SvenLE schrieb:ist davon auszugehen, dass jemand den Namen der Gruppe übernommen hat, um seine Identität zu verschleiern. Ein Bekennerschreiben aus dem Russischem übersetzt ist ja für unfähige Behörden immer noch kein Hinweis darauf, dass Sie bisher komplett zu doof sind. Genau wie beim NSU sucht man an den falschen Stellen, weil Ideologie und Dummheit bis in die miefigen Amtsstuben sich verbreitet haben.
Naja, das ist jetzt arg verkürzt und schief. Zum einen weiss man nicht, ob was übersetzt wurde, manches spricht dafür, manches dagegen.
Zum anderen kann jeder Dulli den Namen übernehmen und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um verkorkste Linke handelt, die entweder völlig unterschätzt haben, was sie da anrichten oder etwas eingeflüstert bekamen (von wem auch immer), ist relativ hoch.
Nur hat man sich das vermutlich anders vorgestellt und nicht mit (berechtigten) Zorn auch von linker Seite und der gesamten Bevölkerung gerechnet. Vermutlich saß auch mancher Linksaußen in der Kälte.
Ermittelt werden sollte in alle Richtungen, aber wenn jemand eingeflüstert haben sollte, wäre derjenige sowieso schwer greifbar.
Davon abgesehen:
Nach dem Brandanschlag auf eine Stromkabelbrücke im Berliner Ortsteil Lichterfelde meldet sich die „Vulkangruppe“, die sich zu der Tat bekannte, nochmals zu Wort – diesmal mit einem „Offenen Brief“ an die vom Stromausfall Betroffenen und an die linke Bewegung. Der Anschlag wird darin erneut verteidigt. Selbstkritisch aber wird eingeräumt: „Mit dem heutigen Wissen um die Auswirkungen für Teile der Bevölkerung, hätten wir diese Aktion in eine warme Jahreszeit verlegt.“
Das Schreiben lässt sich nicht final überprüfen, wirkt aber authentisch
Quelle:
https://taz.de/Nach-Blackout-in-Berlin/!6144148/