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Sarrazin: Hart aber fair?

11.776 Beiträge, Schlüsselwörter: Ausländer, Migranten, Sarrazin, Immigration
krijgsdans
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:13
@Klartexter
@MasterMario

Die Bundespolizei dient vorallem dem Objekt/personenschutz innerhalb und außerhalb des Landes - wie z.B. Botschaften, der Grenzsicherung zu Luft, Land und Wasser, dem Schutz der Infrastruktur und hat auch unterstuetztende Funktionen, wie z.B. beim Katastrophenschutz, nur um einige Aufgabenbereiche zu nennen.
Frueher war sie uebrigens sogar paramilitaerisch.
Am Anfang wurde sie sogar als "Adenauers-SS" verspottet.
Die GSG9 ist ebenfalls eine Einheit der Bundespolizei.

tRwKEMe bgs Gewhr G1 Energa


Im Prinzip ist unsere Bundespolizei soetwas aehnliches wie das FBI.


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Klartexter
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:15
Obrien schrieb:da wir in den Nachrichten von Terrormeldungen überflutet werden. aber eine objektive Grundlage dafür gibt es nicht.
Ich lese auch immer etwas von einer ominösen rechten Bedrohung aber in den Stadtanzeiger lese ich nichts davon, da lese ich nur ständig etwas vom südländischem Typ.
Und nun, aufgrund der eigenen Erfahrung alle Mittel im Kampf gegen rechts einstellen und alle Projekter streichen?


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Obrien
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:19
@Klartexter

Nein, die erfahrung ist ja gerade, das unsere Polizei ausreichende Befugnisse hat. Es gibt keine objektive Grundlage für dein gefühltes Sicherheitsdefizit.


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Klartexter
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:21
@Obrien

Niemand kann mir in mein
Obrien schrieb:gefühltes Sicherheitsdefizit
hineinreden. Dies ist mein persönliches und da hat keiner etwas zu melden


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Obrien
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:23
@Klartexter

Wenn dein gefühltes Sicherheitsdefizit als Grundlage für die Gesetzgebung herhalten muss, steht das natürlich zur Disposition.
Denn einen objektiven Grund für deine Superpolizei gibt es nunmal nicht.


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Klartexter
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:26
@Obrien

Darüber ließe sich DANN diskutieren. Denn verhinderte Anschläge stellen durchaus eine Berdohnungserhöhung dar. Und ich glaube eher den Einschätzungen des Innenministeriums als den Ausführungen eines Allmy-User


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Obrien
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:31
@Klartexter

richtig, die Anschläge wurden verhindert, was heisst, das unsere Polizei arbeitet und uns ausreichend beschützt. Innenminister fordern seit jeher mehr Kompetenzen, genauso wie Polizeigewerkschaften, das gehört zum politischen Alltagsgeschäft.


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Klartexter
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:33
@Obrien

Wie beschrieben, ich selbst bin da kritisch aber auf geänderte Bedrohungslagen muss man auch flexible reagieren können und nicht starr verharren müssen


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krijgsdans
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:42
Auf die geaenderte Bedrohungslage konnte die Polizei bisher noch ganz gut reagieren. Sie sollte jedoch trotzdem insoweit reformiert werden, daß unnoetige Kompetenzverschiebungen und Buerokratie abgebaut werden und eine bessere Verbindung und Zusammenarbeit unter den Behoerden ermoeglicht wird.

Insgesamt Stufe ich persoenlich die umfassende Terrorangst, vorallem auch die letzten Jahres (November/Dezember), als laecherlich ein.
Ich hab mehr Angst davor von einem arischen Superauto - Al Bundy - umgenietet zu werden, weil wahrscheinlicher.


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Neverland
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:45
ich würde sagen, dass es keine bessere Schutz in der Welt gibt, als deutsche Polizei.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:52
@krijgsdans
Ich wollte mich dort auch mal bewerben. Die Bundespolizei, hat ein breit gefächertes Aufgabenspektrum, dazu gehören vorrangig präventive Maßnahmen, darunter auch, Terroanschlägen vorzubeugen und diese zu vermeiden.

@Neverland
Na ja. Es gibt auch koruppte deutsche Polizisten. Ich denke nicht, dass man das großartig differenzieren kann. Ich würde behaupten, dass die amerikanische Polizei die beste Ausbildung erfährt. Aber sicherlich, die deutsche Polizei, dürfte zu den besten gehören.


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krijgsdans
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 00:58
@MasterMario
Ja.
Im speziellen hat sich die GSG9 ja auch schon in verschiedenen Antiterroraktionen mehr als bewaehrt und stellt eines der effektivsten Mittel der Bundespolizei da.
Ich hab ja auch, unteranderem, dank familiare Verhaeltnisse einen Einblick in die Bundespolizei.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 01:03
@krijgsdans
Ich finde allerdings, dass die Bundespolizei zu viele Aufgaben hat. Ich denke, dass man in Deutschland eine Art FBI einführen sollte, was sich von der Bundespolizei abhebt, und die Aufgaben deutlicher verteilt. Irgendwo hab ich auch schon gelesen, dass jemand in Deutschland eine Art FBI einführen wollte.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Auch-Deutschland-soll-ein-FBI-erhalten_aid_940141.html

Finde den Vorschlag, Bundespolizei und Bundeskriminalamt zusammenzulegen, ziemlich klasse.


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krijgsdans
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 01:07
@MasterMario
Ja, das Aufgabenfeld der Bundespolizei wirkt sehr umfassend, aber trotzdem kenne ich, zumindest in Grenznaehe zur Tschechei einige, die ueber einen langweiligen Arbeitsalltag klagen - man sieht die hier auch aller 10-15 Minuten langfahren - weil sie sonst nix zu tun haben, das ist dann bei einigen Flughaefen natuerlich nicht der Fall, da gibts Arbeit in Massen.
Es ist halt, wie gesagt, teilweise unnoetige Buerokratie und Kompetenzenverteilung, welche man optimieren sollte um die Polizeistellen effektiver zu gestalten.



*Ja, die Idee beides zusammenzulegen gabs ja auch schon laenger, waere wohl aufjedenfall ein Schritt in die richtige Richtung.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 01:09
@krijgsdans
Schau Dir mal den Link an, den ich gepostet habe, falls Du diesen noch nicht angeklickt hast. Der Vorschlag ist super, dadurch würde alles viel übersichtlicher, und auch einfacher werden. Ich weiß nicht, ob man diesen Vorschlag mittlerweile schon wieder verworfen hat, da müsste mich jetzt jemand auf den neuesten Stand bringen.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 01:45
individualist schrieb:Ich hätte mir denken können dass du das in den falschen Hals bekommst und alles miteinander vermischt und verdrehst. Dass Al-Qaida Islamisten sind stellt sie nicht mit anderen Islamisten gleich, sie sind global aktive Terroristen und operieren unter ganz anderen Kanälen.
Ich finds wirklich amüsant, wie ihr versucht Probleme wegzudifferenzieren.
Jetzt sind etwa nicht nur Islamisten keine Muslime, nein Islamisten sind noch nichtmal Islamisten.
Das es da ein paar kleine Unterschiede gibt ist mir schon klar, die einen haben ihre paramilitärische Ausbildung hinter sich und warten ab, die anderen haben sie noch vor sich und wieder andere wollen ja nur das Weltkalifat und Scharia installieren wofür sie natürlich keinen Widerstand profozieren wollen, bis sie am Ziel sind. Wobei würden sie es jemals schaffen wäre das was uns hier blühen würde wohl schlimmer als jeder Terroranschlag.


Hier mal etwas was eine frühere Muslimin und jetztige Islamkritikerin und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali dazu sage:
http://www.schweizermonatshefte.ch/artikel/die-feinde-der-offenen-gesellschaft
Sie malen düster. Die Tatsache, dass wir hier ein solches Gespräch führen und Ihre Kritik am politischen Islam publizieren können, zeigt doch, dass die Korrekturmechanismen der offenen Gesellschaft funktionieren…
…aber diese werden auch von jenen benutzt, die diese Art von Gesellschaft in Frage stellen. Karl Popper sprach von den «Feinden der offenen Gesellschaft». Der Feind ist heute in Form einer totalitären Doktrin präsent: islamischer Totalitarismus, politischer Islam, radikaler Islam – nennen Sie das Phänomen, wie Sie wollen. Europa ist der ideale Nährboden für den neuen Totalitarismus. Paradoxerweise machen es Errungenschaften einer offenen Gesellschaft wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit den Extremisten leicht, freiheitsfeindliche Botschaften von Gewalt und Unterdrückung zu verbreiten. Sie nutzen die Rhetorik der Freiheit, um die Freiheit abzuschaffen. Ich kenne die Dschihad-Literatur und die Publikationen der Muslimbruderschaft. Sie machen mir Angst.

Für die meisten Europäer klingen diese Botschaften absurd. Wen sollen sie erreichen?
Die Islamisten haben es auf eine klare Zielgruppe abgesehen: heimatlose Immigranten, Menschen in Gefängnissen, Eiferer. Und die Europäer schauen zu. Ich sehe kein konkurrierendes Narrativ, mit dem die Europäer diese Menschen konfrontieren. Ich frage mich: haben die Europäer ihre Geschichte vergessen? 1945, nach dem Ende des Nationalsozialismus, riefen die Europäer zahlreiche In-stitutionen ins Leben, um neue Formen des Totalitarismus zu verhindern. Sie veränderten das Bildungswesen, machten Aufklärungskampagnen. Und heute? In bezug auf den radikalen Islam geschieht nichts dergleichen. Man schaut lieber weg.

Sie sind bekannt dafür, den Islam heftig zu kritisieren. Nicht alle teilen Ihre Einschätzung der Lage.
Das erwarte ich auch nicht. Was ich erwarte, ist eine offene Debatte über den neuen Totalitarismus – nicht bloss eine akademische Diskussion. Die entscheidende Frage ist doch: Was ist uns die Freiheit in Europa denn wert? Vergleichen Sie die Einstellung von Osteuropäern mit jener von Westeuropäern. Osteuropäer fortgeschrittenen Alters sind viel leidenschaftlicher, wenn es um Freiheit geht, weil sie den Sozialismus noch am eigenen Leibe erfahren haben. Umgekehrt steht der Sozialismus bei vielen westeuropäischen Intellektuellen und Politikern immer noch hoch im Kurs. Ebenso ist es mit dem Islam. Wer ihn nicht wirklich kennengelernt hat, versteht ihn nicht.

«Totalitarismus» ist ein grosses Wort. Und zugleich ein interpretationsbedürftiges. Inwiefern genau hat der radikale Islam totalitäre Züge?
Sein Ziel ist die Errichtung eines totalitären islamischen Staats, eines Weltkalifats mit der islamischen Religion als Quelle der Gesetzgebung.

Wollen Sie damit sagen, dass alle, die sich zum Islam bekennen, ein solches theokratisches Regime anstreben?
Nein. Aber ich halte die von vielen Europäern in Unkenntnis der Lage übernommene Trennung zwischen den vielen guten Muslimen und den wenigen bösen Islamisten für falsch. Was ich sage, ist: der Islam als politische Ideologie trägt klar totalitäre Züge, im Popperschen Sinne einer kollektivistischen Ideologie, für die das Individuum als solches keinen Wert, keine Würde hat. Das sollten wir zur Kenntnis nehmen.

Popper schrieb sein Buch über den Totalitarismus während des Zweiten Weltkriegs im neuseeländischen Exil. Das war eine andere Zeit, ein anderer geschichtlicher Kontext. Sie wollen seine Thesen auf unsere Situation anwenden?
Der Vergleich ist produktiv, die Unterscheidung zwischen offenen und geschlossenen Gesellschaften hochaktuell. Wenn Sie die Werke der Muslimbruderschaft und dann Hegel und Marx lesen, sind Sie überrascht, wie viele Gemeinsamkeiten es gibt. Der politische Islam träumt von einer Utopie – dem Weltkalifat. Der politische Islam will alle Menschen in eine «geschlossene Gesellschaft» zurückbringen, wie Popper gesagt hätte, in eine Stammesgesellschaft, wo jeder seinen vorgesehenen Platz hat und wo die «Gerechtigkeit» alles und die Freiheit des einzelnen nichts zählt. Es geht stets um kollektive Gerechtigkeit, wie bei Marx. Die Umma, die Gemeinschaft, ist der höchste Wert, dem sich alles unterzuordnen hat. Die Geschichte hat gezeigt, dass der Mensch aber nun mal für eine solche kollektivistische Gesellschaft nicht geschaffen ist. Also muss man den Menschen neu machen. In einem Dokument, das die Muslimbruderschaft mittlerweile von ihrer Website genommen hat, steht, dass sie «das muslimische Individuum erschaffen» will – ganz so, wie die Marxisten den neuen sozialistischen Menschen erschaffen wollten! Der Mensch wird im radikalen Islam als Instrument konzipiert, als leerer Behälter, in den man eine Ideologie füllen kann. Die Islamisten sind in den islamischen Staaten erfolgreich mit ihrer Indoktrination.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 06:32
@Raizen
Das Problem ist, das du scheinbar nicht unterscheiden kannst zwischen Al-Qaida und anderen Extremisten. Es waren Amerikaner die Hiroshima und Nagasaki mit Atombomben beworfen haben. Ist dadurch jeder einzelne Amerikaner dadurch gefährlich Atombomben zu werfen?
Und so ist das auch mit Al-Qaida, Pierre Vogel wird nie einen solchen Terroranschlag machen wie es Al-Qaida tut, dazu fehlen ihm die Strukturen und militärischen Kenntnisse der Geheimdienste.


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 11:17
tFOUVq5 c5d696bc34


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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 12:26
"Ich schlich wie ein geprügelter Hund davon"

:D


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Klartexter
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Sarrazin: Hart aber fair?

18.07.2011 um 12:34
Can schrieb:"Ich schlich wie ein geprügelter Hund davon"
Einige Aleviten, wie z.B.
Eser Polat (Rechtsvorstand der Alevitischen Gemeinde Deutschlands und Mitglied des Bayerischen FDP Landesvorstandes)

Sait Icboyun (Vorsitzender des Fachforum Migration der SPD Augsburg und Vorstand der Alevitischen Hochschulgemeinde Augsburg)

Engin Sanli (Vorsitzender der Alevitischen Hochschulgemeinde Augsburg e.V,)

Ali Yildiz (Sprecher des Christlich-Alevitischen Freundeskreises der CDU)

fanden die Art ja weniger anständig und haben sich in einem öffentlichen Brief von solch einem Verhalten distanziert.


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