ApexOne schrieb:Hmmm...ich kenne es um die Steuerlast zu drucken (Lidl), die Verwandten, speziell die nahen Erben vor einem Streit bewahren und MA ruhig zu stellen.
Bei denen geht es doch hauptsächlich um Steuervermeidung, um Steuervermeidung und - ach ja - um Steuervermeidung.
Bei den GWÖ-Unternehmen, die Stiftungen in Anspruch nehmen, geht es darum Unabhängigkeit zu sichern, den Zweck zu schützen und Gewinne dauerhaft zu binden. Hauptgründe sind:
Unverkaufbarkeit: Schutz vor feindlichen Übernahmen und Spekulanten.
Zweckbindung: Gesetzliche Garantie, dass der Gemeinwohl-Sinn ewig bleibt.
Gewinnverwendung: Geld fließt in die Firma oder soziale Projekte statt an private Erben.
Ausrichtung nach Werten
Fokus auf Mensch und Natur: Der Sinn der Arbeit bleibt immer fair, sozial und grün. Kein Wachstumsdruck: Das Ziel ist gutes Leben für alle, nicht nur immer mehr Geld für wenige.
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ApexOne schrieb:? wenn die ihren Gewinn reinvestieren, hat das Gemeinwohl nichts davon. Nixn!
Höh. Wenn die ihren Gewinn reinvestieren bleiben Arbeitsplätze erhalten, zudem wird Gewinn an andere Projekte gespendet, die mit gleichen Werten unterwegs sind. Alles im Sinne des Gemeinwohls.
ApexOne schrieb:Dem zufolge müssten alle MA das gleiche Gehalt haben, mit der Ausnahme dass die die weniger Vermögen haben mehr bekommen um es auszugleichen, und alle haben gleich viel zu sagen?
Quack.
Grundlagen der Bezahlung bei der GWÖ
Kein Einheitslohn: Die GWÖ schreibt keinen Einheitslohn vor, sondern fordert Lohngerechtigkeit und faire, transparente Strukturen.
Transparente Formeln: Viele GWÖ-Betriebe nutzen feste Gehaltsmodelle, die das Einkommen klar und nachvollziehbar berechnen.
Faktoren für Unterschiede: Das Gehalt unterscheidet sich meist je nach Qualifikation, Verantwortung, Aufgabenbereich und Betriebszugehörigkeit.
Begrenzte Spannen: Die Gehaltsunterschiede zwischen den niedrigsten und höchsten Löhnen sind in GWÖ-Unternehmen oft gedeckelt und viel kleiner als in herkömmlichen Firmen.
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ApexOne schrieb:Wenn ich mir das so anschaue, braucht es keine Stiftung, sondern alle MA sind gleichberechtigte Aktionäre mit dem einfachen Zusatz dass sie nur an anderen Aktionären verkaufen dürfen. Eine sogenannte "geschlossene AG" [gibt es so als Form in DE nicht, aber durch Vinkulierung erreicht man das]
Du denkst halt in Deinen eingefahrenen Bahnen. Damit besteht doch auch wieder das Risiko, dass irgendjemand die Mehrheit der Aktien hält. Bei den GWÖ-orientierten Firmen geht es aber genau darum, dass sich das Kapital nicht bei Einem konzentriert sondern dem Unternehmen gehört.
ApexOne schrieb:Also...ohne Gewinnversteuerung kann ich das nicht nachvollziehen...bleiben eV aber da gehen maximal 20% des zu versteuernden Einkommens oder alternativ bis zu 4 Promille (0,4 %) der Summe aus Umsätzen sowie Löhnen und Gehältern steuerlich absetzen.
Geh' und frag son Steuerkram bei
@bgeoweh ab. Der muß iwas verstanden haben, verspricht sich davon immerhin Tinte auf dem Füller.
ApexOne schrieb:Das ist hier auch jetzt mit Grundsicherung möglich - man könnte sagen weltweit einmalig. Mein Dank geht an denen die das finanziell ermöglichen.
.. was ja eine Schnittmenge mit den allermeisten hat, die derzeit Leistungen beziehen.
ApexOne schrieb:Bla bla. Gleichzeitig forderst Du von einer Bevölkerungsgruppe ihre Vermögen offen zu legen.
Jo, weil sie sich ihrer angemessenen und fairen Besteuerung durch Vermeidung entziehen.
ApexOne schrieb:Ohne "aktive Beteiligung"= Arbeit geht es nicht. Steht auch so in der Klein Satzung.
Natürlich geht es nicht ohne aktive Beteiligung. Und diejenigen, die sich nicht einbringen können werden nach wie vor vom Sozialstaat aufgefangen.
Was'n cooles Konzept, so auf den ersten Eindruck. Ich hab's in seiner ganzen Tragweite noch gar nicht richtig erfassen können. Hier wird die Transformation angesprochen, die es für Unternehmen braucht
UDamit Unternehmen innerhalb dieser Realität agieren können, ist
eine tiefgreifende Transformation der Unternehmen
erforderlich. Ein breites Spektrum an Ideen, Rahmenwerken, Mo-
dellen und Ansätzen ist entstanden, um die Trans-
formation von Unternehmen zu unterstützen: von
Modellen der Unternehmensgestaltung wie Ver-
antwortungseigentum (Steward Ownership), Ge-
nossenschaften, naturnaher Governance, Sozial-
unternehmen und Mitarbeitereigentum bis hin zu
umfassenderen Konzepten, Bewertungsrahmen und
Zertifizierungen. Die Gemeinwohl-Bilanz (CGBS) von
ECOnGOOD und das DDfB-Tool von DEAL sind Teil
dieser breiteren Bewegung zur Transformation von
Unternehmen.
https://germany.econgood.org/wp-content/uploads/sites/8/2026/07/ECG_DEAL_DE_v01.pdfEs war bisher an mir vorbeigegangen, dass es in Deutschland bereits über 1400 Unternehmen gibt, die GWÖ-orientiert arbeiten. WOW
:Y: