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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

19.630 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Grüne ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

gestern um 15:41
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Wenn du da mal nicht irrst. Wenn ich meine Ansichten mit 16 und heut Vergleich bin ich froh dass ich damals nicht wählen durfte.
@6.PzGren391

Da kann ich Dir nur zustimmen. Ich hätte mit 16 je nach gerade vergötterter Dame vielleicht sogar die Grünen gewählt. Ja ich war ein geistiger Spätentwickler.

So ist.mir die Blamage und Deutschland eine grünere Regierung erspart geblieben.


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gestern um 15:44
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Ich bin ja für vieles offen. Aber schon Erwachsene entscheiden sehr irrational und bei Kindern ist das denken an mögliche Konsequenzen noch weit weniger ausgeprägt.
@kleinundgrün

Ich meine jenseits von Comedy die Idee dass Eltern für ihre Sprösslinge eine Stimme hätten.

Aber es gibt eben ganz viele Details die dauerhaft dagegen sprechen unter anderem die Prozesslawine bei geteiltem Sorgerecht. Wir wollen ja auch bestimmt nicht mit halben Stimmen anfangen, oder Wahlen durch Positive Nachwahlvaterschaftstests anfechten lassen.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

gestern um 15:46
@sacredheart
Also ein Vertretungswahlrecht durch Erziehungsberechtige halte ich ebenso für absurd. Das ist weder ein faires Wahlsystem - gang abgesehen von den Problematiken, die Du benannt hast.


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gestern um 15:53
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:Ich denke, die Verengung auf Lebenslaufproblematiken ist zu technisch gesehen. Es ist wohl vielmehr so, dass Leute außerhalb der kerngrünen Blase Frau Baerbock einfach nicht für geeignet erachten, das Amt des Bundeskanzlers auszufüllen. Das hat auch nichts irgendwie mit dem Geschlecht zu tun, man stelle sich vor, die Union hätte Philipp Amthor als Kanzlerkandidat aufgestellt.

Es war definitiv ein großer Fehler und es ist wirklich jammerschade, dass die Grünen sich hier offensichtlich selbst um den großen Sieg gebracht haben. Mit Habeck wären sie möglicherweise ganz weit vorne gelandet, v. a. deshalb, weil die Union dann evtl. Söder aufgestellt hätte, mit dem es auf den letzten Metern möglicherweise Probleme gegeben hätte, da CDUler einfach mal nicht so wild darauf sind, einen von der CSU bedingungslos zu unterstützen. Strike für Habeck.

So aber wie es nun ist, taumelt eine überforderte Kandidatin der Grünen stammelnd gegen eine alte Diesellok der Union an, die zwar nicht besonders attraktiv und etwas klapprig ist, aber beständig, wenn auch etwas langsam ins Ziel fährt. Vorher hatten wir Mutti und Laschet versteht es vorzüglich, den Papi zu machen. Er holt bestimmt keine 40 Prozent, aber 28 Prozent reichen ihm zum Kanzler.

Aus Fehlern lernt man, heißt es so schön. Ob dies für die Politikerkaste auch gilt, bezweifle ich des öfteren. Aber was könnten die Grünen, mal rein theoretisch, lernen, wenn ihnen nun, wie abzusehen, der große Wurf, zu dem sie hoffnungsvoll angesetzt haben, nicht gelingen wird? Etwa, dass man, will man das machtvollste Amt im Staat erringen, den Leuten eine*n Kandidat*in (damit die das auch verstehen!) präsentieren muss, die oder der in der Lage ist, auch Leute jenseits der eigenen Blase abzuholen. Das macht die SPD z. B. immer ganz gut vor; Scholz streichelt sicherlich nicht gerade die linke Seele dieser Partei, als KK ist er aber ziemlich hilfreich. Mit Frau Esken oder Norbert Wieauchimmer, das weiß die SPD, wäre selbst die rote Neuauflage des Projekts 18 sehr hoch gegriffen. Kurzum, Baerbock ist die Kandidatin für die Partei, Habeck wäre der Kandidat der Partei für das Volk – auch ohne Völkerrecht, dafür aber mit einem gewissen Maß an Stallgeruch ;)

Es ist halt immer das gleiche Drama. Erfolgsbesoffenheit kann eben zu massivem Realitätsverlust führen. Die Grünen glaubten offenbar, sie könnten nur noch gewinnen, egal, wen sie da ins Rennen schicken, dabei kommt es sehr wohl auch auf den Kandidaten an. Die Leute, darunter auch meine Wenigkeit, haben halt Habeck erwartet, stattdessen kam Baerbock. Ich habe erstmal gedacht, das meinen die doch wohl nicht ernst...

Dabei wäre eine Kanzlerin Baerbock ja auch keineswegs ein Ding der Unmöglichkeit, aber eben nicht jetzt, sie ist ja auch noch jung. Man stelle sich vor, die Grünen wären nicht nur Everybody's Darling, sondern dazu auch noch intelligent, geschickt und clever. Sie hätten es so gemacht: Habeck Kanzlerkandidat, der hätte gewonnen, Baerbock prominent als Ministerin positioniert, sie kontinuierlich aufgebaut. Nun sagt keiner mehr, sie habe ja keine Qualifikationen. Und nach der Legislatur hätte Habeck die Merkel gemacht, wäre nicht mehr angetreten und Baerbock diesmal den Vortritt gelassen, nur halt vier Jahre später. Damit hätten sie den Leuten, die nicht gendern wollen, ihre grüne Quotenideologie reingedrückt, ohne dass die das je gemerkt hätten. Tragisch dabei ist, dass sie Baerbock jetzt mit der verfrühten Kandidatur möglicherweise verbrannt haben.
Sehr schöner Beitrag, zu wenig gewürdigt.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Ich bin mir auch nicht sicher, ob das nach dem einmaligen Hurra-Effekt durch den Zustrom politisierter FFF-Anhänger langfristig für die Partei der "Ich habe abgetrieben"-Katzenmuttis die dann mit Ende Ende 30 noch maximal das eine Hochrisikokind über die biologische Ziellinie retten langfristig ein gutes Geschäft wäre - nebenher vögeln dann irgendwelche erzkonservativen Antikondom-Katholiken, Freikirchen-Anhänger oder radikale Muslime sie in die Irrelevanz und gehen mit 6-7 Stimmen, natürlich alle vom Familienpatriarchen, der auch gleich noch für die Mutti stimmt, an die Urne. Es ist auch keineswegs ausgemacht, dass alle Kinder dann brav grün wählen.
Trotz unterschiedlicher Meinung mag ich Deine Beiträge, der jedoch war unterirdisch.


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gestern um 16:32
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Hoffentlich kommt es den Verbrauchern dann auf anderem Wege wieder zugute, wie es die Grünen versprechen?
Ist doch aber dann eigentlich nur eine Nullrechnung oder?
Das ist vor allem allein deshalb schon eine NULLrechnung, weil die ganze Welt da mit spielen müsste. Oder wie sind die CO2-Tonnenpreise in den großen Erzeugerstaaten wie USA, China, Indien, Indonesien? Dort wo massenhaft Kohlekraftwerke gebaut werden.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Könnte wirklich zum Problem werden. Insbesondere natürlich Leute aus der schwarzen Mitte für sich zu gewinnen. Aber auch nicht die gesamte Rote Mitte könnten sie damit begeistern.
Aber die Antifa. Ist das nix?
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Genau so ist es laut ihrer Abschlussurkunde bei Baerbock gelaufen. Sie hat die LSE vermutlich nie von innen gesehen, musste nicht deren strenge Aufnahmekriterien erfüllen (die University of London dagegen nimmt so gut wie jeden) und hat einen Abschluss von der University of London. Punkt. Daraus einen LLM von der LSE zu machen, ist schlicht und einfach Hochstapelei.
Danke, dass das endlich mal jemand aufgedröselt hat. 👍

Lesetipp an alle:

Beitrag von VanDusen (Seite 979)


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gestern um 16:42
Zitat von McMurdoMcMurdo schrieb:Offensichtlich orientierten die sich an der FDP. Du kannst zwar weiterhin glauben das sich die CDU der Klimakatastrophe entziehen kann aber da muss ich dich enttäuschen.
Das ist nur eine Stimme in der Union, hier Ralph Brinkhaus, eine andere hatte ich dir schon weiter oben mitgeteilt, trotzdem nochmal:
Auch Bundesverkehrsminister Scheuer ist gegen eine Verteuerung. Er hält die Forderung der Grünen nach höheren Spritpreisen für "besorgniserregend". "Es geht nicht, dass die Preise immer weiter nach oben gehen", sagte Scheuer. Mobilität sei "auch ein sozialer Aspekt".
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/benzinpreise-debatte-101.html


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gestern um 18:19
Die hier angesprochene Frage der Senkung des Wahlalters ist kompliziert und sollte dementsprechend kontrovers diskutiert werden. Einerseits sehe ich schon das Problem der fehlenden eigenen Lebenserfahrung, entsprechender eigener Urteilsfähigkeit und der noch stark ausgeprägten Abhängigkeit vom direkten sozialen Umfeld, d. h. Familie, Schule, Peer Group, einer gewissen hohen Beeinflussbarkeit Jugendlicher. Ein 16-Jähriger wählt möglicherweise das, was einer wählt, den er cool findet, was durchaus altersgemäß wäre.

Wenn ich da an mich selbst in dem Alter denke, würde ich mich durchaus der Feststellung, ich bin ganz froh darüber, dass ich damals noch nicht wählen durfte, anschließen. Meine heutigen Beurteilungen der politischen Lage entwickelten sich eigenständig erst so im Laufe meiner 20er, möglicherweise bis 30 und ich denke nicht, dass ich da ein totaler Spätentwickler war, ich habe mich eigentlich, auch aufgrund der Debatten im familiären Rahmen, schon recht früh für Politik interessiert.

Andererseits gibt es sehr wohl berechtigte Argumente dafür, die Position der jüngeren Generation gegenüber der Übermacht der Älteren zu stärken. Schließlich ist die Jugend eben viel zukunftsrelevanter. Ob dabei eine Herabsenkung des Wahlalters etwa auf 16 Jahre hilfreich ist, ist halt eher fraglich, denn die Gruppe der 16- und 17-Jährigen ist nun mal nicht übermäßig groß, so dass das irgendetwas ausmachen würde.

Aber warum nicht das Wahlalter bei 18 Jahren belassen, dafür aber beispielsweise den 18- bis 35-jährigen Wählern eine Stimme mehr geben? Statt zwei, drei Stimmen; dies hätte sicherlich sehr viel mehr einen Effekt und wäre aufgrund der höheren Zukunftsrelevanz dieser Gruppe mE durchaus zu rechtfertigen. Die Parteien würden die jungen Wähler viel mehr "entdecken", da sie von denen ja drei Stimmen bekommen können.


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gestern um 18:38
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:Die Parteien würden die jungen Wähler viel mehr "entdecken", da sie von denen ja drei Stimmen bekommen können.
und ein 95jaehriger Mensch bekommt dann wohl nur noch ne viertel stimme?
Ich glaube, mann nennt deinen Vorschlag Diskriminierung auf Grund Alters. Nicht ganz grungesetzkonform, dein Vorschlag.


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gestern um 19:22
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:Aber warum nicht das Wahlalter bei 18 Jahren belassen, dafür aber beispielsweise den 18- bis 35-jährigen Wählern eine Stimme mehr geben? Statt zwei, drei Stimmen; dies hätte sicherlich sehr viel mehr einen Effekt und wäre aufgrund der höheren Zukunftsrelevanz dieser Gruppe mE durchaus zu rechtfertigen. Die Parteien würden die jungen Wähler viel mehr "entdecken", da sie von denen ja drei Stimmen bekommen können
Gar keine schlechte Idee.

Übrigens zur Indoktrination nochmal: Glaubt ihr die 18 bis 25-Jährigen Wahlberechtigten sind deutlich gefestigter und weniger durch äußere oder innere Einflüsse beeinflusst wie die 16- und 17-Jährigen? Oder überhaupt
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:und ein 95jaehriger Mensch bekommt dann wohl nur noch ne viertel stimme?
Ich glaube, mann nennt deinen Vorschlag Diskriminierung auf Grund Alters. Nicht ganz grungesetzkonform, dein Vorschlag.
Streng genommen taucht das Alter nicht mal unter Art 3 GG Abs 3 auf.
Es wird ja auch schon jetzt aus Gründen des Alters benachteiligt und bevorzugt und somit ungleich behandelt - vollkommen nachvollziehbar aber.

Ich denke es eher wie der Klassiker, dass man diese Ungleichbehandlung nachvollziehbar
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:durchaus zu rechtfertigen
könnte.

Es wäre keine Diskriminierung, wenn die Bevorzugung der 18- 35-jährigen und somit die Ungleichbehandlung auf einem nachvollziehbaren Grund beruhen würde.


Aber ganz ehrlich glaube ich, dass sich das niemand trauen würde. Hätte tatsächlich einen bitteren Beigeschmack oder als würde man alle 95-Jährigen+ quasi schon in der Kiste sehen oder ihm überhaupt nichts mehr gönnen. Das könnte sogar als menschunwürdig aufgefasst werden.

Von daher dürfte bei den Älteren wenn überhaupt gar nichts abgezogen werden. Wie alle anderen sollten sie wenn ihre zwei Stimmen behalten und nur die Gruppe der 18- 35-Jährigen bekäme ihre Drittstimme.


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gestern um 19:33
@rhapsody3004
Du möchtest also 16 Jährige gern an der Wahlurne sehen? Und du glaubst wirklich, dass der Wunsch einiger Politiker danach, begründet ist in ihrer Hingabe zu Teenagern? LOL. Das ist lediglich der Wunsch derer, denen die Wähler weglaufen. 16 jährige kann man noch so schön manipulieren. Da reicht oftmals das Foto von einem ausgesetzten Haustier und sie werden Mitglied bei PETA . Ein gerupftes Huhn gesehen und meine Nichte (16) verweigert seit zwei Jahren alles was mal gelebt hat und würde am liebsten jetzt das Haus in eine Tierfarm umwandeln. Und ihr derzeitiger Freund ist ihre große Liebe und sie werden " für immer" zusammenbleiben und sich, bis sie uralt sind, nie streiten.
Einen Jugendlichen kann man auch gut überreden und ihm die Ideen des demokratischen Sozialismus schmackhaft machen.
Die blockieren auch gerne mal unbedarft eine Waldrodung und laufen gerne Freitags auf Demos mit. Da reicht eine Gallionsfigur wie Greta und schon ist Schule egal.
Ihren Eltern erklären sie gerne mal, was sie für bourgeoise konservative Umweltzerstörer seien.
Klar, daß man so etwas gerne in seine Kolonne aufnehmen möchte. Aus denen können die Altparteien dann gleich ihre Jungen Nachwuchspoliiker rekrutieren. Die Nachrücker für die Neubauers oder andere. Aber bitte mit gymnasialen Hintergrund.
Es ist nur seltsam, dass das Strafrecht in Deutschland als auch diverse Psychiatrische Gutachter von Minderjährigen Straftätern die ganze Sache mit den U 18 jährigen anders bewerten. Da wird dann zwecks Strafmilderung immer von geistiger Unreife usw gesprochen. Das gleiche bei der Bewertung von sexuellen Handlungen zwuschen Erwachsenen und Minderjährigen. Eheschließung (bis auf Ausnahmen). Vertragsabschlüsse, Führerschein.
All das hat einen Grund und das ist auch gut so. Mit 16 kann man bestenfalls zwischen gut und böse, legal oder illegal unterscheiden. Aber die Tragweite der eigenen Handlung und ihre Wirkung auf den Rest des Lebens kann man nicht annähernd einschätzen.
Das ist alles richtig so, wie es bisher geregelt ist. Nur damit irgendeine Partei sich neue Wähler rekrutiert die 16 jährigen auf einmal zu hofieren?
Es ist schon seltsam, wie unterschiedlich man ein und dieselbe Generation beachtet und betrachtet. Geht es um Wahlen, dann sind sie auf einmal gaaaanz wichtig für unsere Gesellschaft. In der Pandemie waren sie die vergessenen Kinder. Die nur beachtet wurden und gescholten wurden, wenn sie im lockdown Regeln gebrochen haben.
Eine Politik, die es bis heute nicht fertig gebracht hat , die Rechte von Kindern eindeutig fest und klar im Grundgesetz zu verankern, die will sich auf einmal um die großen Kinder sorgen und ihnen ein Recht gewähren. Die große Koalition konnte sich vor ein paar Tagen wieder mal nicht auf eine gemeinsame Formulierung für die Rechte von Kindern in der Verfassung einigen.
Wieder wurden die Rechte von Kindern missachtet. Daher völlig überflüssig hier für so ein Ego Ding wie Wahlrecht für Halbwüchsige zu fabulieren .
Nur weil sie rein physisch bereits alles können, können sie eben nicht alles.


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gestern um 19:43
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Du möchtest also 16 Jährige gern an der Wahlurne sehen? Und du glaubst wirklich, dass der Wunsch einiger Politiker danach, begründet ist in ihrer Hingabe zu Teenagern? LOL.
Nein, das glaube ich nicht. Im Gegenteil, die werden meist nicht für voll genommen, wie man hier im Thread von Nichtpolitikern ja schon fleißig lesen kann.

Ja, ein Mindestwahlalter von 16 Jahren könnte ich mir vorstellen. Gerade wegen obigem Punkt. Und unterschätzt diese Gruppe mal nicht.
Ist jetzt allerdings kein Punkt aus dem Wahlprogramm, wofür ich extra auf die Straße gehen würde.


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gestern um 19:45
Was für eine Vorstellung - FFF Schulschwäntzer wählen die Grünen.

Schon mal durch den Kopf gegangen dass dann die eigenen Eltern weniger Geld haben werden? :D
Diese Lektion bräuchten sie wirklich, lasst die wählen.


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gestern um 19:49
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Was für eine Vorstellung - FFF Schulschwäntzer wählen die Grünen.

Schon mal durch den Kopf gegangen dass dann die eigenen Eltern weniger Geld haben werden? :D
Diese Lektion bräuchten sie wirklich, lasst die wählen.
Ich glaube auch die FDP, auch wenn es mich nicht freuen würde, würde so einige neue junge Stimmen holen können, würde das Mindestwahlalter auf 16 Jahre herabgesetzt werden.


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gestern um 19:52
@rhapsody3004
Und das mit der FDP in diesem Thread sagt uns jetzt was? Nichts.
Die Absicht der Grünen Unterstützer ist in diesem Fall ganz klar.


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gestern um 20:02
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Und das mit der FDP in diesem Thread sagt uns jetzt was? Nichts.
Dass sehr wahrscheinlich nicht alle Jugendlichen deiner anscheinenden Befürchtung nach gehorsam und indoktriniert den Grünen die Bude einrennen würden.

Natürlich würden die Grünen von einem Mindestwahlalter von 16 Jahren profitieren, aber sicherlich auch andere Parteien und garantiert auch nicht immer nur deswegen, weil all die neuen jungen Wähler und Wählerinnen noch zu blöd und naiv oder von anderen Mächten indoktriniert worden sind.


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gestern um 20:03
Der CO2-Antrag von Blasel und der FFF-Crew ist schonmal abgeschmettert (Quelle: tagesschau live)...


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gestern um 20:08
@rhapsody3004
Wie kann man 16 jährige unterschätzen? Soweit wie bekannt, war jeder einzelne von uns mal 16. Und ich bin mir sicher, wir haben uns alle mit 16 für den Nabel der Welt gehalten. Wir wussten mit Sicherheit alles besser oder vieles und unsere Vorstellungen von Zukunft und unserer eigenen Bedeutung waren mit Sicherheit groß und jeder hat sich unverstanden gefühlt.
Nur so kommt Bewegung in den Laden, der sich Gesellschaft nennt. Am Ende sehen wir ja alle, was von unseren Big Dreams noch so übrig bleibt mit Ü30.
Ich denke, diese Altersgruppe hat ungezählte Möglichkeiten der Teilhabe an politischer Meinungsbildung. Siehe zB FFF Bewegung, in den Schulen usw. Wenn ich sehe wie großartig streckenweise schon Schülermitbestimmung funktioniert. Es sind heute die großen Kinder die ihren Eltern Druck machen etwas zu ändern.
In einem stimme ich dir zu. Gäbe man ihnen das Recht zu wählen, würde man sie im gesellschaftlichen Kontext mit Sicherheit nie mehr vernachlässigen dürfen. Man würde sie umgarnen, denn sie dürften Forderungen stellen an die Politik.
Wenn ich mir vorstelle während der Pandemie hätten Schüler ein Mitspracherecht gehabt, da wäre sicher einiges anders gelaufen.
Nur eben vermute ich, bei einer so grundlegenden Änderung vom Wahlrecht, dass es weitreichende Folgen hätte. Wer wählen darf, müsste theoretisch auch das Recht bekommen, eine Partei gründen zu dürfen, oder sich als Kandidat zu Wahlen aufstellen zu lassen. Nun stell dir eine/en 16 jährige/en vor, der mit Diäten ausgestattet am Rednerpult fordert, bitte sofort die deutsche Wohnen enteignen.( so erwas lag heute bei meinem Zeitungshändler aus und ein Jugendlicher hat spontan unterschrieben)


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gestern um 20:12
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Wer wählen darf, müsste theoretisch auch das Recht bekommen, eine Partei gründen zu dürfen, oder sich als Kandidat zu Wahlen aufstellen zu lassen.
und seine/ihre eigenen Rechnungen begleichen und der Vollständigkeit auch für durch ihn/ihr erlittenes Unrecht voll haftbar zu machen.
Die teuren Kinderpsychologen und Betreuer und Jugendhilfe, Streetworker, Sozialarbeiter und wie sie sich alle nennen, wären nicht mehr von Nöten.

Die Konsequenz daraus zu ziehen ist eben alles.


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gestern um 20:23
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Wie kann man 16 jährige unterschätzen? Soweit wie bekannt, war jeder einzelne von uns mal 16. Und ich bin mir sicher, wir haben uns alle mit 16 für den Nabel der Welt gehalten. Wir wussten mit Sicherheit alles besser oder vieles und unsere Vorstellungen von Zukunft und unserer eigenen Bedeutung waren mit Sicherheit groß und jeder hat sich unverstanden gefühlt
Na ja eigentlich sind sie ja auch der Nabel der Welt oder besser gesagt zumindest unsere Zukunft und noch dazu haben sie noch mehr Lebensjahre vor sich und noch am meisten zu bestehen, das Leben zu bestehen.

Nicht alle Vorstellungen von 16- und 17-Jährigen sind unrealistische und naive Luftschlösser. Ebensowenig sind die nicht alle unentschlossen oder jederzeit schwankend, heute Hü morgen Hott.
Viele haben bestimmt auch in dem Alter schon feste (eigene) Meinungen, feste persönliche Ziele und feste realistische Vorstellungen von unserem Land und der Welt.

Klar, es gibt solche und solche. Aber ist das nicht auch in der Gruppe der 18 bis 25-Jährigen so, dass es solche und solche gibt? Oder darüberhinaus in jeder Altersgruppe?

Auch viele Erwachsene gehören bestimmt nicht unbedingt an die Wahlurne.

Ich halte viele Jugendliche auch für gebildeter und intelligenter als so manche Erwachsene. Können manches besser überschauen, einschätzen, unterscheiden etc. Die haben auch noch richtiges Interesse im Gegensatz zu so manchen Erwachsenen.


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Grüne für einen normalen Menschen noch wählbar?

gestern um 20:33
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Nicht alle Vorstellungen von 16- und 17-Jährigen sind unrealistische und naive Luftschlösser. Ebensowenig sind die nicht alle unentschlossen oder jederzeit schwankend, heute Hü morgen Hott.
Ja...diese Argumentation #alle #nicht alle...und doch alle gut bis auf ein paar.
So, Wahlrecht ab 16? Ok. Dann auch Erwachsenen Strafrecht ab 16.


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