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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

01.07.2019 um 23:58
@abberline
Wobei man 1985 nicht mehr auf 2019 und das heutige Zeitalter so wirklich bzw. ganz übertragen kann. Die Benutzung des Wortes "Kanaken" seitens eines deutschen Spitzenpolitikers wäre bzw. ist heute mehr oder weniger undenkbar. Und auf den Begriff "Überflutung durch Asylanten" oder wen auch immer reagiert man heute sensibler als damals wohl.

Das Ding mit der AfD ist aber, dass es da unterschiedliche Leute gibt die da für diese Partei abstimmen bzw. mit unterschiedlichen Motiven.
Ob ihre Logik Sinn ergibt oder nicht ist eine andere Frage. Tatsache ist, dass es für sie Sinn ergibt.
Zum Teil gehört da leider auch die Fremdenfeindlichkeit dazu, also tatsächliche Fremdenfeindlichkeit und sogar rechtsextremes Gedankengut dazu. Darunter findet man anscheinend aber vor allem Opportunisten.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 00:02
@Venom
Das stimmt, dennoch denke ich, dass die AfD zumindest im Westen nur halb so viele Stimmen hätte, wenn die CDU nicht so in die Mitte gerückt wäre. Im Osten kam es mir immer so vor, als ob es da nicht diese Parteienbindung gab wie noch im Westen in den 90ern. Da kann ich das nicht beurteilen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 00:06
@abberline
Ich würde sagen im Westen interessiert da eher weniger. Die AfD ist dort von dem was ich mitbekommen habe wesentlich sympathischer verglichen mit den östlichen Landesparteien. Gerade dort ist "Der Flügel" stark. Und ausgerechnet dort findet man die radikalsten Kräfte die man überhaupt in der AfD finden kann.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 00:33
Zitat von abberlineabberline schrieb:Weil das Grosswerden der Afd auf dem gleichen Fehler der grossen Parteien beruht, wie das Grosswerden der Linken. Beide Extreme konnten nur Erstarken, weil CDU und SPD die Ränder nicht mehr mitnahmen.
Dass die AfD seit 2015 besonders stark erstarkt ist war überall zu beobachten und kann nicht geleugnet werden. Das "Großwerden der Linken" muss mir irgendwie entgangen sein. Bei der letzten BTW in 2017 erfuhr die AfD einen Zuwachs an Zweitstimmen in Höhe von 7,9% auf 12,7% und überwand damit aus dem Stand die 5% Hürde mit großer Lässigkeit. Die Linke erfuhr einen Stimmenzuwachs von 0,6% auf 9,2%.

--> https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/ergebnisse/bund-99.html

Dem gegenüber stand die Linke vor zehn Jahren also BTW 2009 auf 11,9%. Wir vermerken also einen Abwärtstrend. AfD gabs nicht und NPD spielte keine Rolle.

--> https://www.bpb.de/politik/wahlen/bundestagswahlen/62559/bundestagswahlen-1949-2009

Dein Bauchgefühl ist mal wieder unrealistisch.


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02.07.2019 um 00:34
@Orig.Nathan
Vielleicht meint er das Erstarken der Linken nach Fusion der WASG und PDS?


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02.07.2019 um 00:34
Gerade bei Wikipedia gesehen:

Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland. Sie selbst bezeichnet sich als Bürgerpartei.

Wow, endlich hamses kapiert. Darauf einen Dujardin.

--> Wikipedia: Alternative für Deutschland

Also kanns mit der AfD eigentlich nur in Richtung Verbot weitergehen... hrhrhr


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02.07.2019 um 00:35
@Orig.Nathan
Ich mein den Aufstieg der Linken im Westen seit Lafontaine. Davor waren die nur eine Splitterpartei im Westen und nur im Osten gross, die hatten ja dort gefestigte Strukturen, im Westen war ja nix...PDS... da konnte man nix mit reissen


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02.07.2019 um 00:37
Zitat von peterleepeterlee schrieb:Vielleicht meint er das Erstarken der Linken nach Fusion der WASG und PDS?
k.A. was er meint, die Linke ist jedenfalls Stand heute nicht erstarkt. Braucht auch niemand. So um 10% Linke ist ok und 10% AfD wär auch ok. Schad ja nichts und ist Zeichen einer gesunden Demokratie. Aber Rechte deutlich vor den Linken ist genauso unangenehm wie umgekehrt.


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02.07.2019 um 00:42
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ich mein den Aufstieg der Linken im Westen seit Lafontaine. Davor waren die nur eine Splitterpartei im Westen und nur im Osten gross, die hatten ja dort gefestigte Strukturen, im Westen war ja nix...PDS... da konnte man nix mit reissen
Die PDS-Leute waren ja keine echten Linken, so wie die DDR nicht kommunistisch war. Die DDR war eine Ein-Parteien Diktatur und - Gott behüte - natürlich nicht zu vergleichen mit Hitlerdeutschland, und die PDS ist natürlich auch nicht zu vergleichen mit der NSDAP. Oh nein, sonst heißt es wieder ich verharmlose den Nationalsozialismus und nichts läge mir ferner, aber immerhin, die PDS hatte eher etwas von rechten Faschisten als von linken Kommunisten. Ein Zufall war das auch nicht gerade.


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02.07.2019 um 09:38
Ich erlebe den rechtspopulistischen Gedankengang in der Familie.
Mein Vater ist in den 60ern aus der ehemaligen DDR geflohen. Seine Brüder und seine Schwestern blieben weiterhin in der DDR.
Meine Mutter ist in der BRD groß geworden.

Die Brüder von meinem Vater, insbesondere ein Bruder, tragen rechtes Gedankengut nach außen.

Es scheint so, als ob das Auftauchen der AfD und deren Wortwahl wie ein Befreiungsschlag für Leute mit rechtem Gedankengut gewesen zu sein.

Es fällt halt auch oft der Satz 'das wird man doch mal sagen dürfen'.

So, mein Vater sitzt irgendwie in der Zwickmühle. Er möchte es sich mit seinen Brüdern nicht versauen. Deshalb nimmt er das stillschweigend hin, eben auch weil der Älteste auch schon ein gewisses Alter hat und man nicht mehr weiß wie lange man noch voneinander hat.

Meine Mutter ist da gänzlich anders. Sie hat die ersten zwei Male bei Besuchen nichts gesagt wegen meinem Vater.
Aber irgendwann wurde es ihr zu viel und sie hat was gesagt.
Jetzt ist es so, dass mein Vater nur noch alleine seine Familie besucht, da meine Mutter es nicht mehr ertragen kann.

Ich habe viel mit ihr drüber gesprochen und grade bei meinem einen Onkel ist es tatsächlich so, dass es ihm sehr gut ging. Er hatte als Fliesenleger auch viele Schwarzaufträge, dadurch gut Geld und konnte sich surfen und den Intershop leisten. Ihm ging es in der DDR den Umständen entsprechend sehr gut.

Dann kam die Wende. Die kam, als er schon im die 50 war und er hat wegen dem Alter und kaputten Knieen keinen Job mehr bekommen.
Umschulung war irgendwie auch nicht, also Sozialamt.
Das hat ihn sehr verbittern lassen.

Auch andere aus der Familie hat es hart getroffen. Eine Schwägerin war Lehrerin, durfte aber nach der Wende nicht mehr unterrichten. Ihre Tochter war bei der Wende grade mit dem Studium auf Lehramt fertig und konnte damit nichts tun. Sie ist dann nach in den Westen und hat ihr Studium wiederholt.

Es gibt also reichlich Menschen, denen es in der DDR sehr gut ging und nach der Wende bei Null waren. Einige haben es geschafft und sich neu orientiert, andere eben nicht.

Es wurden also einige abgehängt und sehr frustriert. Sie haben sich betrogen gefühlt.

Und dann kommt da eine Partei daher, die verspricht, dass man sich nur noch um Deutsche kümmern wird und die Zuwanderung von Fremden stoppt. Das fühlt sich gut an, man fühlt sich gehört. Man ist auf einmal nicht mehr abgehängt, sondern es geht auf einmal nicht mehr nur noch um die Flüchtlinge, sondern man ist gegen sie und für die Deutschen.

Mein Vater ist irgendwie auch fremdenfeindlich. Was vielleicht damit zu tun hat, dass er mit einer Mutter groß geworden ist, die 'Neger' hasste. Was wohl irgendwie mit den Alliierten im zweiten WK zu tun hatte.
Den Kindern würde also eingeimpft, dass dunkelhäutige Menschen weniger Wert sind.

Auch war es in der ehemaligen DDR so, dass natürlich auch Gastarbeiter gab, aus ebenfalls kommunistischen Brüderländern kamen.

Diese wurden aber nicht wie im Westen integriert, in der Ehemaligen wurden sie von der Bevölkerung abgeschottet und waren irgendwie auch weniger wert.

Man ist also in der DDR so aufgewachsen, dass Kontakt zu Fremden nicht gewünscht ist.

So ist mein Vater eben auch aufgewachsen, wurde aber als junger Erwachsener eben doch auch von anderen Werten geprägt.
Man merkt ihm seine Zwiegespaltenheit echt an.

Er hatte bis zum Rentenalter eine eigene Reinigungsfirma und auch viele ausländische Mitarbeiter. Die hat er richtig gemocht und es entstand zu einigen ein freundschaftliches Verhältnis.

Aber wenn meine Mutter TV schaut und es ist eine amerikanische Serie oder Film, dann will mein Vater, dass umgeschaltet wird, da könnte ja ein Dunkelhäutiger auftauchen.

Wenn er aber Fußball schaut, ist dies egal.
Der kann ja spielen und trägt dazu bei, dass seine favorisierte Mannschaft gewinnen könnte.

Es ist also schwierig mit ihm, trotzdem käme er im Gegensatz zu seinen Brüdern nicht auf die Idee die AfD zu wählen, da er eben auch nicht fremdenfeindlich ist.

Trotzdem werde ich mit meinem keine politische Diskussion führen, da unsere Ansichten zu weit auseinander gehen.

Mit meiner Mutter wiederum ist es völlig anders. Wir haben ähnliche politische Ansichten und können uns da austauschen.

Es ist also in Teilen Prägung, dann dieses Gefühl von Abgehängtheit, das Aufwachsen ohne Kontakt zu Ausländern und somit auch zu anderen Kulturen.

Natürlich ist das keine Entschuldigung, aber irgendwie eine Erklärung.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 13:35
Zitat von troublerin77troublerin77 schrieb:Und dann kommt da eine Partei daher, die verspricht, dass man sich nur noch um Deutsche kümmern wird und die Zuwanderung von Fremden stoppt. Das fühlt sich gut an, man fühlt sich gehört. Man ist auf einmal nicht mehr abgehängt, sondern es geht auf einmal nicht mehr nur noch um die Flüchtlinge, sondern man ist gegen sie und für die Deutschen.
Was ich dabei nicht verstehe - was haben die Flüchtlinge mit seiner Situation zu tun?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 13:39
Zitat von cejarcejar schrieb:Was ich dabei nicht verstehe - was haben die Flüchtlinge mit seiner Situation zu tun?
Die Flüchtlinge selber wohl eher nichts.
Aber der ganze Ablauf Drumherum hat mit Politik zu tun. Und die AfD ist eine politische Partei die von sich sagt sie würden es anders machen.


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02.07.2019 um 13:40
@Geisonik
Ich finde aktuell gar keine Pläne oder Vorstellungen der AFD, der die Lebenssituation der Abgehängten verbessert.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 13:43
@Geisonik
Sie sagen ja auch nicht das sie alles besser machen :D

Sie sagen nur das sie es für die Asylbewerber nicht so einfach machen wie es jetzt ist.

Ich glaube das eine wird dann nur allzugerne mit dem anderen verbunden, also im Kopf.

Ich bin der Meinung wem es wirklich um seine schlechte Situation geht müsste die Linke wählen, aber das ist ein anderes Thema.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 13:54
@Geisonik
Ja, damit sich seine Situation verbessert, sollte er wirklich eher die Linken wählen.

Es ist einfach ein Trugschluss seinerseits, dass wenn es keine Ausländer mehr gibt, dann ist genug Geld für die Deutschen da.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 13:55
Zitat von GeisonikGeisonik schrieb:Sie sagen nur das sie es für die Asylbewerber nicht so einfach machen wie es jetzt ist.
Die AfD.

Die AfD sagt aber nicht:
Rechte stimmen häufig damit überein, dass Lebensbedingungen ärmerer Bevölkerungsgruppen möglichst hart zu gestalten sind!
Kubitschek macht sehr deutlich, warum er gerade für schwächere Menschen härtere Lebensumstände für begrüßenswert hält:
Nur eine unabgefederte, unsichere, härtere Existenz könne sie zu einer würdigen Lebensführung verleiten – die Abfederung von Druck führt zu Dekadenz:
https://le-bohemien.net/2016/02/03/lasst-uns-ueber-die-neue-rechte-reden/#comments

Wenn also Lebensbedingungen ärmerer Bevölkerungsgruppen möglichst hart zu gestalten sind, gilt das für alle! (Nicht nur für Ausländer!)
In diesem Sinne ist die AfD “freiheitlich”: Sie möchte es den natürlichen Eliten – als die sich das konservative, männliche Bürgertum versteht (“Leistungsträger”) – ermöglichen, endlich wieder den angemessenen gesellschaftlichen Rang zu beanspruchen und sich die Freiheit zu nehmen, direkter und mit besserem Gewissen Macht über den Rest der Gesellschaft auszuüben.
Zitat von GeisonikGeisonik schrieb:Ich bin der Meinung wem es wirklich um seine schlechte Situation geht müsste die Linke wählen, aber das ist ein anderes Thema.
Du sagst es: Das ist ein anderes Topic!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 14:03
Zitat von troublerin77troublerin77 schrieb:Es ist einfach ein Trugschluss seinerseits, dass wenn es keine Ausländer mehr gibt, dann ist genug Geld für die Deutschen da.
Ich denke es ist im Bezug auf Asylbewerber wohl auch der Gedanke das 2015 auf ein mal Geld für alles mögliche da war, man die Fälle lesen konnte wo einige sich zig-fach gemeldet haben unter verschiedenen Namen und dann mehr kassiert haben als ihnen zu stand und damit auch mehr als die hier lebenden Hartz4 Empfänger usw.

Ich denke das eine hat zum anderen geführt und damit zur AfD.

Ob das nun von außen betrachtet sinnvoll ist hat damit erst mal nichts zu tun, denn das Wahlrecht ist nicht abhängig von der Nachvollziehbarkeit der Meinungen und Argumente.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

02.07.2019 um 15:42
Zitat von troublerin77troublerin77 schrieb:Natürlich ist das keine Entschuldigung, aber irgendwie eine Erklärung.
ich möchte dir gratulieren zu diesem großartigen Beitrag, der immerhin über die eigene Familie geht. Dafür hast du deine Emotion sozusagen "gebändigt" und bist ganz sachlich geblieben. So sachliche Informationen aus erster Hand sind für alle sehr wertvoll, vielen Dank!

Definitiv sind bei der Wende sehr viele Fehler gemacht worden. Die Wiedervereinigung zweier derart verschieden entwickelten Staatsteile ist aber in dieser Form noch nie dagewesen. Man hatte keine Erfahrung mit einem solchen Riesenprojekt. Vieles lief falsch und für einiges was wir heute im ehemaligen Osten erleben gibt es sehr stichhaltige Erklärungen. Fremdenfeindlichkeit ist allerdings keine Frage von Ideologien sondern eher eine von Dummheit und Unbildung.
Bei der Familie meiner Frau, die allesamt nichts mit der AfD am Hut haben gibt es heute noch die eher lustige, dennoch aber unangebrachte Bezeichnung "Dunkelmänner" für schwarze Mitbürger. So richtig wohl ist es ihnen nicht, wenn sie einem Schwarzafrikaner begegnen. Alles Fremde macht halt Angst, wenn man z.B. nicht Medizin studiert hat und deswegen vielleicht nicht weiß, dass der "Dunkelmann" innen ziemlich genauso aussieht wie der helle Mann.

Was die AfD daraus macht spottet allerdings jeder Beschreibung. Diese Kulturbewahrung ist schon älter als der Böhmerwald. Wir sind gut 100 Jahre weiter an Bildung und Erkenntnis.


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02.07.2019 um 15:50
Zitat von eckharteckhart schrieb:In diesem Sinne ist die AfD “freiheitlich”: Sie möchte es den natürlichen Eliten – als die sich das konservative, männliche Bürgertum versteht (“Leistungsträger”) – ermöglichen, endlich wieder den angemessenen gesellschaftlichen Rang zu beanspruchen und sich die Freiheit zu nehmen, direkter und mit besserem Gewissen Macht über den Rest der Gesellschaft auszuüben.
Götz Kubitschek sieht sich am liebsten als Sklavenhalter. Für solche Leute ist es einfach ganz normal, dass es die "Eliten" gibt, zu denen man selbstverständlich selbst gehört (Ein Nachweis wird regelmäßig nicht erbracht) und die Minderwertigen, die den Eliten zu dienen haben.

Immerhin ist der Kubitschek ein erklärter Rassist mit Nähe wenn auch nicht Liebe zur NPD, mehr aber zur AfD mit gegenseitigem Wohlwollen. Lucke hatte ihn noch abgelehnt, aber für Höcke kanns ja rechts nicht radikal genug sein.


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02.07.2019 um 16:11
@Orig.Nathan

Danke für dein Lob.
Wenn ich hier schreibe, versuche ich meist sachlich zu bleiben.

Außerhalb von Allmy ist es natürlich ein emotionales Thema.
Ich bin froh, dass ich nicht mehr mit nach Berlin fahre, denn wenn ich dann bei meinem Onkel wäre, würde der mich nach fünf Minuten raus schmeißen.

Aber ich glaube nicht, dass AfD wählen nur mit Dummheit zu tun hat. Es gibt ja nu Einige die gebildet sind und trotzdem AfD wählen. In meinem Umfeld gibt es zwei Menschen die AfD wählen. Der eine ist Feuerwehrmann und hat einen Verein, der andere hat bis vor kurzem am Nürburgring in der Verwaltung gearbeitet. Jetzt arbeitet er für nen Rennstall.

Beide halte ich wirklich nicht für dumm und trotzdem vertreten sie die Werte der AfD.


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