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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.821 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 18:41
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Die Wirtschaftsform Kapitalismus ist vollkommen unabhängig davon, wie hoch der Lohn ist, für den ein Arbeiter seine Arbeitskraft verkauft.
Om Sozialismus wird ihm sein Lohn gakr als sein Anteil verkauft...also im realen Sozialismus


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 18:47
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Om Sozialismus wird ihm sein Lohn gakr als sein Anteil verkauft...also im realen Sozialismus
Keine Ahnung, was du mit diesem Buchstabensalat sagen willst.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 19:20
@DerHilden
Hier haben wir lange über Gemeinwohl Ökonomie geschrieben, da ist einer der Ziele dass der MA je nach Konstrukt nach und nach Teilhaber wird (deswegen Lohn = Anteil).
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Was hat denn ein hohes Lohnniveau mit der Unterscheidung zwischen Sozialismus und Kapitalismus zu tun?
Im Sozialismus kriegst dein Lohn "eher" leistungsunabhängig deswegen waren alle Top Performer die ungefähr das gleiche Vermögen hatten, also eher nichts.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 20:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:hierbei bitte bedenken, dass die Anderen insgesamt für die andere Hälfte der Steueraufkommen sorgen
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du meinst die anderen 90%? Weil 10% für 50% aufkommen
ja, ist richtig.
Dafür haben ja auch die 10% den größeren Anteil vom Vermögen. Etwa nicht gerecht, wenn sie dann 50% der Steuern zahlen?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich hatte mich noch nie dafür ausgesprochen, dass ich es richtig fänd, dass Arbeitsfähige "auf der faulen Haut liegen sollen".
Nein, ich bin für Differenzierung bei diesem Thema.
Nicht jeder der für Außenstehende faul erscheint, ist es auch tatsächlich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Lol, ich muss sogar differenzieren, die Aussage "Alle BG Empfänger sind faul" würde gelöscht...
das würde sie zu Recht, weil's einfach eine unbewiesene Behauptung wäre und sowieso nicht stimmt (nach meinen eigenen Erfahrungswerten aus meinem Umfeld).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:daher ich differenziere automatisch und übrigens aus Überzeugung...aber hatten wir vor Kurzem nicht 110.000 Betrugsfälle aus 136.000 Verdachtsfälle
wir könnten ja mal anschauen, wie viel Prozent diese 110000 bezüglich aller Arbeitslosen bzw. Transferleistungs-Bezieher ausmachen.
Nur einen Bruchteil.

Betrüger gibt's immer und überall, "oben wie unten" - also nicht nur bei den "bösen und faulen" Hartzer 😉


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 21:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dafür haben ja auch die 10% den größeren Anteil vom Vermögen. Etwa nicht gerecht, wenn sie dann 50% der Steuern zahlen?
? Was hat Vermögen mit der Besteuerung von Einkommen zu tun ?
Angenommen 2 Personen verdienen gleich viel, einer kein Vermögen, der andere Millionär...soll der Millionär mehr Steuern bezahlen? Warum?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wir könnten ja mal anschauen, wie viel Prozent diese 110000 bezüglich aller Arbeitslosen bzw. Transferleistungs-Bezieher ausmachen.
2,2% + hohe Dunkelziffer..ist nicht wenig.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 23:28
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Was hat denn ein hohes Lohnniveau mit der Unterscheidung zwischen Sozialismus und Kapitalismus zu tun? Die Wirtschaftsform Kapitalismus ist vollkommen unabhängig davon, wie hoch der Lohn ist, für den ein Arbeiter seine Arbeitskraft verkauft.
Richtig. Im Fall VW war der Verkäufer aber nicht der Arbeitnehmer sondern die IG Metall..
Deren Einflussbereich ist bis heute ohne Gleichen, selbst jetzt wo die Company am Abgrund steht wird gefordert und gefordert und gefordert....
Echter Kapitalismus ist Gewinnmaximierung und da haben sozialpolitische Forderungen keinen Platz und das ist die Realität bei VW gewesen - dort hatten die sehr viel Platz, wirklich sehr viel Platz oder wie erklärst du dir die abstrusen Gehälter.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 23:47
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Echter Kapitalismus ist Gewinnmaximierung und da haben sozialpolitische Forderungen keinen Platz und das ist die Realität bei VW gewesen - dort hatten die sehr viel Platz, wirklich sehr viel Platz oder wie erklärst du dir die abstrusen Gehälter.
Das ändert nichts ab der Wirtschaftsform Kapitalismus. Schon Marx hat vorhergesagt, dass man den Kapitalismus mit verschiedenen Maßnahmen reformieren wird, um ein Auflehnen der Arbeiterschaft zu verhindern. Trotzdem bleibt es "echter" Kapitalismus, auch wenn er nicht unter den Bedingungen wie in Manchester stattfindet.

Um zu beurteilen, ob Kapitalismus vorliegt, ist einzig die Frage nach dem Privateigentum an Produktionsmitteln entscheidend und zudem, ob zur Bedürfnisbefriedigung oder zur Profitmaximierung produziert wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

28.07.2026 um 23:52
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Um zu beurteilen, ob Kapitalismus vorliegt, ist einzig die Frage nach dem Privateigentum an Produktionsmitteln entscheidend und zudem, ob zur Bedürfnisbefriedigung oder zur Profitmaximierung produziert wird.
Im Falle VW definitiv Bedürfnisbefriedigung der AN bzw Gewerkschaft, aber ok, Anteilseeigner (Bundesland) hat ebenfalls heftig profitiert.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 06:18
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Investition in Erhalt und Erneuerung von Maschinen ist kein Wachstum. Wenn ein Teller-Unternehmen permanent jedes Jahr 100.000 Teller herstellt, dann wächst es nicht, ganz unabhängig von irgendwelchen Investitionen. Und es kann dabei bestehen. Das können auch sämtliche Unternehmen der Welt machen, dann hätte man insgesamt kein Wachstum, das würde den Kapitalismus auch nicht stören, der würde weiterhin funktionieren.
Ein Teller-Unternehmen kann 100.000 Teller im Jahr produzieren ohne zu wachsen, das ist richtig, aber die Konkurrenz produziert vielleicht 100.001 Teller, oder billiger, oder besser, dann hat das Unternehmen 'n Problem....

Im Kapitalismus reichts nicht zu bestehen, man muss besser sein als die anderen, sonst wird man gefressen. Stillstand ist keine Option, weil die anderen nicht stillstehen.... Das ist Konkurrenz und die ist das Herz des Systems....
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Das sind einfach nur Sprüche.
Sprüche sind das, was man sagt, wenn einem die Argumente ausgehen. Wenn du meinst, Stillstand ist im Kapitalismus eine Option, dann zeig mir ein Unternehmen das über Jahrzehnte gleich geblieben ist ohne von der Konkurrenz überrollt zu werden. Ich warte....
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Nein, ich meine Mehrwert. Mit technischem Fortschritt hat die Produktion eines konkreten Produkts nichts im Produktionsablauf nichts zu tun.
Mehrwert ist nicht das, was du denkst.... Mehrwert entsteht nicht durch technischen Fortschritt, der ist nur das Werkzeug, um den Mehrwert zu steigern.

Mehrwert ist der Teil der Arbeitszeit, den der Arbeiter unbezahlt für den Kapitalisten leistet.... Das passiert unabhängig davon, ob das Produkt gleich bleibt oder sich verbessert....

Wenn ein Arbeiter 8 Stunden arbeitet, aber nur 4 Stunden bezahlt bekommt, sind die anderen 4 Stunden Mehrwert und das funktioniert auch ohne neuen Fortschritt.

Wer das nicht versteht, hat die Grundlagen des Kapitalismus nicht kapiert....
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Nein. Dafür habe ich ja das Beispiel mit der Autotür gebracht. Produziert ein Arbeiter eine Autotür, hat diese im Prinzip erst einmal überhaupt keinen Wert, da niemand eine einzelne Autotür benötigt. Erst durch das Zusammenfügen der einzelnen Teile zu einem Auto entsteht ein Gesamtwert, der höher ist als die Summe der Einzelteile. Und nicht zuletzt stellt der Unternehmer die Maschinen zur Verfügung (der Arbeiter muss keine eigene mitbringen) und organisiert das ganze. Dafür bekommt er eben auch einen Anteil am Verkaufspreis. Im Gegensatz zum Festangestellten ist das ein flexibler Anteil, der, wenn es schlecht läuft, auch negativ sein kann. Der Arbeiter geht immer mit einem positiven Ergebnis raus.
Die Autotür hat keinen isolierten Wert, das stimmt, aber sie hat 'nen Arbeitswert, der in ihr steckt. Der Arbeiter hat Zeit und Kraft investiert, um sie herzustellen.... Dass sie erst im Auto ihren Preis bekommt ändert nichts daran, dass sie Arbeit enthält...

Der Unternehmer stellt die Maschinen, ja, aber die Maschinen sind auch Produkte von Arbeit. Sie sind vergegenständlichte Arbeit...

Der Unternehmer organisiert, aber er organisiert fremde Arbeit. Dass er einen Anteil am Verkaufspreis bekommt, ist nicht die Belohnung für seine Organisation, es ist die Aneignung von fremder Arbeit...Der flexible Anteil, der auch negativ sein kann, ist sein Risiko, aber das Risiko ist nicht die Arbeit, es ist das Kapital....

Der Arbeiter geht immer mit 'nem positiven Ergebnis raus, weil er seine Arbeitskraft verkauft hat, aber das positive Ergebnis ist sein Lohn, nicht sein Anteil am Wert...

Der Wert der Autotür wird nicht durch den Unternehmer geschaffen, sondern durch den Arbeiter. Der Unternehmer eignet ihn sich an. Das ist der Unterschied zwischen Arbeit und Kapital....
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Der Satz macht keinen Sinn. Was soll ein "Beweis für einen Pofit" sein? Der Profit ist einfach der Gewinn, das ist eine Festlegung und muss nicht bewiesen werden. Bei Angestellten ist der Gewinn ungefähr gleich dem Umsatz. Das ist eine Feststellung.
Der Profit ist nicht einfach der Gewinn, der Profit ist der Teil des Werts der vom Arbeiter geschaffen wird, aber nicht an ihn ausgezahlt wird....

Wenn der Arbeiter seine Arbeitskraft verkauft, hat er kaum Kosten, das ist richtig, aber das ist kein Beweis für seinen Profit, es ist der Beweis für seine Abhängigkeit....

Der Arbeiter produziert einen Wert, der höher ist als sein Lohn. Die Differenz ist der Profit des Unternehmers.....Das ist keine Feststellung, das ist die Logik des Systems....

Der Angestellte hat keinen Gewinn, er hat einen Lohn und das ist der Unterschied....
Zitat von zaeldzaeld schrieb:Der Lohn ist sein Profit.
Der Lohn ist kein Profit, der Lohn ist der Preis der Arbeitskraft. Der Profit ist das, was nach dem Lohn übrig bleibt.

Das ist nicht meine Meinung, das ist die Grundlage der kapitalistischen Produktion.

Wer Lohn und Profit gleichsetzt hat die Logik des Kapitals nicht kapiert...


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 08:15
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Der Profit ist nicht einfach der Gewinn, der Profit ist der Teil des Werts der vom Arbeiter geschaffen wird, aber nicht an ihn ausgezahlt wird....
Dieser Satz erklärt für mich noch nicht, wo der Unterschied zwischen Profit und Gewinn ist (du bringst ja zum Ausdruck, dass es einen solchen gibt)?

Der Teil des Werts der vom Arbeiter geschaffen wird, aber nicht an ihn ausgezahlt wird, das ist für den Unternehmer sein Gewinn oder eben Profit - oder nicht?
Und wenn nicht, wo ist der Unterschied?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 08:20
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Ein Teller-Unternehmen kann 100.000 Teller im Jahr produzieren ohne zu wachsen, das ist richtig, aber die Konkurrenz produziert vielleicht 100.001 Teller
Ist kein Problem
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:oder billiger, oder besser, dann hat das Unternehmen 'n Problem....
Ja.... früher nannte man das Fortschritt...

Zu sehen an allen die stolz sind auf kleine stinkende Volkwagen, gebaut vom Volk fürs Volk:


bestand
http://trabiigunterfr.bplaced.net/daten-literatur/daten-literatur.htm

Am Ende hat kein "Mensch" Lust an schlechterem , teurerem Produkt


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 08:40
Zitat von peekaboopeekaboo schrieb:Wenn ein Arbeiter 8 Stunden arbeitet, aber nur 4 Stunden bezahlt bekommt, sind die anderen 4 Stunden Mehrwert und das funktioniert auch ohne neuen Fortschritt.

Wer das nicht versteht, hat die Grundlagen des Kapitalismus nicht kapiert....
Mhhh Grundlagen sind:


Screenshot 20260729 083636 Chrome


Ausbeutung gab es auch im Realen Sozialismus oder gehört Mitarbeiter auskommen nicht zur fortschrittlosen Gewinnoptimierung ??
er Chemieunfall in Bitterfeld war einer der folgenschwersten Industrieunfälle in der DDR. Nach einer Vinylchlorid-Explosion im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld (EKB) am 11. Juli 1968 fanden 42 Menschen den Tod, über 270 wurden verletzt
Quelle:

Wikipedia: Chemieunfall in Bitterfeld


Pfusch, Ausbeutung, "egal sein" ist systemlos


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 12:08
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Im Falle VW definitiv Bedürfnisbefriedigung der AN bzw Gewerkschaft
Das wäre mir neu, dass VW Autos produziert, um die Arbeiter zufrieden zu stellen. Gegen diese steile These spricht auch das Milliardenveemögen der Familien Porsche und Piëch.

Außerdem ist das auch nicht mit Bedürfnisbefriedigung gemeint. In einer bedürfnisorientierten Wirtschaft würden sich die Bedürfnisse der Bevölkerung angeschaut werden und gezielt dafür produziert werden.

In einer kapitalistischen Wirtschaft ist dieses Bedürfnis nur ein Mittel zum Zweck und wird genutzt, um sen Profit der Kapitalisten zu mehren, da man zur Bedürfnisbefriedigung am Markt teilnehmen muss und dafür, sofern man keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen muss.

Also bevor ein hohes Lohnniveau als "sozialistisch" bezeichnet wird, sollte man sich zumindest mit den Grundlagen der Unterschiede zwischen Sozialismus und Kapitalismus auseinandersetzen.
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ausbeutung gab es auch im Realen Sozialismus oder gehört Mitarbeiter auskommen nicht zur fortschrittlosen Gewinnoptimierung
Mal abgesehen davon, dass der Realsozialismus in der DDR natürlich nicht der marxistischen Lehre entsprach, ist ein Unfall in einem Werk natürlich keine Ausbeutung im marxistischen Sinne.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 12:20
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:gemeint. In einer bedürfnisorientierten Wirtschaft würden sich die Bedürfnisse der Bevölkerung angeschaut werden und gezielt dafür produziert werden.
Wer bestimmt die Bedürfnisse?

Und produziert VW nicht global nach dem Bedürfnis für ein Auto mit bestimmten Eigenschaften?

Ich gehe ha davon aus das die Bedürfnisse nicht individuell betrachte werden?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Bedürfnisbefriedigung am Markt teilnehmen muss und dafür, sofern man keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen muss.
Ich kenne keinen der wlke Produktionsmittel zur Autarkie Besitzt.

Und welche Ressourcenallokation schwebt die vor wenn Märkte ausfallen?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Grundlagen der Unterschiede zwischen Sozialismus und Kapitalismus auseinandersetzen.
Der Fantasie Sozialismus oder die Realität?

Haben Arbeiter im Sozialismus nicht ihre Arbeitskraft verkauft?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 12:32
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wer bestimmt die Bedürfnisse?
Da wir Menschen mit entsprechenden Kompetenzen haben, die dies für Unternehmen erheben und daraufhin entsprechende Produkte entwickeln, funktioniert das ohne den Drang zur Kapitalakkumulation ganz genauso.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und produziert VW nicht global nach dem Bedürfnis für ein Auto mit bestimmten Eigenschaften?

Ich gehe ha davon aus das die Bedürfnisse nicht individuell betrachte werden?
Es gibt verschiedene Fahrzeuge mit verschiedenen Einsatzbereichen. Auch dafür benötigt es keinen Unternehmer, der Mehrwert abschöpft.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich kenne keinen der wlke Produktionsmittel zur Autarkie Besitzt.
Du benötigst auch keine Autarkie, es reicht schon so vermögend zu sein, dass man eben nicht mehr seine Arbeitskraft verkaufen muss, um seine Bedürfnisse zu befriedigen und dieses Vermögen durch die Arbeitskraft anderer noch weiter vermehrt, ohne selbst tätig sein zu müssen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und welche Ressourcenallokation schwebt die vor wenn Märkte ausfallen?
Genau das ist eher eine Schwäche des Kapitalismus, da knappe Ressourcen weiterhin nur zum Zwecke der Profitmaximierung verteuert werden und somit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen davon von vorneherein abgeschnitten werden.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Der Fantasie Sozialismus oder die Realität?
Da in der Realität kein hochtechnologisiertes Land sozialitisch gewirtschaftet hat und darüber hinaus nahezu jede internationale sozialistische Bewegung von der CIA unterwandert oder direkt militärisch niedergsschlagen wurde, erübrigt sich diese Frage.

Darüber hinaus sind fundierte theoretische Grundlagen keine "Fantasie". Ich empfehle dazu die Lektüre von Friedrich Engels "Sozialismus - Von der Utopie zur Wissenschaft"
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Haben Arbeiter im Sozialismus nicht ihre Arbeitskraft verkauft?
Natürlich findet im Sozialismus kein Verkauf von Arbeitskraft statt, das ergibt systemisch keinen Sinn.
Arbeit dient direkt der Befriedigung von gesellschaftlichen Bedürfnissen, was dazu führt, dass eine Effizienzsteigerung der Arbeit auch direkte Auswirkungen auf die Arbeitsdauer hat, was im Kapitalismus eben nicht der Fall ist, wo eine Effizienzsteigerung lediglich für höhere Profite genutzt wird.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 12:59
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Da wir Menschen mit entsprechenden Kompetenzen haben, die dies für Unternehmen erheben und daraufhin entsprechende Produkte entwickeln, funktioniert das ohne den Drang zur Kapitalakkumulation ganz genauso
Komisch Kapitalismus ist älter als Marktforschung oder Marketing

Die Illusion leird dir suggeriert, kommt aber durch die Konkurrenz zustande.

Und es gibt sich gar keine klassischen unternehmen.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:gibt verschiedene Fahrzeuge mit verschiedenen Einsatzbereichen. Auch dafür benötigt es keinen Unternehmer, der Mehrwert abschöpft.
Die meisten Unternehmen sind eh im Streubesitz, aber es ging doch um den ach so großen Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus

Also wie unterscheidet sich die sozialistische Produktion von der kapitalistischen?

Und warum glaubst du das 3 bis 5 % Kapitalrendite dem Unterschied machen?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Du benötigst auch keine Autarkie, es reicht schon so vermögend zu sein, dass man eben nicht mehr seine Arbeitskraft verkaufen muss, um seine Bedürfnisse zu
Nein, eigentlich musst du genug Aktiva haben, Kapitalbesitz oder Besitz von Produktionsmitteln schöpft kein Aktiva?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Da in der Realität kein hochtechnologisiertes Land sozialitisch gewirtschaftet hat und darüber hinaus nahezu jede internationale sozialistische Bewegung von der CIA unterwandert oder direkt militärisch niedergsschlagen wurde, erübrigt sich diese Frage.
Ich liebe uralte DDR Propaganda

Man kann glauben das der CIA die DDR hinderte. Ausreichend trabbis zu bauen


@ApexOne

Hier siehst du es, es war die CIA, oder das Embargo usw.

Das höre ich seit 20 Jahren hier...


Soso als du redest über einen Sozialismus den es nie gab

Also die Fantasievariante.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Arbeit dient direkt der Befriedigung von gesellschaftlichen Bedürfnissen, was dazu führt, dass eine Effizienzsteigerung der Arbeit auch direkte Auswirkungen
Also muss man im Sozialismus nicht arbeiten gehen um Anspruch an Güter zu erwerben?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Genau
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Genau das ist eher eine Schwäche des Kapitalismus, da knappe Ressourcen weiterhin nur zum Zwecke der Profitmaximierung verteuert werden und somit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen davon von vorneherein abgeschnitten werden.
Di weißt das bis auf Atemluft und liebe so ziemlich alles ein knappes gut ist, was frei verfügbar ist.

Also wie bekomme ich das was ich will?


Warum Leben im Kapitalismus Menschen präker aber besser als im Sozialismus?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Darüber hinaus sind fundierte theoretische Grundlagen keine "Fantasie". Ich empfehle dazu die Lektüre von Friedrich Engels "Sozialismus - Von der Utopie zur Wissenschaft
Oher, ich habe befürchtet das es leider nur uralt Kram ist

Da kann ich auch mit zeugen Jehovas über Genetik sprechen.

Gegen Dogma ist kein Kraut gewachsen.

Das Werk ist zwar ein Sachbuch, aber nicht zwingend wissenschaftlich.

Warum reden wir nicht über die Realität der modernen Welt.

Wo kommt das Essen her? Wie kommt sie in den Topf des Konsumenten?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 14:54
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Mal abgesehen davon, dass der Realsozialismus in der DDR natürlich nicht der marxistischen Lehre entsprach, ist ein Unfall in einem Werk natürlich keine Ausbeutung im marxistischen Sinne.
Na ja es wurde alles so gelassen, wie es war.

Vom Personal für Sichheit wurde keine unnötige Anstrengung verlangt , unnötige Arbeitskraft in Vorsorge zu stecken und Unfälle zu verhindern.

Genauso wurde von der Verwaltung nicht verlangt Gesetze zu verschärfen.

Und ein Konkurrent der PVC Sythese technisch billiger konnte (und wenn nur in der Risikoabschätzung) gab es ja auch nicht, ein staatseigener Betrieb ist ja versichert über den Staat.

Und so wurde keiner unnötig ausgebeutet, bis es eben knallt.

Die sind dann über die Klinge gesprungen, haben aber als Beispiel gedient:
Nach dem Unglück wurden in der DDR die Regelungen zum Arbeitsschutz und Brandschutz deutlich verschärft, was in der Folge bis 1971 zu zehn neuen Verordnungen führte. Dieser Chemieunfall führte zum Umdenken, dass nicht einzig der Produktionsplan eingehalten werden muss, sondern neben dem Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz auch ökologische Belange wichtig sind
Wikipedia: Chemieunfall in Bitterfeld#:~:text=Der Chemieunfall in Bitterfeld war,Tod, über 270 wurden verletzt.

Daher mein Satz: Ausbeutung ist systemlos


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 15:10
@Optimist
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Dieser Satz erklärt für mich noch nicht, wo der Unterschied zwischen Profit und Gewinn ist (du bringst ja zum Ausdruck, dass es einen solchen gibt)?

Der Teil des Werts der vom Arbeiter geschaffen wird, aber nicht an ihn ausgezahlt wird, das ist für den Unternehmer sein Gewinn oder eben Profit - oder nicht?
Und wenn nicht, wo ist der Unterschied?
Der Unterschied ist einfach. Der Gewinn ist das was der Unternehmer am Ende in der Tasche hat, nachdem er alle Kosten abgezogen hat und der Profit ist die Quelle dieses Gewinns und die Quelle ist der unbezahlte Teil der Arbeit.... Also der Arbeiter produziert 'nen Wert, der höher ist als sein Lohn und die Differenz ist der Mehrwert und der Mehrwert wird dann aufgeteilt in Profit, Zins und Rente. Der Gewinn ist also nur 'n Teil des Mehrwerts.... Der Profit ist der gesamte unbezahlte Teil der Arbeit und dieser Unterschied ist die Grundlage der Ausbeutung...


@abbacbbc
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ist kein Problem
Ist kein Problem, solange der Tellerhersteller seine 100.000 auch los wird. Wenn die Konkurrenz aber 100.001 Teller für den gleichen Preis anbietet, dann bleiben seine 100.000 liegen, dann muss er entweder billiger produzieren oder die Preise senken. Beides drückt seinen Gewinn und das ist das Problem.

Im Kapitalismus reichts nicht zu bestehen. Man muss besser sein als die anderen, sonst wird man gefressen. Das ist Konkurrenz....
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ja.... früher nannte man das Fortschritt...

Zu sehen an allen die stolz sind auf kleine stinkende Volkwagen, gebaut vom Volk fürs Volk:
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Am Ende hat kein "Mensch" Lust an schlechterem , teurerem Produkt
Fortschritt wird gefeiert, wenn er billiger wird, aber was ist mit den Arbeitsplätzen, die verschwinden? Was ist mit den Löhnen, die sinken, weil die Konkurrenz drückt? Was ist mit den Leuten die sich das neue Produkt nicht leisten können, hm?

Fortschritt ist ja gut und schön, aber er wird nicht verteilt, er wird von denen eingesackt, die oben sitzen und das ist kein Fortschritt, das ist Klassenpolitik....
Zitat von abbacbbcabbacbbc schrieb:Ausbeutung gab es auch im Realen Sozialismus oder gehört Mitarbeiter auskommen nicht zur fortschrittlosen Gewinnoptimierung ??
er Chemieunfall in Bitterfeld war einer der folgenschwersten Industrieunfälle in der DDR. Nach einer Vinylchlorid-Explosion im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld (EKB) am 11. Juli 1968 fanden 42 Menschen den Tod, über 270 wurden verletzt
Quelle:

Wikipedia: Chemieunfall in Bitterfeld


Pfusch, Ausbeutung, "egal sein" ist systemlos
Du hast recht, Ausbeutung gab's auch im Realen Sozialismus, aber das war kein Sozialismus, das war 'n Staat, der die Lohnarbeit verstaatlicht hat, ohne sie abzuschaffen...Die Arbeiter wurden nicht befreit, sie wurden nur 'nem anderen Herrn unterworfen.

Der Chemieunfall in Bitterfeld ist kein Beweis für die Systemlosigkeit der Ausbeutung, er ist 'n Beweis für die Rücksichtslosigkeit jeder Staatsmacht die Profit oder Plan über Menschen stellt....

Der Unterschied ist nicht, ob ausgebeutet wird, sondern für wen und das ist der Punkt....


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 15:39
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Komisch Kapitalismus ist älter als Marktforschung oder Marketing
Na und? Das ändert ja nichts daran, dass Unternehmen schon immer Bedürfnisse ermittelt haben, um entsprechende Produkte zu entwickeln/produzieren. Und genau das könnte man auch in einer sozialistischen Wirtschaft tun, nur ohne den Unternehmer, der Mehrwert abschöpft.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Also wie unterscheidet sich die sozialistische Produktion von der kapitalistischen?
In der kapitalistischen Wirtschaft werden Bedürfnisse genutzt, um mit der Bedürfnisbefriedigung Profit zu erwirtschaften und Produktionsmittel sind im Privateigentum, während das Proletariat, das keine Produktionsmittel besitzt, lediglich seine Arbeitskraft verkaufen kann, um mit dem erhaltenen Lohn am Markt teilzunehmen und seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Im einer sozialistischen Wirtschaft gibt es kein Privateigentum an Produktionsmitteln und damit auch keinen Drang zur Kapitalakkumulation. Die Produktion und Wirtschaft dient direkt der Bedürfnisbefriedigung.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und warum glaubst du das 3 bis 5 % Kapitalrendite dem Unterschied machen?
Bitte nicht wieder das Märchen von angeblich so geringen Gewinnen. Würde nicht der Großteil des Mehrwertes abgeschöpft werden, gäbe es keine Milliardäre.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein, eigentlich musst du genug Aktiva haben, Kapitalbesitz oder Besitz von Produktionsmitteln schöpft kein Aktiva?
Produktionsmittel sind Aktiva. Sie sind ja in der Regel dem Anlagevermögen zuzuordnen. Ich muss dir ja wohl nicht erklären, dass die Werke und Maschinen von BMW, die von den Arbeitern genutzt werden, um Autos zu profitieren, für den Profit von BMW ursächlich sind?
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich liebe uralte DDR Propaganda
Das ist wirklich ein wilder take, während es zig freigegebene Dokumente von der CIA gibt, in denen ein Eingreifen in verschiedenen Ländern, zum großen Teil in Südamerika und Afrika beschrieben wird, sobald sich sozialistische Bewegungen gebildet haben.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Also muss man im Sozialismus nicht arbeiten gehen um Anspruch an Güter zu erwerben?
Nein, es gibt keinen Arbeitszwang, um Bedürfnisse decken zu können. Der Mensch als von Natur aus arbeitendes Wesen würde auch ohne die Peitsche des Kapitalisten seine Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Also wie bekomme ich das was ich will?
Du gehst in einen Laden und nimmst es dir, da eine hochtechnologisierte Gesellschaft mit zum großen Teil automatisierten Produktionsprozessen mehr als genug Ressourcen bietet, um eine Gesellschaft zu versorgen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Warum Leben im Kapitalismus Menschen präker aber besser als im Sozialismus?
Um behaupten zu können, dass man im Kapitalismus "besser" leben könne als im Sozialismus, müsstest du ja Gesellschaften mit den gleichen Grundvoraussetzungen vergleichen und erstmal definieren, was "besser" konkret bedeutet.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oher, ich habe befürchtet das es leider nur uralt Kram ist
Wenn dein einziges Argument gegen ein Werk sein Alter ist, dann scheint es ja an inhaltlicher Dichte bei dir nicht viel zu holen zu geben.
Dann widerlege doch mal die zentralen Thesen des Werkes, ich bin gespannt.

Marx hat im Kapital die Entwicklungen des Kapitalismus mit den staatlichen Maßnahmen, die ergriffen werden, um diesen zu stützen, sehr präzise prognostiziert. Von daher kann das Alter des Werkes hier wahrloch kein Argument sein.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Warum reden wir nicht über die Realität der modernen Welt.

Wo kommt das Essen her? Wie kommt sie in den Topf des Konsumenten?
Lebensmittel werden von Arbeitern produziert bzw. immer häufiger auch teil- oder vollautomatisiert. Da du immer wieder daran scheiterst, zu erklären, warum am Ende ein Kapitalist stehen muss, der den Mehrwert abschöpft, damit dieser Prozess funktioniert, spare ich mir die x-te Wiederholung.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

29.07.2026 um 17:53
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Lebensmittel werden von Arbeitern produziert bzw.
Nein ich sage wer bestimmt denn, wem gehört der Boden?

Ich werde mal in einem simplen Szenario anfangen ohne sehr komplexe Prozesse und Arbeitsteilung

Wer bestimmt wer was wann zu tun hat?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:genutzt, um mit der Bedürfnisbefriedigung Profit zu erwirtschaften und Produktionsmittel sind im Privateigentum, während das Proletariat, das keine Produktionsmittel besitzt, lediglich seine Arbeitskraft verkaufen kann, um mit dem erhaltenen Lohn am Markt teilzunehmen und seine Bedürfnisse zu befriedigen.
Es gibt aber kein Unterschied zwischen Bedürfnissbefriedung, oder dem Profit, vielleicht die Gewinnspanne von 3 bis 5,,%. Gewinnmarge ( vor Steuern)
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Im einer sozialistischen Wirtschaft gibt es kein Privateigentum an Produktionsmitteln und damit auch keinen Drang zur Kapitalakkumulation. Die Produktion und Wirtschaft dient direkt der Bedürfnisbefriedigung
Was du natürlich auaklammerst, er nimmt mit dem erhaltenen Lohn am Markt Teil, wie befriedigt er denn im Sozialismus seine Bedürfnisse?

Gin es Geld, liegt alles irgendwo Rum und jeder greift zu?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Bitte nicht wieder das Märchen von angeblich so geringen Gewinnen. Würde nicht der Großteil des Mehrwertes abgeschöpft werden, gäbe es keine Milliardäre.
Nun du wirst mir andere Margen belegen können, wobei es hier ja um.die private Marge geht, ≠ Unternehmensgewinn.

Aber gut nehmen wir 10%

Mrd sind das Ergebnis von Zeit zumal eine absolute Zahl nichts über die Marge aussagt

Nur soviel Global gibt es nur 2800 Milliardäre
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Produktionsmittel sind Aktiva.
Nein, sie sind ja wie Marx richtig sagt Kapital

BWL technisch ja steht es auf der Aktivseite.

Nur vereinfacht gesagt, das Aktiva allein produziert nichts. Noch kann man es so eben gegen andere Aktiva tauschen.

Oder anders, mit 5 Hektar Land kannst du im Supermarkt nicht bezahlen.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:nicht erklären, dass die Werke und Maschinen von BMW, die von den Arbeitern genutzt werden, um Autos zu profitieren, für den Profit von BMW ursächlich sind
Aha Kapital ist nur ein Produktionsfaktor

Also kommt der Profit maßgeblich vom Produkt und Dienstleistung am Ende, unter dem Zusammenwirken von Produktionsfaktoren.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:freigegebene Dokumente von der CIA gibt, in denen ein Eingreifen in verschiedenen Ländern, zum großen Teil in Südamerika und Afrika beschrieben wird, sobald sich sozialistische Bewegungen gebildet haben.
So wie der UdSSR, uninteressant, zumal es da um UdSSR getreue du ge ging

Das ganze erklärt dennoch nicht die Miesen zustände der DDR, UdSSR.

So wenig wie die Blockade der USA Kuba daran hindert zumindest noch seine Klassischen Sektoren wie Kaffee und Zucker, zu Bewirtschaften. Es bleiben ja 193 andere Länder, darunter auch China.

Aber si willst diese Länder dich nicht als sozialistisch im Sinn von Engels bezeichnen?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Nein, es gibt keinen Arbeitszwang, um Bedürfnisse decken zu können. Der Mensch als von Natur aus arbeitendes Wesen würde auch ohne die Peitsche des Kapitalisten seine Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Wir wollten doch die Fantasie rauslassen, im übrigen kommt alles nur von Engels, genauso wie du schreibst, daher sehe ich leider nicht das du dessen Werk nicht reflektierst.

Also da es keinen Arbeitzwang gibt muss die Produktivität der Output pro Person ja schon höher sein als der Eigenbedarf?

Also su glaubst der Mensch will von Natur aus gerne arbeiten? So aus Freude?

Was denn für gemeinsame ziele? Werden Menschen nicht erstmal ihre eigene Bedürfnisbefriedigung anstreben vor dem tollen gemeinsamen Zielen? Wie werden sie überhaupt ermittelt?
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:besser" leben könne als im Sozialismus, müsstest du ja Gesellschaften mit den gleichen Grundvoraussetzungen vergleichen und erstmal definieren, was "besser" konkret bedeutet.
Höherer Grad Lebensstandard

Uns jetzt willst du gleiche Grundvoraussetzung ? Die gibt es nicht mal bei Zwillingen..

Oder anders, da sind wir wieder bei der Fantasie.
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Wenn dein einziges Argument gegen ein Werk sein Alter ist, dann scheint es ja an inhaltlicher Dichte bei dir nicht viel zu holen zu geben.
Dann widerlege doch mal die zentralen Thesen des Werkes, ich bin gespannt.
Ist die Realität nicht schon Beleg genug?

Du argumentiersz Grad wie die Urologie Leute nebenan, ausschließen.

Und ja das alter spielt sehr wohl eine Rolle, zumindest bei der Interpretation der Analyse
Zitat von DerHildenDerHilden schrieb:Marx hat im Kapital die Entwicklungen des Kapitalismus mit den staatlichen Maßnahmen, die ergriffen werden, um diesen zu stützen, sehr präzise prognostiziert
Jein, 1880 staatliche Maßnahmen einzubringen ist keine Kunst, dor soziale Komponente kommt ja schon Recht früh im Kapitalismus.


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