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Das bedingungslose Grundeinkommen

Ashert001
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.08.2014 um 21:52
Berlin47 schrieb:Und was ist wenn sich die oberen 10.000 einfach ihrer Steuerpflicht durch Umzug entziehen?

Frau Klatten wird es wenig interessieren, wo sie ihre Dividende versteuert.
Dann muss man sie eben dort besteuern wo sie wohnen, machen die USA doch auch!

In den USA ist die Steuerpflicht nicht vom Aufenthalts- und Arbeitsort abhängig sondern nur von der Staatsbürgerschaft. Sechs Millionen Amerikaner im Ausland (sogenannte Expats) müssen dadurch an den US-Fiskus jährlich Steuern abführen, egal, ob sie in Malaysia, Myanmar oder der Mongolei wohnen.

Das ist doch keine große Sache!

Deutsche Staatsbürger nicht besteuern nur weil sie im Ausland leben ist nichts als pure Lobbypolitik, jeder Politiker der sich dafür einsetzt, gehört mit samt seiner Partei für immer abgewählt!

Jede Deutsche der dann versucht sich illegal seiner Steuerpflicht im Ausland zu entziehen, wird mindestens Europol auf den Hals gehetzt.


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Berlin47
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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.08.2014 um 22:07
@Ashert001
Und wenn ich eine andere Staatsbürgerschaft annehme?


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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.08.2014 um 23:02
Ashert001 schrieb: Den maximalen Spitzensteuersatz von aktuell 47,48 % zahlt man ja nicht auf das gesamte Einkommen, sondern immer nur auf die jeweilige Progressionsstufe, in dem Fall erst auf Einnahmen "ab" ca. 250.000 Euro.
Bist du sicher das du das richtig vertsanden hast?
Ashert001 schrieb: Daher bleibt also in jedem Fall für jemanden der mehr Steuern zahlt auch netto immer mehr übrig!
Das muss nicht immer so sein.


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Das bedingungslose Grundeinkommen

01.08.2014 um 23:04
Ashert001 schrieb: Dadurch hat sie allein dieses Jahr geschätzt 227,9 Millionen Euro verdient, ohne überhaupt mit der Wimper zu zucken!
Wenn das so leicht verdientes Geld ist, warum gehst du dann nicht gleich morgen zur Bank und besorgst dir einen Kredit um auch bei BMW einsteigen zu können?


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Ashert001
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Das bedingungslose Grundeinkommen

02.08.2014 um 07:16
McMurdo schrieb:Wenn das so leicht verdientes Geld ist, warum gehst du dann nicht gleich morgen zur Bank und besorgst dir einen Kredit um auch bei BMW einsteigen zu können?
Die Aktien werden vor allem durch die Reichen gehalten, das heißt sie werden nicht an der Börse gehandelt. Dadurch sind die Kurse aller Aktien auf einem Niveau, das es niemanden mehr erlaubt mal eben bei BMW oder sonstwo "einzusteigen" für die Millionen-Dividende

Die Kapitalwerte in diesen Land sind längst verteilt, deswegen ändern sich die Liste der etwa Top 500 Reichen auch nicht mehr, außer natürlich von Erbe zu Erbe!

Reichtum hat nichts mit persönlichen Einsatz zu tun, das sind Kapitalakkumulationen, Zins uns Zineszins Effekte die man auch gegen seinen Willen nicht stoppen kann!

Es ist nicht erlaubt das irgendjemand heute noch Reich wird, die Menschen die wirklich nur faul von den Dividenden leben, verkaufen die Aktien auch nicht, die scheren sich um die täglichen Kursschwankungen einen Dreck. Sie halten nur das nicht messbare Niveau aller!

Reichtum und Armut ist leider zu 99% von Geburt an vorgegeben. Was will man dagegen machen?

Wir können nur weiter arbeiten und in der Lüge leben keine Sklaven zu sein! :|


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02.08.2014 um 08:45
Ashert001 schrieb: Die Aktien werden vor allem durch die Reichen gehalten, das heißt sie werden nicht an der Börse gehandelt.
Deshalb sind Börsen wohl auch einfach sinnlose Institutionen, denn da wird ja nichts gehandelt ;-)

Wenn du nicht irgendwann mal anfängst, wird das natürlich auch nichts. ;-) Aber ich seh schon, du suchst nur Gründe. :-)


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12.08.2014 um 00:54
@Ashert001
Ashert001 schrieb am 31.07.2014:Die Reichen haben dieses Land einfach fest im Griff und sie arbeiten gegen das BGE, schieben unsinnig nur die Konsumsteuern zur Finanzierung vor oder greifen die Freibeträge an und nicht wirklich sich selber!
Sie haben das Land nicht mehr im Griff, als es proportional ihrer Leistung enstpricht würde ich mal sagen. Sie haben lediglich von ihrem eigenen Geldbeutel prozentual mehr im Griff, als du ihnen gönnst. Der Neid Einzelner stellt aber kein Kriterium dar, nachdem man Umverteilung bemessen sollte.


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Ashert001
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Das bedingungslose Grundeinkommen

12.08.2014 um 08:39
Es gibt nur den Neid und die Gier, man sollte eine vernünftige Linie dazwischen ziehen, die Leistung belohnt aber Ausbeutung auch verhindert.

Das ist doch kein selbstregulierender Faktor!

Selbst in Indien sagt man den Ärmsten, das sie auch arm sein müssen, weil sie eben auch dieser Kaste der Unberührbaren angehören. Armut wie Reichtum ist eben immer auch pure Machtpolitik!

Jeder sollte also wissen auf welcher Seite er steht, es gibt kein außerhalb, nur die Ansprüche aller, der einen für mehr der anderen für weniger.

Das mach doch die ganze Politik aus! Nichts anderes als 100% Umverteilung Teile nach unten, Teile nach oben!
Doch alles nur eine Frage der Steuerarten und Sätze und welche Einkommensgruppen sie belasten. :|


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Ashert001
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12.08.2014 um 09:20
Tripane schrieb: Sie haben lediglich von ihrem eigenen Geldbeutel prozentual mehr im Griff, als du ihnen gönnst.
Multimillionäre haben in der Regel ihren Geldbeutel nicht im Griff, der Konsum ist niedriger als die Dividenden und Zinseinnahmen, dadurch werden sie auch gegen ihren Willen reicher und reicher.

Genau das ist für die Volkswirtschaft die vom Geldumlauf lebt und nicht von den Reichtümern von wenigen lebt aber ganz schlecht!

Hier mal ein Extrembeispiel:

josephspfennig

Deswegen muss die Politik auch immer künstlich eingreifen und nach unten umverteilen, sonst kollabiert das ganze System!

Ohne den "NEID" aller Menschen die der "GIER" weniger Menschen entgegensteht würden wir noch im aller tiefsten Feudalismus leben. Neid hat also ganz klar auch seine positiven Seiten, dadurch ist die Zivilisation überhaupt erst entstanden.

Eben durch Menschen die nicht länger verhungert sind, sondern auch mal in die Paläste eingebrochen sind, sich von den Tafeln da zu nähren!

Das moderne Steuersystem das Steuerarten für alle Einkommensgruppen vorsieht, ist eigentlich nur der Tribut daran, wir haben es nur vergessen!


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12.08.2014 um 09:55
@Ashert001
Ashert001 schrieb:Hier mal ein Extrembeispiel:
Ach, muß das wieder mal herhalten, als wäre das noch nie Thema gewesen.

Das Bild vergißt leider, daß auch Nachfrage nach Krediten bestehen muß, damit Zinseszinsen überhaupt entstehen können.

Wenn 438 kein Gesamtbedarf nach einem Kredit in Höhe von 1000 Goldbarren besteht, dann bricht der schöne Effekt nämlich einfach so zusammen und nichts ist mit Weltkugeln aus Gold ein paar Jahre später.

Das neben einigen anderen Dingen, die bei diesem simplen Modell nicht berücksichtigt wurden. Aber die Leute staunen, und das ist eben wichtig, um zu beeindrucken.

Zäld


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12.08.2014 um 14:13
@Ashert001

Was soll uns das Bildchen sagen? Das Horrorszenario von der Exponentialfunktion wird immer und immer wieder mal gebracht. Nicht selten von Leuten, die der Mathematik in der Schule schon immer ausgewichen sind. Sowas überzeugt mich nicht. Wovon auch?


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Ashert001
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12.08.2014 um 21:38
Das Bild sagt nur aus, das es ganz offenbar immer eine Unterbrechung in der Geschichte der Zinsgewinne gibt.

Das waren in den letzten 2000 Jahren endlose Revolutionen, Aufstände, Staatsbankrotte, Kriege und Völkerwanderungen, ausgelöst auch immer nach Massenarmut und vielen Hungersnöten.

Nur deswegen wird die Exponentialfunktion des Zinseszins auch immer unterbrochen!

Manchmal vererben die Reichen nämlich eben nicht ihr ganzes Erbe, sie sterben dann mit samt ihrem Clan, verlieren ihre Macht, werden abgesetzt und aus dem Land gejagt!

Die Kette ist doch nicht am fehlenden Kreditbedarf zusammengebrochen.

Sie bricht immer dann zusammen, wenn der ganze Staat instabil wird, eben durch die Superreichen und damit aber auch immer die einhergehende Inflation und Staatspleite, nachdem nicht mehr genug Geld im Umlauf ist. Meist folgt dann ein Krieg, der auch die Paläste zerstört.

Der Zinseszins ist einfach ein vollkommen unberechenbarer Faktor, er macht die Reichen reicher und nur größte politische Umwerfungen in der Geschichte können den angerichteten Schaden dann noch kompensieren!


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12.08.2014 um 21:53
@Ashert001
Ashert001 schrieb:Die Kette ist doch nicht am fehlenden Kreditbedarf zusammengebrochen.
Der Kreditbedarf ist einer der Faktoren, die das exponentielle Anwachsen limitiert. Dann gibt es wie gesagt noch weitere Faktoren, die für dieses Modell weggelassen wurden, damit der Zuhörer staunt und beeindruckt ist. Die Kette muß gar nicht erst zusammenbrechen, sondern sie wird von selber gebremst, daß es nicht zu dem beschriebenen exponentiellen Anwachsen kommt.

Um mal mit einem beliebten Autovergleich zu kommen: Mein Auto hat eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 20 Sekunden.

Nach einer Minute bin ich also schon 300km/h schnell, und nach 5 Minuten mit 1500km/h schneller als jedes Passagierflugzeug.

Auf so ein Ergebnis kommt man, wenn man limitierende Faktoren beiseite läßt. Und der Josephspfennig läßt ebenso limitierende Faktoren beiseite.

Z.


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12.08.2014 um 21:55
@zaeld
zaeld schrieb:sondern sie wird von selber gebremst, daß es nicht zu dem beschriebenen exponentiellen Anwachsen kommt.
Und wie kam es dann anno dazumal zu dieser Hyperinflation? ;)


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12.08.2014 um 22:04
@zaeld
Bist Du noch da?


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12.08.2014 um 22:13
@Optimist
Optimist schrieb:Und wie kam es dann anno dazumal zu dieser Hyperinflation?
Weil die betroffenen Staaten zum Bezahlen neues Geld gedruckt haben anstatt es aus dem umlaufenden Geld zu entnehmen.

Die Hyperinflation hat ja bekanntermaßen auch nur vereinzelte Länder betroffen. Wenn die Zinseszinsen daran Schuld gewesen wären, hätte die ganze Welt davon betroffen sein müssen.

Z.


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12.08.2014 um 22:19
@zaeld
zaeld schrieb:Weil die betroffenen Staaten zum Bezahlen neues Geld gedruckt haben anstatt es aus dem umlaufenden Geld zu entnehmen.
Warum sollten sie das gemacht haben wenn Geld da war (Deiner Meinung nach)?
Ich denke eher, es war eben nicht mehr genug Geld im Kreislauf.
zaeld schrieb:Wenn die Zinseszinsen daran Schuld gewesen wären, hätte die ganze Welt davon betroffen sein müssen.
Diese Logik erschließt sich mir nicht.
Das Geld ist doch nicht überall gleichzeitig und gleich knapp.

Und es heißt doch auch, dass ein Währungssystem ca. alle 70 bis 80 Jahre eine Entwertung braucht. Wieviel Währungsreformen hatten wir schon seit der Hyperinflation? Kommt genau hin. Rein rechnerisch ist bald wieder eine fällig. :)


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12.08.2014 um 22:29
@Optimist
Optimist schrieb:Warum sollten sie das gemacht haben wenn Geld da war (Deiner Meinung nach)?
Das Geld war da, aber nicht im Besitz des Staates, der das Geld gerne ausgeben wollte.
Optimist schrieb:Das Geld ist doch nicht überall gleichzeitig und gleich knapp.
Kredite (mit dem angeblichen Übel Zinseszins) sind aber über alle Länder verteilt, und nicht auf eins konzentriert.

Im übrigen hat die Inflation wenig mit den durch Zinseszins steigenden Guthaben zu tun. Es ist ja nicht so, daß in den Zwanziger Jahren plötzlich die Guthaben ins Unermessliche stiegen und deshalb eine Inflation zur Folge hatten.
Optimist schrieb:Und es heißt doch auch, dass ein Währungssystem ca. alle 70 bis 80 Jahre eine Entwertung braucht.
Wann war die letzte Entwertung des Dollars, und wann die letzte Entwertung des britischen Pfunds?

Z.


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12.08.2014 um 22:38
@zaeld
zaeld schrieb:Wann war die letzte Entwertung des Dollars, und wann die letzte Entwertung des britischen Pfunds?
Okay, das sind in meinen Augen Ausnahmefälle. Die haben es vermutlich mit diversen Trinks und Winkelzügen geschafft, sich bis jetzt über Wasser zu halten. :)

Das schafft ja Europa im Moment auch sehr gut.
Es gab ja vor paar Jahren mal ein Zeitpunkt, wo die einen oder anderen europäischen Staaten kurz vor dem Crash standen (2008 stand z.B. Einigen das Wasser bis zum Hals).
Mit Badbanken, ESM-Fond und was es da alles für Kunstgriffe gab, haben sie dann noch mal die Kurve bekommen.

In meinen Augen stellt es sich so dar: Der Patient ist schon halb tot, wird jedoch mit Apparatemedizin gerade noch so am Leben erhalten. :)


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13.08.2014 um 22:07
@zaeld
Wie jetzt - keine Einwände mehr?


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