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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration
Gast777
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:38
Ich finde auch, dass Sarrazin recht hat, mit vielem was er sagt. Vielleicht stimmt es sogar, dass alle Juden ein Judengen besitzen.........ich frage mich allerdings, wozu so eine Info denn eigentlich nützlich sein könnte, und wer sich denn eigentlich solche Fragen stellt.

Also in die rechte Ecke stellen kann man so einen Mann sicher nicht einfach so. Und ich finde es auch cool, dass auch endlich mal die Linken merken, dass eigentlich grad besonders und ausgerechnet all die Ausländer hier im Lande, keinerlei linke Werte teilen. Die finden linke Werte grad etwa genau so lange gut, wie sie selber davon profitieren können. Danach ist dann aber auch gleich wieder Schluss damit.

Hat aber lange gebraucht, bis die Linken ein bisschen mit Denken angefangen haben.


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:40
Hier sind auch ein paar Worte von H. Heine sehr passend

Jetzt wird unsre Freundschaft fester,
und noch täglich nimmt sie zu
denn ich selbst begann zu rasen,
und ich werde fast wie Du.
(aus "An Edom")


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:43
@CurtisNewton
ich versuche mich nur deinem diskussionsstil anzupassen!
wäre wie gesagt schön gewesen, wenn du die energie, die du für deine arroganten äußerungen verwendet hast, in die darlegung der kausalkette, die zum untergang der deutschen und europäischen kultur führt, gesteckt hättest. stattdessen bildest du dir ein, ein besonderes diskussionsniveau zu haben, weil du das buch gelesen hast...


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:52
edit:

kausalkette, die angeblich zum untergang der europäischen kultur usw.


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:55
Irgendwie erinnert mich das alles um Sarrazin auch ein wenig an die Spiegelaffäre von 1962.
Damals wurde Rudolf Augstein, der Herausgeber des Spiegels, so wie heute Herr Sarrazin, von dem politischen Regime unter Druck gesetzt und diffamiert.

Damals war der öffentliche Druck auf die politisch Herrschenden - auch durch die Proteste der Bevölkerung - so groß, das letztendlich Rudolf Augstein rehabilitiert wurde und die politische Kaste eine ihrer wenigen "Korrekturen" vornehmen mußte.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 19:56
Aber friedlich bleiben wir jetzt schon, oder?
Sonst muss ich den bösen Onkel Sarrazin anrufen. :D


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:13
Mir fällt gerade etwas ein bezüglich der Meinungsfreiheit.

Zur Meinungsfreiheit gehört auch das Recht zum Irrtum! Allerdings sollte dies dann bitte nicht auf ein Beharren auf den Irrtum hinauslaufen, denn dann müsste sich die Person auf die Religionsfreiheit berufen ;)


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:21
Valentini schrieb:Allerdings sollte dies dann bitte nicht auf ein Beharren auf den Irrtum hinauslaufen
denn, es sei noch einmal betont: Nachauflagen von Büchern lassen sich verändern !
Bitte an Sarrazin weitersagen !


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:25
@eckhart

Wenn ich Mittwoch wieder daheim bin und mich an das Buch machen kann, werde ich Dinge die ich selbst nachrecherchiere und nachweislich für falsch befinde, selbstverständlich an ihn mailen mit der freundlichen Bitte um Berichtigung


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:26
Lomax schrieb:Bist du der Meinung Afghanen seien weniger Intelligent als Deutsche?
Meine Meinung werde ich bis zu einem gewissen grad öffentlich vertreten,möchte nicht beleidigend wirken und deshalb gesperrt werden,weil ich mich leider an den Forengesetzen halten muss ;)


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:50
@andreasko
Ja. Und somit hast du dich hier disqualifiziert. Danke, silentium.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 20:57
Lomax schrieb:Bist du der Meinung Afghanen seien weniger Intelligent als Deutsche?
Das kommt drauf an. Wenn man vom Wohlstand des Landes und seinem Bildungssystems ausgeht, kann man wohl sagen, im Durchschnitt sind sie weniger intelligent.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:08
Leute also bitte. Unterlasst es mal ab sofort, hier andere Volksgruppen zu vergleichen.
Wo bin ich denn hier gelandet? Der nächste spricht dann von nicht lebenswert, oder wie?

Bleibt mal beim Thema und wenn manche User ihre Meinung auf der Schwelle zum Ausschluss hier kund tun, dann bildet euch euer Urteil.
Ich, habe das schon längst bei so einigen getan.^^


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:13
Im Ausschlussverfahren kann Sarrazin wohl auf prominente Unterstützung setzen: Der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) kündigte in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" an, ihn vor der Schiedskommission der Partei verteidigen zu wollen. "Einen fairen Prozess wird es ja wohl noch geben", sagte Dohnanyi.

Sarrazin sei kein Rassist, erklärte der SPD-Politiker. "Niemand mit Sachkenntnis" könne heute noch bestreiten, dass es "besondere kulturelle Eigenschaften von Volksgruppen" gebe. Zudem habe Sarrazin nicht die Muslime insgesamt angegriffen, sondern nur jenen Teil von Zuwanderern, der sich weigere, seine "Kinder zum Deutschlernen, zu Bildungswillen und offener Integrationsbereitschaft zu erziehen". Vor dem Hintergrund des Holocausts scheuten die Deutschen Debatten, die bei anderen Völkern "gang und gäbe" seien, meinte Dohnanyi. Nach seiner Auffassung würde Sarrazin "aus keiner anderen europäischen Linkspartei ausgeschlossen".
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,715807,00.html

Wird die gesamte SPD daran zerreißen, wo sie doch eh schon so gespalten ist?


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:27
@richie1st

wie soll es eine Zusammenfassung geben, wenn die Kausalkette aus 8 verschiedenen Kapiteln mit unterschiedlichen Themen besteht und somit keine "-kette" ist?

Hmmmm....da müsste ich Douglas Adams zitieren: "Die Antwort ist 42!"......


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:29
Lomax schrieb:Bist du der Meinung Afghanen seien weniger Intelligent als Deutsche?
Ein Afghane mit einem Hochschulabschluss ist klüger als ein Deutscher mit einem Hauptschulabschluss.
Ein Deutscher mit einem Hochschulabschluss ist klüger als ein Afghane mit einem Hauptschulabschluss.


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:36
Ja, Intelligenz ist teilweise vererbbar und ja, es gibt statistische Intelligenzunterschiede zwischen den autochthonen Einwohnern verschiedener Erdregionen. Eineiige Zwillinge haben in 85 Prozent der Fälle einen ähnlichen Intelligenzquotienten. Wenn beide Elternteile hochintelligent sind, wird etwa die Hälfte ihrer Kinder wieder hochintelligent. Wenn Sie Intelligenztests mit Mitteleuropäern machen, schneiden diese statistisch besser ab als afrikanische Buschmänner oder australische Aborigines.


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:43
Intelligenz wird doch eh immer an die gesellschaftlichen Erwartungen gekoppelt. Und an Standards die halt gelten^^ Was aber nüzt mir ein Wissen was man im Alltag nicht anwenden kann??? Intelligenz ist relativ... Und bei emotionaler intelligenz da scheiden sich die geister oftmals noch viel gravierender, da versagen nämlich sehr sehr sehr viele und das hat mit Ethnischen herkünften garnichts zu tun^^


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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 21:48
In Bezug auf die Aussagen Sarrazins zur Genetik verwehrt sich der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) entschieden gegen jede politische Instrumentalisierung biologischer Fakten. – Sei es durch Thilo Sarrazin selbst, sei es durch andere Teilnehmer der derzeit laufenden öffentlichen und medialen Debatte.
Die genetischen Thesen von Herrn Sarrazin sind nicht mit den modernen Erkenntnissen zur Evolutionsbiologie des Menschen vereinbar.

Evolutionsbiologisch gesehen ist der Mensch eine der genetisch homogensten Spezies die es auf der Erde gibt. Im Vergleich zu anderen Spezies sind die Unterschiede zwischen Populationsgruppen sehr gering. Tatsächlich sind die Unterschiede innerhalb von Populationsgruppen etwa 5-fach höher als zwischen ihnen.



Genetische Unterschiede und Intelligenz
Dass es bei Volksgruppen genetische Unterschiede in Bezug auf Intelligenzleistungen geben könnte, ist nach dem gegenwärtigen Stand des Wissens nicht zu erwarten. Intelligenz wird von vielen Genregionen beeinflusst, die in jedem Individuum neu zusammengewürfelt werden. Das kann zu großen Unterschieden innerhalb einer Gruppe führen, wirkt aber gleichzeitig im Vergleich zwischen Gruppen wie ein Puffer. Wissenschaftlich formuliert: die Varianz innerhalb der Gruppe übersteigt die Unterschiede zwischen Gruppen bei weitem. Selbst wenn es zu lokalen Veränderungen der Häufigkeit von Genvarianten kommen sollte (wie z.B. durch Inzucht in Alpentälern), würden diese Verteilungsunterschiede im Falle von Rückkreuzungen schnell wieder ausgeglichen (dafür reicht bereits ein 1%-iger Genfluss). Es ist daher davon auszugehen, dass jede Volksgruppe grundsätzlich das gleiche genetische Potential für Intelligenzleistungen hat.

Dass es auch messbare Unterschiede in Intelligenzleistungen gibt, liegt nur daran, dass die Intelligenztests durch kulturelle Vorerfahrungen beeinflusst werden. Jede Volksgruppe, die einen Intelligenztest auf der Basis ihrer eigenen Kultur entwickeln würde, würde feststellen, dass die meisten anderen Kulturen durchschnittlich schlechtere Leistungen zeigen als die Mitglieder des eigenen Kulturkreises. Da aber kulturelle Traditionen nicht genetisch festgeschrieben sind, können sie sich auch innerhalb einer Generation verändern. Die Großmutter ist dem Enkel bei Formulierung von handschriftlichen Briefen haushoch überlegen, während sie mangels einschlägiger Erfahrungen bestimmte (Intelligenz?) Leistungen am Computer nicht erbringen kann.



Stammt von Menschen, die es wissen müssen:

http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=10290


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Valentini
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Sarrazin: Hart aber fair?

05.09.2010 um 22:12
@eckhart

Nochmal etwas zu der These dass wir sie (Migranten jetzt im Allgemeinen) aus arbeitsmarktpolitischen Gründen angeworben hätten.

Thema Gastarbeiter:
Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz zeigte in einer Untersuchung, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der von ihr untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und ohne Berücksichtigung von arbeitsmarktpolitischen Überlegungen stattfand. Vielmehr waren es die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe waren dabei unterschiedlicher Art. Die Ergebnisse der außenpolitischen Vorstöße erwiesen sich zunächst als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts.[4]

Im Herbst 1953 warb die italienische Regierung in der Bundesrepublik für italienische Gastarbeiter. Auf diesem Weg sollte das Handelsbilanzdefizit durch Überschüsse in der Übertragungsbilanz kompensiert werden, um die Leistungsbilanz der Bundesrepublik gegenüber auszugleichen. Zunächst reagierte die Bundesregierung zurückhaltend auf das Angebot. Vor allem Arbeitsminister Anton Storch wollte zunächst deutsche Arbeitslose aus strukturschwachen Gebieten in Arbeit bringen. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen von 1955 gelang es dem Außenministerium, seinen Primat bei den Verhandlungen ? zusätzlich zum Außenhandel ? auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Vorrang gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Der von Kanzler Adenauer ursprünglich geforderte arbeitsmarktpolitische Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept wurde die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte fortan an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen festgemacht.[4] Im Juli 1954 betrug der Anteil der Gastarbeiter an der Gesamtzahl der beschäftigten Arbeitnehmer noch 0,4 Prozent. Der große Schub begann etwa 1960, als diese Gastarbeiterquote noch bei 1,5 Prozent lag. 1960 war das erste Jahr der Vollbeschäftigung.

Die Vereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien bezüglicher der Anwerbung von Gastarbeitern folgten unter ähnlichen Voraussetzungen. Der Anstoß ging jeweils von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung von Arbeitskräften eigene Probleme zu bewältigen suchten. So wollten sie die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren und ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen. Die Bundesrepublik hatte ihrerseits ein Interesse daran, dass ihre Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe waren das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder ? wie im Falle Jugoslawiens ? die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.[4] Am 20. Dezember 1955 wurde das deutsch-italienische Anwerbeabkommen unterzeichnet. 1960 folgten weitere Anwerbeabkommen mit Griechenland und Spanien, 1961 mit der Türkei, 1963 mit Marokko, 1964 mit Portugal, 1965 mit Tunesien und 1968 mit Jugoslawien.

In den 1960er Jahren erhielten die Gastarbeiter zumeist als un- oder angelernte Arbeiter einen Arbeitsplatz in der Industrie. Dabei arbeiteten sie vor allem in Bereichen, in denen schwere und schmutzige Arbeit verrichtet werden musste und wo das Schichtsystem, serielle Produktionsformen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen (Fließbandarbeit) sowie der Akkordlohn den Arbeitsalltag bestimmten.[5] Für die Unternehmen als Nachfrager von Arbeitskräften hatte die Rekrutierung von Gastarbeitern finanzielle Vorteile, weil aus ihrer Perspektive deutsche Arbeiter dieselben Arbeitsplätze nur mit erheblichen Lohnzugeständnissen angenommen hätten. Im Umkehrschluss hatte die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften somit auch Einfluss auf das Lohnniveau von deutschen Anbietern von Arbeitskraft insbesondere im Niedriglohnbereich
Wikipedia: Gastarbeiter (Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. "Gastarbeiter" in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 ?)


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