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Wie geht es weiter mit der AfD?

70.754 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Wahlen, Partei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

06.03.2021 um 15:50
Zitat von eckharteckhart schrieb:Die Taktik wird von der AfD übernommen, nicht die politische Ideologie!
das geht lt Definition nicht :O
Entrismus gilt in manchen Kreisen als ein Markenzeichen trotzkistischer Politik: Eine mehr oder weniger geheime Gruppe tritt in eine reformistische Partei ein, um dort Mitglieder zu werben. Die beiden größten Gruppen in der BRD, die sich auf Trotzki beziehen, nämlich die SAV und Marx21, führen genau diese Politik in Bezug auf die Linkspartei aus. Doch wie entwickelten Trotzki und seine AnhängerInnen ursprünglich die Taktik des Entrismus?
Erst in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Führung der Vierten Internationale unter Michel Pablo, als Produkt ihrer zentristischen Degeneration, einen langfristigen „Entrismus sui generis“ (der besonderen Art) zu befürworten. Die TrotzkistInnen agierten als geheime Gruppe und verschmolzen mit den linken Flügeln der reformistischen Parteien, um längerfristig in diesen arbeiten zu dürfen. Diese Politik wurde von der gesamten Führung der Vierten Internationale getragen. Während die Strömung um Ernest Mandel sich ab 1968 von der Sozialdemokratie ablöste und sich stattdessen den StudentInnen- und Guerilla-Bewegungen anpasste, blieb etwa die Strömung um Ted Grant insgesamt 40 Jahre in den reformistischen Massenparteien, in der Hoffnung, diese irgendwann komplett übernehmen zu können. Zahlreiche andere Strömungen führten ebenfalls einen „tiefen“ Entrismus durch.[3]

Deswegen steht die Entrismus-Politik von der SAV und von Marx21 in Gegensatz zum Entrismus, wie Trotzki ihn vorgeschlagen hat. Ihre Politik ist vielmehr ein Produkt des trotzkistischen Zentrismus nach dem Zweiten Weltkrieg.
Quelle: http://www.klassegegenklasse.org/was-ist-entrismus/

hier finden sich Erklärungen was und wer gemeint ist.

Die AfD passt da wahrlich nicht hinein!!


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Wie geht es weiter mit der AfD?

06.03.2021 um 15:56
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die AfD passt da wahrlich nicht hinein!!
Bei mir bist Du an der falschen Adesse! @Seidenraupe ! Beitrag von Anti_Venom (Seite 3.555)
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:Bei diesem harten Kern sind auch andere Idioten als nur überzeugte Neonazis. Letztere sind meiner Erfahrung nach durch und durch Entristen.



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06.03.2021 um 16:10
Zitat von eckharteckhart schrieb:Bei mir bist Du an der falschen Adesse!
ok.

@Anti_Venom
Beitrag von Seidenraupe (Seite 3.556)


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06.03.2021 um 16:23
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Die AfD passt da wahrlich nicht hinein!!
Weil Rechte Linke nicht nachahmen?
Oder aus welchem Grund? @Seidenraupe ?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

06.03.2021 um 18:02
@Seidenraupe
Entrismus war in der Vergangenheit typisch für Linksaußen, aber ein Entrist bzw jemand der diese politische Strategie einsetzt kann eine beliebige politische Gruppierung sein.

Wikipedia: Entryism
Entryism (also spelled entrism or enterism or called infiltration) is a political strategy in which an organisation or state encourages its members or supporters to join another, usually larger, organization in an attempt to expand influence and expand their ideas and program. If the organization being "entered" is hostile to entrism, the entrists may engage in a degree of subterfuge and subversion to hide the fact that they are an organization in their own right.



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06.03.2021 um 19:01
Zitat von eckharteckhart schrieb:Weil Rechte Linke nicht nachahmen?
Ich beantworte die Frage selbst.
Wenn es nicht vorkäme, bräuchte es auch kein https://www.gesichtzeigen.de/podiumsdiskussion-rechtsextremismus-in-der-arbeitswelt-was-koennen-wir-tun/

Aktion, die der AfD bestimmt sehr viele Schmerzen bereitet!
Gezielt versuchen rechtsextreme Akteur*innen, kontinuierlichen Einfluss in verschiedenen gesamtgesellschaftlichen Alltagsbereichen zu gewinnen, um so die eigene Propaganda geschickt „unter’s Volk“ zu bringen und salonfähig zu machen. Ein wesentliches Betätigungsfeld bietet hierfür die Arbeitswelt – seien es Betriebe, Unternehmen oder andere Arbeitszusammenhänge. Immer häufiger beobachten wir, wie rechtsextreme Akteur*innen auf unterschiedlichsten Wegen probieren, ihre menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Inhalte im Arbeitsumfeld zu platzieren.
Quelle: https://www.gesichtzeigen.de/podiumsdiskussion-rechtsextremismus-in-der-arbeitswelt-was-koennen-wir-tun/


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06.03.2021 um 20:57
@eckhart
Aus deinem Link:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind bzw. solche verbreitet haben, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließ
Ersten Teil verstehe ich vollkommen. Aber beim zweiten Teil muss ich teils Kritik ausüben. Es gibt nämlich auch Aussteiger aus der rechtsextremen (nicht rechten, sondern rechtsextremen für Unwissende die da keinen Unterschied machen) Ecke wie mich und auch weitere Personen die durchaus auch zu solchen Veranstaltungen beitragen können sofern es sich nicht um verkappte Radikallinke oder Extremlinke handelt. Ich hätte mitgemacht wenn ich in der Nähe wäre vielleicht.

Ps: Zudem begeht man bei dieser Veranstaltung den Fehler rechts gleich mit Neonazismus gleichzusetzen.


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06.03.2021 um 21:33
Ich sehe https://www.gesichtzeigen.de/podiumsdiskussion-rechtsextremismus-in-der-arbeitswelt-was-koennen-wir-tun/
so, dass selbiges Ausschließen oder Zutritt verwehren nur geschieht, wenn es entsprechende Vorfälle bereits gab oder gibt,
nicht jedoch,
wenn jemand nur etwas denkt, was jedoch weder spür- noch sichtbar oder hörbar, also allgemein nicht vernehmbar ist.

(Hier gehts um Alltagsleben vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern bis zum Sport- oder Kleigartenverein
also um die gesamte Breite gesamtgesellschaftlicher Alltagsbereiche, wo bereits entsprechende Erfahrungen gemacht werden mussten.
und das sind meiner Meinung nach keine Bereiche, wo langatmige Ermittlungen stattfinden, sondern eher Hausrecht zu respektieren ist, also auch nicht um Quasselbuden. Denke ich.
Zur Klärung gibts Gerichte)


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07.03.2021 um 23:52
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:seit wann ist die AfD trotzkistisch oder kommunistisch?

Was du meinst, nennt man vermutl politische Unterwanderung oder Weg durch die Instanzen.
so genau erschließt sich mir nicht, was du meinst
Totalitär ist der richtige Begriff, das ist unabhängig von rechts und links.
Es ist das, was die UdSSR und die DDR war und andere sozialistische Staaten nicht z.B. Jamaika (1972-1980) und Nicaragua (1979-1991).

Und die AfD zeigt ganz deutlich totalitäre Züge, was deutlich wird, wenn man ihre Führungsspitzen frei von der Leber weg reden lässt.
Wenn sie die Mehrheiten dazu hätten, würden sie die Demokratie genau so aushöhlen wie Orban in Ungarn.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

11.03.2021 um 11:32
Zitat von IssomadIssomad schrieb am 07.03.2021:Und die AfD zeigt ganz deutlich totalitäre Züge
finde auch ich!
Es gibt zwar Stimmen, die behaupten im Südwesten Deutschlands würde man die AfD kaum kennen, aber im Landtag von Baden- Würtemberg sind die sehr sehr laut:
über den Platz hallt die Stimme des Freiburger Stadtrats und Rechtsanwalts Dubravko Mandic. Derzeit trage man zwar Masken, sagt er, „aber nur so lange, bis wir uns durchgesetzt haben, dann zahlen wir ihnen alles heim!“ Rund 100 Anhängerinnen und Anhänger jubeln ihm zu, als er droht: „Machen Sie Ihr Kreuz, wir machen den Rest!“

Die Rhetorik der AfD pendelt ungebrochen zwischen kämpferisch und hetzerisch, auch vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag. Doch gerade im Südwesten häufen sich Extrembeispiele – wie das von Hardliner Mandic, der über seine Partei einst geschrieben hatte: „Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte.“
Quelle: https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2021/03/11/afd-kandidaten-am-rechten-rand_30630?wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&wt_time=1615458212198



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14.03.2021 um 19:27
So still hier am Wahlabend?
Wie das?
Vom Minus enttäuscht?

Da brauchts doch Abhilfe:
Erbitterter Kampf im Landesverband
Der Wahlausgang zeugt von dem erbitterten Kampf im Berliner Landesverband, in dem Liberal-Konservative und ehemalige „Flügel“-Leute um Einfluss ringen, in dem es aber auch viele persönliche Animositäten gibt. Dass von Storch nicht gewählt wurde, ist auch eine Niederlage für das Lager des Ko-Bundessprechers Jörg Meuthen, als dessen Vertraute von Storch gilt.

Wie groß der Einfluss des vormaligen „Flügels“ im Berliner Landesverband ist, zeigte die Wahl der Berliner AfD-Abgeordneten Jeanette Auricht zur Ersten Stellvertreterin. Sie erhielt 57,1 Prozent der Stimmen. Auricht hatte den Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke, die Leitfigur des „Flügels“, zu Auftritten in Berlin eingeladen. „Wir werden den linken Mist in der Stadt davonfegen“, sagte sie auf dem Parteitag.
Wie knapp die Machtverhältnisse zwischen den Lagern sind, zeigte auch die Wahl des Schatzmeisters. Mit einer Mehrheit von nur 0,45 Prozent wurde der bisherige Schatzmeister Frank-Christian Hansel wiedergewählt, ein Vertrauter von Fraktionschef Pazderski. Er setzte sich gegen den Reinickendorfer Stadtrat Sebastian Maack durch, der wiederum als Mann des „Flügels“ und Unterstützer Brinkers gilt.

Brinker und Hansel liegen miteinander im Clinch: Die neue Landesvorsitzende wirft Hansel Misswirtschaft vor und erreichte, dass ein Gutachten zur Überprüfung von Hansels Buchführung angefertigt wurde. Hansel wiederum unterstellte Brinker, sie habe dieses Gutachten manipuliert. Der Streit wird derzeit vor Gericht ausgetragen.
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/neuer-afd-vorstand-in-berlin-der-machtkampf-geht-weiter-17244394.html


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Wie geht es weiter mit der AfD?

14.03.2021 um 20:24
@eckhart

Beatrix von storch findet, die AfD hat eigentlich gewonnen :P Hat sie aber nicht. Diese Wahl war für die AfD ein mindestens so großer Schlag in die Fresse wie für die CDU. Die CDU hat wenigstens noch ein paar prozente zum verlieren übrig, die AfD ist jetzt bei 10% in beiden Bundesländern.

Die können von Glück sagen, dass die CDU gerade ne Schwächephase hat, sonst wären es wohl noch weniger gewesen.


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15.03.2021 um 00:38
Am Ende reicht es in beiden Bundesländern nicht für die 10 %.

- 4.3 % in Rheinland-Pfalz und - 5.4 % in Baden-Württemberg, das kann man nicht als Wahlsieg deklarieren.

Zum Glück geht der Trend deutlich nach unten, politisch ist die AfD sowieso nur noch orientierungslos und zerstritten, nachdem die Ausländerhetze nicht mehr richtig zündet ...

Und deren politischer Feind Nr. 1 - die Grünen - gewinnen in beiden Bundesländern und werden wahrscheinlich weiter in deren Landeregierungen sein.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

15.03.2021 um 00:42
Die AfD hat meiner Ansicht nach nur eine Chance: Den wohl auf Corona folgenden wirtschaftlichen fallout nutzen. Aber wenn der ausbleibt, dann sehe ich nicht, wie sie wieder hoch kommen wollen.

ICh sehe kein neues aufflammen des flüchtlingsthemas, zumindest nicht ohne verbindung zum klimathema, das wohl nach corona wieder erstarken wird.


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15.03.2021 um 02:09
Zitat von IssomadIssomad schrieb:Am Ende reicht es in beiden Bundesländern nicht für die 10 %.

- 4.3 % in Rheinland-Pfalz und - 5.4 % in Baden-Württemberg, das kann man nicht als Wahlsieg deklarieren.
Nur um die Relationen einmal zu visualisieren: Die AfD hat gemessen an ihren Werten in beiden Bundesländern aus den vorherigen Wahlen jeweils rund ein Drittel(!) ihrer Wähler verloren. EIN DRITTEL! Der CDU hingegen sind "nur" rund 15% ihrer Wähler flöten gegangen.

Und das Schlimmste aus AfD-Sicht ist, dass die Verluste der CDU nicht zu Gewinnen der AfD führten. Mit anderen Worten, die CDU-Frustrierten haben nicht in Scharen den Weg zur AfD entdeckt, wie es manch einer im blauen Lager wohl erwartet hatte. Vielmehr sind diese Menschen offenbar zu den Grünen, der FDP und den FW abgewandert.

Es ist somit eigentlich völlig irrsinnig, darüber zu debattieren, wer der größte Wahlverlierer ist. Es ist glasklar die AfD.


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15.03.2021 um 02:13
Sehe ich auch so. Ich sehe auch nicht, wie die AfD diesen Trend aufhalten könnte.


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15.03.2021 um 13:06
AfD PK zur Landtagswahl:

Mimimi, die anderen sind schuld, wir haben nichts falsch gemacht.


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15.03.2021 um 15:22
Zitat von roscorosco schrieb:Mimimi, die anderen sind schuld, wir haben nichts falsch gemacht.
Ist eine gute Einstellung.
Immer schön so weitermachen.

Den eingeschlagenen Weg weiterrumpeln bis auf 4,9% runter, dann sind die Pfeiffen raus...


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15.03.2021 um 16:45
Ich bin weniger optimistisch.
Nächste Landtagswahl ist im Juni in Sachsen-Anhalt. Letzte Umfrage, die ich finden konnte ist vom Januar.
AfD liegt bei 23 %, 2. stärkste Kraft.

https://dawum.de/Sachsen-Anhalt/

Aus meiner Sicht völlig offen, ob die AfD im Osten ebenfalls an Anhängerschaft verliert oder sich eher weiter etabliert.


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15.03.2021 um 18:11
Zitat von eckharteckhart schrieb:So still hier am Wahlabend?
Wie das?
Vom Minus enttäuscht?
Es ist doch viel besser darüber zu philosophieren, wie Sch*** die SPD oder Grüne sind. Das macht doch mehr Spaß, als sich mit eigenen Fehlern auseinanderzusetzen. Die AfD kann nur mit dem Finger auf andere zeigen. Offensichtlich auch Ihre Wähler.
Zitat von fischersfritzifischersfritzi schrieb:Aus meiner Sicht völlig offen, ob die AfD im Osten ebenfalls an Anhängerschaft verliert oder sich eher weiter etabliert.
Ronny und Chantalle haben ein geschlossenes Weltbild. Da wirst du nichts mehr ändern. Das Bundesland ist verloren. Die schaufeln sich ihr eigenes Grab und kriegen es nicht mit. Selbsterfüllende Prophezeiung:
Wikipedia: Selbsterfüllende Prophezeiung

Sachsen ist leider auch nicht besser - vor allem Ostsachsen. Ich freue mich immer wieder, dass ich hier auf einer grünen Insel sitze und Bautzen weit weg.


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