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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.570 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.06.2026 um 12:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:+3%
das ist so konkret, für was wäre das?

Ich finde den Grundgedanken eigentlich ganz interessant. Allerdings müßte man die Versicherungbeiträge doch auch progressiv zu den Einnahmen gestalten, oder nicht? Die Höhe der Grundsicherung müßte ja mind. das Existenzminimum sein. Wie willst Du "in die Pflicht nehmen"? Und was passiert, wenn dann doch weniger einzahlen -> Beiträge nicht ausgezahlt werden können? Wer springt dann ein? Ein Rückversicherer?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.06.2026 um 12:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:das ist so konkret, für was wäre das?
Damit der 2027 Fonds nicht im Minus gegen Jahresende läuft wegen der Inflation. Alternative: der Staat legt diese 3% drauf, er kassiert durch die Inflation eh mehr.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Allerdings müßte man die Versicherungbeiträge doch auch progressiv zu den Einnahmen gestalten, oder nicht?
Nein, wieso? bei gleicher Leistung, sollte auch die Einzahlung gleich sein.
Ich verstehe aber den Gedanken, ich denke Progression ist nicht notwendig, allerdings ein % Würde auch gehen, da zahlen Reiche auch mehr.
Übrigens dass kann man bei allen Versicherungen machen, man könnte sie zusammenzählen und schwupps, eine echte demokratische und solidarische Bürgerversicherung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie willst Du "in die Pflicht nehmen"?
Auf der Basis der EkSt Erklärung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und was passiert, wenn dann doch weniger einzahlen -> Beiträge nicht ausgezahlt werden können?
Der Beitrag steigt, logisch.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wer springt dann ein? Ein Rückversicherer?
Nein, der Staat - auch aus deinen Links kann man ableiten dass der Staat hier hoheitliche Aufgaben hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.06.2026 um 13:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich verstehe aber den Gedanken, ich denke Progression ist nicht notwendig
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Auf der Basis der EkSt Erklärung.
Die Einkommenssteuer wird ja progressiv gezahlt. Ich denke es geht dabei um's Gleichheitsprinzip. Jeder zahlt anteilig x% zu seinem Einkommen.
Und da sind wir dann wieder bei dem Thema, dass Über-Reiche ihre Einkünfte nur in iwelche Schachteln verteilen brauchen, und schwupps *keine Einkünfte mehr ... schwuppi schwupps 🤡
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Übrigens dass kann man bei allen Versicherungen machen, man könnte sie zusammenzählen und schwupps, eine echte demokratische und solidarische Bürgerversicherung.
Ich hab gerade noch mal geschaut:
Staatliche Leitungen aus den allgemeinen Steuereinnahmen

Aus der Gesamtmasse der allgemeinen Steuern (wie Lohn-, Einkommen- und Umsatzsteuer) erbringt der Staat folgende grundlegenden Leistungen für die Gesellschaft:

Soziales und Arbeit: Der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt. Finanzierung von Renten, Bürgergeld, Wohngeld, Kindergeld und Sozialhilfe.

Öffentliche Infrastruktur: Bau und Unterhalt von Straßen, Schienenwegen, Wasserstraßen sowie der digitalen Netze.

Bildung und Forschung: Finanzierung von Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen (z.B. Fraunhofer-Gesellschaft) und BAföG.

Innere und äußere Sicherheit: Kosten für Polizei, Bundeswehr, Justiz, Katastrophenschutz und Nachrichtendienste.

Gesundheitswesen und Umwelt: Finanzierung von Krankenhäusern, Gesundheitsämtern, Natur- und Klimaschutzprojekten.

Verwaltung und Subventionen: Betrieb von Behörden, Ministerien, Gerichten sowie staatliche Förderungen für Wirtschaft, Kultur und Landwirtschaft.
Google KI

Die Grünen haben die Idee hinsichtlich einer Bürgerversicherung
Die Bürgerversicherung der Grünen ist ein Konzept zur grundlegenden Reform des deutschen Gesundheitssystems mit dem Ziel, das Zwei-Klassen-System abzuschaffen und alle Bürger solidarisch an der Finanzierung zu beteiligen
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen fordert die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung, um das Gesundheitssystem zu stabilisieren und die Zwei-Klassen-Medizin abzuschaffen. Nach ihrem Modell sollen alle Bürger in eine gemeinsame Krankenversicherung einzahlen, ohne Ausnahme von Beamten, Selbstständigen oder Gutverdienern.
Erweiterte Beitragspflicht: Zur Finanzierung sollen nicht nur Erwerbseinkommen herangezogen werden, sondern auch Mieteinnahmen, Zinsen und hohe Kapitalerträge. Die Beitragsbemessungsgrenze soll schrittweise angehoben oder abgeschafft werden.
Google KI

etc.


Wo siehst Du denn den Vorteil für alle, wenn man weniger Staat und dafür eine Bürgerversicherung hat? Denkst Du das wird in Summe günstiger für den Einzelnen als die entsprechenden Steuern?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.06.2026 um 14:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Einkommenssteuer wird ja progressiv gezahlt. Ich denke es geht dabei um's Gleichheitsprinzip. Jeder zahlt anteilig x% zu seinem Einkommen.
Und da sind wir dann wieder bei dem Thema, dass Über-Reiche ihre Einkünfte nur in iwelche Schachteln verteilen brauchen, und schwupps *keine Einkünfte mehr ... schwuppi schwupps 🤡
Schwuppi Schwupps machen das nicht nur Ueberreiche sondern auch Normalos mit 100k im Jahr. Warum? Weil sie etwas erkannt haben, was andere nicht erkannt haben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.06.2026 um 14:57
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Einkommenssteuer wird ja progressiv gezahlt. Ich denke es geht dabei um's Gleichheitsprinzip.
Joah, aber Versicherungen sind nicht progressiv, RV und AV erzeugen sogar einzahlungsabhängige Auszahlungen...also muss man hier ein bißchen Abwägen.

Im Übrigen die Rentenkommission empfiehlt größere Berücksichtigung der Einzahlungen/Beteiligungen von Lesitungsträgern - denen leuchtet schon ein dass es die Leute frustriert Tausende und Abertausende Euros zu zahlen um in Notfall das Gleiche zu haben wie einer der noch nie was einbezahlt hat.

Es ist schon ein Drecksstaat in dem man zB für 30-35-40 Jahre Maximalsätze in die SV und entsprechend hohe Einkommensteuer um dann in max. 2 Jahre zum Grundsicherungsempfänger zu werden.

Das ist übrigens meine Motivation: aus dem unverbindlichem "zahl Du mal Steuern egal was wir damit machen" zu einer echten, verpflichtenden staatlichen Leistung...der Witz soll ein Ende haben.

*ich werde mal eine Berechnung nachreichen wie die Zusammenlegung RV,PV,AV,GKV aussehen könnte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 06:52
@mitH2CO3
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:*ich werde mal eine Berechnung nachreichen wie die Zusammenlegung RV,PV,AV,GKV aussehen könnte.
Alles mit claude.ai sonnet4.6 recherchiert:
Gesetzliche Rentenversicherung: rund 350+ Mrd. € (2025)
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): 352,4 Mrd. € (2025)
Soziale Pflegeversicherung: 73,8 Mrd. € (2025)
Arbeitslosenversicherung (Bundesagentur für Arbeit): 52,04 Mrd. € (2025)

Summe 828,24 Mrd.

---------------------
Betrachtung pro Kopf der Bevölkerung (Ausgaben ÷ 84,1 Mio.):

Rentenversicherung (350 Mrd. €): ca. 4.160 €
GKV (352,4 Mrd. €): ca. 4.190 €
Pflegeversicherung (73,8 Mrd. €): ca. 880 €
Arbeitslosenversicherung (52,04 Mrd. €): ca. 620 €
Summe (828,2 Mrd. €): ca. 9.850 €

Pro sozialversicherungspflichtig Beschäftigtem (Ausgaben ÷ 34,9 Mio.):

Rentenversicherung: ca. 10.030 €
GKV: ca. 10.100 €
Pflegeversicherung: ca. 2.115 €
Arbeitslosenversicherung: ca. 1.490 €
Summe: ca. 23.730 €

Pro Erwerbstätigem insgesamt (Ausgaben ÷ 46,0 Mio., inkl. Selbstständige/Beamte):

Rentenversicherung: ca. 7.610 €
GKV: ca. 7.660 €
Pflegeversicherung: ca. 1.605 €
Arbeitslosenversicherung: ca. 1.130 €
Summe: ca. 18.000 €

Nach einfacher Betrachtung müsste also pro Erwerbstätigen (inkl. Beamte, Selbstständige) 1500€ Monat reinkommen um alle Kosten zu decken, wenn man das durch 2 teilt wegen dem AG Anteil bleiben pro Monat 750€ bei Angestellten, 1500€ bei den anderen.

Also, absolut machbar.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 09:49
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nach einfacher Betrachtung müsste also pro Erwerbstätigen (inkl. Beamte, Selbstständige) 1500€ Monat reinkommen um alle Kosten zu decken, wenn man das durch 2 teilt wegen dem AG Anteil bleiben pro Monat 750€ bei Angestellten, 1500€ bei den anderen.

Also, absolut machbar.
Da Du ja Zahlen magst, geh' ich jetzt mal vertrauensvoll davon aus, dass Deine Berechnungen/Überlegungen soweit stimmen. Darauf aufbauend empfehle ich 😏 dass der AG - so wie in Finnland bei der Rentenversicherung - 2/3 der Rentenversicherungseinzahlungen übernimmt. Das kann er ja alles als Betriebsausgaben absetzen :Y:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Also, absolut machbar.
Derzeit zahlt man ja etwa 20,3% des Bruttolohns als Eigenanteil für Sozialversicherungen. Jetzt müßte man halt ausrechnen in welchem Modell man bis zu welchem Gehalt günstiger aufgehoben ist, oder?

Dazu kämen dann auch noch die staatliche Abgaben für Infrastruktur, Sicherheit, Verteidigung, Behördenwesen, Bildung. Wieviel Prozent vom Gehalt wird das denn wohl etwa im Monat sein, um mal ne Vorstellung zu erhalten, was dann jede/r insgesamt zu wuppen hätte im Vergleich zu jetzt.

Die Reform der Erbschaftssteuer, eine Vermögenssteuer und eine int. Milliardöhrssteuer würden aber auch Geld bringen, was man für Grunderbe und weitere steuerliche Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen nehmen könnte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 14:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Reform der Erbschaftssteuer, eine Vermögenssteuer und eine int. Milliardöhrssteuer würden aber auch Geld bringen, was man für Grunderbe und weitere steuerliche Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen nehmen könnte.
Raub. Mehr ist das nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 15:41
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:dass der AG - so wie in Finnland bei der Rentenversicherung - 2/3 der Rentenversicherungseinzahlungen übernimmt. Das kann er ja alles als Betriebsausgaben absetzen :Y:
Na ja, die AG Anteile erarbeitet auch der AN, es ist schon wichtig wie hoch die sind, egal ob man sie absetzt oder nicht.
Hinweis: auch deine SV (alle 4) werden abgesetzt, sprich von der zu versteuernden Summe.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Derzeit zahlt man ja etwa 20,3% des Bruttolohns als Eigenanteil für Sozialversicherungen.
Ein Vollzeitmindestlöhner kommt auch ca. 27855€ Brutto, sein Anteil an der Bürgerversicherung wäre 750*12=9.000 somit ca. 32%...dafür würde für die EkSt. komplett entfallen.

Es wäre für die meisten Leute tendenziell ein bißchen mehr Netto, ein echter Anspruch und vor allem der Staat kann nicht mehr schieben und verschleiern wie er gerne würde.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Da Du ja Zahlen magst
Nicht nur das, ich kann damit umgehen.. :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 18:38
Zitat von vx110vx110 schrieb:Raub. Mehr ist das nicht.
Jo, genau 😂

Die Vermögenssteuer ist seit 1997 ausgesetzt ... bedeutet bis Ende 1996 gab es sie ... ganz legal, kein Raub kein Garnix. Das Bundesverfassungsgericht hatte geurteilt, dass Immobilienvermögen im Vergleich zu Geldvermögen ungerechtfertigt niedrig bewertet wurde. Seit dem hat sich keine Sau mehr richtig um die Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer gekümmert. Kannst safe davon ausgehen, dass dieses den gleichen Grund hat, wie die bisherige Vermeidung der Erbschaftssteuerreform: die Lobbybande der Über-Reichen!

Zur int. Milliardärssteuer hatte ich bereits mehrfach dargelegt, dass die überreichen Umweltverpester unverantwortlich und unbehelligt mit ihren Jets, Yachten und Riesenimmobilien jährlich eine so extreme CO2-Emission produzieren, wie unsereins im Leben nicht. Auch ihre Aktien und Unternehmeranteile, die CO2-intensive Produktion fördern, gehören besteuert. Sie könnten ja um Steuern zu sparen, in emissionsärmere Unternehmen investieren. Dann hätten alle was davon.

Denk' doch einfach mal drüber nach, wer hier wem das Klima "raubt" resp. zerstört, einfach so, weil man's halt kann. Fuck.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 18:52
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hinweis: auch deine SV (alle 4) werden abgesetzt, sprich von der zu versteuernden Summe.
Is bekannt, ja. Wollte es lediglich erwähnt haben, damit es nicht so weh tut 🫥
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein Vollzeitmindestlöhner kommt auch ca. 27855€ Brutto, sein Anteil an der Bürgerversicherung wäre 750*12=9.000 somit ca. 32%...dafür würde für die EkSt. komplett entfallen.
Das sind für den erst mal 12% mehr als vorher. Wenn die Einkommenssteuer gestrichen würde, wie werden denn dann die staatlichen Abgaben für Infrastruktur, Sicherheit, Verteidigung, Behördenwesen, Bildung finanziert? Das ist doch völlig abwegig. Nach meinem Malen nach Zahlen wird das also für die Schwächsten teuerer als vorher 🤨 -> Einkommenssteuer und 32% für die Versicherungen. Das kann doch nicht Dein Ernst sein?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nicht nur das, ich kann damit umgehen.. :D
Jo, dann sag was zum zuvor genannten Punkt. Hier geht es ja nicht um Schönrechnen oder Vermögen auf Null rechnen sondern ggf. um eine echte Beeinträchtigung der Lebensqualität für Menschen mit niedrigeren Einkommen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 19:19
Zitat von vx110vx110 schrieb:Raub. Mehr ist das nicht.
Dass Millionäre und "Überreiche" so viel Geld ansammeln?
Ja, könnte man so sehen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 19:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Denk' doch einfach mal drüber nach, wer hier wem das Klima "raubt" resp. zerstört, einfach so, weil man's halt kann. Fuck.
In dem Maß wie es sich gewuenscht wird, ist es Raub.

Und sorry, dass Klima interessiert mich erstmal weniger. Da koennen andere erstmal anfangen, nicht Ihren Muell in saemtlichen Ausfahrten zu entsorgen oder in den Fluss zu kippen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Dass Millionäre und "Überreiche" so viel Geld ansammeln?
Ja, könnte man so sehen.
Die uebliche Laier… alles Verbrecher nicht wahr? Dein Chef wahrscheinlich auch, der dir dein Lohn zahlt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 19:53
Zitat von vx110vx110 schrieb:Die uebliche Laier… alles Verbrecher nicht wahr?
Sach mal ... wer ist denn mit Raub hier angekommen. Immer schön Fronten bilden, gelle? Du bekommst nicht mit, dass es darum aber gar nicht geht. Wir alle leben hier auf dem Planeten ... and there is no planet B. Wenn die Überreichen nicht kapieren wollen, dass wir in einer - zum großen Teil von ihnen verschuldeten - Klimakrise stecken, dann müßen sie dafür wenigstens ablatzen, damit man mit dem Geld in klimafreundliche Projekte investieren kann.

Aber ich denke Du willst kontra sein. Scheiss Deutschland alles KAKA hier. Ja, dann geh' doch endlich. Gute Reise, guten Weg!

Wir brauchen hier ne andere Energie, und nicht dieses Gejaule und Geheule und Deutschlandgebasche. Wir leben in einer Übergangszeit, die naturgemäß Umwälzungen mit sich bringt. Da braucht es konstruktive Gedanken, wie die Gesellschaft den Wechsel zum Informationszeitalter hinbekommen kann, und was man zum Klimaschutz beitragen könnte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 21:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sach mal ... wer ist denn mit Raub hier angekommen.
Ich. Ich sehe das nachwievor so. Warum werden Leistungsbringer so derbe benachteiligt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Aber ich denke Du willst kontra sein. Scheiss Deutschland alles KAKA hier. Ja, dann geh' doch endlich. Gute Reise, guten Weg!
Ich bin Kontra. Es scheint eher ein Problem fuer dich zu sein, dass es auch mal Gegenwind gibt. Das es eben Leute gibt, die nicht zu allem Ja und Amen sagen und sich die Wurst vom Brot nicht ziehen lassen.

Es ist halt immer das selbe. Millionaire, Gutverdiener sollen zur Kasse gebeten werden, dabei zahlen die auch Loehne. Viele davon vergessen die Kredite, Risiken etc… . Und wenn man dann etwas gesundes profitables erreicht hat, wird man gebashed und soll nur zahlen. Typisch deutsche Neidgesellschaft.



Und mach dir um mich bitte keine Sorgen😊 Ich bin auf dem besten Wege, diesem Land den Ruecken zu kehren. Es liest sich halt noch besser bei Meerluft. Uebrigens habe Ich dafuer viel getan und nicht gehofft, dass es mir jemand geben wird.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir brauchen hier ne andere Energie, und nicht dieses Gejaule und Geheule und Deutschlandgebasche. Wir leben in einer Übergangszeit, die naturgemäß Umwälzungen mit sich bringt. Da braucht es konstruktive Gedanken, wie die Gesellschaft den Wechsel zum Informationszeitalter hinbekommen kann, und was man zum Klimaschutz beitragen könnte.
Ich glaube, dass man erstmal konstruktive Gedanken in anderen wichtigen Bereichen braucht, als Klimaschutz und sonstiges. Wird ja ueberall gemault das Geld fehlt… nur mal so.

Nachwievor… statt eine gewisse Sparte zu bestrafen, sollte man mal lieber ueberlegen.. wie man alle entlastet. Ist fuer mich auch in irgendeiner Art humaner, als immer nur eine Sparte zu bashen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

30.06.2026 um 21:40
Zitat von vx110vx110 schrieb:Warum werden Leistungsbringer so derbe benachteiligt.
Bitte konkret wo und von wem?
Zitat von vx110vx110 schrieb:Es scheint eher ein Problem fuer dich zu sein, dass es auch mal Gegenwind gibt.
Null. Es geht um Inhalte, Argumente (inklusive Belege ggf.). Mir ist total bewußt, dass ich Fehler mache. Genauso bewußt ist mir aber auch, dass andere Fehler machen. (Is hier auch nicht ganz so einfach, weil ich keine Ahnung von Steuern habe. Ehrlich gesagt habe ich mich vor dem Schreiben in diesem Thread garnicht mit iwelchen Steuern beschäftigt. Habe jedoch verstanden, dass Steuern sehr relevant sind. Aber es geht beim Topic ja auch nicht ausschließlich um Steuern.)
Zitat von vx110vx110 schrieb:Millionaire, Gutverdiener sollen zur Kasse gebeten werden, dabei zahlen die auch Loehne. Viele davon vergessen die Kredite, Risiken etc… . Und wenn man dann etwas gesundes profitables erreicht hat, wird man gebashed und soll nur zahlen. Typisch deutsche Neidgesellschaft.
Wirklich ganz ganz ehrlich: sch*** was auf Neid! Echt jetzt. Interessiert doch keine Sau. Jeder hat was er hat. Viel wichtiger ist, dass tatsächlich genau die Leute zur Kasse gebeten werden, die sich durch ihre Lobbytruppe von so ziemlich allen Steuern befreien lassen. Das ist jedoch nicht im Interesse der Gesellschaft, weil derart wichtige Steuern verloren gehen. Das muß man realisieren, und dann einfordern. Und das ist weder unangemessen noch ungerecht geschweige denn Raub. Das ist fair. Und nur zum richtigen Verständnis: es geht nicht um iwelche Millionäre. Es geht um ÜBER-REICHE mit einem Vermögen über 100 Millionen.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Und mach dir um mich bitte keine Sorgen😊 Ich bin auf dem besten Wege, diesem Land den Ruecken zu kehren. Es liest sich halt noch besser bei Meerluft. Uebrigens habe Ich dafuer viel getan und nicht gehofft, dass es mir jemand geben wird.
Ich mache mir null Sorgen, alles fein. Du lebst ein selbstbestimmtes Leben, und bist bald am Meer. Alles Gute!
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich glaube, dass man erstmal konstruktive Gedanken in anderen wichtigen Bereichen braucht, als Klimaschutz und sonstiges. Wird ja ueberall gemault das Geld fehlt… nur mal so.
Na ja, das Klima und dieser Planet sind unsere Lebensgrundlage. Was gibt es Wichtigeres? Aber gut, für manche ist es das Geld. Bitte. Nur dran denken: wenn das Klima nix mehr hergibt außer Dürre: Geld kann man nicht (fr)essen -> game over, auch für ÜBER-Reiche.
Zitat von vx110vx110 schrieb:Nachwievor… statt eine gewisse Sparte zu bestrafen, sollte man mal lieber ueberlegen.. wie man alle entlastet. Ist fuer mich auch in irgendeiner Art humaner, als immer nur eine Sparte zu bashen.
Entlastung für so gut wie alle, ja. Und Belastung für die, die sich bisher entlastet haben. Jetzt sind sie an der Reihe. Der eigentliche Witz ist ja, dass die ÜBER-Reichen trotz der Belastung ÜBER-reich bleiben werden 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

01.07.2026 um 03:56
Zitat von vx110vx110 schrieb:Warum werden Leistungsbringer so derbe benachteiligt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bitte konkret wo und von wem?
Vom Staat, Kommunen und Gemeinden und von den Sozialversicherungen. Sogar Arbeitgeber bezuschüssen untere Einkommensgruppen mehr.

Gutvediener haben zuerst mal viele Abzüge, speziell durch die progressive Besteuerung. Auch beim SV wo es flat ist erreichen die Höchstbeiträge unglaubliche Höhen, siehe GKV zB.

Danach geht es weiter -> alles Leistungen und Zuschüsse sind vom Brutto abhängig. Beispiele:

Kindergarten-/Kita-Gebühren (kommunal)

Ganztagsschule/Hort-Gebühren

Zuschüsse zum Mittagessen in Kita oder Schule

Ferienbetreuungszuschüsse

Musikschul- oder Vereinsbeiträge (oft kommunal gestaffelt)

Familienpässe vieler Städte und Gemeinden

Wohngeld

Kinderzuschlag

BAföG

Aufstiegs-BAföG

Elterngeld

Pflegeheimkosten (Eigenanteil)

Prozesskostenhilfe

Beratungshilfe

Wohnberechtigungsschein (Sozialwohnung)

Sozialer Wohnungsbau

Bürgergeld/Grundsicherung (zB. für Partner und Verwandte)

Grundsicherung im Alter

Sozialhilfe

Bildung und Teilhabe

Rundfunkbeitragsbefreiung

Bedeutet: was Du Netto hast interessiert niemanden, jeder knabbert da was aus dem Netto weg, obwohl es hohe SV und Steuerabzüge gab (+Soli zB.)

Und es geht tatsächlich weiter, trifft der GAU ein, aufgrund hervorragender Politik (Gruner Degrowth, SPD verarmt alle, Tax the Rich) wird deine Stelle gestrichen.
- Grundsicherung? Kriegst Du nicht, brauche dein Geld zuerst auf.
- oh jetzt bist in der Grundsicherung und deine Wohnung ist zu teuer? Die Wohnung die du bekommen hast weil Du Dich hinter allen anstellen musstest und für den Staat gut war, Du hast mit deiner hohen Miete hohe Steuern auch dort bezahlt und hast für die anderen die Günstigeren nicht besetzt?
*Wohngeld gab es nicht weil Du zu viel Brutto hattest.

Die Bruttobetrachtung unabhängig von der Summe der Abzüge oder den Zahlungen ist Benachteiligung pur...wenn man die überhaupt Zugang zu der Leistung bekommt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

01.07.2026 um 09:33
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Jo, dann sag was zum zuvor genannten Punkt. Hier geht es ja nicht um Schönrechnen oder Vermögen auf Null rechnen sondern ggf. um eine echte Beeinträchtigung der Lebensqualität für Menschen mit niedrigeren Einkommen.
Hier steht Deine Antwort noch aus. Die möchte ich gerne kennen, um zu erfassen, ob Du es tatsächlich so meinst, wie es mir zunächst scheint: höhere Gesamtabgaben für kleine und mittlere Einkommen (die Versicherungen plus staatliche Abgaben).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Gutvediener haben zuerst mal viele Abzüge, speziell durch die progressive Besteuerung.
die willst Du also nicht mehr, die progressive Einkommensbesteuerung? Damit sagst Du letztlich wiederum, dass Du auch den Sozialstaat nicht möchtest. Es geht nämlich um das Solidarprinzip, die Finanzierung der Gemeinschaft nach Leistungsfähigkeit. Wer mehr verdient zahlt einen höheren Anteil an den Staat, unsere Gesellschaft. So funktioniert es nun mal mit dem Solidarprinzip.

Auffallend an Deiner Auflistung finde ich, dass dieser Teil
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kindergarten-/Kita-Gebühren (kommunal)

Ganztagsschule/Hort-Gebühren

Zuschüsse zum Mittagessen in Kita oder Schule

Ferienbetreuungszuschüsse

Musikschul- oder Vereinsbeiträge (oft kommunal gestaffelt)

Familienpässe vieler Städte und Gemeinden

Wohngeld

Kinderzuschlag

BAföG

Aufstiegs-BAföG
der Bildungsbereich ist, wozu auch z.B. eine kostenlose warme Mahlzeit am Tag für Ganztagsschüler gehören sollte. Das sollte in einem gut funktionierenden Staat eigentlich selbstverständlich sein (-> s. Finnland). Bildung sollte für alle kostenlos sein, das sehe ich genau so. Zudem würden damit die Mütter entlastet. Sie haben Ausbildungen gemacht, und möchte auch in ihren Berufen arbeiten. Das geht aber nur, wenn man das Kind gut versorgt weiß.

Btw. gibt es Wohngeld nicht auch zur Tilgung von Hypotheken (Wohneigentum)? Ich meine Wohngeld kann man sowohl für Miete als auch für Eigentum beantragen. Bürgergeldempfänger erhalten kein Wohngeld, da sie ja schon eine Sozialleistung beziehen, hab' ich zumindest so verstanden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Elterngeld

Pflegeheimkosten (Eigenanteil)

Prozesskostenhilfe

Beratungshilfe

Wohnberechtigungsschein (Sozialwohnung)

Sozialer Wohnungsbau

Bürgergeld/Grundsicherung (zB. für Partner und Verwandte)

Grundsicherung im Alter

Sozialhilfe

Bildung und Teilhabe
Hier sehe ich im Sozialstaat die Priorität bei der Unterstützung der Schwächsten. Wenn man gut verdient, sollte man dem Staat nicht auf der Tasche liegen, sondern die angesprochenen Leistungen selbst tragen können. Das finde ich angemessen in einer Solidargemeinschaft.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- Grundsicherung? Kriegst Du nicht, brauche dein Geld zuerst auf.
Gibt es da nicht auch iwelche Freibeträge?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und es geht tatsächlich weiter, trifft der GAU ein, aufgrund hervorragender Politik (Gruner Degrowth, SPD verarmt alle, Tax the Rich) wird deine Stelle gestrichen.
Merkst Du noch was? Du suchst schon wieder Sündenböcke für die derzeitige Lage. Sie ist aber komplexer als nur zu sagen, die da sind wirtschaftswachstumsfeindlich eingestellt, und daher an der schwierigen Lage schuld. Wir befinden uns in einer alle herausfordernden Epoche und in einer Klimakrise. Die Lösungen nach denen man derzeit sucht, sind ebenso herausfordernd. Es gilt doch jetzt danach zu schauen, wie man ggf. ohne exponentielles Wachstum und ggf. anderen politischen Prioritäten zu einer Gesellschaftsform finden könnte, die dem Klima und dem Informationszeitalter gerecht wird. Da muß man im Kapitalismus Federn lassen, es braucht z.B. Grenzen nach oben sonst war's das mit der Demokratie. (-> TAX THE RICH 💰)

Mal sehen was da heute für Vorschläge kommen aus Berlin, zu den Themen Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

01.07.2026 um 14:58
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das sind für den erst mal 12% mehr als vorher. Wenn die Einkommenssteuer gestrichen würde, wie werden denn dann die staatlichen Abgaben für Infrastruktur, Sicherheit, Verteidigung, Behördenwesen, Bildung finanziert? Das ist doch völlig abwegig. Nach meinem Malen nach Zahlen wird das also für die Schwächsten teuerer als vorher 🤨 -> Einkommenssteuer und 32% für die Versicherungen. Das kann doch nicht Dein Ernst sein?
Wir waren da noch in der Flat Berechung, 1 Beitrag für alle gleich. In einer ansteigenden Progression würden die Einkommenstärkeren auch mehr einzahlen aber auch mehr raus bekommen.
Ich sehe schon gutes Potential die Leute zu motivieren wie in der RV (mehr einzahlen, mehr raus bekommen) zB mit Basic, Silver , Gold Tarifen in der GKV...mehr GKV zahlt, hat auch mehr Leistungen über Basic.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:die willst Du also nicht mehr, die progressive Einkommensbesteuerung? Damit sagst Du letztlich wiederum, dass Du auch den Sozialstaat nicht möchtest. Es geht nämlich um das Solidarprinzip, die Finanzierung der Gemeinschaft nach Leistungsfähigkeit. Wer mehr verdient zahlt einen höheren Anteil an den Staat, unsere Gesellschaft. So funktioniert es nun mal mit dem Solidarprinzip.
1. auch in einer Flat Besteuerung zahlen Gutverdiener mehr, daher kann ich das so nicht gelten lassen. 15% aus 50.000 Brutto wäre immer noch die Hälfte von 15% aus 100.000. Die richtige Frage ist was hat der 100.000 Verdiener wenn durch den ansteigenden Prozentsatz auf das 3,46 kommt? (Berechnung unten)
2. Progression ist halt so eine Sache: der Kommunist freut sich wenn er hört dass der Prozentsatz steigt und somit der Steuerbetrag überproportional, aber wenn der Gutverdiener etwas absetzen kann weint der Kommunist weil der Steuerbetrag überproportional abfällt. Bleiben wir bei den 50.000 und 100.000 -> ein 1000er abgesetzt von 100k bringt mehr Steuererstattung wie ein 1000er abgesetzt bei 50.000.
Konkret berechnet:
50.000 Steuer 6.819€
49.000 Steuer 6.570€
Erstattung 249€

100.000 Steuer+ Soli 23.657,64€
99.000 Steuer+ Soli 23.231,28€
Erstattung 426.36€
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:der Bildungsbereich ist, wozu auch z.B. eine kostenlose warme Mahlzeit am Tag für Ganztagsschüler gehören sollte. Das sollte in einem gut funktionierenden Staat eigentlich selbstverständlich sein (-> s. Finnland). Bildung sollte für alle kostenlos sein, das sehe ich genau so. Zudem würden damit die Mütter entlastet. Sie haben Ausbildungen gemacht, und möchte auch in ihren Berufen arbeiten. Das geht aber nur, wenn man das Kind gut versorgt weiß.
Ja, man zahlt aber trotzdem nach Brutto. es ging darum ob Gutverdiener benachteiligt werden, jetzt könnte ich süffisant anmerken dass das Kind was dort Erziehung und was zu Essen bekommt kein Einkommen hat. Es ist ein Kind.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Btw. gibt es Wohngeld nicht auch zur Tilgung von Hypotheken (Wohneigentum)? Ich meine Wohngeld kann man sowohl für Miete als auch für Eigentum beantragen.
Ja, nennt sich Lastenzuschuss, gilt nicht für Gutverdiener.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gibt es da nicht auch iwelche Freibeträge?
Yepp, nennt sich Schönvermögen, ab heute 10k Single und 20k Verheiratete. Ein Witz.
Vorher (sprich bis gestern) war 40k mit Karenz von 1J.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Merkst Du noch was?
Ich halte mich für einen sehr aufmerksamen, super informierten Bürger, der nicht mal auf dem Kopf gefallen ist. Die Gesellschaft profitiert von mir als eher umgekehrt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du suchst schon wieder Sündenböcke für die derzeitige Lage.
Stimmt, ist einfach so passiert. Die Politiker haben im Bundestag geschlafen und die Gesetze haben sich von alleine geändert.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie ist aber komplexer als nur zu sagen, die da sind wirtschaftswachstumsfeindlich eingestellt, und daher an der schwierigen Lage schuld.
Komplex höre ich öfters, kommt bei mir an als "Du bist zu blöd zu kapieren". Aber was gibt es an den Wörter, unkomplex, nicht zu verstehen: Lohnnebenkosten zu hoch, Energiekosten zu hoch, arschlochmäßige/Bürger/Unternehmerfeindliche Bürokratie.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir befinden uns in einer alle herausfordernden Epoche und in einer Klimakrise.
Ui, komplex: wenn ich auf mein Produkt zig tausend Kosten, Abgaben, Steuern habe...kauf der Kunde woanders? Also so komplex finde ich das nicht.Überhaupt nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es gilt doch jetzt danach zu schauen, wie man ggf. ohne exponentielles Wachstum und ggf. anderen politischen Prioritäten zu einer Gesellschaftsform finden könnte, die dem Klima und dem Informationszeitalter gerecht wird. Da muß man im Kapitalismus Federn lassen, es braucht z.B. Grenzen nach oben sonst war's das mit der Demokratie. (-> TAX THE RICH 💰)
Ja ja und dann Kartoffelfeldern anlegen für das große Hunger.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mal sehen was da heute für Vorschläge kommen aus Berlin, zu den Themen Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik.
Ihr zahlt mehr dafür kriegt ihr weniger! Toll.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

01.07.2026 um 19:55
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bitte konkret wo und von wem?
Der deutsche Staat. Einfach gesagt, der Lohnzettel.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:weil ich keine Ahnung von Steuern habe.
Ich will dich da nicht angreifen aber Ich muss und will auch mal ehrlich sein. Wenn du dich ein wenig damit befassen würdest, selbstständig wärst und dann mal siehst, wie viel Vorsteuer und Ust. man schon zahlt, bin Ich mir sehr sicher, dass du das ein wenig verstehen würdest und selber zweifeln würdest, ob das alles so richtig ist. Warum? Weil man Risiko eingeht, Angestellte für Ihre Arbeit auch entlohnen muss und soll und am Ende soll auch noch der ein oder andere Euro mal da bleiben. Da gehört sooo viel dazu, was viele nicht sehen. Natürlich kann man sagen, ja du wolltest das so.. aber dann frage Ich... ja wer machts sonst?

Je höher die Zahl ist, umso krasser wird es. Mir jedenfalls geht das so. Und Ich war am Anfang auch komplett Ahnungslos was das mit den Steuern angeht. Aber mit der Zeit blickt man ein wenig anders darauf.

Ich sage nicht, dass man 0% haben soll aber das was aktuell abgeht ist viel zu viel. Einfach viel zu viel Abgaben und Steuern. In erster Linie arbeitet jeder für sich. Es ist einfach so. Auch meine Angestellten in den Betrieben arbeiten in erster Linie für sich. Wer das nicht versteht, dem ist nicht mehr zu helfen. Dann aber auf dem Lohnzettel, die halbe Zahl wegzuüberweisen, grob gesagt, ist einfach nicht fair. So sehe Ich das.

Man sollte in erster Linie für sich arbeiten damit es einem gut geht und nicht die Hälfte des Jahres für andere knechten bzw. dem Staat.

Ich kann das gefühlt endlos weiterführen mit Beispielen aus meinem Leben.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und das ist weder unangemessen noch ungerecht geschweige denn Raub. Das ist fair. Und nur zum richtigen Verständnis: es geht nicht um iwelche Millionäre. Es geht um ÜBER-REICHE mit einem Vermögen über 100 Millionen.
Doch, eine Erbschaftssteuer ist für mich Raub. Abbezahlt mit versteuertem Geld um dann nochmal drauf Steuern zu zahlen ist für mich die reinste Verarsche. Dann lieber nichts haben überspitzt gesagt. Gibt ja aber andere Mittel und Wege..
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Entlastung für so gut wie alle, ja. Und Belastung für die, die sich bisher entlastet haben. Jetzt sind sie an der Reihe. Der eigentliche Witz ist ja, dass die ÜBER-Reichen trotz der Belastung ÜBER-reich bleiben werden 💰
Mal aus Interesse:

Ab welchem Jahreseinkommen würdest du sagen, dieser und jener Prozentsatz wäre gerecthfertigt.


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