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Bündnis 90/Die Grünen

30.511 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Deutschland, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bündnis 90/Die Grünen

22.05.2023 um 21:45
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Grundsätzlich muss eine Wärmepumpe ja auch gar keine schlechte Sache sein.
Relativierst du? Es gibt kein besseres Konzept, um im Wärmesegment die Umstellung zu schaffen.
Kühlschrank hat doch auch jeder zu Hause. Das geht auch mit den WP.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Gasheizungen, die für Wasserstoff geeignet sind.
Ölheizungen, die mit Öl aus Biomasse betrieben werden.
Das ist nur was für Dumme, welche Physik schon in der 5. Klasse abgewählt haben. Scheint in Deutschland sehr häufig zu existieren. Man kauft ja auch BILD.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Pelletheizungen und andere Holzheizungen.
Nur was für Neureiche und Leute mit Eigentumserwerb aus der Bundesvermögensverwaltung (= Waldbesitzer)
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Genossenschaften und WEG werden mit dem Gesetz grundsätzlich noch Freude haben
Das WEG-Gesetz ist schon gut geregelt und kann damit auch sehr gut umgehen. Modernisierung ist schon seit Jahren gesetzlich geregelt. Reparaturen waren von Anfang an zugelassen und werden es auch ins Gesetz finden - wir hatten ja noch nicht mal die 1. Lesung im Bundestag gehabt...


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22.05.2023 um 21:53
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Du hast Dich doch über die Aussagen geärgert...Urbane Legenden und so.
Ja sicher, aber deshalb kann ich immer noch nix dafür, was andere wie verstehen. Ich hab ja auch ein paar der urbanen Legenden genannt, du darfst mir gern zeigen, dass es keine sind sondern sachlich, fundierte Kritik (falls du das so siehst). Tu dir keinen Zwang an.
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Es ist auch unseriös die WP zu propagieren und als das Beste anzupreisen um dann wenn es konkreter wird zu sagen: ob es da und da geht, muss man untersuchen.
Nein, ganz im Gegenteil, nur so geht es seriös. Die WP, in all ihren verschiedenen Facetten is für mich die massentauglichste Lösung, aber natürlich nich immer und auch nich für jeden. Für wen welche WP geeignet is oder auch nich, kann man nur im Detail und nich allgemeingültig sagen. Was daran is denn jetz so schwer zu verstehen?
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Da frage ich mich was hat der Habeck untersucht wenn er sagt er will 500k WP pro Jahr einbauen.
Der wird garnix untersucht haben, für sowas haste als Minister keine Zeit. Der hat bestenfalls Berater, die ihm sagen was gehen kann und die müssen natürlich auch nich immer richtig liegen. Es sind sich ja auch nich immer alle Experten einig, zu einem Thema, vor allem wenn es um Prognosen geht.

kuno


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22.05.2023 um 22:02
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das ist nur was für Dumme, welche Physik schon in der 5. Klasse abgewählt haben. Scheint in Deutschland sehr häufig zu existieren. Man kauft ja auch BILD.
Nich zwingend! Klar, grüner Wasserstoff reicht nur für Nischen, aber sogenannter blauer Wasserstoff, also solcher aus Erdgas gewonnen und mit CCS Speicherung könnte durchaus eine Übergangslösung darstellen. Die große Frage is allerdings, ob genug davon produziert werden kann und zu welchem Preis.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Nur was für Neureiche und Leute mit Eigentumserwerb aus der Bundesvermögensverwaltung
Würde ich so auch nich sagen, imho eher was für die, wo WPen wirklich schlecht geeignet sind und Fernwärme keine Option.
Zitat von hiddenhidden schrieb:Wer die FDP als "Partner" hat ist echt gestraft...
:D

mfg
kuno


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22.05.2023 um 22:42
Bevor man eine Wärmewende beginnt, sollte man erst einmal die Basics umsetzen.
Wenn eine Installateurmeisterin ( wie gerade bei Hart aber Fair) sagt, das neue Wärmepumpen eine Lieferzeit von umgerechnet 6 Monaten aufweisen, dazu noch Fachkräfte fehlen, wird der grüne Wunschtraum nicht erfüllbar sein.
Entsprechend müssen auch die Versorgungsunternehmen erheblich in den Ausbau der Infrastruktur investieren. Zum Beispiel in die Fernwärmenetze.

Da mutet die Sturheit von K. G.-Eckhardt (Ebenfalls bei Hart aber Fair) regelrecht befremdlich an, wenn sie auf das neue Heizungsgesetz mit Begin am 1.1.24 beharrt. Zumal sie der Meinung ist, das der Bau von PV und WKA erheblich hochgefahren wird. Ich frage mich allerdings: Wo genau?


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23.05.2023 um 10:29
Selbst wenn ein Wassestoffnetz bis in die Häuser herein gebaut würde, was ich nicht glaube, wird es sich kein Mensch leisten können, Wasserstoff in der Heizung zu verbrennen. Pelletheizungen werden auch ganz von selbst immer teurer werden, wenn Wälder immer schneller abbrennen. Und genau so wenig, wie es irgendwann für Mittelstandsbürger bezahlbares E-Fuel für PKW geben wird, wird es auch keiner bezahlen können mit E-Fuel zu heizen.

Die Disskussion ist eigentlich für die Katz. Im Prinzip geht es nur um die Förderung. Die FDP will unter keinen Umständen eine Förderung die einnnnkommensschwache Haushalte bevorzugt. Am liebsten gar keine Förderung. Verkauft wird das natürlich nicht so. Aber wieder das gleiche Prinzip wie beim angeblichen Verbrennerverbot. Stimmung anheizen, über die Verbreitung von Halbwahrheiten und Lügen.

Die Industrie hat bestimmt auch keine Probleme damit, jetzt noch jede Menge Gasheizungen zu verbauen. Wenn miiiittelfristig keiner mehr das Gas bezahlen kann, dann kann sie die Dinger gegen Wärmepumpen auswecheln.


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Bündnis 90/Die Grünen

23.05.2023 um 13:41
Hallo @Gwyddion , hallo @alle !
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Bevor man eine Wärmewende beginnt, sollte man erst einmal die Basics umsetzen.
Da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen.

Populisten wollen den Bürgern "große Würfe" präsentieren oder "Visionen" umsetzen, die bei genauerer Betrachtung sehr oft auf Allgemeinsprüchen basieren und nicht auf Sachkunde. Man gibt einfache Antworten auf komplexe Fragen. Das man sich mit den "Basics" auseinandersetzt oder eine öffendliche Diskusion führt, ist da eher kontraproduktiv. Manche Vision platzt da schon wie eine Seifenblase und es besteht die Gefahr das die Bürger plötzlich anfangen "selber zu denken" und unangenehme Fragen stellen.

Die Stromversorgung befindet sich derzeit in einem Umbau. Man hat vor Kurzem die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet und der Ausstiegstermin für Kohlekraftwerke steht auch schon fest. Der Ausbau der Erneuerbaren klappt nicht so wie es wünschenswert und notwendig wäre. Auch der Netzausbau stagniert und das Hauptproblem bei der Verteilung ist "the dirty last mile". Bei genauerer Betrachtung haben viel lokale Netzte schon jetzt Probleme mit der E - Mobilität, weil sie nie dafür ausgelegt wurden, und jetzt sollen die auch noch Wärmepumpen betreiben.

Auf der einen Seite reduziert man die Strommenge und auf der Anderen erhoht man den Bedarf gewaltig.
Dazwischen gibt es zuviele Fragezeichen für meinen Geschmack.


Gruß, Gildonus


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23.05.2023 um 13:50
Zitat von FölixFölix schrieb:Selbst wenn ein Wassestoffnetz bis in die Häuser herein gebaut würde
Wasserstoff halte ich zwar für eine mögliche Zukunftstechnologie bei der auch die Versorger ihre Gas-Infrastruktur nutzen könnten,
jedoch sehe ich nicht die Produktionskapazitäten von Wasserstoff, der den Energiebedarf den jetzt Gas erfüllt, ersetzen könnte.
Zitat von FölixFölix schrieb:Die Disskussion ist eigentlich für die Katz.
Nicht unbedingt. Wenn man nur auf WP setzt, ist dies auch nicht ausreichend genug. Auch dafür fehlt es oftmals an Möglichkeiten oder einfach nur an Infrastruktur ( Stromnetz ).
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Manche Vision platzt da schon wie eine Seifenblase und es besteht die Gefahr das die Bürger plötzlich anfangen "selber zu denken" und unangenehme Fragen stellen.
Oder noch schlimmer... sich in Richtung AfD orientieren. Das kann es auch nicht sein.


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23.05.2023 um 13:58
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Auf der einen Seite reduziert man die Strommenge
...man reduziert den günstigen Strom...teueren Strom gibt es in der EU jede Menge.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:auf der Anderen erhoht man den Bedarf gewaltig.
Eigentlich schreibt man ihn vor.


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23.05.2023 um 14:18
Hallo @alle !
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Oder noch schlimmer... sich in Richtung AfD orientieren. Das kann es auch nicht sein.
Was soll daran schlimm sein, die AFD Politiker können ja auch nichts. :troll: :troll: :troll:
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:...man reduziert den günstigen Strom...teueren Strom gibt es in der EU jede Menge.
Immer noch besser als gar kein Strom.
Berücksichtigt man die "Visionen" unserer "grünen Eliten" könnte das in der Einen oder anderen Form die Folge sein. :troll: :troll: :troll:


Gruß, Gildonus


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23.05.2023 um 15:08
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wasserstoff halte ich zwar für eine mögliche Zukunftstechnologie bei der auch die Versorger ihre Gas-Infrastruktur nutzen könnten,
Wasserstoff diffundiert durch so ziemlich alles. Mag sein, dass das Fernnetz teilweise reinen Wasserstoff transportieren kann. Im Zugangsnetz ist das wahrscheinlich praktisch nirgends möglich. Und in den Hausinstallationen auch nicht. Selbst wenn man ein lokales Zugangsnetz durchgängig wasserstofffähig machen würde, könnte man es erst mit Wasserstoff fluten, wenn das letzte Haus, das an dem Netz hängt, wasserstofffähig ist. In dem Netz darf dann auch keine einzige Heizung mehr sein, die nicht mit reinem Wasserstoff betrieben werden kann. Ansonsten würde akkute Explosionsgefahr bestehen. Salopp gesagt, Wasserstoffbetrieb wäre erst möglich, wenn auch der letzte im Netz umgerüstet hat.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Nicht unbedingt. Wenn man nur auf WP setzt, ist dies auch nicht ausreichend genug. Auch dafür fehlt es oftmals an Möglichkeiten oder einfach nur an Infrastruktur ( Stromnetz ).
Wärmepumpen sind überhaupt keine gefordert. Gefordert ist, dass die neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden muss. In den Nordländern ist das in der Regel mit der Wärmepumpe realisiert. Liegt auch auf der Hand, weil das die einzige Heizmöglichkeit ist, bei der, salopp gesagt, die eingesetzte Energie vemehrt wird.

Was den Strombedarf angeht, es gibt im Wesentlichen ja nur Zuwachs im Rahmen von Neubauten. Wenn die Netzbetreiber nicht einmal das in den Griff bekommen, dann weiß ich nicht, warum die überhaupt gebraucht werden.


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23.05.2023 um 15:17
Zitat von FölixFölix schrieb:Wärmepumpen sind überhaupt keine gefordert. Gefordert ist, dass die neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden muss.
Ja. Sehr irritierend. Hybrid Heizungen also. Wie das genau funktionieren soll ist mir noch nicht bekannt.
Gas für die restlichen 35 % oder gar Heizöl / Holz? Und wo kommen die 65 % EE ab 2024 her? Es fehlt reichlich an WKA, PVA ect.
Man kann es drehen und wenden wie man will, mit dem Gesetz ist kaum mehr möglich wie WP in Verbindung mit PV und vlt. Solarthermie.
Zitat von FölixFölix schrieb:In dem Netz darf dann auch keine einzige Heizung mehr sein, die nicht mit reinem Wasserstoff betrieben werden kann.
Absolut richtig. Aber das sind wie ich schon schrieb, im Moment erst einmal Zukunftsphantasien.
Wie einzelne VU dies umsetzen wollen/könnten oder welche Summen dafür notwendig werden, ist noch nicht abzusehen.


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23.05.2023 um 16:01
Hallo @Fölix , hallo @alle !
Zitat von FölixFölix schrieb:Wärmepumpen sind überhaupt keine gefordert.
In der praktischen Anwendung wird dies aber auf Wärmepumpen hinauslaufen.

Meiner Meinung nach sollte man aus schon genannten Gründen in den nächste 10 - 20 Jahren keine netzbetriebene Wärmepumpen zulassen, zumindest nicht in großer Anzahl. Es gibt auch Wärmepumpen, die mit Verbrennungsmotor oder Brennstoffzellen, also fossilen Energieträgern, betrieben werden. Diese halte ich eher für förderfähig und sinnvoll.
Zitat von FölixFölix schrieb:Was den Strombedarf angeht, es gibt im Wesentlichen ja nur Zuwachs im Rahmen von Neubauten.
Das war wohl ein Scherz, oder ???


Gruß, Gildonus


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23.05.2023 um 16:18
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Fölix schrieb:
Was den Strombedarf angeht, es gibt im Wesentlichen ja nur Zuwachs im Rahmen von Neubauten.

Das war wohl ein Scherz, oder ???
Wo denn sonst. Gasheizungen die irreparabel kaputt gehen, sind so selten wie ein Sechser im Lotto.

Die Diskussion über den Strommangel, das ist wohl ein Witz. Man stelle sich vor, die Telekom würde die Telefonanschlüsse rationieren, weil sie unfähig ist ihr Netz zu erweitern. Aber nichts anderes passiert bei den Netzbetreibern. Zugegeben, in einigen Bundesländern von ihren Landesfürsten dazu getrieben.


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23.05.2023 um 16:20
Zitat von FölixFölix schrieb:Selbst wenn man ein lokales Zugangsnetz durchgängig wasserstofffähig machen würde, könnte man es erst mit Wasserstoff fluten, wenn das letzte Haus, das an dem Netz hängt, wasserstofffähig ist. In dem Netz darf dann auch keine einzige Heizung mehr sein, die nicht mit reinem Wasserstoff betrieben werden kann.
Und da aktuell KEINE auf dem Markt befindliche Heizung mehr als 30% Wasserstoff verträgt, wird das wohl dauern. Da ist mindestens ein neuer Brenner nötig, wenn es blöd läuft wird in 10 Jahren eine neue Heizung fällig…
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wasserstoff halte ich zwar für eine mögliche Zukunftstechnologie bei der auch die Versorger ihre Gas-Infrastruktur nutzen könnten,
jedoch sehe ich nicht die Produktionskapazitäten von Wasserstoff, der den Energiebedarf den jetzt Gas erfüllt, ersetzen könnte.
Da kannst den nächsten Schritt gleich mit machen: Methanisierung.
Vorteil ist, dass man das bestehende Erdgasnetz ohne extra Ausbauten sofort nutzen kann und gleichzeitig die Nachteile von Wasserstoff (Diffusion, Versprödung, geringer Energieinhalt auf Volumen) umgeht.


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23.05.2023 um 16:59
@kuno7
Wir hatten gestern die Diskussion ob das neue Gesetz eine Fixierung auf WP ist oder es tatsächlich auch andere Alternativen zulässig wären.
Hier kannst Du nachlesen wie der Bürger verkauft wurde, mich würde es nicht wundern wenn es nicht unter der Anleitung vom Oligraichen war.
Der Koalitionsausschuss hat am 23. März 2022 beschlossen, dass ab dem 01.01.2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden soll.
Wärmepumpen spielen hierfür eine zentrale Rolle. Wenn diese netzdienlich betrieben werden, überlasten sie auch die Stromnetze nicht. In Wärmenetzen eingesetzte spezielle Großwärmepumpen können dazu beitragen, diese zu dekarbonisieren.
Die Unterzeichner dieser Erklärung vereinbaren, gemeinsam mit der Bundesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ab 2024 mindestens 500.000 Wärmepumpen jährlich neu installiert werden können.
Die Unterzeichnenden, liest sich wie ein Lobbyverzeichnis:
Unterzeichnende
BMWK / BMWSB / BDEW / BDH / BDR Thermea Group B.V. / BEE / BFW / BIV Kälte / bne / Bosch Thermotechnik GmbH / BTGA / BuVEG / BWP / Daikin / dena / DGB / Dimplex / ebm- papst / FIW München / Fraunhofer Gesellschaft / GdW / Haus und Grund / IG Metall / Kermi GmbH / Max Weishaupt GmbH / Stiebel Eltron / Thermondo / Vaillant Deutschland GmbH / VDKF / VDPM / Viessmann / VKU / VZBV / Wolf GmbH / ZIA / ZVEI / ZVEH / ZVSHK
Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/A/absichtserklaerung-waermepumpen.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Und nein, die Unterzeichenden aus der Industrie werden in die Kalkulationen eventuelle Förderungen nicht einpreisen.
*netzdienlich betrieben = Stromrationierung.

Also wirklich, wo ist der Unterschied zu einer Bananenrepublik?


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23.05.2023 um 17:14
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:dass ab 2024 mindestens 500.000 Wärmepumpen jährlich neu installiert werden können.
Das wird noch interessant. Gestern bei Hart aber Fair hat eine Installateurmeisterin schon von Wartezeiten bis zu 6 Monaten gesprochen.
Das deckt sich auch mit Aussagen meiner Kollegen rsp. von Aussendienstlern diverser WP Hersteller.
Dazu der Fachkräftemangel. Wie soll diese Verpflichtung umgesetzt werden?
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:Also wirklich, wo ist der Unterschied zu einer Bananenrepublik?
Bananen musst Du pellen. Dem Bürger hierzulande zieht man aber indirekt wie beim Hasen das Fell über die Ohren.
Nur langsamer.


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23.05.2023 um 17:31
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Das wird noch interessant. Gestern bei Hart aber Fair hat eine Installateurmeisterin schon von Wartezeiten bis zu 6 Monaten gesprochen.
Das geht dann schon einmal schneller als bei einer Gasheizung:
Kriege ich als Verbraucher dieses Jahr überhaupt noch eine neue Gasheizung?
Das könnte unter Umständen schwierig werden: Die anhaltenden Lieferschwierigkeiten von Bauteilen betreffen auch diese Branche. Außerdem weiß Köllisch für die Pfalz: Die Wartezeit kann ein dreiviertel Jahr oder länger sein. Die Auftragsbücher der Betriebe seien voll, es fehle an Fachpersonal.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/faq-hohe-nachfrage-gasheizung-rlp-leere-lager-100.html
Wie gesagt, die Diskussion ist eigentlich für die Katz. Das einzige was interessant wäre, was kosten tatsächliche Alternativen und wie würden die ggf. finanziert. Komm jetzt keiner noch mit Kernfussion.


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23.05.2023 um 17:36
Zitat von AbahatschiAbahatschi schrieb:mit der Bundesregierung die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ab 2024 mindestens 500.000 Wärmepumpen jährlich neu installiert werden können.
Naja, es sollten auch 200000 oder mehr Wohnungen gebaut werden, das sind nicht die einzigen Vorgaben die gerissen werden - juckt das wen ?


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23.05.2023 um 17:38
Zitat von FölixFölix schrieb:Komm jetzt keiner noch mit Kernfussion.
Geothermie... aber das scheint ohne staatliche Gelder viel zu teuer.
Gut erforschtes Erdwärme-Potenzial in Deutschland
Auch André Einhard, Geschäftsführer beim Bundesverband Geothermie, sieht großes Potenzial, besonders in einigen Regionen. „Für tiefe und mitteltiefe Geothermie gibt es in Deutschland drei große, gut untersuchte Gebiete: das bayerische Molassebecken, den Oberrheingraben und das Norddeutsche Becken.“ Bohrungen nach Erdgas und Erdöl lieferten die Daten, die die Geothermie jetzt nutzen kann.

Die Norddeutsche Geothermietagung am Dienstag in Hannover soll dem Thema neue Impulse geben. Organisiert wird die Veranstaltung unter anderem von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Im Vorfeld sagte Inga Moeck, Professorin für Angewandte Geothermik und Geohydraulik an der Universität Göttingen: „Besonders die oberflächennahe Geothermie hat das Potenzial, für die Wärmewende schnell ausgebaut zu werden und den Anteil geothermischer Heizenergie bis 2030 zu vervierfachen.“
Quelle: https://www.focus.de/finanzen/bis-zu-50-prozent-der-haeuserwaerme-erdwaerme-kann-die-heizwende-retten-wenn-die-regierung-mitspielt_id_194566645.html


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23.05.2023 um 17:50
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Geothermie... aber das scheint ohne staatliche Gelder viel zu teuer.
Da ist man ja schon bei den geforderten 65%. Die rechnet sich auch ohne Förderung. In München längst Realität:
Mit der Geothermieanlage Freiham beheizen die SWM seit 2016 den Stadtteil Freiham sowie benachbarte Viertel im Münchner Westen. Hier wird heißes Wasser mit mehr als 90 °C aus über 2.500 Metern Tiefe nach oben gepumpt.
https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/m/muenchen-freiham-geothermieanlage.html (Archiv-Version vom 02.06.2023)



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