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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

22.304 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 13:50
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das ist freilich eine Argumentation, die auf allerhöchstem Niveau und überzeugend ist
Nur besteht der Artikel nicht nur aus diesem Zitat und dieses Zitat ist sicherlich nicht als Argument gedacht oder als solches zu erkennen.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:label etwas als Scheisse ohne das Wort direkt zu verwenden und schon brauchst keine Argumente mehr
Lustig, dass das so gut auch auf viele Beiträge hier zu Baerbock passt ...

Aber lass es mich für Deinen Beitrag etwas umformulieren:
MERKE: Wenn man sich über einen Text lustig macht, weil man einen kleinen Teil davon aus dem Kontext nimmt und auch noch falsch bezeichnet, fällt man damit auf die Nase.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 13:55
Zitat von V8TurboV8Turbo schrieb:Es ist also nicht jeder mit Degree einer solchen Universität unbedingt die Speerspitze der Intelligenz. Gerade wenn es um Studenten from abroad geht.
Klingt halt immer schick, wenn man sowas im Lebenslauf stehen hat. Wie gut die eigentliche Qualifikation dann tatsächlich ist, sei mal dahingestellt. Ich erinnere mich an einen meiner damaligen Profs, der allen Erstsemestern immer aufs Auge drücken musste, dass er seine Abschlüsse in Harvard gemacht hat. Inhaltlich waren seine Seminare jedoch deutlich lahmer als vieles, was man von nicht promovierten Dozenten präsentiert bekam.


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08.07.2021 um 14:26
@frauzimt
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Bei aller berechtigter Kritik an Frau Baerbock, würde ich nie sagen,
dass sie politisch talentfrei ist.
Die Frage kann ja niemand seriös beantworten weder Fan Boys noch Hater nich AB selbst.

Sie hat zumindest das Talent sich um sich zu kümmern. Sonst ist da ja noch nichts, wenn man nie eine Funktion außerhalb der Partei innehatte.

Weder ihr Umgang mit Habeck 'Du Schweine Kühe ich Völkerrecht' noch ihr Umgang mit Fakten lassen da Gutes erahnen.

Meiner Meinung ist Bundeskanzler*in aber nicht die richtige Position um auszuprobieren ob das überhaupt was für Eine oder Einen ist. Dafür hängt da zuviel dran, vor allem 80 Mio andere Menschen.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 14:35
Zitat von SomertonManSomertonMan schrieb:Wer in der Opposition sitzt, redet immer Tacheles. Egal welche Partei. Sind sie dann an der Macht, ist doch immer nicht mehr viel davon übrig.
rot-grün hat in 8 Jahren deutlich mehr hinbekommen als schwarz-gelb und schwarz rot in den folgenden Jahrzehnten. Insbesondere wenn es um Klimaschutz geht, da zeheren wir die letzten 10 Jahre von rot-grün. Die Union kriegt da seit 20 Jahren absolut nix in die Pfanne. Warum sollte der Laschet etwas hinbekommen, wozu er doch von Anfang an keinen Bock hat?
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Angeblich hat sie keine Abschlussprüfung schreiben müssen und ob sie eine Master-Arbeit verfasst hat ist auch unklar, wir kennen nicht mal den etwaigen Titel.
Ich weiß auch nicht, ob Laschet, Söder, Lindner einen Aufsatz in Deutsch geschrieben haben, und wenn, kenne ich den Titel nicht. Und noch schlimmer: Herr Weber kennt den Titel auch nicht und hat die Arbeiten nicht druchleuchtet. Das können ja dann nur Pfeifen sein...


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08.07.2021 um 14:44
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Herr Weber kennt den Titel auch nicht und hat die Arbeiten nicht druchleuchte
Zu dem Thema, dass Stefan Weber gerne die Masterarbeit von AB lesen möchte, sollte man vielleicht anmerken, dass Stefan Weber Österreicher ist und es in Österreich Pflicht ist, die Masterarbeit zu veröffentlichen. (In Deutschland und Großbritannien nicht.)
Vor diesem Hintergrund sieht sein Ansinnen eventuell anders aus, da er es aus Österreich gewohnt ist, Einblick in die Masterarbeiten anderer zu bekommen.
In Österreich sind Diplomarbeiten grundsätzlich durch Übergabe eines Exemplars an die zuständige Universitätsbibliothek und an die Österreichische Nationalbibliothek zu veröffentlichen. Die dafür maßgebliche Bestimmung des Universitätsgesetzes lautet:

„Die Absolventin oder der Absolvent hat die positiv beurteilte Diplom- oder Masterarbeit, Dissertation oder künstlerische Diplom- oder Masterarbeit oder die Dokumentation der künstlerischen Diplom- oder Masterarbeit durch Übergabe an die Bibliothek der Universität, an welcher der akademische Grad verliehen wird, zu veröffentlichen. […]“
– § 86 Abs. 1. UG 2002
Wiki


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08.07.2021 um 14:52
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Zu dem Thema, dass Stefan Weber gerne die Masterarbeit von AB lesen möchte
...tippe ich eher darauf, dass ein lukrativer Auftrag dahinter steht...?

Vielleicht ist auch ein ein Punkt das Niveau, dass manche geschickt zu drücken wissen. Der Grüne Wahlkampfleiter, Michael Kellner sagte ja vor kurzem, sinngemäß, "dass es mit uns keinen Boulevard-Wahlkampf, keine Schlammschlacht, keine beleidigenden Sharepics geben wird, die Menschen hätten Besseres verdient"

Die meisten suhlen sich aber genüsslich ich adhominem Sumpf...


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08.07.2021 um 14:58
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:...tippe ich eher darauf, dass ein lukrativer Auftrag dahinter steht...?
Egal wie das Motiv von Stefan Weber ist, die Universität hat die Anfrage nach Herausgabe zu recht abgelehnt und so wird die Masterarbeit nicht in die Öffentlichkeit kommen. Zumindest falls AB sie nicht selbst veröffentlicht. Vielleicht ist die Masterarbeit ja so gut, dass es sich lohnt, sie zu veröffentlichen.


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08.07.2021 um 15:01
Das liegt allein im Ermessen von Annalena Baerbock.

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Sie wird schon einen guten Grund haben, warum sie es verweigert. Ein Schelm wer böses dabei denkt.


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08.07.2021 um 15:11
Zitat von WolfgangTWolfgangT schrieb:Sie wird schon einen guten Grund haben, warum sie es verweigert.
In der Tat. Die würde zerrissen werden, egal ob das gerechtfertigt wäre oder nicht.
Gerade Medien wie der Springer Verlag schrecken ja nicht davor zurück, auch Unwahrheiten zu schreiben.
An ihrer Stelle würde ich den Teufel tun...


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08.07.2021 um 15:18
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Insbesondere wenn es um Klimaschutz geht, da zeheren wir die letzten 10 Jahre von rot-grün. Die Union kriegt da seit 20 Jahren absolut nix in die Pfanne. Warum sollte der Laschet etwas hinbekommen, wozu er doch von Anfang an keinen Bock hat?
Vielleicht geht der Laschet etwas "lasch" an die Sache heran, weil er etwas mehr Realitätssinn aufweist.

Die DIE GRÜNEN werden dem Klimawandel kein tausendstel Grad abluchsen, aber hierzulande für gewaltige Verwerfungen sorgen, wenn sie alle Hirngespinste auch umsetzen.

Ich frage mich immer wieder woher der naive Glaube kommt, die DIE GRÜNEN könnten es reissen, nur, weil sie das behaupten.

Jeder hat es selbst in der Hand etwas zu tun, jetzt schon, Verzicht, z. B. auf Internetnutzung, streamen, usw., aber alle warten bequem auf Godot, ähh, auf Annalena .... :D
Zitat von oldzambooldzambo schrieb:Ich weiß auch nicht, ob Laschet, Söder, Lindner einen Aufsatz in Deutsch geschrieben haben, und wenn, kenne ich den Titel nicht. Und noch schlimmer: Herr Weber kennt den Titel auch nicht und hat die Arbeiten nicht druchleuchtet. Das können ja dann nur Pfeifen sein...
Wäre mir neu, dass die mit einem Magister in Germanistik kokettieren, vielleicht noch an einer renommierten Universität im Ausland erworben.

Was ich aber weiß ist, dass Laschet, Lindner, Söder sprachlich vernünftige Reden auf deutsch halten können, und kein Geschwurbel von sich geben.
Zitat von KreuzbergerinKreuzbergerin schrieb:Vor diesem Hintergrund sieht sein Ansinnen eventuell anders aus, da er es aus Österreich gewohnt ist, Einblick in die Masterarbeiten anderer zu bekommen.
Er beruft sich auch auf den "Freedom of Information Act":
Stefan Weber: Die LSE weigert sich bisher, die Masterarbeit von Annalena Baerbock herauszugeben. Ich bleibe dran – unter Berufung auf den Freedom of Information Act.
Quelle: https://taz.de/Plagiatsjaeger-zu-Vorwurf-gegen-Gruene/!5783688/

Ich vermute er möchte die Arbeit inhaltlich kritisch beleuchten. Es traut ihr ja niemand mehr etwas zu. Ich persönlich glaube auch nicht, dass da etwas exzellentes zu lesen wäre.


Was das "Sachbuch" anbelangt: Mir kommt es langsam so vor, als hätten die DIE GRÜNEN es heraus gebracht um zu beweisen, dass A. Baerbock "es kann", um die Diskussionen um ihre Kanzlerineignung im Allgemeinen und um die Qualität ihres Londoner Kurzstudiums im Besonderen zu beenden.

Der Schuss ging aber ordentlich nach hinten los: Da das Buch mit heißer Nadel gestrickt wurde haben sich die zahlreichen Plagiatsstellen ergeben. Die Sache mit dem Studium ist jetzt zwar etwas in den Hintergrund gedrängt worden, dafür hat A. Baerbock nun mit dem "Sachbuch" einen weiteren Makel in ihrer Wahlkampfvita.

Das ganze könnte darauf hin weisen, dass das Studium in England noch dünner war als ohnehin schon vermutet: Wie konnte sie in einer Fabrik die 11.000,-- € Studiengebühr und den Lebensunterhalt verdienen und gleichzeitig noch studieren? Oder sind die Vermutungen, es handelte sich nur um ein Fernstudium, gar berechtigt?
Zitat von WolfgangTWolfgangT schrieb:Sie wird schon einen guten Grund haben, warum sie es verweigert. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:In der Tat. Die würde zerrissen werden, egal ob das gerechtfertigt wäre oder nicht.
Die Frage ist nur, warum sie sich mit der Abschlussarbeit bedeckt hält, und dann so einen Krampf von "Sachbuch" veröffentlicht. Das ist für mich ein Widerspruch. Und es spricht nicht dafür, dass die Arbeit veröffentlichungswürdig wäre .....


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08.07.2021 um 15:21
@kurzschluss
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:der Tat. Die würde zerrissen werden, egal ob das gerechtfertigt wäre oder nicht.
Gerade Medien wie der Springer Verlag schrecken ja nicht davor zurück, auch Unwahrheiten zu schreiben.
An ihrer Stelle würde ich den Teufel tun...
Da stimme ich Dir sogar zu. Eine Masterarbeit muss nun mal kein Zauberberg sein und nur in bestimmtem Grade wissenschaftlich.
Hinzu kommt dass diese Arbeit ja Produkt eines Studiums ist das gerade mal 12 Monate gedauert hat, insofern also nicht viel Dolles zu erwarten sein kann.

Das hatte mich in der Tat gewundert und ist natürlich nicht die Schuld von AB:

Friseurlehre 3 Jahre
Studium des Völkerrechts 12 Monate wovon man noch mal 3-4 Monate Semesterferien abziehen kann.

Das Thema scheint insgesamt entgegen meiner Erwartung recht überschaubar zu sein.

Überhaupt habe ich viel Neues gelernt:
Ich Blödkopp hatte auf eigene Kosten studiert anstatt mich einer parteinahen Stiftung anzudienen die ordentlich Geld raushaut und auch die Füße stillhält wenn nichts dabei rauskommt.

Das kann man ihr auch nicht vorwerfen. Es ist aber aus meiner Sicht Veruntreuung von Steuergeldern dass diese fast 100% steuerfinanzierten Stiftungen damit ihrem Parteinachwuchs ein lustiges Leben bescheren. Das in Anspruch zu nehmen wenn es so ist finde ich dann nicht verwerflich. Vielleicht ein bißchen wenn man doch aus sehr privilegierten Verhältnissen stammt.

Aber auch da scheisst der Teufel halt auf den dicksten Haufen.

Ich würde die Forderung daraus ableiten dass parteinahe Stiftungen in Zukunft auch von parteinahen Philantropen finanziert werden und nicht vom Steuerzahler. Dann können sie mit der Kohle machen was sie wollen.


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08.07.2021 um 15:27
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:...tippe ich eher darauf, dass ein lukrativer Auftrag dahinter steht...?
Hast du für diese Anschuldigung einen Beleg? Oder wenigstens etwas was daraufhin weisen könnte?
Oder brauchst du so etwas nicht, wenn du solch krude Behauptungen hier verbreitest?


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08.07.2021 um 15:29
Zitat von Cpt.GermanicaCpt.Germanica schrieb:Die Frage ist nur, warum sie sich mit der Abschlussarbeit bedeckt hält, und dann so einen Krampf von "Sachbuch" veröffentlicht. Das ist für mich ein Widerspruch. Und es spricht nicht dafür, dass die Arbeit veröffentlichungswürdig wäre .....
@Cpt.Germanica

Viel sinnvoller wäre doch ihre sicherlich beeindruckende Promotionsarbeit feetigzustellen wo diese doch 2013 schon fast fertig war. Da haben doch nir noch ein paar Seiten gefehlt. Das kann man schon aus der Finanzierung der Stiftung und ihren eigenen Worten ablesen.

Promotionsarbeiten von Politikern sind ja häufig ein fetter Karriereschub, weil da immer alles mit rechten Dingen zugeht.


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08.07.2021 um 15:30
Annalena Baerbock gibt sich gerne als „Völkerrechtlerin“ aus, hat aber
Politikstudium abgebrochen – dubiosen Master im Ausland gemacht – Masterarbeit nicht mehr auffindbar – Promotion ebenfalls abgebrochen – keinerlei wissenschaftliche Publikation

Quelle: https://www.theeuropean.de/juergen-fritz/naechste-baerbock-enthuellungen/


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08.07.2021 um 15:30
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich Blödkopp hatte auf eigene Kosten studiert anstatt mich einer parteinahen Stiftung anzudienen die ordentlich Geld raushaut und auch die Füße stillhält wenn nichts dabei rauskommt.
Eine interessante Meinung in der Süddeutschen Zeitung:
Annalena Baerbock hat ein Promotionsstipendium bekommen, aber nie eine Dissertation vorgelegt. Wer daraus einen Vorwurf formuliert, hat schlicht keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert.
Quelle: https://sz.de/1.5344739


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08.07.2021 um 15:38
@kurzschluss

Na ich habe ja auch ihr gar keinen Vorwurf gemacht sondern mir. Und es ist ja ganz besonders schade weil die Arbeit doch schon fast fertig war wenn man ABs Worten glaubt.

Juristisch wird es da nicht zu beanstanden geben. Ich persönlich finde allerdings die Grundlage, nämlich dass die Steuerzahler diese Spirenzken zahlen und nicht die Parteien daneben. Wie gesagt, das hat AB nicht zu verantworten.

Es ist außerdem natürlich Unfug dass mit einer Dissertation zu scheitern fast so gut sei wie eine zu Ende zu bringen.

Das ist doch überall im Leben so. Mehrere Jahre Sport zu machen ist ja auch nicht das Gleiche wie mal darüber nachgedacht zu haben, sich beim Fitness anzumelden.


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08.07.2021 um 15:40
Zitat von WolfgangTWolfgangT schrieb:Politikstudium abgebrochen
Was schon traurig ist.. Es ist eher ein leichterer Studiengang... Im Vergleich zu anderen Dingen

Ich hatte mal überlegt den im Fernstudium zu machen als zweitstudium.


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08.07.2021 um 15:40
Zitat von WolfgangTWolfgangT schrieb:Politikstudium abgebrochen – dubiosen Master im Ausland gemacht – Masterarbeit nicht mehr auffindbar – Promotion ebenfalls abgebrochen – keinerlei wissenschaftliche Publikation
Die Masterarbeit ist auffindbar, du kriegst sie nur nicht zu sehen weil sie dich nichts angeht. Und der Master im Ausland ist auch nicht "dubios". Haltet euch an die echten Kritikpunkte und labert nicht einfach immer wieder die gleiche lange widerlegte Scheiße.
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Eine interessante Meinung in der Süddeutschen Zeitung:
Der Artikel arbeitet aber auch mit erheblichen Auslassungen, z.B. hier:
Das Geld ist auch nicht üppig. Baerbock hat als Promotionsstipendiatin 39 Monate lang den Standardsatz von damals 1050 Euro für die Lebenshaltungskosten bekommen (gespeist "aus Bundesmitteln", wie der Tagesspiegel jetzt, warum auch immer, vorwurfsvoll schreibt). Standard ist auch, dass sie halbjährlich nachweisen musste, wie es vorangeht. Standard ist auch, dass auf Promovierende mit Kind besonders Rücksicht genommen wird.

Da gibt es Richtlinien, die bei allen politischen Stiftungen gleichermaßen gelten, egal ob sie den Grünen nahestehen oder der CSU. Und zu diesen Regeln gehört auch, dass von Promovierenden nicht erwartet und schon gar nicht verlangt wird, ihr "gesellschaftspolitisches Engagement" während dieser Zeit einzustellen. Im Gegenteil, sie sollen es fortführen.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/meinung/annalena-baerbock-heinrich-boell-stiftung-promotion-stipendium-gruene-1.5344739

Ja, das Stipendium ist nicht üppig, das ist richtig. Allerdings war Baerbock auch zu der Zeit schon mit einem Gutverdiener verheiratet, und auch im Elternhaus dürfte Geld nicht knapp gewesen sein, ist ihr Vater doch Personalvorstand bei einem großen Zulieferbetrieb. Das so hinzustellen, als hätte sie mehr als drei Jahre von dem Stipendium alleine leben müssen, ist zumindest sehr wohlwollend.

Und zum gesellschaftlichen Engagement: dass das in dieser Zeit aus (zum Maximalzeitpunkt) bis zu 4 Parteiämtern bestand, wovon man mindestens 2 als "Vollzeitähnlich" einschätzen kann, erwähnt er auch nicht - und auch, dass sich das normalerweise direkt mit den vom Autoren erwähnten Richtlinien bzgl. Stipendiengewährung beißt, dort wird nämlich eine Erwerbsarbeit neben dem Stipendium untersagt, wenn der Arbeitsaufwand dafür 1/4 einer Regelarbeitszeit (also ca. 7 Stunden in der Woche) übersteigt, bei "sonstigen Tätigkeiten" wenn sie "erheblichen Zeitaufwand" beinhalten.

Und zu den "halbjährlichen Berichten": ich habe hier auch schon erwähnt, dass es sie eigentlich geben müsste - vorgelegt wurden sie bisher nicht. Wir haben eine Aussage des Stiftungssprechers, dass A.B. "allen mit dem Stipendium verbundenen Pflichten" nachgekommen sei, was man zu Recht als "Gummiparagraph" bezeichnen kann, mehr nicht.

Im Prinzip ist diese Meinung auch nur Kaffeesatzleserei und Ergoogeltes, mit 0 konkretem Fallbezug - es wird einfach vorrausgesetzt, dass allerseits nur Aufrichtigkeit und Wohlverhalten vorgelegen haben, und daraus dann gefolgert dass nichts falsch gelaufen ist.


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08.07.2021 um 15:47
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Also, schwere Anschuldigungen. Bitte daher folgendes belegen:
- Titel gekauft
- die London School of Economics and Political Science ist eine Witz-Uni
- Sie musste keine Abschlussprüfung schreiben, bzw. genauer: das Verfahren, wie ihr Abschluss zustande kam, war nicht korrekt.
So viel zur Witz-Uni:
Die London School of Economics and Political Science (auch bekannt als London School of Economics oder abgekürzt LSE) ist eine 1895 gegründete staatliche Universität in London, Vereinigtes Königreich. In ihrem Fachbereich, den Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften, rangierte sie im Jahr 2020 auf Platz 2 der Weltspitze, nach Harvard und vor Oxford und Cambridge.[6] Ein Viertel aller bisher vergebenen Nobelpreise in Wirtschaftswissenschaften entfallen auf Preisträger, die mit der London School of Economics in Verbindung stehen.
Quelle Wikipedia


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08.07.2021 um 15:50
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Die Masterarbeit ist auffindbar, du kriegst sie nur nicht zu sehen weil sie dich nichts angeht
Gut... Dann sollte man sie ja einsehen können... Zumindest einer der ein ähnliches Thema schreibt.

Andere Politiker hatten ja auch Einsicht gegeben.. Wenn da auch die Plagiate mit bestätigt wurden.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das Geld ist auch nicht üppig. Baerbock hat als Promotionsstipendiatin 39 Monate lang den Standardsatz von damals 1050 Euro für die Lebenshaltungskosten bekommen
Oh wieviel bekommt man denn sonst bzw jeder andere zugeschossen? Ich dachte es geht da um Erwartungshaltung auch Ergebnisse zu bekommen.

Oder reicht da ein expose einzureichen und zu hoffen? Studenten müssen brav zurückzahlen... Bzw bei guten Noten. Gibt es nen Abschlag..

Und hier? Blöd halt das die Akten fehlen bzw vernichtet wurden.


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