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AfD

100.386 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

07.08.2026 um 17:53
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Du meinst, wenn ich jetzt so tue, als gäbe es bei den AfD Wählern auch "vernünftige" Menschen, die keine Rassisten sind, dann wählen wieder mehr davon SPD/CDU/GRüne?
Das muss die Folklore sein von der du sprichst.
Zitat von socialmesocialme schrieb:Das ist genau der Punkt. Man hat sich als Ziel gesetzt, die AFD zu verhindern, kein vernünftiges Wahlprogramm o. ä., nein, das Ziel ist ihre Demokratie zu schützen und die AFD zu verhindern. Der Wille des Volkes zählt für diese Demokratiefreunde scheinbar wenig. Denn wenn man die Wählerstimmen der AFD und der CDU addiert kommt man laut den neuen Umfragewerten auf einen Wert von 51 %. Also die Mehrheit der Wähler möchte keine linke Politik mehr. Aber das scheint ja wenig zu interessieren, denn der Fokus liegt alleine darin, die AFD zu verhindern.
Jep viel "AfD doof" und eigentlich nix "schaut her, darum sind wir gut für dich".


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AfD

07.08.2026 um 17:56
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Das muss die Folklore sein von der du sprichst.
Na, selbst gemerkt, wie unsinnig dein Vorschlag war?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Vielleicht hilft es auch wenn man sich nicht mittels dem Prädikat Folklore versucht sich zu erheben, weiß nicht, wäre mal eine Idee.
;-)
Zitat von ickebindavidickebindavid schrieb:Ich glaube ja mit jemandem dem elons Hitlergruß noch nicht einmal eindeutig genug ist, mit dem muss man nicht darüber diskutieren, wen man als Faschisten bezeichnet.
Oh, gar nicht mitbekommen, oder schlicht wieder vergessen.
Aber das erklärt das um den heißen Brei rum reden doch deutlich. :D


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AfD

07.08.2026 um 17:58
Zitat von socialmesocialme schrieb:Das ist genau der Punkt. Man hat sich als Ziel gesetzt, die AFD zu verhindern, kein vernünftiges Wahlprogramm o. ä., nein, das Ziel ist ihre Demokratie zu schützen und die AFD zu verhindern. Der Wille des Volkes zählt für diese Demokratiefreunde scheinbar wenig. Denn wenn man die Wählerstimmen der AFD und der CDU addiert kommt man laut den neuen Umfragewerten auf einen Wert von 51 %. Also die Mehrheit der Wähler möchte keine linke Politik mehr. Aber das scheint ja wenig zu interessieren, denn der Fokus liegt alleine darin, die AFD zu verhindern.
Der Rechenweg stimmt: AfD liegt im aktuellen ZDF-Politbarometer bei 28 Prozent, die Union bei unveränderten 23 Prozent.

Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101369014/zdf-politbarometer-afd-erreicht-neues-rekordhoch-cdu-csu-stagniert.html

Macht zusammen 51%. Die politische Schlussfolgerung daraus – "Mehrheit will keine linke Politik mehr" – ist trotzdem ein klassischer Fehlschluss.

Der Denkfehler beim Addieren: Zwei Parteiwerte zu addieren, um daraus eine gemeinsame politische Mehrheit abzuleiten, funktioniert nur, wenn die Wähler beider Parteien dasselbe wollen. Genau das ist aber nicht der Fall: Die Union regiert seit Monaten in einer schwarz-roten Koalition mit der SPD – nicht mit der AfD. Wer CDU gewählt hat, hat damit explizit ein Bündnis mit der SPD legitimiert, nicht eines mit der AfD. Mit derselben Logik könnte man Grüne (13%) und Linke (12%) addieren und "25% wollen linke Politik" behaupten – genauso unsauber.

Und dass CDU-Wähler keine homogene Reservearmee für AfD-Positionen sind, zeigt sich gerade im eigenen Richtungsstreit der Union: 57 Prozent der Wahlberechtigten finden, dass Merz seine Sache bei der Neubesetzung der Spitzenämter eher schlecht gemacht hat – auch unter den eigenen Anhängern von CDU/CSU überwiegt die Kritik mit 43 zu 39 Prozent.

Der zweite Punkt – "Wille des Volkes zählt wenig": Das dreht die Funktionsweise des Grundgesetzes um. Art. 21 GG existiert genau deshalb, damit eine Partei sich nicht durch Umfragehöhe gegen eine Verfassungsprüfung immunisieren kann. Populär und verfassungskonform sind zwei getrennte Fragen. Eine Partei mit 28% ist nicht automatisch verfassungskonform, so wie eine Partei mit 3% nicht automatisch verfassungswidrig ist – die Prüfung läuft über Inhalte und Verhalten, nicht über Umfragewerte.

Was am Argument trotzdem berechtigt bleibt: Die Kritik am Regierungsstil ist unabhängig davon nicht falsch. Eine Regierung, die sich vor allem über "wir verhindern die anderen" statt über eigene Substanz definiert, macht sich angreifbar – das ist ein eigenständiges Problem, unabhängig davon, ob ein Verbotsverfahren juristisch berechtigt ist.


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AfD

07.08.2026 um 17:59
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Oh, gar nicht mitbekommen, oder schlicht wieder vergessen
Was hat es mit der Geste von Elon Musk auf sich? (Beitrag von behind_eyes)


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07.08.2026 um 18:01
Zitat von ickebindavidickebindavid schrieb:Ich glaube ja mit jemandem dem elons Hitlergruß noch nicht einmal eindeutig genug ist, mit dem muss man nicht darüber diskutieren, wen man als Faschisten bezeichnet.
War Lucke für dich nicht auch schon ein "gaaanz Böser" ?


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AfD

07.08.2026 um 18:06
Zitat von LanzaLanza schrieb:War Lucke für dich nicht auch schon ein "gaaanz Böser" ?
Es war damals schon eindeutig wo die Reise der AFD hingeht. Ja.


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AfD

07.08.2026 um 18:06
Zitat von LanzaLanza schrieb:War Lucke für dich nicht auch schon ein "gaaanz Böser" ?
Sicher war er das, ein Neoliberaler wie er im Buche steht.
Mal das Hamburger Manifest (so hieß es glaube ich) gelesen?
Mit dem im Kanzleramt hätte es großflächige Verelendung gegeben und "der Wirtschaft" wäre es bestens gegangen.

@ickebindavid

Aua, aua, aua, aua
Erklärt aber einiges


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AfD

07.08.2026 um 18:11
Zitat von ickebindavidickebindavid schrieb:eindeutig wo die Reise
Der ist mit Fahrrad und Bahn zu seinen Vorlesungen gefahren. Ganz ganz bös

Und hat 2015 in Essen noch den Islam verteidigt bevor er vom Hof gejagt wurde.

Aber klar: Damals waren die Mitglieder auch schon alle ganz ganz grob


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AfD

07.08.2026 um 18:15
Zitat von ForesterForester schrieb:Der Denkfehler beim Addieren: Zwei Parteiwerte zu addieren, um daraus eine gemeinsame politische Mehrheit abzuleiten, funktioniert nur, wenn die Wähler beider Parteien dasselbe wollen
Das ist mir bewusst, es ging mir eher um die politische Ausrichtung, da beide Parteien, die CDU rechtskonservativ (wobei ich mittlerweile Zweifel hege, ob man sie dort noch positionieren kann) und die AFD ebenfalls von der Ausrichtung rechts ist.
Zitat von ForesterForester schrieb:Was am Argument trotzdem berechtigt bleibt: Die Kritik am Regierungsstil ist unabhängig davon nicht falsch. Eine Regierung, die sich vor allem über "wir verhindern die anderen" statt über eigene Substanz definiert, macht sich angreifbar – das ist ein eigenständiges Problem, unabhängig davon, ob ein Verbotsverfahren juristisch berechtigt ist
Ich habe den Eindruck, dass man sich nur noch darauf versteift und alles andere in den Hintergrund rückt, mit fatalen Folgen. Man hat keinen Anspruch mehr darauf Wähler zurückzugewinnen, man möchte lieber die AFD verbieten. Und dann? Wird alles wieder gut, oder wie stellt man sich das eigentlich vor, wenn man eine Partei verbietet die in der Wählergunst an erster Stelle steht.


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AfD

07.08.2026 um 18:15
Zitat von LanzaLanza schrieb:Der ist mit Fahrrad und Bahn zu seinen Vorlesungen gefahren. Ganz ganz bös
Aha na dann muss der super gewesen sein.


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AfD

07.08.2026 um 18:29
AfD
Zitat von socialmesocialme schrieb:wie stellt man sich das eigentlich vor, wenn man eine Partei verbietet die in der Wählergunst an erster Stelle steht.
Genau so stelle ich mir das vor:
Er ist einer der Initiatoren des AfD-Verbotsantrags, war Ostbeauftragter, saß zudem über 20 Jahre im Bundestag. Nun aber will der sächsische CDU-Politiker Marco Wanderwitz nicht mehr kandidieren. Als Grund nennt er Anfeindungen.

Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz tritt bei der Neuwahl des Bundestages im Februar nicht mehr an. Der 49-Jährige begründete dies im Gespräch mit der Chemnitzer „Freien Presse“ mit zunehmenden Anfeindungen gegen sich. „Ich muss meine Familie und mich körperlich und seelisch schützen“, sagte der CDU-Politiker.

„Die Angriffe der brutalen Schreihälse sind immer heftiger geworden. Wir haben es als Zivilgesellschaft nicht geschafft, den Abgeordneten den Rücken zu stärken“, beklagte Wanderwitz. Hass und Bedrohungen gehörten zum politischen Klima, seit die AfD in die Parlamente eingezogen sei.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article254578118/CDU-Bundestagsabgeordneter-Marco-Wanderwitz-zieht-sich-zurueck-Muss-meine-Familie-und-mich-schuetzen.html

Falls es Quellenkritik geben sollte:
Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Wanderwitz wird wegen zunehmender Anfeindungen bei der Neuwahl im Februar nicht mehr antreten. Er müsse seine Familie und sich selbst körperlich und seelisch schützen, sagte Wanderwitz der Chemnitzer „Freien Presse“.
Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/cdu-abgeordneter-wanderwitz-tritt-bei-bundestagswahl-nicht-mehr-an-100.html


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07.08.2026 um 21:06
Zitat von socialmesocialme schrieb:Und dann? Wird alles wieder gut, oder wie stellt man sich das eigentlich vor, wenn man eine Partei verbietet die in der Wählergunst an erster Stelle steht.
Ich hab mir beim lesen das erste mal ernsthaft die Frage gestellt, was dann eigentlich passieren würde. Und ich denke: vermutlich gar nichts. Kann mir nicht vorstellen, dass die Wähler dann auf die Barrikaden gehen würden. Ein paar würden vermutlich denken: dann wähl ich eben jetzt was noch rechteres, viele würden vermutlich nicht mehr wählen, und sich in den sozialen Medien echauffieren, und einige würden wieder normale Parteien wählen, vornehmlich cdu oder fdp. Also: alles wieder gut. 🤔


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AfD

07.08.2026 um 21:44
@socialme
@stereotyp
Euro Punkte sind sehr gut und mehr als berechtigt.

Zur "rechten Ausrichtung" statt Koalitionslogik: Verstehe den Punkt jetzt anders – nicht "wollen dasselbe", sondern "stehen auf derselben Seite des Spektrums". Da ist was dran, aber auch hier lohnt Präzision: Die Union hat sich in den letzten Jahren selbst in eine Zwickmühle manövriert – wirtschaftsliberal-konservative Substanz einerseits, aber zunehmend Themen (Migration, "Stammtisch"-Rhetorik bei Merz) andererseits, bei denen sie versucht, AfD-Wähler zurückzuholen, ohne AfD-Politik zu machen. Das erklärt vermutlich auch den Zweifel, wo man die Partei noch einordnen soll – sie ist selbst nicht mehr eindeutig verortet.

Zum eigentlich spannenderen Punkt – "und dann?":

Es gibt tatsächlich ein historisches Beispiel, das genau diese Frage schon einmal beantwortet hat, wenn auch in kleinerem Maßstab. 1952 wurde die SRP verboten – eine Partei, die sich offen als Nachfolgerin der NSDAP verstand und in Niedersachsen 11% geholt hatte.

Quelle: Wikipedia: Sozialistische Reichspartei

Was danach passierte:

Ein Großteil der ehemaligen Mitglieder wechselte zur DRP, die sich als Sammelbecken für Ex-NSDAP-Leute verstand. Diese blieb aber eine relativ bedeutungslose Randerscheinung im westdeutschen Parteiensystem und löste sich 1965 mangels Erfolg selbst auf. Kein Aufstand, keine Radikalisierungswelle – die Wählerschaft verlief sich eher in Bedeutungslosigkeit.


Quelle: http://www.michael-lausberg.de/index.php?menue=exclusiv&inhalt=sozialistische_reichspartei

Der entscheidende Unterschied zu heute, den man nicht kleinreden sollte: Die SRP hatte 11% in einem Bundesland, die AfD hat aktuell 28% bundesweit.

Bei einer derart viel größeren, tiefer verankerten Wählerbasis ist "es passiert einfach nichts" eine deutlich gewagtere Prognose als 1952. Die realistischere Richtung ist eher: ein Teil radikalisiert sich weiter, viele werden apathisch, ein Teil geht zu CDU/FDP zurück – aber "alles wieder gut" wird es nicht, weil die eigentlichen Ursachen (Vertrauensverlust, gefühlte Nichtvertretung) durch ein Verbot ja nicht verschwinden, nur ihr aktuelles parteipolitisches Ventil.

Damit schließt sich der Kreis zu meinem Punkt oben im Thread: Ein Verbot mag rechtlich sauber und historisch begründbar sein – aber es ersetzt keine Antwort auf die Frage, warum so viele Menschen aktuell so wählen. Das bleibt die eigentliche Hausaufgabe, verbotene Partei hin oder her.

Meiner Meinung nach ist ohnehin nicht die " " " AFD" " " das Problem, sondern die relativ hohen Zustimmungswerte in der Bevölkerung und darauf gibt es aus meiner Sicht aktuell auch keine konkrete Antwort so nach dem Motto, wir haben ein gutes politisches Angebot, klare Vorstellungen wie es weitergeht und kümmern uns um Deutschland.

Es scheint mir der Kompass verloren gegangen zu sein grundsätzlich.


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AfD

07.08.2026 um 22:19
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Ich hab mir beim lesen das erste mal ernsthaft die Frage gestellt, was dann eigentlich passieren würde. Und ich denke: vermutlich gar nichts. Kann mir nicht vorstellen, dass die Wähler dann auf die Barrikaden gehen würden. Ein paar würden vermutlich denken: dann wähl ich eben jetzt was noch rechteres, viele würden vermutlich nicht mehr wählen, und sich in den sozialen Medien echauffieren, und einige würden wieder normale Parteien wählen, vornehmlich cdu oder fdp. Also: alles wieder gut
Ich denke die Wählerschaft der AfD wurde von den Altparteien etwas zu sehr forciert als das man es jetzt ohne Probleme wieder zurückdrehen könnte. Ein Verbot der AfD - stärkste Prognosenpartei im Land - würde eine an absoluten Zahlen gemessene Regierung so schwach gewählte Regierung zur Folge haben, daß das Land kaum noch regierbar ist. Der Point of no return ist überschritten - leider.


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AfD

07.08.2026 um 22:33
Zitat von ForesterForester schrieb:Es scheint mir der Kompass verloren gegangen zu sein grundsätzlich.
Problematisch halt schon seit etlichen Jahren - der Kompass richtete sich fast ausschließlich auf "die AfD" und nicht mehr an eine den Zeitgeist angepasste Vision einer SPD oder CDU...selbst auf Parteitagen wurde die AfD thematisiert als gäbe es außer Gegnern keine eigenen Visionen mehr.
Meine Meinung: der Kampf gegen die AfD wurde zum Herausstellungsmerkmal und man merkte nicht das man dahinter einfach unsichtbar wurde. Was macht eine SPD heutzutage aus, oder eine CDU? Vor allem anderen "die AfD"....tja,man hat sich selbst zum Feind gemacht weil man nur noch einen Feind sah...


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07.08.2026 um 22:52
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Meine Meinung: der Kampf gegen die AfD . . .
Welcher Kampf?


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AfD

07.08.2026 um 23:11
@Africanus

Das hier z.B:
Berlin – Jetzt erhöht SPD-Chef Lars Klingbeil (48) im Streit um den Umgang mit der AfD den Druck. Der Vizekanzler fordert, ein Verbotsverfahren gegen die Partei ernsthaft auf den Weg zu bringen – und verteidigt gleichzeitig die sogenannte Brandmauer mit scharfen Worten. In einem Gastbeitrag für die „Zeit“ schreibt Klingbeil: „Es muss jetzt ernsthaft geprüft werden, ob die Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht vorliegen.“ Sollte dies der Fall sein, sei ein Verbotsverfahren „nicht nur eine Option, sondern eine demokratische Pflicht zum Schutz unseres Landes“.
Quelle: https://m.bild.de/politik/inland/chef-der-spd-und-vizekanzler-klingbeil-will-verbot-der-afd-ernsthaft-pruefen-lassen-6a7328a02b19377cc1230b8e?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Regieren? Gut regieren? Und damit die Opposition "klein machen"? Und nicht dagegen "kämpfen"


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AfD

08.08.2026 um 07:59
Wieso fordert Herr Klingbeil? Warum macht er bzw. die SPD nicht selbst? Schon geprüft und Erfolgschancen zu gering, darum lieber jemand anderen vorschicken der sich dann blamiert? Oder das übliche Vorgehen: gut gemeint ist nicht gut gemacht? Oder einfach nur Aktionismus vortäuschen, nicht mal welchen auch nur versuchen?
Die reden und reden und reden wieder, drum kümmern will sich keiner, könnte ja schiefgehen. Ist wohl der Neue Deutsche Weg (nicht zu verwechseln mit der Neuen Deutschen Welle): den Gegner totlabern oder es zumindest versuchen. Taten? Lieber nicht.


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AfD

08.08.2026 um 08:49
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wie dumm muss man sein, diese russlandfreundliche, demokratefeindliche und wissenschaftsfeindliche Steinzeit Partei zu wählen,
wenn man den anderen Parteien nur einen "Denkzettel" verpassen will?
was für eine Partei käme denn für einen Denkzettel infrage,
Irgendeine Kleine, die die 5 Prozent nicht mal schaffen könnte?
Da würden die anderen Parteien (außerhalb der AfD) sich doch nur eins lachen, bzw. das nicht als Gefahr für sich wahrnehmen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:habt ihr denn Ideen, wie man AfD Wähler, die keine Faschisten und Rassisten sind (solche soll es der Folklore nach ja geben), wieder zurück gewinnt?
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Natürlich, den Wähler wieder ernst nehmen. Seine Sorgen nicht als Bauchgefühl abtun und in irgendwelchen statistischen Einzelfällen ertränken - eine Armlänge sag ich nur, stellvertretend dafür das man schon an dieser Stelle den Bürger hätte ernstnehmen sollen
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ah, also genau so rassistische Politik wie die AfD zu machen
nein, einfach bessere Politik als jetzt machen, ohne darauf zu schauen was die AfD macht. Die AfD also bei allem was man an politischen Statements abgibt und bei allen Entscheidungen ignorieren.

Das würde die AfD vermutlich am meisten ärgern können und sie könnte weniger auf Opfer machen, wenn sie gar nicht als Thema auftauchen würde...

Und wenn die anderen Parteien notwendige Themen besetzen (konstruktiv beackern) würde, die derzeit leider von der AfD instrumentalisiert werden, dann würde man der AfD somit auch einiges Futter wegnehmen können.


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AfD

08.08.2026 um 09:32
Zitat von OptimistOptimist schrieb:was für eine Partei käme denn für einen Denkzettel infrage,
Irgendeine Kleine, die die 5 Prozent nicht mal schaffen könnte?
Jede, die ich mit meinem Gewissen vereinbaren kann, ja.
Habe ich beim letzten Mal gemacht, werde ich wieder tun.

Ändert das was? Vielleicht. Siehe 1983. *)

Grüße
Omega Minus

*)
Für diejenigen, die in Zeitgeschichte noch schlechter sind als ich: 1983 ist eine neue Partei in den Bundestag eingezogen. Sie war die erste auf bundesebene erfolgreiche Parteigründung seit 1950.


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