mitH2CO3
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Steuersenkungen? Wo soll denn dann gespart werden, in welchen Bereichen?ApexOne schrieb:Ich kann mit 1000 Musks leben wenn durch Steuersenkungen die Eigentumsquote in Deutschland über 90% ist.
:D Ich bin mir sicher wenn alle Posten von Wirtschaftsprüfer durchleuchten lässt, finden wir genug.mitH2CO3 schrieb:Wo soll denn dann gespart werden, in welchen Bereichen?
Aktuell sehe ich im Wohnungsbau paar Hemnisse die man sofort abbauen kann:mitH2CO3 schrieb:Wie sollen sich die Menschen die Wohnungen leisten können, wenn man ihnen -getreu dem Motto: so wenig investieren aber so viel es geht aus ihnen herausholen - möglichst niedrige Gehälter bezahlt?
Feigling :DApexOne schrieb:Ich bin mir sicher wenn alle Posten von Wirtschaftsprüfer durchleuchten lässt, finden wir genug.
Mehr Steuereinnahmen bei gleichzeitigen Steuersenkungen, cool :Y: Cooles Lexikon.ApexOne schrieb:Trotzdem gehe ich davon aus dass wir mehr Steuereinahmen hätten.
Ah ok, alle nehmen Hypotheken auf, und die KfW bietet Niedrigzinsdarlehen.ApexOne schrieb:- Zinsen -> hier könnte die KfW einspringen
Nein, die verkackte Grunderwerbsteuer...die Leute zahlen danach eh Grundsteuer.mitH2CO3 schrieb:Du meinst vermutlich die Grundsteuer abschaffen
Na ja, es ist Sonntag, wenn ich was schreibe kommt dann wieder mimimi, so was wie: wer weniger verdient, verdient weniger.mitH2CO3 schrieb:Feigling :D
Weil Sonntag ist und ich jetzt schwimmen gehe nur so viel dazu: lass das mit dem mimimi mal besser nach. Ich halte mich mit diesem Abashatshi-Lexikon ja auch zurück :)ApexOne schrieb:Na ja, es ist Sonntag, wenn ich was schreibe kommt dann wieder mimimi, so was wie: wer weniger verdient, verdient weniger.
aktuelle Analysen des Ökonomen Stephan Pühringer von der Johannes-Kepler-Universität Linz und seines Teamshttps://www.derstandard.de/story/3000000330791/die-netzwerke-der-superreichen-mit-welchen-strategien-sie-in-oesterreich-vermoegen-ansammeln
Die extreme Überlappung von Reichtum, Wirtschaft und Politik hat Pühringer zufolge einerseits mit der Kleinheit des Landes zu tun, andererseits mit institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, wie sie Privatstiftungen bieten. Durch sie werden große Vermögen organisiert, auch komplexe Firmenkonstruktionen bieten Möglichkeiten, viel Geld zu verwalten – mitunter am Rande der Legalität, wie die Prozesse rund um Immobilieninvestor René Benko zeigen.
Im Benko-Netzwerk gab es einen Menschen, der Geschäftsführer von 250 GmbHs war. Das hat keinen betriebswirtschaftlichen Sinn, da geht sich gerade einmal ein Tag in jedem Unternehmen aus.
Gemeinsam mit Kollegen und einer Kollegin untersuchte Pühringer systematisch, wie die 62 reichsten Haushalte in Österreich ihre Vermögen organisieren und welche Rolle Unternehmensnetzwerke dabei spielen.
Die Analyse deutet auf drei Muster der Vermögenssammlung hin. Eines wird als "finanzgetrieben" bezeichnet: Die Netzwerke sind kleiner, die öffentliche Präsenz gering, dafür gibt es auffallend viele Privatstiftungen. Eine zweite Strategie sind Industrienetzwerke. Hier handelt es sich um die größte Gruppe, sie sind oft rund um Aktiengesellschaften angelegt und haben oft Verbindungen zur Politik. Das dritte Muster dreht sich besonders um Immobilien, bei denen sich wenige Managerinnen und Manager um eine große Menge an Gesellschaften mit begrenzter Haftung kümmern. Zu diesen Fällen zählt als extreme Variante Benkos Firmennetzwerk.
"Im Benko-Netzwerk gab es einen Menschen, der Geschäftsführer von 250 GmbHs war", sagt Pühringer im STANDARD-Gespräch. "Das hat keinen betriebswirtschaftlichen Sinn, da geht sich gerade einmal ein Tag in jedem Unternehmen aus." Es gab mehrere solcher "Superconnectors": 14 Personen waren jeweils in mehr als 100 Positionen tätig, ein Manager im Vorstand von 60 Privatstiftungen. Das Studienteam hat beschlossen, diese Schlüsselstellen anonym zu halten, auch aus Sorge vor Klagen zur Einschüchterung der Forschenden.
Spätestens dann, wenn Superreiche ihr Geld nutzen, um politischen Einfluss auszuüben, werde das zu einer Gefahr für die Demokratie. "Da stellt sich die Frage, ob man sich Superreiche demokratiepolitisch, ökonomisch und ökologisch – der Luxuskonsum von Superreichen verursacht wesentlich mehr CO₂-Emissionen – leisten kann und will." (Julia Sica, 13.7.2026)
Perfekt gemacht. Nicht schlau sind die, die es nicht machen.mitH2CO3 schrieb:1 Geschäftsführer von 250 GmbH's 🥳 14 Personen jeweils in mehr als 100 Positionen tätig 🥳 1 Manager im Vorstand von 60 Privatstiftungen 🥳 Nein, das hat aber natürlich alles nix mit Steuervermeidung zu tun, weil is ja legal 😂
Na ja, in dem Fall halt so perfekt, dass Benko sich schlußendlich wegen Schädigung seiner Gläubiger noch ne Zeit lang in den Knast begeben durfte. Weitere strafrechtliche Ermittlungen laufen noch.vx110 schrieb:Perfekt gemacht.
ich spare 1,50 € wöchentlich, weil ich gar kein Lotto spiele. Zudem wie werden wohl die Gewinnchancen bei den betreffenden Verlosungen sein (vergleichsweise)? Schönen Tag Dir ☀️zaeld schrieb:Wish you luck!
Ich habe mir schon vor deinem Tipp die Seite angeschaut, vor allem die sog. "wissenschaftlichen" Begleituntersuchungen. Das ist meiner Meinung nach auf dem Niveau von Kaffeesatzlesen.mitH2CO3 schrieb:Hier eine echt coole Aktion, die monatliche Verlosung für ein Jahr Grundeinkommen. Da darf jede/r mitmachen.
https://www.mein-grundeinkommen.de
Entspann Dich. Es wird doch keiner gezwungen da mitzumachen ☀️Sherlock_H schrieb:Ich habe mir schon vor deinem Tipp die Seite angeschaut, vor allem die sog. "wissenschaftlichen" Begleituntersuchungen. Das ist meiner Meinung nach auf dem Niveau von Kaffeesatzlesen.
Die Berechnungen zeigen, dass die Einkommensungleichheit [...] um ein Drittel sinken würde. Gerade Familien mit Kindern würden stärker finanziell profitieren, Singles dagegen weniger stark. Die Anzahl der von Armut gefährdeten Menschen würde stark sinken: von 13 auf 4 Millionen Bürgerinnen.https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/grundeinkommen-finanzierbar-fratzscher-diw
Marcel Fratzscher über die Wirkung des Grundeinkommens für mehr soziale Gerechtigkeit
Allerdings würde dieses Grundeinkommen alle Sozialleistungen (etwa Bürgergeld, Sozialhilfe, Bafög, Wohngeld, Kinderzuschlag) ersetzen und somit Einsparungen von 100 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten. Bleibt also eine Nettobelastung von rund einer Billion Euro.Überleg' mal 9 Millionen weniger Menschen, die von Armut gefährdet wären :Y:
Diese Zahl ist weniger dramatisch, als sie zunächst klingen mag. Die Studie zeigt, dass der allergrößte Teil der erforderlichen Summe durch eine einheitliche Steuer von 50 Prozent auf alle Einkommen aus Arbeit und Kapital (plus eine einheitliche Mehrwertsteuer sowie eine CO₂-Steuer) finanziert werden kann. Dies bedeutet, dass jeder Mensch nach Erhalt eines bedingungslosen Grundeinkommens ab dem ersten durch Arbeit oder Kapital verdienten Euro lediglich 0,50 Euro davon behalten kann, plus die 1.200 Euro beziehungsweise 600 Euro an Grundeinkommen. Freibeträge gäbe es nicht.
es geht nicht um edel, sondern um Sozialverhalten, Solidarität :)Sherlock_H schrieb:Ich will dir deine edlen Motive nicht absprechen,
Von uns allen, die arbeitsfähig sind, also den Steuern, und aus Kapitalsteuern (z.B. Vermögenssteuer 2% ab 100 Millionen)Sherlock_H schrieb:1. Wo kommt das Geld her?
Zu allen in Deutschland lebenden Menschen.Sherlock_H schrieb:Wo geht das Geld hin
Das mag sein. Aber die ist ja nicht schlechter als die 1. Seite :) Ich glaube einem Fachmann wie Herrn Fratzscher erst MalSherlock_H schrieb:Ich habe den Eindruck, du befasst dich hauptsächlich mit der 2. Seite.
Er ist Politikberater und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist seit 2013 Präsident des Deutschen Instituts für WirtschaftsforschungGoogle KI
Also ich verstehe ihn so: bei mtl. 5000 brutto wären es 2500 netto. Die Hälfte geht dann halt für Steuern (und ggf. einen Renteanteil)Sherlock_H schrieb:Was bedeuten die 50 % Einkommenssteuer vom 1. Euro an:
1. Angenommen, du verdienst 5.000,-- brutto im Monat
Krankenversicherung: Das bedingungslose Grundeinkommen soll nach Fratzscher alle bisherigen Sozialtransfers ersetzen. Um den eigenen Lebensunterhalt und die Absicherung zu garantieren, müssen die Empfänger hiervon ihre privaten oder gesetzlichen Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen.
Arbeitslosenversicherung: Zahlungen wie das bisherige Arbeitslosengeld würden durch das BGE ersetzt und fallen weg, da jeder Bürger seine Existenz bereits durch das bedingungslose Grundeinkommen gesichert hätte
Rentenversicherung: Bisher erworbene Rentenansprüche müssten garantiert oder weiter ausgezahlt werden. Zukünftig könnte die gesetzliche Rente jedoch schrittweise entfallen, in ein verpflichtendes privates Vorsorgesystem umgewandelt oder zu einer reinen Grundsicherung/Sockelrente umgebaut werden, die den Lebensstandard über das BGE hinaus absichern sollSo wird es für den AG doch auch günstiger, oder verstehe ich was falsch 🤔
Alleine dieser Punkt laesst mich schon jetzt ganz stark zweifeln.mitH2CO3 schrieb:Zu allen in Deutschland lebenden Menschen.
Er ist Politikberater und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist seit 2013 Präsident des Deutschen Instituts für WirtschaftsforschungUnd dann gibt es natürlich zig andere Ökonomen sie die das Gegenteil aufzeigen.
Der gute Mann ignoriert irgendwie sie Inflation, was schwach ist, VWL 101mitH2CO3 schrieb:Also ich verstehe ihn so: bei mtl. 5000 brutto wären es 2500 netto. Die Hälfte geht dann halt für Steuern (und ggf. einen Renteanteil)
Hinzu kommt aber ja noch das Grundeinkommen (1200), das wird vermutlich dann ja auch noch versteuert.
Was viele bedürftige schlechter stellt, die lauschöpper bevorteilt.. und die Eierbringer eh verarschtmitH2CO3 schrieb:Bürgergeld, Sozialhilfe, Bafög, Wohngeld, Kinderzuschlag).
nach Fratzscher soll das bedingungslose Grundeinkommen für alle Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland gelten – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.vx110 schrieb:Alleine dieser Punkt laesst mich schon jetzt ganz stark zweifeln.
Heutzutage weiss man einfach gar nicht mehr, ob etwas sarkastisch oder ernst gemeint ist...mitH2CO3 schrieb:Wo siehst Du da bitte Probleme