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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

18.818 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:19
Zitat von VenomVenom schrieb:Wir können sie aber auch weglassen.
Nice :D

Ich verstehe schon, in der Runde hier fällt es dem ein oder anderen Herrn mit zunehmendem Alter schwerer, mit neuen Namen und Erkenntnissen in der Wissenschaft klar zu kommen. Aber darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen. Gerade weil es eben so wenig Ungerlichheitsforscher*innen gibt, die aber sehr spannende und interessante Erkenntnisse in die Öffentlichkeit bringen. Das sind nicht meine Gedanken, daher zitiere ich ja oder stelle Clips ein. Ich finde diese Gedanken halt wirklich beachtenswert.
Zitat von VenomVenom schrieb:ABER Forderungen wie deine sind vor allem im Gesamtpaket eine ganz andere Nummer und da ist das Risiko auf ganz anderem Level um es harmlos zu formulieren - UND Wegzugsbesteuerung ist gar nicht mal so effektiv gegen die Superreichen, vor allem wenn sie sich weiterhin innerhalb der EU aufhalten.
Stellst du etwa in Verhandlungen direkt die Minimalforderung 🤔 Es wäre natürlich super cool für die Gesellschaft, wenn sich alle Forderung erfüllen würden 💸 aber realistisch betrachtet wird das wohl noch mehr Leid erfordern, nebst entsprechenden Bundesverfassungsgerichtsurteilen, bevor in der Politik entsprechend agiert wird.
Zitat von VenomVenom schrieb:Es ist ein kurzfristiges Erfolg, langfristig gibt es wie ich dir schon gesagt habe Bedenken seitens mehrerer Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmer und wirtschaftsliberaler Forschungsinstituten. Außerdem ist Norwegen nicht Deutschland oder Österreich zum Beispiel.
Ja, die Unkenrufe gibt es wohl. Bisher passen sie halt nicht zur Realität. Denn wie bekannt:
Die verbliebenen Überreichen in Norwegen sind übrigens auch nach der Steuererhöhung immer noch überreich. Aber sie tragen wenigstens ein bisschen mehr zum Allgemeinwesen bei.



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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:nehmen wir Beispiel Norwegen:
Gutes Beispiel :Y:

in Norwegen gibt es seit 2006 die Wegzugssteuer, die im Zuge der Vermögenssteuererhöhung noch mal massiv verschärft wurde.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich glaube nicht dass alles so rosig ist wie dargestellt.
Na ja, ein paar Heulbojen, die zur Solidarität nix beitragen wollen, gibt es überall. Arm ist von den norwegian ÜBER-Reichen bestimmt keiner geworden :D


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:38
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gutes Beispiel :Y:

in Norwegen gibt es seit 2006 die Wegzugssteuer, die im Zuge der Vermögenssteuererhöhung noch mal massiv verschärft wurde.
Und diese musste verschärft werden weil Reiche nicht wegziehen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Na ja, ein paar Heulbojen, die zur Solidarität nix beitragen wollen, gibt es überall.
So ist es, wenn ich mit die Anzahl von Arbeitsverweigern anschaue, gefühlt mehr als Überreiche.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Arm ist von den norwegian ÜBER-Reichen bestimmt keiner geworden :D
Frage: kann es sein dass Du nicht verstehen möchtest dass die meisten Leute für sich und ihre Familien arbeiten und was schaffen wollen, nicht für andere?!
Ich gehe in erster Linie für mich arbeiten weil ich nicht von Almosen leben möchte wie ganze BG Dynastien, dennoch weiss ich dass ein Staat (Polizei, Infrastruktur etc) finanziert werden muss, bin also nicht gegen Steuern.
Was gar nicht geht ist wenn jemand sagt: du verdienst/hast viel, Dir bleibt genügend...weil dann sage ich auch Sozialhilfe ist zu hoch, trotz keinem Erwerb bekommen die zu viel.
Soviel Fairness muss sein.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:51
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und diese musste verschärft werden weil Reiche nicht wegziehen.
Mom ... warst du nicht der Meinung, dass sie überhaupt nix bringt, die Wegzugsteuer 🤔
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:So ist es, wenn ich mit die Anzahl von Arbeitsverweigern anschaue, gefühlt mehr als Überreiche.
Wir reden von Menschen, die dazu in der Lage sind, etwas zur Solidarität beizutragen. Konzentriere dich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:kann es sein dass Du nicht verstehen möchtest dass die meisten Leute für sich und ihre Familien arbeiten und was schaffen wollen, nicht für andere?!
Selbstverständlich verstehe ich, dass man erst mal für sich und seine Familie arbeitet. Aber man arbeitet in Folge eben auch für die Gesellschaft, in einem Sozialstaat. Das nicht zu beachten ist Realitätsverweigerung.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was gar nicht geht ist wenn jemand sagt: du verdienst/hast viel, Dir bleibt genügend...weil dann sage ich auch Sozialhilfe ist zu hoch, trotz keinem Erwerb bekommen die zu viel.
Soviel Fairness muss sein.
Wasn asozialer und widerlich unfairer Vergleich. Wir reden hier immer noch von Centi-Millionären und Milliardären, die seit Jahren z.B. weniger Erbschaftssteuern zahlen als sie eigentlich sollten. Dafür muß ne Reform des Erbschaftssseuerrechtes her! Und zwar möglichst bald!

Menschen, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, benötigen diese existentiell. Sie können nicht mehr abgeben, weil sie nix haben.

Was faselst du wieder herum? Pfui.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:53
@mitH2CO3
Wenn wir über das Geld anderer reden wollen und ob es zuviel oder zuwenig ist etc. und bla bla bla, dann lass uns doch über das Geld aller reden, wo ist das Problem?
Also, nix pfui.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 09:59
Was stimmt mit dir nicht? Was verstehst du an dem Begriff "existenziell" nicht? Leistungsempfänger leben von der Hand in den Mund, sie gehen teilweise sogar zu den Tafeln, um sich Essen zu holen, soweit ich weiss.

Es ist mir total unbegreiflich, wie jemand so ignorant sein kann, und für diese Menschen fordert, dass sie noch weniger an staatlichen Leistungen erhalten sollten. Schäm dich, echt jetzt! Diese Menschen sind in Not, genau sie brauchen unserer Solidarität!

Und jetzt komme nicht wieder mit dem Betrug bei HartzIV, sonst hau' ich den Kuchen wieder raus 🤨


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 16:34
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich verstehe schon, in der Runde hier fällt es dem ein oder anderen Herrn mit zunehmendem Alter schwerer, mit neuen Namen und Erkenntnissen in der Wissenschaft klar zu kommen. Aber darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen.
Ist das an mich gerichtet? Also bitte die Dame, ich bin noch jung und (halbwegs) frisch - beleidige mich hier nicht :D Das meinte ich nicht so, ich meinte wir können sie von mir aus weglassen da das ursprüngliche Thema durch ist meiner Meinung nach bzgl. der Wegzugsbesteuerung.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gerade weil es eben so wenig Ungerlichheitsforscher*innen gibt, die aber sehr spannende und interessante Erkenntnisse in die Öffentlichkeit bringen. Das sind nicht meine Gedanken, daher zitiere ich ja oder stelle Clips ein. Ich finde diese Gedanken halt wirklich beachtenswert.
Ne, ich sage auch nicht ich will nichts mehr hören, weil sie anders tickt als die üblichen Ökonomen etc. von denen ich lese :D
So dogmatisch bin ich auch nicht ;) :D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Stellst du etwa in Verhandlungen direkt die Minimalforderung
Den Teil hier kapiere ich nicht so, was meinst du? :D
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es wäre natürlich super cool für die Gesellschaft, wenn sich alle Forderung erfüllen würden 💸 aber realistisch betrachtet wird das wohl noch mehr Leid erfordern, nebst entsprechenden Bundesverfassungsgerichtsurteilen, bevor in der Politik entsprechend agiert wird.
Kompromisse muss hier irgendwer machen, das stimmt schon so. Natürlich ist man sich da aber auch gespalten wie genau diese Kompromisse auszusehen haben. Ich zum Beispiel bin okay mit manchen Ideen wie zb. Wiedereinführung der Erbschaftssteuer bei uns hier in Österreich wenn sie dementsprechend gestaltet ist, bei Vermögenssteuer bin ich schon deutlich kritischer und bin grundsätzlich gegen progressive Besteuerung von Kapitalerträgen und gegen manch andere Ideen bin ich absolut wie zum Beispiel die Sonderkapitalertragssteuer auf unrealisierte Gewinne. Über manch andere Reformen kann man schon reden.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ja, die Unkenrufe gibt es wohl. Bisher passen sie halt nicht zur Realität. Denn wie bekannt:
Wie gesagt da ist das Morgen viel wichtiger als heute. Wir werden sehen was die Zukunft in Norwegen bringt und egal was da rauskommt - Norwegen ist ein ganz anderer Staat als Deutschland oder Österreich.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 17:13
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was stimmt mit dir nicht?
Bei mir alles bestens, Danke der Nachfrage.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was verstehst du an dem Begriff "existenziell" nicht?
Da sind ma weit weit entfernt davon.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Diese Menschen sind in Not, genau sie brauchen unserer Solidarität!
Du meinst in Geldnot? Ok.
Leistungsträger sind in Zeitnot - es wäre im Sinne aller wenn Leistungsträger beim Arzt, Amt, Einkaufen vorgehen dürfen, die verlieren genug Lebenszeit durch die Arbeit.
Wenn man es genau nimmt die Hälfte der Arbeitszeit ist für Steuern und Abgaben, daher sind sie zu unterstützen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 17:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Leistungsträger sind in Zeitnot - es wäre im Sinne aller wenn Leistungsträger beim Arzt, Amt, Einkaufen vorgehen dürfen, die verlieren genug Lebenszeit durch die Arbeit.
Wenn man es genau nimmt die Hälfte der Arbeitszeit ist für Steuern und Abgaben, daher sind sie zu unterstützen.
Und woran erkennt man diese Leistungsträger?

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 17:54
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Und woran erkennt man diese Leistungsträger?
Einfach auf den Lohnzettel gucken und schauen was da dann als Abgaben anfällt? Bei größer 1000 EUR im Monat könnte das evtl ein Leistungsträger sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 18:14
Zitat von LanzaLanza schrieb:Einfach auf den Lohnzettel gucken und schauen was da dann als Abgaben anfällt? Bei größer 1000 EUR im Monat könnte das evtl ein Leistungsträger sein?
Bei größer 1000€ pro Monat wäre ja quasi jeder ein Leistungsträger, der angestellt arbeitet. Allerdings gibts ja auch Menschen die nich angestellt arbeiten und dennoch was leisten. Die würde man so außen vor lassen.
Klingt für mich erstmal nach keinem guten Plan.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 18:27
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Und woran erkennt man diese Leistungsträger?
Woran das Finanzamt das auch fest macht - aber hey, wenn Du meinst manche arbeiten für ihr Geld nicht, dann besteuere sie nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 20:35
Zitat von VenomVenom schrieb:Ne, ich sage auch nicht ich will nichts mehr hören, weil sie anders tickt als die üblichen Ökonomen etc. von denen ich lese :D
So dogmatisch bin ich auch nicht ;) :D
Cool :Y: dann hier mal direkt eine informative ZEIT-Podcastfolge, die sich auch mit Ungleichheit beschäftigt.
Ungleichheit in Deutschland zeigt sich auch bei Einkommen und Chancen. Während die Gehälter von DAX‑Vorständen seit 2019 etwa 30‑mal so stark gestiegen sind wie die Reallöhne der Beschäftigten, lebt rund ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland in Armut. Gleichzeitig sinkt die soziale Durchlässigkeit: Wer arm ist, bleibt meist arm, wer reich ist, bleibt reich.
Diese Ungleichheit hat politische Folgen und birgt Gefahren für die Demokratie. Menschen, die sich ökonomisch abgehängt fühlen, verlieren laut einer Studie der Hans‑Böckler‑Stiftung häufiger Vertrauen in Politik und Staat und wählen überdurchschnittlich oft populistische oder rechte Parteien. Gleichzeitig nutzen Superreiche ihre Macht aktiv politisch. Oxfam warnt: Wenn Vermögen sich in wenigen Händen konzentriert und politische Entscheidungen zunehmend den Interessen der Reichsten folgen, gerät die Demokratie selbst unter Druck.

Wie gefährlich ist die wachsende Ungleichheit für Deutschlands Gesellschaft – und für ihre politischen Institutionen? Und kann man Ungleichheit überwinden?
Youtube: Milliardäre gewinnen, der Rest verliert. Was macht das mit uns?
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 21:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Woran das Finanzamt das auch fest macht
Das Finanzamt macht Leistungsträger ausfindig? Erzähl mir mehr! :D
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:aber hey, wenn Du meinst manche arbeiten für ihr Geld nicht, dann besteuere sie nicht.
Wie, wer für sein Geld arbeitet soll Steuern zahlen und wer nich für sein Geld arbeitet soll nich besteuert werden? Klingt für mich irgendwie unfair.

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

04.06.2026 um 22:16
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Das Finanzamt macht Leistungsträger ausfindig? Erzähl mir mehr! :D
Das Leistungsfähigkeitsprinzip ist ein fundamentales Steuerprinzip, das besagt, dass jeder Bürger entsprechend seiner individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur Finanzierung des Staates beitragen muss. Es sorgt für Steuergerechtigkeit, indem es hohe Einkommen stärker belastet und niedrige schont.
Quelle: Wikipedia: Leistungsfähigkeitsprinzip
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Wie, wer für sein Geld arbeitet soll Steuern zahlen und wer nich für sein Geld arbeitet soll nich besteuert werden? Klingt für mich irgendwie unfair.
Ist mir egal - ich beantworte dein unangestrengtes Blödstellen aus Respekt mir ggü.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

05.06.2026 um 08:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Leistungsträger sind in Zeitnot - es wäre im Sinne aller wenn Leistungsträger beim Arzt, Amt, Einkaufen vorgehen dürfen, die verlieren genug Lebenszeit durch die Arbeit.
Wenn man es genau nimmt die Hälfte der Arbeitszeit ist für Steuern und Abgaben, daher sind sie zu unterstützen.
Bitte versuche wenigstens ein mal zur Kenntnis zu nehmen, dass bei der zusätzlichen Besteuerung nicht die Rede von Normalsterblichen ist. Weder von dir noch von mir. Es geht um Centi-Millionäre und Milliardäre. Die haben kein Zeitproblem. Sie jetten mit gewaltigen CO2-Emissionen mit ihren Privatjets durch die Gegend, buchen für sich & family - bei z.B. meinem Zahnarzt - die komplette Praxis für einen ganzen Tag -> haben also null Wartezeit, und müßen nicht "andere" Leute sehen), andere Ärzte kommen zu ihnen in's Haus, Alltagseinkäufe werden von den Haushaltshilfen erledigt, und für den Goldeinkauf in Dubai bekommt man auch einen Termin ohne Wartezeit. Sie haben die Probleme ganz einfach nicht, die du hier auflistest.

So du kleine Lichter wie dich selbst meinst, die zu unterstützen sein sollten: du hast dich für diesen Weg entschieden, um mehr Geld zu scheffeln. Also nimm' auch die Dinge ohne zu heulen an, die dieser Weg für dich mit sich bringt. Das hat der erste Centi-Millionär in den Dynastien auch hinnehmen müßen, eben genauso wie alle anderen Normalsterblichen.

Was sind das schon für Kinkerlitzchen im Vergleich zu den existenziellen Sorgen einer alleinerziehenden Mutter, die ein 40% höheres Armutsrisiko hat, ihrem Kind auch gerne mehr als das aller aller Nötigste bieten würde, Abends vor existenziellen Ängsten nicht einschlafen kann etc. Wie lächerlich ist es im Gegensatz dazu, über einen Wartetermin bei Arzt herum zu jaulen? Und dann noch zu fordern, dass man Leistungsempfängern, die existenziell auf Unterstützung angewiesen sind, Gelder gekürzt werden sollten. Was ne ignorante Arroganz, PFUI!

TAX THE RICH 💰


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

05.06.2026 um 08:36
Das Leistungsfähigkeitsprinzip ist ein fundamentales Steuerprinzip, das besagt, dass jeder Bürger entsprechend seiner individuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur Finanzierung des Staates beitragen muss.
Quelle: Wikipedia: Leistungsfähigkeitsprinzip

Finanzielle Leistungsfähigkeit beschreibt aber keinen Leistungsträger, denn als solcher hätte ja eine Leistung erbracht werden müssen. Welche Leistung hat denn ein Millionenerbe erbracht?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ist mir egal - ich beantworte dein unangestrengtes Blödstellen aus Respekt mir ggü.
Das war doch nur die 1. Lektion, beantworte die Frage, dann folgt Lektion 2. :D

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

05.06.2026 um 08:39
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es geht um Centi-Millionäre und Milliardäre.
Was soll eigentlich dieses "Centi" in dem Zusammenhang? Centi bedeutet ja Hundertstel und ne Centimillion bekomme selbst ich noch zusammen. :)

kuno


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

05.06.2026 um 08:45
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Was soll eigentlich dieses "Centi" in dem Zusammenhang? Centi bedeutet ja Hundertstel und ne Centimillion bekomme selbst ich noch zusammen. :)
Ja, aber du bist nicht gemeint :D
Als Centi-Millionär wird eine Person bezeichnet, die über ein frei investierbares Nettovermögen von mindestens 100 Millionen US-Dollar verfügt.

Dieser Personenkreis befindet sich exakt zwischen gewöhnlichen Multimillionären und Milliardären und bildet eine elitäre, weltweite Oberschicht. Hier sind die wichtigsten Fakten zu dieser Vermögensklasse:

Verbreitung und DemografieAnzahl: Weltweit gibt es Schätzungen zufolge knapp unter 30.000 Centi-Millionäre.Verteilung: Die USA führen das Ranking mit großem Abstand an, gefolgt von aufstrebenden Märkten wie China und Indien. Deutschland und die Schweiz belegen im globalen Vergleich ebenfalls sehr hohe Plätze.

Städte-Hotspots: Metropolen wie New York City, die San Francisco Bay Area (Silicon Valley) und Los Angeles weisen die höchste Konzentration an Centi-Millionären auf.

Wer sind sie?Typische Vertreter dieser Gruppe sind oft keine klassischen Erben, sondern Unternehmerpersönlichkeiten. Dazu zählen insbesondere: Erfolgreiche Tech-Titanen und Gründer, Multinationale CEOs und Vorstände Führende Finanziers und Hedgefonds-Manager

Warum der Begriff wichtig ist
In der Finanz- und Vermögensberatung wird diese Gruppe oft gesondert betrachtet. Ab einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Dollar verändern sich die Anlagestrategien grundlegend. Geld fungiert hier weniger als reines Konsummittel, sondern als Kapital, das durch Family-Office-Strukturen, gross angelegte Immobilieninvestments oder Stiftungen verwaltet werden muss.
Google KI


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

05.06.2026 um 09:13
Als Centi-Millionär wird eine Person bezeichnet, die über ein frei investierbares Nettovermögen von mindestens 100 Millionen US-Dollar verfügt.
Wer denkt sich denn sowas aus, die Vorsilbe für Hundertstel zu benutzen um das Hundertfache zu beschreiben?
Das is ja so als wenn man im Restaurant ne Doppelportion bestellen muss, wenn man nur ne halbe Portion möchte. :)

kuno


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