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Bündnis 90/Die Grünen
um 11:30Unfassbar? Ja, für jemanden aus Dominanzhausen vielleicht. Es geht hier doch nicht um einen "Artenschutz" für Frauen oder darum, dass man Politikerinnen nicht kritisieren darf. Kritik an Inhalten und politischem Handeln ist legitim. Wenn eine international anerkannte Spitzenpolitikerin und Diplomatin bei einer Berufung an eine Elite-Uni wie die Columbia jedoch sofort auf ihre Optik, ihre Versprecher oder ein bloßes Netzwerk reduziert wird, ist das auf jeden Fall keine Kritik mehr. Es bedient genau die alten Muster, die Frauen intellektuelle Eigenleistung und Kompetenz absprechen. Und das Sichtbarmachen dieser doppelten Standards hat nichts mit Misandrie zu tun, sondern mit dem Aufzeigen von strukturellen Vorurteilen.zaeld schrieb:Tokorode habe ich sie noch nicht einmal kritisiert, sondern lediglich eine Möglichkeit genannt, was die Beweggründe gewesen sein könnten, sie anzustellen. Otroligt dass daraus gleich ein Mysogynie-Vorwurf wird.
Zu behaupten, eine Spitzenuniversität stelle eine der bekanntesten Diplomatinnen Europas nur wegen ihres Netzwerks ein, spricht ihr die intellektuelle Eigenleistung ab. Und bei so einer renommierten Uni ist man auch nicht auf Hohlköppe aus. Du sprichst demnach auch der Uni fragwürdige Beweggründe zu.






