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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.799 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:04
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gender Pay Gap: Frauen verdienen im Schnitt 18% weniger als Männer. Bei gleicher Qualifikation immer noch 6% weniger.
@mitH2CO3

Dann zeig mit doch mal einen Tarifvertrag, der für Frauen ein niedrigeres Gehalt ausweist als für Männer.

Nicht dass es einfach daran liegt, dass Frauen eine höhere Teilzeitquote haben und schockierenderweise Vollzeit besser bezahlt wird als Teilzeit.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Unbezahlte Care-Arbeit: wird zumeist von Frauen geleistet ---> Kinderbetreuung, Pflege der Angehörigen ---> dadurch Reduzierung der Arbeitszeit
Ist das immer so? Oder liegt es eher an unserem rückständigen Familienrecht, dass Mütter nach einer Trennung im rückständigen Residenzmodell durchaus gegen den Willen vieler zur Care Arbeit bereiter Väter Hauptbetreuer sind? Da würde die Umsetzung der EU Resolution 2079 helfen, der Deutschland zugestimmt hatte, sie aber vor allem auf Druck der Mütterlobby nicht in nationales Recht umgesetzt hatte.

Federführend dabei waren Politikerinnen sogenannter progressiver Parteien.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Altersarmut: Aufgrund von Lohnlücken und Teilzeitarbeit ist das Risiko für Altersarmut bei Frauen höher
Gleicher Grund wie vorher. Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt werden an Hauptbetreuer, in 98% die Mutter ausgezahlt ohne dass dafür Renteneinzahlungen erfolgen.

Kann man jederzeit ändern, es scheitert in der Regel nicht an Vätern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 19:37
Gleicher Beruf, weniger Geld
Ausgabe 05/2020

Auch wenn Frauen den gleichen Beruf und Erfahrungsschatz haben wie Männer, bekommen sie oft niedrigere Löhne. Ein Grund ist die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit.

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich rund ein Fünftel weniger als Männer – trotz jahrelanger Bemühungen um die Gleichstellung am Arbeitsmarkt. Die Gehalts­lücke lässt sich zum Teil damit erklären, dass die Entgelte in Berufen mit einem hohen Frauenanteil oft geringer ausfallen als in traditionellen Männerdomänen. Aber auch wenn es keine Unterschiede in puncto Berufswahl und Erfahrung gibt, verdienen Frauen oft weniger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von über 57 000 Datensätzen des WSI-Lohnspiegels.

Besonders groß ist die Diskrepanz mit 18 Prozent bei Filial- oder Verkaufsstellenleiterinnen und -leitern: Hier verdienen Männer mit 38-Stundenwoche und zehn Jahren Berufserfahrung durchschnittlich 3 220 Euro brutto im Monat, Frauen hingegen nur 2 640. Deutlich kleiner ist der Abstand mit 6 Prozent für Erzieherinnen und Erzieher; Sozialpädagoginnen haben einen Rückstand von 7 Prozent gegenüber Sozialpädagogen. Für andere in Deutschland weit verbreitete Berufe – beispielsweise Bürokaufleute, Juristen und Industriekaufleute – beträgt der Gender Pay Gap bei gleicher Berufserfahrung jeweils 10 Prozent oder mehr.

Ein wesentlicher Grund für den Gehaltsrückstand von Frauen ist die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit, etwa bei der Kinderbetreuung. „Frauen weichen deshalb im Job oft auf Teilzeit aus, was langfristig mit deutlichen Einbußen bei den Stundenlöhnen verbunden ist“, erklärt WSI-Forscherin Karin Schulze Buschoff. Auch bei Beförderungen würden Frauen in Teilzeit häufig übergangen. Daneben spiele auch die blanke Diskriminierung von Frauen durch einzelne Arbeitgeber weiterhin eine Rolle. „Dazu kommt es insbesondere dann, wenn es im Betrieb keine klaren und transparenten Regeln zur Entgeltstruktur gibt“, so Schulze Buschoff.

Das Entgelttransparenzgesetz sollte dem entgegenwirken, wird in der Praxis aber bisher nur wenig genutzt und hat deshalb laut WSI noch keine spürbaren Effekte gezeigt. „Der beste Weg zu fairen und für alle transparenten Löhnen sind und bleiben Tarifverträge“, stellt WSI-Experte Malte Lübker fest. Tarifverträge unterscheiden nicht zwischen Männern und Frauen und gelten – von Führungskräften abgesehen – für alle Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben gleichermaßen. „Außerdem sehen viele Tarifverträge vor, dass Löhne und Gehälter mit wachsender Berufserfahrung automatisch steigen“, so Lübker. „Das gilt unabhängig vom Geschlecht und auch für Beschäftigte in Teilzeit.“

Vollbild
Infografik: Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen mit 38-Stundenwoche und zehn Jahren Berufserfahrung beträgt bei Erzieherinnen und Erziehern 6 Prozent, bei Filial- oder Verkaufsstellenleiterinnen und -leitern 18 Prozent.
Quelle: https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-21959.htm

Das vielleicht zur Diskussion @sacredheart ?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Vorab, was ich aus deiner Antwort mitgenommen habe: man schuldet für immer und unbegrenzt Steuerleistung aus a)Einkommen/Gewinn und b)Vermögen.
Da haste aber nich richtig hingelesen. Nich "man" schuldet der Gesellschaft Steuer auf Vermögen, sondern nur, wer über 10Mio. Vermögen hat, was die Wenigsten sind und unbegrenzt auch nich, sondern 1-2%.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Während a für mich aus als Prinzip vollkommen in Ordnung geht, ist b absolut leistungsfeindlich und freiheitseinschränkend.
Ok, machen wir auch mal 2 Beispiele. A is ein sehr gut verdienender Mensch, 40Jahre alt, mit einem Einkommen von 500k€/a und nem Vermögen von 10Mio.€, aus dem 5% Einkünfte pa. realisiert werden, B is ein 50jähriger Privatier mit 20Mio. Vermögen, aus dem ebenfalls 5% Einkünfte realisiert werden.
A zahlt also ca. 40% auf 500k€ plus ca. 25% auf die 500k€ Kapitalerträge, macht rund 325k€ Steuer.
B zahlt rund 25% auf 1Mio. Kapitalerträge plus 1% Vermögenssteuer auf 10Mio.€, macht rund 350k€Steuer.

Beide haben die gleichen Einkünfte, aber A zahlt gerade mal 7,69% weniger Steuer pa. als B, obwohl A jede Woche 60Stunden Arbeitet und B am Strand liegt und Champagner schlürft.
Ohne Vermögenssteuer würde A sogar 30% mehr Steuern als B zahlen.
Und jetz erklär mir mal, warum die Vermögenssteuer leistungsfeindlich und freiheitseinschränkend sein soll? Welcher Freiheit wird B denn gegenüber dem vergleichbar viel verdienenden A beraubt, welche Leistung von B eingeschränkt? Da bin ich mal gespannt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Person A und Person B haben den gleichen Stundenlohn, B arbeitet aber Teilzeit.
Warum soll B einen höheren Stundenlohn haben (weil er weniger Steuern zahlt) und zahlt zudem weniger Sozialversicherungen bei gleichen Leistungen?
Weil man mehr Steuern zahlt, je mehr man verdient und die SV sind eben solidarische Versicherungen, Besserverdiener zahlen etwas mehr, Geringverdiener etwas weniger. Ich finde das System gut so.
Besser wäre es sogar, wenn alle Einkommen sich an den SV beteiligen würden, nich nur ein Teil der Lohneinkommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wo findet der Ausgleich A zu B statt?
Findet nicht statt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was hat A davon (hat auch weniger Freizeit und vielleicht mehr gesundheitliche Schäden)?
Ein höheres Einkommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Beim Risiko sehe ich es ähnlich, wenn ich Geschäfte/Firmen mit 100% Verlustrisiko finanziere, warum soll ich nach Steuern auf Gewinn noch a) Vermögenssteuer auf den Rest zahlen und b) noch blöder Vermögensteuer auf eine laufende Investition zahlen die vielleicht 100% Verlust ist...
Weil große Vermögen imho ein Problem darstellen und daher über Steuern verkleinert werden sollten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:..kriege ich bei 100% Verlust meine Steuer zurück?
Nein, aber du musst dann zukünftig weniger Vermögenssteuer zahlen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Da mich das provoziert hat: wer daheim auf der Couch hockt und gar nichts tut, wird niemals das Glück haben vermögend zu werden - das ist Fakt.
Nein, dass is kein Fakt! Wenn jemand zB. sein Leben lang Zuhause auf der Couch hockt und dann das Glück hat, ein großes Vermögen zu erben, dann is der trotz Couch hocken reich geworden. Und du willst doch sogar, dass der steuerfrei reich wird, während du dein ganzes Einkommen immer schön versteuern musstest. ;)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Du konntest das, was du heute hast doch auch nur erreichen, weil es den Rest der Gesellschaft gab.
Das interessiert mich: was gab die Gesellschaft mir was es anderen nicht gegeben hätte?
Ich sagte nich, dass du von der Gesellschaft was bekommen hättest, was jeder andere nich hätte auch haben können, sondern das du ohne den Rest der Gesellschaft nie das Vermögen hättest aufbauen können, das du wohl aufgebaut hast. Klar soweit?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 20:45
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ahja, na dann kannst du ja mal an einem konkreten Beispiel erklären, wie eine Maschine ganz allein - ohne dass ein Mensch diese Maschine bedient, programmiert oder wartet - Mehrwert produzieren soll?
Warum ganz allein? Davon war nie die Rede, sondern lediglich davon, das auch Maschinen in der Lage sind Mehrwert zu schaffen. Das die vorher konstruiert, gebaut und zwischendurch auch mal gewartet werden müssen, hatte ich mal als bekannt vorausgesetzt.
Mal davon abgesehen gilt das für Menschen ja recht ähnlich.

mfg
kuno


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