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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration

Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:13
@Valentini

ja eben

eig ist die Wiener Kunstakademie schuld hätten die ihm Aufgenommen wär er nur ein schlechter Künstler geworden und kein psychophatischer Diktator.

Dann dürfte mann auch Patriotismus zeigen ohne als Nazi beschimpft zu werden


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:16
Ich bin ja auch gegen den Sozialstaat und das Big Government.

wobei der Wasserkopf der Rentner ja noch mindestens 50 Jahre die Kassen massiv belasten dürfte.
Das wird den Sarrazin Anhängern nicht reichen, zumal nicht speziell die Rentner mit Migrationshintergrund gemeint sind !


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:17
Der Rauswurf von Thilo Sarrazin – nicht etwa sein umstrittenes Buch sei der Grund für die Entscheidung der Bundesbank.

Grundlage ist eine akribisch geführte Liste aller Verbal-Verfehlungen seit 2009. Am Ende steht die Diagnose, dass das Vorstandsmitglied schlicht uneinsichtig sei

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/05/thilo-sarrazin-fehlverhalten/bundesbank-liess-verfehlungsliste-erstellen.html


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Puschelhasi
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:18
@eckhart

Da stehe ich auf dem Schlauch, was du genau meinst.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:19
eckhart schrieb: Dass eine Gruppe ausländischer Jugendlicher oder schlecht integrierter Migranten in der Öffentlichkei bedrohlich wirkt, ist oft erlebbar und nachvollziehbar.
Warum wurde dann nichts dagegen unternommen?
eckhart schrieb:Wer das Gegenteil behauptet, sagt nicht die Wahrheit.
Dagegen hilft auch nicht immer ein weltfremder Kuschelkurs, das ist auch klar !
Nein, das ist anscheinend nicht klar, sonst hätte man eben diesen Kuschelkurs nicht so lange betrieben.
eckhart schrieb:Dagegen hilft aber auf keinen Fall irgend eine Art von Gewalt, dagegen hilft auch keine verbale Gewalt
Anscheinend hilft es ja doch. Wenn es jetzt selbst die Kanzlerin kapiert hat.

@eckhart


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:22
@eckhart

Ichb glaube dass die Sarrazin-Anhänger sich umgucken würden , wenn er mal machen könnte was er wollte.

Ich denke dass von vielen da nur die ausländerfeindliche Komponente gefeiert wird
gleichzeitig aber auch die Sozialabbauforderungen völlig ignoriert werden.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:23
@Jero
Keine Form von Gewalt hat jemals irgend ein Problem gelöst !
Ich bin sicher, das weiß sogar Frau Merkel !
Das weiß man als Mensch des 21. Jahrhunderts !
@Puschelhasi
hat sich schon geklärt ! :)


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:24
@Puschelhasi
Puschelhasi schrieb:Ich denke dass von vielen da nur die ausländerfeindliche Komponente gefeiert wird
wie herrlich einfach ist es doch mit dieser Argumentation Problemen aus dem Weg zu gehen, was?

Wie einfach es doch ist Sarrazin-Befürworter auf Ausländerfeindlichkeit zu reduzieren, obwohl sich sein Buch in nur 3 von 8 Kapiteln intensiv mit Migrationsproblematik befasst, was?


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:25
SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie die Situation in Deutschland?

Caldwell: Deutschland ist in vielerlei Hinsicht ein Spezialfall. Es gibt vermutlich kein anderes europäisches Land, in dem die muslimische Gemeinschaft so stark und so homogen ist. Das türkische Deutschland erinnert mich ein wenig an das chinesische Amerika: Es gibt sehr erfolgreiche Leute, aber einen sehr niedrigen Grad an Integration.

SPIEGEL ONLINE: Es gibt Denker wie Bassam Tibi oder den umstrittenen Tariq Ramadan, die einen Euro-Islam fordern, und die sagen, dass Muslime sich sehr wohl an europäische Werte anpassen können.

Caldwell: Bestimmt wird der Islam sich an Europa anpassen. Das hat er überall getan, wohin er sich ausgebreitet hat. Und gewiss können Muslime gute Europäer sein. Doch das Urteil fällen auch die nichtmuslimischen Europäer. Die Volksabstimmung in der Schweiz zeigt: Muslime können zu Europäern werden und den Eindruck gewinnen, sich der Mehrheitsgesellschaft angenähert zu haben. Und doch ist das für Nichtmuslime offenbar nicht befriedigend.

SPIEGEL ONLINE: Es gibt eine große Frage, die Sie auch in ihrem Buch nicht beantworten: Was ist die Lösung?

Caldwell: Ich habe keine Lösungen. Man hat mich dafür kritisiert. Aber die Aufgabe war groß genug, diese Konfliktlinien einmal nüchtern darzustellen, denn die Sicht auf das Problem war in Europa lange von Tabus und von Wunschdenken verstellt.

SPIEGEL ONLINE: Wie sehr ist ihre Sicht von der Tatsache geprägt, dass Sie Amerikaner sind?

Caldwell: Als Außenstehender hat man den Vorteil, dass einem eher die Gemeinsamkeiten innerhalb Europas auffallen als die Unterschiede. Man fühlt sich auch weniger an Tabus gebunden. Ich komme aus einem Land, das Erfahrung mit einer multiethnischen Gesellschaft hat. Als Amerikaner würde ich nie auf die Idee kommen, dass eine zahlenmäßig so kleine Gemeinschaft wie die europäischen Muslime nicht einen gewaltigen Einfluss auf die Gesellschaft haben können. Die Afroamerikaner machen nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung aus. Aber wir hatten schreckliche Rassenprobleme, die unser Land erschüttert haben.

SPIEGEL ONLINE: Ist Amerika erfolgreicher darin, seine Einwanderer zu integrieren?

Caldwell: Ich glaube, es hat mit der Unbarmherzigkeit der amerikanischen Wirtschaft zu tun. Entweder man wird ein Teil davon oder man geht wieder nach Hause. Es gibt mehr Einwanderer am Arbeitsplatz, und dort findet ja auch ein wichtiger Teil der Integration statt. In Europa wird Einwanderern permanent unterstellt, dass sie nicht arbeiten wollen. Das gibt es in den USA nicht.

SPIEGEL ONLINE: Woran liegt das?

Caldwell: Es gibt in den USA keinen Wohlfahrtsstaat nach europäischem Muster, und ich glaube, er passt auch nicht zu Einwanderung im großen Stil. In einer ethnisch diversen Gesellschaft kennen sich die Leute weniger, und deswegen sind sie auch weniger bereit, Steuern für Sozialleistungen zu bezahlen. In Frankreich beziehen zwei Drittel der Imame Sozialleistungen. Ich habe nichts gegen Imame, aber ich glaube nicht, dass viele Franzosen über diese staatliche Subventionierung von Religion glücklich sind.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,665841-2,00.html

Das hört sich nüchtern betrachtet anständig an und schauen wir mal was Herr Caldwell sachlich noch festgestellt hat, ohne dass er dabei groß angegriffen werden kann denn als Außenstehender ist er sicherlich faktenbasierter in seinen Auslegungen als ein involvierter Sarrazin
Zuwanderung – Abrechnung mit einem MythosBereicherung oder Bedrohung? Ein US-Journalist hat die Geschichte der Immigration analysiert – und sieht für Deutschland und Europa dramatische Konsequenzen. Europa hat den Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Sie beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.

Geht es nach dem amerikanischen Journalisten Christopher Caldwell, gibt es an diesem Datum nichts zu feiern. Über zehn Jahre lang hat Caldwell die Geschichte der Zuwanderung nach Europa recherchiert, von Malmö bis Rom, von Dublin bis Duisburg, und sein Ergebnis ist finster. „Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.“ Dafür, so glaubt Caldwell, waren die sozialen und kulturellen Umwälzungen infolge der Massenimmigration massiv und dauerhaft. Die Einbindung neuer ethnischer Gruppen in Europas Gesellschaften war nicht einfach eine Addition zu dem, was da ist, sodass es nun bunter ist als vorher.

Wohlfahrtsstaat ist nicht zu halten

Es ist eine massive Veränderung, eine Revolution. Der Wohlfahrtsstaat ist praktisch nicht mehr zu halten; das Zusammenwachsen der EU erschwert, der Säkularismus europäischer Provenienz durch die Ankunft des Islam auf eine harte Probe gestellt. „Kann Europa bleiben, was es ist, obwohl andere Leute darin leben?“, fragt Caldwell. Die Antwort ist Nein.

Der Titel dieses beunruhigenden, provokanten und exzellent recherchierten Buchs ist angelehnt an einen Klassiker des europäischen Konservatismus
...
Aber der Anwerbestopp, den die meisten westeuropäischen Länder dann verhängten, änderte wegen des Familiennachzugs nichts daran, dass es da mit der Zuwanderung überhaupt erst richtig losging.
...
In Deutschland ist die Zahl der zugezogenen Ausländer zwischen 1971 und 2000 um drei Millionen auf 7,5 Millionen gestiegen. Aber die Zahl der Berufstätigen aus dieser Gruppe blieb festgebacken bei zwei Millionen. 1973 waren 65 Prozent der Immigranten berufstätig, 1983 waren es nur noch 38 Prozent. Obendrein werden auch Zuwanderer alt und haben dann Anspruch auf Rentenzahlungen. Caldwell folgert: „Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.“
...
Eine fatale Mischung aus deutschem und europäischem Selbsthass (begründet in der Nazi-Vergangenheit, Kolonialismus, Werteverlust) und islamischer „Hyper-Identität“ führt nach Caldwells Auffassung dazu, dass Europäer vor allem dem Massenzustrom muslimischer Migranten hilflos gegenüberstehen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article4500301/Zuwanderung-Abrechnung-mit-einem-Mythos.html


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:25
eckhart schrieb:Keine Form von Gewalt hat jemalsirgend ein Problem gelöst !

Wenn wir über Gewalt reden, dann kann es sich ja nur um verbale Gewalt handeln. Die kann man Herrn Sarrazin aber nicht vorwerfen, dazu ist er rhetorisch gar nicht fähig. Aber er ist ein Meister darin, Tatsachen auf den Tisch zu legen und eine längst überfällige Debatte in den Gang zu bringen!

@eckhart


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Puschelhasi
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:27
@CurtisNewton

Ich finde er lässt die Millionen von Ostdeutschen Kostgängern und die Millionen von altbundesdeutschen Sozialproblematikern etwas weit hinten runterfallen, oder findest du nicht?


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:28
@Puschelhasi

nein das finde ich nicht, denn in seinem Buch spricht er auch sehr intensiv DARÜBER


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:30
*seufz* Natürlich. Gewalt ist keine Lösung,aber ne gute alternative -.-

Ich weiß nicht,was bei uns schief gelaufen ist. Vlt liegt es an unserer Pseudo-mulitkulturellen einstellung. In Amerika werden alle imigranten zu Amis gemacht,und die meisten fühlen sich auch wie welche und behaupten dies auch.

Und hier gibts stattdessen "Deutsche,Griechen,Russen, usw", selbst wenn die Leute schon seit drei generationen (!) hier leben. Ich hab nichts dagegen wenn jemand stolz auf seiner Herkunft ist,aber wer sich stur gegen jegliche anpassung an das Land in dem man nunmal wohnt stellt, sollte man doch eigentlich ständig anecken,oder?


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:30
@Jero
Ich nehme Dich beim Wort !
Es wird zu keiner verbalen Gewalt kommen !
Sarrazin schafft keine Probleme !
Sarrazin ist der Problemlöser !
@CurtisNewton
Sarrazins Buch ist das Wasser, welches den Brand löscht !

Wir werden sehen !


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:31
Puschelhasi schrieb:Wo brennts denn?
ja wie, hast du nicht gewusst, dass die probleme dieses landes die einwanderer sind?


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:32
@eckhart
eckhart schrieb:Sarrazins Buch ist das Wasser, welches den Brand löscht !
Ja, denn so ein Pragmatiker, der schnörkellos Tacheles spricht hat scheinbar gefehlt, bei den ganzen Schönrednern die in Berlin im Bundestag den Hintern tatenlos und ignorant plattsitzen!


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Puschelhasi
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:33
@richie1st

Ne, das war mir bisher entgangen...aber offenbar ist das sonst jedem glasklar. ;)


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:34
Legion4 schrieb:*seufz* Natürlich. Gewalt ist keine Lösung,aber ne gute alternative -.-
natürlich, man kann sich ja bei irgend einem Kampfsport austoben ! ;)


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Puschelhasi
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:36
@CurtisNewton

Was machen wir denn gegen die Millionen deutscher Sozialprofiteure?


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 14:38
Puschelhasi schrieb:Was machen wir denn gegen die Millionen deutscher Sozialprofiteure?
erstmal einen deutschtest, und bei nichtbestehen ausweisen :D


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