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Das bedingungslose Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen

23.08.2014 um 22:32
@McMurdo

Du möchtest also mein kapitalmarktorientiertes Beispiel, bei dem sich Kapitalgeber und diejenigen die die Rendite erarbeiten, nicht kennen, mit einem Mietverhältnis zwischen 2 Personen -Mieter und Vermieter- vergleichen ?
Dazu bin ich zu unfähig, das gebe ich zu.

Wenn Du dagegen mein kapitalmarktorientiertes Beispiel, bei dem sich Kapitalgeber und diejenigen die die Rendite erarbeiten, nicht kennen, mit einem Mietverhältnis zwischen einer oder mehreren Personen -Mieter- und einem Vermögensverwalter -Hedgefond/Schattenbank- bei dem sich Mieter und Kapitalgeber ebenfalls nicht kennen, vergleichen möchtest, dann stimmts wieder.

Wenn die Mieter nicht die erhoffte Rendite bringen, dann holt sich die Schattenbank eben bei einem Altersvorsorgefond am anderen Ende der Welt, den sie platzen lässt, den Ersatz für die Rendite.
Achja, und die Wohnungen kann die Allgemeinheit zurückkaufen.

Kapitalmarkt+Anonymität sind die Gemeinsamkeit.

Zu D e i n e m Beispiel:
McMurdo schrieb:Soweit so gut. Der Eigentümer möchte durch die Vermietung einen Gewinn erzielen. Wäre ja auch dumm wenn er das nicht wollen würde.
Ja.
McMurdo schrieb:Die Vermietung ist also keine konkrete Leistung? Interessant.
Wieso, wer hat das behauptet. Völlig falsch !
McMurdo schrieb:Und das man in einer Wohnung wohnen darf, die einem nicht gehört, ist wohl auch nur selbstverständlich.
Folglich ebenso falsch.
McMurdo schrieb:Und das der Eigentümer evtl. das Haus / die Wohnung auch noch finanzieren muss, wird wohl auch einfach ausgeblendet.
Wenn er es weiß,wer blendet es aus?


Wie gesagt, zwischen zwei Parteien ist es einfach.
Augenhöhe, quasi.


Dagegen:
McMurdo schrieb:Beträgt die Monatsmiete dieser beispielhaft angenommenen Situation 600 Euro, so entsprechen die ca. 420 Euro monatlicher Kapitalkosten etwa 70% des "Wohnungspreises". Dabei gilt: Je höher der Kapitaleinsatz bei einem Produkt, umso höher auch die Kapitalkostenanteile (Kosten für den Mieter, Einkommen für den Vermieter) in den Verkaufspreisen.
Leistungsloses Einkommen = Einkommenslose Leistung = gestohlene Lebenszeit = gesellschaftlich legitimierte Sklaverei
Dieses Beispiel ist offensichtlich ein solches zwischen Vermögensverwaltung und Mieter.
Der Vermieter ist eine Vermögensverwaltung.
Wieso sollte die Vermietung dieser Wohnung der Vermögensverwaltung 120 € im Monat kosten?
McMurdo schrieb:D.h. die Wohnung kostet den Vermieter nur 120 € im Monat? Nicht schlecht.
und an wen sollte die Vermögensverwaltung die 120 € bezahlen?
McMurdo schrieb:Und nicht zu vergessen, der Vermieter macht erst nach 20 Jahren Gewinn an dieser Wohnung. Denn solange dauert es, bis er sein investiertes Kapital zurückerwirtschaftet hat.
Wo steht, was der Vermögensverwalter in die Wohnung(en und Häuser) investiert hat?Es kann ein Euro sein. Nix Investition. So kennt man es.
In der Praxis sind genügend Beispiele bekannt geworden, dass Vermögensverwalter die Einnahmen von den Mietern für Strom, Wasser und Heizung nichtt an die Versorger weitergegeben haben und diese Versorger daraufhin die Versorgung einstellten.
Kurz und gut.
Wenns schief geht, lässt man was anderes platzen oder der Kapitalgeber schaut in die Röhre.

Was wichtig ist:
Bank oder Schattenbank/Hedgefond hält sich schadlos.


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24.08.2014 um 09:25
eckhart schrieb: Du möchtest also mein kapitalmarktorientiertes Beispiel, bei dem sich Kapitalgeber und diejenigen die die Rendite erarbeiten, nicht kennen, mit einem Mietverhältnis zwischen 2 Personen -Mieter und Vermieter- vergleichen ?
Das Beispiel hattest du selbst verlinkt als du die Kapitalkosten in die Diskussion eingeworfen hast.
eckhart schrieb: Wieso sollte die Vermietung dieser Wohnung der Vermögensverwaltung 120 € im Monat kosten
Wenn von den 600 Euro 420 Euro die Rendite des Vermieters sind dann müssen die restlichen 180 Euro ja irgendwelche Kosten sein, die der Vermieter noch zu tragen hat. Es sind nicht 120 Euro wie von mir fälschlicherweise geschrieben, da hatte ich mich gestern vertan.
eckhart schrieb: Wo steht, was der Vermögensverwalter in die Wohnung(en und Häuser) investiert hat?Es kann ein Euro sein. Nix Investition.
Es steht ganz am Anfang. Eine Wohnung im Wert von 100.000 Euro wird vermietet und der Vermieter erwartet 5 % Rendite auf diese 100.000 Euro. Folglich muss er diese 100.000 Euro investiert haben. Wie kommt man sonst auf 5000 Zinsen?


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24.08.2014 um 10:32
McMurdo schrieb:Wenn von den 600 Euro 420 Euro die Rendite des Vermieters sind dann müssen die restlichen 180 Euro ja irgendwelche Kosten sein, die der Vermieter noch zu tragen hat. Es sind nicht 120 Euro wie von mir fälschlicherweise geschrieben, da hatte ich mich gestern vertan.
Es ist ganz einfach:
Ein Vermieter, der ein oder 10 Häuser hat, mit einem oder 100 Mietern kommt nicht unterm Strich auf 420 Euro Rendite pro Wohnung. Sondern weit darunter !
Dieser Vermieter hat zu kämpfen, dass er seine Häuser erhält. So sehe ich das.
McMurdo schrieb:Es steht ganz am Anfang. Eine Wohnung im Wert von 100.000 Euro wird vermietet und der Vermieter erwartet 5 % Rendite auf diese 100.000 Euro. Folglich muss er diese 100.000 Euro investiert haben. Wie kommt man sonst auf 5000 Zinsen?
Mit Sicherheit hat er noch viel, viel mehr investiert,
und nun ?


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24.08.2014 um 11:00
eckhart schrieb:Ein Vermieter, der ein oder 10 Häuser hat, mit einem oder 100 Mietern kommt nicht unterm Strich auf 420 Euro Rendite pro Wohnung. Sondern weit darunter !
Dieser Vermieter hat zu kämpfen, dass er seine Häuser erhält. So sehe ich das.
In dem Beispiel bekommt er 5%.
eckhart schrieb:Mit Sicherheit hat er noch viel, viel mehr investiert,
und nun ?
In dem Beispiel hat er 100.000 Euro investiert.

Aber gut das du einsiehst das das Beispiel für die Tonne ist, um zu zeigen das Kapitalkosten irgendwas um die 70% betragen würden.


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24.08.2014 um 11:07
Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1500€ würde Deutschland elendlich zu Grunde gehen. Wer hier leben will, muss was dafür tun und das ist nun mal hart arbeiten. Sonst würde fast jeder hier vom Staat leben wollen und dann wäre Deutschland schnell pleite und wer will das schon.


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24.08.2014 um 12:43
@divepilot86
divepilot86 schrieb: Wer hier leben will, muss was dafür tun und das ist nun mal hart arbeiten.
Beim BGE ist ja auch angedacht, dass ein Jeder auch weiterhin arbeitet, jedoch will man die Menschen vom Zwang befreien, eine Arbeit allein wegen des Lohns nachzugehen und den Menschen so größere Freiheit ermöglichen, so jedenfalls die Theorie.
In der Praxis würde das dann wohl allerdings eher so aussehen, dass viele Menschen, so sie überhaupt einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, einfach das tun was ihnen am meisten Spass macht und nicht das was sie am besten können oder was überhaupt nachgefragt wird. Dies wären meine größten Bedenken, was ein BGE betrifft.

mfg
kuno


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24.08.2014 um 12:48
divepilot86 schrieb:Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1500€ würde Deutschland elendlich zu Grunde gehen. Wer hier leben will, muss was dafür tun und das ist nun mal hart arbeiten. Sonst würde fast jeder hier vom Staat leben wollen und dann wäre Deutschland schnell pleite und wer will das schon.
Geschrieben wie ein "echter Deutscher" - live vom Stammtisch!

Und was, verdammtnochmal sollen all die Millionen tun, die keinen Job finden, weil es gar nicht so viele Jobs gibt?

Die Technisierung und Globalisierung schreitet so schnell voran. Was ist, wenn bald auch noch sämtliche Autos und LKW automatisch fahren - dann heulen die ganzen "Trucker" ihrem Traumjob nach?

Ist DAS nicht das Ziel allen menschlichen Strebens? Wir erfinden immer bessere, schnellere, effizientere Maschinen, die die Drecksarbeiten übernehmen - und gleichzeitig sind wir (zu) viele Menschen!

Was sollen also all die, die nicht mehr gebraucht werden, tun?

Oder sollen wir - ganz nach faschistischer Gutsherrenart - einfach all die unnützen Subjekte ausrotten - damit eine Elite von Übermenschen den Planeten beherrschen kann. Die Arbeit machen Maschinen - und die Aristokraten lustwandeln über die Wiesen der Welt...


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24.08.2014 um 12:51
McMurdo schrieb:In dem Beispiel hat er 100.000 Euro investiert.
Nein, er investiert weiter in die Unterhaltung des Hauses.
Das hört nicht auf.
McMurdo schrieb:Aber gut das du einsiehst das das Beispiel für die Tonne ist, um zu zeigen das Kapitalkosten irgendwas um die 70% betragen würden.
Wieso für die Tonne?
Gibt es keine Vernögensverwalter(?),
die ganze kommunale Wohnungsbestände billig aufkaufen,
nichts investieren, aber sich nicht mal mit diesem Ist-Zustand begnügen wollen,
sondern aktive Entmietung, Luxussanierung und Verkauf anstreben ?
Auch wenn solche Vorhaben manchmal am Widerstand der Allgemeinheit scheitern,
verlieren solche Vermögensverwalter nichts, dann probieren sie es woanders.
Den Verlust der Transaktion trägt die Kommune,
die eigentlich durch Verscherbeln des Tafelsilbers zu Geld kommen wollte.

Siehst Du nicht den Unterschied?
Als Vermieter tritt die Vermögensverwaltung in Erscheinung.
Der eigentliche Vermieter sind die Vielzahl der Aktionäre.
Mieter sehen sich einer Vielzahl von Aktionären gegenüber die nur auf Rendite warten, aber sonst keinen Handschlag tun und auch keine Verantwortung haben.

Du meinst, sie tragen wenigstens das Risiko des Wertverlustes ihrer Anlage ?
Dafür ist aber der Vermögensverwalter da, dass kein Verlust entsteht.
Der Verlust wird so aufgefangen:
Der Vermögensverwalter lässt am anderen Ende der Welt einen seiner Pensionsfond platzen.Die zukünftigen Pensionäre wissen ja, dass Krise ist.

Ebenso wird oft so getan,
als bestehe die Wirtschaft aus hart arbeitenden Familien- und mittelständischen Unternehmen, bis hin zu Kleinunternehmen.
Das ist solange so, bis hohes Wachstum angestrebt wird.

Wenn hohes Wachstum angestrebt wird, nimmt man den hohen Aufwand des Börsenganges auf sich. Wikipedia: Börsengang

Dann tritt an die Stelle des früher (hoffentlich allseitig) verantwortlich handelnden Unternehmers
ein Management, dass eigentlich nur noch Aktionären -den neuen Eigentümern- gegenüber
verantwortlich ist.
Die Tätigkeit dieser Aktionäre braucht im Prinzip nur noch darin zu bestehen, in ihrem eigenen Interesse das Unternehmen zu beobachten und wenn Gefahr droht, ihren Eigentumsanteil abzustoßen d.h. den Unternehmenswert zu mindern.

Aber auch zwischen dieses "enge" -haha !- Verhältnis Unternehmen/Aktionär
schieben sich zunehmend immer mehr Vermögensverwaltungen als Eigentümer,
die (wie vorhin beschrieben) viel bessere Möglichkeiten der Sozialisierung von Verlusten und Privatisierng von Gewinnen haben.
Vernögensverwalter übernehmen die Rolle des Eigentümers von Unternehmen.
In alle deutschen DAX Unternehmen sind meines Wissens Vermögensverwalter, Hauptaktionäre.

Welchen Nutzen haben denn nun diese Vermögensverwaltungen für die Allgemeinheit ?


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Kjarthan
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24.08.2014 um 12:58
https://www.youtube.com/watch?v=IprS6CNPjr8 ...passend zum Thema!


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Das bedingungslose Grundeinkommen

24.08.2014 um 13:04
Und WIRKLICH zum Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=JdKE5FU4uo8


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24.08.2014 um 13:04
Kjarthan schrieb:Was sollen also all die, die nicht mehr gebraucht werden, tun?

Oder sollen wir - ganz nach faschistischer Gutsherrenart - einfach all die unnützen Subjekte ausrotten - damit eine Elite von Übermenschen den Planeten beherrschen kann. Die Arbeit machen Maschinen - und die Aristokraten lustwandeln über die Wiesen der Welt...
Ja, diese Denke ist verbreiteter, als gemeinhin angenommen.
Detailiert wird sie beschrieben in Viviane Forresters Buch "Terror der Ökonomie" von 1996
und inzwischen muss ich sagen: Wir befinden uns auf dem Weg dorthin.
http://www.kritische-psychologie.de/files/tg2000a.pdf Seite 55


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Kjarthan
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Das bedingungslose Grundeinkommen

24.08.2014 um 13:13
Ja, lustig nur, dass diese "hart arbeitenden" Bildzeitungslesenden Stammtischfaschisten offenbar nicht kapieren oder kapieren wollen, dass die Elite sich auch für sie einen Dreck interessiert. Und sollte diese Elite aus Auserwählten denn tatsächlich solche Pläne haben, die Bevölkerung drastisch zu reduzieren, weil die Massen an (überflüssigen) Menschen in der "schönen, neuen Welt" nicht mehr gebraucht werden - und diese Pläne tatsächlich durchziehen... tja, der brave Samstagsrasenmäher, Mutantenstadl-Schauer wird dann auch nicht mehr gebraucht!

Unser System hängt IMMER an einem ganz dünnen Faden - und das, was sich "Zivilisation" nennt ist nur ein übergestülptes Konstrukt.

EINE Woche würde es meiner Meinung nach dauern, und wir sind wieder im finsteren Mittelalter. Es müsste nur von einem Tag auf den anderen ein Faktor wie Strom, Benzin oder so wegfallen - und das war's.

So - was hat das mit dem Thema zu tun?

Das BGE vertritt eine MENSCHLICHE Ansicht - und zwar, dass wir GEMEINSAM mehr erreichen können, indem wir wirklich zivilisiert sind - und nicht nur so tun!

Ist DAS wirklich das höchste Ziel der meisten Leute hier in den westlichen Gesellschaften? Dass man es zu MEHR und MEHR bringt - auf kosten anderer, auf Kosten der eigenen Gesundheit?

Wie glücklich ist denn bitteschön jemand, der in der hart erarbeiteten, über jahrzehnte abbezahlten Hütte sitzt, während die Erben schon auf's hoffentlich baldige Ableben warten?

Das ist doch pervers? Diese ganze Gesellschaft ist pervers. Es ist ekelhaft und verwerflich, wie groß die Abgründe und der Faschismus in Wirklichkeit ist.

Angst und Hass geschürt von totalen Verblödungsmedien!!! Aber ändert sich was? Kaum, anscheinend, denn die Meisten scheinen zwar gut im jammern und beklagen sein, aber im VERSTEHEN und SEHEN... eher weniger!

Die Machteliten, die Politiker und Banker, die Konzernchefs - die lachen sich doch tot über eine so verblödete Masse an Arbeitern und Steuerzahlern!


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24.08.2014 um 13:15
@Kjarthan
Du sagst damit, was zu sagen ist. :)
Kjarthan schrieb:Das BGE vertritt eine MENSCHLICHE Ansicht - und zwar, dass wir GEMEINSAM mehr erreichen können, indem wir wirklich zivilisiert sind - und nicht nur so tun!
Eine menschliche Ansicht, die natülich mit der inneren Logik des bestehenden Systems kollidieren muss.


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Kjarthan
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24.08.2014 um 13:31
Eine menschliche Ansicht, die natülich mit der inneren Logik des bestehenden Systems kollidieren muss.
Mit einer GEWOLLTEN Logik! Denn die Profiteure dieses Systems wollen diesen diese Denkweise der Massen (Arbeit muss sein - Arbeit macht frei) unbedingt aufrechterhalten.

Das BILD (auch durch die gleichnamige Zeitung) muss bestehen bleiben, dass die kleinen Arbeitslosen die "Sozialschmarotzer" sind - und die "erfolgreichen", die Reichen, die Mächtigen, die Geschäftsleute, Unternehmer, Politiker - die "Guten"

Gut und Böse. Gut GEGEN Böse.


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24.08.2014 um 13:36
@Kjarthan
In der Diskussion: "Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben" habe ich es gefunden:

>>"Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben",

forderte der Daimler-Chrysler-Vorsitzende Robert J. Eaton im Juli 1999 bei einem Kolloquium der
Alfred-Herrhausen-Gesellschaft mit dem Motto "Der Kapitalismus im 21.Jahrhundert".

Nach dem "Ende der Geschichte" schafft sich freies Unternehmertum eine Welt nach seinem Bilde,
in der es "den Schwachen", dasbedeutet allen Menschen, die keine Geld- oder Produktivvermögen besitzen, und allen Völkern, die sich dem internationalen Kapital noch nicht "geöffnet" haben,
nur die Unterwerfung unter sein Diktat oder den Tod durch Hunger oder Krieg
zugestehen will.<<
http://kultur.orf.at/orfon/kultur/010615-5606/5630txt_story.html


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24.08.2014 um 13:52
@Kjarthan
Kjarthan schrieb: Und sollte diese Elite aus Auserwählten denn tatsächlich solche Pläne haben, die Bevölkerung drastisch zu reduzieren, weil die Massen an (überflüssigen) Menschen in der "schönen, neuen Welt" nicht mehr gebraucht werden - und diese Pläne tatsächlich durchziehen... tja, der brave Samstagsrasenmäher, Mutantenstadl-Schauer wird dann auch nicht mehr gebraucht!
Vielleicht solltest du es mal 4 Rubriken weiter rechts versuchen, hier sind deine VT-Phantasien eher deplatziert.
Kjarthan schrieb:EINE Woche würde es meiner Meinung nach dauern, und wir sind wieder im finsteren Mittelalter. Es müsste nur von einem Tag auf den anderen ein Faktor wie Strom, Benzin oder so wegfallen - und das war's.
Ja und eine Woche ohne Luft oder Wasser würde nicht nur das Ende der Zivilisation bedeuten, sondern gar das Ende allen Lebens auf der Erde, ist aber, ähnlich wie dein Szenario nicht wirklich realistisch.
Kjarthan schrieb:So - was hat das mit dem Thema zu tun?
Gute Frage.
Kjarthan schrieb:Ist DAS wirklich das höchste Ziel der meisten Leute hier in den westlichen Gesellschaften? Dass man es zu MEHR und MEHR bringt - auf kosten anderer, auf Kosten der eigenen Gesundheit?
Du solltest nicht von dir auf alle schließen, das geht meist in die Unterhose...
Kjarthan schrieb:Das ist doch pervers? Diese ganze Gesellschaft ist pervers. Es ist ekelhaft und verwerflich, wie groß die Abgründe und der Faschismus in Wirklichkeit ist.

Angst und Hass geschürt von totalen Verblödungsmedien!!! Aber ändert sich was? Kaum, anscheinend, denn die Meisten scheinen zwar gut im jammern und beklagen sein, aber im VERSTEHEN und SEHEN... eher weniger!
Haste noch was anderes als pauschale Stammtischparolen?
Kjarthan schrieb:Die Machteliten, die Politiker und Banker, die Konzernchefs - die lachen sich doch tot über eine so verblödete Masse an Arbeitern und Steuerzahlern!
Meinst du über dich lachen die oder auch andere nicht?

mfg
kuno


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24.08.2014 um 14:53
kuno7 schrieb:Ja und eine Woche ohne Luft oder Wasser würde nicht nur das Ende der Zivilisation bedeuten, sondern gar das Ende allen Lebens auf der Erde, ist aber, ähnlich wie dein Szenario nicht wirklich realistisch.
Wasser oder Luft wurden aus gutem Grunde nicht erwähnt.

Strom ist dagegen ein realistisches Szenario:
Ein kurzzeitiger Anstieg der Netzfrequenz, durch was auch immer, kann beispielsweise dramatischste zerstörerische Auswirkungen auf das gesamte Netz -und alles was daran angeschlossen ist- haben.

So ein Szenario der Zerstörung des Netzes durch nach oben außer Kontrolle geratene Netzfrequenz konnte quasi in letzter Minute im November 2006 durch Zuschaltung des wegen Wartungsarbeiten abgeschalteten Pumpspeicherwerkes Markersbach verhindert werden.

Durch die geplante routinemässige Abschaltung einer 380kV Leitung,
wegen der geplanten routinemässigen Durchfahrt eines Kreuzfahrtschiffes
und einiger daraufhin völlig unvorhersehbaren aufgetretenen Überlastungssituationen und Folgeabschaltungen, war es zur völlig unvorhersehbaren Trennung des Europäischen Stromnetzes in einen Teil mit Unterfrequenz und einen Teil mit Überfrequenz gekommen.
Das jedoch zu ermitteln, dauerte sehr lange.
Sobald das gesamte Kommunikationsnetz auf VOIP umgestellt sein wird,
gibt es auch keinerlei Kommunikation (auch kein Internet) mehr bei Stromausfall.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/blackout-vorwuerfe-an-die-stromkonzerne-1387235.html
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/Pumpspeicherwerk-Goldisthal-rettet-Deutschland-...
http://www.all-electronics.de/texte/anzeigen/49594/Das-Frequenzproblem

Bezüglich der Abqualifizierung auf V -Niveau ist auch für Dich
http://www.kritische-psychologie.de/files/tg2000a.pdf
hilfreich.


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24.08.2014 um 16:00
@eckhart
eckhart schrieb:Strom ist dagegen ein realistisches Szenario:
Der Strom ist für ein paar Stunden ausgefallen, größere Katastrophen ala "ende der Zivilisation" dürften wohl eher nicht angefallen sein oder ist mir da was entgangen?

Und nur weil irgendwer Anfälle von sogenanntem Sozial-Darwinismus hat, is das noch lange kein Beleg für "drastische Bevölkerungsreduktion" und bis dahin in der Verschwörungs-Rubrik ganz gut aufgehoben.

mfg
kuno


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24.08.2014 um 16:34
kuno7 schrieb:Der Strom ist für ein paar Stunden ausgefallen, größere Katastrophen ala "ende der Zivilisation" dürften wohl eher nicht angefallen sein oder ist mir da was entgangen?
Nö, wir haben ja -wie gesagt- Glück gehabt.
Also alles nur verschwörungstheoretische Phantasie?:

Der Deutsche Bundestag äußert sich dazu folgendermaßen:
"Aufgrund der großen Abhängigkeit nahezu aller Kritischen Infrastrukturen von derStromversorgung,
kommt dem Szenario eines großflächigen und längerfristigen Stromausfalls mit der Folge massiver Versorgungsstörungen, wirtschaftlicher Schäden sowie Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit eine zentrale Bedeutung zu."
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf
kuno7 schrieb:Und nur weil irgendwer Anfälle von sogenanntem Sozial-Darwinismus hat
Hallo!
"irgendwer" prangert Sozial-Darwistisches an - "irgendwer" hat keine sozialdarwinistischen Anfälle,alles nur ein Verständnisproblem.

Belege für solchen sozialdarwistischen Äusserungen findest Du auf dieser Seite
oder ich werde sie Dir liefern. http://www.kritische-psychologie.de/files/tg2000a.pdf ist voll davon !
Freilich gibts noch keine Belege für "drastische Bevölkerungsreduktion". Weil es derartiges (noch) nicht gibt.
Aber vielleicht kannst Du ja etwas konstruktives beitragen:

Strafe doch @Kjarthan und mich Lügen, indem Du darstellst,
welche Perspektiven für Abermillionen Menschen auf der Welt, welche keinen bezahlten Job mehr finden werden, gedacht sind.
Das ist das Allereinfachste für Dich ! @kuno7 :)


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Kjarthan
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24.08.2014 um 16:45
Strafe doch @Kjarthan und mich Lügen, indem Du darstellst,
welche Perspektive für Abermillionen Menschen auf der Welt, welche keinen bezahlten Job mehr finden werden, gedacht ist.
Das ist das Allereinfachste für Dich ! :)
Oh, das läuft seit vielen Jahren in Deutschland, allseits bekannt als "Hartz IV" - und genauso verschrien und sensationsgeil in steter Regelmäßigkeit durch die Medien gejagt.

Denn was der dumme Stammtischfaschist nicht weiß oder nicht kapieren will: Hartz IV ist kein Ponyhof - im Gegenteil. Entrechtet,stigmatisiert und erpresst wird der kleine Bürger, der - aus welchen Gründen auch immer - in diese Situation abgerutsch ist!

Ein ganzer Markt hat sich da herum gebildet: Die Verwalter - bzw. die sogenannten Sachbearbeiter in den Jobcentern machen auch einen grandiosen Job: Anstatt Jobs für die MILLIONEN "Hartz IV Bezieher" zu vermitteln, werden diese Menschen in sinnloseste Maßnahmen erpresst (denn, wer nicht spurt, dem wird das letzte bisschen Geld, was man eigentlich als Mindest-Existenzgrundlage zu Verfügung haben sollte, gekürtzt)

So super idiotische, mehrwöchige oder gar mehr-monatige "Seminare" , wo Leute, die viele Jahre in ganz normalen Berufen gearbeitet haben, beigebracht bekommen, wie sie mit einem PC umgehen oder sontiger Firlefanz - oder noch schlimmer: Kaufmannsladen spielen!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/training-fuer-hartz-iv-empfaenger-arbeitslose-spielen-kaufmannsladen-a-686388....

So ein Scheißdreck kostet (ja, auch den braven Steuerzahler) MILLIONEN - und nur, damit Statistiken geschönt werden, kein Mindestlohn eingeführt wird und man letztlich Sklaven hat, nur damit Deutschland weiterhin in einem wirtschaftlich beschissen dastehenden Europa weiterhin mithalten kann!

Hartz IV ist also keine bequeme Hängematte, sondern Dauer-Überwachung, Dauer-Erpressbarkeit (vor Allem Familien mit Kindern leben in Angst um ihre Existenz) - und Abgeben der Grundrechte, die eigentlich einem jedem deutschen Bürger zustehen SOLLTEN!

Schaut mal nach in Foren wie http://www.gegen-hartz.de/ - lest die Beiträge, lest über die Schicksale - falls es euch überhaupt interessiert.

Aber nur eine Sache zum Nachdenken: JEDER Bürger in diesem Land ist gerade mal ein Jahr von der gleichen Situation entfernt. Denn sollte man aus irgendeinem Grund den Job verlieren, dann hat man gerade mal - und maximal - ein Jahr, bevor man von Arbietslosengeld 1 in Arbeitslosengeld II ( = Hartz IV) abrutscht!

Tja, und dann viel Spaß im Sklaven-Deppen-Stigma-Dasein!


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