Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle
um 13:09Es gibt natürlich sinnvollerweise mehrere Methoden zur Wertbestimmung eines Unternehmens und alle haben so ihre Vor- und Nachteile.sacredheart schrieb:Wenn man den Wert eines Unternehmens rein nach der Ertragswertmethode bestimmt, wäre das eine Möglichkeit, die aber ebenfalls zu Verzerrungen führt. Man erbt ja nicht den Ertrag, sondern das Unternehmen an sich.
Warum wird ein Unternehmen zerschlagen, wenn es statt einen nun mehrere Eigentümer gibt?sacredheart schrieb:Mit anderen Worten: Genau was ich sagte, da werden funktionierende Firmen zerschlagen werden müssen oder statt des Erben landet die Firma bei einem Finanzinvestor, der danach das tut, was Finanzinvestoren tun, damit unser Staat noch mehr Geld verschwenden kann.
Was wenn es zwei oder noch mehr Erben gibt, wird ein Unternehmen dann auch zerschlagen?
Soweit ich weiß bestreiten Unternehmen Investitionen nich aus dem Gewinn, sondern aus den Einnahmen. Der Gewinn is das was übrig bleibt, wenn Investitionen getätigt wurden.sacredheart schrieb:Auch wenn man das abzahlen kann, muss man es bezahlen, mit Geld, das dann nicht für Innvationen oder Renovierungen zur Verfügung steht.
Macht ja auch keinen Sinn das Geld für Investitionen erst zu versteuern, denn Gewinne werden ja versteuert.
Das Geld, dass die Erben an Steuern zahlen, gibt der Staat ja wieder aus, vielleicht Volkswirtschaftlich is das ein eher ein Nullsummenspiel, wobei man beim Stat sicher sein kann, dass das Geld wieder ausgegeben wird, der Erbe wird es wohl in vielen Fällen einfach sparen.sacredheart schrieb:Wir reden von einer Wirtschaft mit jahrelangem Nullwachstum, wenn man da jetzt noch mal ordentlich Geld rausnimmt, wird das doch nicht besser.
Soweit ich weiß sind die Gewinne der Dax Konzerne auf ein historisches Hoch gestiegen. Vielleicht gibt es ja doch noch Konjunktur außerhalb des öffentlichen Sektors?sacredheart schrieb:Das Einzige, das in Deutschland noch Konjunktur hat, ist der öffentliche Sektor.
kuno




