht diese "erste Zeit der jungen Liebe" gründlichst auszubeuten durch möglichste Verlängrung des Arbeitstags. Die Größe des Gewinns wetzt den Heißhunger nach mehr Gewinn.

Mit der Verallgemeinerung der Maschinerie im selben Produktionszweig sinkt der gesellschaftliche Wert des Maschinenprodukts auf seinen individuellen Wert und macht sich das Gesetz geltend, daß der Mehrwert nicht aus den Arbeitskräften entspringt, welche der Kapitalist durch die Maschine ersetzt hat, sondern umgekehrt aus den Arbeitskräften, welche er an ihr beschäftigt. Der Mehrwert entspringt nur aus dem variablen Teil des Kapitals, und wir sahen, daß die Masse des Mehrwerts durch zwei Faktoren bestimmt ist, die Rate des Mehrwerts und die Anzahl der gleichzeitig beschäftigten Arbeiter. Bei gegebner Länge des Arbeitstags wird die Rate des Mehrwerts bestimmt das Verhältnis, worin der Arbeitstag in notwendige Arbeit und Mehrarbeit zerfällt. Die Anzahl der gleichzeitig beschäftigten Arbeiter hängt ihrerseits ab von dem Verhältnis des variablen Kapitalteils zum konstanten. Es ist nun klar, daß der Maschinenbetrieb, wie er immer durch Steigrung der Produktivkraft der Arbeit die Mehrarbeit auf Kosten der notwendigen Arbeit ausdehne, dies Resultat nur hervorbringt, indem er die Anzahl der von einem gegebnen Kapital beschäftigten Arbeiter vermindert. Er verwandelt einen Teil des Kapitals, der früher variabel war, d.h. sich in lebendige Arbeitskraft umsetzte, in Maschinerie, also in konstantes Kapital, das keinen Mehrwert produziert. Es ist unmöglich, z.B. aus zwei Arbeitern so viel Mehrwert auszupressen als aus 24. Wenn jeder der 24 Arbeiter auf 12 Stunden nur eine Stunde Mehrarbeit liefert, liefern sie zusammen 24 Stunden Mehrarbeit, während die Gesamtarbeit der zwei Arbeiter nur 24 Stunden beträgt. Es liegt also in der Anwendung der Maschinerie zur Produktion von Mehrwert ein immanenter Widerspruch, indem sie von den beiden Faktoren des Mehrwerts, den ein Kapital von gegebner Größe liefert, den einen Faktor, die Rate des Mehrwerts, nur dadurch vergrößert, daß sie den andren Faktor, die Arbeiterzahl, verkleinert. Dieser immanente Widerspruch tritt hervor, sobald mit der Verallgemeinerung der Maschinerie in einem Industriezweig der Wert der maschinen- <430> mäßig produzierten Ware zum regelnden gesellschaftlichen Wert aller Waren derselben Art wird, und es ist dieser Widerspruch, der wiederum das Kapital, ohne daß es sich dessen bewußt wäre (153), zur gewaltsamsten Verlängrung des Arbeitstags treibt, um die Abnahme in der verhältnismäßigen Anzahl der exploitierten Arbeiter durch Zunahme nicht nur der relativen, sondern auch absoluten Mehrarbeit zu kompensieren.

Wenn also die kapitalistische Anwendung der Maschinerie einerseits neue mächtige Motive zur maßlosen Verlängrung des Arbeitstags schafft und die Arbeitsweise selbst wie den Charakter des gesellschaftlichen Arbeitskörpers in einer Art umwälzt, die den Widerstand gegen diese Tendenz bricht, produziert sie andrerseits, teils durch Einstellung dem Kapital früher unzugänglicher Schichten der Arbeiterklasse, teils durch Freisetzung der von der Maschine verdrängten Arbeiter, eine überflüssige Arbeiterpopulation (154), die sich das Gesetz vom Kapital diktieren lassen muß. Daher das merkwürdige Phänomen in der Geschichte der modernen Industrie, daß die Maschine alle sittlichen und natürlichen Schranken des Arbeitstags über den Haufen wirft. Daher das ökonomische Paradoxon, daß das gewaltigste Mittel zur Verkürzung der Arbeitszeit in das unfehlbarste Mittel umschlägt, alle Lebenszeit des Arbeiters und seiner Familie in disponible Arbeitszeit für die Verwertung des Kapitals zu verwandeln. "Wenn", träumte Aristoteles, der größte Denker des Altertums,

"wenn jedes Werkzeug auf Geheiß, oder auch vorausahnend, das ihm zukommende Werk verrichten könnte, wie des Dädalus Kunstwerke sich von selbst bewegten oder die Dreifüße des Hephästos aus eignem Antrieb an die heilige Arbeit gingen, wenn so die Weberschiffe von selbst webten, so bedürfte es weder für den Werkmeister der Gehilfen noch für die Herrn der Sklaven."(155)

Und Antipatros, ein griechischer Dichter aus der Zeit des Cicero, begrüßte die Erfindung der Wassermühle zum Mahlen des Getreides, diese Elementarform aller produktiven Maschinerie, als Befreierin der Sklavin- <431> nen und Herstellerin des goldnen Zeitalters!(156) "Die Heiden, ja die Heiden!" Sie begriffen, wie der gescheite Bastiat entdeckt hat, und schon vor ihm der noch klügre MacCulloch, nichts von politischer Ökonomie und Christentum. Sie begriffen u.a. nicht, daß die Maschine das probateste Mittel zur Verlängerung des Arbeitstags ist. Sie entschuldigten etwa die Sklaverei des einen als Mittel zur vollen menschlichen Entwicklung des andren. Aber Sklaverei der Massen predigen, um einige rohe oder halbgebildete Parvenüs zu "eminent spinners", "extensive sausage makers" und "influential shoe black dealers" <"hervorragenden Spinnern", "großen Wurstfabrikanten" und "einflußreichen Schuhwichshändlern"> zu machen, dazu fehlte ihnen das spezifisch christliche Organ.
Quelle: https://marx.works/me23/me23_391.htm#Kap_13_2

Kurz vor Sete 439 (mit inbegriffen) und nach Fußnote 152


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.04.2026 um 23:36
Aber Sklaverei der Massen predigen, um einige rohe oder halbgebildete Parvenüs zu "eminent spinners", "extensive sausage makers" und "influential shoe black dealers" <"hervorragenden Spinnern", "großen Wurstfabrikanten" und "einflußreichen Schuhwichshändlern"> zu machen
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Kurz vor Sete 439 (mit inbegriffen) und nach Fußnote 152
Ein Musterbeispiel für so einen rohen kapitalistischen Parvenü ist Donald Trump.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 00:38
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Meinst Du hier jetzt oder da dann? Wie kommst Du darauf? Warst Du da? Und wenn Du Dich wegen fehlender Fähigkeiten eingeschränkt fühlst, warum lernst Du dann nicht Neue?
Sowohl als auch, und nein dafür muss ich nicht in damaligen Zeiten gelebt haben. Außerdem meinte ich nicht meine fehlenden Fähigkeiten bzw. mich damit eingeschränkt fühle, sondern das kommunistische Regime mich stark eingeschränkt hätte in meinem Potenzial und was ich machen darf.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 04:52
@kuno7
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Davon war nie die Rede,
Natürlich war davon die Rede. Du selbst hast darüber sogar geredet und ich habe dir deine zwei Behauptungen, die du ohne eine weitere Erklärung abgeliefert hast, dazu sogar zitiert und darunter meine Frage gestellt. Soll ich dir diese zwei Behauptungen nochmal zitieren, oder reicht es dir, wenn du dich daran erinnerst?

Dann stell mir doch mal bitte eine Rechnung auf, wie eine Maschine unter realistischen Bedingungen, also mit Bau, Wartung usw. eigenständig Mehrwert produziert.

Zeig mal, wo genau der Überschuss entsteht und wie der sich von dem Mehrwert unterscheidet, den die Menschen bei Bau und Wartung bereits geschaffen haben.

Und erkläre mir bitte auch, was dein letzter Satz bedeuten soll:
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Mal davon abgesehen gilt das für Menschen ja recht ähnlich.
Meinst du damit, dass Menschen auch erst konstruiert und gewartet werden müssten oder was meinst du?

Zur Erinnerung:
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Viele aufgereihte Behauptungen aber keine einziger Beleg oder Erklärung.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 07:47
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie siehst du meine Besorgnis, dass wir uns aufgrund der beiden Gruppen wieder rückwärts bewegen könnten?


Ich vermute da eher generalisierte Ängste, zumindest hinsichtlich den Einwanderer. Und diese Ängste werden ja regelrecht geschürt. Schmierblätter wie die Blöd geben ihr Bestes, Einzelfälle unzulässig zu verallgemeinern. Darauf sollte man nicht hereinfallen, denn so nimmt man sich selbst die Gelegenheit sympathische und coole Leute kennenzulernen :)

Es handelt sich bei der Gruppe der Einwanderer nicht um eine homogenen Gruppe, sondern um Menschen mit ganz unterschiedlichem Background (Bildungsniveau, Stadt/Land, Alter, privates Umfeld durch das sie geprägt wurden). Es besteht zwar ein Potential für "traditionelle Rollenbilder" aber eher nicht zu "Frauenfeindlichkeit". Daran kann man arbeiten :Y: wie wir es hier halt auch tun! Zudem hat man festgestellt, dass sich oft im Zuge der Integrationsprozesses Einstellungen ändern (Integrationskurse mit Wertevermittlung, persönliche Kontakte, eingebunden werden in das hiesige gesellschaftliche Leben).

Zu den Rechten, den alten deutschen Eichen und den Saubermännern: Frauenhasser gibts hier wie da. Sie sind inzwischen eine aussterbende Rasse ;)

Was ich aber sehe ist die Notwendigkeit, dass wir Frauen noch intensiver - auch weltweit - netzwerken sollten, um uns mit unseren Themen zu beschäftigen, damit z.B. auch die Unsichtbarmachung der unbezahlten Caretätigkeiten beendet wird. Btw. schau mal hier: eine extrem coole Aktion 1974 in Island, welche die dortigen Verhältnisse veränderte
https://www.spiegel.de/geschichte/frauenstreik-in-island-die-revolution-der-roten-struempfe-a-1255589.html

Die Kapitalismushölle wird mit der Gleichstellung der Frau überwunden 🤘


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 08:21
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:. Es besteht zwar ein Potential für "traditionelle Rollenbilder" aber eher nicht zu "Frauenfeindlichkeit".
Traditionele Rollenbilder sind in der Regel Frauenfeindlich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 08:22
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Gesellschaftliche Entwicklung ist eher eine Spirale. Und manchmal denkt man, dass etwas ein Rückschritt wäre. Und wenn man dann mit mehr Abstand und Überlegung an die Sachen ran geht erkennt man vielleicht, dass es doch eher ein Fortschreiten ist, eine Findungsphase, die sein muss.
Jahaaa ... gebe zu, dass mich Spiralen durcheinander bringen 😵‍💫 Wäre ja cool gewesen, wenn diese Stufen schön chronologisch beendet würden, eine nach der anderen :) Aber gut, Chaos soll ja auch weiterbringen, warum dann nicht auch ne Spirale :)

Die Utopie des Kommunismus und der Caring Economy haben für mich gemeinsam, dass es sich um partnerschaftliche Strukturen handelt. Ich denke allerdings ohne eine gewisse Hierarchie geht es nicht. Jedoch flache, und wie ich hier mal erwähnte:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:die Rechenschaftspflicht und Respekt gelten wechselseitig und nicht nur von unten nach oben.
Patriarchat und Matriarchat sind dominanzgeprägte Strukturen. Kennst Du eigentlich ein Wort für eine entsprechende konkrete (jetzt mal nicht utopische ;)) partnerschaftliche Struktur?
Zitat von Fritzchen037Fritzchen037 schrieb:Erhebe den Einen über die Andere und er wird Dir hörig bei der Aufrechterhaltung der Gesellschaft behilflich sein, solange es Anderen schlechter geht, ist die Welt in Ordnung...
Das ist so weird. Aber gut, so sind wir Menschen halt. Und damit sind wir wohl auch selbst das Problem, das die Umsetzung von Utopien und anderen Modellen verhindert. Egoismus, Überlegenheitsbedürfnisse, Gier etc. halt menschliche Schwächen. Wir lernen offenbar - also geschichtlich betrachtet - wohl auch nur aus Schmerzen (Kriege/Kriegsfolgen). Wieviel Kriege wird's wohl noch brauchen, bis alle erkennen wollen/können, dass Glück und Zufriedenheit eher im Miteinander zu finden sind als im Gegeneinander? Na ja, das sind halt so Überlegungen.

Dabei hab' ich aber nicht vergessen, dass wir ein aktuell sehr großes Ungleichheitsproblem in D haben. Und deshalb zurück zum Thema:
TAX THE RICH 💰


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29.04.2026 um 08:27
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Traditionele Rollenbilder sind in der Regel Frauenfeindlich.
Danke für den Hinweis. Frauenhass (--> Gewalt gegen Frauen) wäre treffender gewesen.


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29.04.2026 um 08:35
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:"traditionelle Rollenbilder"
Ist das nicht der Inbegriff von Care Arbeit? Übrigens wer seine Frau, oh Gott, mit anderen arbeiten lässt oder gar sich nicht bilden lässt, ist ein Frauenfeind par excellence. Und wehe die Tochter oder Schwester bandelt mit einem Nichterlaubten...
Aber, klar:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Daran kann man arbeiten :Y: wie wir es hier halt auch tun! Zudem hat man festgestellt, dass sich oft im Zuge der Integrationsprozesses Einstellungen ändern (Integrationskurse mit Wertevermittlung, persönliche Kontakte, eingebunden werden in das hiesige gesellschaftliche Leben).
Das Problem ist, wie immer:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zu den Rechten, den alten deutschen Eichen und den Saubermännern: Frauenhasser gibts hier wie da. Sie sind inzwischen eine aussterbende Rasse ;)



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29.04.2026 um 08:41
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Weil man mehr Steuern zahlt, je mehr man verdient und die SV sind eben solidarische Versicherungen, Besserverdiener zahlen etwas mehr, Geringverdiener etwas weniger. Ich finde das System gut so.
Ja, aber in diesem Fall entscheidet Person B dass sie weniger arbeitet und dadurch weniger beiträgt.
Von mir aus kann die Steuerprogression bleiben, aber B müsste SV Beiträge bezahlen als würde er voll arbeiten - er profitiert auch voll davon.
Ich nehme an Person B will auch gute medizinische Versorgung, Infrastruktur und Co.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Findet nicht statt.
Eben, und dieser fehlende Ausgleich sehe ich als Problem. Jeder der arbeitsfähig ist, kann, soll und muss sich einbringen.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich sagte nich, dass du von der Gesellschaft was bekommen hättest, was jeder andere nich hätte auch haben können, sondern das du ohne den Rest der Gesellschaft nie das Vermögen hättest aufbauen können, das du wohl aufgebaut hast. Klar soweit?
Rest der Gesellschaft - doch nicht alle? Wie haben mit die Arbeitsfähigen unterstützt die nicht arbeiten?


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29.04.2026 um 08:50
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ist das nicht der Inbegriff von Care Arbeit?
Mir dir rede ich nicht mehr über Care-Arbeit. Geh' deine Haushaltshilfe steuerlich absetzen, sei dankbar!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Übrigens wer seine Frau, oh Gott, mit anderen arbeiten lässt oder gar sich nicht bilden lässt, ist ein Frauenfeind par excellence. Und wehe die Tochter oder Schwester bandelt mit einem Nichterlaubten...
Was denkst du denn, wie das hier die letzten Jahrhunderte abgelaufen ist, meine Güte. Da mußte man auch dran arbeiten! Ein Dank geht an der Stelle mal an die Alice Schwarzer :Y:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das Problem ist, wie immer:
ja, genau. Das Problem ist wie immer!


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29.04.2026 um 08:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Geh' deine Haushaltshilfe steuerlich absetzen
Geht nicht, nur 20%.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was denkst du denn, wie das hier die letzten Jahrhunderte abgelaufen ist, meine Güte. Da mußte man auch dran arbeiten! Ein Dank geht an der Stelle mal an die Alice Schwarzer :Y:
Nice, weil es vor 50+ Jahren es hier so war, und nimma is, ist es jetzt nochmal hinnehmbar weil nicht von da. Cool.
Danke Alice! Das ist doch diese Alleinunterhalterin, oder?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 08:56
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Geht nicht, nur 20%.
Besser als 0%. Sei dankbar!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:weil es vor 50+ Jahren es hier so war, und nimma is, ist es jetzt nochmal hinnehmbar weil nicht von da.
Ja, so ist das mit der Globalisierung. Eines hängt am Anderen, und deshalb isses wie es ist. Da in deinem Steuerparadies ist es doch bestimmt auch anders als hier. Frauenrechte?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist doch diese Alleinunterhalterin, oder?
Ne, das ist die, die nebenan wohnt. Du hast echt keine Ahnung!


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29.04.2026 um 09:15
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sei dankbar!
Du auch! Ist sozialversicherungspflichtig!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Frauenrechte?
Wenn Dich das so sehr wurmt: ja, gibt es. Das wird aber mehr schocken: die Frauen hier bleiben gerne daheim und machen Care Arbeit (meine nicht, dann wäre das auch geklärt).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 09:21
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du auch! Ist sozialversicherungspflichtig!
Stell' noch ein paar ein!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:die Frauen hier bleiben gerne daheim und machen Care Arbeit
... vermutlich unbezahlt, mit all' den Risiken, die sowas für das Alter mit sich bringt. Sehr schade.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:meine nicht
Recht hat sie!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.04.2026 um 09:36
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Stell' noch ein paar ein!
Ich habe genug Mitarbeiter, ich beute sie zu Gehälter aus die um das Doppelte vom Üblichen sind.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:... vermutlich unbezahlt, mit all' den Risiken, die sowas für das Alter mit sich bringt. Sehr schade.
Nein, sie werden bezahlt wie deutsche Hausfrauen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Recht hat sie!
Sage ich auch immer wenn sie es hören will.


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