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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.571 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.07.2026 um 16:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Nach meinem Kenntnisstand lebten die Menschen seit Beginn des Ackerbaus im Patriarchat. Mit der Sesshaftwerdung begann man mit Viehzucht, Vorratshaltung, Landbesitz. Es entwickelten sich Machtstrukturen, bei denen das Eigentum an die männlichen Nachfahren vererbt wurde. Über die Zeit wurden das Machtverhältnis zwischen Mann und Frau dann auch noch durch Gesetze und Religionen verfestigt.
Das ist korrekt, der Kapitalismus hat das bestehende ungleiche Machtverhältnis genutzt und weiter verfestigt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Pharaonen, chinesische Kaiser horteten bereits die Reichtümer ihrer Länder (heute sind es halt ÜBER-Reiche Indivduen wie bspw. E. Musk)
Ich meine, in unserer Gegend waren doch auch Feudalherren unterwegs, die alles wegmezelten, was nicht ihren Interessen diente.
Das ist etwas vereinfacht dargestellt. Natürlich besaßen Herrschende in der Menschheitsgeschichte nahezu immer mehr als der "einfache" Bürger. Der Unterschied ist hier aber das Verhältnis. Während in vorkapitalistischen Epochen bedürfnisorientiert gewirtschaftet wurde, führt der Zwang des Kapitalismus zur Kapitalkkumulation zu einer enorm auseinandergehenden Vermögensverteilung.

Der König, Fürst, Lehnsherr, etc. musste gezwungenermaßen seine Untertanen verhältnismäßig gut versorgen, da sie sonst entweder schnell zugrunde gegangen wären oder ihn mit Fackeln und Mistgabeln vom Hofe gejagt hätten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wirtschaftliche Unterdrückung/Ausbeutung galt als normal, ebenso wie das Elend der Massen.
Das "Elend der Massen", oftmals bezogen auf das Mittelalter, ist eine überspitzte Darstellung aus der Neuzeit. Natürlich gab es auch Armut, aber der Großteil der Bevölkerung, ob nun in der Landwirtschaft oder im Handwerk, konnte davon auch gut leben. Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass der Arbeitsalltag natürlich körperlich anstrengend war, aber dies liegt natürlich auch in den fehlenden technologischen Möglichkeiten. begründet. Gerade diese körperliche Belastung setzt aber auch eine Versorgung mit Nahrung sowie Erholungszeiten voraus, da ansonsten das Arbeiten unter diesen Bedingungen dauerhaft unmöglich gewesen wäre.

Wenn man auf historische Quellen zurückgreift, erkennt man sogar, dass die Arbeitszeit im Durchschnitt sogar geringer war als heute. Und das ist eben im Unterschied zu der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung begründet. Heute dient Arbeit der Mehrung des Profites und diese strebt in Richtung des Unendlichen. Daher hat sich auch unsere Arbeitszeit nie verringert, obwohl die heutige Produktion um ein Vielfaches effizienter ist als früher.

Im Mittelalter beispielsweise diente die Wirtschaft in erster Linie der Befriedigung von Bedürfnissen. Und wenn die Ernte eingefahren und die Kornspeicher voll waren, dann war die Arbeit eben auch erledigt.
Nora Ritchie schätzt in ihrem Werk „Labour conditions in Essex in the reign of Richard II“ die durchschnittliche Jahresarbeitszeit im 14. Jahrhundert auf 1440 Stunden bei einem 12-Stunden-Tag. Somit kommen wir auf 120-160 Arbeitstage im Jahr. Dies liegt weit unter der heutigen Arbeitszeit eines Angestellten in Deutschland bei einer 40 Stunden Woche und 30 Tagen Urlaub im Jahr.
Quelle: https://sororeshistoriae.com/2019/01/04/mythbusters-schuften-bis-zum-umfallen/
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Der Kapitalismus für sich genommen ist ja nicht das Problem, sondern die ihm zugrunde liegenden dominanzgeprägten männlichen Überzeugungen, Strukturen und Gewohnheiten, die aus alten Zeiten übernommen wurden -> Frauen, Menschen, Natur werden unterdrückt und ausgebeutet. Fürsorge und Mitgefühl galten/gelten als nebensächlich, bedeutungslos
Der Kapitalismus ist aufgrund der von dir genannten Ausbeutung von Menschen und Ressourcen eben gerade das Problem.
Der Drang des Kapitalismus zur unendlichen Kapitalakkumulation bedingt die Ausbeutung der Arbeitskraft des Proletariats und damit auch die Ausbeutung der Frau, um neue Arbeitskräfte hervorzubringen.

Deswegen war Feminismus in den vergangenen Jahrzehnten auch stets antikapitalistisch, weil genau diese Zwänge dss Kapitalismus erkannt worden und damit auch die Erkenntnis, dass Reformen allein diese Widersprüche nicht auflösen können, bis dann die CIA den Feminismus in eine liberale Richtung beeinflusst hat, die den Antikapitalismus nicht mehr als Schwerpunkt sieht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.07.2026 um 17:40
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:es entwickelten sich Machtstrukturen, bei denen das Eigentum an die männlichen Nachfahren vererbt wurde.
Das ist aber nicht Patriarchat, sondern Patrilinear.

Sonst:
Sozialismus und Kapitalismus haben doch etwas gemeinsam - sie beuten Leistungsträger aus und versuchen sie gleich mit den anderen zu machen.
Im Sozialismus mit Gewalt, im Kapitalismus über idiotische Steuern, man siehe den letzten Furz der deutschen Regierung, laut SPD ist das die Superereichensteuer. Man muss es schaffen so dumm zu sein, wirklich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.07.2026 um 20:33
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Wenn man auf historische Quellen zurückgreift, erkennt man sogar, dass die Arbeitszeit im Durchschnitt sogar geringer war als heute. Und das ist eben im Unterschied zu der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung begründet. Heute dient Arbeit der Mehrung des Profites und diese strebt in Richtung des Unendlichen. Daher hat sich auch unsere Arbeitszeit nie verringert, obwohl die heutige Produktion um ein Vielfaches effizienter ist als früher.
Ja, wobei der Standard, Erwachsene und Kinder 12-16 Stunden - bei einer Sechs-Tage-Woche - arbeiten zu lassen, dann nach langen Kämpfen 1918/1919 (Novemberrevolution) zum Acht-Stunden-Tag abgeändert wurde. D.h. die Arbeitszeit verringerte sich wieder.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Im Mittelalter beispielsweise diente die Wirtschaft in erster Linie der Befriedigung von Bedürfnissen. Und wenn die Ernte eingefahren und die Kornspeicher voll waren, dann war die Arbeit eben auch erledigt.
Ja. Die Probleme entstanden halt bei schlechter Ernte. Es war wohl kaum möglich, sich gegen Ernteeausfälle oder sonstige Risiken zu versichern. Ich weiss es nicht ganz genau, aber wurde beides nicht erst durch Kapitalismus möglich, weil sich jeder dann ein über das Nötigste hinausgehendes Plus erarbeiten konnte?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Der Kapitalismus ist aufgrund der von dir genannten Ausbeutung von Menschen und Ressourcen eben gerade das Problem.
Hm, ich meine in sozialistischen Staaten findet genau so eine Ausbeutung von Menschen und Raubbau an der Natur statt.
Man findet doch in beiden Dominanzsystemen die gleichen Schwächen: der Gini-Vermögens-Koeffizient für Russland (0,82 %) liegt ähnlich hoch wie in Deutschland, in China liegt er bei 0,7% -> Ungleichheit also völlig egal wo man hinschaut. Ausbeutung der Ressourcen ebenso.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Deswegen war Feminismus in den vergangenen Jahrzehnten auch stets antikapitalistisch, weil genau diese Zwänge dss Kapitalismus erkannt worden und damit auch die Erkenntnis, dass Reformen allein diese Widersprüche nicht auflösen können, bis dann die CIA den Feminismus in eine liberale Richtung beeinflusst hat, die den Antikapitalismus nicht mehr als Schwerpunkt sieht.
Gloria Steinem hat die Arbeit mit der CIA eingeräumt, und war späterhin noch jahrelang als eine (prominente) Feministin unterwegs.
Von 1958 bis 1962 leitete Steinem den Independent Research Service, eine antikommunistische CIA-Tarnorganisation, die US-amerikanische Jugendliche nach Europa schickte, um die Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Wien 1958 und in Helsinki 1962 zu »zerschlagen« oder zumindest die Delegation aus den USA zu »übernehmen«. Steinem leugnete zunächst, dass sie wusste, dass die Organisation vom CIA finanziert wurde. Später erklärte sie, dass sie ganz genau wusste, woher das Geld kam, und dass sie es jederzeit wieder nehmen würde. Steinem erklärte: Die CIA-Agenten, mit denen sie arbeitete, »waren liberal und weitsichtig. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie mir Vorschriften machten. Die Leute vom CIA waren die einzigen, die den Mut und die Voraussicht hatten zu erkennen, dass die Arbeit mit Jugendlichen und Studenten wichtig war.« Kurz nach ihrer Tätigkeit für die CIA wurde sie eine prominente Feministin.[6]
Wikipedia: Gloria Steinem

Eine mögliche Beeinflussung ihrer eigentlichen feministischen Arbeit durch die CIA kann ich jetzt nicht so erkennen.

Es geht beim Thema Ungleichheit teils um tiefsitzende Glaubenssätze, Annahmen und Vorurteile wie die Dinge zu laufen hätten. Die sollte man sich bewußt machen und ändern. Es geht ferner um Bildungsdefizite, Diskriminierung, ungerechte Steuerpolitik, Ausbeutung von Mensch, Tier & Natur. Das kapitalistische System sollte mit fürsorglichem Care-Input ;) gefüllt werden, das könnte Ungleichheit und Raubbau auf Sicht gesehen deutlich verringern. Na ja, darüber sollte es aber auch einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs geben, welche Werte man in der Gesellschaft denn leben möchte, um dann auch ein tragfähiges Fundament zu haben, wenn man Dinge anders angehen sollte als zuvor.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.07.2026 um 20:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das ist aber nicht Patriarchat, sondern Patrilinear.
Patrilinerarität ist ein Fundament des Patriarchats, zur Aufrechterhaltung patriarchaler Machtstrukturen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Sozialismus und Kapitalismus haben doch etwas gemeinsam - sie beuten Leistungsträger aus und versuchen sie gleich mit den anderen zu machen.
Im Sozialismus mit Gewalt, im Kapitalismus über idiotische Steuern, man siehe den letzten Furz der deutschen Regierung, laut SPD ist das die Superereichensteuer. Man muss es schaffen so dumm zu sein, wirklich.
Leistungsträger werden nicht ausgebeutet. Wir leben in einem Sozialstaat. Hier zählt das Leistungsprinzip, daher auch progressive Steuern. Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Fertig. Nix Ausbeutung in dem Punkt.

Was den Furz anbetrifft geb' ich Dir Recht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

06.07.2026 um 21:29
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hier zählt das Leistungsprinzip
Irgendwie nicht. Irgendwie werden Menschen die Leistung erbringen immer mehr zur Kasse gebeten... und wenn sich Menschen schon bequemen den mühsamen Lebensweg über Ausbildung/Studium zur Fachkraft eines Berufes einzuschlagen, sollen genau diese Leistungsträger noch länger arbeiten, noch mehr für KV und PV usw. berappen. Wo ist also genau die Gerechtigkeit in diesem unserem.. *hust*.. Sozialstaat in dem Solidarität eine Einbahnstraße zu sein scheint?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

07.07.2026 um 18:32
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Irgendwie werden Menschen die Leistung erbringen immer mehr zur Kasse gebeten...
Jo, weil man ganz offensichtlich lieber den Lobbyisten der ÜBER-Reichen dienlich sein will. Etwa 17 Milliarden jährlich würde eine 2%ige Steuer auf Vermögen über 100 Millionen einbringen. Damit könnte man schon steuerliche Entlastungen auf den Weg bringen.
niemand fordert die Wiedereinführung einer Vermögensteuer ab einem Vermögen von 120.000 Mark beziehungsweise heute 60.000 Euro, so wie sie noch im alten Vermögensteuergesetz steht, sondern es geht um eine neue Steuer für sehr wenige, sehr reiche Personen.

Wenn man eine Vermögensteuer von zwei Prozent erst ab einem Vermögen von 100 Millionen Euro ansetzen würde, das würde nur etwas über 3.000 Haushalte in Deutschland betreffen, könnten damit nach Schätzung des DIW jährlich 17 Milliarden Euro eingenommen werden, für Schleswig-Holstein also in der Größenordnung von 600 Millionen Euro. Die Vermögensteuer kommt ja ausschließlich den Ländern zugute. Und: der wesentliche rechtliche Grund für die Aussetzung der Steuer im Jahr 1997 ist heute entfallen, da wir nach der Grundsteuerreform wieder ein akzeptables Bewertungssystem für Immobilienvermögen in Deutschland haben.

Es gibt also gute Gründe für eine Wiedereinführung der Vermögensteuer. Zur Ehrlichkeit gehört allerdings dazu, dass es dafür weder im Bundestag noch im Bundesrat absehbar Mehrheiten gibt. Und um Steuerflucht zu vermeiden, wäre ohnehin eine international geltende Regelung wünschenswert.
https://sh-gruene-fraktion.de/es-gibt-gute-gruende-fuer-eine-vermoegensteuer-fuer-besonders-reiche/

Das Bundesverfassungsgericht wird dieses Jahr zu Erbschaftssteuer urteilen. Eine Reform könnte auch einige Milliarden mehr in die Kassen spülen.
18. 1 BvR 804/22 Verfassungsbeschwerde zu der Frage, ob die erbschaft- und schenkungsteuerlichen Begünstigungen beim Übergang betrieblichen Vermögens gemäß §§ 13a, 13b, 13c, 19, 19a, 28a des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes 2016 (ErbStG 2016) und § 203 des Bewertungsgesetzes (BewG) mit dem Grundgesetz vereinbar sind oder ob sie Erwerberinnen und Erwerber, für die die genannten Normen keine Anwendung finden, in verfassungsrechtlich zu beanstandender Weise benachteiligen.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/DE/Aktuelles/GeplanteEntscheidungen/geplante-Entscheidungen_node.html

Ich sach nur TAX THE RICH 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

07.07.2026 um 20:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Leistungsträger werden nicht ausgebeutet.
...mach mal die Arbeitgeber Kosten bei einem der neuen Superreichen...da bist über die 50% locker drüber...war man jetzt schon ab ca. 120.000 brutto.
Ich bezeichne mehr als die Hälfte abgeben zu müssen als Ausbeutung - wundert Euch nicht wenn ihr einen nach dem anderen verliert, 280.000 gibt es fürs Nasebohren nur im Amt, aber nicht in der freien Wirtschaft woher die Kohle kommt.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wir leben in einem Sozialstaat. Hier zählt das Leistungsprinzip, daher auch progressive Steuern. Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Fertig. Nix Ausbeutung in dem Punkt.
Nix nix.
Es ist immer die Frage von wieviel ;)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

07.07.2026 um 21:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich bezeichne mehr als die Hälfte abgeben zu müssen als Ausbeutung
Ich setze die Grenze bei 20%. Rest ist fuer mich reinste Ausbeutung.

Aber wie man sieht teilen die Deutschen wohl auch gerne mehr als 50%. TAX THE GERMANS.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 06:52
Eine Story aus dem angeblichen deutschen Kapitalismus der Leistungsträger nicht ausbeutet:
(inspiriert von der Aussage dass von 40% 23.000 Porsche Mitarbeiter mehr als 100.000€ verdienen).

Du lernst, qualifizierst Dich, studierst und bist gut genug dass Porsche Dir mehr als 100.000€ gibt.
Die Zahlen:

100.000€ Brutto Lohn laut Vertrag
116.297,79 € Gesamtbelastung Arbeitgeber

Abzüge laut Lohnzettel
23.305,92 € an das Finanzamt
351,72 € an das Finanzamt

9.300,00 € Rentenversicherung -> x2 eigentlich bekommt die RV 18.600€
1.300,00 € Arbeitslosenversicherung -> x2 2.600€ gehen in die AV Kasse
5.963,63 € Krankenversicherung -> +4.442,29€ in die GKV
1.674,00 € Pflegeversicherung -> +1.255,50€ in die PV

18.237,63 € Abzüge Summe laut Lohnzettel
16.297,79 € "Arbeitgeber Anteile" an die SV

34535.42€ an die Sozialversicherungen! 2877€ monatlich! das sind Regionen die viele AN als Bruttolohn haben.
23657.64€ Steuern gesamt! 1971.47€ monatlich!
*besonderer Hinweis: gesetzlich versicherte Selbständige zahlen beide Anteile, sie sind schliesslich ihr eigener Arbeitgeber, daher macht es nichts aus wenn der Arbeitgeber das zahl, nicht wahr?

58193.06€ Gesamtabzüge -> das leistet eine 100k brutto Fachkraft für den Staat und Solidargemeinschaft, die von ungebildeten und unfähigen Politiker, Experten die nie in der Wirtschaft tätig waren als "reich", laut neustem Trend "superreich".
Die links auf der Strasse der Empfänger untätig weilen kommen dann mit "Bonse", "starke Schultern", "endlich Anteil leisten", kognitiv Schwächere kommen mit "ihm bleibt trotzdem genug".

Persönliche Kommentare im Einzelnen:

Steuern
Einerseits soll man keinen Anspruch auf die Verwendung haben (sprich ein freundliches Halts Maul und zahle) aber andererseits soll man sich zufrieden zeigen und gefälligst wählen was einem gesagt wird. Ich frage mich wie lange wird das noch funktionieren.
Man sollte auch bedenken dass so ein Brutto diese Fachkraft von den meisten staatlichen Zuschüssen ausschliesst.

Rentenversicherung
In meiner Einschätzung kommt so eine Fachkraft auf in etwa 55-60 Rentenpunkte -> aktueller Rentenwert 42,52€ -> 2551,2€ Brutto!
Die Gesamteinzahlungen sind aber die 18.600*60/2=558.000€.
Die Berechnung erspare ich Euch wieviel Millionen Vermögen wären das beim Einzahlen in Fonds.
Ich bin der Meinung da ist noch ein großer Sprung in der Logikschüssel, seit einem Jahrzehnt wird von der Politik erzählt dass Migration hilft, wir haben jetzt sogar mehr Bevölkerung als 2015 - aber die Leute sollen trotzdem länger arbeiten.
Deutschland ist einzigartig, hart getroffen von der demografischen Entwicklung und Geburtszahlen, aber die Bevölkerungszahlen sinken nicht.

Arbeitslosenversicherung
Man zahlt diese um für maximal 2 Jahren (Ü60) 62% Netto Einkommen zu haben, danach wird man entsorgt in die Schublade "verbrauche deine Ersparnisse", "verwerte deine Immobilie" schliesslich hast Du Jahrzehnte so viel einbezahlt in einer "Versicherung".
Du bist nach max.2 Jahren zwar weiterhin arbeitslos, aber kriegst Grundsicherung.

Krankenversicherung
Die GKV bekommt für diese Fachkraft 10405.92€/Jahr und behandelt sie absolut gleich wie Leute die nie einbezahlt haben, das ist doch ein ganz großer Vorteil! Interessanterweise wollen wir zwar dass diese Fachkraft arbeitet und sich nicht lange krankmeldet, aber sie muss sich monatelang für einen Arztbesuch oder eine Behandlung anstellten - bis sie behandelt wird, werfen wir ihr vor sich krank in die Arbeit zu schleppen (was wir ja eigentlich auch wollen), hauen wir uns aber stolz auf die Brust dass wir keine amerikanischen Verhältnisse haben (was wir zwar haben, aber...).
Zuschüsse gibt es für so einen Bonsen natürlich nicht, wer nie einbezahlt hat und nicht einzahlt, kriegt die aus irgendeiner Sozialkasse (steuerfinanziert vom Bonsen).

Pflegeversicherung
Im Scharlatanslang wäre das ein: Zahlen Sie um nichts zu bekommen. Diese Versicherung verhält sich mafiotischer und übler als Versicherungen die nicht zahlen wollen.
Einst eingeführt um Altersarmut zu bekämpfen, die Leute sollen eben nicht an ihren Ersparnissen oder Immos - genau das wird jetzt verlangt.
An der Stelle muss man noch betonen dass die Fachkraft auch den Kosten der Eltern sich beteiligen soll ab 100k Brutto - die Eltern haben zwar auch Pflegeversicherung bezahlt, aber es ist doch wunderbar wenn sie so ein Kind großgezogen haben der so gut verdient.
Für diese Eltern gibt es die gleiche Scheibe graues Brot mit 2g Butter als Abendmahl, wie von Eltern aus Familien die nie eingezahlt haben und die Kinder sich nicht beteiligen bzw. auch nichts einzahlen.

Schon paradox:
Die Bürger: "wir haben das Geld", "uns geht es gut"
Die Politik: "wir müssen Schulden machen", "ihr seid faul"

In diesem Sinne: an die Arbeit!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 10:01
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Bürger: "wir haben das Geld", "uns geht es gut"
Die Politik: "wir müssen Schulden machen", "ihr seid faul"
In der Politik hat man scheinbar leider nicht viel Ahnung von Motivation. Die Deutschen sind und gelten eigentlich als ein sehr fleissiges Völkchen. Auch das hätte man doch nun wirklich besser herausstellen, entsprechend anerkennen und dann halt weiter motivieren können. Aber für Leutz wie Merz ist offensichtlich Schlechtmachen das neue Loben. Ähnliche Tendenzen hatte ich aber hier im Thread auch schon wahrgenommen, so von wegen: weniger ist mehr für Schwächere, weil's doch derart besser motivieren würde, mehr zu tun 🙄
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:100.000€ Brutto Lohn laut Vertrag
Das Durchschnittseinkommen liegt bei 57.408 Euro im Jahr.
Im April 2025 verdiente ein deutscher Vollzeitbeschäftigter laut Daten des Statistischen Bundesamts durchschnittlich 4784 Euro brutto im Monat. Das entspricht einem Bruttojahresgehalt von 57.408 Euro. Der Durchschnittslohn je Stunde lag somit bei 28,19 Euro.
https://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/durchschnittsgehalt-deutschland-2026-so-viel-lohn-erhalten-beschaeftigte-im-schnitt/26598720.html

Wieviel bleiben denn in dem Fall nach Abzug von Steuern und Abgaben in der Tasche? Also mal als Vergleich, so prozentual halt?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:das leistet eine 100k brutto Fachkraft für den Staat und Solidargemeinschaft, die von ungebildeten und unfähigen Politiker, Experten die nie in der Wirtschaft tätig waren als "reich", laut neustem Trend "superreich".
Hör' mal auf mit dem ständigen Pauschalisieren! Natürlich ist es bekloppt bei 100.000 p.a von superreich zu reden. Aber das machen ja auch nicht alle, sondern offenbar nur iwelche Ahnungslosen bei der SPD. Vermutlich haben die von der CDU - wider besseren Wissens - dazu einfach die Klappe gehalten, weil sie an die wirklich ÜBER-Reichen nicht ran gehen wollen 🤨


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 10:24
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In der Politik hat man scheinbar leider nicht viel Ahnung von Motivation.
In der Sörplöre irgendwie auch nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Die Deutschen sind und gelten eigentlich als ein sehr fleissiges Völkchen.
Finanziell aber doof, sorry for no sorry.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das Durchschnittseinkommen liegt bei 57.408 Euro im Jahr.
In der unteren Grenze des Bereiches, oberste statistische Grenze ist 62.235€ -> für die Berechnung nehme ich die Mitte: 59821.5€.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wieviel bleiben denn in dem Fall nach Abzug von Steuern und Abgaben in der Tasche? Also mal als Vergleich, so prozentual halt?
59.821,5€ Brutto laut Vertrag
-9.381€ Steuer
-12.891,53€ SV AN gesamt

37.548,97€ Netto -> 62,7% grottenschlecht, da ist man auch über 30%.

but...Ma'am:
71.048,73 € Arbeitgeber Brutto
dann ist Netto 52,8% -> furchtbar!

Warum poche ich so auf das Arbeitgeber Brutto: wie schon Abahatschi sagte, der AN erarbeitet die AG Anteile...und die AG gehen für den AN in die Versicherungen!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Hör' mal auf mit dem ständigen Pauschalisieren! Natürlich ist es bekloppt bei 100.000 p.a von superreich zu reden. Aber das machen ja auch nicht alle, sondern offenbar nur iwelche Ahnungslosen bei der SPD.
Die Partei steht gerade für jede Aussage ihrer Mitglieder, hier werden wir kein Cherry Picking aus dem Pflaumen Korb machen.
Der Begriff wird nicht von Standard Idioten genutzt, sondern sogar vom Fraktion Chef Miersch:



!Andere User mit Ü100-200k Verdienst, andere Mütter haben auch schöne Töchter, bleibt nicht doof zwischen den Doofen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 11:08
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Der Begriff wird nicht von Standard Idioten genutzt, sondern sogar vom Fraktion Chef Miersch:
Offenbar gibt es keine allgemeingültige Definition für reich, superreich/überreich. Das erschwert natürlich das Verständnis. So wie ich diese Steuerreform verstehe:
Einkünfte ab 250.000 Euro: Die höchste Stufe der Einkommensteuer (Höchststeuersatz) wird aufgeteilt und spürbar verschärft. Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 250.000 Euro werden fällig 45%. Bei Einkünften ab 280.000 Euro steigt der Satz auf 47%. Bislang galt der Höchststeuersatz von 45% erst ab rund 278.000 Euro.
Google KI

bedeutet das doch genau die Leistungsträger, Unternehmer höher zu besteuern, die man ursprünglich gerade nicht belasten wollte (Mittelstand, Rückgrat der Gesellschaft). In dem Zusammenhang kann ich die Formulierung "superreich" null nachvollziehen. Ja sicher, die Erhöhung betrifft dann natürlich auch Einkommen, die noch viel höher liegen, aber es ist ja bekannt, dass extrem hohe Einkünfte auch anders deklariert werden können als ein steuerpflichtiges Einkommen. Demnach greift die Steueränderung doch vermutlich gar nicht bei den sog. "Superreichen".

Wie gesagt, die wären besser gleich die Erbschaftsstuerreform angegangen und die 2%ige Milliardärssteuer. Aber nein ....
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:!Andere User mit Ü100-200k Verdienst, andere Mütter haben auch schöne Töchter, bleibt nicht doof zwischen den Doofen.
Sehr weise 🙄 Du bist selbst iwo hingegangen, wo die Steuern günstiger WAREN. Sie mußten ja auch schon erhöht werden seit Du da bist oder nicht? Das kann doch gar nicht ausbleiben, egal wo man hingeflüchtet ist. Die Gesellschaften benötigen überall Steuern, damit sie demokratisch funktionieren können. Von daher könnte man sagen, dass es sich bei Steuerflucht auch um Ausbeutung des Landes handelt, in welches ein Steuerflüchtling halt geflüchtet ist. Flucht, Flucht, Flucht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 11:39
Jetzt diskutiert Schwarz-Rot wieder über höhere Steuern
Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/jetzt-diskutiert-schwarz-rot-wieder-ueber-hoehere-steuern-6a4d1641bb0cf80de56a139c?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Und weiter gehts😂

Es ist mit weitem Abstand der groesste Scam allerzeiten in der Bundesrepublik Deutschland.


Und es passiert nichts und diese haben einfach einen Freifahrtsschein wie einst Sonnenkoenig Ludwig.

Ich frage mich wirklich, nachdem was wirklich alles abgeschafft ist, und wird und plant, wohin dieses Geld fliesst.

Ist aber egal. TAX THE GERMANS.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Andere User mit Ü100-200k Verdienst, andere Mütter haben auch schöne Töchter, bleibt nicht doof zwischen den Doofen.
Ich sage schon, dass Freelancer sich ueberlegen sollten, auch mit 60-70k €, ob die hier die Haelfte abdruecken wollen fuer Zero Return.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 11:50
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Offenbar gibt es keine allgemeingültige Definition für reich, superreich/überreich. Das erschwert natürlich das Verständnis.
Das größte Problem ist dass man bei "reich" die ganzen Vollpfosten Einkommen verwechseln.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:bedeutet das doch genau die Leistungsträger, Unternehmer höher zu besteuern, die man ursprünglich gerade nicht belasten wollte (Mittelstand, Rückgrat der Gesellschaft). In dem Zusammenhang kann ich die Formulierung "superreich" null nachvollziehen. Ja sicher, die Erhöhung betrifft dann natürlich auch Einkommen, die noch viel höher liegen, aber es ist ja bekannt, dass extrem hohe Einkünfte auch anders deklariert werden können als ein steuerpflichtiges Einkommen. Demnach greift die Steueränderung doch vermutlich gar nicht bei den sog. "Superreichen".
Als ich Dir das schreib, glaubtest Du mir nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sehr weise 🙄
Stets zu Diensten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du bist selbst iwo hingegangen, wo die Steuern günstiger WAREN. Sie mußten ja auch schon erhöht werden seit Du da bist oder nicht?
Meine von den Unternehmen nicht, MwSt. / Auto / Grund / Immo schon.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das kann doch gar nicht ausbleiben, egal wo man hingeflüchtet ist.
Natürlich nicht - aber es geht immer noch darum: was muss ich tun, was verdiene ich, was bleibt.
Du kannst mir natürlich in paar einfachen Sätzen warum eine Person mit 280k in Deutschland bleiben sollte, das müsste kein Problem sein.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Von daher könnte man sagen, dass es sich bei Steuerflucht auch um Ausbeutung des Landes handelt, in welches ein Steuerflüchtling halt geflüchtet ist. Flucht, Flucht, Flucht.
Wie war das mit Pauschalisierungen? Egal: ich arbeite in erster Linie für mich, dann um einen funktionierenden Staat zu haben, erst dann beschäftige ich mit Sozialem und ganz ganz am Ende um inaktive Arbeiter.
Wenn ich in einem Land lebe in dem ich um Betrag X für meine Bedürfnisse in der Tasche zu haben die Hälfte oder das Doppelte erarbeiten muss, macht es für einen deutlichen Unterschied.
Ein weiteres Problem ist dass ich weiss wie Finanzen funktionieren, daher mache ich bei der Volksverdummung nicht mit.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 11:52
Zitat von vx110vx110 schrieb:Ich sage schon, dass Freelancer sich ueberlegen sollten, auch mit 60-70k €, ob die hier die Haelfte abdruecken wollen fuer Zero Return.
Geht nach Spanien, Zypern, Malta, Madeira, kauft Euch 20 auf 20m, macht ne Hütte, Starlink und gib ihm.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 19:03
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Als ich Dir das schreib, glaubtest Du mir nicht.
No no no no. Als sie diese Nummer die Tage angekündigt haben war ich auch nicht amused.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du kannst mir natürlich in paar einfachen Sätzen warum eine Person mit 280k in Deutschland bleiben sollte, das müsste kein Problem sein.
Ich will mal nicht so sein, Du Flüchtling: Deutschland zeichnet sich durch ein hohen Lebensstandard aus, ebenso wie an einem hohen Maß an Sicherheit. Ferner durch wirtschaftliche Stärke. Und auch wenn Deutschland ein Hochsteuerland ist, lassen sich durch entsprechen Privilegien viele steuerliche Vorteile realisieren ... und jetzt hast gerade son ganz klein wenig Heimweh bekommen, wa ^^
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Geht nach Spanien, Zypern, Malta, Madeira, kauft Euch 20 auf 20m, macht ne Hütte, Starlink und gib ihm.
Iwie sind Deine Empfehlung ... wie soll ich sagen ... extrem unattraktiv. Wer will denn so leben? Geld ist nun mal nicht alles, ebensowenig wie Zahlen als solches. Weil Leben ist bunt, und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt 😂 Tja dumm gelaufen mit den Talern und den Zahlen.

Btw. nicht mal die Milliardärs wollen hier abhauen, weil's hier so heimelig ist 🥰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 19:15
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Deutschland zeichnet sich durch ein hohen Lebensstandard aus, ebenso wie an einem hohen Maß an Sicherheit. Ferner durch wirtschaftliche Stärke.
Alles Dinge, die Ich hier vermisse und die hier wahrscheinlich exorbitant noch schlimmer werden, wenn man nur mal den Live-Ticker aus Berlin sich gibt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein weiteres Problem ist dass ich weiss wie Finanzen funktionieren, daher mache ich bei der Volksverdummung nicht mit.
Wie gesagt, dass ist ein ganz großer Scam hier in Deutschland.

Und das beste ist, nichtmal der Fussball ist Deutschland geblieben.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 19:18
Zitat von vx110vx110 schrieb:Wie gesagt, dass ist ein ganz großer Scam hier in Deutschland.

Und das beste ist, nichtmal der Fussball ist Deutschland geblieben.
Mach doch einfach einen Thread auf mit Gejaule und Geheule über Deutschland. Da kannste dann mit Gleichgesinnten stöhnen und jammern was das Zeug hält. Zumindest solange bist Du fort bist! Wann ist es nur endlich so weit 🤔 ich wünsche Dir nochmals alles Gute in der neuen Heimat 👋


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 19:30
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Mach doch einfach einen Thread auf mit Gejaule und Geheule über Deutschland. Da kannste dann mit Gleichgesinnten stöhnen und jammern was das Zeug hält. Zumindest solange bist Du fort bist! Wann ist es nur endlich so weit 🤔 ich wünsche Dir nochmals alles Gute in der neuen Heimat 👋
Wieso sollte Ich? Hier geht es um interessante Sichtweisen und nur weil du damit nicht klar kommst, und dir am besten wahrscheinlich den puren Sozialismus zurueckwuenscht, musst du auch klarkommen, dass einige das anders sehen.

Kapitalismus: Fuer Menschen die ranklotzen.
Sozialismus: Fuer Faule.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:ich arbeite in erster Linie für mich, dann um einen funktionierenden Staat zu haben, erst dann beschäftige ich mit Sozialem und ganz ganz am Ende um inaktive Arbeiter.
Genauso. Erst arbeite Ich fuer mich und dann irgendwann, wenn der Staat auch mal einem was bieten wuerde, dann dem Staat und dann dem Rest.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

08.07.2026 um 19:32
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:
Einkünfte ab 250.000 Euro: Die höchste Stufe der Einkommensteuer (Höchststeuersatz) wird aufgeteilt und spürbar verschärft. Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 250.000 Euro werden fällig 45%. Bei Einkünften ab 280.000 Euro steigt der Satz auf 47%. Bislang galt der Höchststeuersatz von 45% erst ab rund 278.000 Euro.
Google KI

bedeutet das doch genau die Leistungsträger, Unternehmer höher zu besteuern, die man ursprünglich gerade nicht belasten wollte (Mittelstand, Rückgrat der Gesellschaft).
Einkommen ab 250k€ pa. hältst du für Mittelstand in Deutschland?

kuno


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