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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

22.036 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 15:52
Ja, sicherlich blöd, nicht noch mehr Munition gegen das Privatleben von Menschen geliefert zu bekommen, wo man dann allerlei unwichtige Fettnäpfchen hochstilisieren kann


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 15:58
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Und zum gesellschaftlichen Engagement: dass das in dieser Zeit aus (zum Maximalzeitpunkt) bis zu 4 Parteiämtern bestand, wovon man mindestens 2 als "Vollzeitähnlich" einschätzen kann, erwähnt er auch nicht
Also halten wir fest - Sie hatte 2 Vollzeitjobs + versuchter Promotion - finde ich interessant, da doch von anderen immer behauptet wird das AB noch nichts geleistet hat und gar nicht weiß was arbeiten bedeutet (sinngemäß)


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

08.07.2021 um 16:00
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Gut... Dann sollte man sie ja einsehen können... Zumindest einer der ein ähnliches Thema schreibt.
Nein, warum denn? Es ist eine Prüfungsleistung, die geht erstmal nur Prüfer und Prüfling was an, und in UK gibt es da eben keine Publikationspflicht, ob's dort Hochschulöffentlichkeit im deutschen Sinn überhaupt gibt kann ich dir jetzt spontan nicht sagen, aber warum sollte diese Arbeit jetzt für jeden einsehbar sein? Wenn du ein berechtigtes Interesse nachweisen kannst, möglicherweise, aber sicherlich nicht für jeden Depp von der Straße.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oh wieviel bekommt man denn sonst bzw jeder andere zugeschossen? Ich dachte es geht da um Erwartungshaltung auch Ergebnisse zu bekommen.
Es gibt beim BMBF einen Katalog, was du kriegst (es gibt auch noch Kinderaufschlag usw.) was dir für den Ehepartner bzw. sein Einkommen wieder abgezogen wird usw. - wenn du's wirklich wissen willst such ich es dir raus, es läuft am Ende drauf raus dass du ca. Hartz-IV-Regelsatz hast (weil die Wohnung nicht extra läuft). Der große Vorteil ist halt dass du es im Gegensatz zu BaFöG oder KfW nicht zurückzahlen musst, außer im Verschuldensfall (aka nix gemacht für die Uni).
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ich dachte es geht da um Erwartungshaltung auch Ergebnisse zu bekommen.
Da denkst du zumindest bei den Parteistiftungen zwar richtig, eventuell hast du aber die falsche Definition von "Ergebnis" :troll:
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und hier? Blöd halt das die Akten fehlen bzw vernichtet wurden.
Stimmt nicht (ganz). Die Akten der Stiftung gibt es natürlich noch (zumindest ist nichts Gegenteiliges bekannt) aber die gibt sie nicht raus (logisch, geht ja um Schutzklasse 2 oder sogar 1, Privatsphäre bis engste Privatsphäre). Vernichtet wurde laut Aussage der Universität lediglich ihre Promotionsakte (was mEn rechtswidrig weil vorfristig geschehen ist) - der Teil, der für uns interessant ist, müsste sich allerdings in Kopie in den Stiftungsakten, genaugenommen den Bewerbungsakten finden, wobei ich jetzt ad hoc nicht weiß, wie da die Fristenregelung ist, würde aber spontan sagen minimum 10 Jahre nach Ablauf des Gesamtvorgangs (weil Steuerprüfung usw.), bei Bewerbungs- und Personalakten länger.
Zitat von cejarcejar schrieb:Also halten wir fest - Sie hatte 2 Vollzeitjobs + versuchter Promotion
Nein, das halten wir gerade nicht fest, weil das stark darauf hindeutet dass die Promotion eben nur auf dem Papier existiert, mithin das Promotionsstipendium aus mehreren Gründen rechtswidrig war und eine illegale Finanzierung von Parteiehrenämtern dargestellt haben könnte. Darum geht es ja gerade. Die 2 Vollzeit"jobs" waren politische Ehrenämter bei den Grünen. Die dürfen Parteistiftunge explizit nicht finanzieren, d.h. das ist extra im Gesetz verboten.


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08.07.2021 um 16:05
@bgeoweh

Das war jetzt gar nicht auf die Finanzierung bezogen, das sehe ich ähnlich kritisch wie Du, sondern alleine auf die unsäglichen Versuche anderer Baerbock so dazustellen, als hätte sie nie etwas geleistet. 2 Full-Time-Jobs sind für mich eine extreme Leistung.


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08.07.2021 um 16:11
Zitat von cejarcejar schrieb:2 Full-Time-Jobs sind für mich eine extreme Leistung.
Wenn du es genau wissen willst, ich beziehe mich auf diese insgesamt 4 Ämter (ich kopiere das mal von einem Blogger, der das der Übersicht halber aus Wikipedia und ihrem Lebenslauf zusammengefasst hat, und gehe dabei aus dass die Informationen stimmen, solltest du einen Fehler finden lass es mich bitte wissen):
Sprecherin der BAG Europa der Grünen (2008–2013)

Baerbock ist seit 2005 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2008 bis 2013 war sie Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Europa (kurz BAG Europa). Als solche hat sie inhaltlich, konzeptionell und strategisch an der Europapolitik ihrer Partei mitgewirkt.[37]

Vorstandsmitglied der Europäischen Grünen Partei (2009–2012)

Im Oktober 2009 wurde Baerbock vom Council der Europäischen Grünen Partei, dem Zusammenschluss grüner Parteien in Europa, zum Mitglied des Parteivorstands (Committee) gewählt, dem sie bis 2012 angehörte.[35][38] Der Vorstand ist u. a. zuständig für das Tagesgeschäft und die ständige Repräsentation der europäischen Partei.[39]

Landesvorsitzende der Brandenburger Grünen (2009–2013)

Ab Oktober 2008 gehörte sie dem Brandenburger Landesvorstand der Partei an. Am 14. November 2009 wählte der Landesparteitag Baerbock neben Benjamin Raschke zur gleichberechtigten Vorsitzenden des Landesverbands Brandenburg; beide wurden am 3. Dezember 2011 wiedergewählt.[40] Nach ihrem Einzug in den Bundestag kandidierte sie im November 2013 entsprechend der Trennung von Parteiamt und Mandat[41] nicht erneut für das Amt.[42]

Mitglied im Parteirat der Grünen (2012–2015)

Von 2012 bis 2015 gehörte Baerbock dem 16-köpfigen Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen an.[35][43] Das Gremium berät u. a. den Bundesvorstand der Grünen und dient als Schnittstelle zwischen dem Bundesverband, den Landesverbänden und Abgeordneten der Partei.[44]
Quelle: https://www.danisch.de/blog/2021/07/06/das-bundesverfassungsgericht-die-illegale-parteienfinanzierung-und-die-parteistiftungen/

Zum Spitzenzeitpunkt (2012) haben sich da also mindestens 2, maximal möglicherweise alle 4 Ämter überschnitten. Bei so Rollen wie "Sprecher" oder "zuständig für das Tagesgeschäft" gehe ich mal davon aus, dass man da terminlich gebunden ist und teilweise mehrere Sitzungen in der Woche hat. Wenn man noch berücksichtigt, dass sich meinetwegen die Parteiratsgeschichte und der Brandenburger Kram noch im Großraum Berlin abspielen, aber zumindest das Europazeug auch die Anwesenheit in Straßburg oder Brüssel erfordern kann, ist es mir schleierhaft wie man da mit den maximal erlaubten 8 Stunden in der Woche hinkommen soll.


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08.07.2021 um 16:12
Ich Völkerrechtlerin, du Schweinebauer.
Meines Wissens gibt es den erstgenannten Beruf überhaupt nicht. Und da tropft aus den Worten eine Menge Arroganz. Armer Robert. Den hätte ich gern als Kanzler. Er hat ordentlich studiert, hat einen Titel, hat nicht nur in der Politik (dort aber auch) gearbeitet und besitzt Regierungserfahrung. AB hingegen ist eine Frau. Das schlägt heutzutage alles. Wo sind wir denn?
Aber das Problem haben sich die Grünen selbst gebacken.


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08.07.2021 um 16:41
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:sollte diese Arbeit jetzt für jeden einsehbar sein? Wenn du ein berechtigtes Interesse nachweisen kannst, möglicherweise, aber sicherlich nicht für jeden Depp von der Straße.
Bnun berechtigtes Interesse wäre ja was.. Erinnert mich aber etwas an Trumps Steuererklärung.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Hartz-IV-Regelsatz hast (weil die Wohnung nicht extra läuft). Der große Vorteil ist halt dass du es im Gegensatz zu BaFöG oder KfW nicht zurückzahlen musst, außer im Verschuldensfall (aka nix gemacht für die Uni
Aha Jeder promotionswillige bekommt Geld.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:engste Privatsphäre). Vernichtet wurde laut Aussage der Universität lediglich ihre Promotionsakte (was mEn rechtswidrig weil vorfristig geschehen ist) - der Teil, der für uns interessant ist, müsste sich allerdings in Kopie in den Stiftungsakten, genaugenommen den Bewerbungsakten finden, wobei ich jetzt ad hoc nicht weiß, wie da die Fristenregelung ist, würde aber spontan sagen minimum 10 Jahre nach Ablauf des Gesamtvorgangs (weil Steuerprüfung usw.), bei Bewerbungs- und Personalakten länger.
Wie gesagt, reinen Tisch machen wäre ja was leichtes... Problem halt das sie diese Dinge so rausgestellt hat. Es, sollte das image einer Frau befördern die eben "das große Ganze" sieht... Dazu die Kombi mit dem Buch was eine "Vision" suggerieren soll.


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08.07.2021 um 16:43
Zitat von cejarcejar schrieb:dazustellen, als hätte sie nie etwas geleistet. 2 Full-Time-Jobs sind für mich eine extreme Leistung.
Nur wenn sie beide gleichzeitig macht. Und ne 70 Stundenwoche hatte

Ansonsten hat diese besondere Leistung Josef jedermann der ja demnächst zur Kasse gebeten wird.


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08.07.2021 um 16:45
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aha Jeder promotionswillige bekommt Geld.
Nein, es geht hier doch nur um die Stipendiaten, oder ich habe deine Frage nicht verstanden weil du dich nur in kryptischen Halbsätzen ausdrückst :D Die meisten Promotionswilligen die ich kenne haben sich das mit der klassischen halben Stelle am Lehrstuhl erarbeitet, ganz ohne Parteiknete.


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08.07.2021 um 16:51
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Promotionswilligen die ich kenne haben sich das mit der klassischen halben Stelle am Lehrstuhl erarbeitet, ganz ohne Parteiknete.
Naja deswegen die Enttäuschung.. Das es nicht fertig wurde... Und abgebrochen hat.

Wo sie aber scheinbar etwas ganz großes hatte wenn es gefordert wurde.

Tatsache bleibt das sie sich im Lebenslauf mit etwas geschmückt hat was nicht stimmt

Völkerrechtlerin war sie definitiv nicht.

Und was hat sie denn jetzt überhaupt?


Master in Politik von der LSE?


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08.07.2021 um 16:52
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Master in Politik von der LSE?
LLM, darfst du in Deutschland auch nicht einfach als "Master" bezeichnen.


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08.07.2021 um 16:57
Was ich in jedem Fall auch Frau Baerbock zu Gute halte, dass Studien- und auch Promotionsordnungen oft ziemlich kompliziert sind, oft novelliert werden, dann widersprüchlich sein können und es sehr schwierig ist das zu durchblicken. Die Allermeisten haben damit nicht viel am Hut wenn sie ein Studium linear an einer Uni machen. Dieser Weg ist quasi gebahnt.
Und es gibt tatsächlich Einzelfallentscheidungen, einfach weil.Änderungen von Studien- und Prüfungsordnungen ja nicht dazu da sein sollen ein Studium vor die Wand laufen zu lassen.

Wenn ich zB nach all den Jahren sagen müsste wie welche Zulassung zu welcher Prüfung zu Stande gekommen ist käme ich auch ins Schwimmen, obwohl alles brav und linear war. Nur mich fragt halt keiner.

Anderes wiegt für mich schwerer. Den Satz mit 'Du Schwine, Kühe melken, ich Völkerrecht' troff in meiner Ansicht derart vor Respektlosigkeit und grundloser Arroganz, dass ich der Dame keine Macht in die Hand gegeben sehen möchte, nicht mal als Elternbeirat.

Und verstörend fand ich, eine ganz dramatische Begegnung mit Jesidinnen dann in geliehene Worte zu verpacken. Wenn mich etwas tief berührt verwende ich doch eigene Worte, auch um den Preis fehlender Eleganz.

Na ja, das Thema Kanzlerin dürfte eh durch sein und irgendwie werden weitere Plagiate oder auch nicht langsam langweilig.
Es bleibt allenfalls noch die Frage, ob Frau Baerbock politisch jetzt so beschädigt ist, dass auch ein netter Versorgungsposten nicht mehr drin ist.


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08.07.2021 um 17:06
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:LLM, darfst du in Deutschland auch nicht einfach als "Master" bezeichnen.
Was ist es denn? 12 Monate reichen schwerlich für ein eigenes Studium?


https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/

Hui, das ist hart wenn die Taz das so sieht.. Denn die sind ja eher wohlwollend


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08.07.2021 um 17:16
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Eine interessante Meinung in der Süddeutschen Zeitung:

Annalena Baerbock hat ein Promotionsstipendium bekommen, aber nie eine Dissertation vorgelegt. Wer daraus einen Vorwurf formuliert, hat schlicht keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert.

Quelle: https://sz.de/1.5344739
Wer sich auf diesen Artikel stützt, hat schlicht keine Ahnung, wie die Süddeutsche funktioniert.

Für sich betrachtet ist der Satz "Viele Doktoranden scheitern. Na und?" (Quelle s. o. bzw. https://www.sueddeutsche.de/meinung/annalena-baerbock-heinrich-boell-stiftung-promotion-stipendium-gruene-1.5344739) natürlich nicht zu beanstanden.

Aufgrund all' dem, was wir mittlerweile über AB wissen, muss man aber nicht mehr ernsthaft davon aus gehen, dass die Promotion dasjenige Projekt war, das sie ernsthaft verfolgt hat.

Von daher ist die SZ mit diesem Artikel mal wieder auf der linken Überholspur, immer schön politisch, ähh, rechtlich konform mit der StVO, denn überholt wird nun mal links, dem aktuellen Verkehrsgeschehen aber trotzdem nicht angepasst. Bei Stau wird eben nicht mehr überholt.

Dass sich immer noch so viele intelligente Menschen und seriöse Tageszeitungen dazu verblöden sich für diese Mogelpackung einzusetzen ist das traurige am Phänomen "Annalena Baerbock".

Es wäre vielleicht mal an der Zeit einzusehen, dass die gute Sache nicht jeden schlechten Kandidaten wett macht, sondern im Zweifel sogar durch jenen korrumpiert wird.


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08.07.2021 um 17:29
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Was ist es denn? 12 Monate reichen schwerlich für ein eigenes Studium?
Es ist ein LLM. Der Abschluss heißt LLM. Ansonsten wird das gerne mal als Postgraduierten-Zusatzqualifikation für Juristen mit 1. StEx gemacht, das ist so ein klassischer Visitenkartentitel für z.B. den Firmensyndikus. Oder für BWLer post-Master.

Die Wikipedia meint dazu:
Ein LL. M. (lat. Legum Magister/Magistra, „Meister(rin) der Gesetze bzw. Rechte“; der doppelte Konsonant L verweist auf legum, den Genitiv Plural von lex/Gesetz) ist ein juristischer Postgraduierten-Abschluss, der sowohl von Juristen, die bereits ein rechtswissenschaftliches Studium abgeschlossen haben, als auch von Absolventen anderer Hochschuldisziplinen an Universitäten und Hochschulen erlangt werden kann. Am häufigsten wird der akademische Grad LL.M. an Hochschulen im englischsprachigen Raum erworben. In Deutschland steht die Abkürzung LL.M. gleichbedeutend für die lateinische (Legum Magister bzw. Magister Legum) wie die englische (Master of Laws) Langform des Hochschulgrades. Der erworbene akademische Grad LL.M. kann neben dem bereits bestehenden akademischen Grad des vorangegangenen Studiums angeführt werden.
Quelle: Wikipedia: Master of Laws


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08.07.2021 um 17:43
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/

Hui, das ist hart wenn die Taz das so sieht.. Denn die sind ja eher wohlwollend
In der Tat ein interessanter Artikel:
Habeck hat alles, woran es bei Baerbock mangelt. Er hat Wahlen gewonnen, bringt Regierungserfahrung mit, kann frei und ohne ständige Versprecher reden und hat auch noch seine Bücher selbst geschrieben. Vor allem aber verfügt er über das wichtigste Gut bei einer Wahl: Glaubwürdigkeit.
Quelle: S. o. bzw. https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/

Das schreibt also die TAZ. Und hier muss man sich rüffeln lassen wenn man schreibt, dass das Mädel nicht richtig reden kann und unglaubwürdig geworden ist.
Aus feministischer Sicht ist es bedauerlich, dass Baerbock gescheitert ist. Für die Sache der Frauen bedeutet es einen Rückschlag.
Quelle: S. o..

Den Satz hätte ich aber gerne erklärt bekommen: Inwieweit ist es für die Sache der Frauen ein Rückschlag? Wurde mit Angela Merkel nicht mehrfach eine Frau zur Kanzlerin gekürt, oder wo ist da jetzt der Unterschied zu Baerbock?
Doch man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass Gleichstellung bedeutet, die Frau bei gleicher Qualifikation vorzuziehen.
Quelle: S. o.

Öhm .... Ist das nicht Bevorzugung?
Baerbock und Habeck waren nie gleich gut qualifiziert. Für Baerbock ist diese Kandidatur zu früh gekommen, sie ist zu jung, zu unerfahren und politisch zu unreif.
Quelle: S. o.

Also doch kein Rückschlag für die Sache der Frauen, weil Habeck eh besser ist und damit selbst nach Gleichstellungsphilosophie die erste Wahl gewesen wäre?

Egal. Baerbock hat's verbockt, und den Habeck lassen sie jetzt trotzdem nicht.


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08.07.2021 um 17:52
Zitat von MoltoBeneMoltoBene schrieb am 05.07.2021:...Wenn eine Partei eine drittklassige Kandidatin ohne jegliche Kompetenz und Erfahrung aufstellt, diese ohne erdenklichen Grund von den Medien in den Himmel gelobt wird, ohne dass sie jemals etwas geleistet hätte, dann braucht man sich hinterher nicht wundern, dass die Fallhöhe entsprechend hoch ist.
So tief ist sie ja noch gar nicht gefallen. Hier wird mir schon wieder zu sehr das Opfersyndrom bemüht. Im Grunde sind meiner Einschatzung nach Teile der Normalbevölkerung gerade mal zaghaft dabei, ihre Verfallenheit unter den von Bärbock und ihrer Gefolgschaft gekonnt inszenierten Hype (die grüne Mentalblase quasi) zu erkennen und -hoffentlich- etwas Distanz davon zu gewinnen.


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08.07.2021 um 17:53
@Cpt.Germanica
Ich denke gerade aus feministischer Sicht ist es wichtig dass sie gescheitert ist, weiterer Schaden ist abzuwenden.


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08.07.2021 um 18:02
@abahatschi
Ja, denn sie wäre nicht das Musterbeispiel einer fähigen Kanzlerin geworden.

Die Schuhe von Merkel sind ihr dermaßen zu groß, dass sie diese nicht mal ausfüllt wenn sie sich rein und alle Viere von sich streckt legt.

Und ich sage das als jemand, der immer wegzzzappt wenn Mutti Merkel am Bildschirm erscheint. :)


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08.07.2021 um 18:12
@Cpt.Germanica
"Für die Sache der Frauen "? Was bitte soll es uns den Frauen bringen so eine Kandidatin aufzustellen. Nur weil sie am Kandidat das "in" hinten dran hat.
Hätte die Partei wirklich mal was für die Frauen (wer bitte sollen denn die Frauen sein?Alle bis Ü80?) tun wollen, hätten sie nicht so jemanden mit Amateur Attitüden zur ersten Wahl gestellt.
Das ist der eigentliche Schlag ins Gesicht, aller hart arbeitenden klugen Frauen, die ihre Jobs aufgrund von tatsächlich erbrachter Vorleistung erlangen. Die sich ohne Quote und Regularien zugunsten ihres biologischen Geschlechts, alleine und ohne Wohlfahrtsgepampere ihren Platz an der Sonne erarbeitet haben.
Von daher gibt es keinerlei Grund Frau B. nun auch noch als Frauenrechtlerin zu stilisieren, die etwas für "die Frauen" der Republik getan hätte, wenn man gelassen hätte. Das ist echt alles inzwischen so schräg. Seit wann ist eine Frau aus gutbürgerlichem Wohlstandsmilieu mit einem durchwachsenen fragwürdigen Werdegang irgendein Rollenmodell für die Sache der Frauen. Weil sie Mutter von zwei Kindern und verheiratet ist und so unendlich hart gearbeitet hat bisher? Und das im Jahr 2021. Wo gerade die Menschheit erfahren hat, dass die Geschlechterwelt sehr viel bunter und vielfältiger ist als Vater Mutter Kind in grüner Landschaft unterm Solardach mit Energiegeld. Dem Energiegeld, was in Baerbocks Kreisen mal gerade für einen Friseurbesuch reichen sollte, oder das Kalbsschnitzel im Borchards.


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