kuno7 schrieb:Wenn das Unternehmen wirtschaftlich gesund is, Lassen sich die Steuern problemlos aus den Gewinnen zahlen.
Die durchschnittliche Gewinnmarge von Unternehmen in Deutschland liegt bei etwa 8 %. Bei schon kleineren Firmen, die zwischen 500.000 und einer Million Euro wert sind, sind schon locker 20 % Erbschaftssteuern drin.
kuno7 schrieb:Wenn es dem Unternehmen schlecht geht und kaum Gewinne oder gar Verluste erwirtschaftet werden, wird das Unternehmen nich viel Wert und die Steuer entsprechend gering sein.
Was ist denn das für eine Logik? Na sicher können Firmen viel Wert haben, obwohl sie nur geringe Gewinne oder sogar Verluste erzielen.
kuno7 schrieb:Im Zweifel wäre es aber immer möglich das Unternehmen zu verkaufen und aus dem Erlös die Steuer zu zahlen, was besser is als das Erbe auszuschlagen.
Nicht jedes Unternehmen lässt sich einfach mal so verkaufen, schon gar nicht kleinere und mittlere Unternehmen, die am besten noch hoch spezialisiert sind.
kuno7 schrieb:In welchem Fall sollte es denn für den Erben von Vorteil sein das Erbe auszuschlagen, weil es ne Erbschaftssteuer gibt?
Das ist ein Punkt, den man je nach Situation wohl für sich abwägen muss. Wenn die Erbschaftssteuer das liquide Privatvermögen übersteigt, dann wäre schon mal ein Punkt erreicht, an dem es sinnvoll ist, vielleicht darüber nachzudenken. Erst recht, wenn man als Erbe zweiten oder dritten Grades eigentlich keine Ambitionen hat, als Geschäftsführer in die Privatwirtschaft einzusteigen. Dann kommt glatt machen auch nicht mehr infrage, wenn da weniger herausspringt, als die Erbschaft kostet.