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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

16.729 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 19:52
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Die wollen einfach nicht raffen, dass NUR Millionäre oder höher kräftig zur Kasse gebeten werden sollen, und nicht Besserverdiener von ein paar Tausend Tacken im Monat
Und ich denk‘ die ganze Zeit, dass das doch verstanden werden müsste, und kapiere das Problem einfach nicht. Ok, dann ist das mal wieder nur diese Raffmeier-Haltung, die sich da Bahn bricht.

Thx @Betonschwein

TAX THE RICH 💰 … aber so richtig!
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Ein Trugschluss: den der tiefe Fall in den Abgrund/Straße ist realistisch gesehen viel wahrscheinlicher als der Millionengewinn.
Jo, das sollte man sich bewusst machen …


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 19:52
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Die wollen einfach nicht raffen, dass NUR Millionäre
Wann seid ihr Euch einig? Millionär ist nicht superreich.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Und das beste daran, du wirst davon auch betroffen sein 👍🏼
Merkt Euch diesen Satz ( auch @mitH2CO3 ) mit meiner Ergänzung dazu: alle Steuern in Deutschland werden von Endverbraucher bezahlt.
Wird die Körperschaftssteuer oder Gewerbesteuer oder oder erhöht, steigen die Preise.
Kein ernsthafter Unternehmer betreibt Geschäfte ohne vernünftige Marge, steigen Steuern, steigen Preise damit die Marge bleibt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:04
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kein ernsthafter Unternehmer betreibt Geschäfte ohne vernünftige Marge, steigen Steuern, steigen Preise damit die Marge bleibt.
Deshalb braucht es in der Gesellschaft ja auch den Austausch zu den Werten. Die derzeitigen Preise beinhalten doch gar nicht alle Aspekte, wie - vorhin angesprochen - z.B. die Folgekosten für iwas. Wir sollten uns alle mal Gedanken darüber machen, was wir wollen, welche Werte wir leben wollen. Sonst endet das ja niemals mit der Kapitalismushölle, wie sie sich jetzt darstellt. Einzelne Reiche verfügen über so viel Geld, dass sie die Demokratie gefährden können! Das muss man sich mal vorstellen, was das bedeutet. NO GO. So viel Macht dürfen Einzelne einfach nicht erhalten.

Und natürlich müssen die steuerlich entlastet werden, die den grössten Einkommensbeitrag leisten.

Um das extreme Ungleichheit zu beseitigen, muss die Milliardärssteuer eingeführt werden und die Erschaftssteuer reformiert werden. 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:08
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die derzeitigen Preise beinhalten doch gar nicht alle Aspekte, wie - vorhin angesprochen - z.B. die Folgekosten für iwas.
Du meinst man soll das einpreisen, sprich zu den vorhandenen Preisen das addieren und dadurch erhöhen? Ok -> zahlt der Endverbraucher.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir sollten uns alle mal Gedanken darüber machen, was wir wollen, welche Werte wir leben wollen.
In einem Punkt herrscht meinerseits absolute Klarheit -> ich arbeite und unternehme/inverstiere nichts wenn ich nicht auf meine Marge komme (nachgelagerte Steuern inkludiert), alles andere kann man verhandeln.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:10
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Of course sind Steuern neben staatlicher Leistungserbringung auch dafür gedacht soziale und wirtschaftliche Ungleichheit zu verringern. Durch Umverteilung sollte Armut doch auch verringert werden.
Und ich bin auch dafür, allerdings nicht wie es Sozialisten und Kommunisten vorstellen. Nur die Umverteilung ist nicht genug, der Staat sollte viel mehr Fokus auf Förderung + Forderung geben und damit Eigenverantwortung jedes einzelnen Bürgers. Der Bürger soll Möglichkeiten haben sich (weiter-) zu bilden und bis zu einem gewissen Rahmen sonstig unterstützt zu werden. Wer das Werkzeug dann immer noch nicht nutzt, weil Schmarotzentum komfortabler ist, der wird massiv unter Druck gesetzt mit Sanktionen (Geldleistung massiv beschränkt oder gleich komplett gestrichen und durch Basismitteln ersetzt) oder im schlimmsten Fall verliert man halt auch das Aufenthaltsrecht und wird des Landes verwiesen unter Umständen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Leider haben die Ultrareichen steuerliche Schlupflöcher, um sich ihrer Beiträge zur Gesellschaft zu entziehen
Die haben auch die Anderen und zwar zurecht und vom Staat toleriert bzw gesetzlich in Kraft gesetzt und umgesetzt. So habe ich als zukünftiger Unternehmer die Möglichkeit bis zum Umsatz von 55.000€ (+10% Toleranz) ohne Beweispflicht meine Betriebsausgabe auf 45% pauschal zu setzen obwohl meine tatsächliche Ausgabe bei sagen wir mal 5% des Umsatzes war. Das nennt sich Kleinunternehmerpauschale. Natürlich gibt es da weitere Werkzeuge der sich Unternehmer aller Größen bedienen.
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:höchstwahrscheinlich, weil grade diese Meschen sich nach oben orientieren und den Blick nach unter scheuen oder nur aus Verachtung nach unter glotzen ... halt ... und TRETEN ... getreten wird IMMER nur nach unten und nie nach oben.
Ja, natürlich orientiere ich mich nach oben, ich will ja mein Vermögen aufbauen und habe sonstige Interessen darin. Getreten wird aber offensichtlich sowohl nach oben als auch nach unten, ich mache beides auch wenn gerade in diesem Thread nur nach unten. Mir ist scheiss egal ob man reich oder arm ist, die Frage ist ob man zur Gesellschaft beiträgt und wie und natürlich auch wie man als Mensch so ist je nach dem.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du meinst man soll das einpreisen, sprich zu den vorhandenen Preisen das addieren und dadurch erhöhen? Ok -> zahlt der Endverbraucher.
Ne, so geht das nicht. Der Unternehmer muss auch sein‘s dazu beitragen. Es gilt z.B. verantwortlich mit Ressourcen umzugehen.
Oder wenn du wieder Aktien von iwelchen Umweltzerstörern kaufst, dann hat das einen Preis, nämlich die zerstörte Umwelt. Wer zahlt den Preis?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:In einem Punkt herrscht meinerseits absolute Klarheit -> ich arbeite und unternehme/inverstiere nichts wenn ich nicht auf meine Marge komme (nachgelagerte Steuern inkludiert), alles andere kann man verhandeln.
Jo, das ist so simpel, dass es fast beim Lesen weh tut. Hauptsache die Gewinnspanne stimmt. Aber diese Art der Betrachtung enthält keinerlei Werte, ausser eben die Kohle (die als solches keinen ethischen Wert darstellt). Du siehst doch selbst wo diese destruktive Art hingeführt hat. Sieh‘ doch einfach mal hin und denk darüber nach. Das kann doch echt nicht so schwer sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:28
Zitat von VenomVenom schrieb:Nur die Umverteilung ist nicht genug, der Staat sollte viel mehr Fokus auf Förderung + Forderung geben und damit Eigenverantwortung jedes einzelnen Bürgers. Der Bürger soll Möglichkeiten haben sich (weiter-) zu bilden und bis zu einem gewissen Rahmen sonstig unterstützt zu werden
Zustimmung.
Zitat von VenomVenom schrieb:Wer das Werkzeug dann immer noch nicht nutzt, weil Schmarotzentum komfortabler ist, der wird massiv unter Druck gesetzt mit Sanktionen (Geldleistung massiv beschränkt oder gleich komplett gestrichen und durch Basismitteln ersetzt) oder im schlimmsten Fall verliert man halt auch das Aufenthaltsrecht und wird des Landes verwiesen unter Umständen.
Vllt. sollte man dabei auch beachten, dass Folgeschäden wie Traumen etc. den Menschen handlungsunfähig und nicht belastbar machen. Es ist davon auszugehen, dass es vielen Menschen so ergeht, die hier angekommen sind. Das ist ein Marathon, der beide Seiten fordert.
Zitat von VenomVenom schrieb:Ja, natürlich orientiere ich mich nach oben, ich will ja mein Vermögen aufbauen und habe sonstige Interessen darin.
Mach‘ doch. Hat keiner was dagegen. Nur das WIE ist die Frage. Was ist so schwer an Solidarität und dem damit verbundenen Prinzipien? I can‘t understand 😐


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ist so schwer an Solidarität und dem damit verbundenen Prinzipien?
Das es mittlerweile zu viel davon ist. Das ist das Problem.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ne, so geht das nicht. Der Unternehmer muss auch sein‘s dazu beitragen. Es gilt z.B. verantwortlich mit Ressourcen umzugehen.
Jeder Unternehmer geht verantwortlich mit Ressourcen um, je weniger er einsetzt, umso günstiger die Herstellung und mit Sicherheit höher die Marge.
Verbraucht er alle Ressourcen unverantwortlich, hat er kein Geschäft mehr.
Woher kommt die Annahme dass im Kapitalismus der Unternehmer hier Verschwendung betreibt? Das macht doch keinen Sinn.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Oder wenn du wieder Aktien von iwelchen Umweltzerstörern kaufst, dann hat das einen Preis, nämlich die zerstörte Umwelt. Wer zahlt den Preis?
Siehe oben. Aber ja, ich hatte mal sog. nachhaltige Anlagen, liefen scheisse, habe ich abgestossen. In meinem Portfolio sind zwar wenige ETFs, aber bestimmt 4000-5000 Einzelaktien, ich überprüfe das nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo, das ist so simpel, dass es fast beim Lesen weh tut.
Tut mir leid, Sorry!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hauptsache die Gewinnspanne stimmt.
Ich habe den Eindruck dass Du nicht weiss was der Gewinn nach Steuern für mich ist - es ist mein Netto. Es ist ziemlich skurril dass mich rechtfertigen sollte dass ich nicht für Null Euro arbeite oder sogar drauf zahle.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du siehst doch selbst wo diese destruktive Art hingeführt hat. Sieh‘ doch einfach mal hin und denk darüber nach.
Mache ich ständig, ob Du mir glaubst oder nicht. Aber ich kann nicht für Null Euro arbeiten, übrigens, verlange ich das von niemanden.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das kann doch echt nicht so schwer sein.
Ist es nicht - ich nehme an dein AG macht Gewinn, sonst könnte er Dich nicht bezahlen.

Ich stelle eine provokante Frage: wenn die Marge für mich nicht stimmt und ich meine Aktivitäten einstelle, ist es ein Problem? Muss ich befürchten dass ich zur Arbeit gezwungen werde?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Jeder Unternehmer geht verantwortlich mit Ressourcen um, je weniger er einsetzt, umso günstiger die Herstellung und mit Sicherheit höher die Marge.
Verbraucht er alle Ressourcen unverantwortlich, hat er kein Geschäft mehr.
Und in Deutschland wird einem das Leben noch On Purpose schwer gemacht. On Purpose.

Ich stelle mal und wage mal eine These:

Das Firmen pleite gehen, liegt vielleicht nicht manchmal daran, dass es keine Auftraege mehr gibt, sondern dass einige vielleicht auch extra Pleite machen um hier ein Business gegen die Wand zu fahren, paar Jahre zu warten um dann eventuell die Wegzugsbesteuerung, welche auch eine Diktatur-Art und Weise hat… , zu umgehen. Koennte Ich mir in ein oder anderem Fall auch vorstellen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es ist ziemlich skurril dass mich rechtfertigen sollte dass ich nicht für Null Euro arbeite oder sogar drauf zahle.
Wenn’s nach einigen hier geht dann ja. Und diesen Eindruck habe Ich auch von CDU, SPD, Linke, Gruene. Dem ganzen Brei der letzten Jahre.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 20:59
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und ich denk‘ die ganze Zeit, dass das doch verstanden werden müsste, und kapiere das Problem einfach nicht.
Auch ich hab mich missverständlich ausgedrückt: Eure hundertfünfzigtausend Euro Brutto im Jahr juckt niemanden.

Auch wird immer vom Status Quo geredet: "Aber schon ab 8000 Euro monatlich gilt man in D als reich".

Dann ändert man halt bewusst manipulierende Gesetz - der Laden ordentlich auf links ( :ghost: ) gezogen. :troll:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Raffmeier-Haltung
Würde ich speziell @ApexOne nicht so unterstellen, da seh ich eher die Streitkultur als Grund - das fühl ich. :D

Obwohl er mutmaßlich aus seiner privilegiert Lage den Blick auf die Welt richten kann. Was zu viele nicht zu schätzen wissen.

Wir wegen medial gegeneinander ausgespielt, deshalb diskutier ich bei sowas erst gar nicht groß, weil Wettkampf in Leistungsgesellschaft.

Aber Hut ab vor deinen Einsatz. Ich bin ein kleiner Fan *rotwerd* :D :D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo, das sollte man sich bewusst machen …
Ach was ... ich bin der Geilste, mir passiert doch kein Schicksalsschlag^^


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 21:07
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:aus seiner privilegiert Lage
Frage dazu (ich weiss Du willst nicht) - zählt hier das Endergebnis -> "man ist in dieser Lage" oder wird auch der Weg dahin berücksichtigt, manche werden drin geboren, manche erreichen sie aus eigener Kraft.
Gibt es einen Unterschied?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

03.04.2026 um 21:27
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Eure hundertfünfzigtausend Euro Brutto im Jahr juckt niemanden.
Meinem juengerem Ich wuerde Ich direkt raten, abzuhauen 😂 weil je hoeher, desto schlimmer.

Sogar bei 80k schon, wenn es moeglich ist. 😂


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 08:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und ich dachte tiefer könne man nicht sinken. Dieter Bohlen als klugen Kopf zu bezeichnen ist steil. Der kann Geld machen, und das war's auch schon mit Können.
Du solltest anfangen Deine Hasskappe zu lüften und geschriebenes richtig interpretieren. Ich zitiere:
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ganz getreu Dieter Bohlen:
Wenn hier alles Käse ist, bin ich in sechs Stunden weg.“
Quelle: https://m.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/dieter-bohlen-ueber-finanzen-wenn-hier-alles-kaese-ist-bin-ich-in-6-stunden-weg-685d02ae54352c1fc4b2d12d?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:In der Beziehung ist Dieter mit Sicherheit ein kluger Kopf. Er ist nicht umsonst und mit Couchsurfing so erfolg(reich) geworden.
Dieter Bohlen, man kann von ihm halten was man will, hat eines gezeigt: Mit Fleiß, Willen und Ideen kann man etwas erreichen. Dafür hat er geschuftet und mit Sicherheit nicht nur 40 h die Woche gearbeitet. Der Erfolg gibt ihm recht und sollte ihm nicht geneidet werden. Und was er sonst so kann, kannst Du nicht beurteilen, oder bist Du nah an ihm dran?

Es steht übrigens jedem frei seine Ideen zu verwirklichen, dafür viel Zeit zu opfern und ebenso erfolgreich zu werden.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Bohlen sollte zügigst abwandern. Is für alle besser. Die paar Hardcorefans, die er noch hat, scheinen ihm den ganzen Müll ja zu glauben, den er da so absondert.
Das wäre schlecht für´s Umverteilungsgeschäft. Wieder weniger Steuergelder in D die von einer überforderten Politik verbrannt werden könnten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:15
Zitat von vx110vx110 schrieb:Das es mittlerweile zu viel davon ist. Das ist das Problem.
Zu viel Solidarität? Das definiere doch bitte mal näher!
Wie ich bereits sagte, nehme ich das nämlich als haltlose Aussage wahr (z.B. im Hinblick auf Steuerbetrug <--> Bürgergeldbetrug).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:18
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:deshalb diskutier ich bei sowas erst gar nicht groß, weil Wettkampf in Leistungsgesellschaft.
Ich nehme das inzwischen mehr als Umverteilungskampf in der Erbengesellschaft wahr oder wie sagt man auch so treffend: wir leben im Zeitalter des Spermaroulette.
Zitat von BetonschweinBetonschwein schrieb:Ach was ... ich bin der Geilste, mir passiert doch kein Schicksalsschlag^^
Wünsche ich dir sehr ✌️


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Vllt. sollte man dabei auch beachten, dass Folgeschäden wie Traumen etc. den Menschen handlungsunfähig und nicht belastbar machen. Es ist davon auszugehen, dass es vielen Menschen so ergeht, die hier angekommen sind. Das ist ein Marathon, der beide Seiten fordert.
Was ich oben sagte ist halt vereinfacht dargestellt, natürlich wird und sollte immer individuell geprüft werden und bei Bedarf geholfen werden. Es muss halt nur Grenzen geben und irgendwann ist dann auch Schluss mit Solidarität mit dem ein oder anderen Bürger.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mach‘ doch. Hat keiner was dagegen. Nur das WIE ist die Frage.
Das Wie spielt natürlich immer noch eine Rolle, ich bin ja kein Raubtier Ultrakapitalist. Aber du sollst auch verstehen warum ich wie die auch viel Größere als ich vorhaben oder tatsächlich Schlupflöcher nutzen um die Steuerbelastung zu mindern die ja sogar vom Staat selbst ins Leben gerufen wurden wie die erwähnte
Kleinunternehmerpauschalisierung. Findest du diese unfair?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ist so schwer an Solidarität und dem damit verbundenen Prinzipien? I can‘t understand
Nicht die Solidarität an sich allgemein, die Details sind wo der Teufel drinnen steckt und wo Diskussionsbedarf ist mMn. Wo setzen wir die Prioritäten bei Solidarität, wie viel und wie lange, wo ist die Grenze usw. Das frage ich mich und nicht ob wir uns überhaupt mit schwächeren Gliedern der Gesellschaft solidarisieren sollten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:40
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Jeder Unternehmer geht verantwortlich mit Ressourcen um, je weniger er einsetzt, umso günstiger die Herstellung und mit Sicherheit höher die Marge.
Verbraucht er alle Ressourcen unverantwortlich, hat er kein Geschäft mehr.
Woher kommt die Annahme dass im Kapitalismus der Unternehmer hier Verschwendung betreibt? Das macht doch keinen Sinn.
Wo geht denn ein Unternehmer verantwortlich mit Ressourcen um, wenn er auf eine Ressource zurückgreift, die begrenzt ist? Bei den ganzen Kalkulationen geht es doch nur um eine kurzfristig gewinnorientierte Einnahmequellen. Um "günstiges" Holz zu kaufen wird z.B. nicht auf hinreichend Rücksicht auf Regenerationsfähigkeit des Bodens geachtet, d.h. die ökologische Tragfähigkeit wird ignoriert nebst sozialen Folgen, die sich daraus ergeben (--> Regenwald)
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Siehe oben. Aber ja, ich hatte mal sog. nachhaltige Anlagen, liefen scheisse, habe ich abgestossen. In meinem Portfolio sind zwar wenige ETFs, aber bestimmt 4000-5000 Einzelaktien, ich überprüfe das nicht.
Jo, und genau das meine ich mit Bauchnabelfixierung. Weshalb müssen es 4000-5000 Aktien sein, die Nachhaltigkeit nicht berücksichtigen?
Was bedeutet nachhaltige Anlagen "liefen scheisse"? Haben vermutlich weniger Rendite gebracht oder what ever. Es soll halt immer mehr und mehr sein. Kurzfristig, schnell. Mit dieser Haltung denkt man doch nur an sich und den eigenen Gewinn. Keine Solidarität, keine Nachhaltigkeit. Irgendwie nix, hohl.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich habe den Eindruck dass Du nicht weiss was der Gewinn nach Steuern für mich ist - es ist mein Netto. Es ist ziemlich skurril dass mich rechtfertigen sollte dass ich nicht für Null Euro arbeite oder sogar drauf zahle.
es ist skurril, dass du das so interpretierst. Ich habe keinesfalls von Null Euro für Dich gesprochen. Gewinnspannen liegen, je nach Bereich, bei 20 bis was weiss ich wieviel Prozent. Etwas weniger würde auch genügen, wenn man faire Produkte Einkauf, und damit einen teureren VK hat. Dafür hat man was für die ganze Lieferkette getan, in ökologischer und sozialer Hinsicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich stelle eine provokante Frage: wenn die Marge für mich nicht stimmt und ich meine Aktivitäten einstelle, ist es ein Problem? Muss ich befürchten dass ich zur Arbeit gezwungen werde?
Nö, weil du vermutlich bereits ein Alter erreicht und genug verdient hast, um bis zum Lebensende versorgt zu sein.
Wenn dem nicht so wäre, würde ich insb. dich schon zur Arbeit zwingen. Bist vermutlich noch nicht im Rentenalter und arbeitsfähig. Also los.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:41
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Du solltest anfangen Deine Hasskappe zu lüften und geschriebenes richtig interpretieren. Ich zitiere:
Ach weisste was ... mir ist dieser Dodel so egal. Ich hab' keinen Bock mehr über den zu lallern.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.04.2026 um 09:48
Zitat von VenomVenom schrieb:Wo setzen wir die Prioritäten bei Solidarität, wie viel und wie lange, wo ist die Grenze usw.
Ja, das sind durchaus wichtige und interessante Fragen. Mir persönlich gefällt sehr das Wohlfahrtsmodell in Dänemark. Dieses ist nicht günstig (Steuersätze bis zu 60% nach meinem Kenntnisstand). Aber die Menschen sind dort zufrieden, weil es weitestgehend allen gut geht. Die Prioriäteten liegen auf kostenloser Gesundheitsversorgung, hohe Arbeitslosengelder, umfangreiche Kinderbetreuung, damit Mütter auch Vollzeit arbeiten können etc.

Es wird an Mensch & Umwelt gedacht. Vorbildlich.


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