Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 14:47@Sherlock_HmitH2CO3 schrieb:SIEHSTE ... Herr Apex, so gehts zu in Deutschland!!
Ich halte Euch den Teppich hoch: also war nicht alles geschenkt sonder Kauf und Schenkung.
@Sherlock_HmitH2CO3 schrieb:SIEHSTE ... Herr Apex, so gehts zu in Deutschland!!
@ApexOne:ApexOne schrieb:Ich halte Euch den Teppich hoch: also war nicht alles geschenkt sonder Kauf und Schenkung.
Alle Diskussionsbeteiligten haben festgestellt dass sie nicht so einfach ist und Pflichten mit sich bringt.Sherlock_H schrieb:Wir halten jetzt erst mal fest: Die Verschonungsprüfung, wie sie ziemlich sicher im Fall Döpfner angewendet wurde, ist und bleibt ein Skandal in der deutschen Steuergesetzgebung.
@ApexOne:ApexOne schrieb:Alle Diskussionsbeteiligten haben festgestellt dass sie nicht so einfach ist und Pflichten mit sich bringt.
Das ist zu philosophisch - kommt auf die Pflichten drauf an.Sherlock_H schrieb:Angenommen, es wäre nicht so einfach und es würde Pflichten mit sich bringen, aber dann könntest du deine Einkommenssteuer vermeiden - wäre das nicht auch ein Skandal?
Ja, so sehe ich das.Sherlock_H schrieb:Oder anders gefragt: Weil es nicht ganz einfach ist und Pflichten mit sich bringt, ist es kein Skandal?
Im Bund wurde die Verschonungsbedarfsprüfung im Zeitraum 2021 bis 2024 genau 105 Mal angewendet. Statt der eigentlich fälligen 7,83 Milliarden Euro wurden so nur 465 Millionen Euro bezahlt. Insgesamt wurden den Erben im Bund damit 94 Prozent der Steuern erlassen – 7,37 Milliarden Euro. Mit genau 3,25 Milliarden entfallen 44 Prozent davon allein auf Bayern.[10]Wikipedia: Verschonungsbedarfsprüfung
Du meinst die Kinder von Milliardären sind auch Milliardäre weil sie ihre Kinder sind?mitH2CO3 schrieb:Nach meinem Verständnis kann ein Erbe/Beschenkter bei einem Vermögen über 26 Millionen Euro prüfen lassen, ob die Steuerverschonung bei ihm greift. Also bitte, wer ein derartiges Erbe/Geschenk erhält ist wohl kaum real bedürftig. Es handelt sich in der Regel doch um Nachkommen der Erblasser oder Schenker.
Höh, natürlich nicht. Zudem geht's ja eh nicht nur um Nachkommen, sondern auch um Partner und/oder andere Angehörige.ApexOne schrieb:Du meinst die Kinder von Milliardären sind auch Milliardäre weil sie ihre Kinder sind?
Die Verschonungsbedarfsprüfung: Steuererlass für Großerbenhttps://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/erneut-steuererlasse-in-milliardenhoehe-fuer-grosserben/
Seit 2009 können Erben von Unternehmensvermögen Steuerbefreiungen von bis zu 100 Prozent in Anspruch nehmen. Das Bundesverfassungsgericht stellte 2014 fest, dass diese Privilegien für große und sehr große Unternehmensvermögen zu weitreichend seien, und forderte eine Beschränkung sowie die Schließung bestehender Schlupflöcher. Der Gesetzgeber reagierte 2016, indem er die Steuerbefreiung für Unternehmensvermögen ab 26 Millionen bis 90 Millionen Euro schrittweise reduzierte. Zugleich wurde jedoch eine neue Möglichkeit der vollständigen Befreiung sehr großer Erbvermögen geschaffen – die sogenannte Verschonungsbedarfsprüfung. Dadurch können Milliardenvermögen weiterhin steuerfrei übertragen werden, und die Chance auf eine gerechte Lösung – etwa eine über viele Jahre gestreckte Stundung – wurde vertan.
Bei der Verschonungsbedarfsprüfung müssen Erben und Beschenkte nachweisen, dass sie bedürftig sind. Als bedürftig gilt nach dem Gesetz, wer zum Stichtag der Übertragung nicht über genügend „nicht begünstigtes Vermögen“ (insbesondere Privatvermögen) verfügt, um die Erbschaftsteuer zu begleichen. Allerdings muss dabei nur die Hälfte des eigenen Privatvermögens für die Steuerzahlung eingesetzt werden. Diese Konstruktion eröffnet erhebliche Gestaltungsspielräume: Liquides Vermögen, das eigentlich für die Steuerzahlung genutzt werden könnte, kann in begünstigtes Vermögen umgewandelt oder rechtzeitig auf vermögenslose Kinder übertragen werden, die die Steuer angeblich nicht zahlen können. Unberücksichtigt bleiben dabei künftige Gewinne und Dividendenerträge aus dem geerbten Unternehmen. Auch die Übertragung auf eine Familienstiftung ist möglich: In diesem Fall wird für den Steuererlass lediglich geprüft, ob die Stiftung über genügend eigenes Vermögen zur Steuerzahlung verfügt, nicht aber die tatsächlichen Erben.
Hmm...dann könnte man alle Ausgaben für ein Kind auch besteuern, es kriegt es ja auch ohne etwas dafür zu tun.mitH2CO3 schrieb:Ich finde einfach diese "Privilegien, Ausnahmen", die man im Erbschaftsrecht einräumt, der eigentlichen Steuer widersprechend. Ich verstehe schon den Aspekt, dass man Betriebsvermögen bewahren möchte, um Unternehmen nicht zu gefährden.
Weiss ich nicht ob man das so pauschal sagen sagen kann, Steuer ist individuell.mitH2CO3 schrieb:Aber man könnte so eine Erbschaftssteuer tatsächlich auch stunden, auf jährliche Abzahlung gehen, um den Betrieb nicht zu gefährden oder halt sonstige Modelle in Erwägung ziehen.
Ne, das sehe ich sehr anders, weil es bedeuten würde, dass wir ziemlich bald einen Gini-Vermögens-Koeffizienten von über 9% hätten, und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis man wieder einen Alleinherrscher hat, der alles in seinem Sinne regelt und bestimmt, mit seinen Trillionen.ApexOne schrieb:Das sind übrigens Gründe warum ich ganz gegen Erbschaftsteuer bin
WALMART-ERBIN GRÜNDET MEDIZIN-UNI
Milliardärin Alice Walton investiert nicht in Luxusprojekte, sondern in die medizinische Ausbildung. Mit der Gründung einer eigenen Universität will die Walmart-Erbin den Ärztemangel bekämpfen und langfristig das Gesundheitssystem stärken.https://www.forbes.at/artikel/walmart-erbin-gruendet-medizin-uni
Im Durchschnitt kostet der Nachwuchs 763 Euro pro Monat – das sind 9.156 Euro im Jahr. Bis zum 18. Geburtstag geben deutsche Familien also im Durchschnitt 164.808 Euro für ein Kind aus.Quelle: https://www.eltern.de/familie-urlaub/was-kostet-ein-kind
Sag mal ... bleib doch mal bei der Sache. Ein Kind bekommt das nicht "geschenkt". Eltern versorgen ihre Kinder und sind verpflichtet, ihnen eine Ausbildung etc. zukommen zu lassen. Eltern sollen die Voraussetzungen schaffen, dass ein Kind eine gute Ausbildung macht, in den Job einsteigt, und glücklicher :) Steuerzahler wird. Damit haben dann die Eltern ihren Job getan.ApexOne schrieb:Wieviel soll ein Kind für diese Summe zahlen? die Leistungen in dieser Höhe kriegt er ja geschenkt.
Welchen Sinn haben diese aneinandergereihten Worte?ApexOne schrieb:Dann können wir ausrechnen wieviel Milliarden einnehmen können.
Wo ist der Unterschied zu einem Geschenk bzw. Erbe? Das Kind tut nichts dafür...das ist für mich relevant.mitH2CO3 schrieb:Ein Kind bekommt das nicht "geschenkt".
Steuern senken, zum X ten. Aber ich habe den Eindruck dass es stören würden wenn die Milliardäre dadurch 500Mio plus im Jahr machen, auch wenn dann Millionen sich Wohneigentum und weiteres Vermögen leisten könnten.mitH2CO3 schrieb:Arme werden immer ärmer, weil sie die Möglichkeit nicht erhalten, Vermögen aufzubauen. Wo soll das denn bitte enden? Wie denkst Du könnte man Ungleichheit abbauen?
Woher willst Du das denn wissen? Sowohl an ein Erbe als auch eine Schenkung können Auflagen und/oder Bedingungen geknüpft sein.ApexOne schrieb:Wo ist der Unterschied zu einem Geschenk bzw. Erbe? Das Kind tut nichts dafür...das ist für mich relevant.
Alles fein.ApexOne schrieb:Steuern senken, zum X ten
Ja, weil die Ungleichheit dann wieder zu groß wird. Es braucht sowas wie ne Obergrenze. Wo soll es denn hingehen, wenn nur ein paar sich dumm und dusselig verdienen. Man muß doch an alle denken, zumindest in einer Demokratie.ApexOne schrieb:Aber ich habe den Eindruck dass es stören würden wenn die Milliardäre dadurch 500Mio plus im Jahr machen
Ja und wer in einer Familie geboren wird wie was zu vererben hat, ist in einer Familie die vom Haus aus viele Steuern und Abgaben zahlt....aber psst, nicht weiter sagen.mitH2CO3 schrieb:Mir geht es darum, dass Menschen, die nicht das Glück haben, in eine Familie geboren zu sein, die etwas zu vererben hat, auch zumeist kein Vermögen aufbauen können, d.h. arm bleiben.
Du wiederholst Dinge zu denen man Dir schon paar Infos gegeben hat, bringt nichts und lockt Eu Ausländer. Kümmert Dich das? Nein.mitH2CO3 schrieb:Daher bin ich auch für ein Grunderbe.
Na ja, die ist da aber ich mache bei diesem Trend nicht mit "ich bin ein guter Mensch und möchte mich da profilieren"...mitH2CO3 schrieb:Für Dich existiert Ungleichheit nicht, oder?
Was soll das? Wenn ich in eine Familie geboren wurde, die viel Steuern bezahlt hat und TROTZDEM was zu vererben hat, dann ist das fein. Aber arme Familien haben diese Möglichkeit nicht. Sie arbeiten arbeiten und arbeiten, und wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielen sollte, dann haben sie nix mehr. Weil sie von ihrer Arbeit keine Rücklagen aufbauen können, ggf. gar nicht gelernt haben wie das mit dem Vermögensaufbau überhaupt läuft. Sie brauchen Support, um da rauszukommen. Nochmal die Frage: wo soll es denn hingehen, wenn einige wenige immer ÜBER-reicher werden und immer mehr Menschen weniger haben?ApexOne schrieb:Ja und wer in einer Familie geboren wird wie was zu vererben hat, ist in einer Familie die vom Haus aus viele Steuern und Abgaben zahlt....aber psst, nicht weiter sagen.
Soll man hier etwa auf ein Grunderbe verzichten, damit dieses keine EU-Ausländer anlockt ... sonst alles gut? Zudem scheinen wir hier ja dringend Menschen zu brauchen, die bereit sind Tätigkeiten ausführen, auf die man hier anscheinend keine Bock mehr zu haben scheint (->Handwerk etc.)ApexOne schrieb:bringt nichts und lockt Eu Ausländer. Kümmert Dich das? Nein.
Was für ein Trend? Man hat ein soziales/solidarisches Haltung oder nicht, das ist kein Trend.ApexOne schrieb:ich mache bei diesem Trend nicht mit "ich bin ein guter Mensch und möchte mich da profilieren"...
Weshalb willst Du immer nur von den Schwächsten nehmen, für die 10 Euro ein Geld ist. Weshalb nicht von Deiner Einkommensklasse oder meiner oder Juttas?ApexOne schrieb:Wenn wir jedem Grundsicherungsempfänger 10€ im Monat weniger geben, ernähren wir paar Mio.
Es reicht langsam mit dem Geseiere. Es hindert dich niemand daran, z.B. eine Patenschaft für eine Familie zu übernehmen, für jemanden, der weniger hat als du. Geht sofort, kostet ungefähr so viel wie ein Streaming-Abo oder eine Monatsmiete, kann man ja entscheiden ob und wieviel man bereit ist dazu, etwas abzugeben.mitH2CO3 schrieb:Weil sie von ihrer Arbeit keine Rücklagen aufbauen können, ggf. gar nicht gelernt haben wie das mit dem Vermögensaufbau überhaupt läuft. Sie brauchen Support, um da rauszukommen.
Deine Meinung fehlt so überhaupt nicht :) Du weisst wie es geht: drüber wegscrallen oder drüber weglesen oder anderen Thread zutexten. Schönen Abend :Y:Voussoir schrieb:Es reicht langsam mit dem Geseiere
Keine Sorge Mittelständler die diese Familien subenvtionieren können auch kein Vermögen aufbauen.mitH2CO3 schrieb:Weil sie von ihrer Arbeit keine Rücklagen aufbauen können, ggf. gar nicht gelernt haben wie das mit dem Vermögensaufbau überhaupt läuft.
Ich kann mit 1000 Musks leben wenn durch Steuersenkungen die Eigentumsquote in Deutschland über 90% ist.mitH2CO3 schrieb:Nochmal die Frage: wo soll es denn hingehen, wenn einige wenige immer ÜBER-reicher werden und immer mehr Menschen weniger haben?
Der Trend wo jeder seine soziale Ader quasi auf der Stirn trägt. Ich mache da nicht mit, ich weiss wie schwer es ist einen Euro aus eigener Kraft zu verdienen (nein, nicht wie ein Beamter, Angestellter oder GS Empfänger).mitH2CO3 schrieb:Was für ein Trend?
Auch zwischen diesen Gruppen ist Ungleichheit, das war das Thema....beides bedurftig, also muss man priorisieren.mitH2CO3 schrieb:Weshalb willst Du immer nur von den Schwächsten nehmen, für die 10 Euro ein Geld ist.
Alles gut, ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen. Schönen Abend.mitH2CO3 schrieb:Deine Meinung fehlt so überhaupt nicht :) Du weisst wie es geht: drüber wegscrallen oder drüber weglesen oder anderen Thread zutexten. Schönen Abend