ApexOne schrieb:Leute mit normalen Einkommen betreiben dann asoziale Steuervermeidung© und beantragen Günstigerprüfung in der EkSt Jahreserklärung ggü Finanzamt und versteuern das mit dem persönlichen Steuersatz, der niedriger ist.
Absurd. Du setzt die Einkommenssteuererklärung normaler Bürger mit der Steuervermeidung der ÜBER-Reichen gleich.
Die Meisten Normalos beziehen ihr Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit (Lohnsteuer). Da bleiben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, etwas zu optimieren. Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen sind genau reglementiert. Die Lohnsteuer wird direkt vom Arbeitgeber abgeführt, bietet so gut wie keine "Schlupflöcher". Auf solche können aber ÜBER-Reiche zurückgreifen. Und das machen sie auch mit Fleiß, also ihre Steuerkanzleien. Und die machen das so gerissen, dass die Über-Reichen bspw. schlußendlich noch nicht mal 1% Erbschaftssteuer zahlen müßen, auf die Riesenvermögen, die sie erben. Wo hat ein Normalo solche Möglichkeiten
:ask: --> UNGLEICHHEIT vom Feinsten!
Bevor du was sagst: ich bin NICHT dafür, dass wir alle die Möglichkeit erhalten "Schlupflöcher" zur Steuervermeidung zu nutzen. Die Erbschaftssteuer gehört reformiert, damit das unsolidarische Gebaren ein Ende findet. Wir, die Gesellschaft, brauchen die Steuern, sonst funktioniert das hier alles nicht.
Dein Vergleich ist nun wirklich Äpfel/Birnen, albern.
Zu den Zwillingen.
Was möchtest du mit dem Beispiel genau sagen? Dass A Vermögen aufgebaut hat, indem er einen Kredit aufgenommen, und weniger konsumiert hat?
Und B, so wie ein lupenreiner Kapitalist es sich doch nur wünschen kann, konsumiert und Miete gezahlt hat?
-> Grunderwerbssteuer, Grundbucheintragung, Notarkosten sind einmalige Kosten für A. Die kann man wohl kaum unter lfd. steuerliche Ausgaben rechnen. -> B wird sein Leben lang Miete zahlen. Wer davon wohl am meisten profitiert
:ask:
ApexOne schrieb:Der Kommies Club: A zahlt weniger Steuern obwohl er mehr Vermögen hat!
So geht kommunistische Mathematik, die hat eh nur drei Zahlen: Arm, Reich, Überreich.
Wenn B nicht das Wissen hat, wie man zu Eigentum kommt, hat er das Nachsehen.