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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

27.11.2019 um 11:39
Tja, zwar nichts Neues, aber einige fallen halt immer wieder auf und schaden damit der gesamten AfD. Das soll mich zwar nicht unbedingt stören, aber trotzdem fällt das immer auf die gesamte Partei zurück.

https://www.rnd.de/politik/schnauzer-tragt-raute-afd-politikerin-vergleicht-merkel-mit-hitler-5TYTN5E3YNGGXA4QF4PHRVB224...


Darf ich die AfD eigentlich mit der NSDAP (ja, in gewisser Hinsicht wäre dieser Vergleich angebracht und es gebe auch Parallelen) und NPD vergleichen?

Darüberhinaus; Wer Merkel mit Hitler vergleicht, der kann nicht ganz sauber im Kopf und auch nicht ausreichend gebildet sein und denjenigen wünsche eine Zeitreise. Sorry!


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27.11.2019 um 13:03
rhapsody3004 schrieb:Darf ich die AfD eigentlich mit der NSDAP (ja, in gewisser Hinsicht wäre dieser Vergleich angebracht und es gebe auch Parallelen) und NPD vergleichen?
Das fände ich kontraproduktiv. Rechts ist nicht gleich Hitler, Links sowieso nicht gleich Stalin.
Punktuell gibt es sicher sehr tiefbraune Kameraden und Kameradinnen innerhalb der AFD. Trotzdem kann auch ein superrechter moderner Kamerad den NS oderntlich scheiße finden.
Das meinte ich in einem anderen Thread, dass man schon den Ball flach halten sollte, wenn es um die Beschreibung bestimmter Prozesse geht. Zur Zeit sind große Worthülsen populär.
Ich bin "unter" der CSU in Bayern aufgewachsen. Rechts und erzkonservativ treffen als Beschreibung besser zu. Aber viel rechtere Inhalte hat die AFD auch nicht. Die CSU konnte sich besser/professioneller vermarkten.
Vielleicht müsste man auch erstmal klären was genau unter "rechts sein" und "Nazi sein" verstanden wird. Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten.


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27.11.2019 um 13:10
MokaEfti schrieb:Die CSU konnte sich besser/professioneller vermarkten.
...und es fehlen die verbalen Ausfälle und doppeldeutige Ansagen, die dann doch viel weiter rechts die Anhänger abholen...


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27.11.2019 um 20:29
Der Spendensumpf der AfD ist noch weit schmutziger als bislang bekannt war: Correctiv hat zusammen mit Frontal21 Belege dafür gefunden, dass die angeblichen Spender, die laut AfD für die Wahlkämpfe von Weidel, Meuthen und Reil gespendet haben, zum Teil nichts von ihrer Spende wussten, gar nicht existieren oder ihren Namen gegen Geld zur Verfügung gestellt haben. Was für eine Bande von Lumpen...


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27.11.2019 um 20:56
@Landluft
Das wundert inzwischen niemanden mehr ... auch die AfD-Fans nicht, denen ist das egal ...

Darf man die AfD eigentlich eine Bande von Lügnern und Betrügern nennen?


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27.11.2019 um 20:57
Issomad schrieb:Darf man die AfD eigentlich eine Bande von Lügnern und Betrügern nennen?
Warum solltest du das nicht dürfen? Ist ja oft genug gerichtlich erwiesen. Normalerweise müsste man mit der Bezeichnung "Betrüger" vorsichtig sein, aber bei der AFD sitzen ja einige verurteilte Betrüger, von daher...


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27.11.2019 um 21:10
@Landluft

Wenn das so abgelaufen ist, wie correctiv es glaubhaft schildert, bin ich ehrlich gesagt überrascht, wie amateurhaft das Ganze durchgezogen wurde. Babies first Spendenbetrug.


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27.11.2019 um 21:33
@bgeoweh

Das ist ja auch der Punkt, der mich vor allem fassungslos macht: Dass die Akteure so dermaßen plump agieren und trotzdem davon ausgehen, dass sie damit durchkommen.


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27.11.2019 um 21:36
@Landluft

Gerade so Anfängerfehler wie Spenden kurz unter der Grenze zur Benachrichtigungsfrist der Banken (d.h. leuchtend neonfarbene Warnschilder) oder das "Casting" der Strohpersonen über eine Großfamilie sind halt echte Deppenmoves. Es muss der Partei eigentlich klar gewesen sein, dass sie früher oder später mit dem ganz feinen Kamm durchsucht wird - dass man sich da überhaupt die Blöße gibt, irgendwelche wildfremden Scheinspender quasi auf der Straße zu fangen, ist komplett hirnverbrannt.


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28.11.2019 um 00:54
Wer auf eine Demo geht, besonders wenn es keine Massendemo ist, braucht Idealismus und Zivilcourage. Es gehört Gemeinsinn dazu, sich sichtbar zu machen und von Fremden anstarren und vielleicht auslachen zu lassen. Man gibt, richtig,@kleinundgrün u. a.,
sein Bild-Recht zum Teil auf. Das bedeutet aber nicht, dass man jederzeit bereit ist, sich widerstandlos in jeder Position dort in der Öffentlichkeit von Wildfremden für immer ablichten zu lassen: ohne das Gegenüber hinter Kamera und Mikro erkennen zu können, ohne zu wissen und zu erfahren, wann die eigenen Bilder wie und wo in Medien veröffentlicht, kommentiert, verarbeitet und ggf. verfälscht werden - und vor allem, wofür sie gespeichert und ggf. auch missbraucht werden.
Man bekommt keine Kopien.
Bildreporter können sehr zudringlich und rücksichtslos sein. Ich finde es vollkommen normal, wenn politische Laien gelegentlich genervt sind und ein Übermaß abwehren.


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28.11.2019 um 01:00
Hier fiel das Wort "Populisten". Wer von euch ist so schlau und kann sie mir beschreiben? Woran erkenne ich Populisten und kann sie sicher von anderen Politikern unterscheiden? Damit ich nichts falsch mache.


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28.11.2019 um 03:35
Es gibt im Internet doch genug Erläuterungen zu dem Begriff. Einfach mal z.B. bei Wikipedia nachlesen, dann solltest du keine Fragen mehr haben.


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28.11.2019 um 03:50
Landluft schrieb:Der Spendensumpf der AfD ist noch weit schmutziger als bislang bekannt war: Correctiv hat zusammen mit Frontal21 Belege dafür gefunden, dass die angeblichen Spender, die laut AfD für die Wahlkämpfe von Weidel, Meuthen und Reil gespendet haben, zum Teil nichts von ihrer Spende wussten, gar nicht existieren oder ihren Namen gegen Geld zur Verfügung gestellt haben. Was für eine Bande von Lumpen...
Wenn das alles so stimmt, wie von Correctiv beschrieben, zeigt es eigentlich nur was für Heinis diese AFD-Affen im wirklichen Leben sind.
withe schrieb:Wer auf eine Demo geht, besonders wenn es keine Massendemo ist, braucht Idealismus und Zivilcourage. Es gehört Gemeinsinn dazu, sich sichtbar zu machen und von Fremden anstarren und vielleicht auslachen zu lassen.
Wenn man auf öffentliche Demonstration geht, muss man auch damit rechnen das man von der Presse fotografiert wird.
Das ist aber auch jedem normal denkenden Menschen klar.
withe schrieb:Hier fiel das Wort "Populisten". Wer von euch ist so schlau und kann sie mir beschreiben? Woran erkenne ich Populisten und kann sie sicher von anderen Politikern unterscheiden? Damit ich nichts falsch mache.
Mit dieser Aussage erklärt sich auch, warum man das fotografieren auf einer öffentlichen Demonstration hinterfragt !


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Wie geht es weiter mit der AfD?

28.11.2019 um 18:31
In diesem Beitrag geht es nicht dezidiert um die AfD, aber der passt dennoch gut hier rein, wie ich meine.
Viele moderate Weiße nehmen das mit dem völkischen Gelaber offenbar sportlich. Sie sehen den rassifizierenden Nationalismus im Parlament und in den Medien als schmuddelige Herausforderung, die zu einer Demokratie nun mal dazu gehört. Im besten Fall sind sie empört. Menschen mit Rassismuserfahrung haben da einen ganz anderen Standpunkt: Sie erkennen darin einen Angriff auf ihre Person, ihre Familie, ihre Gruppe. Wir haben keine Lust, ergebnisoffene Debatten über unsere Daseinsberechtigung zu führen. Da gibt es nichts zu diskutieren.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/migrationshintergrund-es-brodelt-in-kanakistan-kolumne-a-1298544.html
Ich sage es mal ganz pauschal: Wir Kanaken sind von den etablierten Parteien enttäuscht.
Die Autorin erklärt auch warum sie von Kanakenhintergrund und nicht von Migrantionshintergrund redet:
Ich sage in jüngster Zeit häufiger "wir Kanaken" oder "wir Känäx" (Kanaks, englisch ausgesprochen). Ich sage das an Stellen, wo ich früher "Menschen mit Migrationshintergrund" oder "aus Einwandererfamilien" verwendet hätte. Ich mag aber nicht länger so tun, als würde es ums Einwandern gehen. Was haben Kinder, die heute in der dritten Generation in Deutschland geboren sind, mit Migration zu tun? Am Ende des Tages geht es darum, zu welcher "ethnischen" Gruppe man gehört. Also fühlt sich Kanaken als Bezeichnung ehrlicher an als Migranten.
Den Text sollte sich jeder, der die AfD auf irgendeine Weise verteidigt, mal gründlich durchlesen.


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28.11.2019 um 18:48
@groucho
Dieser Satz trifft ins Schwarze!
Dieser Satz müsste eigentlich reichen jede Diskussion über Migranten, Flüchtlinge, Menschen mit Migrationshintergrund, Asylanten, Kanaken oder wie immer man Menschen nennen mag, die nicht ursprünglich aus Deutschland kommen oder deren Eltern oder Großeltern.

Für mich gibt es da auch keine Diskussion, wir sind alle Menschen egal woher wir kommen. Denn abgesehen von der Hautfarbe gibt es eigentlich keine biologischen Unterschiede.
groucho schrieb:Wir haben keine Lust, ergebnisoffene Debatten über unsere Daseinsberechtigung zu führen. Da gibt es nichts zu diskutieren.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

28.11.2019 um 19:13
troublerin77 schrieb:Denn abgesehen von der Hautfarbe gibt es eigentlich keine biologischen Unterschiede.
Doch, die gibt es, das hat aber nichts mit Rassen zu tun, sondern eben mit der (biologischen) Vorgeschichte der entsprechenden Populationen. Die Unterschiede wegzuleugnen, ist aber auch albern. Und teilweise gefährlich.


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28.11.2019 um 19:15
Bleibt die Frage wie wichtig man solch winzige Unterschiede nehmen sollte?
Wenn es nach mir geht, dann sollten diese überhaupt keine Rolle spielen.


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28.11.2019 um 19:16
Bone02943 schrieb:Bleibt die Frage wie wichtig man solch winzige Unterschiede nehmen sollte?
Wenn es nach mir geht, dann sollten diese überhaupt keine Rolle spielen.
Politisch sind diese Unterschiede selbstverständlich völlig unerheblich oder sollten es sein. Medizinisch nicht.


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28.11.2019 um 21:13
@Bone02943 @groucho @che71 @Landluft @eckhart @Kurzschluss @Issomad @Libertin

Vom Verdachtsfall zur Beobachtung ist es nun nicht mehr weit, nicht nur was den Flügel betrifft, sondern es kann durchaus auf die gesamte Partei ausgeweitet werden, da der Flügel zunehmend mehr an Einfluss gewinnt, keine ehrlichen Distanzierungen der sog. gemäßigten AfDler die nachvollziehbar sind, stattfinden. Insgesamt gesehen sich die Partei immer mehr radikalisiert, so der Verfassungsschutz.

"Beobachtung von AfD-"Flügel" rückt näher"
Bislang ist der Verfassungsschutz noch gar nicht in die Vollen gegangen gegen die AfD, nur der radikale Flügel und der Nachwuchs der Jungen Alternative (JA) gelten für den Geheimdienst als sogenannte Verdachtsfälle auf Extremismus. Das ist in der Logik des Verfassungsschutzes eine Vorstufe zur Beobachtung. Die Gesamtpartei ist sogar noch eine Stufe darunter, sie gilt als bloßer Prüffall. Sie alle sind noch "auf Bewährung", wie ein Beamter sagt. Aber rascher als erwartet haben sich offenbar die ersten Einschätzungen erhärtet - jedenfalls was den Flügel betrifft, wenn auch noch nicht die gesamte Partei.
...
Aber statt einer Mäßigung registrieren die Verfassungsschützer teils sogar eine Verschärfung des Tons. Die ersten Bewertungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz würden durch das, was man seither beobachte, rundum "gestützt", sagt der bayerische Amtsleiter Burkhard Körner. Statt einer inhaltlichen Distanzierung von Positionen des Flügels erlebe man lediglich eine "taktische", sagt sein Kollege in Nordrhein-Westfalen, Burkhard Freier. "Teile der Parteiführung befürchten nämlich, dass eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz Mitglieder oder potenzielle Anhänger vergraulen könnte."

Der nur lose organisierte Flügel habe seine Bedeutung in der Partei sogar ausgebaut, beobachten Verfassungsschützer. Versuche, ihn aus der Partei zu drängen, gebe es kaum noch. Auch der zweite Flügel-Wortführer, Andreas Kalbitz, sei inzwischen weitgehend unumstritten. Der Widerstand der Gemäßigten sei erlahmt. Beim jährlichen Kyffhäuser-Treffen des Flügels am 6. Juli sei der Andrang sogar besonders groß gewesen, die Spitzen der Partei scharten sich um Höcke. "Von Distanzierung keine Spur", sagt ein ostdeutscher Amtsleiter.
https://www.sueddeutsche.de/politik/verfassungschutz-afd-fluegel-beobachtung-1.4701755


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28.11.2019 um 21:48
groucho schrieb:Den Text sollte sich jeder, der die AfD auf irgendeine Weise verteidigt, mal gründlich durchlesen.
Ganz ehrlich, ich denke das würde die wenigsten von dieser Wählerschaft interessieren.

Womit einige Rechte Wähler wieder zur Besinnung kommen würden/könnten, aber auch nur vielleicht, wäre, wenn für eine Woche sämtliche Ausländer/Menschen mit Migrationshintergrund auswandern oder zumindest ihre Arbeit niederlegen würden. Komplett alle!

Der selbstverständliche Alltag würde für alle Menschen im Land, auch für AfD-Wähler und auch für Neonazis, zum erliegen kommen.

Eine total schwachsinnige Idee, ist ja auch nur hypothetisch gemeint, aber trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass sie Wirkung zeigen würde: Scheiße, wir brauchen unsere Mitmenschen mit Migrationshintergrund ja doch. Bitte kommt zurück...
Naiver Gedanke oder?


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