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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.908 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:+3%
das ist so konkret, für was wäre das?

Ich finde den Grundgedanken eigentlich ganz interessant. Allerdings müßte man die Versicherungbeiträge doch auch progressiv zu den Einnahmen gestalten, oder nicht? Die Höhe der Grundsicherung müßte ja mind. das Existenzminimum sein. Wie willst Du "in die Pflicht nehmen"? Und was passiert, wenn dann doch weniger einzahlen -> Beiträge nicht ausgezahlt werden können? Wer springt dann ein? Ein Rückversicherer?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 12:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:das ist so konkret, für was wäre das?
Damit der 2027 Fonds nicht im Minus gegen Jahresende läuft wegen der Inflation. Alternative: der Staat legt diese 3% drauf, er kassiert durch die Inflation eh mehr.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Allerdings müßte man die Versicherungbeiträge doch auch progressiv zu den Einnahmen gestalten, oder nicht?
Nein, wieso? bei gleicher Leistung, sollte auch die Einzahlung gleich sein.
Ich verstehe aber den Gedanken, ich denke Progression ist nicht notwendig, allerdings ein % Würde auch gehen, da zahlen Reiche auch mehr.
Übrigens dass kann man bei allen Versicherungen machen, man könnte sie zusammenzählen und schwupps, eine echte demokratische und solidarische Bürgerversicherung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie willst Du "in die Pflicht nehmen"?
Auf der Basis der EkSt Erklärung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und was passiert, wenn dann doch weniger einzahlen -> Beiträge nicht ausgezahlt werden können?
Der Beitrag steigt, logisch.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wer springt dann ein? Ein Rückversicherer?
Nein, der Staat - auch aus deinen Links kann man ableiten dass der Staat hier hoheitliche Aufgaben hat.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

um 13:46
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich verstehe aber den Gedanken, ich denke Progression ist nicht notwendig
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Auf der Basis der EkSt Erklärung.
Die Einkommenssteuer wird ja progressiv gezahlt. Ich denke es geht dabei um's Gleichheitsprinzip. Jeder zahlt anteilig x% zu seinem Einkommen.
Und da sind wir dann wieder bei dem Thema, dass Über-Reiche ihre Einkünfte nur in iwelche Schachteln verteilen brauchen, und schwupps *keine Einkünfte mehr ... schwuppi schwupps 🤡
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Übrigens dass kann man bei allen Versicherungen machen, man könnte sie zusammenzählen und schwupps, eine echte demokratische und solidarische Bürgerversicherung.
Ich hab gerade noch mal geschaut:
Staatliche Leitungen aus den allgemeinen Steuereinnahmen

Aus der Gesamtmasse der allgemeinen Steuern (wie Lohn-, Einkommen- und Umsatzsteuer) erbringt der Staat folgende grundlegenden Leistungen für die Gesellschaft:

Soziales und Arbeit: Der mit Abstand größte Posten im Bundeshaushalt. Finanzierung von Renten, Bürgergeld, Wohngeld, Kindergeld und Sozialhilfe.

Öffentliche Infrastruktur: Bau und Unterhalt von Straßen, Schienenwegen, Wasserstraßen sowie der digitalen Netze.

Bildung und Forschung: Finanzierung von Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen (z.B. Fraunhofer-Gesellschaft) und BAföG.

Innere und äußere Sicherheit: Kosten für Polizei, Bundeswehr, Justiz, Katastrophenschutz und Nachrichtendienste.

Gesundheitswesen und Umwelt: Finanzierung von Krankenhäusern, Gesundheitsämtern, Natur- und Klimaschutzprojekten.

Verwaltung und Subventionen: Betrieb von Behörden, Ministerien, Gerichten sowie staatliche Förderungen für Wirtschaft, Kultur und Landwirtschaft.
Google KI

Die Grünen haben die Idee hinsichtlich einer Bürgerversicherung
Die Bürgerversicherung der Grünen ist ein Konzept zur grundlegenden Reform des deutschen Gesundheitssystems mit dem Ziel, das Zwei-Klassen-System abzuschaffen und alle Bürger solidarisch an der Finanzierung zu beteiligen
Die Partei Bündnis 90/Die Grünen fordert die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung, um das Gesundheitssystem zu stabilisieren und die Zwei-Klassen-Medizin abzuschaffen. Nach ihrem Modell sollen alle Bürger in eine gemeinsame Krankenversicherung einzahlen, ohne Ausnahme von Beamten, Selbstständigen oder Gutverdienern.
Erweiterte Beitragspflicht: Zur Finanzierung sollen nicht nur Erwerbseinkommen herangezogen werden, sondern auch Mieteinnahmen, Zinsen und hohe Kapitalerträge. Die Beitragsbemessungsgrenze soll schrittweise angehoben oder abgeschafft werden.
Google KI

etc.


Wo siehst Du denn den Vorteil für alle, wenn man weniger Staat und dafür eine Bürgerversicherung hat? Denkst Du das wird in Summe günstiger für den Einzelnen als die entsprechenden Steuern?


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