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Bündnis 90/Die Grünen

26.102 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Deutschland, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bündnis 90/Die Grünen

24.08.2021 um 21:47
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Cringe sein Urgroßvater.
Die Wahlwerbung holt mich null ab und empfand sie auch als cringe.
An wen soll der Spot gerichtet sein (weiß man das)?

@all
Zu dem Thema Lastenrad und Auto:
Ich wohn in einem, mit der Zeit zum gentrifizierten und hipster gewandelten Stadtviertel. Das spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen nieder - immer mehr grüne Wähler. Bisher sind Parkplätze immernoch Mangelware und Lastenräder hab ich bisher nur zwei gesehen (obs das Gleiche war, hab ich nicht drauf geachtet).

Ich wäre ja dafür, dass jeder, der Grün wählt, Fahrzeugpapiere und Autoschlüsseln mit in die Wahlurne wirft. Nach paar Wochen bekommt der Grünwähler eine Gutschrift für ein Lastenrad oder wahlweise einen Gutschein für ein Elektroauto im Kleinwagensektor, der Überwert des kraftstoffgebundenen Autos fließt in den Ausbau der Fahrradwege. Ist doch ein guter Deal?


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24.08.2021 um 21:50
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:keine Ahnung, was ist mit car sharing? Mitfahrzentralen? uber? alles Quatsch, weil die ideologische Rolle rückwärts nur mit Fahrrad geht?
Das soll dann doch laufen wie mit dem Sperrmüll - wer sich eine Waschmaschine oder ein neues Bett o.Ä. kaufen will, geht zum Amt und beantragt da 3 Wochen im Voraus die Rumpimmelgenehmigung (in Berlin 8 Wochen) und darf dann, wenn er Glück hat, am Wunschtermin im 3-Stunden-Einfahrslot mit seinem CarLeihing-Fahrzeug in die Stadt. Muss man sich halt gut einteilen, gibt's nur einmal im Quartal. Und zu Massenterminen wie Semesterstart usw. gibt's halt nur für jeden 10. einen Slot, man muss ja an die Bedürfnisse der Altbau-Anwohner denken.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das Verbot könnte man (ggen Sanktionen) wenigstens noch umgehen, eine Verunmöglichung ist total.
Wenn du einen bei der Partei kennst kriegst du schon den Einfahrtschein, bist ja UK-geschrieben *zwinker zwinker, wissenschon*
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das mit den Argumenten stimmt -- das haben die Priester auch gern gemacht: dem einfachen Volk mit stimmigen Argumenten Wasser predigen, aber heimlich wein saufen. An den Argumenten ändert es nichts, aber an den Taten soll man die Jünger der Grünen Religion messen, nicht an den Argumenten.
"Das geht schon, man muss sich ein bisschen umstellen, dann klappt das!"
"Machst du das denn?"
"Nein, wo denkst du hin! Für mich ist das keine Option, weil blablabla Ausrede"

Da heißt es dann, es geht erst wenn alle mitmachen, oder "das System" wäre noch nicht so weit, sülz...


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24.08.2021 um 21:51
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Chapeau!, das finde ich sehr grün. Aber dann tausche doch jetzt gegen ein E Auto, was hindert Dich daran?
na die Demokratie hindert daran. Es gibt im Umkreis von 50 km keine Ladestation und das bleibt so. In alle Ewigkeit, Amen.

Da wird keine Bürgerinitiative für besseren Klimaschutz ins Leben gerufen, wenns am Ende darum geht, aus dem eigenen Geldbeutel zu zahlen (neues eauot statt Verbrenner)

die billigste Ausreden, die ich je gehört habe: War schon immer so, gibts nicht, bleibt so. Kann ich nichts dran ändern.

Und so ne Leute, nicht @paxito persönlcih, aber Grüne Abgeordnete, die auch noch ihre Verbrener fahren und nicht zu knapp, wollen am liebsten ein ganzes Land umkrempeln um den Klimawandel, der ja schon da ist, zu stoppen/zu bremsen.

Warum geben die Grünen Parteimitglieder und ihre Wähler nicht allesamt ire Verbrenner ab und kaufen sich Lastenfahrräder?
So als Vorbild für die Zweifler, die Abwartenden, die Nörgler, die Langsamdenker?
Ich mein, irgendwer muss doch beginnen, oder?
Wenn ich als Grüner oder Grünen Wähler festen Glaubens bin, dass das Klima unrettbar im Arsch ist, wenn nichts dagegen getan wird, dann TUE ich doch das Richtige und WARTE NICHT??


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24.08.2021 um 21:52
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:BTW was hat das Dosenpfand eigentlich gebracht? Ich meine , außer dass Menschen auf dieses Einkommen durch Sammeln der Dosen angewiesen sind?
Weniger Müll auf der Strasse? Schon mal in Italien oder Spanien gewesen? Das möchte ich hier nicht haben.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Sowohl von der Masse her als auch von Geschwindigkeit und Beschleunigung kommen die ja locker über die Dimensionen von manchen Rollern, teilweise kommen sie fast schon an Motorräder ran.
Deswegen auch die Beschränkung des E-Antriebes auf 25km/h. Dahinter musst du selbst strampeln und das ist nur für Geübte erreichbar. Normale E-Bikefahrer sind das aber nicht.
Zitat von Frau.N.ZimmerFrau.N.Zimmer schrieb:Wenn man liest, wie oft Fußgänger von Radlern umgekachelt werden und der Radler ist weg?
Wie oft werden Radfahrer von Autos und LKW überfahren, weil man nicht gucken kann? Sollen wir jetzt alle Opfer aufrechnen, bis auch der letzte versteht, dass die Straße nicht alleine den Autos gehört...
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Was meinst du denn warum so gut wie jeder Haushalt in Deutschland ein Auto hat. Manche sogar 2, 3 oder nochmal mehr?
Weil es bequem und billig ist. Aus rationalen Gründen wird in Deutschland selten entschieden. Ansonsten würde es nicht solche Tuning-Elemente geben.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Was meinst du denn, warum die Autos so populär geworden sind und sich zunächst durchgesetzt und dann vollumfänglich etabliert haben und zwar nicht bloß in Deutschland sondern weltweit?
Weil sie billig waren und eben als Freiheit verkauft wurden. Ja, sind ein Stück der Freiheit des Individuums geworden. Diese hört aber dort auf, wo andere belästigt werden (Dreck, Lärm etc.)
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Elektroautos zu kaufen (weil diese eben nicht die selben Anforderungen erfüllen können wie Verbrenner, hat schon ein schlauer Mann ausgerechnet, die Kapazitäten der Batterien lassen sich nicht mehr deutlich steigern).
Welcher schlaue Mann soll das bitte gewesen sein? Elon Musk hat nicht umsonst Armin Laschet ausgelacht.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Auf Dauer werden aber auch diese Leute keine Lust haben auf die Vorzüge eines Verbrennungsmotors zu verzichten, dieser Punkt wird dann erreicht sein, wenn sie die Nachteile am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Was für eine billige Polemik. Schon mal ein E-Auto gefahren? Wer sowas einmal hatte, der möchte sowas immer wieder haben.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Spätestens wenn der Wohlstand dann aber mal abnimmt und der einzelne Abstriche machen muss, dann wird diese Lobby plötzlich verschwindend gering. Man kann den Leuten nunmal nicht alles vorschreiben und verbieten, das funktioniert langfristig nicht.
Genau darum geht es doch. Die Gesellschaft in eine nachhaltige Zukunft führen und den Wohlstand erhalten. Das geht nicht mit der jetzigen Lebensweise.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Die Leute die so überzeugt von den Lösungen der Grünen sind, warum fahren sie dann nicht bereits jetzt jede Kurzstrecke mit dem Fahrrad?
Mache ich die ganze Zeit. In Leipzig ist das mein Verkehrsmittel der Wahl. Ich war jetzt auch an der Ostsee mit dem Fahrrad. Das Problem: Die Bahn hat die Radfahrer noch nicht auf dem Schirm.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Von daher bezweifel ich das:
https://www.dw.com/de/faktencheck-china-verantwortung-schuld-klimawandel-co2-ausstoß/a-57832748
"Unser Ziel ist es, den Höhepunkt der CO2-Emissionen vor 2030 zu erreichen und CO2-Neutralität vor 2060.", sagte Xi. Es war das erste Mal, dass China zusagte, seine Treibhausgasemissionen auf null reduzieren zu wollen.
Quelle: https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/klimawandel-china-startet-weltgroesstes-emissionshandelssystem-a-cc8c45ef-c339-474a-ba88-aa2c5fed67dc

Den Chinesen traue ich das eher zu als uns.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Hier habe ich am lautesten gelacht. Jetzt wollen die Grünen einem schon vorschreiben, wann man Pause zu machen hat und wann nicht. Wer eine bestimmte Kilometeranzahl ohne Pause zurücklegt, der sei bekloppt. Sorry aber ich werd nicht mehr.
Wer eine Strecke von > 1.350km am Stück fährt ist reif für eine Strafanzeige und eine Gefährdung für sich und vor allem andere! Erzähle mir also bitte nicht so einen Blödsinn hier.
Zitat von NFS94NFS94 schrieb:Das was du da geschrieben hast, meinst du das wirklich ernst? Also so aus richtiger Überzeugung?
Ja, aus Überzeugung, das wir etwas ändern müssen. Wer die Signale immer noch nicht sieht, dem kann man nur noch mit dem Zaunpfahl winken.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Eine absolute Frechheit diese Aussage.
Warum? Das ist Realität! Schon mal mit Menschen gesprochen, die sowas machen? Ich schon.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Der Gesetzgeber sieht das im Arbeitsrecht je nach Fall völlig anders.
Falsch, der Gesetzgeber hat gar nichts geregelt im Sinne der Arbeitgeber. Die Stunden sind übrigens die Gesamtheit aus Hin- und Rückweg.

Wer aktive Reisezeit hat, der sollte die Arbeits- und Reisezeit von 10h nicht überschreiten. Das ist etwas verklausuliert auch so im SGB formuliert.


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24.08.2021 um 21:55
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Warum? Das ist Realität! Schon mal mit Menschen gesprochen, die sowas machen? Ich schon.
Du wirst lachen.. ich war selbst mehr als einmal in der Situation jedesmal 100 km+ fahren zu MÜSSEN. Gelte ich also als krank?
Oder hätte ich .. um Deiner Weltanschauung zu genügen... lieber den Job canceln sollen?
Komm.... so naiv kannst Du wirklich nicht sein und Du mußt mir keinen vom Pferd erzählen welches ich schon längst geritten habe.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:"Unser Ziel ist es, den Höhepunkt der CO2-Emissionen vor 2030 zu erreichen und CO2-Neutralität vor 2060.", sagte Xi.
Quelle: siehe oben

2060 ist wohl mehr als zu spät... oder?


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24.08.2021 um 21:58
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:sparsame Autos schhaust du hier
Der Artikel ist mehr als 10 Jahre alt. Das sparsame Auto hat sich hierzulande nicht durchgesetzt. Die Leute fahren SUV oder andere hässliche Autos.

Den durchschnittlichen Benzinverbrauch aller Autos hatte ich verlinkt. Der ist nur minimal in 20 Jahren gesunken.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Wo 2 % der Landfläche für Windenergieanlagen verbaut werden, wird Umweltschutz mehr als einmal hintenan stehen.
Was regst du dich darüber auf? Wir versiegeln für jeden möglichen Scheiß in Deutschland Flächen.
https://www.dr-frank-schroeter.de/Bodenverbrauch/Aktueller_Stand.htm


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24.08.2021 um 22:01
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Ja, aber Perlen vor die Säue. Hier hat keiner Bock sachbezogen zu diskutieren, was soll ich meine Zeit verschwenden.
Ernsthaft? Deine Einwände bezüglich der Umsetzung so einer Lastradförderungen waren doch völlig korrekt. Hab ich sogar zugegeben. Auch dein Einwand, dass die Verkaufszahlen viel zu niedrig sind für so eine hohe Summe war treffsicher (auch wenn ich da zumindest was gegensetzen konnte).
Und die Leutz die hier mehr oder minder "pro grün" argumentieren sind jetzt nicht gerade durch mangelnde Sachbezogenheit aufgefallen. Mit @1.21Gigawatt hast du sogar nen Experten zum Thema Klimawandel in der Runde.
Ihr könnt natürlich auch wieder zum Topos "Grüne Berliner Verkehrsministerin und welche Frisur hat sie heute" übergehen oder irgendwelche anderen Nickligkeiten. Oder gleich die Grünen als Mullahs beschimpfen.
Aber dann fabuliere bitte nicht, du wolltest sachbezogen diskutieren. Such dir aus ob du auf Stammtischniveau Kampfparolen singen willst oder über bestimmte Themen diskutieren, ist dein Bier.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das Auto, das in Innenstädten nicht gefahren werden darf, für das man in Städten keinen PArkplatz mehr bekommt und wofür bei Neubauten auch kein PArkplatz eingeplant wird, spielt als Hassprojektionsfläche vermutlich noch eine ganze Zeitlang eine Rolle. Aber leider nicht mehr als individuelles, motorisiertes Fortbewegungsmittel.
All das was du da ansprichst wird eigentlich lokal entschieden. Und wenn das in einem demokratischen Prozess so rumkommt, dann ist es so. Kann auch sein, dass wir 2030 noch genauso wie heute mit dem PKW durch die Gegend gurken, auch das wäre dann eine demokratische Entscheidung. Und auch wenn ich die falsch fände, würde ich das akzeptieren.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:keine Ahnung, was ist mit car sharing? Mitfahrzentralen? uber? alles Quatsch, weil die ideologische Rolle rückwärts nur mit Fahrrad geht?
Sollen nach Willen der Grünen gefördert werden. Das Grüne Wahlprogramm ist kein eindimensionales Programm für Fahrradfahrer, warum sollte das so sein? Warum sollte man entweder Lasträder oder Car Sharing fördern? Geht doch beides.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:warum erinnert das nur wieder an "keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen"??Ne , die Grünen haben nicht die Absicht, etwas zu verbieten, sie wollen verunmöglichen.
Das ist Lokalpolitik.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das Verbot könnte man (ggen Sanktionen) wenigstens noch umgehen, eine Verunmöglichung ist total.
Also stehen die Grünen für Total?!
Ich weiß nicht wofür du stehst, aber wenn eine Stadt, Ort, Dorf, Flecken oder was auch immer entscheidet seinen Verkehr so zu regeln, wie die das für richtig halten, ist das in meinen Augen deren Angelegenheit. Ob die nun Straßen für Autos sperren, Parkplätze dicht machen, Tempolimits einführen oder all das wieder aufheben. Deren Entscheidung und deren gutes Recht.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:1. den Grünen geht es nicht mehr ausdrücklich um Umweltschutz, sondern um Klimaschutz.
Eigentlich Beides. Allerdings ist Klimaschutz eben deutlich streitbarer. Themen wie Biodiversität, Renaturierung usw. kommen hier im Thread zumindest eher selten vor.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Wo 2 % der Landfläche für Windenergieanlagen verbaut werden, wird Umweltschutz mehr als einmal hintenan stehen.
Das kommt drauf an, wie man es genau macht. Und wo man die Dinger baut.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Irgendwas soll mit dem BUND da schon abgestimmt sein, dass die nicht immer gegen protestieren, so hab ich Habeck ? neulich verstanden.
Vielleicht kann ein insider dazu mehr erklären?
Hö? Der BUND war nie grundsätzlich gegen Windkraft: https://www.bund.net/energiewende/erneuerbare-energien/windenergie/
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:? warum hast du dich noch nicht für ne Ladestelle eingesetzt, davon hast nicht nur du was, sondern auch andere potentielle E-Auto Besitzer.
Sacht mal, was soll ich noch alles in meiner Freizeit machen? Der Tag hat nur 24 Stunden. Lokalpolitisch setze ich mich wenn, dann am ehesten für sehr lokale Naturschutzprojekte ein, da es bei uns noch viele Gebiete gibt, die recht ursprünglich erhalten sind und das möglichst bleiben sollen. Ich gehöre mehr so zur Gruppe der Käferzähler.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:An den Argumenten ändert es nichts, aber an den Taten soll man die Jünger der Grünen Religion messen, nicht an den Argumenten.
Wenn man die Grünen immer wieder zu Quasireligiösen ernennen will. Für mich hört sich das immer eher nach endgültiger argumentativer Kapitulation an. Nur irgendwelche "Diktaturvergleiche" sind noch amüsanter.


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24.08.2021 um 22:04
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Du wirst lachen.. ich war selbst mehr als einmal in der Situation jedesmal 100 km+ fahren zu MÜSSEN. Gelte ich also als krank?
100km zu pendeln macht krank. Wenn du es kurzfristig gemacht hast, um dann dies wieder zu ändern, hast du doch den richtigen Schritt getan. Überlege Dir doch bitte, welche Zeit du für den Arbeitsweg investierst. Du würdest pro Jahr fast einen Monat nur Zeit auf der Strasse oder Bahn verbringen. Den Stress noch gar nicht einkalkuliert.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Oder hätte ich .. um Deiner Weltanschauung zu genügen... lieber den Job canceln sollen?
Muss jeder selbst wissen. Wer mehr Zeit mit Familie und Freizeit haben möchte, der sollte sich sowas zweimal überlegen oder eben die Wege optimieren. Ich kenne Leute, die haben sich dann ein Zimmer / Wohnung am Arbeitsort genommen, um die Pendelei zu minimieren.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:2060 ist wohl mehr als zu spät... oder?
Die Eu will 2050 dorthin. Soviel schneller sind wir auch nicht. Eher ein Armutszeugnis würde ich sagen.


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24.08.2021 um 22:08
Zitat von paxitopaxito schrieb:Renaturierung
SpoilerHallo lieber paxito,

Ich hoffe du bist wohlauf :D


Der Trittin war im Zuge seiner "Trittin tritt in die Pedale"-Aktion hier und hat sich unsere Auenlandschaft angeguckt. War ganz begeistert, weils da Vögel und Fische gibt.
Dass das mal fruchtbarer Ackerboden, wo Rehe, Maulwürfe, Regenwürmer und Hasen sich gute Nacht sagten, ehe man es für 6 Meter Kiezflöze umgebuddelt hat und fluten ließ, war dabei egal. Hautsache Fokels!

Der Nabu liegt hier auch arg im Krieg mit den Grünen, weil die ein Windrad vor unsere Schaumburg bauen lassen wollen. Dafür wurde eigens das heimige Milan-Pärchen vergiftet. Hauptsache Fokels weg.

Will sagen, da tun sich immer größere Klüfte zwischen beiden Anliegen auf.

SpoilerLiebe Grüße,

dein Elch.



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24.08.2021 um 22:12
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:100km zu pendeln macht krank.
Arbeitslosigkeit und damit die existentielle Unsicherheit auch....
Deine Behauptung ist eine Verallgemeinerung die nicht auf jeden Menschen zurtrifft.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Überlege Dir doch bitte, welche Zeit du für den Arbeitsweg investierst.
Ich brauche auch im Stadtverkehr je nach Verkehrsdichte ca. 30 Minuten....
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Ich kenne Leute, die haben sich dann ein Zimmer / Wohnung am Arbeitsort genommen, um die Pendelei zu minimieren.
Würde ich machen... wenn die Entfernung zu weit wäre. Aber 100 km sind knapp eine Stunde Autofahrt ( oder bei Raserei auch mal weniger ).
Da ich mit meiner Arbeit und auch den nötigen Anfahrtwegen jedoch Freizeit und Familie finanzieren kann, sehe ich darin kein Problem.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Die Eu will 2050 dorthin. Soviel schneller sind wir auch nicht.
Ja.. 10 Jahre schneller sind aber wichtig... wenn man schon jetzt vom absoluten Handeln spricht um den Klimakollaps zu stoppen.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Eher ein Armutszeugnis würde ich sagen.
Ja.. gerade in den Schwellenländern wo vor lauter Armut fast nichts bleibt ausser fossile Brennstoffe zu benutzen.
Wir sind weltweit technisch nicht auf gleichem Stand. Das sollte man sich auch immer vor Augen halten.


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24.08.2021 um 22:23
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Deine Behauptung ist eine Verallgemeinerung die nicht auf jeden Menschen zurtrifft.
https://www.7jahrelaenger.de/7jl/magazin/pendeln-56642
Kommt ja nicht von mir sondern ist allgemeiner Tenor in der Wissenschaft und auch bei den Krankenkassen.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Da ich mit meiner Arbeit und auch den nötigen Anfahrtwegen jedoch Freizeit und Familie finanzieren kann, sehe ich darin kein Problem.
Es ist deine Entscheidung, aber du siehst deine Familie weniger als andere Menschen. Gerade die lange Pendelei macht eine entspannte und spontane Umplanung sowohl für Familie oder Freundeskreis schwierig. Sowas ist eher eine Wochenendbeziehung.


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24.08.2021 um 22:27
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Den Chinesen traue ich das eher zu als uns.
die haben über JAHRE eine rigide Einkindpolitik durchgesetzt, in Deutschland, europa und sämtlichen demokratischen Staaten unveorstellbar. die chinesichen Machthaber sperren Muslime auch in Umerziehungslager ein und führen sie dort evt nützl Arbeit zu. Nur zwei von unvorstellbar grausamen Menschenrechtsverletzungen. Aber ja, trau denen ruhig zu, dass sie schneller als Deutschland Klimaneutral wirtschaften.

Wenn Mao wiederkommen könnte, wäre die chinesische Wirtschaft übermorgen "klimaneutral", als Kolateralschade ein paar Millionen von Menschen tot aber China wäre ein leuchtendes Beispiel für den Klimaschutz....Ne du, nicht mit mir. China steht für vieles, aber nicht für Demokratie und Menschenrechte. Von daher: als Beispiel geschenkt. Den chinesischen weg sollten wir nicht gehen, denn da müssten wir ja sogar erstmal kräftig, sehr kräftig sogar, in neue Kohlekraftwerke investieren.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Was regst du dich darüber auf? Wir versiegeln für jeden möglichen Scheiß in Deutschland Flächen.
Worüber hab ich mich aufgeregt??
Ach ja, dass es bei den B90 Grünen nicht mehr Umweltschutz um jeden Preis heißt, sondern Klimaschutz, auch zu Lasten des Umweltschutzes.

einer ehemaligen umweltschutzpartei kreide ich das eben an, auch wenn dir das nicht passt.
Zitat von paxitopaxito schrieb:Das ist Lokalpolitik.
genau, war es in Berlin am 13. August 1962 auch.


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24.08.2021 um 22:36
Zitat von paxitopaxito schrieb:Sacht mal, was soll ich noch alles in meiner Freizeit machen? Der Tag hat nur 24 Stunden. Lokalpolitisch setze ich mich wenn, dann am ehesten für sehr lokale Naturschutzprojekte ein, da es bei uns noch viele Gebiete gibt, die recht ursprünglich erhalten sind und das möglichst bleiben sollen. Ich gehöre mehr so zur Gruppe der Käferzähler.
tja, die meisten wollen, dass die sie umgebende Lanschaft, Wälder, Wiesen so bleiben wie sie sind .. natürlich, ohne Windräder, oder Rotorengeräusch, ohne Licht/Schattenwurf im Sekundentakt.... das Bestehende unverändert bewahren zu wollen, damit bist du nicht allein
aber du wirst wahrscheinlich noch erleben, wie Umwelt-und Klimaschutz miteinander kollidieren.
Bislang haben Umweltschützer manches Windrad im Wald , der dafür natürlich teilweise abgeholzt werden muss, verhindert.
Das ändert sich, wenn die 2% Landfläche Gesetz sind.

ich weiß echt nicht mehr, ob Habeck (?) den BUND oder Nabu erwähnt hat. Es gäbe da aber bereits entsprechende Absprachen , weil ja in Zukunft Windräder auch im Wald im großen stil aufgestellt werden müssen umd die 2% zu erreichen.

Klimaschutz ist nicht immer Naturschutz und Landschaftsschutz


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24.08.2021 um 22:44
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Aber ja, trau denen ruhig zu, dass sie schneller als Deutschland Klimaneutral wirtschaften.
Ja, weil Staatsdirigentismus offensichtlich zielführender ist als arschkriechender Lobbyismus.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Ne du, nicht mit mir. China steht für vieles, aber nicht für Demokratie und Menschenrechte.
Wir reden hier über Klimaschutz und nicht über Demokratie und Menschenrechte. Ich finde dieses Ablenken mehr als peinlich.

Wer China das vorwirft, der sollte bitte auf chinesische Produkte in Gänze verzichten und nur europäisch kaufen. Tust du das?
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Den chinesischen weg sollten wir nicht gehen, denn da müssten wir ja sogar erstmal kräftig, sehr kräftig sogar, in neue Kohlekraftwerke investieren.
Machen wir doch? Wir haben doch auch wie bekloppt in Kohlekraftwerke investiert, da die CDU für Enerigewende zu blöd war und lieber Ihre Lobbyisten gepflegt und gehegt hat. Allen voran Kohlekumpel Arnim.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Ach ja, dass es bei den B90 Grünen nicht mehr Umweltschutz um jeden Preis heißt, sondern Klimaschutz, auch zu Lasten des Umweltschutzes.
Welche Umwelt willst du hier schützen? Die überfischte Nord- und Ostsee? Die verdreckten und zugestauten Flüsse? Die Forstplantagen? Die mit Glyphosat und Gülle verseuchten Felder?

Wir reden hier über wenige Flächen für Windräder. Die große Umweltverschandlung vom Rest willst du offensichtlich nicht sehen.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:einer ehemaligen umweltschutzpartei kreide ich das eben an, auch wenn dir das nicht passt.
Polemik deinerseits.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:tja, die meisten wollen, dass die sie umgebende Lanschaft, Wälder, Wiesen so bleiben wie sie sind ..
Wir leben in einer Industrielandschaft! Da ist nichts mehr mit Natur. Woher kommt dieser Euphemismus?

Geilstes Beispiel aus NRW:
- Abstand von Windrad zu Häusern: >1000m
- Abstand von Tagebauen zu Häusern: > 150m

Finde den Fehler
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Bislang haben Umweltschützer manches Windrad im Wald , der dafür natürlich teilweise abgeholzt werden muss, verhindert.
Noch mal, dass sind Forstplantagen und keine Wälder. Natürliche Wälder werden nicht vom Menschen bewirtschaftet. Sowas findest du zum Beispiel in Brandenburg. Die Gebiete sind heute Biosphärenreservate.


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24.08.2021 um 23:28
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Machen wir doch? Wir haben doch auch wie bekloppt in Kohlekraftwerke investiert, da die CDU für Enerigewende zu blöd war und lieber Ihre Lobbyisten gepflegt und gehegt hat. Allen voran Kohlekumpel Arnim.
Aus dir spricht pures Unwissen. Welche verlogene Partei hat neben der SPD denn Datteln mit genehmigt? Waren das nicht die Grünen mit ihrer Verlogenheit?

https://www1.wdr.de/archiv/kraftwerk-datteln/datteln126.html

Es wäre auch für die Zukunft gut, wenn du deine Lügen belegen würdest, am besten exemplarisch mit CDU Genehmigung. Danke für umgehende Nachreichung.


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25.08.2021 um 00:25
Zitat von BauliBauli schrieb:Aus dir spricht pures Unwissen. Welche verlogene Partei hat neben der SPD denn Datteln mit genehmigt?
Ernsthaft? Du willst mit dieser Entscheidung in Hamburg belegen, das @SvenLE Unrecht hat? Selbst wenn wir das der GAL ankreiden wollen, ändert das doch nichts am grundsätzlichen Versagen der CDU.
Zitat von BauliBauli schrieb:Es wäre auch für die Zukunft gut, wenn du deine Lügen belegen würdest, am besten exemplarisch mit CDU Genehmigung.
Nennen wir doch mal ein paar Namen:
Hermann Josef-Arentz, CDU Landtagsabgeordneter und CDU Präsidiumsmitglied bis 2004, erhielt von RWE 60.000 Jahresgehalt und gratis Strom, ohne erkennbare Gegenleistung.

Lothar Gräfingholt, CDU Fraktionsmitglied Bochum, wurde von RWE in die Geschäftsführung der Infrakom AG berufen, mit dem Auftrag "der Auf- und Ausbau von Kontakten zu Trägern der öffentlichen Hand; das Angebot der Dienstleistungen (...) des RWE-Konzerns an die Träger der öffentlichen Hand". Gräfingolt stieg aus der Infrakom AG aus, weil er OB werden wollte, landete jedoch im Umweltausschuss. Dort - in seiner Zeit - fiel die Entscheidung für ein Kohlekraftwerk in Hamm, an dem sich die Stadtwerke Bochum mit 2 Milliarden beteiligen.
Das Kraftwerk war ein einziges Fiasko:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/kohlekraftwerk-hamm-rwe-zieht-bei-pannenkraftwerk-den-stecker/12741680.html?ticket=ST-11168897-FMKsgzGULVdqA4bUS7if-ap4

Lothar Hegemann, CDU Landtagsabgeordneter in den 80igern in NRW, danach im Kreistag Recklinghausen, Mitglied des Aufsichtsrates der Ruhrkohle AG (RAG), Vorsitzender des Ausschusses Umweltschutz und Raumordnung, in seine Verantwortung fiel die Tagebauplanung von Garzweiler.

Klaus Meiser, im Aufsichtsrat der der Deutsche Steinkohle AG, im Beirat von Becker Mining Systems, CDU Landtagsmitglied im Saarland, zweimaliger Innenminister, musste beim ersten mal wegen Korruptionsverdacht zurück treten. Setzte sich massiv für den Erhalt der saarländischen Kohlekraftwerke ein.

Sollen wir weiter machen? Das sind keine Einzelfälle, das ganze hat System.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wir haben doch auch wie bekloppt in Kohlekraftwerke investiert, da die CDU für Enerigewende zu blöd war und lieber Ihre Lobbyisten gepflegt und gehegt hat.
Der Satz stimmt. So wie er da steht und ist noch viel zu nett ausgedrückt. Richtig wäre, dass die CDU Kohlelobbyisten über Kohle hat entscheiden lassen, derartigen Gestalten immer wieder die Kompetenzen dafür gegeben hat. Meine Informationen beruhen auf Greenpeace Recherchen.


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Bündnis 90/Die Grünen

25.08.2021 um 01:15
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Ja, weil Staatsdirigentismus offensichtlich zielführender ist als arschkriechender Lobbyismus.
unsere Regierungsform ist weiter absolutistisch, noch totalitär und auch nicht "arschkriechender Lobbyismus" falls dir das entgangen sein sollte, sondern wir haben GsD eine repräsentative Demokratie!
Zitat von paxitopaxito schrieb:Sollen wir weiter machen? Das sind keine Einzelfälle, das ganze hat System.
ja, ich bitte darum.
Mit den Herren Joseph Fischer und Gerhard Schröder


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Bündnis 90/Die Grünen

25.08.2021 um 01:23
ein Blick nach NRW, zu einer Zeit, da Laschet dort überhaupt nicht regierte, sondern Rot-Grün. Man sollte es nicht vergessen und schon gar nicht so tun, als hätte es diese Zeiten nie gegeben und Laschet für alles verantwortlich, was je in NRW geschah
Die Grünen waren einst mit dem Ziel angetreten, den Tagebau nahe Erkelenz zu verhindern. 1998, als sie das erste Mal mit der SPD in Nordrhein-Westfalen koalierten, oblag es ausgerechnet der grünen Umweltministerin Bärbel Höhn, die Erweiterung des Tagebaus verwaltungsrechtlich zu ermöglichen. Es war eine bittere Schmach, die nun durch das Versprechen ein wenig gemildert wird, den vierten Umsiedlungsabschnitt des Tagebaus wenigstens teilweise stehen zu lassen. Im gerade beginnenden Kommunalwahlkampf können die Grünen ihren späten Erfolg schön vermarkten und davon ablenken, dass sie zugleich ausdrücklich bestätigt haben, die Abbaggerung des dritten Umsiedlungsabschnitts sei energiewirtschaftlich notwendig.
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Auch unter Ministerpräsidentin Kraft mussten die Grünen schon manche Entscheidungen mittragen, die für den kleinen Koalitionspartner eigentlich unzumutbar waren. Der neue Anlauf zur Genehmigung des modernen Steinkohlekraftwerks Datteln IV ist das markanteste Beispiel. Auch dieses Kraftwerk, in dem große Mengen Bahnstrom erzeugt werden sollen, wollen die Grünen eigentlich verhindern. Schließlich erweist sich die von Kraft mitausgehandelte schwarz-rote Koalition in Berlin als schwere Hypothek für Rot-Grün in Düsseldorf. Gerade in energiepolitischen Fragen kommt es immer wieder zu Loyalitätskonflikten.
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Um Garzweiler II wird in Nordrhein-Westfalen schon seit mehr als zwanzig Jahren gerungen. Nicht nur die Grünen kämpften gegen den Tagebau. In den Reihen der CDU-Fraktion gab und gibt es ebenfalls einen harten Widerstandskern aus dem rheinischen Revier. Eine einheitliche Linie fand die Union in der Tagebaufrage nie. Letztlich ließ sie sich aber im Rahmen des im „System Rau“ gepflegten „Politikstils der Akkomodierung“ (Karl-Rudolf Korte) stets von der SPD einbinden. Als ideales Instrument erwies sich dafür der Braunkohleausschuss bei der Bezirksregierung, das eigentlich maßgebliche Gremium. Der Landtag hatte sich seinerzeit in der Tagebaufrage einmütig selbst entmachtet.
Bisher waren die nordrhein-westfälischen Sozialdemokraten die Gralshüter der Braunkohleindustrie. Das ist durch die Garzweiler-Entscheidung in Frage gestellt. Sechs sozialdemokratische Abgeordnete kritisieren den Braunkohle-Kompromiss scharf, weil man ihn als Ankündigung missverstehen könne, dass sich das Land vorzeitig aus einem ganzen Industriezweig verabschieden wolle. Welche Wendung: Erstmals gibt es beim Thema Bergbau nun auch in der SPD eine innerfraktionelle Opposition.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kommentar-rot-gruen-und-garzweiler-an-der-abbruchkante-12888034.html

is ja nicht so, dass das Regierungsbündnis RG schon immer für Kohleausstieg und die CDU als einzige für die Kumpel im Revier und die Fortführung des Bergbaus gestanden hätten
Quelle:


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Bündnis 90/Die Grünen

25.08.2021 um 01:26
Zitat von BauliBauli schrieb:Aus dir spricht pures Unwissen. Welche verlogene Partei hat neben der SPD denn Datteln mit genehmigt? Waren das nicht die Grünen mit ihrer Verlogenheit?
@SvenLE
@Bauli
siehe meinen vorstehenden Beitrag.
Weder war die CDU in Regierungsverantworung noch überhaupt je die Partei der Bergarbeiter.
Die Gewerkschaftsnahe SPD war die Bergarbeiterpartei und mit denen hat B90/Gr das alles beschlossen!


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Bündnis 90/Die Grünen

25.08.2021 um 01:38
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:ja, ich bitte darum.
Mit den Herren Joseph Fischer und Gerhard Schröder
Das die SPD da auch ganz vorne mit dabei war und teilweise auch die Grünen, FDP und Linken - geschenkt. Das wäscht die CDU trotzdem nicht sauber.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Weder war die CDU in Regierungsverantworung noch überhaupt je die Partei der Bergarbeiter.
Das gerade RWE ganz gezielt in NRW über Jahre hinweg die Politik beeinflusst hat und auch maßgeblich die CDU "beeinflusst" wurde - höflich ausgedrückt - ist doch ein offenes Geheimnis. Die CDU war dann eben die Partei der Kohle- und Kraftwerksindustrie und nicht der Kohlearbeiter. Macht im Ergebnis überhaupt keinen Unterschied.
Es gibt durchaus auch CDU Mitglieder die da völlig überzeugt hinter dieser Industrie standen, Haseloff in Sachsen Anhalt ist dafür ein Beispiel, aber auch Günter Oettinger, ohne das ich ihnen vorwerfe irgendwelche Vorteile im Sinn gehabt zu haben.
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die Gewerkschaftsnahe SPD war die Bergarbeiterpartei und mit denen hat B90/Gr das alles beschlossen!
Das Kraftwerk in Hamm wurde nicht von der SPD & B90 beschlossen. Das war die CDU.


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