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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.754 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

21.11.2019 um 11:03
Sie würden ja gerne Protest-Fahrradfahren, aber dann spielen sie wieder den falschen in die Karten. Btw. das muss ziemlich witzig aussehen. Wütendes Protest-Fahrradfahren. :D


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21.11.2019 um 12:31
Ich glaube ja nicht, dass die Mehrzahl der AfD-Wähler das Gesabbel von Meuthen und Konsorten überhaupt interessiert.
Deren Zeit bei der AfD läuft sowieso ab, auch wenn sie sich dem Flügel andienen ...


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21.11.2019 um 12:42
Zitat von IssomadIssomad schrieb:Ich glaube ja nicht, dass die Mehrzahl der AfD-Wähler das Gesabbel von Meuthen und Konsorten überhaupt interessiert.
Das sehe ich genauso! Der Flügel versucht, sich bei Arbeitern einzuschleimen!
Nach Ansicht Hoffmanns sind für die Popularität der AfD unter anderem fehlende Tarifverträge verantwortlich: „Dort, wo Menschen Sicherheit verspüren, ist die Zustimmung zu Rechtsnationalisten deutlich geringer.“

Das sei in Betrieben der Fall, für die Tarifverträge gelten und in denen es Betriebs- oder Personalräte gibt. „Soziale Sicherheit macht weniger anfällig für rechtes Gedankengut“, unterstrich der DGB-Vorsitzende.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article202148562/DGB-Chef-besorgt-ueber-hohe-AfD-Zustimmung-in-Gewerkschaft.html


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21.11.2019 um 16:03
Zitat von eckharteckhart schrieb:Das sehe ich genauso! Der Flügel versucht, sich bei Arbeitern einzuschleimen!
Wie verhält es sich dann im Gegenzug eigentlich dazu? Ich meine, betrifft ja jeden Arbeiter und Angestellten bzw. kann es ihn betreffen...


https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/afd-wirtschaftsprogramm-streichen-kuerzen-abschaffen-a-1082252.html


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21.11.2019 um 16:23
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Wie verhält es sich dann im Gegenzug eigentlich dazu? Ich meine, betrifft ja jeden Arbeiter und Angestellten bzw. kann es ihn betreffen...
Die Antwort findest Du die AfD betreffend in Deinem Link:
Da ist es wohl gut, dass die Partei ihr Grundsatzprogramm noch gar nicht veröffentlicht hat. Das Recherchezentrum Correctiv hat jedoch den Entwurf dafür geleakt. Die wirtschaftspolitischen Vorschläge darin stellen das heutige Sozialsystem und die Finanzierung der Kommunen komplett auf den Kopf - und dürften gerade Angestellten und Menschen ohne Arbeit gar nicht gefallen.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/afd-wirtschaftsprogramm-streichen-kuerzen-abschaffen-a-1082252.html
Wann auch immer die AfD nach ihrem Sozial-oder Rentenprogramm befragt wird, heißt es, die AfD sei eine noch junge Partei, ein gäriger Haufen und hätte sich noch nicht festgelegt.
Ich beobachte:
Sie hat die Absicht, ihre Fahne nach dem Wind zu hängen, vage zu bleiben und jede Entscheidung jeweils immer hinter jede anstehende Wahl zu verschieben.
So meine Erfahrung.
Von Höcke selbst bestätigt:
Ein "Zuchtmeister", der den "Stall ausmistet" mit "wohltemperierter Grausamkeit". Die Sprache des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke offenbart seine Gefährlichkeit.
"In der erhofften Wendephase", (offenkundig meint er einen Machtantritt der AfD), "stünden uns harte Zeiten bevor, denn umso länger ein Patient die drängende Operation verweigert, desto härter werden zwangsläufig die erforderlichen Schnitte werden, wenn sonst nichts mehr hilft." Und: "Vor allem eine neue politische Führung wird dann schwere moralische Spannungen auszuhalten haben: Sie ist den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet und muss aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen." Man werde – so heißt es bei Höcke weiter wörtlich –, "so fürchte ich, nicht um eine Politik der 'wohltemperierten Grausamkeit' herumkommen.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/rechtsextremismus-bjoern-hoecke-afd-fluegel-rechte-gewalt-faschismus

Was will man da noch lange Sozialpolitik analysieren?


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21.11.2019 um 16:54
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die Antwort findest Du die AfD betreffend in Deinem Link:
Eigentlich war meine Frage da eher, wie das Arbeiter und Angestellte aus der AfD-Wählerschaft "persönlich" finden/finden würden? Arbeitslose natürlich genauso.

Vielleicht würden sie Unsoziales billigen, weil andere Themen schwerwiegender für sie sind und diese ebenfalls von der AfD begrüßt/unterstützt werden.


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21.11.2019 um 17:17
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Eigentlich war meine Frage da eher, wie das Arbeiter und Angestellte aus der AfD-Wählerschaft "persönlich" finden/finden würden?
Ich habe mit Erschrecken feststellen müssen, dass viele, die ich kenne und die häufig -wie ich weiß- finanziell mit dem Rücken an der Wand stehen, die AfD in den höchsten Tönen loben und sie nach eigenem Bekunden wählen, es nicht interessiert, was die AfD für sie zu tun beabsichtigt.
Nach meiner Einschätzung sind sie bedingungslos für die AfD. Egal was die AfD macht, auch wenn es ihnen dadurch viel schlechter gehen würde, das wäre immerhin auch eine Veränderung.

Wie gesagt: Für mich nicht nachvollziehbar! Irrational.


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21.11.2019 um 17:38
Zitat von eckharteckhart schrieb:Nach meiner Einschätzung sind sie bedingungslos für die AfD. Egal was die AfD macht, auch wenn es ihnen dadurch viel schlechter gehen würde, das wäre immerhin auch eine Veränderung.

Wie gesagt: Für mich nicht nachvollziehbar! Irrational.
Für mich ist das leider schon nachvollziehbar. Denn egal wie dreckig es mir geht, es geht jemanden noch dreckiger! Und wenn es der Ausländer ist. Da ist die Motivation dahinter.
Deutschland ist leider voll mit von (Sozial-)Neid zerfressenen Individuen.


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21.11.2019 um 17:39
Zitat von eckharteckhart schrieb:Wie gesagt: Für mich nicht nachvollziehbar! Irrational.
Dann passt ja der Spruch und ich hoffe er ist hier gestattet, da allgemein gehalten:

"Nur die dümmsten Kälber wählen ihren eigenen Metzger (Henker) oder so ähnlich".


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21.11.2019 um 17:39
@eckhart
Ungeachtet jeder möglichen Veränderung, ist es mir einfach unbegreiflich, wie man als Volk nicht mal 100 Jahre später, wieder GANZ GENAU DEN SELBEN Fehler machen kann.


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21.11.2019 um 18:50
Zitat von LexterLexter schrieb:wie man als Volk nicht mal 100 Jahre später, wieder GANZ GENAU DEN SELBEN Fehler machen kann
Ich denke immer wieder darüber nach.
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Denn egal wie dreckig es mir geht, es geht jemanden noch dreckiger! Und wenn es der Ausländer ist.
Wenn ein Sündenbock unterrepräsentiert ist, wird zum Nächsten gegriffen.
Schließlich geht es ja gegen die gesellschaftliche Moderne.
Und man will offensichtlich zu denen halten, und zu denen gehören die man für die Mächtigsten hält, den Lautesten.
Das könnte der Analyse "ausuferndes Stockholmsyndrom" entsprechen.

Doch ich glaube einfach, hier tritt ungehindert das Niederste im Menschen hervor,
welches normalerweise von Anstand und Würde im Zaun gehalten wird,
weil Anstand und Würde für auf dem Müllhaufen der Geschichte liegend erklärt wurden.

Das ist öffentlich passiert!
Doch Anstand und Würde lassen sich nicht auf Dauer unterdrücken!


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21.11.2019 um 19:04
Zitat von abberlineabberline schrieb:Fahren die dann einen Protest Kadett?
Willst du jetzt so tun, als sei das völlig absurd bei Leuten, die vermeintlich "aus Protest" Nazis für Jahre in die Parlamente wählen?


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21.11.2019 um 19:10
@Fierna
Äh ja, das halte ich für absurd. Ich halte aber auch das AfD Programm in etlichen Teilen für absurd.
Wobei ich nur für mich sprechen kann und in unserer Gegend spielt die AfD gar keine grosse Rolle. Da sind die froh, wenn die mit Ach und Krach in einen Stadtrat kommen und 5 % haben. In Gemeinderäten auf den Dörfern sind die gar nicht vertreten hier. Ich glaub, das ist eher ein ostdeutsches Ding, sonst wären die nicht wirklich so gross.


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21.11.2019 um 19:20
Zitat von abberlineabberline schrieb:Äh ja, das halte ich für absurd.
Ok...dann scheint das in Deutschland wohl das Ende des Verständnis zu sein.

Wenn man sich mit kindlichem Trotz dafür rechtfertigt, Nazis in die Parlamente zu wählen, dann geht das wohl bei vielen Leuten noch durch...
Sollte man dieselben Gründe aber dafür angeben, kein VW mehr zu fahren...ja, dann hat man wohl einen Dachschaden.

Erstaunlich


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21.11.2019 um 21:44
@Fierna
Die AfD ist 2015 unnötig von den Regierungsparteien gross gemacht worden und jetzt bekommen sie in manchen Bundesländern im Osten den Pfropfen nicht auf die Flasche. Im Westen spielt die AfD mit ihrem neoliberalen Quatsch (Renteneintrittsalter, Sozialabbau etc) doch gar keine grosse Rolle... ausser dass sie die beste Promo bekommen, die man sich vorstellen kann. Kaum eine Sendung oder Diskussion ohne die AfD.


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21.11.2019 um 22:18
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die AfD ist 2015 unnötig von den Regierungsparteien gross gemacht worden
Also groß gemacht haben sie die "das wird man doch wohl noch sagen dürfen" Fraktion. In der Demokratie trägt der Wähler die Verantwortung.


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21.11.2019 um 22:25
@eckhart @Issomad @Fichtenmoped @rhapsody3004
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Also groß gemacht haben sie die "das wird man doch wohl noch sagen dürfen" Fraktion. In der Demokratie trägt der Wähler die Verantwortung.
Eben, denn die AfD wir von denjenigen gewählt, die ihre Einstellungen dort am besten vertreten sehen.
Diese Studien zeigen, dass solche Einstellungen bei einer relevanten Minderheit fest etabliert sind – ganz grob gesprochen weisen über die Jahre ca. fünf Prozent ein geschlossen rechtsextremes Weltbild auf, ca. 20 Prozent haben deutliche Affinitäten zu radikal rechten Positionen, und bei wenigstens der Hälfte der Bevölkerung finden sich zumindest Fragmente solcher Einstellungen. Die AfD wiederum findet gerade unter denjenigen mit autoritären und menschenfeindlichen Positionen die größte Zustimmung.

Dieses rechtsradikale Potenzial ist beunruhigend, aber die Zahlen sind seit der Jahrtausendwende relativ konstant und teilweise sogar rückläufig. Ältere Daten sind nur bedingt vergleichbar, bieten aber keinen Anlass zu dem Glauben, dass rechte Einstellungen vor der Jahrtausendwende weniger weit verbreitet gewesen wären als heute.
https://www.tagesspiegel.de/politik/wider-die-maer-vom-rechtsruck-die-afd-mobilisiert-bestehendes-potenzial/25234450.html

Das Klientel war schon immer da. Mit der AfD hat es die passende Anlaufstelle gefunden. @abberline

Dem ist noch hinzuzufügen:
„AfD-Wähler sind zum Teil schon radikal“
Vor allem autoritär eingestellte Menschen hätten in Brandenburg, Sachsen und Thüringen bei den Landtagswahlen die AfD gewählt, sagte der Soziologe Alexander Yendell im Dlf. Die Wähler dieser Parteien seien zudem anfällig für Verschwörungstheorien.
https://www.deutschlandfunk.de/rechtspopulismus-afd-waehler-sind-zum-teil-schon-radikal.911.de.html?dram:article_id=463538


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21.11.2019 um 22:37
Zitat von eckharteckhart schrieb:Was will man da noch lange Sozialpolitik analysieren?
Was mich im Zshang mit dem von dir Zitierten interessieren würde wäre, ob dieses Patienten-Gleichnis schon immer Nazi-Rhetorik war (also seit ~1930) oder ob Höcke nur im zeitgenössischen Umfeld der medizinisch-therapeutischen Anpassungsideologie darauf gekommen ist bzw. kommen konnte.
Zitat von eckharteckhart schrieb:Und man will offensichtlich zu denen halten, und zu denen gehören die man für die Mächtigsten hält, den Lautesten.
Ich halte ja daran fest, dass ein Rückfall in totalitäre Muster nur in einer bestimmten Gesellschaft entsteht und es somit etwas Verhinderbares ist - etwas, das der Welt erspart werden könnte. Es tritt ja auch immer explosiv in Krisenzeiten auf, wenn sich mehrere Herausforderungen ballen und die ökonomisch-kulturelle Basis zu bedrohen scheinen. Einem "Willen zur Macht" geht immer Ohnmacht voraus - es ist ein Komplementärpaar, das sich einander bedingt.


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21.11.2019 um 23:04
Zitat von postcrysispostcrysis schrieb:Was mich im Zshang mit dem von dir Zitierten interessieren würde wäre, ob dieses Patienten-Gleichnis schon immer Nazi-Rhetorik war (also seit ~1930) oder ob Höcke nur im zeitgenössischen Umfeld der medizinisch-therapeutischen Anpassungsideologie darauf gekommen ist bzw. kommen konnte.
Es war im übertragenen Sinne schon immer völkische Rhetorik.

Allerdings lässt sich das wesentlich weiter zurückverfolgen und stellt im Prinzip sogar eine Umdeutung emanzipativer Ideen dar.
Andererseits diente Volkskörper im politischen Sprachgebrauch als Metapher, die ein organizistisches und biologistisches Verständnis von „Volk“ und Gesellschaft ausdrückte. Sie wurde in Deutschland während des 19. und 20. Jahrhunderts vor allem in antisemitischen und rassenhygienischen Texten benutzt, um das als biologische und rassische Einheit konzipierte „Volk“ semantisch gegenüber sogenannten „Parasiten“, „Schädlingen“ und „Krankheiten“ abzugrenzen. In diesem naturalistischen Sinne wurde die „Ausscheidung“ solchermaßen zu krankmachenden Elementen erklärter Bevölkerungsgruppen begründet. Die Metapher des Volkskörpers stand deshalb während des Nationalsozialismus in einem engen Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassen- und Euthanasiepolitik.
[...]
Aus dem von William Harvey entwickelten medizinischen Blutkreislaufmodell ging im 16. Jahrhundert eine Zirkulationsmetapher hervor, die in politischen Texten große Wirkung entfaltete. Bereits Thomas Hobbes griff im Leviathan das Zirkulationsmodell auf, während die Kreislaufmetapher im 18. Jahrhundert eine Konjunktur erlebte. Besondere Bedeutung gewannen Körpermetaphern dann in der französischen Revolution. Vor allem Vertreter des Dritten Standes griffen Metaphern des Blutkreislaufs und den medizinischen Vitalismus auf, um neue Ideale sozialer Gleichheit zu formulieren.
[...]
Unter dem Einfluss von Evolutionslehre und Sozialdarwinismus wurde die Metapher des Volkskörpers im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zunehmend naturalistisch aufgefasst. Damit sollte einerseits eine unbedingte Abhängigkeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen voneinander zum Ausdruck gebracht werden. Andererseits pathologisierten Autoren und Publizisten damit jeweils das, was sie besonders ablehnten. So wurde der Begriff zunächst vor allem von Antisemiten gebraucht, um die Notwendigkeit zu begründen, Juden als angeblich „schädliche Elemente“ aus der Gesellschaft „auszuscheiden“.
Wikipedia: Volkskörper


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21.11.2019 um 23:06
Zitat von tudirnixtudirnix schrieb:Das Klientel war schon immer da. Mit der AfD hat es die passende Anlaufstelle gefunden.
Na ja, wenn du mich fragst sind da aber etliche Wähler, neue politische Einstellungen und Denkweisen hinzugekommen im Gegensatz zu früher.

So wie sich der Artikel liest hätten ja alle vor der AfD die NPD wählen müssen, was aber nicht sein kann, da diese klein/unbedeutend war. Erst recht im Vergleich zur AfD spätestens seit 2015.

Ich denke, dass viele konservative Wähler ins blaue Lager gewechselt sind und vorher nicht mal bewusst wussten, dass sie auch mit radikaleren politischen Denkweisen und Agendas sympathisieren können. Diese zumindest notgedrungen billigen können und werden.

Ebenso habe ich mal irgendwo gelesen, dass auch viele konservative Unternehmer einen Platz in der AfD gefunden haben, das aber wohl hauptsächlich wegen der neoliberalen Agenda.


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