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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.331 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 16:28
@Venom
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich könnte mir AT in den Punkt auch mal angucken.
Ging schneller als ich dachte.
in AT ist es 100.000 da die Progression steiler ist -> ca. 12.700 euro Sozialversicherungen -> zu versteuernde Summe ca. 87.300 Euro -> Steuer 27.700 Euro.
Tipp zur korrekten Steuerberechnung: 12 niedrigere Monatsgehälter auszahlen, die Differenz zum Jahresbrutto als 13tes und 14tes Gehalt auszahlen, auf diese hat man nur 6% Lohnsteuer. Deine Mitarbeiter werden Dir danken.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 16:56
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:der Europarat
Unvergessen die ehrenwerten Mitglieder der kürü diplomatiyası:
Pedro Agramunt, Luca Volontè, Axel Fischer, Eduard Lintner, Karin Strenz (RIP 2021).


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:03
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Als Angestellter muss man ca. 116.500€ brutto verdienen
Das ist ja noch deutlich mehr als meine grobe Schätzung, nee das zahlt wohl kaum einer an EKS. Da sind wir dann bei den oberen 10 %.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:07
Zitat von ToxidToxid schrieb:Das ist ja noch deutlich mehr als meine grobe Schätzung, nee das zahlt wohl kaum einer an EKS. Da sind wir dann bei den oberen 10 %.
Eben, das ist das Lächerliche wenn Angestellten mit normalen Lohn eingetrichtert wird, sie zahlen mehr Steuern in % als Reiche.
Propaganda für brainwashed.
Ich hatte auch den anderen Kommie Trick erklärt: wenn jemand doch heller ist und hierdrauf nicht rein fällt, wird die gezahlte EkSt. Summe in Verhältnis zum Vermögen (und nicht zum Einkommen!) gesetzt damit man zeigt wie wenig Reiche angeblich bezahlen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:30
Beruhigt Euch. Ja, ich hab' nen Fehler gemacht. Besser wäre gewesen zu schreiben, dass die ÜBER-Reichen halt nur die ca. 26 % für Unternehmensgewinne oder Kapitalvermögen zahlen müßen, aber der Höchststeuersatz bei der Einkommenssteuer bei 45 % liegt. Durch ihre Möglichkeiten können sie halt Gelder, die sie beziehen, - wie zuvor benannt - deklarieren, und erreichen damit diesen niedrigen 26%igen Steuersatz, was für "Normalos" so gar nicht möglich ist (die zahlen als Einkommenssteuerhöchsatz bis zu 45%).

Und jetzt braucht ihr nicht wieder mit Äpfel und Birnen zu kommen. Es geht bei dieser Ungleichheit in der Besteuerung um Gelder die man bezieht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:38
@mitH2CO3
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass die ÜBER-Reichen halt nur die ca. 26 % für Unternehmensgewinne oder Kapitalvermögen zahlen müßen,
Selbst diese 26% sind zu viel, weil Milliardäre Steuervermeidungsmodelle nutzen, um die Besteuerung ihres Gewinn noch weiter herunterzudrücken...

Das bedeutet das Milliardäre im Schnitt mit 0,5% versteuert werden.

Das taxobservatory hat dazu eine Studie gemacht:
"Milliardär*innen weltweit haben effektive Steuersätze von 0 bis 0,5 % ihres Vermögens, aufgrund der häufigen Verwendung von Scheinfirmen zur Vermeidung der Einkommensteuer. Bisher wurden keine ernsthaften Versuche
unternommen, diese Situation zu lösen, was die gesellschaftliche Akzeptanz bestehender Steuersysteme gefährdet."
Quelle: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.taxobservatory.eu/www-site/uploads/2023/10/ExecutiveSummary_German.pdf&ved=2ahUKEwjM4b3yk76LAxWUywIHHXjyBocQFnoECCQQAQ&usg=AOvVaw0J-Vjzdl0UG9hEHOM4u2WB


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:47
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass die ÜBER-Reichen halt nur die ca. 26 % für Unternehmensgewinne oder Kapitalvermögen zahlen müßen, aber der Höchststeuersatz bei der Einkommenssteuer bei 45 % liegt. Durch ihre Möglichkeiten können sie halt Gelder, die sie beziehen, - wie zuvor benannt - deklarieren, und erreichen damit diesen niedrigen 26%igen Steuersatz, was für "Normalos" so gar nicht möglich ist (die zahlen als Einkommenssteuerhöchsatz bis zu 45%).
Ja, aber dafür gibt es Gründe und der Staat macht das absichtlich. Du kannst die zwei einfach nicht vergleichen und versuchen gleichzusetzen im Namen der Gleichheit. Es gibt keine, es ist gewollt keine und es soll hier auch keine Gleichheit geben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:47
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Das bedeutet das Milliardäre im Schnitt mit 0,5% versteuert werden.
"Milliardär*innen weltweit haben effektive Steuersätze von 0 bis 0,5 % ihres Vermögens
Quelle: https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.taxobservatory.eu/www-site/uploads/2023/10/ExecutiveSummary_German.pdf&ved=2ahUKEwjM4b3yk76LAxWUywIHHXjyBocQFnoECCQQAQ&usg=AOvVaw0J-Vjzdl0UG9hEHOM4u2WB

Ha ha ha, ich brech ab, ganze 31 Minuten später wird der Mist wiederholt!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich hatte auch den anderen Kommie Trick erklärt: wenn jemand doch heller ist und hierdrauf nicht rein fällt, wird die gezahlte EkSt. Summe in Verhältnis zum Vermögen (und nicht zum Einkommen!) gesetzt damit man zeigt wie wenig Reiche angeblich bezahlen.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 17:50
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass die ÜBER-Reichen halt nur die ca. 26 % für Unternehmensgewinne oder Kapitalvermögen zahlen müßen
Das ist nicht präzise genug, Unternehmesgewinne werden von, wie der Name sagt, von Unternehmen abgeführt.
Auf Kapitalvermögen zahlt man keine Steuern.
?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:aber der Höchststeuersatz bei der Einkommenssteuer bei 45 % liegt.
Das ist aber so nicht ganz richtig, Einkommen mit echten 45% EkSt. zahlen auch den Solidaritätszuschlag voll.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 18:42
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass die ÜBER-Reichen halt nur die ca. 26 % für Unternehmensgewinne
Ich weiß zwar nicht genau, wie du auf 26 % kommst, aber nehmen wir mal an es ist so. Ab dem Punkt muss man das Geld ja noch irgendwie aus dem Unternehmen bekommen. Wie funktioniert das genau und wie viele Steuern werden dafür fällig? Im besten Fall werden dann nochmal etwa 26 % fällig, in anderen Fällen greift dein persönlicher Einkommensteuersatz.
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Selbst diese 26% sind zu viel, weil Milliardäre Steuervermeidungsmodelle nutzen, um die Besteuerung ihres Gewinn noch weiter herunterzudrücken...

Das bedeutet das Milliardäre im Schnitt mit 0,5% versteuert werden.
Mhm ok, bleiben wir mal in Deutschland. Wie funktioniert das genau? Einfach mal ein paar Zahlen lancieren ohne Belege ist natürlich doof, so kommen wir nicht weiter. Also kläre mal auf, nehmen wir mal an ich verdiene mehrere Millionen im Jahr in Deutschland, wie bekomme ich den Steuersatz über "Scheinfirmen" auf 0,5 %? Ein paar Seiten zurück haben wir über die letzten theoretischen Schlupflöcher geschrieben, wie "Double Irish with a Dutch Sandwich". Vielleicht schaust du dir das einfach nochmal an, bevor du hier irgendeinen Mist verbreitest.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 18:48
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ha ha ha, ich brech ab, ganze 31 Minuten später wird der Mist wiederholt!
Haha ok, jetzt sehe ich das erst, oh man, wird ja immer verrückter hier :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 20:34
Zitat von ToxidToxid schrieb:Ich weiß zwar nicht genau, wie du auf 26 % kommst, aber nehmen wir mal an es ist so.
Das ist die Abgeltungssteuer von 25% plus Soli, somit 26,375% (ggf. Kirchensteuer dazu)
Leute mit normalen Einkommen betreiben dann asoziale Steuervermeidung© und beantragen Günstigerprüfung in der EkSt Jahreserklärung ggü Finanzamt und versteuern das mit dem persönlichen Steuersatz, der niedriger ist.
Wenn wir an der Summe von ca. 116.500€ erinnern, wer drunter ist mit Gehalt und Kapitalerträge zusammen, zahlt weniger!
Zitat von ToxidToxid schrieb:Ab dem Punkt muss man das Geld ja noch irgendwie aus dem Unternehmen bekommen. Wie funktioniert das genau und wie viele Steuern werden dafür fällig?
Als Dividende (die das Unternehmen bereits versteuert hat), abzüglich Sparerfreibetrag -> da drauf Kapitalertragsteuer (siehe oben).
Zitat von ToxidToxid schrieb:m besten Fall werden dann nochmal etwa 26 % fällig, in anderen Fällen greift dein persönlicher Einkommensteuersatz.
Da bleibt noch Teileinkünfteverfahren: 40 % der Ausschüttung steuerfrei. Die restlichen 60 % werden dem persönlichen Steuersatz versteuert.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Also kläre mal auf, nehmen wir mal an ich verdiene mehrere Millionen im Jahr in Deutschland, wie bekomme ich den Steuersatz über "Scheinfirmen" auf 0,5 %?
Gar nicht, Kommie Märchen - legal muss Du alle Anteile an ausländischen Firmen, bedeutet wenn Du das Geld dahin verschiebst, ist es immer noch deins, Du bist stimmberechtigt und steuerpflichtig, ggf nach Doppelbesteuerungsabkommen.
Spielst Du Spielchen wie Beraterrechnungen, Lizenzzahlungen um die zu versteuernden Summe zu senken, müssen diese einen direkten Bezug zu deiner Tätigkeit haben und ggf. nachweisbar.
Bindest Du Strohmänner ein, na dann viel Glück dass sie Dir dein Geld geben.
Daher mein Rat: wenn man Geld hat, bleibt man legal. Ist man mit dem Standort nicht zufrieden, zahlt man die Wegzugsteuer und lässt sich dezent AAL.
Zitat von ToxidToxid schrieb:Double Irish with a Dutch Sandwich
Das war was für US Firmen/US Steuerpflichtige..und ist schon seit 2015 nicht mehr möglich als Neuanlage..ausgelaufen 2020.
Aber typisches Lizenzzahlungstrick.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 20:44
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist die Abgeltungssteuer von 25% plus Soli, somit 26,375%
Hab ich mir gedacht, wusste nur nicht, dass Firmen ihre Gewinne pauschal damit versteuern, wäre mir neu 😉
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:ca. 26 % für Unternehmensgewinne
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Als Dividende (die das Unternehmen bereits versteuert hat), abzüglich Sparerfreibetrag -> da drauf Kapitalertragsteuer (siehe oben).
Ich hab nicht dich gefragt, dachte die Finanzexpertin der Runde hier klärt das noch auf. Die Antworten kenne ich selbst, wollte nur abgleichen 🙂


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 21:05
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist die Abgeltungssteuer von 25% plus Soli, somit 26,375% (ggf. Kirchensteuer dazu)
Von der hab' sogar ich schon gehört :)

Youtube: Nicht mal die Wirtschaftselite weiß, wieso wir eine Abgeltungssteuer haben, sagt Martyna Linartas.
Nicht mal die Wirtschaftselite weiß, wieso wir eine Abgeltungssteuer haben, sagt Martyna Linartas.
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"Besser 25% von X, als 42% von Nix." Steinbrück-Flat-Tax-Fehler.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 21:19
@mitH2CO3
Ich helfe aber gerne der Surplus- und Wirtschaftselite bei ihrem Nichtwissen.
Deutschland war zu der Zeit als Finanzplatz unattraktiv und es gab Steuerflucht in Ländern mit Bankgeheimnis.

Ganz wichtig: Mit der Einführung wurde auch ein Steuerschlupfloch geschlossen, sprich die Steuerfreiheit für Kursgewinne nach einem Jahr Haltedauer.
Bedeutet sogar im Inland legal konnte man Steuern "sparen" wenn man eine Aktie 1J und 1 Tag gehalten hat - jetzt kassiert der Staat ab Sekunde Null mit, und mit der Vorabpauschlae sogar vor einem realisierten Kursgewinn.

Ich müsste nachschauen, aber ich behaupte DE kassiert jetzt mehr als vorher.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Steinbrück-Flat-Tax-Fehler.
Das ist nicht richtig, sie ist ab 26,375% flat, drunter entsprechend der EkSt. progressiv und noch von der Solidaritätsbeitrag Gleitzone abhängig.
Deine Expertin kennt sich nicht aus, Du solltest ihre Sprüche nicht wiederholen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 21:26
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist nicht richtig, sie ist ab 26,375% flat, drunter entsprechend der EkSt. progressiv und noch von der Solidaritätsbeitrag Gleitzone abhängig.
Deine Expertin kennt sich nicht aus, Du solltest ihre Sprüche nicht wiederholen.
Echt jetzt, fahr mal etwas runter.

Die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge (wie Zinsen, Dividenden und Aktienkursgewinne) beträgt pauschal 25 %.

Hinzu kommen 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls Kirchensteuer, woraus sich eine Gesamtbelastung von 26,38 % (ohne Kirchensteuer) bzw. 27,82 % bis 27,99 % (mit Kirchensteuer) ergibt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

17.05.2026 um 21:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge (wie Zinsen, Dividenden und Aktienkursgewinne) beträgt pauschal 25 %.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist die Abgeltungssteuer von 25% plus Soli, somit 26,375% (ggf. Kirchensteuer dazu)
Leute mit normalen Einkommen betreiben dann asoziale Steuervermeidung© und beantragen Günstigerprüfung in der EkSt Jahreserklärung ggü Finanzamt und versteuern das mit dem persönlichen Steuersatz, der niedriger ist.
Wenn wir an der Summe von ca. 116.500€ erinnern, wer drunter ist mit Gehalt und Kapitalerträge zusammen, zahlt weniger!
This. Als hätte ich es nicht erklärt. Aber bitteschön, wer die Pauschale zahlen will, nur zu.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.05.2026 um 04:33
Zitat von ToxidToxid schrieb:wie bekomme ich den Steuersatz über "Scheinfirmen" auf 0,5 %?
Nochmal hierzu, wie unsinnig das ist, sieht man beim Vergleich zwei Finanzzwillinge.
A und B verdienen auf den Cent das Gleiche, bekommen Netto das Gleiche.

A kauft eine Wohnung und zahlt diese ab, B legt nichts bei Seite und konsumiert.
A zahlt während der Abzahlphase mehr Steuern, MwSt., Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, Grundbuch, Notar usw.
B zahlt in seinem Konsum nur MwSt.

Jetzt kommt Tag X, die Wohnung ist abbezahlt und ist 300.000 Wert, A ist schuldenfrei.
Der Kommies Club: A zahlt weniger Steuern obwohl er mehr Vermögen hat!
So geht kommunistische Mathematik, die hat eh nur drei Zahlen: Arm, Reich, Überreich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.05.2026 um 09:53
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Leute mit normalen Einkommen betreiben dann asoziale Steuervermeidung© und beantragen Günstigerprüfung in der EkSt Jahreserklärung ggü Finanzamt und versteuern das mit dem persönlichen Steuersatz, der niedriger ist.
Absurd. Du setzt die Einkommenssteuererklärung normaler Bürger mit der Steuervermeidung der ÜBER-Reichen gleich.

Die Meisten Normalos beziehen ihr Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit (Lohnsteuer). Da bleiben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, etwas zu optimieren. Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen sind genau reglementiert. Die Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitgeber abgeführt, bietet so gut wie keine "Schlupflöcher". Auf solche können aber ÜBER-Reiche zurückgreifen. Und das machen sie auch mit Fleiß, also ihre Steuerkanzleien. Und die machen das so gerissen, dass die Über-Reichen bspw. schlußendlich noch nicht mal 1% Erbschaftssteuer zahlen müßen, auf die Riesenvermögen, die sie erben. Wo hat ein Normalo solche Möglichkeiten :ask: --> UNGLEICHHEIT vom Feinsten!

Bevor du was sagst: ich bin NICHT dafür, dass wir alle die Möglichkeit erhalten "Schlupflöcher" zur Steuervermeidung zu nutzen. Die Erbschaftssteuer gehört reformiert, damit das unsolidarische Gebaren ein Ende findet. Wir, die Gesellschaft, brauchen die Steuern, sonst funktioniert das hier alles nicht.

Dein Vergleich ist nun wirklich Äpfel/Birnen, albern.

Zu den Zwillingen.

Was möchtest du mit dem Beispiel genau sagen? Dass A Vermögen aufgebaut hat, indem er einen Kredit aufgenommen, und weniger konsumiert hat?
Und B, so wie ein lupenreiner Kapitalist es sich doch nur wünschen kann, konsumiert und Miete gezahlt hat?

-> Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragung, Notarkosten sind einmalige Kosten für A. Die kann man wohl kaum unter lfd. steuerliche Ausgaben rechnen. -> B wird sein Leben lang Miete zahlen. Wer davon wohl am meisten profitiert :ask:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Kommies Club: A zahlt weniger Steuern obwohl er mehr Vermögen hat!
So geht kommunistische Mathematik, die hat eh nur drei Zahlen: Arm, Reich, Überreich.
Wenn B nicht das Wissen hat, wie man zu Eigentum kommt, hat er das Nachsehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.05.2026 um 10:01
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Absurd. Du setzt die Einkommenssteuererklärung normaler Bürger mit der Steuervermeidung der ÜBER-Reichen gleich.
Es sind die gleichen Gesetze, die gleichen Formulare.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was möchtest du mit dem Beispiel genau sagen? Dass A Vermögen aufgebaut hat, indem er einen Kredit aufgenommen, und weniger konsumiert hat?
Und B, so wie ein lupenreiner Kapitalist es sich doch nur wünschen kann, konsumiert und Miete gezahlt hat?
Ich habe den Unsinn verdeutlicht den Du (und andere User) in deinen Quellen verteilt hast - es ging darum dass deine Experten die Steuern auf Einkommen nicht im Verhältnis zum Einkommen, sondern zum Vermögen setzen. Ich habe das Gleiche mit den Zwillingen gemacht.
Das ist Manipulation.


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