Optimist schrieb:Wenn die Natur eines Tages noch mehr "zurück schlägt" , als teilweise jetzt schon zu sehen, nützt das Vermögen nichts mehr
ApexOne schrieb:Da wirst Du Dich aber wundern was dann Kapital kann - Beispielfrage: kannst Du innerhalb 2 Stunden ein Flugzeug buchen dass Dich und weiter 7-10 Personen weltweit in 24h transportiert?
Wenn durch den Raubau an der Natur eines Tages weltweit alles "vor den Baum fährt" (also wirklich flächendeckend), dann nützt uns irgendwelche Flucht auch nichts.
Es sei denn man will auf einen anderen Planeten. Aber wer will das schon?
Ergo, wenn mal alles zusammenbrachen würde, dann braucht man auch kein Flugzeug mehr.
Optimist schrieb:Aber klar, kann Kapitalisten egal sein, die scheinen nur "im Heute" zu leben ... habe ich heute genug Kohle gemacht?
ApexOne schrieb:Genau...wie war das mit dem Begegnen und Aggressionen?
mein Zitat enthält keinerlei Aggressionen, allenfalls eine überspitzte Feststellung.
Überspitzungen sind zuweilen auch dein Stilmittel 😉
ApexOne schrieb:Zusatzfrage an Dich: wenn alle die mehr als die Hälfte des Steueraufkommens tragen, ein Jahr nur die "Hälfte an Kohle" machen, haben die Empfänger ein Problem oder die Kapitalisten?
hierbei bitte bedenken, dass die Anderen insgesamt für die andere Hälfte der Steueraufkommen sorgen.
Dir geht's ja hier sicherlich hauptsächlich um die BG-Empfänger oder etwa nicht?
Und ich hatte mich noch nie dafür ausgesprochen, dass ich es richtig fänd, dass Arbeitsfähige "auf der faulen Haut liegen sollen".
Nein, ich bin für Differenzierung bei diesem Thema.
Nicht jeder der für Außenstehende faul erscheint, ist es auch tatsächlich.
Dir geht's ja hier sicherlich hauptsächlich um die BG-Empfänger oder etwa nicht?
Anderer Punkt dazu:
Das Bürgergeld macht nur einen kleineren Teil der gesamten Sozialausgaben aus.
ApexOne schrieb:wenn alle die mehr als die Hälfte des Steueraufkommens tragen, ein Jahr nur die "Hälfte an Kohle" machen, haben die Empfänger ein Problem oder die Kapitalisten?
wenn es mal soweit wäre, dann würden Einige evtl. zwangsläufig genügsamer (werden müssen) - hierbei meine ich auch gutverdienende Arbeitnehmer, weil ja dann auch die Infrastruktur noch mehr leiden würde.
Der nächste Aspekt: wenn die jetzt schon Finanzschwachen nichts mehr groß an Hilfen bekämen, könnte dies zu sozialen Spannungen in der Gesellschaft führen, bis hin zu Unruhen.
Ob das für Kapitalisten ein schönes Zukunfts-Szenario wäre, kann ich nicht beurteilen.
Denke aber mal, das würde diese nicht weiter jucken.