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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 13:16
Ein Qualitätsbeitrag zu meiner Theorie dass Leute bei Knechtung durch den Staat immer reagieren und handeln:
München – Deutschland diskutiert darüber, ob Gutverdiener stärker zur Finanzierung des Staates beitragen sollen. Doch was passiert, wenn ausgerechnet jene, die schon heute viel zahlen, nicht mehr bereit sind, noch mehr zu leisten? Im ersten Teil dieser Recherche schilderten Gutverdiener, warum sie an Deutschland zweifeln: wegen hoher Abgaben, fehlender Anerkennung und der Frage, ob sich Aufstieg noch lohnt. Der zweite Teil zeigt eine schärfere Entwicklung.
Fall 1 - Arbeiten schlichtweg aufgehört, beobachtet die Steuerentwicklung, Plan B: Auswandern vorbereitet
Ein Mann Anfang 50 aus Nordrhein-Westfalen war mehr als 30 Jahre berufstätig, davon 17 Jahre als Geschäftsführer in Stahlhandel, Eisen- und Metallverarbeitung. Er führte Unternehmen mit 40 bis 150 Millionen Euro Jahresumsatz und 50 bis 120 Mitarbeitern. Sein Einkommen lag nach eigenen Angaben zuletzt zwischen 180.000 und 230.000 Euro im Jahr.
...
Er geht keiner bezahlten Arbeit mehr nach. Nicht, weil er nicht könnte. Sondern weil er nicht mehr will.
...
Heute verbringt er mehr Zeit mit seiner Partnerin, seinen Tieren und engagiert sich im lokalen Tierschutz. Sollte er doch wieder arbeiten, dann wohl aus „Langeweile und/oder erodierenden Börsen“.

Doch er hat eine Grenze definiert: Sollte die Kapitalertragsteuer erhöht oder eine Vermögensteuer eingeführt werden, wäre Auswanderung für ihn der nächste Schritt. Belgien ist für ihn mehr als ein Gedankenspiel. „Ich weiß konkret, wie ich vorgehen müsste“, schreibt er. Den Immobilienmarkt in Grenznähe beobachte er bereits.
Fall 2 - Kapitulieren vor dem feindlichen Staat und jüngeren Generation
Ein Unternehmer Mitte 30 beschreibt seinen Weg als Aufstieg durch Arbeit. Er habe sich seine Existenz selbst aufgebaut, während des Studiums gearbeitet, sich in Jobs und Projekten angestrengt. Später machte er sich selbstständig.
...
Sein Frust richtet sich gegen eine veränderte Arbeitskultur und staatliche Institutionen. Junge Mitarbeiter wollten keine Vorgaben, Homeoffice und Freizeit seien wichtiger, schreibt er. Hinzu kamen nach seiner Darstellung Rechtsstreitigkeiten, Behördenärger und Probleme mit Banken.

Auch als Immobilieninvestor habe er schlechte Erfahrungen gemacht. Beim Kauf und der Modernisierung eines kleinen Mehrfamilienhauses sei die Finanzierung schwierig gewesen, Banken hätten Selbstständige nicht gern gesehen. „Wann immer ich es mit staatlichen Einrichtungen zu tun habe, wird es kompliziert, langsam und meistens arrogant“, schreibt er.
...
Sein Satz über Deutschland klingt wie eine Bilanz: „Das Land, in dem ich aufgewachsen bin und das mir den Aufstieg versprochen hat, existiert nicht mehr, obwohl es noch so tut.“ In seiner Erzählung taucht immer wieder dieselbe Frage auf: Wofür noch?

„Ich weiß nicht, wofür ich in einem Land leisten soll, in dem Nichtleisten mehr Aufmerksamkeit bekommt“, schreibt er. Und weiter: „Ich weiß nicht, wofür ich mich anstrengen soll, wenn ich am Ende mehr Probleme habe als vorher.“

Seine Entfremdung ist inzwischen so weit, dass er für seine Tochter eine klare Konsequenz zieht: Sie solle nicht in Deutschland zur Schule gehen. „Ich möchte diese Schwere nicht mehr. Ich habe mich entfremdet.“
Fall 3 - Top Leistungsträger und Hass, Neid & Co.
Er ist Partner einer internationalen Großkanzlei. Als Partner ist er nicht klassisch angestellt, sondern trägt unternehmerische Verantwortung. Seine Vergütung hängt vom Kanzleierfolg ab; nach eigenen Angaben liegt sie zwischen 750.000 und einer Million Euro brutto im Jahr.

Damit gehört er eindeutig zu jener Gruppe, über die in Steuerdebatten meist zuerst gesprochen wird. Er bestreitet nicht, dass er sehr gut verdient. Er sagt auch nicht, dass er gar nichts beitragen wolle. Sein Vorwurf lautet anders: „Seit der Finanzkrise steht in weiten Teilen der Gesellschaft jeder Gutverdiener unter Generalverdacht.“

Seine Entfremdung habe mit der Finanzkrise 2008/2009 begonnen, schreibt er — zufällig zur Zeit seines Berufseinstiegs. Damals sei in Teilen der Gesellschaft ein Bild entstanden, wonach Wohlstand und Erfolg häufig auf Kosten anderer erwirtschaftet worden seien. Exzesse in der Finanzbranche habe es gegeben. Doch aus seiner Sicht sei aus dieser Zeit ein Misstrauen geblieben, das längst nicht mehr nur Banker oder Manager treffe.
...
Besonders stört ihn die politische Sprache. Wenn immer wieder davon gesprochen werde, „die Reichen“ müssten endlich ihren Beitrag leisten, empfinde er das als Missachtung dessen, was diese Gruppe bereits leiste. Er verweist auf lange Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und den erheblichen Anteil der oberen Einkommensgruppen am Steueraufkommen.

„Geht denn der Leistungsträger, der viel verdient, nicht auch jeden Tag arbeiten und dreht oftmals mit einer 60-Stunden-plus-x-Woche die Extrameile?“
...
Auch privat spüre er den gesellschaftlichen Blick auf Wohlstand. Er berichtet von Anfeindungen wegen seines Autos und von Neid im Bekanntenkreis: „Oftmals überlege ich mir sehr gut, welche Themen ich im eigenen Umfeld noch anspreche.“

Auswandern will er derzeit nicht. Sein Rechtsgebiet bindet ihn an Deutschland. Für den Ruhestand aber schließt er es nicht aus. Was müsste sich ändern? Für ihn wäre entscheidend, dass Politik und Gesellschaft wieder anders über Leistung sprechen: „Das Bild eines Unternehmers oder Managers müsste in Deutschland wieder positiv besetzt sein.“
Quelle: (Teil 1, ich freue mich auf Teil 2)
https://www.merkur.de/wirtschaft/steuern-konsequenzen-ziehen-warum-gutverdiener-wegen-hoher-zr-94321008.html

Dieses komplexe Umfeld um Gutverdiener vermittelt nur eine Sache: für was? Dann ist die *MESA Reaktion schon verständlich.
(*Macht Euren Scheiss Alleine)

Ich entdeckte in jedem Beitrag ein bißchen von meinen Gedanken, wäre gespannt was @vx110 schreibt.


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28.05.2026 um 14:42
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, die nächste Verrückte:
Saskia Esken fordert Vermögenssteuer zum Aufbau der Ukraine
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article241793063/Saskia-Esken-fordert-Vermoegenssteuer-zum-Aufbau-der-Ukraine.html#Comments

Ich vereehre Frau Esken


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 14:47
Doch er hat eine Grenze definiert: Sollte die Kapitalertragsteuer erhöht oder eine Vermögensteuer eingeführt werden, wäre Auswanderung für ihn der nächste Schritt. Belgien ist für ihn mehr als ein Gedankenspiel. „Ich weiß konkret, wie ich vorgehen müsste“, schreibt er. Den Immobilienmarkt in Grenznähe beobachte er bereits.
Sein Frust richtet sich gegen eine veränderte Arbeitskultur und staatliche Institutionen. Junge Mitarbeiter wollten keine Vorgaben, Homeoffice und Freizeit seien wichtiger, schreibt er. Hinzu kamen nach seiner Darstellung Rechtsstreitigkeiten, Behördenärger und Probleme mit Banken.
Beim Kauf und der Modernisierung eines kleinen Mehrfamilienhauses sei die Finanzierung schwierig gewesen, Banken hätten Selbstständige nicht gern gesehen. „Wann immer ich es mit staatlichen Einrichtungen zu tun habe, wird es kompliziert, langsam und meistens arrogant“, schreibt er.
Sein Satz über Deutschland klingt wie eine Bilanz: „Das Land, in dem ich aufgewachsen bin und das mir den Aufstieg versprochen hat, existiert nicht mehr, obwohl es noch so tut.“ In seiner Erzählung taucht immer wieder dieselbe Frage auf: Wofür noch?
„Ich weiß nicht, wofür ich in einem Land leisten soll, in dem Nichtleisten mehr Aufmerksamkeit bekommt“, schreibt er. Und weiter: „Ich weiß nicht, wofür ich mich anstrengen soll, wenn ich am Ende mehr Probleme habe als vorher.“
Besonders stört ihn die politische Sprache. Wenn immer wieder davon gesprochen werde, „die Reichen“ müssten endlich ihren Beitrag leisten, empfinde er das als Missachtung dessen, was diese Gruppe bereits leiste. Er verweist auf lange Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und den erheblichen Anteil der oberen Einkommensgruppen am Steueraufkommen.
„Geht denn der Leistungsträger, der viel verdient, nicht auch jeden Tag arbeiten und dreht oftmals mit einer 60-Stunden-plus-x-Woche die Extrameile?“
Tja da erkenne Ich mich zum Teil wieder und anscheinend bin/war Ich nicht der einzige. Das wusste Ich aber auch schon vorher durch meine eigenen Erfahrungen und Austausch mit anderen Kunden/Firmeninhaber/Selbstständigen.

Ich kann das einfach nur noch unterschreiben, wobei Ich da viel radikaler wäre. Dieses Land bietet nichts mehr in Return an die Leute, die sich tagtäglich den Arsch aufreissen und aus sich selbst was gemacht haben oder Firmen aufgezogen haben oder am aufziehen sind. Es wird einem nur noch künstlich schwer gemacht, es wird nur noch gefordert, befohlen und am Ende das Tages die Kollekte eingesammelt und das nicht zu wenig.

Man liest nur noch, Pflegebeitrag für Kinderlose hoch, Umsatzsteuer-Überlegungen hochzuschrauben... die Liste geht fast endlos. Man überlegt wo man noch den kleinsten Euro noch abzwacken kann. Der neueste Schrei ist die Vermögenssteuer für die Ukraine. Ohne mich.

Ich habe ja schon geschrieben, dass Ich die Erleuchtung relativ spät hatte, da Ich mich auch sehr lange gestreubt habe, dass alles zu glauben und dass es ja nicht soo schlimm sei.

Witzig finde Ich dabei immer wieder, wie man meint, dass das Geld der Reichen dafür benutzt wird, irgendwo irgendwas zu stopfen. Aber man soll diese träumen lassen und schreien lassen.

Aktuell ist es so, dass jeder Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber viel zu heftig gepflückt werden. Mich wundert nur, dass viele noch so ruhig bleiben. Und deshalb sind diese in meinen Augen auch langsam selbst schuld und die Politik schlau, da die Leute mit sich alles machen lassen.

Und somit sage Ich aus der FERNE:

TAX THE GERMAN!!!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 14:48
Zitat von parabolparabol schrieb:Ich vereehre Frau Esken
Niemand ist perfekt, keine Sorge :D
Zitat von vx110vx110 schrieb:Witzig finde Ich dabei immer wieder, wie man meint, dass das Geld der Reichen dafür benutzt wird, irgendwo irgendwas zu stopfen.
Eben, seit Jahrzehnte wird da irgendwas gemacht, aber was?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 19:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, die nächste Verrückte:
Aha, die Ukraine wünscht sich 500 Mio im Monat, nicht gerade wenig in Anbetracht dessen was Deutschland schon alles geleistet hat und auch mit der Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge immer noch leistet.

Über Frau Esken spricht momentan kaum noch einer... von daher ist ihr Wunsch nur lautes Geplärre.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 20:39
Zitat von parabolparabol schrieb:Ich vereehre Frau Esken
Immerhin schreibst Du das in einem Thread mit dem Titel 'Ausgeburt der Hölle', nicht im mittlerweile zurecht versandenden SPD Thread.

@parabol

Das ist doch kein Zufall, nehme ich an...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 20:41
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Aha, die Ukraine wünscht sich 500 Mio im Monat, nicht gerade wenig in Anbetracht dessen was Deutschland schon alles geleistet hat und auch mit der Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge immer noch leistet.
@Gwyddion

Ich bin tatsächlich auch dafür, zur Unsterstützung der Ukraine die Reichen in die Pflicht zu nehmen, also die reichen Ukrainer.

Wenn man sich deren Fahrzeugflotte hier anschaut, gibt es viele davon.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 20:46
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich bin tatsächlich auch dafür, zur Unsterstützung der Ukraine die Reichen in die Pflicht zu nehmen, also die reichen Ukrainer.
Die Deutschen haben genug Knete. Die koennen ruhig mal mehr abgeben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.05.2026 um 23:57
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von parabolparabol schrieb:Ich vereehre Frau Esken
Niemand ist perfekt, keine Sorge
Das war ironisch gemeint.

Und wenn man Steuern oder Gebühren erhöht, dann nur damit der Staat mehr für Investitionen oder Schuldenabbau tun kann.

Trotzdem gibts das Problem, dass die Wohlabenden und Unternehmen, denen es gut geht, ihr Geld zunehmend ins Ausland investieren,
der Grund ist klar, das Ausland ist attraktiver. Daraus kann sich schnell ein Teufelskreis enwickeln.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 05:13
Zitat von vx110vx110 schrieb:Pflegebeitrag für Kinderlose hoch
Hier sollte man ergänzen dass man pflegeversichert versichert ist, aber ggf. 3245€ im Monat zuzahlen muss, ggf. sein Heim "verwerten" soll...damit die Allgemeinheit nicht für einen aufkommt.
Für WTF ist dann die Versicherung?
Die Kapitalisten wissen es, die Kommunisten ahnen es nicht: damit auch die gepflegt werden die nie eingezahlt...ist das nicht Umverteilung?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 06:09
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hier sollte man ergänzen dass man pflegeversichert versichert ist, aber ggf. 3245€ im Monat zuzahlen muss, ggf. sein Heim "verwerten" soll...damit die Allgemeinheit nicht für einen aufkommt.
Für WTF ist dann die Versicherung?
Die Kapitalisten wissen es, die Kommunisten ahnen es nicht: damit auch die gepflegt werden die nie eingezahlt...ist das nicht Umverteilung?
Raub.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 06:26
Zitat von parabolparabol schrieb:Trotzdem gibts das Problem, dass die Wohlabenden und Unternehmen, denen es gut geht, ihr Geld zunehmend ins Ausland investieren,
der Grund ist klar, das Ausland ist attraktiver. Daraus kann sich schnell ein Teufelskreis enwickeln.
Das ist diskussionswürdig: warum eigentlich?
Man will das anscheinend nicht, tut aber auch was für die Attraktivität?

Alleine wenn man sich die Presse anschaut (ja, großer Fehler) hört man von Reichen nur Sachen die man von Tatverdächtigen kennt.
Ich meine, seit wann ist Privateigentum verdächtig? Investieren die Leute nur um andere auszunehmen, sprich dass soll die Geschäftsbasis sein?
Ist es kausal nachgewiesen dass einzelne große Vermögen die Ursache für die relative Armut in Deutschland sind?
Und das ist nur die Presseschau...danach kommen die Gemeinen, Ämter, Aufsichtsbehörden, Handelskammer, Sozialversicherungsträger etc..

Mein Tipp bleibt: wer in Regionen 100k/Brutto/Jahr verdient -> schafft es auch locker im Ausland. Die haben auch nur ein Leben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 09:23
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ach, weil die Doktor Frau nicht weiss was sie labert nehmen wir jetzt Soziale Versicherungen im Vergleich zu Steuern dazu.
Wo zahlen denn die ÜBER-Reichen Sozialabgaben, wenn ihr Einkommen in Form von iwelchen Assets vergütet wird :ask: Solltest du vllt. mal realisieren.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:? Ich dachte die Reichen werden immer reicher? Stimmt das nicht?
Jo, genau so ist es. Die ÜBER-Reichen werden immer reicher. Ohne ihr Dazutun. Ihr Vermögen "arbeitet" für sie.

Hier hapert es einfach an Verständnis für soziale Zusammenhänge und für Solidarität, resp. UNGLEICHHEIT, wie man an den Beiträgen sozialer Minderleister auf jeder Seite lesen kann.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:So, Du kannst mir gerne sagen ob Du wünscht dass ich mich auch zu Dir äußere.
Mach' doch einfach was du willst.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 09:27
Arte-Beitrag in der Reihe "Stimmt es, dass ...?" Thema: Gibt es heute mehr soziale Ungleichheit als früher?"
Sind die Reichsten heute reicher als je zuvor? Die Dokumentation zeigt, wie sich die Schere zwischen Arm und Reich über Jahrtausende entwickelte: von den ersten Staaten über den Sklavenhandel und die Industrialisierung bis zum globalisierten Handel und neoliberaler Politik. Wie wurden die Reichen immer reicher? Und lässt sich das umkehren?
https://www.arte.tv/de/videos/127454-002-A/gibt-es-heute-mehr-soziale-ungleichheit-als-frueher/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 09:35
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wo zahlen denn die ÜBER-Reichen Sozialabgaben, wenn ihr Einkommen in Form von iwelchen Assets vergütet wird :ask: Solltest du vllt. mal realisieren.
Fun fakt: auch deutsche Milliardäre haben Versicherungspflicht (KV, PV). AV und RV brauchen sie nicht, sollten sie pleite gehen und Grundsicherung benötigen, haben sie eh mehr bezahlt als normale Angestellte.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mach' doch einfach was du willst.
Du kannst auch die Frage beantworten ob ich runter auf dein Gossenniveau soll, ja oder nein? Irgendwas muss Dir dabei gefallen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Arte-Beitrag in der Reihe "Stimmt es, dass ...?" Thema: Gibt es heute mehr soziale Ungleichheit als früher?"
Sollen wir die Fragen für die beantworten oder wie ist das gemeint? Die Standardantwort auf tendenziösen Propagandaberichten des ÖRR lautet doch immer: Schwachsinn.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 09:56
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Fun fakt: auch deutsche Milliardäre haben Versicherungspflicht (KV, PV). AV und RV brauchen sie nicht, sollten sie pleite gehen und Grundsicherung benötigen, haben sie eh mehr bezahlt als normale Angestellte.
Was hamma gelacht, so funny 😑 Wieder mal nur ein Ablenkungsmanöver.
Es ging darum, dass eine Durchschnittsfamilie vergleichsweise wesentlich mehr Einkommenssteuern zahlt, als ein ÜBER-Reicher für sein Einkommen, seinen Assets , die mit der Kapitalsteuer versteuert werden, die wiederum erheblich niedriger ist als Einkommenssteuer.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du kannst auch die Frage beantworten ob ich runter auf dein Gossenniveau soll, ja oder nein? Irgendwas muss Dir dabei gefallen.
Sagt derjenige, der S. Esken gerade als
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ok, die nächste Verrückte:
tituliert. Sei doch einfach still. Dein Gelaber erreicht nun wirklich nicht die höchsten Sphären. Ebenso wenig wie deine Einkünfte sich dort befinden, wie bei den Personen, von denen die Rede ist. Sehr Reiche (über 100 Millionen Vermögen) und ÜBER-Reiche. Diese haben mit ihrer Lobbyarbeit zu der Entwicklung beigetragen, dass die Erbschaftssteuer sie privilegiert. Deshalb gehört die Erbschaftssteuer auch reformiert.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sollen wir die Fragen für die beantworten oder wie ist das gemeint? Die Standardantwort auf tendenziösen Propagandaberichten des ÖRR lautet doch immer: Schwachsinn.
Ach ja, stimmt. Es geht halt nichts über den Qualitätsjournalismus des Focus. Hatte ich für nen Moment vergessen. Dann halt so:
Was gegen die Spaltung helfen soll

Die Studie belässt es nicht bei der Diagnose – sie benennt drei große Stellschrauben:

1. Bessere Arbeit und mehr Tarifbindung

Mehr sichere, tarifgebundene Jobs
Qualifizierung statt schneller Vermittlung in Kurzzeitjobs
Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
2. Stärkere soziale Sicherung

Leistungen müssen soziale Teilhabe sichern
Kritik an geplanten Nullrunden in der Grundsicherung
Warnung vor der Rückkehr des „Vermittlungsvorrangs“, der Qualifizierung verdrängen würde
3. Höhere Steuern auf sehr hohe Einkommen und Vermögen

Höherer Spitzensteuersatz
Kapitalerträge wieder progressiv versteuern
Weniger Schlupflöcher bei der Erbschaftsteuer
Wiedereinführung der Vermögensteuer
Spannagel betont dabei: „Omas Häuschen“ müsse weiterhin steuerfrei vererbt werden – aber Millionenerbschaften bräuchten andere Regeln.
https://www.focus.de/finanzen/ungleichheit-auf-hoechststand-das-vertrauen-broeckelt-vor-allem-unten_7d2f182a-0129-4ee6-9be6-a9969df55076.html


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 10:08
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es ging darum, dass eine Durchschnittsfamilie vergleichsweise wesentlich mehr Einkommenssteuern zahlt, als ein ÜBER-Reicher für sein Einkommen, seinen Assets , die mit der Kapitalsteuer versteuert werden, die wiederum erheblich niedriger ist als Einkommenssteuer.
Das ist falsch - wieso wiederholst Du das?
ich habe es Dir vorgerechnet, hast Du irgendwelche Verständnisprobleme, tu Dir einen gefallen und zeige diesen Beitrag deiner Steuerberaterin....Alternativ kannst Du mir deine Rechnung zeigen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nach DIW und OECD verdient eine „Mittelschicht“ Familie mit zwei Kindern im besten Fall 7500€ netto. Dafür sind ca.135.000€ brutto notwendig, die Steuern (und Soli in der Gleitzone)bei der ungünstigsten Konstellation sind ca. 28.000€ im Jahr, somit 20,7%.
Die hier genannten Reichen (Mill./Mrd.) die wesentlich höhere Kapitalerträge haben, zahlen 25% EKst. pauschal und Soli drauf, somit 26,7%.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sei doch einfach still. Dein Gelaber erreicht nun wirklich nicht die höchsten Sphären.
Meine Inhalte sind richtig, egal was eine unwissende graue Maus dazu sagt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ebenso wenig wie deine Einkünfte sich dort befinden, wie bei den Personen, von denen die Rede ist.
:D aber deine Einkünfte befinden schon dort wo die Personen sind für die Du kämpfst..uneigennützig, selbstverständlich.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht halt nichts über den Qualitätsjournalismus des Focus. Hatte ich für nen Moment vergessen. Dann halt so:
1. "Arbeit" - ha ha, da sehe ich schon die ersten Probleme
2. "höhere Sozialsicherung" -> höhere Steuern, höhere Sozialabgaben...macht mal!
3. "höhere Spitzensteuer & Co." -> ja, macht mal


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 11:07
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich habe es Dir vorgerechnet, hast Du irgendwelche Verständnisprobleme, tu Dir einen gefallen und zeige diesen Beitrag deiner Steuerberaterin....Alternativ kannst Du mir deine Rechnung zeigen.
Tickst du noch richtig? Glaubst du mir wäre das hier Wert, meine Steuerberaterin anzutexten? Zu erkennen, dass du herumschwallst, braucht man nur Google KI zu befragen:
1. Steuerlicher RahmenSteuersatz: Bei \(135.000\) Euro zu versteuerndem Einkommen greift in Deutschland bei der Einkommensteuer der progressive Verlauf (Spitzensteuersatz).
Ehegattensplitting: Für Verheiratete werden die Einkommen zusammengelegt und halbiert, was die Steuerlast im Vergleich zu Alleinstehenden abmildert.

2. Der wahre Abgabenmix (Brutto zu Netto)Von einem Bruttojahreslohn von \(135.000\) Euro müssen Familien nicht nur Einkommensteuer zahlen, sondern auch in die gesetzlichen Sozialversicherungen einzahlen.Steuern: Je nach Familienkonstellation, Sonderausgaben (z. B. Kinderbetreuungskosten, Versicherungen) und Splittingvorteil werden hier ca. \(18.000\) bis \(25.000\) Euro fällig.Sozialabgaben: Der Arbeitnehmeranteil für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung schlägt mit etwa 20 % zu Buche, was bei \(135.000\) Euro Brutto rund \(27.000\) Euro entspricht.Gesamtabzug: Die gesamte Abgabenlast (Steuern und Sozialabgaben zusammen) liegt somit oft bei über 35 % bis 40 % des Bruttoeinkommens.
Was ja wohl auch höher ist, als die ca. 26% Abgeltungssteuer für iwelche Assets. Also höre auf, Geschichten zu erzählen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Meine Inhalte sind richtig, egal was eine unwissende graue Maus dazu sagt.
Sie sind nicht richtig (s.o.) schon gar nicht in sozialer Hinsicht. Und btw. lieber ne graue Maus als ein alter verfressener & geldgieriger Mäuserich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:aber deine Einkünfte befinden schon dort wo die Personen sind für die Du kämpfst..uneigennützig, selbstverständlich.
nö. Aber das sind insb. die Menschen, die Solidarität benötigen. Die ÜBER-Reichen sind auf Unterstützung nicht angewiesen. Ausser ungefragt von iwelchen Kleinmillionöhren mit Helfersyndrom.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 11:13
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was ja wohl auch höher ist, als die ca. 26% Abgeltungssteuer für iwelche Assets. Also höre auf, Geschichten zu erzählen.
Du schreibst komplett wirres Zeug, zuerst das:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es ging darum, dass eine Durchschnittsfamilie vergleichsweise wesentlich mehr Einkommenssteuern zahlt, als ein ÜBER-Reicher für sein Einkommen, seinen Assets , die mit der Kapitalsteuer versteuert werden, die wiederum erheblich niedriger ist als Einkommenssteuer.
und jetzt kommst Du mit Brutto/Netto und packst Sozialabgaben rein.
Klar dass bei so einer dämlichen Argumentation nichts rum kommt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und btw. lieber ne graue Maus als ein alter verfressener & geldgieriger Mäuserich.
Na ja, der hat zumindest was zu essen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.05.2026 um 11:17
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es ging darum, dass eine Durchschnittsfamilie vergleichsweise wesentlich mehr Einkommenssteuern zahlt, als ein ÜBER-Reicher für sein Einkommen, seinen Assets , die mit der Kapitalsteuer versteuert werden, die wiederum erheblich niedriger ist als Einkommenssteuer.
Du scheinst nach Belieben Steuern und Gesamtabgaben nach Lust und Laune durcheinanderzubringen.

Zu den reinen Steuern hat ApexOne ja eben schon etwas gesagt. Ich möchte noch hinzufügen, dass die 25% Steuer auf Kapitaleinkünfte (also im Prinzip ausgezahlte Unternehmensgewinne) nicht das einzige ist, denn die Gewinne wurden im Unternehmen bereits besteuert, sodass im Prinzip die Gewinne doppelt besteuert werden. Wenn Unternehmen die ausgezahlten Dividenden als Betriebsausgaben geltend machen könnten, wäre das etwas anderes, aber so ist es ja nicht.

Ich nehme an, wenn du als selbständige Unternehmerin auf deine Einkünfte erst Gewerbesteuer und auf den Rest nochmal Einkommensteuer zahlen müsstest, wärst du auch nicht sonderlich glücklich. Bei Aktienbesitzern ist das aber anscheinend ok, und es wird sich noch darüber beschwert, die zweite Steuerzahlung läge nur bei 25%.

Bei deiner zweiten Variante, wenn du Steuern und Sozialabgaben zusammenzählst, muss man eben betrachten, dass die Sozialabgaben sozusagen fest sind. Bei geringeren Einkommen gibt es noch Ermässigungen, aber es gibt eine obere Grenze. Und bei einem mehr oder wenigen festen Betrag an Sozialabgaben ist der Anteil natürlich höher, wenn das Gesamteinkommen niedrig ist, das ist einfachste Mathematik.

Krankenversicherung muss der Aktienbesitzer zwar nicht als Sozialbabgaben zahlen, aber trotzdem aus den Einkünften. Arbeitslosen- und Rentenversicherung zahlt er nicht, dafür bekommt er aber auch keine Leistungen aus diesen Bereichen.

Nun mag man das ja ungerecht finden, dass Normalverdiener einen relativ grossen Anteil an Sozialabgaben haben, aber das ist eine gesetzliche Regelung und damit gesellschaftlicher Konsens. Mit Kapitalismus hat das überhaupt nichts zu tun.


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