@Sherlock_H @mitH2CO3 Ich habe mit Absicht gefragt, da wird so getan als sei es das Leichteste der Welt und nur die Hälfte erzählt.
Ich führe mal aus:
- es muss sich um Betriebsvermögen handeln, es wird so getan als ginge es mit Privatvermögen auch..nein, da gelten die ganz normalen Steuerregeln
- der Beschenkte muss nachweisen dass er nicht in der Lage ist die Steuer zu bezahlen ohne Anteile zu verkaufen. Im Fall Doepfner ist es klar dass die 500 Mio nicht hatte.
Warum macht der Staat das? Er hat keine Interesse Arbeitsplätze abzubauen oder dass Firmenanteile an Ausländer geraten. Deswegen:
- man muss den Betrieb mindesten 5 (Regelverschonung) oder 7 Jahre (Optionsverschonung) weiter führen
*Regelverschonung -> 85% Steuerfrei, Steuern auf 15% der Schenkungssumme
*Optionsverschingung -> 100% Steuerfrei
- Lohnsummenregeln müssen eingehalten werden:
Bis zu 5 Beschäftigte
Lohnsummenprüfung: Keine.
Pflicht: Die Lohnsummenregelung findet überhaupt keine Anwendung.
6 bis 10 Beschäftigte
Regelverschonung (5 Jahre Frist): Mindestens 250 % der Ausgangslohnsumme.
Optionsverschonung (7 Jahre Frist): Mindestens 500 % der Ausgangslohnsumme.
11 bis 15 Beschäftigte
Regelverschonung (5 Jahre Frist):
Mindestens 300 % der Ausgangslohnsumme.
Optionsverschonung (7 Jahre Frist): Mindestens 565 % der Ausgangslohnsumme.
Mehr als 15 Beschäftigte
Regelverschonung (5 Jahre Frist): Mindestens 400 % der Ausgangslohnsumme.
Optionsverschonung (7 Jahre Frist): Mindestens 700 % der Ausgangslohnsumme.
Bedeutet: man darf die Löhne nicht kürzen, entlässt man Mitarbeiter, muss man die Löhne erhöhen oder die Schenkungssteuer pro rata nachzahen.
Was ist wenn es dem Betrieb schlecht geht?
Man muss die Schenungssteuer pro rata nachzahlen...das FA interessiert sich nicht für die Gründe.
Es kann also sein dass so ein Geschenk einen in die private Insolvenz treibt...dem Betrieb geht es schlecht, die Anteile nicht mehr si Summe wert...zahlen aus eigener Tasche.
Besonderer Hinweis: der Doepfner hat sein Privatvermögen eingesetzt und zusätzlich Kredite aufgenommen um weitere Anteile zu erwerben.
Der landet auf der Strasse wenn es darum geht.
Schaut es immer noch so rosig aus?