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AfD

71.512 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

15.09.2021 um 08:41
Zitat von eckharteckhart schrieb:Sie verfolgten das Ziel, eine rassistische ethnisch-homogene deutsche Volksgemeinschaft herzustellen.
Da fangen meinem Verständnis nach die Probleme schon an. Wie will man denn eine "ethnisch-homogene deutsche Volksgemeinschaft" definieren, bzw. wer würde in diese Gruppe passen und wer nicht? An welchen Kriterien könnte man das festmachen? Mir fallen da keine wirklichen Kriterien ein: helle Haut und helle Haare haben viele Menschen (auch Nord- und Westeuropäer, Nordamerikaner und Australier, sogar unter Brasilianern findet man viele hellhäutig-blonde Menschen). Die Sprache? Was ist mit den Russlanddeutschen, die oft mehr schlecht als recht Deutsch sprechen? Die Sozialisierung in Deutschland? Da würden viele Menschen mit Migrationshintergrund inzwischen recht gut abschneiden - ich denke es mir immer wieder, wie "deutsch" sich inzwischen viele Leute verhalten, obwohl deren Name, Haar- oder Hautfarbe andeutet, dass die Eltern aus einem anderen Land stammen. Die Religion? Katholisch oder evangelisch sind auch viele andere Menschen, auch Araber und Afrikaner können Christen sein (im übrigen sind viele Deutsche inzwischen atheistisch bzw. unreligiös).


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15.09.2021 um 15:21
@wanagi
Eigeninterpretationen von "völkisch" würde ich mich gar nicht in die Welt hinauszuposauenen trauen.
Es ist die Definition der Bundeszentrale für politische Bildung.
Dazu noch eine recht aktuelle.
Seit 2007 gilt ein besonderes Augenmerk den "Völkischen Siedlern", die in der Region versuchen, unbemerkt eine rechtsextreme Alltagskultur zu etablieren. Auf den ersten Blick wirken sie harmlos, tatsächlich pflegen sie aber eine rassistische Blut- und Boden-Ideologie.

Unser Regionalzentrum ist unter anderem für den Bereich rund um Güstrow zuständig. Ab etwa 2005/2006 mehrten sich bei uns dann Anfragen zu einer Gruppe, die dort in den 1990er Jahren zugezogen war und nun vermehrt durch völkisch-nationalistische Äußerungen auffiel. Unter anderem stellten sie sich in die Tradition der Artamanen ...

… die Vorzeige-Arier des Nationalsozialismus.

Ja, dieser Bund Artam war eine radikal-völkische Siedlungsbewegung, die Anfang des letzten Jahrhunderts in unserer Region einen Schwerpunkt hatte und 1934 in die Hitlerjugend eingegliedert wurde. Zu den Artamanen zählten unter anderem der Reichsführer-SS Heinrich Himmler und Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß. In einem ziemlich eindeutigen Interview für die "Junge Freiheit" kündigten diese neuen Siedler 2005 öffentlich an, der Region "ihren Stempel aufdrücken" zu wollen. Parallel begannen sie, sich in Elternbeiräten und bei anderen ehrenamtlichen Aufgaben zu engagieren und fielen auch dort durch nationalistische, rassistische, antisemitische oder homophobe Äußerungen auf. Um die Auseinandersetzung mit dieser neuen Strategie einer völkischen Siedlungsbewegung auf eine möglichst breite fachliche Basis zu stellen, luden wir ab 2009 zu einer Arbeitsgruppe "Völkische Siedler" ein, die dann bis 2013 regelmäßig unter unserer Leitung tagte. Innerhalb unserer Regionalzentren geht diese Arbeit seither weiter.

Der breiten Öffentlichkeit ist das Phänomen aber noch weitgehend unbekannt.

Das stimmt nicht ganz. Vor Ort wurde bereits viel Aufklärungsarbeit geleistet, zum Beispiel bei Politik und Medien. Überregional erhielt das Thema massive Aufmerksamkeit im Jahr 2010, als der Bürgermeister einer Gemeinde aus der Region sich weigerte, in einem feierlichen Akt die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten für das siebte Kind aus einer dieser Familien zu verleihen.

Was war für Sie bei den Recherchen am überraschendsten?

Einerseits hat uns die Wirksamkeit der Strategie immer wieder überrascht. Es handelt sich hier um einen relativ kleinen Kreis von Personen, der aber trotzdem in der Region deutlich spürbar ist. Ihre Strategie ist eine fein austarierte Mischung: Einerseits kapseln sie sich von der Gesellschaft ab, andererseits infiltrieren sie sie. Durch eigene Netzwerke und Nischen schafft sich die Gruppe eine immer stabilere Ausgangsbasis. Damit macht sie die Region leider auch immer attraktiver für weitere Zuzüge von Gleichgesinnten. Mit hiesigen Akteuren der extremen Rechten, etwa aus der NPD oder von Neonazi-Kameradschaften, haben sich diese Neusiedler inzwischen zu festen völkischen Netzwerken verbunden. Gleichzeitig werden Wege gesucht, um im Gemeinwesen Einfluss zu nehmen, etwa bei der Feuerwehr, im Sportverein oder im Kindergarten.

Die zweite Überraschung war, dass diese Leute offenbar wirklich der Überzeugung sind, für gute und wichtige Dinge einzutreten. Mit echter Opferbereitschaft und fast schon religiösem Eifer setzen sie sich für ihre Ziele ein. Sie haben in der Mehrheit tatsächlich kein Unrechtsbewusstsein, wenn sie andere Menschen aufgrund einer angeblichen Rassenzugehörigkeit, wegen einer Religion, einer körperlichen oder geistigen Behinderung oder einer besonderen Art der Lebensführung abwerten und ausgrenzen.
Quelle: https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/211920/voelkische-enklaven-nach-ns-vorbild-mitten-in-deutschland

Ich denke klar und stelle mich deswegen völkischen Bestrebungen entgegen.


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15.09.2021 um 15:24
@eckhart
Ich denke immer für mich selbst und habe mir nie etwas vorschreiben lassen so auch in dem Falle.
Ich könnt jetzt ausholen und sagen dass dieses in den Schulen versucht wird aber das wäre OT.


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15.09.2021 um 15:28
Zitat von wanagiwanagi schrieb:Ich denke immer für mich selbst und habe mir nie etwas vorschreiben lassen so auch in dem Falle.
Das tun wir vermutlich alle. Jeder denkt für sich selbst.

Zum Glück wird uns bislang nicht vorgeschrieben, Begriffe wie "völkisch" akzeptieren oder verwenden zu müssen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass uns das erwarten würde, wenn gewisse Parteien in die Regierung kämen.


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15.09.2021 um 15:32
@martenot
So ein Vorschreiben wäre mir auch zu wider und ich vermuteauch dass wir auf eine neue "Denk- und Deutungsdiktatur" zusteuern aber sowas ist vermutlich möglich wer weiß


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15.09.2021 um 15:46
Zitat von martenotmartenot schrieb:Zum Glück wird uns bislang nicht vorgeschrieben, Begriffe wie "völkisch" akzeptieren oder verwenden zu müssen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass uns das erwarten würde, wenn gewisse Parteien in die Regierung kämen.
Selbst da die AfD noch nicht die Regierung stellt, stört sie im Bundestag, da sie Begriffe in die Welt setzt, an denen andere Fraktionen sich abzuarbeiten haben.
Das erste Mal seit den 1950er Jahren gestaltet eine rechtsextreme bzw. rechtspopulistische Partei mit einem starken völkisch-nationalistischen Flügel die politischen Geschicke der Bundesrepublik offiziell mit, ganz so, als hätte es die Erfahrung des NS-Regimes nie gegeben. Ohne an irgendeiner Regierung beteiligt zu sein, beeinflusst die AfD den Gesetzgebungsprozess. Besonders deutlich spürbar ist das in der Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie im Bereich der Inneren Sicherheit. Falls sich die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vertieft, eine schwere Wirtschaftskrise das Vertrauen in die bestehenden Institutionen zerstört und ein Klima der Angst und der Verunsicherung entsteht, in dem die AfD einflussreichen Kreisen als Hoffnungsträger erscheint und als Machtfaktor erstarkt, ist die Demokratie sogar akut bedroht.
Quelle: https://www.westendverlag.de/kommentare/rechtsextremisten-im-parlament-afd-ein-jahr-im-bundestag/

Höcke würde sich sicher Christoph Butterwegges soziales Engagement gern zu nutze machen, wie in AfD und co auch Begeisterung für Sarah Wagenknecht herrscht.

Doch für Soziales ist die AfD nur zum Schein!


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15.09.2021 um 15:49
Zitat von eckharteckhart schrieb:Selbst da die AfD noch nicht die Regierung stellt, stört sie im Bundestag, da sie Begriffe in die Welt setzt, an denen andere Fraktionen sich abzuarbeiten haben.
Das stimmt schon. Die AfD zeichnet sich meinem Eindruck nach hauptsächlich darin aus, dass sie gern als hauptamtlicher Störfaktor aktiv ist. Es spricht natürlich nicht grundsätzlich was dagegen, auch mal für Irritationen zu sorgen, aber wenn man sich hauptsächlich nur aufs Stören beschränkt, ist der konstruktive Nutzen eher beschränkt.

Ehrlich gesagt könnte mich mir gar nicht vorstellen, dass die AfD überhaupt in der Lage wäre, eine Regierung zu stellen, weil sie von den echten, tatsächlich anstehenden Aufgaben in allen möglichen Bereichen (eben nicht nur das einzige Leib- und Magenthema Migration) überfordert wäre.


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15.09.2021 um 16:21
Zitat von martenotmartenot schrieb:Ehrlich gesagt könnte mich mir gar nicht vorstellen, dass die AfD überhaupt in der Lage wäre, eine Regierung zu stellen, weil sie von den echten, tatsächlich anstehenden Aufgaben in allen möglichen Bereichen (eben nicht nur das einzige Leib- und Magenthema Migration) überfordert wäre.
So ähnlich geht es mir auch. Wenn ich jedoch zur PiS nach Polen schaue oder zur Fidesz nach Ungarn, scheinen die mir ebenfalls relativ regierungsunfähig.
Die haben sich aber fähig gezeigt, ihre Bevölkerungen mit sozialen Zugeständnissen bei Laune zu halten.

Die AfD kann das nicht. meine ich.


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15.09.2021 um 16:27
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die haben sich aber fähig gezeigt, ihre Bevölkerungen mit sozialen Zugeständnissen bei Laune zu halten.
Das dürfte den größten Teil des Erfolgs ausmachen: nämlich die Bevölkerung glauben zu machen, dass diese Regierung am besten für das Land geeignet ist. Dazu werden anscheinend gewisse Themen bedient, die der Bevölkerung emotional wichtig sind, wie z.B. die Religion oder der Nationalismus. Ich habe mich vor einiger Zeit mal im Job mit Ungarn unterhalten, und aus dem Gespräch entnahm ich, dass den Ungarn anscheinend generell der Nationalstolz inklusive Verehrung des Hl. Stefan wichtig ist. Und solange diese Erzählungen von Orban bedient werden, ist man zufrieden und erwartet gar keine allzu ausgefeilte Problemlösungspolitik. Selbst Korruption wird anscheinend eher verziehen, solange nur der Hl. Stefan verehrt werden kann.


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15.09.2021 um 16:27
Zitat von wanagiwanagi schrieb:Ich denke immer für mich selbst und habe mir nie etwas vorschreiben lassen so auch in dem Falle.
Tja, und da auch andere Leute denken und keine Schlafschafe sind, musst Du Dank Meinungsfreiheit auch aushalten, dass der Begriff „völkisch“ in Deutschland im allgemeinem Sprachgebrauch ziemlich negativ besetzt ist.


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15.09.2021 um 17:40
@Fichtenmoped
Aber du weißt doch nur die Nazis denken selbst...


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15.09.2021 um 17:45
@Fichtenmoped
Du bestätigst gerade meine Vorwürfe die folgen von jahrzehntenlanger falscher politik. Nur weil eine Meinung quantitativ mehr populär ist heisst es noch lange nicht, dass sie qualitativ besser ist, das musst du dir leider sagen lassen.


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15.09.2021 um 18:00
@wanagi @Rambaldi @Fichtenmoped @martenot @eckhart @fischersfritzi @Kybela @abberline

Eieiei, ob die AfD die Strafzahlung bezahlen kann?
Wie viel wird das sein?
12 Millionen?
Spendenaffäre: AfD taucht bei Millionen-Kampagne von anonymen Spendern als „Direktkunde“ auf

Die AfD-Spendenaffäre geht in die Millionen: Eine anonym finanzierte Plakatkampagne aus 2016 bis 2018 summiert sich bei der Außenwerbefirma Ströer auf mehr als drei Millionen Euro. Interne Buchungsunterlagen könnten die AfD in Bedrängnis bringen. Als Reaktion auf die Recherche von CORRECTIV, ZDF Frontal und Spiegel kündigt Ströer an, sich aus der parteipolitischen Werbung zurückzuziehen.
Quelle: https://correctiv.org/top-stories/2021/09/15/afd-wahlkampf-werbung-millionenauftraege-anonyme-spender-spendenaffaere/

Aber bestimmt ist die Aufdeckung der Spendenaffäre wieder nur Hetze von diesen linksgrünglitzernden Medien.


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15.09.2021 um 23:42
Zitat von martenotmartenot schrieb:Zum Glück wird uns bislang nicht vorgeschrieben, Begriffe wie "völkisch" akzeptieren oder verwenden zu müssen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass uns das erwarten würde, wenn gewisse Parteien in die Regierung kämen.
Was ich nicht verstehe - da ist ein Begriff definiert und man weigert sich einfach die Definition des Begriffs anzuerkennen. Woran man sich aufhängen könnte, wäre ja ob man die AfD als völkisch bezeichnen kann. Aber so ist es als wenn man einem Rezept einen Kopfsalat verwenden soll und man statt dem grünen Salatkopf eine Vinigraitte auf fritierte Hühnerköpfe giesst und das Ganze dann als Kopfsalat bezeichnet und im Rezept verwendet.

Der Begriff Völkisch ist nun Mal definiert und wenn man in Diskussionen das Wort Völkisch nutzt weiss jeder Diskutant bescheid worüber man redet, dafür sind Diskussionen ja da.

Anderes Beispiel ist Homophob - jeder weiß das damit die Abneigung gegen Homosexualität gemeint ist, auch wenn das Wort eigentlich eine Abneigung gegen den Menschen an sich suggeriert. Bei einer Diskussion über Homophobie fängst Du doch auch nicht an die Definition des Wortes in Frage zu stellen, und dann noch mit dem Hinweis das es hoffentlich niemanden gäbe, der Dir vorschreibt wie Du das Wort benutzen sollst.


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16.09.2021 um 08:25
Zitat von cejarcejar schrieb:Der Begriff Völkisch ist nun Mal definiert und wenn man in Diskussionen das Wort Völkisch nutzt weiss jeder Diskutant bescheid worüber man redet, dafür sind Diskussionen ja da.
Vielleicht magst du die exakte Definition noch einmal hier kurz umreißen? Mir ist sie nicht geläufig, da ich das Wort im Regelfall nicht gebrauche und auch keinen unmittelbaren Anwendungsfall dafür wüsste, deswegen habe ich die exakte Definition nicht parat.


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16.09.2021 um 08:47
Zitat von martenotmartenot schrieb:cejar schrieb:
Der Begriff Völkisch ist nun Mal definiert und wenn man in Diskussionen das Wort Völkisch nutzt weiss jeder Diskutant bescheid worüber man redet, dafür sind Diskussionen ja da.
Guter Punkt zum Einstieg.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Vielleicht magst du die exakte Definition noch einmal hier kurz umreißen? Mir ist sie nicht geläufig,
mir auch nicht.

wiki sagt folgendes:
Völkisch ist ein Adjektiv, bei dem es sich um eine Ableitung von Volk handelt. Dem Begriff kommt seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts in der Alltagssprache, den Medien und der Politik, insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus eine Bedeutung zu. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Wort dort seltener verwendet, wird aber seit dem Erstarken völkisch-nationaler Bewegungen in Deutschland und Österreich zu deren Beschreibung in jüngster Zeit wieder vermehrt herangezogen. Als Lehnwort wurde der Begriff im Englischen übernommen.

Völkisch transportiert seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts einen rassistischen Volksbegriff, der insbesondere auch Antisemitismus beinhaltet. Es wurde im deutschsprachigen Raum als Selbstbezeichnung von der völkischen Bewegung übernommen und zu einem Schlüsselbegriff des völkischen Nationalismus. Auch einzelne, ehemals führende Politiker der deutschen Partei Alternative für Deutschland (AfD) sprachen sich für eine Rehabilitierung des Begriffs völkisch aus.


Abseits rechtspopulistischer und rechtsextremistischer Kreise ist völkisch negativ konnotiert. Das Suffix -isch enthält Günter Hartung zufolge eine abwertende Komponente, wie sie -lich in volklich nicht enthält (vgl. kindisch – kindlich).[1]
Quelle: Wikipedia: Völkisch

edit: ich seh zwar ein, dass der Begriff den Bach runterging. Aber das Adjektiv von Volk negativ zu konnotieren, ich denke mal das schaffen auch nur die deutschen. Wie auch der Begriff "Heil" völlig verunstaltet wurde.

Aber:
„Nicht durch die Definition wird die Anwendung eines Begriffes festgelegt, sondern die Verwendung des Begriffes legt das fest, was man seine ‚Definition‘ oder seine ‚Bedeutung‘ nennt. Anders ausgedrückt: Es gibt nur Gebrauchsdefinitionen.“[15]
Quelle: Wikipedia: Definition#Karl R. Popper


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16.09.2021 um 08:51
Diese Definition hätte ich jetzt auch in etwa so erwartet. Insofern verstehe ich nicht ganz den Vorwurf von vorhin:
Zitat von cejarcejar schrieb:Was ich nicht verstehe - da ist ein Begriff definiert und man weigert sich einfach die Definition des Begriffs anzuerkennen.
Wobei ich nicht weiß, an wen der Vorwurf tatsächlich gerichtet war, und wer auf welche Weise sich weigern würde, diese Definition des Begriffs anzuerkennen.


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16.09.2021 um 08:59
zum Vergleich:
Folkish may refer to:

Folk culture, in the sense "of the common people; traditional, sophisticated, yet unconventional"

Völkisch movement of German ethnic nationalism
Quelle: Wikipedia: Folkish


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AfD

16.09.2021 um 09:00
Zitat von martenotmartenot schrieb:Vielleicht magst du die exakte Definition noch einmal hier kurz umreißen? Mir ist sie nicht geläufig, da ich das Wort im Regelfall nicht gebrauche und auch keinen unmittelbaren Anwendungsfall dafür wüsste, deswegen habe ich die exakte Definition nicht parat.
Zum "Volk" gehörend

Mind seit Ende des 19 Jhr. "Volk" in dem Falle im rassebiologischen Sinne als eine "Blut- und Schicksalsgemeinschaft".

Darüber hinaus gilt auch schon damals "der Jude" als Antonym. Es handelt sich also nicht um einen Begriff für ein x-beliebiges, rassistisches Weltbild, sondern beschreibt schon damals den Rasseantisemitismus, der unter den Nazis dann Staatsdoktrin werden sollte.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wobei ich nicht weiß, an wen der Vorwurf tatsächlich gerichtet war, und wer auf welche Weise sich weigern würde, diese Definition des Begriffs anzuerkennen.
Damit sind wohl Menschen wie @wanagi und die AfD gemeint, bei denen das einfach nur ein nettes Wort ist, dass irgendeinen "für die Menschen bzw das Volk"-Gedanken beinhaltet.
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:zum Vergleich:
Der Vergleich ist Unsinn, das Wort lässt sich so nicht übersetzen.


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16.09.2021 um 09:09
Zitat von FiernaFierna schrieb:Damit sind wohl Menschen wie @wanagi und die AfD gemeint, bei denen das einfach nur ein nettes Wort ist, dass irgendeinen "für die Menschen bzw das Volk"-Gedanken beinhaltet.
Achso, alles klar.

Mir geht es ehrlich gesagt sogar mit dem Wort "Volk" so, dass ich mir nicht konkret etwas darunter vorstellen kann. Ich wüsste nicht, wie man "Völker" eindeutig voneinander abgrenzen könnte. Am ehesten könnte man wie gesagt die Staatsbürgerschaft als Kriterium heranziehen, aber dann wären sicher auch viele nicht zufrieden. Aber woran könnte man sonst festmachen, zu welchem "Volk" jemand gehört? Sprache? Religion? Phänotyp? Vor- und Nachname? Sozialisierung in Deutschland? Wie stellt man sich das in AfD-Kreisen normalerweise vor?


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