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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.249 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:06
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und dann gibt es natürlich zig andere Ökonomen sie die das Gegenteil aufzeigen.
Ach weisste ... im DIW arbeiten 334 Mitarbeiter davon 149 Wissenschaftler. Die sind schon nicht alle auf den Kopp gefallen.

Wikipedia: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Was viele bedürftige schlechter stellt, die lauschöpper bevorteilt.. und die Eierbringer eh verarscht
Hab' Deine Meinung zur Kenntnis genommen.

Ich finde es ist schon ein interessantes Konzept, da es Ungleichheit verringern könnte. Fratzscher räumt allerdings auch ein, dass es wohl nicht zum gewünschten Erfolg führen könnte, weil die Menschen damit ihr Arbeitsverhalten nicht wirklich ändern.

Dennoch, vorneweg finde ich jede These schon mal interessant, so sie zu weniger Ungleichheit führen könnte.

Das aller wirksamste Instrument zur Verringerung der Ungleichheit könnte immer noch das Grunderbe sein, die man mit der Reform der Erbschaftssteuer und der Besteuerung von Riesenvermögen finanzieren könnte.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:08
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Heutzutage weiss man einfach gar nicht mehr, ob etwas sarkastisch oder ernst gemeint ist...
Das war ernst gemeint. Wo siehst Du denn da Probleme?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:10
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:nach Fratzscher soll das bedingungslose Grundeinkommen für alle Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in Deutschland gelten – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.

Wo siehst Du da bitte Probleme 🤨
Hmmm, wie attraktiv können da 12*1200 = 14400€ netto inkl. Sozialversicherungen sein fürs Nichtstun im Vergleich zu Netto Einkommen nach Arbeit?

Screenshot 2026-07-15 140750
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/europa/70628/einkommen/

Ich weiss es auch nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:10
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wohnsitz in Deutschland gelten – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.
Aha und es besteht kein Verdacht das Leute sind Sozialsystem einwandern?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ach weisste ... im DIW arbeiten 334 Mitarbeiter davon 149 Wissenschaftler. Die sind schon nicht alle auf den Kopp gefallen.
Und sie sind alle für das BGE

und jetzt stellt die vor wieviel Ökonomen noch gibt, sogar welche unabhängig vom Staat?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich finde es ist schon ein interessantes Konzept, da es Ungleichheit verringern könnte. Fratzscher räumt allerdings auch ein, dass es wohl nicht zum gewünschten Erfolg führen könnte, weil die Menschen damit ihr Arbeitsverhalten nicht wirklich ändern.
Klar, vor allem wenn das System kollabiert, wird die Ungleichheit abnehmen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Hmmm, wie attraktiv können da 12*1200 = 14400€ netto inkl. Sozialversicherungen sein fürs Nichtstun im Vergleich zu Netto Einkommen nach Arbeit?
Man soll von den 1200 € Arbeitslosenversicherung und KK bezahlen. Also viel bleibt dann ja da nicht übrig, wenn man sich nur darauf verlassen würde.

Ich weiss auch gar nicht weshalb sich hier bei Euch immer die Fußnägel aufrollen:

wir brauchen doch neben gut ausgebildeten Menschen u.A. diejenigen, die bereit sind Arbeit zu machen, die hier niemand mehr machen will. Wenn Menschen kontrolliert einwandern ist doch alles fein.

Ein Grundeinkommen würde ihnen, bei dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung, mMn. genauso zustehen. Sie wären dann ja auch Steuerzahler.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:25
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:und jetzt stellt die vor wieviel Ökonomen noch gibt, sogar welche unabhängig vom Staat?
Ja, hatten wir schon mal drüber gesprochen. Es gibt wohl für jede politische Ecke iwelche Vertreter. Ich würde aber dem DIW eine gewisse Neutralität zusprechen wollen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Klar, vor allem wenn das System kollabiert, wird die Ungleichheit abnehmen.
Weshalb sollte das System durch ein BGE kollabieren?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:28
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Man soll von den 1200 € Arbeitslosenversicherung und KK bezahlen. Also viel bleibt dann ja da nicht übrig, wenn man sich nur darauf verlassen würde.
Äh, nein. Davon zahlst Du mal gar nichts...er bezieht sich auf die Auszahlungen....!
Als existenzsicherndes Grundeinkommen nimmt die Studie einen monatlichen Betrag von 1.200 Euro pro Erwachsenen sowie 600 Euro pro Kind unter 18 Jahren an. Dies würde den Berechnungen zufolge Gesamtkosten von 1.100 Milliarden Euro im Jahr verursachen, also etwa ein Viertel der Wirtschaftsleistung.

Allerdings würde dieses Grundeinkommen alle Sozialleistungen (etwa Bürgergeld, Sozialhilfe, Bafög, Wohngeld, Kinderzuschlag) ersetzen
Quelle: https://www.mein-grundeinkommen.de/magazin/grundeinkommen-finanzierbar-fratzscher-diw


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 14:32
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Davon zahlst Du mal gar nichts...
Du liest die Zitate wieder nicht ...
Krankenversicherung: Das bedingungslose Grundeinkommen soll nach Fratzscher alle bisherigen Sozialtransfers ersetzen. Um den eigenen Lebensunterhalt und die Absicherung zu garantieren, müssen die Empfänger hiervon ihre privaten oder gesetzlichen Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen.

Arbeitslosenversicherung: Zahlungen wie das bisherige Arbeitslosengeld würden durch das BGE ersetzt und fallen weg, da jeder Bürger seine Existenz bereits durch das bedingungslose Grundeinkommen gesichert hätte
Rentenversicherung: Bisher erworbene Rentenansprüche müssten garantiert oder weiter ausgezahlt werden. Zukünftig könnte die gesetzliche Rente jedoch schrittweise entfallen, in ein verpflichtendes privates Vorsorgesystem umgewandelt oder zu einer reinen Grundsicherung/Sockelrente umgebaut werden, die den Lebensstandard über das BGE hinaus absichern soll
Ggf. die Rente. Die soll man dann wohl mit Aktien klar machen. Also was dann bleibt ist nicht viel.

Die Arbeitslosenversicherung hatte ich übersehen, sry. Die ist ja mit dem BGE soz. erledigt.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 15:05
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich glaube einem Fachmann wie Herrn Fratzscher erst Mal
@mitH2CO3:
Im Falle Fratzscher solltest du das nicht tun. Ich verfolge seine absurden Thesen schon seit einigen jahren. Er wird wohl von der SPD protegiert, jedenfalls hat die SPD ihn damals als "Wirtschaftsweisen" vorgeschlagen.

Fratzscher hat zu einem Zeitpunkt immer noch vor einer "Deflation" gewarnt, kurz bevor dann die Inflation hier in Deutschland auf 6.9 % gesteiegen ist. Da kann ich nur sagen; Glaube ihm nichts, er vertritt teilweise hanebüchenen Stuss.

So überschreibt z.B. die Augsburger Allgemeine ein Interview mit ihm:
Top-Ökonom Marcel Fratzscher warnt vor Inflations-Panik
Der Präsident des Berliner DIW-Institutes glaubt, dass sich die Teuerungs-Lage im kommenden Jahr beruhigen wird.
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Interview-Top-Oekonom-Marcel-Fratzscher-warnt-vor-Inflations-Panik-id60907741.html

Das war am 30.10.2021. Seine Progrnose für 2022 waren 2,5 % inflatiomn. Tatsächlich hat sich die Inflationsrate dann im nächsten Jahr mehr als verdoppelt und ist auf 6,9 % gestiegen Glaub mir, der Mann hat keine Ahnung!

Dazu aus der Wikipedia:
Fratzscher plädiert für eine Änderung der Geldpolitik. Die EZB solle hierzu das Inflationsziel von derzeit 2 % auf 4 % pro Jahr erhöhen. Eine niedrigere Inflationsrate sei unter den gegenwärtigen internationalen Umständen nicht möglich, ohne der Wirtschaft durch zu restriktive geldpolitische Maßnahmen zu schaden.[25]
Quelle: Wikipedia: Marcel Fratzscher

(Hervorhebung durch mich.)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 15:22
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Alle Sozialabgaben sollen ja durch das Grundeinkommen ersetzt werden (Bürgergeld, Sozialhilfe, Bafög, Wohngeld, Kinderzuschlag).
@mitH2CO3:
Tja, dann nimm mal eine Wohnung in München, ein 25-qm-Appartment, kalt ca. 600,-- €/Monat, Heizung und Strom ca. 150,-- und Telefon und Internet und GEZ ca. 50 € >>>> bleiben noch 400,--.Davon gehen dann noch die Kranken- und Rentenversicherung ab? Vielleicht auch nur die Krankenversicherung, aber was bleibt denn da übrig?

Da muss man dann schon noch 500,-- € Steuergutschrift dazu haben, um halbwegs über die Runden zu kommen. Damit wird das Grundeinkommen aber noch teuer, um ca. 40 %, also statt 1,2 Billionen € dann 1,7 Billionen €.

Und es ist doch klar, dass jemand, der in München wohnt, dort viel mehr Miete als jemand in Mecklenburg-Vorpommern zahlen muss. Und beide sollen das gleiche Grundeinkommen bekommen?

Vor allem: Eine vierköpfige Famile würde 4.800,-- € zur Verfügung haben. Jede zusätzliche Arbeit wird aber hoch besteuert und lohnt sich deshalb nicht. Und da würden die Leute noch arbeiten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 15:31
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Das war am 30.10.2021. Seine Progrnose für 2022 waren 2,5 % inflatiomn. Tatsächlich hat sich die Inflationsrate dann im nächsten Jahr mehr als verdoppelt und ist auf 6,9 % gestiegen Glaub mir, der Mann hat keine Ahnung!
Damals scheinen nicht wenige Fachleute die Lage falsch eingeschätzt zu haben. Man kann Fehleinschätzung demnach nicht nur Fratzscher nachsagen. Wer hat schon bspw. den Ukrainekrieg voraussehen wollen/können ...
Die Fehleinschätzung im Herbst 2021 war jedoch kein Einzelfall. Nahezu alle großen Wirtschaftsinstitute, die Bundesbank und die Europäische Zentralbank (EZB) prognostizierten damals für 2022 eine deutlich niedrigere Inflation. Sie gingen fälschlicherweise davon aus, dass die coronabedingten Lieferengpässe und Preissteigerungen nur vorübergehende Effekte seien. Der drastische Anstieg wurde vor allem durch den russischen Angriffskrieg und die Energiekrise ab Februar 2022 ausgelöst – unvorhersehbare geopolitische Ereignisse, die kaum ein Experte in seiner Jahresend-Prognose für 2021 auf dem Zettel hatte
Google KI
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Dazu aus der Wikipedia:
Es scheint sich um einen sehr polarisierender Vorschlag zu handeln (Erhöhung der Inflationsrate). Ich kann da vom Ding her aber keine Ahnungslosigkeit attestieren, so wie Du. Ist aber ok für mich, ist halt Deine Meinung von ihm.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 15:36
Hatte dieses Interview mit Fratzscher gesehen. Vieles, was er sagt, kommt meiner Vorstellung von einem Sozialstaat entgegen. Ich hab' für meinen Teil bisher nicht wirklich etwas an seinen Ansichten auszusetzen

Youtube: phoenix persönlich: Prof. Marcel Fratzscher (Ökonom) zu Gast bei Eva Lindenau
phoenix persönlich: Prof. Marcel Fratzscher (Ökonom) zu Gast bei Eva Lindenau
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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 15:47
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Und es ist doch klar, dass jemand, der in München wohnt, dort viel mehr Miete als jemand in Mecklenburg-Vorpommern zahlen muss. Und beide sollen das gleiche Grundeinkommen bekommen?
Na ja, es ist schon so: wenn man weniger Geld hat, kann man sich "die teuren Wohngegenden" nicht leisten. Demnach erwarte ich jetzt auch keine Leistungsempfänger in diesen Gegenden Deutschlands (genauso wenig wie Durchschnittsverdiener).
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Vor allem: Eine vierköpfige Famile würde 4.800,-- € zur Verfügung haben. Jede zusätzliche Arbeit wird aber hoch besteuert und lohnt sich deshalb nicht. Und da würden die Leute noch arbeiten?
4800? Ich rechne für die Eltern 2400 (je 1200) und die Kinder 1200 (je 600) also gesamt 3600 ...

So oder so, für Leistungsempfänger würde es nicht leichter werden. Ich vermute Erleichterungen könnte die BGE aber schon für Familien und Menschen im Niedriglohnsektor mit sich bringen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 16:03
Die Fehleinschätzung im Herbst 2021 war jedoch kein Einzelfall. Nahezu alle großen Wirtschaftsinstitute, die Bundesbank und die Europäische Zentralbank (EZB) prognostizierten damals für 2022 eine deutlich niedrigere Inflation.
@mitH2CO3:
Also, im jahr 2021 hatten wir eine Inflationsrate von 3,1 %. Fratzscher ging davon aus, dass diese in 2022 auf 2,5 % SINKEN würde (Interview am 21.10.2021) Dagegen schrieb die Bundesbank am 17.12.2021, also nur 2 Monate später: (und Monate vor dem russischen Einfall in die Ukraine!):
Im Durchschnitt des kommenden Jahres dürfte die Inflationsrate aufgrund dieser Einflüsse noch weiter auf 3,6 Prozent steigen, obwohl dann Sondereffekte, vor allem der mit der Umsatzsteuer verbundene, entfallen.
Quelle: https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/bundesbank-projektionen-aufschwung-verschiebt-sich-etwas-882426

Die Bundesbank ging also (richtigerweise) von einer steigenden Inflationsrate in 2022 aus, während Fratzscher eine sinkenden Inflationsrate prognostizierte! Das, was du dir hier von Google zusammenfassen hast lassen, ist zumindest missverständlich. Unter seriösen Ökonomen gab es spätestens ab Mitte / Ende 2021 die allgemeine Erwartung, dass die Inflationsrate in 2022 steigen würde!

Fratzscher war mit seiner absonderlichen Meinung schon damals ein Exot.

Auch wenn die Meinung von Fratzscher deiner Meinung eines Sozialstaates nahe kommt, heisst es noch nicht, dass es richtig und finanzierbar ist. Im Übrigen wäre eine Inflation von 4 % sehr unsozial, da die Ärmeren selten Sachwerte besitzen, sondern meistens halt nur ihr Erspartes auf der Bank - und das wird durch eine hohe Inflation halt entwertet. Ein Sparguthaben von 50.000,-- € hat nach 10 Jahren mit 4 % Inflation nur noch einen realen Wert von ca. 33.200,-- €. Das ist dein sozialer Fratzscher!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 16:32
@mitH2CO3
Danke für die Passage die ich übersehen habe..ich habe nachgerechnet, bei aktuellen Beitragssätzen würde einer der nur vom BGE lebt 79€ Krankenversicherung zahlen...und weil er nichts tut, kommt vom AG auch nichts, weil es keinen gibt.
2025 haben die GKV im Schnitt 376€ pro Patient/Monat ausgegeben...wer zahlt die Differenz?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:14
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Unter seriösen Ökonomen gab es spätestens ab Mitte / Ende 2021 die allgemeine Erwartung, dass die Inflationsrate in 2022 steigen würde!
Dann hat er in dem Punkt nicht richtig prophezeit, weil er ebenso wie andere, bestimmte Aspekte nicht mit einplanen konnte. Dennoch ist er deshalb noch lange keln Spökenkieker.
Zitat von Sherlock_HSherlock_H schrieb:Auch wenn die Meinung von Fratzscher deiner Meinung eines Sozialstaates nahe kommt, heisst es noch nicht, dass es richtig und finanzierbar ist. Im Übrigen wäre eine Inflation von 4 % sehr unsozial, da die Ärmeren selten Sachwerte besitzen, sondern meistens halt nur ihr Erspartes auf der Bank - und das wird durch eine hohe Inflation halt entwertet. Ein Sparguthaben von 50.000,-- € hat nach 10 Jahren mit 4 % Inflation nur noch einen realen Wert von ca. 33.200,-- €.
Zu dem Punkt kann ich nix sagen. Hab' halt nur gelesen, dass es sowohl ablehnende als auch befürwortende Meinung gibt.

Ausgangsthema war ja auch das BGE. Mir fällt auf, dass hier ausschließlich Kritik zum Thema kommt. Ok, mag ja sein, dass das Thema Ungleichheit nicht allen gleich wichtig ist/erscheint. Es kommen ja auch keine Alternativvorschläge, wie man Ungleichheit verringern könnte. Gibt es einen Thread, wo es konkret um Ungleichheit geht -> Ungleichheit verursacht durch den Kapitalismus?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:wer zahlt die Differenz?
Gibt es nicht genug Einzahler, die gesund sind (vllt. alle naslang nur mal zum Zahnarzt gehen), und damit ein "Plus" erzeugen? Dann könnte der Versicherer die Differenz doch ggf. aus so einem Topf bezahlen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:21
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gibt es einen Thread, wo es konkret um Ungleichheit geht -> Ungleichheit verursacht durch den Kapitalismus?
Nein, hier wäre es richtig - allerdings müsstest Du fairerweise und fundiert herleiten dass der Kapitalismus Ungleichheit verursacht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Es kommen ja auch keine Alternativvorschläge, wie man Ungleichheit verringern könnte.
Wie man sie berechnet ist das Eine, wie man sie empfindet das Andere.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gibt es nicht genug Einzahler, die gesund sind (vllt. alle naslang nur mal zum Zahnarzt gehen), und damit ein "Plus" erzeugen? Dann könnte der Versicherer die Differenz doch ggf. aus so einem Topf bezahlen.
Die wäre so gesund wie heute wo sogar mehr eingezahlt wird und das Geld reicht trotzdem nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 17:22
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Gibt es nicht genug Einzahler, die gesund sind (vllt. alle naslang nur mal zum Zahnarzt gehen), und damit ein "Plus" erzeugen? Dann könnte der Versicherer die Differenz doch ggf. aus so einem Topf bezahlen.
Der Durchschnitt von ~350€ pro Person und Monat berücksichtigt das doch schon - da sind halt 9Leute dabei die im Jahr eine Impfung und einmal Schmerzmittel brauchen, und einmal der Bypass und das Hüftgelenk für den 10. die gleich XX.000€ kosten.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

gestern um 19:27
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein, hier wäre es richtig - allerdings müsstest Du fairerweise und fundiert herleiten dass der Kapitalismus Ungleichheit verursacht.
Ich werde morgen dazu was schreiben, dass Kapitalismus Ungleichheit sehr begünstigt und verstärkt. Und Du wirst dann fair, fundiert & freundlich darauf eingehen, Herr Apex. Ohne bashen & ohne dissen (weder Surplus noch Zucman noch sonst wen). Wir bleiben bei den Inhalten. Geht das ok :)


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