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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.782 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 11:13
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Wie nennst Du denn Menschen, die eine Partei wählen, OHNE zu wissen oder sich überhaupt dafür zu interessieren, wofür diese Partei steht?
Wenn das angeblich auch von deren Wählern nicht gewußt wird, so ist die AfD selbst auch ratlos!
AfD-„Flügel“ ist auch intern umstritten
In dem Interview hat sich Björn Höcke als ein Politiker gezeigt, der - gelinde ausgedrückt - extrem weit rechts positioniert ist. Umso weniger verwundert es, dass die AfD-Spitze so leise ist. Sich mit Wertungen zurückhält. Denn dann müsste auch sie sich positionieren.
Der rechte „Flügel“, dessen Kopf Björn Höcke ist, ist auch parteiintern nicht unumstritten. Ebenso wie die Person Björn Höcke, dessen Machtstreben manchem AfDler missfällt.

Vor allem jenen, die sich noch immer zur Alternativen Mitte zählen, zu den extrem Wirtschaftsliberalen, die einst wie Bernd Lucke den Kern der AfD bildeten. Lucke, den Mitgründer der AfD gibt es in der Partei längst nicht mehr.
AfD-Kreisverbände beklagen Intrigen von rechts

Wenn sich die AfD nicht jetzt klar gegen Höcke und seinen „Flügel“ positioniert, hat das extreme Folgen für die Partei. Denn dann ist bald nichts mehr von der gemäßigten Mitte übrig.

Schon jetzt nimmt der rechte „Flügel“ immer mehr Raum ein - bis in die Basis. Kreisverbände beklagen seit Monaten, dass Vorstände, die eher dem gemäßigten Lager zuzuordnen sind, regelrecht weggemobbt werden und durch „Flügel“-Sympathisanten ersetzt werden.
Es ist dringend notwendig, dass sich die AfD positioniert!

Doch wo bleibt diese Positionierung?



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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 11:20
Der Link zum vorigen Beitrag: https://www.derwesten.de/politik/bjoern-hoecke-afd-zdf-id227113171.html


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21.09.2019 um 11:48
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ich habe Dich was gefragt. Wie nennst Du denn Menschen, die eine Partei wählen, OHNE zu wissen oder sich überhaupt dafür zu interessieren, wofür diese Partei steht?
Hmm, solche Wähler würde ich echte Schlafschafe nennen, schließlich sind AfD-Politiker laut genug, um ständig in den Medien gehört zu werden ;)

Mit einer Stimmabgabe übernimmt man auch ein klein bisschen Verantwortung und da sollte man sich schon ein paar Minuten Zeit nehmen, sich zu informieren ...


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21.09.2019 um 12:12
@Issomad
das scheint ja irgendwie überbewertet :D da nennt man sich dann lieber Protestwähler.......das muss dann reichen


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21.09.2019 um 12:21
Zitat von OptimistOptimist schrieb:"nahezu alle" auf deren Politik geil?
Man muss auch wissen das die AFD der NPD mindestens 10% abgenköpft hat. :troll:


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21.09.2019 um 12:27
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Man muss auch wissen das die AFD der NPD mindestens 10% abgenköpft hat. :troll:
Von was hat die AfD mindestens 10% abgeknöpft?
Potentielles Personal? Genau dafür wäre eine Positionierung fällig!
Wähler?
Auch in dem Falle wäre notwenig, dass die den Mund auftun!

edit;
Aber die AfD und deren Wähler schweigen!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 12:44
Zitat von eckharteckhart schrieb:Aber die AfD und deren Wähler schweigen!
Schau mal in ausschließlich politische Foren oder den sozialen Netzwerken. Da gibt es genug Diskussionen mit und um AFD-Wählern.

Hier ist die Anti-AFD-Fraktion weitesgehend Alleinunterhalter.


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21.09.2019 um 12:49
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Schau mal in ausschließlich politische Foren
Ich schaue zusätzlich zu "politische Foren" sogar Compact, Sezession und IfS!
Von dort dringt nichts nach außen!
Wie nennt man Entitäten, aus denen nichts nach außen und nur gefiltertes nach innen dringt?
Schwarze Löcher? Nein!
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:oder den sozialen Netzwerken.
Die meide ich.
Mir reichen Berichte über Hass.


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21.09.2019 um 13:26
Das Protokoll einer fortschreitenden Entfremdung.

Vor zwei Jahren erzählte mir mein Vater, dass er die AfD gewählt hatte. Seine Sorge vor einer Islamisierung und der allgemeinen politischen Entwicklung habe ihn zu dieser Schritt getrieben, sagte er.
Meine Verzweiflung über diesen Wandel verarbeitete ich in einem Beitrag für den Tagesspiegel. Unter einem Pseudonym, so wie auch diesen Text.
Schon nach wenigen Minuten zoffte man sich in den Kommentarspalten darüber, ob die Grünen denn nun alle pädophil wären und was ich doch für ein verblendeter Idiot sei. Einige der Kommentare aber waren hilfreich. „Das ist Familie“, schrieb jemand. „Man kommt mit Leuten zusammen, die wenig miteinander zu tun haben und sich selten sehen. Familie ist ein wunderbarer Ort, um andere Meinungen akzeptieren zu lernen. Freunde kannst du dir aussuchen. Familie nicht.“
Eine fünfsekündige Google-Recherche bringt mich zu einem Artikel von „Correctiv“. Die Plattform geht Themen nach, die aktuell in rechtskonservativen Blogs trenden und ordnet sie kritisch ein. Das Ergebnis: Die Jusos hatten gefordert, die starre Drei-Monatsregelung aufzuheben, allerdings nicht konkretisiert, bis wann sie den Zeitraum festlegen wollen.

Diese Ungenauigkeit wurde von rechten Fake-News-Portalen mit Freude aufgenommen und schon war die Lüge im Netz. Eine Korrektur findet in diesen Medien nicht statt und so nisten sich solche Behauptungen in den Köpfen der Leser unwiderruflich ein. Unter anderem auch in dem meines Vaters.

Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie er sich inzwischen politisch zu informieren scheint – weitab der gängigen Medienformate haben sich zahlreiche alternative Blogger und sogenannte Journalisten hervorgetan, die von sich behaupten, „Wahrheit“ zu verkünden. Ich selber hatte von dieser Nachricht nichts mitbekommen, bis mich mein Vater darauf hinwies. Die viel zitierte Filterblase, die uns alle umgibt – hier konnte ich sie am eigenen Leib erfahren.
So in etwa sind auch alle meine Erfahrungen mit AfD Wählern.
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass das auch in meiner Verwandschaft vorkommt.
Genau an so einem Punkt endet Politik. Es geht um ein Menschenbild, um ein Grundverständnis von Solidarität, das hier untergraben wird. Es ist paradox: Auf der einen Seite fordere ich Respekt und Verständnis für mich und andere ein und halte dies für die wichtigste demokratische Tugend. Auf der anderen spreche ich eben diese Toleranz für eine Leugnung von Fakten ab.
Dieses Fazit kann ich voll und ganz unterstreichen und unterschreiben!
https://www.tagesspiegel.de/kultur/von-klimawandel-bis-afd-ich-erkenne-meinen-vater-nicht-wieder/25036554.html


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21.09.2019 um 13:31
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:da nennt man sich dann lieber Protestwähler.
Also wenn man eine Partei aus Protest wählt, ist es doch, für mich, teilweise nebensächlich wofür diese Partei steht. Man wählt die Partei nicht wegen ihrem Programm, sondern eben aus Protest. Man wählt sie, weil man anderen Parteien "eins auswischen" oder ein Signal senden will.

Im Osten scheint es wohl auch so zu sein, dass das teils in Hass gegenüber anderen Parteien mündet. Wieso sind also Wähler der AFD die das Programm und den Inhalt nicht zu Gänze kennen und es gar nicht kennen wollen, keine Protestwähler im eigentlichen Sinn? So interpretiere ich deine süffisante Bemerkung oben.

Und welche Partei wäre denn, rein aus Gesichtspunkten der Antihaltung gegenüber den Großparteien und vor allem gegenüber der Medienlandschaft, geeigneter als Protestpartei als die AFD?

So erreicht man in den Medien den größtmöglichen Aufschrei und die großen Parteien haben einen starken Gegner den sie, und somit auch den Protest, fürchten müssen.


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21.09.2019 um 13:38
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Also wenn man eine Partei aus Protest wählt, ist es doch, für mich, teilweise nebensächlich wofür diese Partei steht. Man wählt die Partei nicht wegen ihrem Programm, sondern eben aus Protest. Man wählt sie, weil man anderen Parteien "eins auswischen" oder ein Signal senden will.
mit der Argumentation könnte es jede Partei sein die man wählt, nur eben nicht mehr die, die man sonst wählte......


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 13:42
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:mit der Argumentation könnte es jede Partei sein die man wählt, nur eben nicht mehr die, die man sonst wählte......
Darum ja meine anderen Ausführungen:
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Im Osten scheint es wohl auch so zu sein, dass das teils in Hass gegenüber anderen Parteien mündet. Wieso sind also Wähler der AFD die das Programm und den Inhalt nicht zu Gänze kennen und es gar nicht kennen wollen, keine Protestwähler im eigentlichen Sinn? So interpretiere ich deine süffisante Bemerkung oben.

Und welche Partei wäre denn, rein aus Gesichtspunkten der Antihaltung gegenüber den Großparteien und vor allem gegenüber der Medienlandschaft, geeigneter als Protestpartei als die AFD?

So erreicht man in den Medien den größtmöglichen Aufschrei und die großen Parteien haben einen starken Gegner den sie, und somit auch den Protest, fürchten müssen.
Diesen Effekt hat man so weder mit den Grünen, noch mit irgendeiner Kleinpartei. Wer, so wie es im Osten bei vielen AFD Wählern scheint, CDU, SPD und die Medien verabscheut, der kann eigentlich nur AFD wählen, wenn seine Hauptmotivation die ist, seine Antihaltung auszudrücken.

Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 13:47
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
Au einem anderen Blatt. setze ich gleich mit:
Für AfD-Wähler ist das völlig nebensächlich, AfD-Wähler wollen einen der auf den Tisch haut.

An der AfD wäre es, sich nun zu positionieren, ob Höcke das sein soll.
Aber die AfD schweigt seitdem!

Und AfD-Wähler sind logischerweise damit zufrieden!


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21.09.2019 um 15:12
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Also wenn man eine Partei aus Protest wählt, ist es doch, für mich, teilweise nebensächlich wofür diese Partei steht. Man wählt die Partei nicht wegen ihrem Programm, sondern eben aus Protest. Man wählt sie, weil man anderen Parteien "eins auswischen" oder ein Signal senden will.
Also mal so ganz imaginäre - wenn bei dieser Partei im Programm stehen würde... Ach das ist mir zu doof, ich habe gerade diverse Fälle konstruiert, bei denen diese Aussage komplett idiotisch ist, aber letztlich alle wieder gelöscht, weil jedem klar ist, wie dämlich Leute sind, die so wählen würden.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 15:24
Zitat von cejarcejar schrieb:Also mal so ganz imaginäre - wenn bei dieser Partei im Programm stehen würde... Ach das ist mir zu doof, ich habe gerade diverse Fälle konstruiert, bei denen diese Aussage komplett idiotisch ist, aber letztlich alle wieder gelöscht, weil jedem klar ist, wie dämlich Leute sind, die so wählen würden.
Ich denke man muss so eine Person sein um das nachvollziehen zu können.
Aber wenn ich mich in die Lage versetzen würde, unbedingt mit meiner Stimme gegen CDU, SPD und die Medien zu stimmen, was könnte ich wählen um zu denken ich hätte denen eines ausgewischt?

AFD. Weil dann das Geheule in den Medien groß ist und im Osten die beiden Parteien schwer unter ruck kommen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 15:31
Zitat von cejarcejar schrieb:weil jedem klar ist, wie dämlich Leute sind, die so wählen würden.
Weil mir das auch klar ist und bei allem was ich vorher schrieb in mir die Überzeugung wächst, dass die AfD will, dass sich die AfD-Wähler selbst radilalisieren.
AfD-Wähler sind zur Selbstradikalisierung bereit!
Die AfD schweigt selbst dazu!
Von 2016 habe ich dazu was gefunden:
Die AfD hingegen fungiert als Sammelbecken und als Katalysator für rechte Einstellungen. Ihr Auftreten in der Öffentlichkeit, auf Demonstrationen und ihr Antreten bei den Landtagswahlen macht sie für Menschen anschlussfähig, die bei Wahlen bisher zu Hause blieben, weil ihnen die NPD als rechtsextreme Partei unwählbar erschien. Die bürgerlich anmutende AfD ist die für sie wählbare Alternative, sie macht rechtsextreme Einstellungen hoffähig. "Ich bin rechts" ist kein Stigma mehr und für viele ein Mittel der Selbstbeschreibung geworden.

Dieser Teil der gesellschaftlichen Mitte hat in der AfD eine politische Ausdrucksform gefunden. Er sei dadurch sichtbarer geworden und handele offen, schreiben die Forscher. Jetzt könnten extrem eingestellte Menschen ihre autoritären Positionen noch stärker artikulieren. "Die Personengruppen werden sich ihrer selbst bewusst", sagt Oliver Decker, einer der Mitautoren der Studie.

Es gebe ein konstantes Potenzial rechtsextrem eingestellter Menschen, "die treten jetzt aber stärker hervor".
https://www.zeit.de/gesellschaft/2016-06/rechtsextremismus-mitte-buerger-afd-radikalisiert
Ich sehe keinen Grund für eine -wie auch immer geartete- Annäherung an diese Menschen, -weil ich mich in sie hineinversetzen kann!

Man kann sich mit jemandem identifizieren, weil man sich in ihn hineinversetzen kann,
wie man ebenso jemanden auch ablehnen kann, weil man sich in ihn hineinversetzen kann.

Sich in andere hineinversetzen zu können, ist immer wichtig!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 16:48
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Man wählt die Partei nicht wegen ihrem Programm, sondern eben aus Protest.
Und genau das stimmt eben bei den "Protestwählern" der AfD nicht.

Das sind keine Protestwähler, das sind Monothema-Wähler.
Die angeblichen Protestwähler der AfD wählen die AfD, weil sie bei diesem einen Thema, das sagt, was diese Menschen hören wollen.

Die wählen ein Thema und zwar genau das, was sie hören wollen und so nicht bei den anderen Parteien finden.


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21.09.2019 um 17:06
Wann endlich positioniert sich die AfD vor der Wahl in Thüringen gegenüber Höcke?
Ich weiß, dass sich die AfD zu Höcke nicht positionieren wird!
Die AfD wartet darauf, dass sich Thüringer Wähler zu Höcke positionieren!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 17:17
Zitat von eckharteckhart schrieb:Au einem anderen Blatt. setze ich gleich mit: Für AfD-Wähler ist das völlig nebensächlich, AfD-Wähler wollen einen der auf den Tisch haut.
Du kennst alle AFD Wähler? Wohl kaum. Also bitte keine Verallgemeinerungen. Unter den AFD Wählern sind auch sehr viele Akademiker, denen die CDU mit Merkel zu weit nach links geschwenkt ist.
Und die von Klimahysterie und Panik eher weniger halten und den Industriestandort Deutschland durch linksgrüne Politik gefährdet sehen. Es geht also nicht nur um die Probleme, mit der Flüchtlingswelle und die offenen Grenzen.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wann endlich positioniert sich die AfD vor der Wahl in Thüringen gegenüber Höcke?
Gar nicht mehr, dazu ist es jetzt vor der Wahl zu spät.
Zitat von eckharteckhart schrieb:AfD-Wähler sind zur Selbstradikalisierung bereit!
Wieder so eine Verallgemeinerung. Das stimmt ganz sicher nicht. Gibt genug AFDler die gerne den Höcke los werden würden.

Das ist aber nicht ganz so einfach. Die SPD versucht ja auch, den Sarazzin los zu werden, aber es klappt nicht. Andere Parteien sind da auch gar nicht durchsetzungsfähiger als die AFD, wie Du siehst.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

21.09.2019 um 17:18
@eckhart @Groucho @Tussinelda @bone02943
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wann endlich positioniert sich die AfD vor der Wahl in Thüringen gegenüber Höcke?
Ich weiß, dass sich die AfD zu Höcke nicht positionieren wird!
Die AfD wartet darauf, dass sich Thüringer Wähler zu Höcke positionieren!
Tja, die AfD ist stets mit Täuschungsmanövern unterwegs und zwar mit der Strategie der "Selbstverharmlosung", welche - man ahnt es schon - aus der Feder des Götz Kubitschek stammt und fleißig am IfS eingetrichtert wird.

Sendung verpasst? Dann schau hier zum sehen, hören und nachlesen:

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/afd-selbstverharmlosung-100.html
Bürgerlich, konservativ, Partei der Mitte. So präsentiert sich die AfD-Spitze gerade vor jedem Mikrofon, das ihr hingehalten wird. Und das ausgerechnet nach den Wahlerfolgen des rechtsextremen „Flügels“ in Sachsen und Brandenburg. Plötzlich gibt sich sogar der Frontmann des „Flügels“ Björn Höcke als bürgerlicher Demokrat. Camouflage nennt man so etwas oder schlicht Täuschungsmanöver, und dafür hat dieser Mann der AfD die Vorlage gegeben: Götz Kubitschek, einer der wohl einflussreichs
und
Matthias Quent, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft: „Es wird gesagt, die AfD sei eine bürgerliche Partei, um sich einerseits koalitionsfähig zu machen und zum anderen auch, um neue Wählerinnen-Milieus zu erschließen, denn das rechtsradikale Milieu ist mit bundesweit etwa 14 Prozent ausgereizt.“

Vom rechtsradikalen ins bürgerliche Milieu. Dafür will die AfD offenbar über ihre eigentlichen Ziele hinwegtäuschen. Die Strategie dahinter: „Selbstverharmlosung“. Und die hat er sich ausgedacht – Götz Kubitschek. Er schreibt:

Zitat: „Selbstverharmlosung (…) ist der Versuch, die Vorwürfe des Gegners durch die Zur-Schau-Stellung der eigenen Harmlosigkeit abzuwehren.“

Götz Kubitschek ist seit mehreren Jahrzehnten ein zentraler Vordenker für die extrem rechte Szene. Er nimmt Neonazis unter seine Fittiche und lädt auf seinem Gehöft in Schnellroda auch immer wieder Vertreter der rechtsextremen Identitären Bewegung mit rechter Ideologie auf. Und auch die AfD hat Kubitschek zu seinem Projekt erklärt. Björn Höcke ist einer seiner engsten Vertrauten und er wirbt offen für Kubitschek auf dessen YouTube-Kanal.
Interessant: "denn das rechtsradikale Milieu ist mit bundesweit etwa 14 Prozent ausgereizt.“


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