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Bündnis 90/Die Grünen

34.307 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Deutschland, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bündnis 90/Die Grünen

18.07.2026 um 23:05
Zitat von QuironQuiron schrieb:Welche hirnverbrannten Szenarien willst du eigentlich noch ausbrüten, um für deine geliebte Kernkraft in die Bresche zu springen. Aber Uran wird fröhlich weitergeliefert, ja?
Ach und hier wüsste ich gerne wie du darauf kommst, dass ich Fan der Kernkraft bin, auch in dem Zusammenhang, dass ich explizit auf Thorium als mögliche zukünftige Alternative hingewiesen habe, sogar mit Link, was China gerade baut.


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Bündnis 90/Die Grünen

18.07.2026 um 23:11
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Und bitte jetzt nichts vermischen, es war nur vom Importstrom die Rede nichts anderes und eine Glaskugel hat niemand. Es gibt Sabotageakte (s. Berlin letzten Winter, wenn auch im Kleinen) Verbundstörungen, geopolitische Ereignisse, Hacking und Ähnliches. Das heißt nicht, dass es jemals eintritt. Mein einziger Punkt war, auf so etwas sollte man vorbereitet sein. Und als Antwort kam „wir haben selbst genug Strom, wir importieren nur weil es billiger ist, lies meine Links" was aus genau den genannten Gründen eben nicht stimmt: Über die Jahresbilanz ja, in der kritischen Stunde ohne jeden Import nicht garantiert.
Als könnten Stromtrassen und Umspannwerke nicht angegriffen werden, wenn sie Kohlestrom oder Strom aus Gas und Kernkraft leiten.

Du malst dir hier ein Szenario zusammen, wo es am Ende völlig egal ist wie Deutschland seinen Strom herstellt.


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Bündnis 90/Die Grünen

18.07.2026 um 23:18
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Als könnten Stromtrassen und Umspannwerke nicht angegriffen werden, wenn sie Kohlestrom oder Strom aus Gas und Kernkraft leiten.

Du malst dir hier ein Szenario zusammen, wo es am Ende völlig egal ist wie Deutschland seinen Strom herstellt.
Es ging nicht um die Verwundbarkeit innerhalb Deutschlands, sondern um die Abhängigkeit von Lieferungen über die Grenze, und da ist der Unterschied nicht die Erzeugungsart, sondern die Frage, ob die Reserve im eigenen Land steht oder im Netz eines Nachbarn, der sie im selbst braucht, oder nicht geben kann aus den genannten Beispielgründen.


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18.07.2026 um 23:27
@Voussoir

Sollten unsere Nachbarn aus dem europäischen Sromhandel aussteigen weil ... haben wir in Europa ganz andere Probleme. Wenn es danach ginge, müssten wir unnötig Kraftwerke in Reserve haben, die wenn es gut läuft nie gebraucht werden und deinen Strompreis am Ende nur verdoppelt.


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18.07.2026 um 23:36
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Sollten unsere Nachbarn aus dem europäischen Sromhandel aussteigen
Wie kommst du ausgerechnet auf das Szenario? Nicht mal ich habe das benannt, weil ich es für unwahrscheinlich halte.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Sabotageakte (s. Berlin letzten Winter, wenn auch im Kleinen) Verbundstörungen, geopolitische Ereignisse, Hacking und Ähnliches
?


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18.07.2026 um 23:38
@Voussoir

Weil alles andere völlig unrealistisch ist.


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19.07.2026 um 04:01
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Und die Frage ist, wäre Deutschland vorbereitet alleine den gesamten Strom zu produzieren, und wenn nicht, welche Ursache hat es und wer war daran beteiligt. thats it.
wenn so manche Parteien sich nicht gegen den Ausbau der Erneuerbaren gestellt hätten, bzw. das was die Grünen gewollt hatten, blockiert hätten, hätten wir evtl mehr Windkraft und Solar.
Und damit verbunden wäre evtl. auch das Netz besser ausgebaut worden - DAS hatten ja auch so manche Parteien blockiert, wenn ich mich jetzt nicht irre.

Und wenn auch mehr an Speichermöglichkeiten geforscht und umgesetzt worden wäre, brauchte D vielleicht gar keinen Strom importieren weil er woanders billiger wäre
... weil dann vielleicht der eigene Strom billig genug wäre?
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Der kritische Fall ist die Dunkelflaute im Winter d.h. kein Wind, keine Sonne, hohe Last.
Wie gesagt, weshalb hat man sich denn nicht mehr für Speichermöglichkeiten stark gemacht,
Das frage ich auch in Richtung der Grünen. Es sei denn, die hatten dies getan, wurden aber blockiert? (keine rhetorische Frage, ich weiß es nicht).


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19.07.2026 um 04:14
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Das frage ich auch in Richtung der Grünen. Es sei denn, die hatten dies getan, wurden aber blockiert? (keine rhetorische Frage, ich weiß es nicht).
Auf jeden Fall war ihnen die Brisanz bewußt, weshalb es eine (leider unglückliche) Beteiligung bei Northvolt gab.


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19.07.2026 um 05:16
Zitat von hiddenhidden schrieb:Auf jeden Fall war ihnen die Brisanz bewußt, weshalb es eine (leider unglückliche) Beteiligung bei Northvolt gab.
😬 doppelt so unglücklich wie beim Maut Scheuer, auf dem man rumgehackt hat, wollten die Grünen nicht seinen Rücktritt?
Ich finde die Rücktrittsforderung zwar richtig, vermisse aber die gleiche Forderung bzw. kritische Betrachtung an Habeck (auch wenn er vorher versagt und sich aus dem Staub gemacht hat)


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 09:40
Achja, die rechten Heulsusen mal wieder! :lolcry:

Immer im Opfermodus, weil sie solche Schwächlinge sind und nicht in der Lage, ihre eigenen Fehler zu erkennen und berichtigen.


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19.07.2026 um 10:15
@Africanus
CDU/CSU sind rechts 😂😁


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 12:06
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wenn so manche Parteien sich nicht gegen den Ausbau der Erneuerbaren gestellt hätten, bzw. das was die Grünen gewollt hatten, blockiert hätten, hätten wir evtl mehr Windkraft und Solar.
Und damit verbunden wäre evtl. auch das Netz besser ausgebaut worden - DAS hatten ja auch so manche Parteien blockiert, wenn ich mich jetzt nicht irre.
Mehr Erneuerbare allein machen uns in der Dunkelflaute nicht import-unabhängig, denn wenn im Januar, der eher sonnenarm ist auch gleichzeitig kein Wind weht, liefert die zehnfache installierte Leistung genau das Zehnfache von fast nichts und das ist immer noch fast nichts. Man kann eine Flaute nicht mit mehr Anlagen wegzaubern, die alle gleichzeitig stillstehen.
Und das war von Anfang an mein einziger Punkt. Man kann eben auch nicht ganz Deutschland mit Windrädern zupflastern. Die haben Nachteile, kosten Fläche, Akzeptanz, und in der Herstellung selbst Energie und Rohstoffe ein Windrad fällt nicht kostenlos und auch nicht CO2 frei vom Himmel.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wenn auch mehr an Speichermöglichkeiten geforscht und umgesetzt worden wäre, brauchte D vielleicht gar keinen Strom importieren weil er woanders billiger wäre
... weil dann vielleicht der eigene Strom billig genug wäre?
Den Sommerüberschuss wie in einer gigantischen Powerbank in den Winter zu schieben, klingt nach einer logischen Lösung, aber wir haben gar keine Technologie für so riesige Saisonspeicher. Der einzige realistische Pfad für die saisonale Speicherung führt über eine Wasserstoffwirtschaft, die erst aufgebaut werden muss und selbst wenn auch erhebliche Effektivitätseinbußen d.h. nur einen niedrigen Wirkungsgrad am Ende hat.

Und deswegen wurde meiner Meinung der ideologisch aufgeblasene und radikale "alles sofort, koste es was es wolle"-Weg zu Recht ausgebremst. Nicht weil alle fossile Kraftwerke geil finden oder Atom-Fanboy ist und sich heimlich Lobbygeld abzwackt (das gibt es sicher auch) sondern weil wir Brückentechnologien genau für diesen nachhaltigen Umbau brauchen. Und genau so wird es ja auch gerade gemacht, nur halt ausgerechnet mit den dreckigsten Technologien weil wir uns selbst die Atomkraftwerke abgeschaltet haben, das ist die Kritik.
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Immer im Opfermodus, weil sie solche Schwächlinge sind und nicht in der Lage, ihre eigenen Fehler zu erkennen und berichtigen
Zweiter Rundumschlag in kurzer Folge, interessant. Auf mich wirkt das nicht wie jemand, dem das Thema am Herzen liegt, sondern wie jemand, der einen Gegner sucht. Inhaltliche Kritik hat normalerweise einen anderen Ton.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:CDU/CSU sind rechts
-->
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Man ist automatisch immer der/die Gute und die anderen nicht.
Es bestätigt sich halt einfach auf jeder einzelnen Threadseite.


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 13:23
@Voussoir
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Inhaltliche Kritik hat normalerweise einen anderen Ton.
Inhaltliche Kritik beinhaltet eben vor allem, dass man keine Lügen ("Die Grünen wollen Kurzstreckenflüge verbieten") verbreitet und dann sich herauszuschwurbeln versucht, wenn diese Lüge berechtigterweise von anderen als das bezeichnet wird was es ist - eine Lüge. Sich dann hinzustellen, herumzuflennen und sich als Opfer dieser bösen anderen im Thread zu fragen, ist eben genau das Verhalten, das man von Rechten erwartet.

Und nur ein kleiner Hinweis: Ich habe sehr wohl eine inhaltliche Kritik geleistet, indem ich mit Zitaten nachgewiesen habe, das es sich bei der angesprochenen Aussage um eine Lüge handelt!

Solltest Du also noch einmal mir gegenüber behaupten, ich würde keine inhaltliche Kritik üben, muss ich wohl entsprechende Zwangsmaßnahmen ergreifen müssen. Übrigens: Das fett Markierte entspricht exakt der Definition eines Verbots. ;)


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 13:54
Zitat von AfricanusAfricanus schrieb:Solltest Du also noch einmal mir gegenüber behaupten, ich würde keine inhaltliche Kritik üben, muss ich wohl entsprechende Zwangsmaßnahmen ergreifen müssen.
Kurzstreckenflüge waren nicht mein Thema. Es ging um Stromerzeugung. Möchtest du näher ausführen, was nach der Drohung als weitere Eskalationen für Zwangsmaßnahmen deinerseits folgen?


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 14:03
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Kein Strommangel in Deutschland? Technisch richtig aber nur, weil wir massiv importieren.
Nein, Deutschland könnte seinen benötigten Strom jederzeit selbst produzieren.
Kann Deutschland sich noch selbst mit Strom versorgen?
Ja. Die Rechnung ist einfach: Die benötigte Leistung, die Deutschland braucht, um sicher über die Runden zu kommen, liegt je nach Tages- und Nachtzeit zwischen 40 und 65 Gigawatt. Alleine die sogenannte „gesicherte Kraftwerksleistung“, also die Summe der Stromerzeugung ohne die fluktuierenden erneuerbaren Quellen, liegt bei 90 Gigawatt. Solar- und Windstrom kommen dann noch obendrauf.
Quelle: https://www.focus.de/earth/analyse/die-verblueffende-deutsche-strombilanz-nach-dem-atomausstieg_id_198178661.html

Voraussetzung dafür is natürlich, dass Deutschland ausreichend fossile Energieträger importieren kann, aber das war schon so, bevor es die Grünen überhaupt gab und hat sich seither eher verbessert.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Deutschland importiert also genau das, was es selbst abgeschaltet hat, und genau das meine ich wenn ich sage, das hier war reine Absichtspolitik ohne Horizont.
Und das Drosseln der Reaktoren betrifft übrigens nur einen kleinen Teil der Flotte und ist vorübergehend.
Frankreich war auch schon auf deutsche Stromimporte angewiesen, als viele von deren AKW ausgefallen sind.
Die deutschen AKW wurden übrigens nich von den Grünen abgeschaltet, sondern auf Beschluss des Bundestages unter Schwarz Gelb.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Genau da wo wir abhängig sind, s. Russland mit Gas und jetzt Frankreich usw. mit Strom.
Von russischem Gas sind wir offensichtlich nich abhängig gewesen, denn sonst wäre ja die Gasversorgung zusammengebrochen, als Russland den Gashahn zugedreht hat. Das is allerdings nich passiert, auch dank Robert Habeck.
Von französischem Strom waren wir noch nie abhängig, auch wenn wir schon immer welchen importieren.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Wie gesagt, weshalb hat man sich denn nicht mehr für Speichermöglichkeiten stark gemacht,
Um etwas zu speichern muss erstmal irgendwas übrig bleiben, was man speichern kann. Bis vor kurzem hatten wir aber kaum was übrig und inzwischen könnten ja reichlich Speicher gebaut werden, sogar komplett privat finanziert, aber die meisten werden gar nich genehmigt.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Der einzige realistische Pfad für die saisonale Speicherung führt über eine Wasserstoffwirtschaft, die erst aufgebaut werden muss und selbst wenn auch erhebliche Effektivitätseinbußen d.h. nur einen niedrigen Wirkungsgrad am Ende hat.
So is es. Allerdings brauchen wir Saisonspeicher auch erst dann, wenn im Sommer keine fossilen Energieträger mehr verstromt werden, was derzeit noch nich der Fall is.

kuno


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19.07.2026 um 14:42
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Nein, Deutschland könnte seinen benötigten Strom jederzeit selbst produzieren.
Wie gesagt dort steht nicht dass mein Vorsorge-Argument bei Dunkelflaute falsch ist. Der Artikel zeigt nur auf etwas, das ich nie bestritten habe, dass die Jahresbilanz stimmt.
Und die Rechnung ist möglicherweise 3 Jahre nach dem Erscheinen des Artikels mitlerweile auch eine andere.

Grundsätzlich stellt sich auch die Frage wie die Realität aussähe wenn alle unsere Nachbarn den gleichen Weg mit den Erneuerbaren gegangen wäre und ihre Atomkraftwerke abgeschaltet hätten.


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19.07.2026 um 15:39
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wie gesagt dort steht nicht dass mein Vorsorge-Argument bei Dunkelflaute falsch ist.
Doch, genau das steht dort:
Die benötigte Leistung, die Deutschland braucht, um sicher über die Runden zu kommen, liegt je nach Tages- und Nachtzeit zwischen 40 und 65 Gigawatt. Alleine die sogenannte „gesicherte Kraftwerksleistung“, also die Summe der Stromerzeugung ohne die fluktuierenden erneuerbaren Quellen, liegt bei 90 Gigawatt
Wenn die maximale Last bei 65GW liegt und 90GW ohne Wind und PV zur Verfügung stehen, dann is da sogar noch ein Drittel Reserve oben drauf.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Und die Rechnung ist möglicherweise 3 Jahre nach dem Erscheinen des Artikels mitlerweile auch eine andere.
In 2025 liegt die installierte Kraftwerksleistung bei gut 83GW, ohne Wind und Sonne. Die Wahrscheinlichkeit, dass Wind und Sonne gar keinen Beitrag leisten, is allerdings quasi Null.
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Grundsätzlich stellt sich auch die Frage wie die Realität aussähe wenn alle unsere Nachbarn den gleichen Weg mit den Erneuerbaren gegangen wäre und ihre Atomkraftwerke abgeschaltet hätten.
Welche Rolle sollte das spielen? Die sind ja auch alle nich blöd und die stellen sich (ebenso wie Deutschland) so auf, dass die ihre Last bedienen können. Kein Land wird sich einzig darauf verlassen, dass ihre Nachbarn schon was liefern werden.

kuno


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19.07.2026 um 16:05
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Doch, genau das steht dort:
Die benötigte Leistung, die Deutschland braucht, um sicher über die Runden zu kommen, liegt je nach Tages- und Nachtzeit zwischen 40 und 65 Gigawatt. Alleine die sogenannte „gesicherte Kraftwerksleistung“, also die Summe der Stromerzeugung ohne die fluktuierenden erneuerbaren Quellen, liegt bei 90 Gigawatt
Die 90 GW sind die Summe der jederzeit steuerbaren Kraftwerksleistung auf dem Papier. Okay, genug im Normalfall, geschenkt. Aber für Versorgungssicherheit zählt eben nicht der Durchschnitt, sondern die schlechteste Stunde.
Und für die ist das ein dünner Puffer. "Installiert" ist nicht "abrufbar": Wartung, Ausfälle, Brennstoffgrenzen, Sabotage, Geopolitik all das kann dazwischengrätschen. Genau darum ging es mir.

Und um es nochmal klarzustellen, ich lasse das Argument durchaus gelten und vertraue darauf, dass Netzbetreiber und Bundesnetzagentur das im Griff haben und mit Puffer und Import geplant wird. Nur sollte man dann auch ehrlich benennen, warum dieser ganze Aufwand überhaupt nötig ist und das war eigentlich die ganze Zeit der Kern meiner Kritik. Reserven vorhalten, Import fest einplanen, für zweistellige Milliarden neue Gaskraftwerke bauen, Das ist kein Selbstläufer, sondern aktive Kompensation. Und ein Teil davon geht eben auf die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke zurück, die vorher genau in diese gesicherte Leistung eingezahlt haben.

Mir ist auch klar, dass das keine exklusive Schuldfrage der Grünen ist, sondern war exemplarisch von mir als Auswirkung einer reinen Absichtspolitik beschrieben, die im Kern sinnvoll ist und die ich rein moralisch auch befürworte, die aber an Grenzen stößt, sobald eine Variable rumzickt (siehe die Beispiele oben) und/oder etwas Unvorhergesehenes passiert. Genau da würde sich entscheiden ob das System robust ist, nicht im Normalbetrieb, sondern im Ausnahmefall.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Welche Rolle sollte das spielen? Die sind ja auch alle nich blöd und die stellen sich (ebenso wie Deutschland) so auf, dass die ihre Last bedienen können. Kein Land wird sich einzig darauf verlassen, dass ihre Nachbarn schon was liefern werden.
Naja, man wird es jetzt nicht mehr nachstellen können, aber die spannende Frage wäre eben schon gewesen, was wäre, wenn nach Fukushima alle in eben in guter Absicht gesagt hätten "Atomkraft sofort beenden!!" und direkt alle in die Abschaltung gegangen wären.
Dann hätte niemand mehr den anderen aushelfen können, weil jeder gleichzeitig dieselbe Lücke gehabt hätte. Genau das meinte ich mit Verlass auf Import, er funktioniert nur weil eben nicht alle ausgestiegen sind und genau das war das unser Sicherheitsnetz in Deutschland.


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Bündnis 90/Die Grünen

19.07.2026 um 17:02
@Voussoir
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Kurzstreckenflüge waren nicht mein Thema.
Es war das Thema, das ich hier mit @ApexOne diskutiert habe und dabei dessen Lüge (mit konkreten Zitaten!) offengelegt habe!


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19.07.2026 um 17:06
@Africanus
Die Baerbock wollte Kurzstrecken Flüge verbieten, tschuligom "abschaffen".
Grünes Zeug wie immer - die PolitikerInnen labern Scheisse, danach wird es einem erklärt...bewältigt Euer Trauma als Verbotspartei und kommt wieder runter.


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